Hardcore

Hardcore (2004), GR Laufzeit 96 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller

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Kritiker
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6.1
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4 Kommentare
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von Dennis Iliadis, mit Katerina Tsavalou und Danai Skiadi

Um ihren Drogenkonsum zu finanzieren und weil man nun mal nichts besseres kann, verdingen sich die minderjährigen besten Freundinnen Maria und Nadia als Huren im Hostessenservice eines Gangsters. Während Maria dies als notwendiges Übel begreift, beweist Nadia wahres Talent für den Job. Das hindert sie aber nicht daran, eines Tages den Chef und einen Haufen anderer Leute einfach über den Haufen zu schießen. Geschickt schlüpft sie hernach in die Opferrolle und startet zum Erstaunen ihres Soziotops eine Medienkarriere.

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Kommentare (4) — Film: Hardcore


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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man sollte sich durch den Titel und das DVD-Cover des deutschen Verleihers nicht abschrecken/täuschen lassen, „Hardcore“ ist nach „Matchbox“ (2002, Economides) der Film, der dem neuen griechischen Kino den Weg geebnet hat, und damit Filmen wie:

„Kinetta“ (2005, Lanthimos)
„Strella“ (2009, Koutras)
„Dogtooth” (2009, Lanthimos)
„Homeland“ (2010, Tzoumerkas)
„Attenberg“ (2010, Tsangari)
„Knifer“ (2010, Economides)
„Wasted Youth“ (2011, Vogel)
„Unfair World“ (2011, Tsitos)
„Alpen” (2011, Lanthimos)
„L“ (2012, Makridis)

Was genau das griechische Kino der letzten zehn Jahre ausmacht, warum es so fasziniert, das kann ich nicht einmal sagen, in jedem Fall fällt diese sehr eigenwillige und alle Grenzen auslotende Filmsprache auf, verstörend, irritierend, polarisierend. Es ist diese Gleichzeitigkeit/Ambivalenz von Härte und Zärtlichkeit, von Intensität und Stille, von Direktheit und Subtilität, von Gleichgültigkeit und Emotionalität, von Naivität und Erkennen, von Distanz und Nähe, von Körperlichkeit und Roboterhaftigkeit, von Trieb und Antriebslosigkeit, von Ästhetik und Ekel, mit der hier Filmwelten entworfen werden, die vor nichts zurückschrecken und dabei alles ins Wanken bringen, nicht zuletzt, weil es gerade unsere Welt ist, die wir hier sehen, unsere Leben, unsere Krankheit. Ja, denn letztlich geht es um die Krankheit dieser Welt und was sie aus den Menschen macht, und manchmal wird so etwas wie Heilung angedeutet, und hier sind wir wieder bei der kathartischen Tragödie des alten Griechenlands.

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Sigmund

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Stark geschrieben und sehr treffend!


LMSMDK

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Durch Zufall bei amazon darauf gestoßen.

Der Film ist wirklich interessant inszeniert und schauspielerisch durchaus gelungen. Die Bilder waren fesselnd und die Story doch recht ansehnlich.
Hardcore ist vielleicht etwas übertrieben, aber es gibt doch schon einiges zu sehen, was nicht unbedingt für zarte Gemüter ist.

Ich für meinen Teil bin von diesem Film überzeugt worden und bedanke mich, für diesen Einblick in die Welt der Prostitution mit 8.0 Punkten.

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DoM

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Erstlingswerk von iliadis ueber die Prostitueritenszene in Griechenland bzw. an der Akropolis ist sehr gelungen. Die zwei Maedels die vor der Kamera stehen machen ihre Arbeit sehr gut. Teil hemmungslose Bilder ueber das Leben einer Hure und die Darstellung der gesellschaftlichen Beziehungen untereinander . . . grandios inszeniert!
Zwei Junge Frauen, die den gleichen Job antreten aber aus verschiedenen Gruenden zu diesen stoßen . . .!

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungener Blick in die Prostituierten-Szene von Athen.

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