Harold and Maude
Harold and Maude (1971), US Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 19.04.1974
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3403 Bewertungen
58 Kommentare
Keine ?
von Hal Ashby, mit Tom Skerritt und Bud Cort
Der seltsame junge Mann Harold lernt die ältere Dame Maude kennen, mit der zusammen er nun die Gegend unsicher macht. Zwischen den beiden ungleichen Personen entwickelt sich im Laufe der Zeit weit mehr als eine normale Freundschaft.
Handlung
Der Film beginnt äußerst schockierend. Nach akribischer Vorbereitung erhängt sich ein junger Mann. Nur wenige Momente später betritt eine Frau den Raum und nimmt kaum Notiz von dem Jungen, vielmehr stellt sich heraus, dass der Junge ihr Sohn Harold (Bud Cort) ist und das solche Selbstmordinszenierungen zu seinem Standardrepertoire gehören.
Doch so abgebrüht ist die Mutter (Vivian Pickles) doch nicht. Ein weitere Suizid-Variante setzt ihr zu und in der nächsten Szene sehen wir Harold in einer Sitzung mit seinem Therapeuten, der im entlocken kann, was ihm Spaß macht. Der merkwürdige junge Mann nennt Beerdigungen.
Auf einer ebensolcher Zeremonien entdeckt er auch erstmals eine alte Frau, die wie er das Geschehen beobachtet. Zurück zu Hause echauffiert sich seine Mutter über sein neues Auto: einen Leichenwagen. Sie schickt ihn zu seinem Onkel Victor (Charles Tyner), einem Kriegsveteranen mit einem Arm, der Harold für die Armee begeistern will. Erfolglos – er antwortet mit einer neuen Selbstmordvariante. Die Mutter hat derweil vor, ihren eigenartigen Sohn per Heiratsagentur zu verheiraten…
Harold trifft MaudeKurz darauf trifft er die alte Frau vom Friedhof in einer Kirche wieder. Die beiden kommen ins Gespräch und sie stellt sich ihm als Maude (Ruth Gordon) vor. Sie überrascht ihn mit der Aussage, dass sie gute Freunde werden würden, ehe sie mit einem geklauten Auto davonrauscht. Es soll nicht die letzte Begegnung der Beiden bleiben.
Während seine Mutter und sein Psychiater versuchen Harold in ihre Welt einzugliedern, reagiert er darauf auf seine Art: mit immer neuen “Exzentrischen Momenten” – wie sie seine Mutter gegenüber einer weiteren Heiratsanwärterin…
Der seltsame junge Mann Harold lernt die ältere Dame Maude kennen, mit der zusammen er nun die Gegend unsicher macht. Zwischen den beiden ungleichen Personen entwickelt sich im Laufe der Zeit weit mehr als eine normale Freundschaft.
Handlung
Der Film beginnt äußerst schockierend. Nach akribischer Vorbereitung erhängt sich ein junger Mann. Nur wenige Momente später betritt eine Frau den Raum und nimmt kaum Notiz von dem Jungen, vielmehr stellt sich heraus, dass der Junge ihr Sohn Harold (Bud Cort) ist und das solche Selbstmordinszenierungen zu seinem Standardrepertoire gehören.
Doch so abgebrüht ist die Mutter (Vivian Pickles) doch nicht. Ein weitere Suizid-Variante setzt ihr zu und in der nächsten Szene sehen wir Harold in einer Sitzung mit seinem Therapeuten, der im entlocken kann, was ihm Spaß macht. Der merkwürdige junge Mann nennt Beerdigungen.
Auf einer ebensolcher Zeremonien entdeckt er auch erstmals eine alte Frau, die wie er das Geschehen beobachtet. Zurück zu Hause echauffiert sich seine Mutter über sein neues Auto: einen Leichenwagen. Sie schickt ihn zu seinem Onkel Victor (Charles Tyner), einem Kriegsveteranen mit einem Arm, der Harold für die Armee begeistern will. Erfolglos – er antwortet mit einer neuen Selbstmordvariante. Die Mutter hat derweil vor, ihren eigenartigen Sohn per Heiratsagentur zu verheiraten…
Harold trifft MaudeKurz darauf trifft er die alte Frau vom Friedhof in einer Kirche wieder. Die beiden kommen ins Gespräch und sie stellt sich ihm als Maude (Ruth Gordon) vor. Sie überrascht ihn mit der Aussage, dass sie gute Freunde werden würden, ehe sie mit einem geklauten Auto davonrauscht. Es soll nicht die letzte Begegnung der Beiden bleiben.
Während seine Mutter und sein Psychiater versuchen Harold in ihre Welt einzugliedern, reagiert er darauf auf seine Art: mit immer neuen “Exzentrischen Momenten” – wie sie seine Mutter gegenüber einer weiteren Heiratsanwärterin nennt und damit seine Affinität zum Tod meint. Interesse entwickelt Harold aber an der gänzlich unkonventionellen fast 80-jährigen Maude, die ihn zu mögen scheint und ihn an den Erfahrungen ihres Lebens teilhaben lässt.
Das ungleiche Paar lernt sich immer näher kennen und erlebt gemeinsam eine Reihe kleiner Abenteuer. Maude erfährt sogar, wie es zur Harolds Leidenschaft für den Tod kommt. In der Schule sprengte er im Chemie-Unterricht versehentlich das Labor in die Luft, er rannte nach Hause und erlebte die Reaktion der Mutter auf seinen vermeintlichen Tod mit. Doch selbst in diesem Moment empfand er das Verhalten seiner Mutter als affektiert. Dennoch genoß er den Moment ihrer vollkommenen Aufmerksamkeit.
Weil ein weiterer Heiratsversuch durch seine Mutter scheitert, ist sie überzeugt, dass nur noch die Armee etwas aus ihrem Jungen machen kann. Doch selbst die Erzählungen seines offensichtlich traumatisierten Onkels überzeugen Harold nicht – vielmehr macht er sich gemeinsam mit Maude auf seine perfide Art über ihn lustig.
Die dritte und letzte ChanceSeine Mutter versucht unentwegt ihren Sohn unter die Haube zu bringen. Sie lädt die Schauspielerin Sunshine (Ellen Geer) als mittlerweile dritte Kandidatin ein, in der Hoffnung Harold würde sich in sie verlieben. Dabei betont sie, dass es nun wirklich seine letzte Chance wäre. Um auch sie schnell los zu werden, inszeniert er wieder einmal seinen Freitod. Diesmal mit einem Harakiri-Messer. Doch Sunshine erkennt darin die Inszenierung eines Theaterstücks und tötet sich versehentlich selbst.
Harold ist davon aber herzlich unbeeindruckt. Er liebt Maude und gesteht es ihr mit einem Ring. Die beiden schlafen miteinander und Harold wirkt zum ersten mal wirklich glücklich. Kurz darauf erzählt er seiner Mutter von Maude und erklärt sie heiraten zu wollen. Natürlich will sie ihn davon abbringen und versucht ihn mit Hilfe des Onkels und eines Priesters (Eric Christmas) von seinem Vorhaben abzubringen.
Doch das ist gar nicht nötig. Nachdem er sie an ihrem 80. Geburtstag um ihre Hand bittet, erzählt sie ihm, dass sie ihrem Leben an diesem Tag ein Ende bereiten wird. Sie hat Tabletten geschluckt, die sie innerhalb der nächsten Stunden sterben lassen werden. Harold bringt sie ins Krankenhaus und versucht sie zu retten. Erfolglos. Als er von ihrem Tod erfährt rast er wie von Sinnen auf eine Klippe zu, die sein Auto auch herunterstürzt. Doch er hat nur ein letztes Mal (?) einen weiteren Selbstmord inszeniert und bleibt lebend und singend zurück.
Cast & Crew
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Hal Ashby
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Tom Skerritt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Polizist
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Bud Cort
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harold Chasen
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Ruth Gordon
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Vivian Pickles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Chasen
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Cyril Cusack
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Charles Tyner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Onkel Victor
Regie
Schauspieler
-
Ellen Geer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sunshine Doré
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Eric Christmas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Priester
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G. Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Psychiater
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Judy Engles
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Candy Gulf
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Shari Summers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edith Phern
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Hal Ashby
-
Cat Stevens
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann bei der Beerdigung
-
Colin Higgins
- Genre
- Schwarze Komödie, Romanze
- Zeit
- 1970er Jahre
- Ort
- Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Alternativer Lebensstil, Altersunterschied, Arrangierte Ehe, Banjo, Beat Generation , Bestattung, Depression, Dynamit, Erwachsenwerden, Explosion, Freunde, Freundschaft, Friedhof, Frühreife, Geburtstag, Jugendlicher, Klippe, Kultfilm, Leben und Tod, Lebensgefühl, Leichenwagen, Motorrad, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Mutterliebe, Mutterrolle, Reichtum, Seelenverwandtschaft, Selbstmordgefährdet, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Suizid, Todessehnsucht, Vorgetäuschter Selbstmord, Ältere Frau verführt jüngeren Mann
- Stimmung
- Gutgelaunt, Romantisch, Traurig, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Harold and Maude
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Kritiken (4) — Film: Harold and Maude
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„Harold und Maude“ ist ein Hippiefilm in seiner bitterbösen Abrechnung mit den Idealen jener Zeit, auf denen Hal Ashby und Drehbuchautor Colin Higgins mit Vergnügen herumtrampeln. Das Spießertum wird verhöhnt in Form der gefühlskalten Mutter von Harold, die ihrem Sohn einen neuen Jaguar schenkt, den dieser jedoch aus Protest in einen Leichenwagen umwandelt. Bitterböse sind auch die Selbstmordversuche des Jungen, der diese bewusst vor den Augen seiner Mutter vollzieht, doch diese ist zunehmend genervt von diesen Aktionen.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenZum einen mit einer wunderbar ausgefeilten Bildsprache, die viel elegante Komik zutage bringt, zum andern mit einem unvergleichlich charismatischen Hauptdarsteller, der mit seiner famosen Partnerin eines der kuriosesten Paare der Filmgeschichte bildet, gelang dem verhältnismäßig unbekannten Hal Ashmy ein rundum vergnüglicher Film, der schließlich zum Klassiker heranreifte; nicht zuletzt wegen seinem rabenschwarzen Humor voller Tabuthemen. [...]
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ulrich Behrens
Kommentar löschenMan könnte „Harold und Maude” mit den üblichen Kategorien interpretieren und einordnen: Maude, die Ersatzmutter und zugleich die erste Frau in Harolds Leben, bei der er spürt, was Liebe ist – und alles andere in diese Richtung. Aber der Film ist mehr. Vor allem kann man, auch in Anbetracht all seiner Skurrilität, Exzentrizität und Komik, kaum beschreiben, was hier vor sich geht – aber man kann es vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen erfühlen. Von der Begegnung der beiden so scheinbar ungleichen Hauptpersonen des Films geht eine unglaubliche Lebenskraft aus, unterstützt durch die längst allen bekannte Musik Cat Stevens und die wunderschönen und wunderbaren Bilder John A. Alonzos von Mori Point, Santa Cruz Beach usw.
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenIf you want to sing out sing out. Hippy-bewegter Kultfilm mit der wundervollen Ruth Gordon, die ihrem jungen Eleven den Sinn des Lebens näher bringt.
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Kommentare (54) — Film: Harold and Maude
Kommentar schreibenNamichan 2012/02/02 23:07:09
Kommentar löschenIch hab lange Zeit überlegt, ob ich dem Film tatsächlich die 10 Punkte geben oder warten soll, bis mp die 11-Punkte-Skala einführt...
Der Film ist so ... perfekt. Die Schauspieler sind brillant, die Liebesgeschichte die schönste, die ich je gesehen habe und vom Soundtrack brauchen wir natürlich gar nicht erst anzufangen.
Ohgottohgott, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. "Harold and Maude" ist auf der einen Seite furchtbar lustig, skurril und makaber, auf der anderen Seite ist er furchtbar traurig und hat mich zum Weinen gebracht (ist ja bei mir auch unglaublich schwer, haha).
Wie gesagt, die Schauspieler sind wunderbar; Bud Cort und Ruth Gordon, aber auch Vivian Pickles, die als von den ständigen Selbstmordversuchen derart abgebrühte Mutter für mich eindeutig zu den lustigsten Aspekten des Films gehört, machen ihre Sache großartig.
Viel mehr kann, will und werde ich zu diesem gleichwohl komischen und tragischen Meisterwerk nicht sagen, zu a) weil es ihm sowieso nicht gerecht werden kann und zu b) weil dies sonst in eine Schwärmerei monströsen Ausmaßes ausarten würde.
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Ohri 2012/01/06 18:42:02
Kommentar löschenAnfang der 80er war ich grade so volljährig auf der Suche nach einem Splatterfilm. In Ermangelung eines solchen liess ich mich von dem Filmplakat und der "ab 18" Einstufung in diesen Film locken.
Wer den Film kennt ahnt, dass ich nicht bekommen habe, was ich suchte.
Doch meine Enttäuschung währte nur wenige Minuten. Denn recht schnell nahm mich dieser aussergwöhnliche Film vollständig gefangen. Und das hat sich bis heute nicht geändert.
Ich denke allein der Umstand, dass es unmöglich ist, diesen Film, in dem sich zwei Protagonisten finden wie sie (zumindest auf den ersten Blick) unterschiedlicher nicht sein könnten, in irgendeine Schublade zu stecken, (Liebesfilm? Coming of Age? Schwarze Komödie? Hippiefilm? ...) spricht schon Bände.
Dazu kommen dann noch eine unvergleichlich eigenwillige Story, fabelhafte Schauspieler und ein erstklassiges Ende. Nicht zu vergessen der herrliche Soundtrack von Cat Stevens.
Ich bin damals mit einer blendend guten Laune aus jenem Kino gegangen die sich zuverlässig wieder einstellt wenn ich mir Harold and Maude, in absichtlich lang gehaltenen Abständen, wieder mal zu Gemüte führe.
" If you wanna sing out, sing out..."
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matze2598 2012/01/03 14:00:40
Kommentar löschenich liebe die Siebziger!!
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Oskar Gleit 2011/12/28 14:54:26
Kommentar löschenAbsoluter, zeitloser KULT, ich liebe solche Filme !!!
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Eins Zwo Drei 2011/12/19 14:31:48
Kommentar löschenLiebe mal ganz anders. Ich verehre Filme, die so noch nicht dagewesen sind, wenn dann noch herausragend authentische Schauspieler, eine Geschichte mit Tiefe, wundervolle Bilder und ein unvergesslicher Soundtrack dabei sind, bin ich hin und weg. Dass dieser Film nicht jedem gefällt ist ganz verständlich, da er doch ein klein wenig skurril ist, aber jeder der etwas auf seinen Filmgeschmack gibt, sollte ihn zumindest einmal in seinem Leben gesehen haben, denn wer Harold und Maude noch nicht gesehen hat, der hat meiner Meinung nach definitiv etwas verpasst!
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freekland 2011/11/24 18:45:28
Kommentar löschenEin rabenschwarzes Liebeslied an das Leben.
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Ralle49 2011/11/06 17:24:37
Kommentar löschenDie meisten Filme die ich kenne, sind eben irgendwelche Filme, man sieht sie und vergißt sie wieder schnell. Es gibt für mich nicht so viele Filme, die mich wirklich so stark beeindruckt haben wie Harald and Maude. Hier kann man von Perfektion sprechen. Ob es die Kameraführung, das Licht, die Farben, die Musik oder der Schnitt ist, einfach perfekt. Ich habe noch nicht mal die Schauspielkunst erwähnt, alle Darsteller wurden so ausgesucht, wie der Film es brauchte, besonders die drei Hauptdarsteller, ich glaube nicht, daß diese Filmschauspieler für diesen Film je durch andere ersetzt werden könnten. Dann kommt noch die Idee, ein solches Drehbuch zu schreiben. Man muß schon viel Phantasie haben, Exzentriker sein und eine Unmenge Humor besitzen, um solch einen Stoff aufs Papier zu bringen. Es wird so viel Pipapo über Hollywoodgrößen gemacht, wo man denkt, es kann nicht wahr sein. Wenn solche Hollysternchen sich diesen Film ansehen und ehrlich zu sich selbst sind, müßten sie sich verdammt klein vorkommen oder sie wissen danach, was sie noch zu lernen haben um wirklich gut zu sein.
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kristallrainer 2011/10/16 14:38:20
Kommentar löschenGelungener Klassiker,den man gesehen haben muss. 'Harold and Maude' hat etwas von 'The Graduate' , sowohl von der Thematik als auch vom angenehm folkig-popigen Soundtrack von Cat Stevens. Es ist aber keinesfalls eine Kopie letzteren, denn der rabenschwarze Humor, der eigentlich nur vier Darsteller umfassende Cast und viele Situationen, in jenen viel kommuniziert und wenig Bewegung ist geben dem Film etwas angenehm Minimalistisches. Hinzu kommt,dass der Film im späten Herbst spielt, dadurch wird auch eine gewisse Melancholie und Tragik gut vermittelt. Ich kann gut nachvollziehen,dass viele diesen Film als Meilenstein und echten Klassiker empfinden. Daher bin ich mir auch relativ sicher,dass der Film das Potenzial besitzt mit jedem Anschauen besser wird (vgl. The Big Lebowski).
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The MovieBrothers 2011/08/18 12:18:31
Kommentar löschenViele Menschen lieben es,Tot zu sein.Aber sie sind nicht wirklich Tot. Sie Drücken sich bloss vorm Leben.
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DocSnyder08/15 2011/08/11 00:25:57
Kommentar löschen"If you want to sing out, sing out!" Wenn ich nur an diesen Film denke, bekomme ich gute Laune. Großartiger Soundtrack von "The Artist formerly known as Cat Stevens" und ein schrullig-skuriller wie tiefschwarzer Humor in Kombination mit der wohl liebenswertesten Liebesgeschichte aller Zeiten machen diesen Film bereits einzigartig. Dass er darüber hinaus auch noch tragisch und zugleich lebensbejahend optimistisch ist, erheben ihn dann endgültig in meinen persönlichen Film-Olymp. Ein Lieblingsfilm!
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Schloøpselcki 2011/07/07 22:29:15
Kommentar löschen"Harold and Maude" hat alles, was ein guter Film braucht: Humor, Ironie, Tragik, ein gutes Maß an Kritik (gänzlich unpolitisch kann man diesen Film ja nun nicht nennen, im Gegenteil), gut aufgelegte miteinander harmonierende Schauspieler, einen passenden Soundtrack, gekonnter Einsatz von Schnitt, Licht und Kamera sowie ein exzellentes Drehbuch. Kurzum: Es gibt an "Harold und Maude" kaum etwas zu mäkeln. Mal abgesehen von dem teilweise inflationären Auftauchen Katzen Stefans, den man auch gezielter und damit weniger im Film hätte auftauchen lassen können.
Fazit: KULT. Unbedingt anschauen, aber bitte im Original.
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BellaS. 2011/06/01 18:25:22
Kommentar löschenEinfach großartig! :-D
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freakualizer 2011/03/23 19:00:49
Kommentar löschenKULT!
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WhatTheFudge 2011/03/02 17:35:19
Kommentar löschenMeine Punkte gehen hauptsächlich an die Darstellung Bud Corts und an zwei Szenen:
1. die Szene,wo Harold sich vor dem 2. Date, dass seine Mutter so emsig für ihn arrangiert hat, in aller Gelassenheit die falsche Hand abhackt.
2. Wo dieser Professor sich von der Vorstellung Harold und Maudes' intimer Beziehung distanziert...
weil ich da wirklich lachen musste, aber ansonten gefiel mir der Film nicht sehr.
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mainaeinz 2011/11/15 13:01:39
Antwort löschenbedenklich!
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WhatTheFudge 2011/11/15 17:18:05
Antwort löschenbeschränkt.
mainaeinz 2011/11/16 00:17:11
Antwort löschenbeschränklich.
TinaCocaine 2011/01/25 11:35:41
Kommentar löschenEin ganz guter Film mit reichlich genialer Musik, zwei wunderbaren, verrückten Charakteren und voller guter schauspielerischen Leistungen. Die Story finde ich sehr interessant, die Dialoge sind schön und eine Hand voll makaberen Humors ist auch zu finden. Teilweise ist mir der Film jedoch ein bisschen zu makaber, worauf ich nicht unbedingt stehe.
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doctorgonzo 2011/01/25 12:55:24
Antwort löschenGenerelle Zustimmung, aber bei der Sympathie für Makabere unterscheiden wir uns...
Solitaire 2010/12/20 17:10:43
Kommentar löschenDieser Film ist so grandios. Es gehen ernste Themen mit perfekt umgesetztem schwarzen Humor einher ohne künstlich zu wirken. Die Hauptdarsteller machen ihre Sache perfekt. Wie der Protagonist einfach mehrmals seinen Selbstmord inszeniert und der Zuschauer das ganze dann auch noch in so ausgereiften Bildern beobachten darf ist genial. Die emotionale Verbindung wird wundervoll beschrieben und das Ende wird dem Film mehr als gerecht (musste da eigentlich noch jemand an Quadrophenia denken?).
Eine absolute Empfehlung für Fans von schwarzem Humor, die sich auch vor älteren Filmen nicht scheuen!
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sikkmeidack 2010/10/31 11:16:36
Kommentar löschenHier wurde sicherlich schon alles Erdenkliche geschrieben. Ich hatte ein Verhältnis mit einem 126 Jahre alten Elefanten. Es war rein sexuell. Seine Gleichgültigkeit machte mich krank. Als er bei einem gefaketen Selbstmordversuch mit dem Rüssel in einen Papierschredderer geriet, empfand ich seine Ilfe, Ilfe- Rufe als gewohnt unauthentisch. Doch diesmal meinte er es ernst. Dieser Film braucht keinen Kommentar und Dumbo keinen Nachruf.
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alanger 2010/10/31 18:23:32
Antwort löschen...dann hieß der auch noch dumbo.
sikkmeidack 2010/11/01 11:23:59
Antwort löschendumbo ist ein sehr schöner Name...
Fernschreiber 2010/09/10 11:50:17
Kommentar löschenDurch den Trailer von Mary und Max bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden. Und da Mary und Max in keinem Kino hier in der Nähe läuft, habe ich eben Harold und Maude geschaut - und ich habe es nicht bereut. Herrlich skurriles Szenario mit schrulligen Charakteren. Eine Geschichte von Freundschaft und Liebe, vom Leben und wie man es leben sollte. Von der Andersartigkeit und warum es manchmal besser ist, anders zu sein. Auch wenn vielleicht nicht alle Figuren so überzeugen wie Harold und Maude, auch wenn die ganze Handlung eher zurückhaltend und der Grundton doch ein ruhiger ist, hat man hier einen schönen Film, bei dem man einige Male schmunzeln kann und der einen im Herzen berührt.
Begleitet wird der Film übrigens superpassend mit der Musik von Cat Stevens.
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The-Orange-Guy 2010/07/20 03:51:24
Kommentar löschenVerrückt, ernst, lustig, traurig. Überzeugene Schauspieler und bewegene Bilder. Einer der originellsten Filme die ich seit langen gesehen habe.
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josephine-gebauer 2010/07/16 22:15:42
Kommentar löschenein wunderbarer film, der einen zum lächeln zum nachdenken und vllt auch ein bisschen zum weinen bringt. Absolut großartig!
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