The Game

The Game (1997), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 20.11.1997

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7.1
Kritiker
69 Bewertungen
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7.7
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16147 Bewertungen
198 Kommentare
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von David Fincher, mit Michael Douglas und Sean Penn

David Fincher verwickelt Michael Douglas in The Game in ein verwirrendes Psychospiel, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt.

Der erfolgsverwöhnte Banker und notorische Einzelgänger Nicholas Van Orton (Michael Douglas) wird am Tag seines 48. Geburtstages von seinem Burder Conrad Van Orton (Sean Penn) mit einem myteriösen Geschenk überrascht: Ein Gutschein der Firma Consumer Recreation Services (CRS). Nicholas soll an einem Spiel teilnehmen, das sein Leben verändern wird. Misstrauisch und widerwillig macht er sich auf den Weg, um den intensiven Einstufungstest der Firma über sich ergehen zu lassen – und schlussendlich ein ernüchterndes Ergebnis zu erhalten: Ungeeignet. Doch gerade als Nicholas die Idee wieder verwerfen will, muss er feststellen, dass das Spiel schon längst begonnen hat…

Hintergrund und Infos zu The Game
Ursprünglich war Jodie Foster als Michael Douglas’ Schwester vorgesehen. Nachdem Jodie Foster aber plante, die Rolle in Michael Douglas’ Tochter zu verändern, kam es zu Unstimmigkeiten mit David Fincher, der kurzerhand Sean Penn als Michael Douglas’ Bruder besetzte. Jodie Foster wollte diese Streitigkeit vor Gericht austragen, wurde aber von ihrem guten Freund Michael Douglas umgestimmt. Dass Jodie Foster nicht nachtragend war, zeigte sich in einer Zusammenarbeit mit David Fincher an dem Thriller Panic Room wenige Jahre später.
Die Villa, welche Michael Douglas im Film bewohnt, trägt den Namen Filoli Mansion. Sie befindet sich nahe San Francisco, steht unter Denkmalschutz und diente bereits mehrfach als Kulisse für Hollywoodfilme (u.a. George – Der aus dem Dschungel kam). (BG)

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: The Game

SoulReaver: CinemaForever

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5.0Geht so

[...] Die Auflösung selbst wird zwar zwischendurch immer wieder deutlich gemacht, doch die Darstellung ist so unglaubwürdig und überzogen, das es nicht nur unfreiwillig komisch wird, sondern auch ziemlich ärgerlich. Fincher wollte hier nochmal besonders klug wirken und dem Film ein Paukenschlagfinale schenken, bewirkt aber das genaue Gegenteil und zerstört den tollen Eindruck. Was am Ende bleibt ist entsetztes und genervtes Kopfschütteln. [...]

Kritik im Original 16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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5.0Geht so

Zwischen "Sieben" und "Fight Club", radikalem Kulturpessimismus und anarchistischer Systemrevolution musste ja was Entspanntes kommen, was zum Zurücklehnen, was leicht Bekömmliches ohne übermäßig auf den Magen schlagenden Fettgehalt. Fincher lässt zwar in "The Game" auch den Revoluzzer heraushängen, sobald er dem von gletscherkühlen Mensch-Maschinen abgeriegelten Kapitalismus traditionelle Werte wie Freundschaft und Liebe entgegensetzt, um sein Riesenarschloch (Michael Douglas) aus dem Zwang des Systems zur Befreiung der Seele zu läutern. Seine Kritik allerdings, die ist nicht wirklich vergleichbar, die ist sanfter, nicht so hasserfüllt, so hoffnungslos wie ein schwarzes Brett vor dem Kopf. Schon allein dadurch, weil Fincher in erster Linie wesentlich bodenständigeres Drehbuchhandwerk filmisch reformiert, ohne visuell zu protzen, weil er eine gediegene (aber nicht minder aseptische) Form Harris Savides' der Substanz unterordnet. Das versteht sich dann…

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Timo K.

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Vielen Dank. :)


Stefan_R.

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Fand den Film zwar etwas besser als du, was dem Lesegenuss deines wie immer versiert geschriebenen Kommentars allerdings keinen Abbruch getan hat. That's the game...


Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

So, endlich habe ich mal "The Game" gesehen, der letzte Fincher-Film, der noch auf der To-Do-Liste stand und ich bin begeistert.
Nun gut, nach dem überaus düsteren "Sieben", kommt "The Game" schon fast versöhnlich hollywoodesk rüber. Finchers Film ist ein Mainstream-Thriller par excellence in der Tradition eines Alfred Hitchcocks.
Michael Douglas gibt das Riesenarschloch mit archetypischer Qualität. Debra Karah Unger als Femme fatale ist wunderbar. Die Besetzung erscheint gar nicht hollywoodesk, keine hübschen Jungstars, sondern gestandene Schauspieler mittleren Alters mit Falten im Gesicht.
Am ehesten erinnert "The Game" an die Fincher-Variante von "North by Northwest". Auch da verstrickte sich der Held in einem Lügengebilde, was letztendlich nichts anderes als eine Allegorie über das Kino war. "The Game" ist da noch klarer. Douglas Entschluss sich auf das Spiel einzulassen, ähnelt dem Kauf einer Kinokarte. Der Rest ist eine doppelbödige Vorstellung, weshalb es gar keinen Sinn macht sich über Logik und solchen Quatsch Gedanken zu machen.
Das Ende ist wiederum großartig, obwohl es zu versöhnlich und verharmlosend ist. Zwar hätte ich beim Sprung Schluss gemacht, weil ich Happy Ends von Natur aus misstraue, aber die Autoren hatten wohl den Auftrag das Publikum mit einem guten Gefühl nach Hause zu entlassen. Einem Fincher-Film wird zwar nicht gerecht, aber der ganze Film davor schon, sei es die grandios inszenierte trostlose Tristesse in Douglas Leben oder das immer mehr steigende Verschwörungsgefühl. Harris Savides fabulöse Kamera unterstützt Fincher dabei mit aller Kraft.

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GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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7.0Sehenswert

Auch wenn's ein Film von David Fincher ist, dümpelt die Hatz mit Michael Douglas in meiner Gunst eher in den niederen Regionen seiner eigenen Liga. Ausgerechnet der Schluss-Twist reisst ihn sprichwörtlich mit in den Abgrund, aber die Special Edition lag auf dem Grabbeltisch, und von Zeit zu Zeit muss man manchen Filmen nochmal eine Chance geben!
In diesem Fall hat es sich gelohnt. Fincher und Douglas lassen im informativen Audiokommentar Selbstkritik erkennen und wissen natürlich, dass hier kein cineastischer Meilenstein abgehandelt wird, aber für gehobene Trillerkost reicht's Dicke. Die geschmeidige Kameraarbeit gefällt mir sogar besser als manch spätere Fincher-Produktion und ist einfach ein Genuss. Selbst das Finale fällt versöhnlicher aus, zeigt es doch, wie ungesund das bißchen Spektakel zum Ende ist und den eigentlich netten Twist in meiner Erinnerung übertüncht. Der passiert nämlich bereits ein paar Minuten vorher in einer recht hübschen Szene, die für den Moment etwas sehr Surreales, Metaphorisches an sich hat und "The Game" genügend erklärt. Alles danach ist schon zuviel. Obwohl die Parallele zum Beginn des Films und damit Michaels Geschichte nett ist. Aber eben nur nett - und überstrapaziert.
Den werd' ich mir trotzdem mit Sicherheit nochmal öfter ansehen. Tolle Bilder, gediegener Score. Sogar Deborah Unger scheint noch hübscher geworden zu sein.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Vielleicht Finchers bester Film, weil er seine optischen Sperenzchen im Zaum hält und sich auf das solide fintenreiche Drehbuch und einen starken Hauptdarsteller verlässt.

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Kommentare (192) — Film: The Game


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heiko.buschhaus

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Bewertung9.0Herausragend

Wer in einem Duden, der nach 1997 gedruckt wurde unter "n" für "Nervenkitzel" nachguckt, wird dort wohl als Worterklärung 'David Fincher´s The Game' bekommen! Der Film des Thriller-Meisters schlechthin hatte mich aufgrund seiner FSK 12 ersteinmal stutzig gemacht; ich dachte, was kann bei einer solchen Einschränkung denn schon großes an Nervenkitzel kommen? Alles, wie ich herausfand. Denn der Film besticht nicht durch körperliche Brutalität, sondern eher durch psychische Folter, was den normalen Alltag angeht. Mehr kann man gar nicht schreiben, daher man den Inhalt ja nicht verraten will! Zu sagen bleibt nur noch, dass Michael Douglas hier auf solchen Hochformen wie selten zuvor ist, auch Sean Penn gibt sich hier mal wieder zum Allerbesten und auch die eher unbekannte Deborah Kara Unger gibt dem Film noch mehr Kick, als er ehe schon hat. Selbst unserem goldenen Deutschen, Armin Mueller-Stahl ist eine Nebenrolle vorbehalten! Wirklich, ein Must-See für alle Thriller-Fans, vor allem auch Fans von Christopher Nolan dürften sich hier zu Hause fühlen! Weiter so, Fincher!

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Alienator

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Guter Schwitzfaktor

Der dritte Langfilm von Fincher bietet verschachtelte Unterhaltung. Er bleibt seinen Grundsatz einer undurchsichtigen Welt treu und zieht den Faden der Unwissenheit und Desillusionierung mit intelligenten, dramaturgischen Spannungsbogen durch. Fincher zeigt die Welt als Ort der Kälte, gezeigt durch Michael Douglas als gefühlstoter Mensch. Durch überraschende Wendungen und einer groß-inszenierten Irreführung in allen Bereichen resümiert Fincher die Menschfindung und all ihre Werte am Ende des letzten Jahrhunderts. Fincher plädoyiert auf Menschlichkeit in dieser kalten Welt. Die Suche nach den eigentlichen Sinn des Lebens und die Pflege von zwischen menschlicher Beziehungen stehen hier im Vordergrund.
Trotz aller Thrillerelemente ist "The Game" ein sehr humaner Film. Gerade heutzutage ist es wichtig Mensch zu bleiben.
Fincher ist hier ein Gänsehautgarant. Erreicht hier zwar nicht die Kraft von "Sieben",aber ein weiterer sehr wichtiger Film in seiner Karriere.

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Chucky89

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Bewertung9.0Herausragend

Schade das Fincher heute lange nicht mehr so einen Film gemacht hatte. Michael Douglas spielt hier eine seiner besten Rollen überhaupt. Bis zum Schluß ist eigentlich unklar, was es mit diesen Spiel auf sich hat, im Gegensatz zu den Üblichen Verdächtigen beispielsweise konnte ich mir nicht denken wie dieser Film aus geht. Natürlich sind diese Wendungen bei erneuter Betrachtung nicht wirklich überraschend, aber bei welchen Film, den man schon gesehen hat ist das nicht der Fall.

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Sigrun

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Huhu, ich hab meine Brille nicht an und bin beim liken abgedriftet. Das ist auf keinen Fall gemeldet!!!!


Benjamin Barker

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Bewertung7.0Sehenswert

"Discovering the object of the game *is* the object of the game."

Ehrlich gesagt frage ich mich manchmal, welche konkrete Funktion am Filmset eigentlich der Regisseur einnimmt. Gut zu sehen, ist dies bei Preisverleihungen, bei der jeder Preis für eine spezielle Arbeit vergeben wird, sei es das Drehbuch, die Kameraführung oder natürlich darstellerische Leistungen, welche im vorliegenden Werk auch tatsächlich separat von einander betrachtet werden können. Welche Stellung nimmt nun der Regisseur dabei ein? Wenn ich mal wieder ein Werk von David Fincher betrachtet habe, wird es mir plastisch (oder in gewisser Weise auch unterschwellig) vor Augen geführt: Er sorgt für das Zusammenspiel all' der einzelnen Komponenten - und ist somit hauptsächlich verantwortlich für Atmosphäre, Stimmung & Wirkung.

Warum ich diese Gedanken ausgerechnet bei "The Game" ausführe? Weil eben dieses Feeling mich in der ersten Stunde des Films restlos begeistert hat. Gerade die rund 40 Minuten zwischen dem Meeting mit CRS und dem zweiten Treffen mit dem Bruder (warum ausgerechnet dort, werde ich noch genauer ausführen) waren atmosphärisch so dicht, dass Fincher hier tatsächlich die Klasse von "Se7en" erreicht - in meinen Augen einer der intensivsten Filme überhaupt. Bei "The Game" stimmen wirklich Einzelleistungen und Gesamtwerk gleichermaßen: Das Setdesign, das von kühlen & kalten Bildern dominiert ist, passt sich perfekt an die Kameraführung an, die ständig in Bewegung, aber nie hektisch wirkt und so eine geradezu beunruhigende Ruhe ausstrahlt. Dazu bleibt der Film (gerade in der ersten Stunde) immer in einem nötigen Grade subtil, was mich immer besonders anspricht. Das Date mit dem Clown im Wohnzimmer zu Anfang brachte mich sprichwörtlich zum Fingernägelkauen. So eine immense Spannung hab ich nicht oft erlebt. Und ich möchte betonen, dass dies bereits die Zweitsichtung ist! In der ersten Hälfte liefert Fincher Thrillerkino der Extraklasse ab und beweist, dass "Se7en" 2 Jahre zuvor kein Zufallsprodukt war. Leute mit Hang zur Paranoia sollten sich hier vor hüten, wenn sie nicht einen kompletten Zusammenbruch riskieren wollen.
Leider, leider baut der Film in der zweiten Hälfte ein, zwei auffällige Schwächen ein. Knackpunkt war für mich, wie zuvor erwähnt, das 2. Treffen mit Sean Penn. Ab dieser Szene büßt der Film einen nicht unerheblichen Teil seiner Ruhe und somit auch seiner Spannung ein. Natürlich muss es sich nach dem Aufbau immer steigern, doch lief diese Entwicklung für mich etwas zu hastig und ruppig ab. Von nun an trug der Film ziemlich dick auf, was mir in einigen Szenen überhaupt nicht gefallen hat. Schwachpunkte im Drehbuch, die wohl hätten vermieden werden können.

Spoiler!!

Als ich mir nach rund 90 Minuten das Ende ins Gedächtnis rief, grauste mir bei den Erinnerungen. Beim ersten Sehen vor Jahren hat der Film mich restlos begeistert, doch liegt ein Haufen filmischer Erfahrung dazwischen, sodass man darauf nicht viel geben kann. Mit dem Ausgang im Hinterkopf kamen mir diverse Momente etwas zu stumpf vor und ehrlich gesagt auch nicht wirklich rund. Doch Fincher war erneut in der Lage, Ungereimtheiten wie diese auszumerzen. Denn das Finale, man es nicht anders sagen, ist umwerfend inszeniert. Die Spannung war gen Ende auf dem Höhepunkt und entlud sich dann in einem Hieb in den Magen, der nur noch vom Kopfstoß der darauffolgenden Aktion getoppt wurde. Wenn man derart mitgerissen wird, kann man gar nicht anders, als über kleinere Dellen und Logiklücken nur müde zu lächeln.

Spoiler Ende!!

Ein Film, der natürlich primär von seinen Mindfuck-Qualitäten lebt und so bei folgenden Sichtungen nicht an den Effekt des ersten Sehens anknüpfen kann. Doch unabhängig davon in der ersten Hälfte allergrößtes Spannungskino, dass in Sachen Paranoia & unterschwelliger Spannung Maßstäbe setzen würde - hätte Fincher nicht zwei Jahre zuvor selbst einen bis heute gültigen Meilenstein für diese Kategorien geschaffen. Von Michael Douglas vorbildlich verkörpert, dem die Möglichkeit geboten wird, innerhalb eines Films eine ganze Bandbreite an Charakteren einzubringen, Parallelen von Gordon Gekko bis zu "Falling Down" werden erkennbar. Mit zunehmender Laufzeit werden leider einige Schwächen auffällig - und ich beziehe mich hier nicht primär auf mögliche Lügiklöcher - doch Fincher tut sein Bestmögliches jene mit seiner Inszenierung zu kaschieren.

"They just fuck you and they fuck you and they fuck you, and then just when you think it's all over, that's when the real fucking starts!"

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Vinyard

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mit dem Ende von The Game konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. David Fincher vermag es den Zuschauer ohne Kompromisse in den Bann des Films zu ziehen. Er hat ihn auch schon so weit die kühnsten Verschwörungstheorien problemlos zu schlucken, da sie einem plausibel erscheinen und dann kommt doch dieses eher lahme Ende am Schluss.
Dennoch gibts von mir eine recht hohe Wertung, da bis dahin aus meiner Sicht eigentlich nichts zu bemängeln war und mich The Game begeistert hat !

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AwesomeTotoro

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Bewertung6.5Ganz gut

Naja...der Twist am Ende ist irgendwie ein bisschen - ich weiß nicht - zu einfach?
Lässt mich etwas unbefriedigt zurück und für dieses Finale hat sich der Film streckenweise auch etwas gezogen.
War aber dennoch noch recht unterhaltsam.

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Hfonda15

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Bewertung7.5Sehenswert

Eventuelle SPOILER
Eine der spannendsten Thriller die ich kenne, mit einem Michael Douglas in Bestform, der
perfekt unterhält.
Man sollte eigentlich schon vom Namen des Films wissen, dass alles nur ein Spiel ist aber trotzdem fragt man sich durch und durch, ist Douglas jetzt in eine echte Verschwörung hineingeraten und sein Leben in echter Gefahr?
Diese Spannung stellt sich durch eine perfekte Inszenierung ein und man verfolgt diesen Streifen ganz gebannt bis zum Ende. Die ganze Atmosphäre die hier erzeugt wird ist die Große Stärke des Films, denn von der restlichen Handlung fällt vor allem beim zweiten Mal auf, dass hier nicht so viel hinter steckt!
Natürlich hat der Film jetzt nicht den größten Wiedersehenswert aber als ich The Game zum ersten Mal sehen durfte war es wirklich ein Erlebnis und ich kam zum ersten Mal mit dem genialen Regisseur David Fincher in Kontakt und wurde hier schon mal auf sein Großes Können was er so oft bewiesen hat vorbereitet!

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MUFC

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„They just fuck you and they fuck you and they fuck you, and then just when you think it’s all over, that’s when the real fucking starts!”

The Game ist ein spannender und unterhaltsamer Thriller. David Fincher ist einfach ein Garant für gute Filme. Mit Michael Douglas, Sean Penn, Deborah Kara Unger und James Rebhorn ist The Game außerdem noch topbesetzt. Die Leistung von Michael Douglas muss man besonders hervorheben, da er wirklich über sich hinaus gewachsen ist und sehr überzeugend spielt. Die Story hat mir sehr gut gefallen und hält einige Überraschungen parat. Da stört es nicht, dass es ab und zu etwas unrealistisch wird.

Der Thriller von David Fincher ist meiner Meinung nach ein mehr als sehenswerter Film. Fans dieses Genres müssen sich The Game – Das Geschenk seines Lebens mindestens einmal ansehen.

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Murphante

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich wurde hier nicht entäuscht ...
ein wirklich sehr spannender Film ... hab ihn heute zum erstenmal gesehen und werde aufjedenfall eine Zweitsichtung irgendwann mal starten ...
Zwischendurch waren auch ein paar Lacher dabei gewesen und ich finde
"Michael Douglas" hier in seiner Rolle sehr sehr gut platziert ...
Die Story ist wirklich der Hammer ... aber ...
es gibt ein paar kleine Dinge die mich gestört haben ... aber naja ... welcher Film ist perfekt ... aber deswegen bekommt er auch erstmal auch nur 8 Punkte ...

Lieblingsstelle in dem Film:
" Ich glaube sie verstehen grade nicht ... Inmoment bin ich der einzige der extrem gefährlich ist " :D :D :D

Der Schluss des Films war sehr überraschend ... aber auch ein bisschen fragend ...
weil was wäre gewesen wenn ??? Ich denke die meisten die diesen Film gesehen, haben, wissen was ich meine ;)

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Murphante

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@jacker ... oooh ja da geb ich Dir vollkommen recht ... wenn Spannung, Spiel und Spaß stimmen im Film ... dann achtet man auch nicht mehr darauf ... auf das Ende ... und entdeckt dabei noch ganz andere Dinge ... die den Film noch wertvoller machen für einen persönlich ;-)
@Poor Boy ... es müssen ja nicht unbedingt immer Thriller sein :D


FilmFuzzi

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Jaa der Film ist so ziemlich der beste den ich bis jetzt gesehen habe.
Ich dachte nur noch WOW nach diesem Knaller. Anders als du fand ich grade das Ende (wenn auch etwas unrealistisch) sehr gelungen.
Dann klärt sich eigentlich erst der Name des Films auf ^^


ossi29

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Was habe ich mir da nur die ganze Zeit meines bisherigen Lebens für ein Schätzchen entgehen lassen!

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RoseBlack

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe mir gestern "The Game" von David Fincher angesehn und mich dazu entschieden zu diesem Film meinen ersten Kommentar zu schreiben.

Das man in einem Game ist begreift man relativ schnell, spätestens wenn Michael Douglas alle zwei Minuten iregndein (Entschuldigung) Scheiß passirt. Die Fragen die man sich dann stellt sind vorallem wiso? Warum? Und was soll das alles?
Die Antwort auf diese Fragen ist so grandios einfach, dass ich in 100 Jahren nicht dadrauf gekommen wäre, da ich mir schon länst alle möglichen Verschwörungtheorien aus dem Kopf gedrückt hatte. Der Film hat mich Schizophren gemacht, jeder Mensch hatte sich gegen einen verschworn, vielleich auch die nette alte Dame von neben an?

Kurzgesagt der Film hat mir wirklich gut gefallen eingeschlossen eines grandiosen Michael Douglas und eines fast noch besseren, aber nur für einige Minuten zu sehenden, Sean Penn.
Also endlich nocheinmal ein Film dem ich eine 10 mit Herzchen geben kann:D

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Audreyfan

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Yey, endlich ein Kommentar von dir :) hab den Film gestern leider ausversehen verpasst


RoseBlack

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Musst du unbedingt nachholen :)


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

schon dieses ende ist einfach zu geil!

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uweferdinand.kayenberg

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film ist auch beim 4. Mal geil. Gute Schauspieler und schöne Wirr. Auch wenn man ihn schon mehrmals gesehen hat. Man brauch ihn nicht schlecht machen wegen kleiner Fehler, wenn man sich auf die Situation einläßt. Und die möchte so keiner erleben. Auch wenn das solche Spie sind, die ich selber gern macht. ( Wir haben mal ähnliche Rollenspiele gemacht, mit offenen Ende. ) Würde ihn gern mal wieder sehen. Besser wenn ich das vorher wüßte.

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florian.fiele

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Bewertung9.5Herausragend

The Game

The Game ist über weite Strecken vielleicht DER spannendste Thriller, den ich bisher erlebt habe. Allerdings ohne eine Auflösung, die einem komplett den Boden unter den Füßen weg zieht. Mit Finchers vorherigem Thriller Seven kann es The Game aufnehmen, denn bis zu der Szene in Seven, in der Kevin Spacey die Bühne betritt, ist The Game diesem in Sachen Spannung und Atmosphäre überlegen. Die letzten 20-30 Minuten gehören aber Seven, denn The Game verliert sich hier selbst etwas in seinem Labyrinth-Spiel. Über das Ende ist viel schlechtes geschrieben worden....es (das Geschreibsel) wird dem Film nicht gerecht. Der Film ist stimmig, auch wenn die Auflösung enttäuscht, weil die Erwartungen nach den vielen Wendungen des Films einfach andere sind. Es ist aber logisch nachvollziehbar, dass dieses gewählt wurde, denn nahezu alle Alternativen wären weitaus absurder gewesen. Michael Douglas spielt großartig und wird dabei durch ebenfalls überzeugende Kollegen unterstützt, die ohne Ausnahme einen guten Job machen. Spannung und Atmosphäre sind großartig, vor allem in der ersten Stunde. Der Score ist zum mit der Zunge schnalzen. Ein wirklich fabelhafter Thriller, dem nur wenig zur Höchstwertung fehlt. 9.5 - genießen, miträtseln, Auflösung akzeptieren

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florian.fiele

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Ja, das ist natürlich ein Fehler mit der exakten Position. Solche Filmfehler gibt es. Mich hat es nicht großartig gestört, wobei ich das Ende wie gesagt sowieso nicht überragend, aber auch nicht schlecht fand. Sei's drum, guter Film mit gewissen Schwächen ;)


Jason Born

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Versuche mir das Ende jedes mal logisch zu reden, klappt einfach nicht. Wie gesagt: Auf dem Dach5m weiter rechts/links= Platsch. Bei 9,0 -der Rest ist genial- verschmerzbar


TinaCocaine

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Auf jeden Fall einer der spannendsten Thriller überhaupt. Die Story hat zwar hier und da ein paar Logikfehler, interessiert aber nicht weiter, wenn man nicht aus ´ner Mücke ´nen Elefanten machen muss. Michael Douglas ist wie so oft in Höchstform zu sehen, der Film ist durchweg packend und die Handlung war für mich unvorhersehbar. So 3 bis 4 Mal im Jahr kann ich mir den Film schon anschauen und halte ihn immer wieder für ganz toll. So muss das sein!

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elizabet.brier

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Bewertung10.0Herausragend

This is the Film Of The Century

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whip guy

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Bewertung9.0Herausragend

Super Film.
Sehr spannend und starke Leistung von Hauptdarsteller Michael Douglas.
Bis auf ein paar Logiklöcher, die sich gegen Ende leider häufen, einer der besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.

SPOILER
Einzig großer Kritikpunkt bleibt das Ende:
Als Nicholas van Orton sich vom Hochhaus stürzte, dachte ich mir folglich, dass er nun stirbt. Das wäre mMn ein super Ende gewesen, welches zeigt, wohin so ein Spiel als Geschenk - so unlogisch es an manchen Stellen auch sein mag - hinführt.
Das HappyEnd mit dem Sprung aus 100m+ , bei dem er natürlich das 5-6m große Luftkissen trifft, war dann deutlich zu viel des Guten.
Hätte mir da eher ein "Sad Ending" wie bei Finchers vorangegangenem Film "Sieben" gewünscht.
SPOILER

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Super8951

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicholas van Orton (Michael Douglas), ein reicher Investmentbanker, hat scheinbar alles, was er braucht. Jedoch hat ihn vor Jahren seine Frau verlassen, und im zwischenmenschlichen Umgang weist er zunehemen Defizite auf. Zu seinem 48. Geburtstag schenkt ihm sein etwas chaotischer Bruder Conrad (Sean Penn) einen Gutschein für ein rätselhaftes Spiel, für welches er sich an einer bestimmten Adresse melden muss. Nachdem er dort angekommen ist, muss er sich einigen Tests unterziehen. Doch bevor er überhaupt entschieden hat, ob er an dem Spiel teilnimmt oder nicht, befindet er sich bereits mittendrin und es entpuppt sich als todernst. Plötzlich befindet sich Nicholas in einer scheinbar ausweglosen Situation...
David Fincher inszeniert einen intensiven, nervenaufreibenden und intelligenten Thriller, der besonders durch seine spannende Story und mehrfachen Twists, sowie der klug getimten Schnitt und den hervorragenden darstellerischen Leistungen besticht.
Michael Douglas brilliert in der Rolle des egoistischen, arroganten Investmentbankers, welcher sich zunehmend schlechter und rüpelhafter gegenüber seinen Mitmenschen verhält und sich nun auf dem Weg in das eigene Verderben befindet.
Die Meinungen über das Ende dieses Films könnten zwiespältiger nicht sein, für mich könnte es genialer nicht sein, obwohl ich schon seit des Auftretens von Conrad eine leise Vorahnung dessen hatte, wie sich der Schluss entwickeln könnte.
Auf jeden Fall ein lohnenswerter Thriller mit brillanten Schluss, der einmal mehr beweist, dass sich David Fincher zu den intelligentesten, kreativsten und konstantesten Regisseuren Hollywoods zählen darf.

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Atheisst

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Bewertung9.5Herausragend

Happy birthday, Nicky.

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NWO@Movie

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Poor Nick. :(

But We Have Fun ^^


KateAre

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Bewertung7.5Sehenswert

Intelligenz mit kleinen Aussetzern. Eine passende Umschreibung für dieses kleine, jedoch leider nicht perfekte Kunstwerk. Eine einwandfreie Darbietung von Michael Douglas der dem Film mehr Glaubwürdigkeit als die Story gibt. Es ist zunächst alles stimmig aufeinander abgestimmt, verstreut sich jedoch vollständig gegen Ende des Films. Der Zuschauer hängt in der Ungewissheit in die sich unlogische Wendungen mischen. Trotzdem ein sehr gelungenes und teilweise stimmiges Werk. Nichts für Zuschauer die leichte Kost mögen. Absolut empfehlenswert!

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