Der fremde Sohn
The Changeling (2008), US Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 22.01.2009
50 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6473 Bewertungen
142 Kommentare
Keine
von Clint Eastwood, mit Angelina Jolie und John Malkovich
Los Angeles, 1928. Christine Collins (Angelina Jolie) ist eine alleinerziehende Mutter. Als sie an einem Samstag von der Arbeit nach Hause kommt, ist ihr Sohn Walter verschwunden. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben erfolglos. Nach fünf Monaten, in denen die Mutter nie die Hoffnung aufgegeben hat, scheint die Suche endlich ein Ende zu haben. Doch als die Polizei Christine das Kind übergibt, merkt sie, dass die Ermittler einen ihr fremden Jungen gefunden haben. Ihre Beweise für die Verwechslung mit dem echten Walter stoßen bei allen auf taube Ohren, die korrupte LAPD braucht diesen Ermittlungserfolg zu sehr, als dass sie sich von einer als verrückt abgestempelten Frau die inszenierte Zusammenführung verderben ließe. Nur Pfarrer Gustav Briegleb (John Malkovich) nimmt den Fall ernst und setzt sich für Christine ein. Während sie in einer Anstalt festgehalten wird, führt der Zufall Detective Ybarra (Michael Kelly) auf Walters Spur – und zu einem schrecklichen Verbrechen…
Unter der Regie von Clint Eastwood wurden mit Der fremde Sohn die schrecklichen Ereignisse verfilmt, die in den 1920ern die kalifornische Stadt Wineville erschütterten. Der 15-jährige Sanford Clark erzählte der LAPD von mehreren Morden an kleinen Jungen, bei denen er seinem Onkel und dessen Mutter helfen musste. Die beiden gestanden die Morde an 5 Jungen, darunter auch Walter Collins, zogen ihre Geständnisse jedoch wieder zurück. Der Prozess deckte die Korruption und illegalen Aktivitäten der Polizei auf und sorgte für nationale Schlagzeilen. Bis zu ihrem Lebensende gab Christine Collins die Suche nach ihrem Sohn nicht auf.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Gerechtigkeitsdrama, Gerichtsdrama, Verschwörungsthriller, Thriller
- Zeit
- 1920er Jahre
- Ort
- Los Angeles
- Handlung
- Allein Stehend, Alleinerziehende Mutter, Angeklagter, Anklage, Berufsverbot, Beweis, Erhängen, Exekution, Gericht, Gerichtssaal, Gerichtsurteil, Gerichtsverhandlung, Gewalttätigkeit der Polizei, Kind, Kinder, Kindermörder, Kinderschänder, Kindesentführung, Korruption, Massenmord, Massenmörder, Mord an Kind, Mordanklage, Mutter, Mutter-Sohn-Beziehung, Muttergefühle, Mutterliebe, Mutterrolle, Mörder, Polizei, Polizeipräsidium, Polizeirevier, Polizist, Priester, Psychiatrie, Psychopath, Schwurgerichtsprozess, Suche nach vermisster Person, Suspendierung, Tod eines Kindes, Todesstrafe, Todesurteil, Verhör, Verlust des Kindes, Verlust des Sohnes, Verwechslung, Zeuge
- Stimmung
- Hart, Spannend, Traurig
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Kritiken (26) — Film: Der fremde Sohn
Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschenMit “Der fremde Sohn” liefert Clint Eastwood vielleicht keinen perfekten, aber einen sehr guten Film ab. Das Schicksal von Christine nimmt den Zuschauer gefangen, zumal Christine von Angelina Jolie wirklich gut verkörpert wird. “Der fremde Sohn” braucht zwar die volle Aufmerksamkeit der Zuseher, doch dem Film diese Aufmerksamkeit zu schenken lohnt sich.
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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen"Changeling" mag trotz der angesprochenen Themen ruhig daherkommen, in Wahrheit ist es aber Eastwoods gezielter Schlag in die Magengrube des amerikanischen Polizeiapparats und des Zuschauers. Ein unhysterisches, aber zutiefst bewegendes Plädoyer für Zivilcourage und gelebte Demokratie. Großes Kino und der Beweis dafür, dass der Regisseur Clint Eastwood noch mehr Facetten und Talente als der Schauspieler Clint Eastwood hat.
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Insgesamt ist „Der fremde Sohn“ eindringlich und mit Meisterhand gefilmt und von Eastwoods stimmungsschaffender und –unterstreichender Musik jederzeit süperb akzentuiert. Ein Film, der bei allem nostalgischen Flair durchaus auch Bezüge zu aktuellen politischen Machenschaften herstellt und die Macht des Staates und seiner Organe schonungslos an den Pranger stellt. Der Kampf einer kleinen Gruppe oder wie hier einer einzelnen Person gegen eine übermächtige Obrigkeit ist zwar ein oft verwendetes Motiv und tatsächlich gewinnt ihm Eastwood keine grundlegend neuen Facetten oder Erkenntnisse ab, doch er präsentiert es im Rahmen einer nahegehenden Geschichte in allen filmtechnischen, erzählerischen und darstellerischen Bereichen als formvollendet, wodurch jedes noch so oft verwendete Thema sehenswert geraten wäre.[...]
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Strikerth Wed, 02 Sep 2009 14:07:59 -0000
Antwort löschenWiedereinmal gut geschrieben und verleitet mich glatt dazu mir den Film mal zu besorgen.
ChristiansFoyer Wed, 02 Sep 2009 14:58:50 -0000
Antwort löschenTu das ruhig, es lohnt sich ;)
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschen[...] Anfangs sieht es so aus, als wenn der Film in den folgenden zwei Stunden sehr vorhersehbar die naheliegende Geschichte runterspulen wird: Eine resolute Frau, die gegen alle Widerstände für ihren Sohn kämpft und am Ende gewinnt. Und größtenteils kommt es auch so, allerdings befreit sich die Story in den über 140 Minuten Spielzeit aus dem engen Korsett des “vertauschter Sohn”-Motivs. [...]
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer Fremde Sohn beruht auf einer wahren Geschichte – der Geschichte einer Mutter, die für ihren (wahren) Sohn selbst gegen die Instanzen kämpfen muss, die ihr eigentlich helfend zur Seite stehen sollten.
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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin
Kommentar löschenKlingt unfassbar, ist aber wahr: Die Geschichte von Christine Collins hat Drehbuchautor J. Michael Straczynski aus verstaubten staatlichen Archiven ausgegraben und in ein präzise komponiertes, nur sehr dezent spekulatives Script verwandelt. Ob alles wirklich genau so abgelaufen ist, ist in diesem Fall sowieso nur bedingt relevant; viel wichtiger ist, dass man dem Film in jedem Moment glaubt, dass es genau so abgelaufen ist. Dieses Vertrauen und die erschreckende Spannung, die daraus resultiert, ist dem Meister hinter DER FREMDE SOHN geschuldet: Clint Eastwoods ruhige Regie und die gewohnt bedächtige Erzählstruktur, die ein spektakuläres Finale ebenso verweigert wie das Hollywood-typische "Mal schnell den Aufwasch machen"-Ende, stehen Straczynskis Story um die verzweifelte Mutter unheimlich gut zu Gesicht.
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Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenEntweder hätte dieser Nebenstrang weniger Platz einnehmen oder beide Geschichten drastisch gekürzt sein müssen, denn so ist der Film insgesamt viel zu lang gewesen und konnte mich nicht über die ganze Zeit an der Stange halten, obwohl es in der zweiten Hälfte recht blutig und heftig zugeht.
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Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenEin zeitloser Klassiker von Altmeister Eastwood, der wieder einmal beweist, wie souverän er eine spannende Geschichte anspruchsvoll und schnörkellos erzählen kann. Eine Schauspieler-Ensemble-Leistung, die beeindruckt - allen voran Angelina Jolie, die sich mal wieder von ihrer besten Seite zeigen darf. (Mehr im Podcast)
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenSpannendes Period-Drama, das die von wahren Ereignissen inspirierte Geschichte packend und optisch überzeugend erzählt. Trotz vieler Handlungsfäden gelingt es Eastwood einmal mehr das ganze schlüssig zuende zu erzählen. Angelina Jolie macht ihre Sache - bis auf das teilweise etwas grotesk wirkende Make-Up - überraschend gut und auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen. Packende Unterhaltung, der man ihre Länge nicht anmerkt.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen„Der fremde Sohn“ ist somit in seiner Summe ein handwerklich überzeugendes Drama über eine suchende Mutter, welches jedoch seinen zunächst konzentrierten Fokus im weiteren Verlauf nolens volens einbüßt, so dass der Film, obschon mit einer Spielzeit von 140 Minuten überaus großzügig bemessen, überfrachtet erscheint. Das die narrativen Fäden dennoch nicht hemmungslos auseinander gleiten, ist dann wohl nicht zu Letzt das Verdienst des Regisseurs, dessen schnörkelloses inszenieren in diesem Konglomerat von Themen eine angenehm beruhigende Wirkung zu eigen ist. Dies, im Verbund mit sehr guten schauspielerischen Leistungen bis in die Nebenrollen und einer wunderbar klassisch stilisierten Optik machen „Der Fremde Sohn“ trotz seiner Schwäche zu seinem sehenswerten Film, der jedoch nicht in der Liga von Eastwoods letzten drei Filmen spielen kann.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Dank der facettenreichen und mit einigen Überraschungen gespickten Geschichte werden die stolzen 142 Minuten, trotz der für Eastwood typischen ruhigen Inszenierung, nicht zäh. Beginnend mit einer geheimnisvollen Spannung, werden später neue Handlungsstränge eingewoben, die sich schließlich zu einer erschütternden Auflösung zusammenfügen. Durch die guten schauspielerischen Leistungen und vor allem durch die stete Lebensnähe der Geschichte schafft „Der Fremde Sohn“ es, den Zuschauer zu packen und tief zu berühren. [...]
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Die Rahmenbedingungen für einen schönen Filmabend stimmen: neben einer interessanten Story gibt es bis in die Nebenrollen gut besetzte Schauspieler, ein stimmiges Bühnenbild und authentische Kostüme. Für die Musik hat Regisseur Clint Eastwood mal wieder selbst in die Tasten gehauen. Herausgekommen ist dabei ein – wie immer – gefühlvoller Soundtrack ohne zu viel Sentimentalität.
Trotzdem: auch wenn ich keine akuten Schwächen ausmachen kann, bleibt dem Film eine Höchstbenotung versagt. Er ging mir nur einfach nicht so nahe wie die oben genannten Werke von Eastwood.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Mit der Besetzung Angelina Jolies als verzweifelte Mutter hat Clint Eastwood alles richtig gemacht. Entgegen aller Befürchtungen, die Schauspielerin sei einer ernsten Hauptrollen dieses Ausmaßes nicht gewachsen, liefert diese eine darstellerische Glanzleistung ab, die den Höhepunkt ihrer bisherigen Kinolaufbahn markiert. Das Drehbuch gibt Jolie genügend Spielraum, die volle Bandbreite ihres Könnens abzuliefern. Ob als liebevolle Mutter am Anfang des Films, ob als sich gegen staatliche Institutionen auflehnende Frau im Mittelteil oder ob als trauernde Zeugin in zwei Prozessen am Ende, Jolie hat in Der Fremde Sohn viele Gesichter, und diese sind auf Grund des intensiven, jedoch nie aufdringlichen und ins over acting abgleitenden Spiels glaubwürdig und fassbar.[...]
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenIn manchen Szenen zwischen der Mutter und dem Kuckuckskind, und auch in jenen Passagen, die Aufklärung über Walters Schicksal bringen, ist dies Eastwoods Version eines Horrorfilms, die immer auch etwas von den Abgründen des normalen, ganz alltäglichen Amerika erzählt. Darin, wie auch in der Detailfreude, mit der die Komplexität des Geschehens ausgebreitet wird, erinnert der Film nicht nur an andere Eastwood-Filme sondern noch mehr an David Finchers Zodiac, der ebenfalls fasziniert einen weiteren realen Kriminalfall der kalifornischen Geschichte zum Spielfilmstoff machte.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEastwood dreht am laufenden Band. Schon in zwei Wochen startet sein nächster Film. Aber jetzt war erstmal "Changeling" dran. Ein Film, der in Cannes lief, aber leer ausging, zurecht muss man sagen.
Was natürlich beeindruckt ist die Detailtreue der Rekonstruktion. Nicht nur die Schilderung der Ereignisse sondern auch die wieder lebendig gewordenen 20er Jahre fesseln.
Über Angelina Jolie wurde ja schon viel gesprochen und auch wenn sie mit ihrem roten Kirschmund äußerst schön leidet, gibt es ein paar Szenen, die großartig von ihr gespielt wurden. Ganz besonders bemerkenswert blieb mir da die erste Sprechstunde mit dem Doktor in der Psychatrie in Erinnerung. Davor sah man sie noch mit einer anderen Insassin sprechen, die ihr erklärte: ganze egal wie man sich verhält, man wird als geisteskrank eingestuft. Und danach folgt das Verhör äh ich meine die Sprechstunde in der Angelina Jolie Christine Collins spielt, die wiederum versucht Normalität zu spielen, wirklich berührend.
Zum Ende hin zerfließt der Film und seine Lauflänge wird spürbar. Trotz der faszinierend gespielten Figur des Kindermörders, fühlt sich der Film an, als wäre er von der wahren Geschichte überfodert. Die Realität ist weitaus komplexer als dass ein Film sie fassen könnte.
Und am Ende schlägt dann noch das "Hab-ich-schon-gesehen"-Gefühl zu. Wenn Gordon Northcoot mit dem Galgen um den Hals "Stille Nacht, heilige Nacht" singt, fühlte ich mich penetrant an "Dancer in the Dark" erinnert. Schade...
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenMit "Der Fremde Sohn" versucht Clint Eastwood zwei Filme zu erzählen, wo eigentlich einer ausgereicht hätte. Hinzu kommt sein eigenes unsägliches Pianogeklimper und eine derbe Fehlbesetzung von Angelina Jolie und John Malkovich. Es ist daher lediglich Teilaspekten zu verdanken, dass der Film nicht vollends versagt.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenEastwood mit seinem ökonomischen Erzählstil zwingt dies alles relativ harmonisch unter einen Hut, aber zuweilen beschleicht einen doch das Gefühl, dass man von Geschichten, die gewaltig sein könnten wie Eisberge, lediglich die Spitze zu sehen bekommt. Immerhin finden sich überall Eastwood-Schleifspuren in seine Vergangenheit. "Der fremde Sohn" lässt sich als Komplementär zu "Mystic River" betrachten; dort zerstörte das Verbrechen an einem Kind noch ein Vierteljahrhundert später eine Gemeinschaft, hier entblößt eine Kindesentführung die Verderbtheit einer ganzen Stadt. Oder die mystischen Eastwood-Ende: Sowohl im "Texaner" als auch in "Erbarmungslos" und in "Baby" verschwand der Held einfach im Dunkel des Ungewissen; im "Sohn" ist es nicht anders.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Der fremde Sohn“ ist nicht der beste Eastwood der letzten Jahre und Angelina Jolie hat ihre Mutterrolle auch meist besser gespielt, doch die anständig erzählte Geschichte kann über zwei Stunden unterhalten und immer wieder erschüttern.
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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenIm Kalifornien der End-20er schickt Clint Eastwood die verzweifelte Angelina Jolie auf eine unerbittliche Suche nach ihrem verschwundenen Sohn. Der wohl nimmer müde Regisseur streift bei seiner Rekonstruktion der – gemäß Vorspann – „true story“ eine Vielzahl an Themenkomplexen und erzählt nach „Million Dollar Baby“ noch einmal die große Emanzipationsgeschichte vom Widerstand einer kämpferischen Frau gegen hartnäckige Altmännersysteme. Für Eastwood ist „Der fremde Sohn“ ein weiterer souveräner, starker und klassisch inszenierter Film, für Jolie die erste schauspielerische Herausforderung ihrer Karriere. [...]
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Sm0K1ngGnu
Kommentar löschenHat wie jeder Eastwood-Film seine Längen, besonders am Anfang, aber ist ansonsten ganz ordentlich (ja, trotz Jolie)
Auf die Filmmusik von eastwood hätte ich auch getrost verzichten können.
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Alle Kritiken (26)
Kommentare (115) — Film: Der fremde Sohn
lina.lenz.3 Fri, 24 May 2013 08:15:28 -0000
Kommentar löschenNicht oft nimmt ein Film mich richtig mit. Dieser tat es. Sehr gute schauspielerische Leistung und super schönes 20ger Jahre Bild. Die Geschichte wird in diesem Film klasse dargestellt!
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BattlemasterIZ Sun, 09 Jun 2013 12:24:37 -0000
Antwort löschenStimmt genau, ein sehr intensives Drama.
AcademyAwardFan Wed, 17 Apr 2013 13:13:14 -0000
Kommentar löschenDer fremde Sohn ist ein toller Film und regt auch zum nachdenken an. Und auch der Stil der 20er Jahren wurde hier sagenhaft inszeniert. Angelina Jolie spielt hier eine verzweifelte Mutter, die einfach nur ihr Kind aus den Fängen eines Kinderschänder zurück haben möchte. Für ihre tolle Leistung gab es eine Oscarnominierung.
Zudem hat mich auch die Szene in der Farm einfach nur geschockt.
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InfiniteJest Sun, 31 Mar 2013 22:29:02 -0000
Kommentar löschenZur Darstellung einer unnachgiebigen, starken Frauenfigur ist die unfassbare Naivität und das Clownsmakeup dieser Nahwasserbaut nicht gerade hilfreich. Das hätte man beides zurückfahren sollen, auch wenn die reale Geschichte da vielleicht Vorgaben gibt. Genauso verhält es sich auch mit dem klischeegespickten Plot: Wasserstrahlbehandlung, Dr.Satan, Klinikkomplizin und die Heldenrolle des Sohnes könnte man sich verkneifen. Die Geschichte ist dann vielleicht nicht mehr ganz so real, fühlt sich aber dafür mehr so an.
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vanilla Sat, 30 Mar 2013 22:25:56 -0000
Kommentar löschen"Nur die Liebe Gottes zu uns ist noch stärker als die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern".
(Die Bibel)
Diese Liebe einer Mutter zeigt uns dieser herausragende Film.
Nur wegen dem etwas zähen Beginn vergebe ich nicht die volle Punktzahl. Ansonsten ein Meisterwerk ganz einfach, das uns der gute Clint Eastwood hier präsentiert.
Viele Themen werden hier geschickt aufgegriffen, die sich wie ein Kreisel immer um die Liebe der Mutter zu ihrem Sohn drehen.
"Die Hoffnung stirbt zuletzt", sagt man. Das ist wohl der Satz, der diesen Film am besten beschreibt.
Was mir so gut gefällt ist, dass es mit der Spielfilmdauer immer komplizierter und verzwickter wird, sodass die Spannung perfekt am Limit gehalten wird.
Angelina Jolie macht es für ihre Verhältnisse ganz gut, obwohl ich sie nicht für die Traumbesetzung halte.
Der tolle 20er Jahre Look ist super. Das es sich noch um eine wahre Geschichte handelt, ist um so erstaunlicher, wenn man sich den ganzen Film und die darin verwickelten Ereignisse gesehen hat.
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Scipio Sat, 30 Mar 2013 19:08:54 -0000
Kommentar löschenMan stelle sich einmal vor - statt der Angelina Jolie würde eine richtige Schauspielerin - z. B. Jodie Foster die Mutter spielen...!
Das hätte ein Meisterwerk werden können.
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HopeWithinChaos Sun, 17 Feb 2013 21:13:53 -0000
Kommentar löschenEin grandioser L.A.-Noire Thriller in toller Optik.
Ich schäme mich fast dafür, dem Film so lange keine Beachtung geschenkt zu haben.
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Hfonda15 Thu, 31 Jan 2013 21:45:25 -0000
Kommentar löschenBei der Fremde Sohn ist es Eastwood nur teilweise gelungen viele verschiedene Aspekte mit einander zu verbinden. Zwar hat jede Geschichte die hier erzählt wird was positves zu bieten, so ist die Story um den Kindermörder Gordon Northcott sehr spannend erzählt und auch toll inszeniert und die Suche Angelina Jolies nach ihrem Sohn überzeugt vor allem durch die beiden Schauspieler Jolie und Malkowich(sind wohl die besten Leistungen die ich von beiden bisher gesehen habe) und eine gut erzählte Geschichte über die Korruption der Polizei in Kalifornien der 30er. (Dazu kommt die ganze Atmosphäre aus dieser Zeit auch sehr gut rüber)
Aber mir persönlich kam der Film teilweise schon etwas überladen vor, die Idee an sich über die Morde von Northcott aus der Sicht der Mutter eines seiner Opfer zu erzählen ist zwar Recht gut aber der Film weiß nie richtig was er will und es hätte mir besser gefallen man hätte sich hier auf ein Thema konzentriert. Trotzdem hat mir der Streifen wirklich sehr gut gefallen; Spannende Geschichte;gute Darsteller; tolle Inszenierung aber das Ende zeigt dann nochmal deutlich wie überladen der Film ist und nach der Gerichtsverhandlung zieht sich der Film noch ein ganzes Stück was hier nicht so gut kommt wie ich finde.
Trotzdem ne gute Leistung von Eastwood, wenn er auch schon besseres gemacht hat!
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kobbi88 Thu, 31 Jan 2013 22:02:28 -0000
Antwort löschenBin da ganz deiner Meinung. Paradoxerweise find ich, dass Jolie, obwohl sie wirklich klasse spielt, nicht in die Rolle als Mutter passt.
Hfonda15 Thu, 31 Jan 2013 22:11:05 -0000
Antwort löschenHatte das auch schon in deinem Kommentar zum Film gelesen und kann da auch komplett nachvollziehen was du meinst. Bei mir lags wohl auch daran, dass ich so dachte, ok sie spielt zwar Echt stark aber Angelina Jolie, die ja soooo unglaublich sexy ist und allen Männer den Kopf verdreht und der größte Hollywoodstar der Welt ist(ich persönlich finde dass sie vom Gesicht eher gestellt hübsch ist) passt nicht in die Rolle dieser aufopfernden Mutter, denn auch wenn sie die Rolle gut spielt, denke ich teilweise wenn ich sie in diesem Film sehe: man die läuft da so großspurig lang als würde ihr die Welt gehören. Das klingt sicherlich konfus aber im Gegensatz zu anderen Schauspielern schaffe ich es bei Jolie nichts sie von ihrem privaten Image zu trennen weshalb ich sie als Schauspielerin auch nicht sonderlich mag!
kobbi88 Thu, 10 Jan 2013 11:54:25 -0000
Kommentar löschenDer Film vereinigt viele Themen. SPOILER: Erst ein Drama über einen verschwundenen Sohn, dann kommt eine Verschwörungsgeschichte hinzu,, die sogar in die Klapsmühle und zur Folter von Menschen führt, ein Kriminalfilm über ermordete Kinder, ein Gerichtsdrama und zum Schluss wieder eine Geschichte über verschwundene Kinder. SPOILER ENDE
Der Film versucht viele Themen zu besprechen, schafft es aber nicht immer. Weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen. Dabei ist „Der fremde Sohn“ bei weitem kein schlechter Film. Er vermittelt eine gute Atmosphäre, die Musik ist im typischen Eastwood-Stil gehalten. Eine ergreifende Thematik, die Eastwood aber brutal, schonungslos und ohne große Schnörkel erzählt. Aber er hat einfach nichts Überraschendes. Man weiß sehr schnell, wie der Hase läuft.
Angelina Jolie passt für mich irgendwie nicht in diese Rolle. Nicht falsch verstehen, sie spielt das große klasse. Aber ich sehe in ihr einfach nicht die Mutter dieses "verlorenen Sohnes". Die anderen Schauspieler sind zwar auch nicht unbedingt schlecht, aber manchmal wirkt es doch ein wenig aufgesetzt.
Außerdem tut sich doch so manche Länge auf, besonders zum Ende hin.
Damit mir das nicht auch passiert, möchte auch ich hier zum Ende kommen:
Bei einer Textzeile habe ich mir gedacht: Oh ja, wie Recht du hast. Sie ist von einer Frau in der Psychiatrie gesagt worden. Diese Zeile ist zwar nicht unbedingt typisch für diesen Film, in Bezug auf Frau Jolie aber wäre keine Zeile treffender gewesen:
„Essen Sie was. Essen ist normal. […] Ich weiß es ist schwer, aber versuchen Sie aufzuessen.“
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jacker Thu, 10 Jan 2013 14:15:02 -0000
Antwort löschenIst die beste Leistung die ich von Jolie kenne und trotzdem teile ich voll was du über sie schreibst! Sie ist einfach ÜBERALL deplaziert (obwohl hier wirklich gut!).
kobbi88 Sat, 12 Jan 2013 11:29:10 -0000
Antwort löschenIn die Rolle einer an Magersucht grenzenden Schauspielerin oder eines an Magersucht grenzenden ehemaligen Models, das sehr arrogant oder sogar exzentrisch wirkt, da würde sie ganz gut passen. ;)
elgreco Sun, 06 Jan 2013 13:12:29 -0000
Kommentar löschenngelina Jolies beste Schauspielerische Leistung, war zunächst ein wenig skeptisch ob sie die emotionale Bandbreite einer Mutter, die verzweifelt nach ihrem Sohn sucht, welche immer wieder hin und her gerissen ist zwischen Hoffnung und Verzweiflung rüberbringen kann. Chapó Miss Jolie sie haben es gemeistert.
Die Story und speziell das Setting haben mir sehr gut gefallen. Man wurde in die 30er Jahre des sonnigen Los Angeles entführt, welches sehr Authentisch und Stimmungsvoll inszeniert wurde. Selten einen Film gesehen welcher mich emotional so mitgerissen hat, zeitweise wollte ich in den Fernsehr rein springen und Roundhousekicks verteilen.
Clint ist ein Genie, hinter der Kamera ist er noch genialer als vor der Kammera.
Eine Empfehlung geht raus an alle Liebhaber von Filmen alla L.A. Confidential oder Spielen wie L.A. Noire
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natedb Tue, 01 Jan 2013 15:15:13 -0000
Kommentar löschenSelten einen so intensiven Film gesehen. Man mag von Angelina Jolie halten was man will, aber hier hat sie einfach abgeliefert!
Eastwood gelingt der Spagat zwischen Thriller und gefühlsbetontem Drama so gut, dass man durchgehend mitfiebert und am Ende kein Auge trocken bleibt. Zudem ist der Soundtrack, welcher ebenfalls von Eastwood beigesteuert wurde, weltklasse!
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Oezkan Sun, 09 Dec 2012 20:58:08 -0000
Kommentar löschenClint Eastwood liefert uns mit "Der Fremde Sohn" eine wahre Geschichte und füllt diese mit Emotionen und Spannung. Anfangs fehlt die tiefgründige Charakterisierung und Bindung zwischen Christine Collins und ihrem Sohn Walter Collins. Mit der Zeit gewinnt der Film jedoch an Spannung und weckt höchstes Interesse. Die Emotionen steigen konsequent und die unvorhersehbaren Handlungen machen dieses gefühlsbetonte Drama sehr sehenswert.
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Gielchen Wed, 24 Oct 2012 21:14:36 -0000
Kommentar löschenHab mir irgendwie mehr davon erwartet.. Nicht schlecht, aber doch sehr vorhersehbar und dieses Polizei gegen Mutter fand ich sehr aufgesetzt, auch wenn es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Nunja..
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filmschauer Sat, 22 Sep 2012 17:30:08 -0000
Kommentar löschenAus irgendwelchen Gründen habe ich lange davor zurückgeschreckt, mir "Der fremde Sohn" endlich mal anzuschauen. Vielleicht, weil das Thema eher unangenehm zu verdauen wäre, aber auch durch Angelina Jolies Engagement, die mich bisher nur selten überzeugen konnte. Doch zumindest in Punkt zwei muss ich meine Meinung ein Stück revidieren: Jolie stemmt diese schwierige Mutter-Rolle als Christine Collins ganz ansehnlich und wird durch Clint Eastwoods gewohnt routinierten Regie gut durch den Film getragen. Das Thema selbst bleibt auf seine Weise unschön. Hauptaspekt von "Der fremde Sohn" ist sicherlich der mutige Kampf um (späte) Gerechtigkeit, der hier anhand der Figurenkonstellationen mehr als präsent ist. Als einer der wichtigsten Knackpunkte würde sich das seltsame Verhalten der Polizei erweisen, die offensichtlich ein Interesse daran hat, Collins einen falschen Sohn unterzujubeln. Die Idee dahinter würde sich gewiss auch für einen Mysterythriller eignen, besonders bei den Qualen, die Collins zu erleiden hat. Umso erstaunlicher ist die grausame Wendung in diesem Fall, die fast schon nebenher eintritt. Der Film bleibt dabei stets dem Drama-Segment treu, lässt aber auch erschaudern anhand der Tatsache, dass sich diese Geschichte so oder so ähnlich in der Realität abgespielt hat (genauso das erwähnte Verhalten der Polizei). Das macht den nicht gerade kurzen Film trotz einiger Zeitsprünge in seiner Erzählweise angenehm homogen und zunehmend packend, selbst wenn die ganz großen Emotionen womöglich nicht aufkommen mögen. "Der fremde Sohn" ist somit doch die kleine Überwindung wert gewesen.
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JohnnyKee Mon, 24 Sep 2012 16:48:07 -0000
Antwort löschenganz ansehnlich? Immer diese Untertreibungen :)
filmschauer Wed, 26 Sep 2012 17:32:20 -0000
Antwort löschenDu musst das relativ sehen: Aus meiner Warte ist das schon ein dickes Kompliment in Richtung Jolie. ;)
sam_ace_rothstein Mon, 03 Sep 2012 19:41:56 -0000
Kommentar löschenWow, habe denn Film lange vor mich hergeschoben und eigentlich auch überhaupt nichts erwartet. Als ich ihn dann gesehen habe, habe ich ein Drama der Extraklasse.
Bereit nach 15 Minuten verschwindet der Sohn von Christine Collins ( Wunderbar, Wunderschön mit einer Darstellung zum Gänsehaut kriegen, Angelina Jolie) Ab diesem Zeitpunkt baut der Film eine grosse Spannung auf, die er bis kurz vor Ende des Films Aufrecht halten kann.
Vielleicht wird der Film gegen den Schluss ein bischen langatmig, dies hat aber meinem Filmvergnügen keinen Abbruch getan.
Ich habe mitgefiebert mit Christine und habe nebenbei gespannt verfolgt wie ein Detective bei einem Routineutersuch ein gewaltiges Verbrechen aufklärt. Verfolgt ist der Falsche Ausdruck, ich konnte fast nicht still sitzen vor Spannung.
Dramatisch, Spannend, Emotional Packend. Diese 4 Wörter genügen eigentlich um diesen Film zu beschreiben.
Clint Eastwood ist ein Genie und Der Fremde Sohn ist ein weiteres Meisterwerk von ihm.
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JohnnyKee Mon, 03 Sep 2012 19:46:39 -0000
Antwort löschenGroßartiger Film mit einer großartigen Jolie.
sam_ace_rothstein Mon, 03 Sep 2012 19:50:02 -0000
Antwort löschenFand sie nirgends so stark wie in diesem Film. Klasse Leistung.
Hartigan85 Mon, 03 Sep 2012 20:07:42 -0000
Antwort löschenStimmt, die wohl beste Leistung von Angelina Jolie, neben der in "Girls Interrupted" !!
Hartigan85 Mon, 03 Sep 2012 20:12:21 -0000
Antwort löschenGirl, Interrupted
sam_ace_rothstein Mon, 03 Sep 2012 20:22:17 -0000
Antwort löschenStimmt genau. Schaade das dies die einzigen wirklich tollen Filme mit ihr sind.
Hartigan85 Mon, 03 Sep 2012 20:30:24 -0000
Antwort löschen"Der Knochenjäger" und "Taking Lives" fand ich auch noch ganz gut.
sam_ace_rothstein Mon, 03 Sep 2012 20:41:15 -0000
Antwort löschenKnochenjäger war nicht schlecht, aber auch nicht mehr. Taking Lives kenne ich leider nicht.
Hartigan85 Mon, 03 Sep 2012 20:45:12 -0000
Antwort löschenTaking Lives ist ein ziemlich spannender Thriller, kann man sich definitiv mal angucken. Hab gerade gesehen, ich hatte den nur mit 5 bewertet, direkt mal auf 6 hochgestuft :-)
Alle 10 Antworten zeigen
sam_ace_rothstein Mon, 03 Sep 2012 21:11:59 -0000
Antwort löschenok, merke ich mir für den nächsten Dvd Grosseinkauf :) Ja Wertungen ändern sich häufig, vorallem wenn man einen Film mehrmals gesehen hat.
*frenzy_punk<3 Mon, 01 Oct 2012 18:48:37 -0000
Antwort löschenDa kann ich Johnny nur beipflichten ;)
ProsperDune Sat, 25 Aug 2012 15:19:01 -0000
Kommentar löschenWer kennt nicht das Gefühl, sich der Ungerechtigkeit ausgesetzt zu sehen?
Seine Emotionen bringt "Changeling" von Altmeister Eastwood auf die Spitze, als er uns genau dieses Gefühl, allerdings verspürt von einem Kindermörder während dessen Hinrichtung, entgegenwirft und uns so was wie Empathie empfinden lässt. Großartig!
Hier zählen nicht die kritischen Töne (gegen einen verantwortungslosen Polizeiapparat(, die Todesstrafe?)) sondern die Stimmung, die er auf den Zuschauer überträgt. Von den Kostümen mal abgesehen ganz unaufwendig, umso ehrlicher und authentischer inszeniert. Ich benutze das Adjektiv nur zu gern nochmal: Großartig!
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pischti Sat, 25 Aug 2012 18:01:48 -0000
Antwort löschenEin ausgezeichneter Film, ja! Eastwoods Art Filme zu drehen ist einfach ganz ganz großartig. Die Soundtracks immer wahnsinnig melancholisch, aber passend, schauspielerisch höchstes Niveau und story- und filmtechnisch nie enttäuschend. Ich selbst fande vorallem schauspielerisch Jason Butler Harner, der den Gordon Northcott spielte, und ich vorher nicht kannte, richtig stark.
ProsperDune Sat, 25 Aug 2012 19:15:31 -0000
Antwort löschenKann ich nur unterstreichen. Jolie war hier ausnahmsweise auch mal wirklich gut.
lassiesinger Sun, 29 Jul 2012 11:05:53 -0000
Kommentar löschengrandios.
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Mac_C_Tiro Tue, 24 Jul 2012 18:46:02 -0000
Kommentar löschenMelodramatisch überspitztes, leicht kitschig ausgeschmücktes Drama das aber denoch grötenteils überzeugt, was vorallem Malkovich zu verdanken sein dürfte der gekonnt routiniert und einzigartig spielt! Jolie tut was sie am besten kann theatralische Mimik, Gestik und Geheul zum steinerweichen, was ihre Figur leider unernst und aufgesetzt wirken lässt.
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Markus Zöllner Fri, 27 Apr 2012 05:56:48 -0000
Kommentar löschenEigentlich ein recht klasse Film dem ich gern 8 oder sogar mehr Punkte gegeben hätte... Ja, wenn Jolie nicht wäre. Wie ich finde die einzige und eine sehr gravierende Fehlbesetzung. schluchzend heult sie sich irgendwie durch den ganzen Film und übertreibt es größtenteils einfach maßlos. Alles was ich dazu noch zu sagen hätte hat Brigittes Helm schon sehr schön erwähnt.
Was ich dem Film allerdings hoch anrechne ist ein großartiger John Malkowich und ein grandioser Jason Butler Harner. Dafür und dafür das der Film an sich eigentlich doch ganz gut ist gibt es dann noch 6 Punkte... Schade dass allein Jolie 2 Punkte Abzug bekommen muss.
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Discostu Tue, 10 Apr 2012 15:47:17 -0000
Kommentar löschenChangeling ist ein gut gemachtes Drama mit vielen traurigen Momenten, der vor allem durch seine herausragenden Darsteller besticht. Lediglich ein leichter Hang zum Klischee (Nervenheilanstalt) und die bei Eastwood ja leider nicht zum ersten Mal nicht ganz so dolle Filmmusik (ewige Wiederholung des immer selben Themas) fallen negativ auf.
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JohnnyKee Thu, 29 Mar 2012 11:34:30 -0000
Kommentar löschenWas eine Zweitsichtung so alles bewirken kann habe ich vor wenigen Tagen am eigenen Leib erfahren. Bei der ersten Sichtung vor 3 Jahren noch als ziemlich guter Film in Erinnerung, jetzt jedoch ein gewaltiges, markerschütterndes Drama über eine dunkle und zutiefst traurige Geschichte. Ein kleines Filmjuwel das ich zum Glück wieder neu entdeckt habe, denn jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen ohne diesen fantastischen und außergewöhnlichen Film im Hinterkopf auszukommen. Mit einer mehr als begnadeten und genialen Jolie in der Hauptrolle der ich stundenlang zusehen könnte. Ein rundum atemberaubendes Setting des frühen L.As (Love it!) und eine famos kreierte, dichte und bedrohliche Atmosphäre die intensive Spannung erzeugt. Große Klasse. Eastwood macht aus einem tragischen Mordfall ein leidenschaftliches Stück Filmgeschichte über eine entschlossene Mutter auf der Suche nach ihrem verlorenen Sohn. Mit geschickten und grandiosen Wendungen bestückt und mit unvergesslichen Momenten versehen dringt Changeling genau ins Herz vor, trifft mit dem düsteren Grundton stets ins Schwarze. Die erbitterten Wortgefechte sind pure Kunst und ästhetisch in jeder Einstellung. Vielschichtig, verletzend, tragisch, mit unglaublicher Intensität, packend. Begleitet von einem hervorragenden, klassischen, berührenden als auch wunderschönen Score im Stile der 20er Jahre. Ein kleines Meisterwerk. Ein Film den man nicht so schnell vergisst und abschütteln kann. Edles Mind-Candy!
„I hope you go to hell!“
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Benjamin Barker Thu, 29 Mar 2012 12:33:02 -0000
Antwort löschenSchön Johnny! Will ich schon lange sehen und freu mich auch echt drauf - jetzt natürlich noch mehr. ;)
JohnnyKee Thu, 29 Mar 2012 16:39:02 -0000
Antwort löschenNa dann, hau rein jetzt!^^
filmschauer Thu, 29 Mar 2012 16:55:15 -0000
Antwort löschenAh, wieder das nette Wort 'Mind-Candy' benutzt. Schön. ;)
Den Film selbst habe ich immer noch vor mir, war bisher eher abgeschreckt (nennt sich wohl Jolie-Phobie bei mir).
fkfilmkritik Thu, 29 Mar 2012 19:53:50 -0000
Antwort löschenZweit-Sichtungen ftw!
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JohnnyKee Thu, 29 Mar 2012 20:23:46 -0000
Antwort löschen@schauer: Bitte nicht hinschieben! Die ist fantastisch hier :)
@TJ: Danke.
@fkf: Zweit-Sichtungen können aber auch manchmal ernüchternd sein... ;)
rbets Wed, 25 Apr 2012 18:12:31 -0000
Antwort löschen@filmschauer: kenn ich & hab ich in weit abgeschwächter Form immer noch... aber der Film ist wirklich sehr gelungen und sie trägt den Film... ich war überrascht !