Der fremde Sohn

The Changeling (2008), US
Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 22.01.2009

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7.3 Kritiker
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von Clint Eastwood, mit Angelina Jolie und Jeffrey Donovan

Los Angeles, 1928. Christine Collins (Angelina Jolie) ist eine alleinerziehende Mutter. Als sie an einem Samstag von der Arbeit nach Hause kommt, ist ihr Sohn Walter verschwunden. Die polizeilichen Ermittlungen bleiben erfolglos. Nach fünf Monaten, in denen die Mutter nie die Hoffnung aufgegeben hat, scheint die Suche endlich ein Ende zu haben. Doch als die Polizei Christine das Kind übergibt, merkt sie, dass die Ermittler einen ihr fremden Jungen gefunden haben. Ihre Beweise für die Verwechslung mit dem echten Walter stoßen bei allen auf taube Ohren, die korrupte LAPD braucht diesen Ermittlungserfolg zu sehr, als dass sie sich von einer als verrückt abgestempelten Frau die inszenierte Zusammenführung verderben ließe. Nur Pfarrer Gustav Briegleb (John Malkovich) nimmt den Fall ernst und setzt sich für Christine ein. Während sie in einer Anstalt festgehalten wird, führt der Zufall Detective Ybarra (Michael Kelly) auf Walters Spur – und zu einem schrecklichen Verbrechen…

Unter der Regie von Clint Eastwood wurden mit Der fremde Sohn die schrecklichen Ereignisse verfilmt, die in den 1920ern die kalifornische Stadt Wineville erschütterten. Der 15-jährige Sanford Clark erzählte der LAPD von mehreren Morden an kleinen Jungen, bei denen er seinem Onkel und dessen Mutter helfen musste. Die beiden gestanden die Morde an 5 Jungen, darunter auch Walter Collins, zogen ihre Geständnisse jedoch wieder zurück. Der Prozess deckte die Korruption und illegalen Aktivitäten der Polizei auf und sorgte für nationale Schlagzeilen. Bis zu ihrem Lebensende gab Christine Collins die Suche nach ihrem Sohn nicht auf.

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Kritiken (26) — Film: Der fremde Sohn

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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9.0Herausragend

Mit “Der fremde Sohn” liefert Clint Eastwood vielleicht keinen perfekten, aber einen sehr guten Film ab. Das Schicksal von Christine nimmt den Zuschauer gefangen, zumal Christine von Angelina Jolie wirklich gut verkörpert wird. “Der fremde Sohn” braucht zwar die volle Aufmerksamkeit der Zuseher, doch dem Film diese Aufmerksamkeit zu schenken lohnt sich.

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Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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8.5Ausgezeichnet

"Changeling" mag trotz der angesprochenen Themen ruhig daherkommen, in Wahrheit ist es aber Eastwoods gezielter Schlag in die Magengrube des amerikanischen Polizeiapparats und des Zuschauers. Ein unhysterisches, aber zutiefst bewegendes Plädoyer für Zivilcourage und gelebte Demokratie. Großes Kino und der Beweis dafür, dass der Regisseur Clint Eastwood noch mehr Facetten und Talente als der Schauspieler Clint Eastwood hat.

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.0Herausragend

[...]Insgesamt ist „Der fremde Sohn“ eindringlich und mit Meisterhand gefilmt und von Eastwoods stimmungsschaffender und –unterstreichender Musik jederzeit süperb akzentuiert. Ein Film, der bei allem nostalgischen Flair durchaus auch Bezüge zu aktuellen politischen Machenschaften herstellt und die Macht des Staates und seiner Organe schonungslos an den Pranger stellt. Der Kampf einer kleinen Gruppe oder wie hier einer einzelnen Person gegen eine übermächtige Obrigkeit ist zwar ein oft verwendetes Motiv und tatsächlich gewinnt ihm Eastwood keine grundlegend neuen Facetten oder Erkenntnisse ab, doch er präsentiert es im Rahmen einer nahegehenden Geschichte in allen filmtechnischen, erzählerischen und darstellerischen Bereichen als formvollendet, wodurch jedes noch so oft verwendete Thema sehenswert geraten wäre.[...]

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Strikerth

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Wiedereinmal gut geschrieben und verleitet mich glatt dazu mir den Film mal zu besorgen.


ChristiansFoyer

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Tu das ruhig, es lohnt sich ;)


Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

[...] Anfangs sieht es so aus, als wenn der Film in den folgenden zwei Stunden sehr vorhersehbar die naheliegende Geschichte runterspulen wird: Eine resolute Frau, die gegen alle Widerstände für ihren Sohn kämpft und am Ende gewinnt. Und größtenteils kommt es auch so, allerdings befreit sich die Story in den über 140 Minuten Spielzeit aus dem engen Korsett des “vertauschter Sohn”-Motivs. [...]

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isinesunshine: isinesunshine.de

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7.0Sehenswert

Der Fremde Sohn beruht auf einer wahren Geschichte – der Geschichte einer Mutter, die für ihren (wahren) Sohn selbst gegen die Instanzen kämpfen muss, die ihr eigentlich helfend zur Seite stehen sollten.

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Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin Mr. D.: Manifest - Das Filmmagazin

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9.0Herausragend

Klingt unfassbar, ist aber wahr: Die Geschichte von Christine Collins hat Drehbuchautor J. Michael Straczynski aus verstaubten staatlichen Archiven ausgegraben und in ein präzise komponiertes, nur sehr dezent spekulatives Script verwandelt. Ob alles wirklich genau so abgelaufen ist, ist in diesem Fall sowieso nur bedingt relevant; viel wichtiger ist, dass man dem Film in jedem Moment glaubt, dass es genau so abgelaufen ist. Dieses Vertrauen und die erschreckende Spannung, die daraus resultiert, ist dem Meister hinter DER FREMDE SOHN geschuldet: Clint Eastwoods ruhige Regie und die gewohnt bedächtige Erzählstruktur, die ein spektakuläres Finale ebenso verweigert wie das Hollywood-typische "Mal schnell den Aufwasch machen"-Ende, stehen Straczynskis Story um die verzweifelte Mutter unheimlich gut zu Gesicht.

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Khitos: Kälte Reich

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6.5Ganz gut

Entweder hätte dieser Nebenstrang weniger Platz einnehmen oder beide Geschichten drastisch gekürzt sein müssen, denn so ist der Film insgesamt viel zu lang gewesen und konnte mich nicht über die ganze Zeit an der Stange halten, obwohl es in der zweiten Hälfte recht blutig und heftig zugeht.

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Corsovilla: SchönerDenken

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8.5Ausgezeichnet

Ein zeitloser Klassiker von Altmeister Eastwood, der wieder einmal beweist, wie souverän er eine spannende Geschichte anspruchsvoll und schnörkellos erzählen kann. Eine Schauspieler-Ensemble-Leistung, die beeindruckt - allen voran Angelina Jolie, die sich mal wieder von ihrer besten Seite zeigen darf. (Mehr im Podcast)

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Spannendes Period-Drama, das die von wahren Ereignissen inspirierte Geschichte packend und optisch überzeugend erzählt. Trotz vieler Handlungsfäden gelingt es Eastwood einmal mehr das ganze schlüssig zuende zu erzählen. Angelina Jolie macht ihre Sache - bis auf das teilweise etwas grotesk wirkende Make-Up - überraschend gut und auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen. Packende Unterhaltung, der man ihre Länge nicht anmerkt.

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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.0Sehenswert

„Der fremde Sohn“ ist somit in seiner Summe ein handwerklich überzeugendes Drama über eine suchende Mutter, welches jedoch seinen zunächst konzentrierten Fokus im weiteren Verlauf nolens volens einbüßt, so dass der Film, obschon mit einer Spielzeit von 140 Minuten überaus großzügig bemessen, überfrachtet erscheint. Das die narrativen Fäden dennoch nicht hemmungslos auseinander gleiten, ist dann wohl nicht zu Letzt das Verdienst des Regisseurs, dessen schnörkelloses inszenieren in diesem Konglomerat von Themen eine angenehm beruhigende Wirkung zu eigen ist. Dies, im Verbund mit sehr guten schauspielerischen Leistungen bis in die Nebenrollen und einer wunderbar klassisch stilisierten Optik machen „Der Fremde Sohn“ trotz seiner Schwäche zu seinem sehenswerten Film, der jedoch nicht in der Liga von Eastwoods letzten drei Filmen spielen kann.

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Flibbo: wieistderfilm.de

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9.0Herausragend

[...] Dank der facettenreichen und mit einigen Überraschungen gespickten Geschichte werden die stolzen 142 Minuten, trotz der für Eastwood typischen ruhigen Inszenierung, nicht zäh. Beginnend mit einer geheimnisvollen Spannung, werden später neue Handlungsstränge eingewoben, die sich schließlich zu einer erschütternden Auflösung zusammenfügen. Durch die guten schauspielerischen Leistungen und vor allem durch die stete Lebensnähe der Geschichte schafft „Der Fremde Sohn“ es, den Zuschauer zu packen und tief zu berühren. [...]

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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7.0Sehenswert

[...] Die Rahmenbedingungen für einen schönen Filmabend stimmen: neben einer interessanten Story gibt es bis in die Nebenrollen gut besetzte Schauspieler, ein stimmiges Bühnenbild und authentische Kostüme. Für die Musik hat Regisseur Clint Eastwood mal wieder selbst in die Tasten gehauen. Herausgekommen ist dabei ein – wie immer – gefühlvoller Soundtrack ohne zu viel Sentimentalität.

Trotzdem: auch wenn ich keine akuten Schwächen ausmachen kann, bleibt dem Film eine Höchstbenotung versagt. Er ging mir nur einfach nicht so nahe wie die oben genannten Werke von Eastwood.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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7.5Sehenswert

[...]Mit der Besetzung Angelina Jolies als verzweifelte Mutter hat Clint Eastwood alles richtig gemacht. Entgegen aller Befürchtungen, die Schauspielerin sei einer ernsten Hauptrollen dieses Ausmaßes nicht gewachsen, liefert diese eine darstellerische Glanzleistung ab, die den Höhepunkt ihrer bisherigen Kinolaufbahn markiert. Das Drehbuch gibt Jolie genügend Spielraum, die volle Bandbreite ihres Könnens abzuliefern. Ob als liebevolle Mutter am Anfang des Films, ob als sich gegen staatliche Institutionen auflehnende Frau im Mittelteil oder ob als trauernde Zeugin in zwei Prozessen am Ende, Jolie hat in Der Fremde Sohn viele Gesichter, und diese sind auf Grund des intensiven, jedoch nie aufdringlichen und ins over acting abgleitenden Spiels glaubwürdig und fassbar.[...]

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.0Sehenswert

In manchen Szenen zwischen der Mutter und dem Kuckuckskind, und auch in jenen Passagen, die Aufklärung über Walters Schicksal bringen, ist dies Eastwoods Version eines Horrorfilms, die immer auch etwas von den Abgründen des normalen, ganz alltäglichen Amerika erzählt. Darin, wie auch in der Detailfreude, mit der die Komplexität des Geschehens ausgebreitet wird, erinnert der Film nicht nur an andere Eastwood-Filme sondern noch mehr an David Finchers Zodiac, der ebenfalls fasziniert einen weiteren realen Kriminalfall der kalifornischen Geschichte zum Spielfilmstoff machte.

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TheCorey: MovieMaze

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5.5Geht so

Mit "Der Fremde Sohn" versucht Clint Eastwood zwei Filme zu erzählen, wo eigentlich einer ausgereicht hätte. Hinzu kommt sein eigenes unsägliches Pianogeklimper und eine derbe Fehlbesetzung von Angelina Jolie und John Malkovich. Es ist daher lediglich Teilaspekten zu verdanken, dass der Film nicht vollends versagt.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

Eastwood mit seinem ökonomischen Erzählstil zwingt dies alles relativ harmonisch unter einen Hut, aber zuweilen beschleicht einen doch das Gefühl, dass man von Geschichten, die gewaltig sein könnten wie Eisberge, lediglich die Spitze zu sehen bekommt. Immerhin finden sich überall Eastwood-Schleifspuren in seine Vergangenheit. "Der fremde Sohn" lässt sich als Komplementär zu "Mystic River" betrachten; dort zerstörte das Verbrechen an einem Kind noch ein Vierteljahrhundert später eine Gemeinschaft, hier entblößt eine Kindesentführung die Verderbtheit einer ganzen Stadt. Oder die mystischen Eastwood-Ende: Sowohl im "Texaner" als auch in "Erbarmungslos" und in "Baby" verschwand der Held einfach im Dunkel des Ungewissen; im "Sohn" ist es nicht anders.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.0Sehenswert

„Der fremde Sohn“ ist nicht der beste Eastwood der letzten Jahre und Angelina Jolie hat ihre Mutterrolle auch meist besser gespielt, doch die anständig erzählte Geschichte kann über zwei Stunden unterhalten und immer wieder erschüttern.

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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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7.0Sehenswert

Im Kalifornien der End-20er schickt Clint Eastwood die verzweifelte Angelina Jolie auf eine unerbittliche Suche nach ihrem verschwundenen Sohn. Der wohl nimmer müde Regisseur streift bei seiner Rekonstruktion der – gemäß Vorspann – „true story“ eine Vielzahl an Themenkomplexen und erzählt nach „Million Dollar Baby“ noch einmal die große Emanzipationsgeschichte vom Widerstand einer kämpferischen Frau gegen hartnäckige Altmännersysteme. Für Eastwood ist „Der fremde Sohn“ ein weiterer souveräner, starker und klassisch inszenierter Film, für Jolie die erste schauspielerische Herausforderung ihrer Karriere. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sm0K1ngGnu

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7.0Sehenswert

Hat wie jeder Eastwood-Film seine Längen, besonders am Anfang, aber ist ansonsten ganz ordentlich (ja, trotz Jolie)
Auf die Filmmusik von eastwood hätte ich auch getrost verzichten können.

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sushi25: movie-fan.de

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6.0Ganz gut

Handwerklich gut gemachte, aber zu lange, auf waren Begebenheiten basierende Verfilmung.

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Alle Kritiken (26)


Kommentare (102) — Film: Der fremde Sohn

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Markus Zöllner

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich ein recht klasse Film dem ich gern 8 oder sogar mehr Punkte gegeben hätte... Ja, wenn Jolie nicht wäre. Wie ich finde die einzige und eine sehr gravierende Fehlbesetzung. schluchzend heult sie sich irgendwie durch den ganzen Film und übertreibt es größtenteils einfach maßlos. Alles was ich dazu noch zu sagen hätte hat Brigittes Helm schon sehr schön erwähnt.
Was ich dem Film allerdings hoch anrechne ist ein großartiger John Malkowich und ein grandioser Jason Butler Harner. Dafür und dafür das der Film an sich eigentlich doch ganz gut ist gibt es dann noch 6 Punkte... Schade dass allein Jolie 2 Punkte Abzug bekommen muss.

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Discostu

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Bewertung7.5Sehenswert

Changeling ist ein gut gemachtes Drama mit vielen traurigen Momenten, der vor allem durch seine herausragenden Darsteller besticht. Lediglich ein leichter Hang zum Klischee (Nervenheilanstalt) und die bei Eastwood ja leider nicht zum ersten Mal nicht ganz so dolle Filmmusik (ewige Wiederholung des immer selben Themas) fallen negativ auf.

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JohnnyKee

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Bewertung9.5Herausragend

Was eine Zweitsichtung so alles bewirken kann habe ich vor wenigen Tagen am eigenen Leib erfahren. Bei der ersten Sichtung vor 3 Jahren noch als ziemlich guter Film in Erinnerung, jetzt jedoch ein gewaltiges, markerschütterndes Drama über eine dunkle und zutiefst traurige Geschichte. Ein kleines Filmjuwel das ich zum Glück wieder neu entdeckt habe, denn jetzt kann ich mir nicht mehr vorstellen ohne diesen fantastischen und außergewöhnlichen Film im Hinterkopf auszukommen. Mit einer mehr als begnadeten und genialen Jolie in der Hauptrolle der ich stundenlang zusehen könnte. Ein rundum atemberaubendes Setting des frühen L.As (Love it!) und eine famos kreierte, dichte und bedrohliche Atmosphäre die intensive Spannung erzeugt. Große Klasse. Eastwood macht aus einem tragischen Mordfall ein leidenschaftliches Stück Filmgeschichte über eine entschlossene Mutter auf der Suche nach ihrem verlorenen Sohn. Mit geschickten und grandiosen Wendungen bestückt und mit unvergesslichen Momenten versehen dringt Changeling genau ins Herz vor, trifft mit dem düsteren Grundton stets ins Schwarze. Die erbitterten Wortgefechte sind pure Kunst und ästhetisch in jeder Einstellung. Vielschichtig, verletzend, tragisch, mit unglaublicher Intensität, packend. Begleitet von einem hervorragenden, klassischen, berührenden als auch wunderschönen Score im Stile der 20er Jahre. Ein kleines Meisterwerk. Ein Film den man nicht so schnell vergisst und abschütteln kann. Edles Mind-Candy!

„I hope you go to hell!“

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JohnnyKee

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@schauer: Bitte nicht hinschieben! Die ist fantastisch hier :)
@TJ: Danke.
@fkf: Zweit-Sichtungen können aber auch manchmal ernüchternd sein... ;)


rbets

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@filmschauer: kenn ich & hab ich in weit abgeschwächter Form immer noch... aber der Film ist wirklich sehr gelungen und sie trägt den Film... ich war überrascht !


Teezy123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beeindruckender Film, in dem Angie wieder mal zeigt, warum sie zur schauspielerischen Spitze gehört.
Ein eher ruhig gehaltener Film, der aber genau deswegen umso bewegender ist.
Respekt, Mr. Eastwood - Volltreffer !!!

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tomlog

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Bewertung3.0Schwach

Eine Geschichte, die nicht hätte schwächer umgesetzt werden können.

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U-Turn

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Bewertung5.0Geht so

Teilweise unglaubwürdig, insbesondere warum die Mutter das Kind zunächst erstmal überhaupt vom Bahnhof mitnimmt. Das Thema ist wichtig und gut, der Film teilweise grausam. Die Scene mit der Strangulierung ist ekelhaft. Die Kamera weidet sich an seinem langsamen Tod.

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hollygolightly1

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Clint Eastwood und Angelina Jolie zusammen sind toll!
Zufälligerweise habe ich den Film gesehen und war überrascht, wie gut er doch ist.
Er ist so traurig und emotional, dass er mich richtig ergriffen hat. Außerdem mag ich Filme, die auf wahren Ereignissen basieren und von Einsatz für Gerechtigkeit handeln.
Von Clint Eastwood kann ich nur gute Filme erwarten. Aber auch Angelina Jolie beweist wieder einmal, dass sie schauspielern KANN und spielt ihre Rolle sehr glaubwürdig (Manche behaupten das Gegenteil, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Sollen sie es doch einmal besser machen!). Als sechsfache Mutter dürfte es ihr leichter gefallen sein, sich in die Rolle hineinzuversetzen.
Auch optisch ist der Film den 20er/30er Jahren angemessen, authentisch und an bestimmten Farben (vorherrschende Braun- und Schwarztöne, also dunklere Farben, die der Atmosphäre entsprechen, Abwechslung in der Farbwahl der Kleidung: grün/blau) orientiert. Da wären auch die Requisiten, Telefone usw., die die damalige Zeit widerspiegeln (Für nähere Informationen empfehle ich dazu die Extras auf der DVD).
Trotz seiner Längen ist der Film wirklich interessant und sehenswert. Wer da nicht mitfühlt, hat kein Herz.

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Brigittes Helm

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Also, deine Argumentation geht jetzt etwas in Richtung BUNTE-Niveau, tut mir leid, auf dem Niveau diskutiere ich nicht. Wieso ist es purer Neid, wenn man Jolies schauspielerische Fähigkeiten kritisiert? Solche Argumente kommen leider immer von Hardcore-Fans. In einer Filmkritik haben sie nichts verloren. Es gibt sicher eine Menge Kritiker, die ganz ohne Neid die mimischen Künste von Frau Jolie nicht schätzen. Und in dem Film ist sie meiner Meinung einfach nicht gut, eigentlich ist sie nie so richtig gut.


hollygolightly1

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Eher nicht, aber was solls, ich möchte auch nicht länger diskutieren.
Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
By the way: Ein Hardcore-Fan bin ich nicht. Sie hatte öfter schlechte Rollen, als gute, das stimmt. Und sie ist eher eine durchschnittliche Schauspielerin. Ich empfehle den Film "Durchgeknallt". Vielleicht ist er eine Gelegenheit, die Ansicht zu ändern. Denn da hat sie zweifellos mal eine wirklich gute Rolle.


danseuse de rêve

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Film mit Potenzial..aber irgendwie kann ich mich nicht so recht mit dem Schauspiel von Angelina Jolie anfreunden.

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Kiddoy

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein bewegender Film!

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BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Eine Mutter deren Kind entführt wird muss psychisch wie physisch das schlimmste ertragen.
In diesem intensiven Drama (Im Los Angeles der 20erJahre) muss Angelina Jolie genau das erleben. Sie leistet hier als kämpfende Mutter für mich eine ganz Starke Performance ab.
Für mich eine ihrer besten Rollen.
Eine Wichtige Person des Films ist auch der Pfarrer, gespielt von John Malkovich der Jolie zur Seite steht. John Malkovich spielt routiniert gut.
Das Flair, die Umgebung, Die Keidung des früheren Los Angeles sind zudem gut Gelungen.

Clint Eastwood hat hier ein starkes beklemmendes Drama "gewerkt".

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Nevenka

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Bewertung3.5Schwach

Hochglanzkino ohne Dichte. Die Figuren bleiben oberflaechlich, ich nehm ihnen die Story vor allem emotional einfach nicht ab. die Erzaehlstraenge sind so einfach gestrickt, dass ich vermute, dass hier "die wahre Geschichte" gewaltig zusammengemurkst wurde. Nach einer halben Stunde fing ich ernsthaft an zu ueberlegen, ob ich mir die gesamte Laenge antue. Hab's komplett angeschaut. Film wurde dann auch etwas besser, aber immer noch nicht gut.

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Lichtspieler

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nicht einmal Angelina Jolie kann diesen Film schlecht machen. Sehr gute Verfilmung einer wahren Geschichte. Spannend und schockierend. Nichts für schwache Nerven und bestimmt kein Kinderfilm (FSK 12!).

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Kautschuk777

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würde eher sagen endlich mal ein film der erklärt warum Jolie so erfolgreich geworden ist und ja die FSK des films ist ein witz...


cruzha

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Bewertung7.0Sehenswert

Von Angelina Jolie stark gespielter Krimi, von Clint Eastwood ausgezeichnet in Szene gesetzt. Zwar gibt es zwischendurch einige Längen (auch das gehört irgendwie zum Regisseur Eastwood), doch die Vielzahl an interessanten Charakteren und die gelungen eingefangene Stimmung machen das wett. Vorwerfen kann man dem Film lediglich, dass er zuviel auf einmal will - besonders deutlich wird das, als Eastwood seine Kritik an der Todesstrafe auf Biegen und Brechen doch noch im Film unterkriegen will.

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burkivoll

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Routiniert, aber richtig gut und jede Minute spannend. Eastwood ist fast immer excellent, ohne besonders innovativ zu sein, imponiert mir sehr.

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Filmkenner77

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Bewertung7.0Sehenswert

Achtung: Enthält Spoiler:

Sicherlich, ein erneutes Meisterwerk der Filmgeschichte ist Clint Eastwood mit "Der fremde Sohn" nicht gelungen, aber dennoch hat er wieder einen in sich geschlossenen, letztlich durchaus sehenswerten Film inszeniert. Eastwood deckt Missstände im korrupten und mitunter unfähigen, von Willkür geprägten Polizeiapparat auf, zieht Parallelen zur heutigen Zeit und zeigt eine gute, wenn auch nicht restlos überzeugende Angelina Jolie als mutige und engagierte Kämpferin, die um das Leben ihres verschwundenen Sohnes bangt. Als der vermeintliche Sohn schließlich gefunden wird, ahnt die Mutter schnell, dass dies ein fremdes Kind ist und wird schließlich für verrückt erklärt. Ihr Kampf gegen die Windmühlen des Systems wird von einem Reverend begleitet, der sie aus der Anstalt herausholt. Doch dann erfährt die Geschichte noch eine dramatische Wendung.
Insgesamt verfügt Eastwoods Werk nach einem ruhigen Beginn über einen starken Mittelteil, verliert danach aber ein wenig an Kraft und Intensität. Mit seinen knapp 140 Minuten Lauflänge ist das Thrillerdrama zudem ein wenig arg lang geraten für eine doch recht einfach gestrickte Story. Somit kann man einen leichten Hang zur Langatmigkeit und Geschwätzigkeit nicht ganz bestreiten. Der Prozess gegen Ende des Films bringt auch nicht wirklich neue Erkenntnisse ans Tageslicht, so dass er etwas zu ausführlich erscheint und durchaus eine Straffung hätte vertragen können. Ebenso das Gespräch im Gefängnis und die Hinrichtung des Serienmörders. "Der fremde Sohn" überzeugt in Ausstattung und Zeitkolorit, ist gewohnt sorgsam von Eastwood inszeniert, muss aber hinter den ganz großen Werken des Meisterregisseurs zurückstehen. Aber dies ist letztlich ein Jammern auf sehr hohem Niveau.

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Brigittes Helm

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die Jolie ist in der Rolle vollkommen unglaubwürdig. Keine Sekunde lang wirkt sie wie ein Fräulein vom Amt, eine Telefonistin, die sie ja in der Rolle sein soll. Jeder Zoll eine Diva spielt die Jolie wieder einmal mehr - die Jolie. Nicht ganz unschuldig daran ist allerdings auch Eastwood, der es zulässt, dass eine alleinerziehende Mutter der unteren Mittelschicht teure Pelze spazieren führt, selbst im Bett mit voller Kriegsbemalung aufläuft, in einem Kasten von Einfamilienhaus in einer gutbürgerlichen Wohngegend lebt und mit ihrem Sohn so vornehm umgeht wie eine Upperclass Lady vom Central Park in New York. Sie bleibt der indisponierte Kleiderständer, da helfen auch Heulen und Zähneklappern in der Klappse nichts. Sämtliche Mitspieler werden von der Diva zu Statisten degradiert, ein Ensemblespiel kommt nicht auf. Auch der ungewohnt auf Sparflamme spielende Malkovich, dessen eingentlich Potential habende Rolle zu wenig ausgereift wirkt, bleibt blass. Eastwood inszeniert irgendwie gelangweilt, filmt routiniert ein lausiges Drehbuch ab, das die reale und tausendmal interessantere und vielschichtigere Geschichte hinter dem Film schamlos plündert und dramaturgisch vergewaltigt. Eine wahre Geschichte, wie der Film im Vorspann lügt, ist das nicht. Zum Schluss outet sich der bekannt konservative - seine Kritik am US-System betrifft immer das Wie, nie das Was - Eastwood als Befürworter der Todesstrafe. Selten hat ein Regisseur einen Todeskandidaten so genüsslich auf den Galgen geschickt. Ein plakativer, schwarzweißmalender, die Menschheit sehr eindimensional in Gut und Böse einteilender und am erfundenen, nicht der realen Geschichte entsprechenden Ende in seiner verlogenen Botschaft sogar noch unredlicher Film. Wer Eastwood immer schon für etwas überschätzt hielt, wird sich bestätigt sehen. Die 2,5 Punkte gibt es für die schöne nostalgische Straßenbahn, die so gemütlich durch LA zockelt.

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Filmkenner77

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Klar, Eastwood ist und bleibt ein Republikaner, aber ich meine, mal ein Interview mit ihm gelesen haben, in denen er durchaus gemäßigte Ansichten vertreten hat. Ich weiss nicht, ob das mal in der "Cinema" war. Da bin ich jetzt überfragt.....


max15

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Wenn man es so sehen will, kann man es so sehen... :P


Oskar Gleit

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Bewertung7.5Sehenswert

So, großes Lob an Clint Eastwood. Hier stimmte einfach alles, das Drehbuch, die Schauspieler und die Atmosphäre. Zugegeben, als ich die Einleitung las um was es in diesem Film geht, war ich skeptisch. Aber ich wurde eines besseren belehrt und bin froh diesen Film gesehen zu haben. Endlich mal eine tolle Jolie, die die Rolle der Miss Collins fantastisch gespielt hat und sehr glaubwürdig herüber kam. Ein großartiger John Malkovich, der einen resoluten und glaubwürdigen und zähen Reverend abgab. Ich dacht halt das es sich hierbei einfach um den x-ten Justizirrtum handelte, wurde aber dann doch eines besseren belehrt. Klare Empfehlung von mir, Daumen hoch !!

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Janus Winter

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Bewertung7.5Sehenswert

Abgesehen vom übertrieben devoten Spiel der Jolie stimmt hier eigentlich alles.

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DerMarvin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Da war er...
Der erste Film, in dem Angelina Jolie mitspielt und den ich anschließend nicht künstlich empfand.
Vielleicht lag es an der Rolle, vielleicht lag es am Gesamten, oder vielleicht hat sie einfach mal gut gespielt.

Größtenteils lag es vermutlich auch Eastwood, der genau weiß, wie man einen solchen Film leitet. Denn der Film, mit seiner Lauflänge von 142 Minuten, wirkt nicht wirklich überzogen, immer wieder werden neue Ergebnisse präsentiert, was schwierig zu fokusieren ist, aber Eastwood schafft es einzelne Untergeschichten zu trennen, sie letztendlich jedoch zusammen zu fügen.

Visuell vollkommen authentisch. Der Score bleibt zurückhaltend, was auch vollkommen in Ordnung geht.

Die Story zieht den Zuschauer in ihren Bann und so passiert es, dass wohl alles ineinandergreift. Die Schauspieler verkörpern ihre Figuren. Audiovisuell lässt der Film der Story genug Platz sich zu entfalten, ohne dabei jegliche Reize zu verlieren.

Bitte mehr von der Sorte...ruhig auch mit Angelina Jolie.

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Reload

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Bewertung7.5Sehenswert

Clint Eastwood - wenn dieser Name in einer Produktion auftaucht, kann man sich zumeist sicher sein, dass diese auch eine gewisse Qualität beinhaltet. Für "Der fremde Sohn" nahm er auf dem Regiestuhl Platz und tritt nicht vor die Kamera. Dafür ist jemand anderes fast in jeder Einstellung zu sehen, eine Person, bei der die Meinungen weit auseinander gehen: Angelina Jolie. Schauspielerisch nicht komplett untalentiert, aber in den letzten Jahren eher durch merkwürdige Artikel in der Regenbogen Presse aufgefallen als auf der Leinwand.

In "Der fremde Sohn" mimt Angie Christine Collins, deren Sprössling Walter verschwindet. Nach 5 Monaten taucht ein Junge auf, der sich als Walter Collins ausgibt. Die Polizei von Los Angeles nimmt gute Publicity gerne an und somit wird der Junge Christine quasi aufgezwungen und sie solle sich damit zufrieden geben. Doch diese kämpft weiter für die Suche ihres echten Sohnes...

Was als Drama beginnt, nimmt später andere Züge an, über einen Thriller bis hin zum Justizfilm. Ein Genremix, wo gute Laune definitiv fehl am Platze ist. Die kommt hier auch nicht auf. Eastwood ist dafür bekannt, dass er Schauspieler und Locations gut in Szene setzten kann. Das ist ihm auch beim fremden Sohn äußerst gut gelungen. Die Atmosphäre stimmt, das Setting der Zeit um 1930 ist gut anzuschauen. Auch der Sprung vom persönlichen Schicksal zum Kampf gegen die Machenschaften der Polizei glückt, es wirkt nichts übertrieben. Das die Hüter des Gesetztes nicht immer die reinen Saubermänner sind, wie sie häufig dargestellt werden, ist nicht neu, aber zudem klasse dargestellt.

Auch wenn ich sonst mit Miss Jolie nicht viel anfangen kann, muss man wirklich festhalten, dass sie eine ausgezeichnete Leistung abliefert. Sie passt in die Rolle und kann die Emotionen gut rüberbringen. Die beste Leistung, die ich je von ihr gesehen habe. Über den weiteren Cast gibt es ebenfalls nichts zu meckern: Malkovich liefert eine gewohnt gute Perfomance ab, auch Jeffrey Donovan als Captain Jones weiß zu gefallen.
Komplett fesseln kann der Film trotz der positive Aspekte aber nicht. Es gibt häufig zu langweilige Sequenzen, die das Gesamtbild trügen. Und obwohl man die meiste Zeit mitleidet, mitgefiebert habe ich nicht. Trotzdem ist der "Der fremde Sohn" ein sehenswertes Stückchen Zelluloid.

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cpt. chaos

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Ganz deiner Meinung: Miss Schlauchbootlippe weiß schauspielerisch zu überzeugen, was ich schon nicht mehr für möglich gehalten habe!


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Man wird immer wieder gerne überrascht. Was mir aber noch missfällt, dass die Frau einfach nicht gesund aussieht. Für die Rolle und damalige Zeit vielleicht passend, aber die sieht ja sonst auch so aus. Schön anzusehen ist das nicht.


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