Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
Mississippi Burning (1988), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Drama, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 06.04.1989
30 Bewertungen
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52 Kommentare
Keine
von Alan Parker, mit Willem Dafoe und Frances McDormand
Willem Dafoe und Gene Hackman ermitteln in Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses im Mississippi der 1960er Jahre: Die schwarze Bevölkerung kämpft für gleiche Rechte, was nicht allen Anwohnern gefällt.
USA 1964: Im Bundesstaat Mississippi kämpft die schwarze Bevölkerung mit zunehmendem Erfolg für Gleichberechtigung. Dann aber verschwinden in einer Sommernacht drei führende Köpfe der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: zwei Weiße und ein Schwarzer. Es besteht kaum ein Zweifel daran, dass die drei von fanatischen Anhängern des rassistischen Ku-Klux-Klan ermordet wurden – nur fehlt von den Leichen jede Spur. Zwei FBI-Agenten werden nach Jessup, Mississippi, geschickt, um die Sache aufzuklären: Ein intellektueller Harvard-Absolvent trifft auf einen abgebrühten, zynischen Ex-Sheriff, der selbst in Mississippi aufgewachsen ist und weiß, wie er an die Leute in der Gegend herankommt. Ihre Nachforschungen bleiben nicht unbemerkt und bald wird klar, dass die beiden mehr als unerwünscht sind. Immer brutaler reagiert der Ku-Klux-Klan: Häuser brennen, Schwarze werden überfallen, entführt und grausam misshandelt. Als die Gewalt immer weiter zu eskalieren droht, beschließen Ward (Willem Dafoe) und Anderson (Gene Hackman), ebenfalls mit härteren Bandagen gegen das schier undurchdringliche Netz aus Hass und Gewalt vorzugehen.
Hintergrund & Infos zu Mississippi Burning – Die Wurzel des Hasses
Der Filmtitel bezieht sich auf den damaligen Decknamen der FBI-Untersuchung zum Fall: Mississippi Burning, abgekürzt MIBURN. Der dargestellte Fall beruht auf wahren Begebenheiten: die Ermordung von drei Bürgerrechtlern durch den Ku-Klux-Klan im Jahre 1964.
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Cast & Crew
- Genre
- Drama, Politthriller, Polizeifilm, Verschwörungsthriller, Mysterythriller, Thriller
- Zeit
- 1960er Jahre, Sommer
- Ort
- Mississippi, Südstaaten
- Handlung
- Angst, Angst vor dem Tod, Bestattung, Brennendes Kreuz, Drohung, Erhängen, FBI, FBI Agent, Feuer, Hilfssheriff, Häusliche Gewalt, Idealismus, Kirche, Klassiker, Ku-Klux-Klan, Lynchjustiz, Lynchmob, Misstrauen, Mordopfer, Motel, Oscargewinner, Polizei, Rassenkonflikt, Rassismus, Rassist, Repression, Schrotflinte, Schuss in den Kopf, Schweigen, Seil, Sheriff, Suche nach Mörder, Suche nach vermisster Person, Suizid, US Navy, White Trash
- Stimmung
- Aufregend, Hart, Spannend
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Kritiken (2) — Film: Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Hass ist hier überall beständig. Und dieser Hass muss an der Wurzel gefasst werden und rausgerissen. Dabei werden unsere Gefühle wie Mitleid, Wut und Verständnis klar auf die gegensätzlichen Ansichten verteilt. Wir fühlen mit den Schwarzen, schütteln den Kopf wegen dieser furchtbaren Umstände und schüren immer mehr Wut auf die Rassisten mit Gesetzesstern. Wenn sich die beiden FBI-Agents nur noch mit Gewalt zu helfen wissen, obwohl sie diese eigentlich aus der Stadt vertreiben wollten, gerät nicht nur der Film in einen moralischen Zwiespalt, sondern auch wir als Zuschauer. Ob das Verhalten nun richtig oder falsch ist, spielt in diesem Fall keine Rolle. Wir können das Handeln nachvollziehen und im besten Fall sogar befürwortet. Gewalt erzeugt Gegengewalt. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. [...]
Kritik im Original 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
SoulReaver Tue, 10 Apr 2012 10:29:18 -0000
Antwort löschenSehr schön :)
Ich liebe die Szene im Salon, wenn Hackman sich Dourif vorknöpft. So genial.
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hollygolightly1 Tue, 10 Apr 2012 14:47:14 -0000
Antwort löschenDie Szene mag ich auch :D
SoulReaver Tue, 10 Apr 2012 22:30:33 -0000
Antwort löschenVerständlich :)
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenGut gealtertes, mitunter packendes Filmdrama, das allerdings ein wenig unter einem arg schematischen Cause and Effect-Skript leidet. Zudem ist auch MISSISSIPPI BURNING einer dieser wohlmeinenden Hollywood-Filme zum Thema Rassismus, die die gebeutelten Schwarzen anglotzen wie Tiere im Zoo und letztlich doch nur den grossen weissen Mann als Retter etablieren. Neben der herausragenden Kameraarbeit Peter Bizious gibt es aber vor allem einen unbestrittenen Grund, sich diesen Film anzusehen: Gene Hackman. Der findet nämlich selbst in einer solchen Dynamit-Galavorstellung noch die leisen Zwischentöne. Grandios.
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Kommentare (50) — Film: Mississippi Burning - Die Wurzel des Hasses
niklas.nier.7 Sat, 20 Apr 2013 20:10:04 -0000
Kommentar löschen"Was ist nur mit den Menschen los?" fragt sich FBI-Agent Ward (Willem Dafoe) in der Mitte des Films. Man könnte denken, er ist mit den stagnierenden Ermittlungen am Rande der Verzweiflung. Letztendlich ist er es zum Glück nicht, sondern arbeitet weiter mit seinem Partner Anderson (Gene Hackman) an der Aufklärung des Falls.
Anders sieht es mit der schwarzen Bevölkerung in Mississippi aus, bei denen sich aus Verzweiflung schon Resignation entwickelt hat und die - aus Angst um ihr Leben - die Agenten nicht unterstützen können. Die teilweise legitime Unterdrückung nimmt groteske Formen an, da selbst die Justiz nicht hart genug durchgreift.
Die Sicht wird stetig auf den Südstaat Mississippi gerichtet; nur am Rande bekommt der Zuschauer mit, dass sich im Norden des Landes mit Martin Luther King eine schwarze Bürgerrechtlerbewegung entwickelt hat. Doch selbst diese wird durch den FBI-Vorsitzenden J. Edgar Hoover nicht akzeptiert, bezeichnet dieser doch King als Kommunisten und damit indirekt auch als eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten.
Aus heutiger Sicht ist die Entwicklung, die die afro-amerikanische Bevölkerung genommen hat, enorm; ein schwarzer Präsident wäre zu dieser Zeit - und wahrscheinlich auch zu der Zeit des Filmdrehs (1988) - unvorstellbar gewesen.
Ganz beiläufig beschäftigt sich "Mississippi Burning" aber auch noch mit anderen Themen der Unterdrückung. So wird die Pressefreiheit mit Füßen getreten und die Frauen haben unter der Gewalt der Männer zu leiden.
Dass der Film von einer wahren Begebenheit inspiriert wurde, lässt ihn nur noch schwerer im Magen liegen. Einzelne Gewaltszenen tragen ihren Teil dazu bei.
Für jemanden, der in einer späteren Generation und einem anderen Kontinent aufwuchs, bietet die Thematik einen interessanten Einblick in die Nachkriegszeit der südlichen Staaten von Amerika. "Mississippi Burning" liefert gute schauspielerische Leistungen, ist dramaturgisch ordentlich gemacht und lässt das Publikum mitfühlen.
Am Ende des Dramas kann allerdings eine Frage immer noch nicht beantwortet werden: "Was ist nur mit den Menschen los?"
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Chucky89 Fri, 19 Apr 2013 16:34:22 -0000
Kommentar löschenSehr guter Film über den Rassismus in den Südstaaten der 60er Jahre. Gene Hackman mit einer seiner besten Rollen überhaupt. Ungeheuer dichte Atmosphäre und sehr spannend inszeniert.
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InfiniteJest Mon, 08 Apr 2013 23:02:46 -0000
Kommentar löschenKlar, dass solche Themen immer viele Punkte verdienen und auch bekommen. Aber gerade bei diesem Film muss sich das Handwerk nicht verstecken: Nach den ersten Minuten schon stimmt der Pulsschlag des Zuschauers, erhöht durch die unvermeidliche Entrüstung, in die düster, dramatische Musik ein. Weiterhin stimuliert durch den facettenreichen Hackman (Sowohl sein Charakter, als auch sein Spiel. Letzteres vor allem weil er ein wenig seinen üblichen Jähzorn zurückschraubt), eingefangen von einer zu recht prämierten Kamera, ist es kaum auszuhalten den brennenden Häusern so machtlos zuzusehen. (Spoiler) Machtlos, weil die im deutschen Beititel erwähnte Wurzel des Hasses ja keineswegs ins Gefängnis kommt, sondern nur das Unkraut an der Oberfläche. Aber sogar das wird im Film kurz erwähnt.
Die leichte Dramatisierung der tatsächlichen Begebenheiten stört nur bei der etwas zu deutlichen Opferrolle der Afroamerikaner. Vielleicht ist das unsensibel, vielleicht überempfindlich, aber der Film ist in jedem Fall viel wert.
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Scipio Sun, 17 Mar 2013 19:31:09 -0000
Kommentar löschenSO muss Kino sein - Hollywood von seiner besten Seite.
Gene Hackman habe ich noch nie besser gesehen.
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vanilla Thu, 14 Mar 2013 07:48:46 -0000
Kommentar löscheneine Perle der späten 80er Jahre mit herausragenden, zu der Zeit noch ziemlich jungen, Willem Defoe, Gene Hackman und Frances McDormand.
Rassismus, Hass und eine unglaubliche Gewaltbereitschaft der beinahe gesamten Stadt Mississippi, der schwarzen Bevölkerung gegenüber, veranlassen junge Agenten in den Krieg zu ziehen, gegen den Ku-Klux-Klan und das nicht nur mit reinen, schulbuchmäßigen Mitteln.
Ein sehr spannender und bis zum Schluß packender Thriller.
Die tolle 80er Jahre Musik im Hintergrund mit den dumpfen Bässen war genial und gab den Szenen noch mehr Inhalt und Spannung.
Wer den noch nicht kennt, unbedingt anschauen.
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cpt. chaos Thu, 14 Mar 2013 16:04:30 -0000
Antwort löschenMuss ich mir auch bald nochmal wieder ansehen - bewertungsmäßig werde ich dann vermutlich von 8 auf 9 nachbessern.
vanilla Fri, 15 Mar 2013 13:46:01 -0000
Antwort löschenne 9 bei dir?? Das heißt schon einiges. Ist aber auch ein Mega Film;-)
Dady Tue, 12 Mar 2013 17:27:58 -0000
Kommentar löschenEin Film der das Leben der farbigen Bevölkerung in den Südstaaten aufzeigt. Man kann nur hoffen das sich seit dem einiges dort geändert hat weil sonst würden die Menschen mir mehr als leid tun. Dieses Werk ist packen inszeniert und ziemlich aufwühlend und regt einem zum nachdenken an. Der Film ist grandios besetzt und trotz einiger Längen nie langweilig. Er saugt die Südstaaten-Ätmosphäre wunderbar auf wo bei ihn der Soundtrack aber auch unterstützt. Jeder der Filme mit historischen und realen Hintergrund mag sollte Mississippi Burning unbedingt anschauen. Es lohnt sich....
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Mr. Pink Tue, 12 Mar 2013 14:51:54 -0000
Kommentar löschenKnüppelhartes Rassismus-Drama, schonungslos und packend erzählt und von allen Beteiligten großartig gespielt.
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DonChris Tue, 12 Mar 2013 15:32:15 -0000
Antwort löschenMal eben vorgemerkt.
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Velly Tue, 12 Mar 2013 16:48:47 -0000
Antwort löschenHab ihn lange nicht mehr gesehen, aber hab ihn auch wirklich als großartig in Erinnerung. Sehr empfehelnswert!
JackoXL Wed, 13 Mar 2013 00:44:02 -0000
Antwort löschenGroßartiger Film.
gibtsnet Tue, 12 Mar 2013 13:56:26 -0000
Kommentar löschenGenau solche Filme finden bei mir sehr großen Zuspruch. Ich mag es, wenn meine Empfindungen gereizt werden, sodass ich am liebsten sofort selbst in das Geschehen eingreifen möchte und Ungerechtigkeiten bekämpfen würde.
Mississippi Burning macht einem von Anfang an ein ekelhaftes Bauchgefühl was mich nur mit der Hoffnung auf Gerechtigkeit vor dem Fernseher verweilen lässt. Aber gerade diese Ungerechtigkeit lässt einem bei diesem Film bangen und beten.
Auch die Schauspieler sind allesamt perfekt besetzt und zweitweise mit Wow-Effekt, wer hier alles zu sehen ist. Gene Hackman sticht meiner Meinung besonders hervor mit seiner Art im Umgang mit den Südstaatlern.
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Pressley Tue, 12 Mar 2013 12:44:52 -0000
Kommentar löschenHackman is schon ne jeile Sau....klasse Soundtrack
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Abettertomorrow Tue, 12 Mar 2013 10:34:26 -0000
Kommentar löschenPackendes Drama mit einem wie immer brillanten Gene Hackman, mit einigen Längen.
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8martin Tue, 12 Mar 2013 10:13:01 -0000
Kommentar löschenHier hat Parker, einer der vielseitigsten Regisseure unserer Zeit, erneut seine außergewöhnliche Spitzenklasse bewiesen. Rassismus, ein ernstes Thema, das nichts an Aktualität verloren hat, verpackt er in einen äußerst spannenden Spielfilm. Treffende Dialoge stützen sich auf ein ausgezeichnetes Drehbuch (z.B. dieser ‘Dr. Martin River King Kong‘ oder ‘Diesen Sack Würmer kriegen wir nur von innen auf.‘ oder ‘Eine Klapperschlange frisst sich nicht selber auf.‘) Actionreiche Szenen machen das unmenschliche Unrecht sichtbar (lynchen, Bomben). Und über den Clu Clux Clan erfahren wir ‘Große Kapuzen, aber nichts drunter.‘ Auch das Umschwenken der öffentlichen Meinung wird durch immer wieder eingeblendete Interviews der Anwohner dokumentiert.
Die beiden FBI Ermittler ergänzen sich in ihrer ganzen Gegensätzlichkeit. Gene Hackman, früher mal Sheriff im Süden der USA, gibt das charmante Raubein. Er kommentiert voller Ironie das Geschehen, hält aber auch schon mal einen widerspenstigen Rassisten an dessen Kronjuwelen fest. Sein Vorgesetzter, Willem Dafoe, hat studiert und vertraut auf rechtmäßige Vorschriften. Die Lage eskaliert fast bis zum Bürgerkrieg, denn die Farbigen schlagen mit Clu Clux Clan-Methoden zurück.
Am Ende macht uns Alan Parker Mut: Verhaftungswelle und Verurteilung der Schuldigen. Einträchtig stehen Farbige neben Weißen und singen gemeinsam. Zuvor gibt uns Parker noch die Message mit ‘Jeder ist schuldig, der zusieht und nichts dagegen unternimmt‘. Und ‘Hass ist anerzogen nicht angeboren‘. Eindrucksvoll und immer noch aktuell.
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Alienator Mon, 11 Mar 2013 17:42:23 -0000
Kommentar löschenEinfacher Problemfilm für die Masse,aber sehr gut
Das Problem bei Filmen mit Rassismusthema ist, das man 1.) nie die ganze Wahrheit trifft und 2.) Rassismus als Filmhauptthema immer in Filmen problematisch ist darzustellen. So bleibt meistens nur ein Ausweg um überhaupt Aufmerksamkeit zu erregen: über Emotionen geleitete Vermittlung von Rassismus. Parker übernimmt diese Idee (was nicht verkehrt ist) denn er greift in die Vergangenheit und befindet sich im Süden der USA. Somit schlug er drei Fliegen mit einer Klappe: 1.) wenn man einen Film über die Vergangenheit so dreht wie hier geschehen, braucht man keine Angst vor heutigen Reaktionen sprich: Repressalien zu haben (denn er spielt ja in der Vergangenheit) , 2.) er spricht (der Erfolgsgarant eines Films in den USA) so gut wie jede soziale Schicht an und 3.) ist der Film somit nicht zum Scheitern verurteilt. Nur schafft es Parker nicht, Rassismus komplett wiederzuspiegeln, aber das will, kann und darf er auch nicht. Wenn man die breite Masse des Publikums erreichen will, dann emotional und nicht allzu kompliziert. Und das ist der Film.
Hervorzuheben sind die sehr guten Schauspieler und die atmosphärische Umsetzung.
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heiko.buschhaus Wed, 06 Mar 2013 19:08:54 -0000
Kommentar löschen'Mississippi Burning' ist ein Thrill-Drama, welches mich allein durch seine Thematik sehr angesprochen hat! Hackman und Dafoe spielen die ganze Zeit über sehr gut und auch der Hass der Weißen ist den ganzen Film lang schauspielerisch und inhaltlich so überzeugend rübergebracht, dass man selbst mit dem Film mitfiebert, daher man endlich möchte, dass die Rassisten endlich mal etwas von dem, was sie verteilen, zurückbekommen. In diesem Zusammenhang wirkt das Ende ziemlich unbefriedigend. Dafür gibt es ein wenig punktabzug, dennoch ist es ein toller Film, den man ruhig mal gesehen haben sollte; und vor akllem ein Film, mit einer tollen Message!
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Fedkek2 Fri, 08 Feb 2013 13:24:42 -0000
Kommentar löschenLeider keine Spannung, vielleicht liegt das auch daran das man von Anfang an weiss wer die Mörder sind. Der Film beinhaltet sehr viel Ungerechtigkeit die meiner Meinung nach nicht genügend gesühnt wird. Gene Hackman glänzt hier besonders hell, so hell das er fast Willem Dafoe in den Schatten stellt. Ingesamt würd ich sagen das man ihn sich durchaus angucken kann, einmal reicht dann aber auch vollkommen.
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Freidenker Sun, 28 Oct 2012 15:10:33 -0000
Kommentar löschen"Mississippi Burning" ist eine wirklich spannende Mischung aus Thriller und Drama.
Im Mittelpunkt des Films stehen die beiden FBI Agenten Rupert Anderson und Alan Ward die das verschwinden dreier Bürgerrechtaktivisten untersuchen müssen,der Fall ist hierbei vom Sogenannten Mississippi-Bürgerrechtsaktivistenmord in Neshoba County inspiriert worden.
Bei diesen Ermittlungen stoßen die beiden Agenten auf eine Mauer aus schweigen,einerseits aus Hass andererseits aus Angst.
Um diese Mauer zu durchbrechen müssen die Agenten schließlich zu Methoden greifen die ähnlich verabscheuungswürdig sind wie die des Ku Klux Klan.
So kommt natürlich jeder Zuschauer in ein moralischen Dilemma,auch wen man diese Methoden nachvollziehen kann,sind sie doch abzulehnen.
Diese schockierende Handlung zeigt auch diese enorme Scheinheiligkeit der USA,einerseits die Diskriminierung von Juden seitens der Nationalsozialisten in den 30ern kritisieren und verurteilen aber andererseits noch bis in die 60er Jahre Rassentrennung praktizieren.
Bevor ich noch zu sehr abschweife,der Film hat einfach eine unglaubliche Thematik die auch filmisch wirklich großartig von Alan Parker umgesetzt wurde.
Alleine schon Gene Hackman in der Rolle von Agent Anderson ist schlichtweg überragend wobei auch die anderen Darsteller wirklich klasse sind.
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JackoXL Sun, 28 Oct 2012 20:38:15 -0000
Antwort löschenFür mich einer der besten Filme der 80er.
kobbi88 Wed, 03 Oct 2012 08:54:50 -0000
Kommentar löschenToll erzählter, teilweise ziemlich harter Thriller, der zwar ohne große Überraschung daherkommt, aber trotzdem ab der ersten Minute packt. Hackman und Dafoe sind überragend, aber auch die zahlreichen bekannten Nebendarsteller (u.a. Brad Dourif, Frances McDormand, R. Lee Ermey, Tobin Bell) spielen stark. Der Film schafft es zu berühren, macht sauer und gleichzeitig betroffen. Er zeichnet ein einseitiges und damit manipulatives Bild. Aber das stört hier nicht, denn die Aussage des Films ist von vorne bis hinten „GEGEN RASSISMUS“. Das soll so sein, das muss so sein. Kombiniert mit der harten, trockenen, schnörkellosen und auch brutalen Erzählweise passt hier einfach alles.
Für mich einer der besten Filme, die das Thema Rassismus darstellen.
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Nico Gecko Tue, 22 May 2012 15:55:26 -0000
Kommentar löschen"Niemals, niemals, niemals sage ich: Denn der Ku-Klux-Klan gewinnt ewiglich. ... Die vom Ku-Klux-Klan können gut lynchen, aber gut dichten können sie nicht!"
"Mögen Sie Baseball, Mr. Anderson?" - "Ja, sehr. Wissen Sie, das ist die einzige Möglichkeit für 'n Schwarzen, einem Weißen mit 'nem Knüppel vor der Nase rumzufuchteln ohne 'n Aufruhr zu verursachen."
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metalhero1993 Tue, 20 Mar 2012 22:33:34 -0000
Kommentar löschenDer erste Film, den ich im Englischunterricht gesehen habe, und gut fand. Noch dazu im Originalton, sehr empfehlenswert!
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moviee Sun, 18 Mar 2012 14:03:09 -0000
Kommentar löschenMississippi 1964. Die FBI-Agenten Ward und Anderson werden nach Jessup County, Mississippi geschickt um das Verschwinden dreier Bürgerrechtler zu untersuchen. Hier aber befindet sich "Die Wurzel des Hasses" in Form des Ku-Klux-Klans. Der rassistische Geheimbund hat hier fast die ganze ländliche Region in Besitz genommen, die dunkelhäutige Gesellschaft muss sich somit tagtäglich von deren kranken rassistischen Ansichten schikanieren und terrorisieren lassen. Ward und Anderson treffen auf ein Netz von Gewalt und Hass, das sich zunächst kaum durchdringen lässt.
Ein atmosphärisch ungeheuer dichter Krimi-Thriller, der die Verbrechen des Ku-Klux-Klans auf eine erschreckende aber völlig realistische Weise darstellt. Der Geschichte von "Mississippi Burning" ist das Duell 'FBI vs. KKK', besser gesagt 'Gene Hackman und Willem Dafoe gegen den Ku-Klux-Klan'. Hackman und Dafoe stehen sich wunderbar ungleich gegenüber, denn Hackman, der als älterer Agent Anderson früher einmal Sheriff war und am liebsten seine eigene Methoden anwenden würde und Dafoe, der als junger und aufstrebender Agent Ward stets nach den vorgegebenen FBI-Ermittlungsweisen handelt, stehen in einem toll gezeichneten und wunderbar differierenden Kontrast. Für Gene Hackman war "Mississippi Burning" nicht der einzige Film, in dem er sich mit den Taten des Ku-Klux-Klans beschäftigte, denn acht Jahre später widmete er sich in "The Chamber" noch ein zweites Mal diesem wichtigen und schlimmen Themenkomplex. In diesem Film aber kann sich Hackman an der Seite von Dafoe viel mehr in den Vordergrund spielen und eine Rolle verkörpern, die perfekt auf ihn zugeschnitten ist.
Fazit: "Mississippi Burning" ist ein wahnsinnig atmosphärischer, superb gespielter und vor allem richtig spannender Politthriller, der die rassistischen Ansichten in den Südstaaten der USA Mitte der 60er auf eine beeindruckende und düstere Art und Weise repräsentiert.
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hoffman587 Sun, 29 Jan 2012 14:00:25 -0000
Kommentar löschenMississippi Burning
"Where does it come from, all this hatred?"
Ich erinnere mich noch daran, wie ich damals (ich glaube ich war 14 oder 15) "Mississippi Burning" zum ersten Mal sichtete, von Alan Parker aus dem Jahre 1988. Ehrlich gesagt nahm ich ihn damals als nicht allzu besonders oder großartigwahr. Ich empfand ihn teilweise als schleppend oder auch zäh, auf eine Zweitsichtung hätte ich wohl danach stets verzichtet. Doch wie es so ist, man reift und erkennt irgendwann mit stets steigendem Alter, man scheint völlig Filme teilweise aus anderen Perspektiven zu sehen. Man scheint so manchen Stoff besser zu verarbeiten und ihm Kontext zu sehen, welch eine Bedeutung bzw. Aussage manch ein Film hat. Ich denke für mich ist "Mississippi Burning" solch ein Film.
"You down here to help us solve our nigger problems?" - "No. It´s just a missing-person case."
Zugegeben, die Ausgangsituation mag zunächst typisch Hollywood aufpoliert und vielleicht sogar etwas plump wirken, der Kampf des Gesetzes (FBI) gegen den Ku-Klux-Klan, das mag weder originell noch herausstechend sein, doch baut Parker seinen Film nach wahren Begebenheiten (dem glaub ich das noch) auf und schaffte es tatsächlich meinerseits eine gewisse Glaubwürdigkeit zu kreieren, denn Parker beschäftigt sich genauso gut kritisch mit der Auseinandersetzung der Rassenproblematik und genau jener Situation in den 60er Jahren in den Südstaaten der USA: Wir schreiben das Jahr 1964, drei Bürgerrechtler verschwinden. Die FBI-Agenten Ward und Anderson sollen beim Fall ermitteln. Doch niemand scheint etwas sagen zu wollen. Sie stoßen auf eine Mauer des Schweigens, geben aber nicht auf...»Welcome to Mississippi - The Magnolien State«...
"We, down here they see the things a little differently. People down here fell some things are worth killin´ for."
Und auch die Besetzung kann man als insgesamt exzellent ausgewählt bezeichnen, ob nun ein genialer Gene Hackman (in Bestform) als FBI-Agent Rupert Anderson, welcher zunächst für die Bewohner der Stadt und ihrer eigenen Regeln ein gewisses Verständnis hegt, er selbst war einst ein Sheriff in einer Kleinstadt, aber mit der Zeit muss auch er feststellen, dass in dieser Stadt nicht das Gesetz regiert, sondern der Hass und somit der Ku-Klu-Klan. Anderson ein schlauer Fuchs, welcher seine Taten genau überdenkt, aber auch er geht tatkräftig vor und folgt nur seinen eigenen Regeln, wenn auch diese nicht den konventionellen Methoden entsprechen. Hackman voller Energie und Kraft, dazu mit ironischen Augenzwinkern, so wie es nur Hackman kann, zugleich einfühlsam und knallhart. Brillant. Als zweiter FBI-Agent (welcher wohl das ideale Gegenteil bildet) Ward noch ein grandioser Willem Dafoe, auch mit vollem Einsatz dabei, wenn auch hier überrascht jung. So aber auch die Rolle des Ward, nach dem Motiv eines Bürohengst, leicht naiv und übereifrig, nicht so schlau bedacht wie Anderson, welcher ihm eigentlich unterstellt ist, glaubt er stets an das Gute im Menschen, erweist sich zudem als engagiert und verbeißt sich in den Fall, geht dennoch strikt nach den vorgeschriebenen Methoden vor. Somit zwar leicht einfältig, aber nicht so aufbrausend wie Anderson. Trotz starker Differenzen der beiden, doch ein perfektes Duo, gerade durch ihre Gegensätze. In weiteren Rollen aber auch stark gespielt von Frances McDormand als Frau des Deputy-Sheriffs, sie als Figur zwischen den Fronten, sie muss sich entscheiden, zunächst aber schweigen, denn sonst zeigt Ehemann Deputy Pell (ebenfalls überzeugend: Brad Dourif) seine dunklen Seiten, außerdem noch in der Darstellerriege vorhanden R. Lee Ermey und Michael Rooker (brutal, hasserfüllt und glaubwürdig gespielt).
"I think that´s where we should start." - "Oh, they won´t talk to you. These People have to live here long after we´re gone. They´d rather bite tongue of them talk to us." - "Bureau procedure, Mr. Anderson."
Parkers zeigt sich engariert, und bietet sich gerade in Hinsicht seiner Thematik viele interssante und durchaus kritischen Elementen , auch wenn die Dramaturgie des Ganzen nicht unbedingt perfekt scheint, mit altbekannten Handlungsmustern angereichert. Doch das sehe ich hier nur nebensächlich, denn trotzdem weiß Parker zugleich faszinieren als auch zu fesseln, seine Regie dabei präzise. Mit durchaus hintergründigen bzw. interessant angelegten Charakteren verziert, auch wenn Klischees vorhanden sein mögen, gerade das Schicksal der unterdrückten Schwarzen scheint zu bewegen und aufwühlen, so ging es mir jedenfalls letztenendes. Ein Film, der mitreißt und bewegt. So empfinde ich Parkers Werk doch als authentisch gemacht, allein durch die Anfangssequenz. Auch wenn ich zugeben muss, dass teilweise doch kleine Spuren von schwarz-Weiß-Malereri zu erkennen sind. Aber weit weniger schlimm, als man es denken könnte. Doch Parker´s Werk kann dabei durchaus auch in Hinsicht der Moral vielleicht etwas fragwürdig wirken, nicht zu verübeln der Gedanke, denn Parker geht ohne jedwede Kompromisse vor, das dargestellt durch den Charakter des Rupert Anderson, welcher in Sachen Bekämpfung des Ku-Klu-Klan keine Gnade kennt und auch zur Gewalt greift, irgendwie ein interessanter Aspekt am Film, so polarisiert er zunächst. Doch ehrlich gesagt kann ich das dem Streifen oder Parker insofern gar nicht übel nehmen. Glaubwürdig dargestellt bleibt es ja meiner Meinung nach. Stark inszeniert.
Zudem fantastisch bzw. ordentlich gefilmt von Peter Biziou, welcher mit der Kamera und den erschaffenen hitzigen und atmosphärischen Bildern, förmlich diese aufgeladene Stimmung zwischen den weißen Bewohnern und den Schwarzen wiedergibt, welche unterdrückt werden. Und nichts für ihr Recht tun können, denn bei Unterstützung der FBI-Agenten kennen die Gesetzeshüter der Kleinstadt keine Gnade und schlagen mit Brennden und Vefolgungen zurück. Somit in Hinsicht der Kamera großartig eingefangen, bis zur schwülen Atmosphäre des Mississippi-Staates.
"Hatred isn´t something you´re born with. It gets taught"
Dazu noch untermalt von einem geradezu einzigartigen und auf mich stets elektrisierend wirkenden Score von Trevor Jones, welcher auf mich immer eine unglaubliche Wirkung auswirkte, mit einer besonderen Intensität komponiert und insgesamt auch kraftvoll eingesetzt. Einfach Grandios.
"I need more agents!" - "Would it change your mind, if I say that´s exactly the wrong thing to do?" - "No."
Abschließend möchte ich dann nur noch sagen, dass "Mississippi Burning" vielleicht durchaus seine Schwächen besitzen mag, dennoch ist er für mich ein starker Vertreter zum Thema Rassismus, packend inszeniert und herausragend gespielt, besonders seitens Hackman. Kurzum ausgezeichnet.
bedenklich? 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
Carmine Sun, 29 Jan 2012 14:40:29 -0000
Antwort löschenhehe den hab ich auch vor kurzem gesehen.
Gib ihm zwar 8 (was macht das schon), aber der Film ist Klasse und muss man gesehen haben!
hoffman587 Sun, 29 Jan 2012 15:45:25 -0000
Antwort löschenIst ja kaum ein Unterschied, ob nun 8.0 oder 8.5. aber stimmt in jedem Fall ein sehenswertes Filmchen zum Thema, da muss ich dir recht geben. :)
filmschauer Sun, 29 Jan 2012 22:56:07 -0000
Antwort löschenIch habe den Film seinerzeit sogar vorzeitig abgebrochen, warum auch immer. Mal sehen, eine zweite Chance hätte der ja eigentlich verdient gehabt.
hoffman587 Mon, 30 Jan 2012 08:06:25 -0000
Antwort löschenWurde ich dir auf jeden Fall empfehlen, trotz einiger typischer Hollywood-Elemete in Handlung und Aufbau und einer Moral ala Dirty Harry (wenn man das jedenfalls negativ wertet), ein mMn sehr ergreifender und stark inszenierter Streifen.
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cpt. chaos Mon, 30 Jan 2012 11:00:56 -0000
Antwort löschen@filmschauer: Also bei dem ganzen Scheiß, der sonst so läuft, hat dieser Film definitv eine zweite Chance verdient - tu dir den Gefallen! ;o)
filmschauer Mon, 30 Jan 2012 17:25:29 -0000
Antwort löschenOkay, er wird demnächst nochmal angeschaut, versprochen. :)