Invasion der Zombies

Non si deve profanare il sonno dei morti (1975),
Laufzeit 90 Minuten, Horrorfilm, Thriller, Science Fiction-Film

- Kritiker
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2 Kommentare
Invasion der Zombies
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von Jorge Grau, mit Cristina Galbo und Ray Lovelock

Ein Cop jagd zwei Hippies, die verdächtigt werden eine Serie von Morden im Stile der Manson-Family begangen zu haben. Doch was er nicht ahnt, ist dass die Schuldigen ein paar lebende Tote sind, die mit einem unstillbaren Hunger nach menschlichem Fleisch durch chemische Pestizide von ein paar Farmern zum leben erweckt wurden.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Invasion der Zombies

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lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Invasion der Zombies aka Das Leichenhaus der lebenden Toten.
Früher Zombie-Film, der nur in Fankreisen anerkannte filmhistorische Bedeutung erlangt hat. Die etwas konfuse Dramaturgie verhindert wirkliche Spannung, der Liebhaber des Genres wird dafür mit einigen unerwartet herben Splatterszenen und einer gruseligen, angenehm-altmodischen Atmosphäre belohnt.

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Daemonik

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Bewertung9.0Herausragend

"Das Leichenhaus der lebenden Toten" findet leider kaum Erwähnung in der Geschichte des Zombiefilms, obwohl er meiner Meinung nach ein Meilenstein des Genres darstellt. Inspiriert von "Night of the living Dead" aber noch vor der großen Zombiewelle schuf Jorge Grau einen der ersten und gleichzeitig besten europäischen Zombiefilme.
Die Geschichte dreht sich um George, der einige ruhige Tage auf dem Land verbringen will und bei einem Unfall Edna kennenlernt, die vor hat ihre Schwester zu besuchen. Von dort an reisen die beiden gemeinsam durch die Gegend und begegnen auch schon bald dem ersten Untoten. Nachdem diesem die ersten Menschen zum Opfer fallen tritt der engstirnige, erzkonservative Dorfkommissar auf den Plan, der in den beiden natürlich schnell die Hauptverdächtigen für die Todesfälle ausgemacht hat.
Dieser Polizei-Nebenplot sorgt für Abwechslung und gestaltet vor allem die erste Hälfte durchweg interessant, denn zunächst lassen weitere Zombies auf sich warten. Doch spätestens ab der Szene auf dem Friedhof, wenn die Toten schließlich aus ihren Gräbern steigen, dürfte jeder Zombie-Fan feuchte Augen bekommen.
Minimalistisch geschminkt und röchelnde Laute ausstoßend erzielen die Zombies vollends ihre schaurige Wirkung und fügen sich perfekt in das wunderbar atmosphärische Gesamtbild des Films ein. Gerade diese beklemmende, zeitweise morbide Atmosphäre ist es die den Film ausmacht, doch auch mit Blut wird nicht gegeizt. Zumindest für damalige Verhältnisse sind recht viele Splatterszenen zu bewundern. Im Gegensatz zu seinem großen Vorbild gibt Grau sogar eine Erklärung für die Ereignisse. Eine Maschine, die durch Schallwellen Ungeziefer auf Ackerflächen vernichten soll, hat den (un)angenehmen Nebeneffekt Tote auferstehen zu lassen. Wohlwollend könnte man ihm eine Kritik am rücksichtslosen Umgang des Menschen mit der Natur unterstellen.

Schade, dass sich Jorge Grau diesem Genre später nie wieder gewidmet hat. Für dieses Meisterwerk wird er dennoch immer in Erinnerung bleiben.

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