James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

James Bond - Die Another Day (2002), GB/US Laufzeit 134 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Actionfilm, Thriller, Kinostart 28.11.2002

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5.1
Kritiker
47 Bewertungen
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6.2
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8123 Bewertungen
85 Kommentare
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von Lee Tamahori, mit Pierce Brosnan und Halle Berry

Um die Welt zu retten muss Spionage-Agent 007 in Stirb an einem anderen Tag einen Verräter ausfindig machen und fährt dabei große Geschütze auf.

James Bond (Pierce Brosnan) jettet diesmal von Hongkong bis Kuba über den Globus, um einen Verräter zu enttarnen und die Welt vor einem katastrophalen Krieg zu bewahren. Auf der Jagd nach dem größenwahnsinnigen Schurken Gustav Graves (Toby Stephens) und seinem gnadenlosen Erfüllungsgehilfen Zao (Rick Yune) reist Bond in die Höhle des Löwen bis nach Island. In einem vollkommen aus Eis erbauten Palast muss er am eigenen Leib die durchschlagende Wirkung einer neuen Superwaffe kennen lernen. Das Geschehen spitzt sich zu, bis es schließlich, wieder am Ausgangsort Korea angelangt, zu einem explosiven Showdown kommt. Unterwegs begegnet er Jinx (Halle Berry) und Miranda Frost (Rosamund Pike).

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (6) — Film: James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.5Uninteressant

Was hätte aus "Stirb an einem anderen Tag" werden können, wenn er bis zum Ende das angeheiterte Spiel mit den Reminiszenzen durchgehalten hätte, jenes Spiel nämlich, das irgendwann funktioniert und irgendwann im Green-Screen-Trash absäuft? Der zwanzigste Jubiläums-Bond-Film gestattet sich die Selbstverständlichkeiten, auf die Jahre davor ziemlich wehmütig hinzuweisen, und dort ist er wohl am spaßigsten: In Qs verrückter Schrottaufbewahrungshalle lagert der Messerschuh aus "Liebesgrüße aus Moskau" und der Jetpack aus "Feuerball", einige Szenen weiter darf der Laser aus "Goldfinger" Halle Berry bedrohen, die übrigens in Kuba Ursula Andress' Bikinigang lüstern imitiert. So weit, so gut, aber da Lee Tamahori das artifizielle Videospiel entschiedener gewichtet, gerät das Gleichgewicht der Dramaturgie zwischen traditionellen (der Eispalast) und neumodischen Bond-Elementen (ein formelhafter Gegenspieler) mit jeder weiteren Comic-Aktion außer Kontrolle. Das ist oft und nicht zu wenig ein Fremdschämer im Kleinman-Titelkontrast von Hitze und Kälte, der die Anmut und Unbequemlichkeit seiner abwechslungsreichen Schauplätze im hässlichen Computer-Technizismus ihrer Identität beraubt und hauptsächlich den Konsens verhätschelt, den ein ordentlicher Bond-Film immer mit Hilfe einer Prise Inspiration ausgleichen konnte. Bond-Fans sollten nichtsdestotrotz genau hinschauen – zum ersten Mal wird Bond im Flugzeug gezeigt, auch mit Vollbart, und auf den Kuss mit Moneypenny durfte man schließlich viel zu lange warten.

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Haschbeutel

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Das schlimmste an dem Film ist, dass ich ihn doch irgendwie immer wieder anschaue. :(


Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Vielgescholtener letzter Brosnan-Bond, der sein schlechtes Standing vor allem den für Regisseur Tamahori typischen, gruseligen Digitaleffekten zu verdanken hat. Nach einem gewagt düsteren Beginn gestaltet sich dieses 007-Abenteuer aber doch ausgesprochen vergnüglich und zeigt Pierce Brosnan erneut als hervorragenden James Bond. Wie so oft bei 007 geht dem Film leider zum Ende mit einem überflüssigen, sehr programmatischen zweiten Finale total die Puste aus.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 15 Antworten

Julio Sacchi

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The lamest of the lame.


Hisayasu S

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Weiß nich.


Xander8112: Xanders Blog

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3.0Schwach

Es ist nicht gut, wenn ein Film einer Reihe genau die Filme zitiert, die zu den schlechteren gehören - in diesem Fall “Feuerball” und “Moonraker“. Denn was man vielleicht nur als böses Omen deuten könnte, entpuppt sich schon beim Intro als Gewissheit: Dieser Film ist nicht besser. Und im Laufe des Film wird sogar ganz deutlich: Der Film ist sogar noch schlechter.

Nicht nur, das der Eröffnungstitel mit dem schlechtesten Titelsong aller Bond-Filme aufwartet, danach gehts ja auch schon schwachsinnig weiter. Bond wird mittels dutzender automatischer Scanner und Analysegeräte untersucht, es gibt dutzende Laser (noch so ein Filmzitat, dass gnadenlos in den Sand gesetzt wurde), einen Mega-Laser im Weltraum, der Böse hat einen Elektroschocker-Kampfanzug mit Universal-Fernbedienung und außerdem genauso wie Bond ein Hightech-Auto, was der aber immer noch toppen kann: Sein Wagen kann sich unsichtbar (!) machen. Natürlich muss auch Bonds Gegner in diesem Film in einer extravaganten Umgebung…

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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3.0Schwach

Der Exekutionsschlag des Pierce Brosnan. Man sieht ihn in Mamma Mia.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

„Stirb...“ ist schnittiger, krachiger als alle seine Vorgänger und streckt die Bond-Formel mit Macht, steckt aber kurz vor dem Entzweibrechen zurück. So experimentiert er mit digitalen Effekten, die aber vor den Real-Stunts und vor allem vor dem wunderbaren Fechtduell verblassen. Miss Moneypenny scheint für 40 Jahre Schmachten endlich belohnt zu werden – bis sich dies als Illusion erweist. Und Jinx (Halle Berry) hat in der ersten Hälfte das Zeug zur absolut gleichwertigen Agentin und muss sich am Ende doch wieder, hilflos in der Falle zappelnd, von 007 retten lassen.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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4.5Uninteressant

[Die spezielle Form der Selbstironie] äußert sich in betont debilen Dialogen, Handlungssprüngen und lässigen Verweisen, die allerdings in den einschlägigen Parodien bereits weitaus debiler und lässiger zu bestaunen waren, sodass es streckenweise aussieht, als sei das Original die recht behäbige Parodie der Parodie.

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Kommentare (78) — Film: James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag


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Wall

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Bewertung6.5Ganz gut

Es hatte sich abgezeichnet. Während Brosnans Debutfilm "GoldenEye" noch von der düsteren und härteren Atmosphäre des zuvor geendeten Kalten Krieges und den Vorgänger-Filmen von Dalton profitierte und eine recht gute Story neben den groß angelegten und spektakulären Actionszenen bot, konzentrierten sich seine Nachfolger mehr auf letzteres und zudem auch wieder auf mehr humoristische Elemente und übertriebene Einfälle. Die Story wurde zum Bindestück zwischen den Actionszenen degradiert und die Filme wirkten deutlich bunter und abgedrehter. Den Höhepunkt dieser Entwicklung stellt nun der Jubiläums-Bond "Stirb an einem anderen Tag" dar, der durch seine übertrieben unrealistischen, sowie fantastischen Elementen wieder in Sphären von "Man lebt nur zweimal" und "Moonraker" hervordringt.
Versteht mich nicht falsch, der Film macht, wie die Bonds zuvor richtig Spaß, vor allem natürlich die Actionszenen. So sind z.B. die Eröffnungsszene, sowie das Auto-Duell mit Zao absolute Highlights. Insgesamt übertrieb man es allerdings mit den Stunts, Explosionen, aber vor allen Dingen mit den am Computer generierten Bildern. Ebenso ist die Story nicht nur arg umständlich erzählt, sondern strotzt nur so vor Logikfehlern, sowie phantasievolle und übertrieben unrealistische Elemente, wie dem Eispalast (auch wenn es an sich ja ein schickes, unverbrauchtes Setting ist), Icarus, dem unsichtbaren Bond-Auto (auch wenn der Vanquish ansonsten ein absoluter Hingucker ist) oder anderen abgedrehten Gadgets. Dadurch wirkt der Film das ein oder andere mal schon ein wenig lächerlich und erinnert dadurch auch an ältere Bond-Filme, wie den übertriebenen Moore-Filmen. Das kann natürlich auch beabsichtigt sein, ist es doch der Jubiläums-Bond, in dem sich so manche (mehr oder weniger gut) versteckte Anspielungen als Hommage auf die alten Filme wiederfinden. Nebenbei: Halle Berry ist wohl das heißeste Bond-Girl bisher! :D
Ja der Film macht richtig Spaß, ist unterhaltsam, mehr aber auch eigentlich nicht. Bei diesem Film sogar noch eher weniger als das, sind die Einfälle der Macher doch teils so übertrieben oder lächerlich, dass es schon zu viel für einen Bond-Film ist. Also war es die richtige Entscheidung, die Bond-Reihe später mit "Casino Royale" und Daniel Craig in der Hauptrolle neuzustarten und die Bond-Filme, wieder als ernste, spannende und knallharte Agententhriller für Erwachsene zu etablieren, statt dem Popcorn-Kino für Jugendliche. Immerhin zog man hier die Reißleine schon früher als noch bei Moore, er durfte nach dem übertriebenem "Moonraker" noch ganze dreimal ran.
Aber mal davon abgesehen, dass der Neustart die absolut richtige Entscheidung zu diesem Zeitpunkt war (und auch noch rückblickend ist), Pierce Brosnan war ein absoluter Top-Bond-Darsteller! Cool, smart, Gentlemen-like und immer für einen guten One-Liner zu haben. Auch in den Actionszenen war er stets bestechend. Für mich der beste Bond-Darsteller nach Connery und eigentlich auch der Inbegriff für den Doppel-0-Agenten, da ich ja quasi mit ihm aufgewachsen bin. Dennoch musste sich etwas ändern da lag es nahe, auch den Hauptdarsteller zu wechseln. Quentin Tarantinos Version von "Casino Royale", welche in den 60er Jahren hätte spielen und weiterhin Brosnan als Darsteller haben sollte, hätte ich aber dennoch gerne gesehen. Wäre vielleicht ein interessantes Experiment gewesen. Aber vermutlich doch gut, dass es schlussendlich doch nicht verwirklicht wurde... ;)

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nils.petersen.507

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Bewertung2.5Ärgerlich

Hat mit Bond leider rein gar nichts zu tun, wie fast alle anderen Bondfilme vor Craig auch.
Dieses Exemplar ist wohl aber (zusammen mit Diamantenfieber und allen Moore-Filmen) der Tiefpunkt der Reihe.

Ach, eigentlich sind alle Bondfilme vor Craig scheiße ...bis auf die über alles erhabenen Connery-Filme (wie gesagt, bis auf Diamantenfieber. Der ist furchtbar!).

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FilmFreak2K13

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Bewertung3.5Schwach

Für mich einer schlechtesten Bond-Filme. So wie Moonraker das Ende der Roger Moore Ära einleitete, ist dies auch bei Stirb an einem anderen Tag für Pierce Brosnan der Fall. Unrealistischer und übertriebener konnte es danach einfach nicht mehr werden ohne James Bond mit echten Superkräften ausstatten zu lassen.
Zum Glück besann man sich dann mit Casino Royale und Daniel Craig auf einen realistischeren Look sowie auf einen Bond der mehr ist als ein Supermann und Frauenmagnet.

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nils.petersen.507

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Besser kann man es nicht ausdrücken.


Pyro 91

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Bewertung5.5Geht so

SPOILERS

In der Gunbarrel-Sequenz zu Beginn wird dem Zuschauer gleich mal eine CGI-Kugel mitten ins Gesicht geschossen und man könnte dies schon als schlechtes Omen deuten, was den restlichen Effekt-Overkill des Films angeht.
Doch ich sage es gleich im Voraus: Ich fand den Film ganz okay.
Über den 20. Bond-Film hört man ja allerlei Schauergeschichten und er wird auch gern mal als der schlechteste Teil der Reihe bezeichnet. Ich kann dem nicht zustimmen, denn für mich ist "Stirb an einem anderen Tag" der "Moonraker" des 21. Jahrhunderts und somit eine echte Edeltrashperle.
Nachdem das gesagt werden musste, lege ich gleich mal los!

Das erste Grinsen entlockte mir bereits die "Surfing USA... äh Nordkorea"-Aktion, die begleitet von ominöser und finsterer Musikuntermalung äußerst albern und vom Ton her unstimmig wirkte.
Dennoch macht sich ein unangenehme Stimmung breit, als ob bald etwas Schreckliches passieren würde und große Gefahr droht. Die Szenen auf der Militärbasis sind auch recht spannend inszeniert und ich habe mich wirklich um Bonds Wohlergehen gesorgt. Wenn ein Bond-Film bei mir schon mal diese Reaktion auslösen kann, dann macht der Regisseur bereits irgendwas richtig.
Die anschließende Hovercraft-Verfolgungsjagd ist dann auch mal verdammt cool und läßt keine Wünsche offen, was spektakuläre und mitreißende Openings angeht. Der entsättigte und apokalyptische Look, der die Pre-Creditsequenz dominiert und im krassen Kontrast zum restlichen Film steht, war auch sehr einnehmend und ich dachte mir: Wow, die haben sich ja mal wieder entschlossen einen düsteren und kreativen Bond zu machen.
Tja, falsch gedacht, nach Bonds Gefangenschaft inklusive Folter (zu sehen in der verstörenden Titelsequenz, bei der mir ehrlich gesagt Madonnas Trash-Dance-Pop die meiste Angst bereitete) entschloss man sich doch wieder den traditionellen Weg zu gehen und Bond zum Actionhelden ohne Tiefe zu degradieren. Der realistische Ansatz zu Beginn wirkt deshalb so befremdlich, weil er sich schlecht mit dem Rest des Films vereinbaren lässt, der entweder aus albernen und überdrehten Actionszenen oder sinnentleerten Geplauder besteht.
Man würde meinen, dass 14 Monate Folter einen Menschen drastisch verändern würden, doch sobald Bond seinen Robinson Cruseo-Look abgelegt hat, ist er wieder ganz der Alte und ready for action. Das Ganze ist wieder mal verschwendetes Potential, aber ein Bond, der sich durch zu viel Leid und Entmenschlichung zum agressiven, wilden Tier entwickel hätte, wäre aus emotionaler Sicht natürlich ein viel zu involvierendes Dilemma und im Kontext der Reihe zu mutig und neuartig gewesen. Das muss selbstverständlich um jeden Preis vermieden werden! Natürliche erwartete ich mir von einem Bond-Film keinen tieferen Sinn oder komplexe Figuren und Konflikte (sonst hätte ich mit dem Moore-Filmen ja gar keinen Spaß), aber „Stirb an einem anderen Tag“ versucht wie „Die Welt ist nicht genug“ den Bond-Charakter mehr Tiefe zu geben und ihn menschlicher darzustellen, aber dann steht für die Beteiligten doch wieder der Spaß -meistens die nächste Actionsszene - im Vordergrund und die Charaktere werden vernachlässigt.

„Stirb an einem anderen Tag“ stimmt den Zuschauer auf einen düsteren, brutalen Bond-Film ein, aber verliert das Interesse an dieser Herangehensweise bereits nach zwanzig Minuten. Im Prinzip wäre die ganze Folterei also nicht nötig gewesen und Bond hätte nach der Hoovercraft-Verfolgungsjagd entkommen können. Ich meine, warum nicht? Es gibt immer noch einen Verräter im MI6, der den Blutdiamanten-Deal versaut hat und der Konflikt zwischen Bond und M wird ohnehin nicht weiterbehandelt. Ob Bond nun alleine loszieht oder im Namen seiner Majestät, ist hier absolut irrelevant. Im Gegensatz zu „Lizenz zum Töten“ wo Bond außerhalb seiner Befugnisse handelt, weil er seinen Freund rächen will, wodruch uns veranschaulicht wird, wie weit er gehen wird; wissen wir hier, dass Bond keine Informationen unter Folter weitergegeben und sich die Geschichte nicht ausgedacht hat. Der Konflikt zwischen ihm und M ist also hauptsächlich Ballast und sobald seine Ehre wieder hergestellt ist, geht es halt weiter wie zuvor: „Bond, hier ist ihr Auftrag. Schlafen sie mit schönen Frauen, fahren sie schnell und jagen sie möglichst viel in die Luft. Wir sehen uns dann bei unserem nächsten Gespräch, wo ich ihnen erneut klar machen werde, wie entbehrlich sie für England sind.“

Richtig albern wird der Film aber erst, wenn Jinx auftaucht. Sie steigt aus den Wasser und sieht dabei ziemlich gut aus. Doch leider fängt sie an zu reden und alles ist verloren. Sie und Bond kennen sich keine zwei Minuten, aber hüpfen sofort miteinander in die Federn. Zuvor gilt es allerdings Verführungsdialoge aus der Hölle zu ertragen, die offenbar von Leuten geschrieben wurden, die „Bist du ein Engel?“ für einen passablen Anmachspruch halten. Ich hätte auch gut und gerne drauf verzichten können, 007 beim Sex zu beobachten. Was sollte das denn? Bonds Sexualpraktiken waren doch immer der eigenen Fantasie überlassen, aber hier müssen wir den guten, alten Pierce Brosnan dabei beobachten, wie er sich abrackert und schmerzhafte Grimassen zieht. Naja, das Niveau pendelte sich zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon auf einem Samstagnacht-Erotic-Crimethriller ein.
Es wirkt einfach so lieblos dahingezimmert. Zwischen Bond und Jinx herrscht keinerlei Chemie und deren Zusammenarbeit gründet sich auf ihren einminütigen, haarsträubenden Smalltalk, gefolgt von einer wilden Nacht voller Sex. Es ist fast so, als ob die Autoren hier Punkte verbinden mit den Figuren spielen. Hauptsache es entsteht irgendeine Art von Beziehung, so wackelig und konstruiert diese auch sein muss.
Wenn ich gut gelaunt wäre, könnte ich Jinx gerade noch so als weiblicher Bond durchgehen lassen. Sie ist oberflächlich, attraktiv und weiß sich zu wehren. Aber selbst die Autoren spielen mit dieser Idee nicht und somit wäre das nur verschwendete Liebesmüh.

Herrlich geht es dann weiter, als Bond einen Unschuldigen niederschlägt, um auf die Insel mit der Schönheitsklinik zu kommen. Der Mann wurde zuvor als Widerling eingeführt, der sich einen Kellner gegenüber respektlos benommen hat, da ist es natürlich nur fair, dass Bond ihm eine richtige Abreibung verpasst. James Bond - der Rächer der Wehrlosen.
Auf der Insel findet 007 dann Zao vor, der verdammt badassig aussieht und eine recht coole Kampfszene in die Wege leitet. Als Handlanger unterscheidet er sich stark von anderen, auch wenn man sich fragt, warum niemand ihm die Diamanten aus dem Gesicht nimmt. Tja, manche Leute haben Narben, Zao hat teure Akne im Gesicht. Jeder wie er will.
Jinx taucht auch wieder dort auf und legt einen spektakulären Abgang hin, als sie sich rückwarts von einer Klippe stürzt. Oh, sagte ich spektakulär? Ich meinte, cartoonartig und entgegen aller physischen Gesetze. Hier sind grauenhafte Effekte im Spiel.

Um den lahmen Plot dann endlich in die Gänge zu bekommen, findet Bond ganz zufällig Diamanten, die mit den Inititalen GG versehen sind. Ja ne, is klar.
Um fair zu sein, die Diamanten sind die selben, um die es bei dem Austausch am Anfang des Films ging. Somit macht es Sinn, dass Bond sich die Sache mal genauer ansieht. Und hey bis zu diesem Punkt waren es immerhin 45 Minuten voller solider Spionagearbeit.
Dann bei Gustav Gans äh Graves angekommen, wird es erst mal wieder Zeit für eine kleine Actionsszene. Zuvor hat Madonna noch einen Cameo als SM-Fechtlehrerin, der gnädigerweise schnell vorbei ist.
Dann geht´s ab: GG gegen JB. Ich muss sagen, was Fechtszenen angeht, ist diese ziemlich gut. Beide werden mit der Zeit müder, agressiver und die Stuntarbeit ist hervorragend! Respekt!

Da Bond dann wieder im Einsatz ist, wird es Zeit für die gefürchteten Gadgets. Ich mag den neuen Q, aber er hat einfach nicht diese „enttäuschte Vater"-Haltung, die Desmond Llewelyn so liebenswert und urkomisch gemacht hat. John Cleese gibt aber sein bestes, keine Frage.
Schließlich erhält Bond sein unsichtbares Auto und ich habe damit gar kein Problem. Das Teil ist einfach nur verdammt cool! Wieso Bond so etwas braucht, weiß ich nicht, schließlich kann es nicht geräuschlos herumfahren und zum Anschleichen ist so ein Wagen auch nicht gerade das Ideale. Q hat wohl vorgesehen, dass Bond damit im Eispalast rumkurven würde.
Der Ring der Panzerglas zerstören kann, ist auch noch recht praktisch und für einen der besten Momente in der zweiten Hälfte verantwortlich.

Angekommen im protzigen, aber langweiligen Eispalast finden wir uns in der Dialoghölle mit Halle Berry und Pierce Brosnan wieder. Wieder werden flache und bemüht flirtende Worte ausgetauscht, die mich in ihrer Schlechtigkeit zum Loslachen gebracht haben.
In einem unerwarteten, vom Sofa werfenden Twist erfahren wir schließlich, dass Zao mit Gustav Graves zusammenarbeitet. Wow, DAS hätte ich nie erwartet!
Einfach nur herrlich, wie das Ganze inszeniert ist: Ein Mann mit runtergezogener Kapuze besucht GG und es wird schließlich enthüllt, dass darunter niemand Geringeres als Zao ist! OMFG!

Während man sich von diesem Schock erst mal erholen muss, kommt bereits die nächste Enthüllung zu Tage. GG ist der verlorene Sohn, den Bond dachte getötet zu haben! In klassischer Blofeld-Klon-Manier hat sich dieser genetisch verändern lassen und wurde binnen 14 Monaten zu einem hoch angesehenen, steinreichen Mann. Respekt! Aber wen wundert´s, der Mann schläft ja auch nie.
Ich muss sagen, auch dieses Konzept stört mich nicht. Es ist albern, auf genau die richtige Art und erinnert an die Bond-Film der 70er.

Dann geht der Spaß erst richtig los: Jinx wird entführt und Bond will sie retten! Aus mir unbekannten Gründen, weiß Bond sofort, dass er durch ein Loch im Eis genau dort herauskommen wird, wo Jinx gefangengehalten wird. Hm... okay.
Es folgt eine wilde Laser-Kampfszene, in der jeder normale Mensch nach zwei Sekunden in tausende Teile zersäbelt worden wäre, doch Bond kann nebenbei noch ausweichen und seinem Feind ordentlich aufs Maul geben. Somit rettet er Jinx und der gequälte Zuschauer wird wieder gezwungen deren „schlagfertiges“ Geplänkel mitanzuhören.
Bond wird letztendlich doch von Graves geschnappt und dieser spricht davon, dass er sich nach Bond modelliert hat, doch alles was ich sehen, ist ein verzogener, weinerlicher Kindskopf, der Daddy-Issues hat. Wenn Alec Trevelyan aus „GoldenEye" davon spricht, wie ähnlich er und Bond sich doch sind, dann wirkt das schon überzeugender, hier ist es melodramatischer Quark.
Gustav Graves kann als Bösewicht wirklich kaum überzeugen und wird vom arschcoolen Zao sowieso ständig überschattet. Dass GG bei seiner ersten Konfrontation mit Bond gleich mal in einem Springbrunnen baden ging, hilft sicher auch nicht besonders.
In einem twistigen Twist, der alle Twists der Twist-Filmgeschichte in den Schatten stellt, erfahren wir schließlich, dass Miranda Frost (sexy: Rosamund Pike) diejenige war die Bond verraten hat. Wow, unglaublich, ich dachte es wäre Q gewesen. Auch M kam mir ziemlich verdächtig vor.
Es ist wohl keine gute Idee, eine „Wer ist der Verrräter?“-Situation zu präsentieren, wenn sich die Anzahl der Verdächtigen auf eins beläuft.

Um noch mehr Ice-Action in die Wege zu leiten, hat GG nach Bonds Flucht diesmal vor, ihm mit seinen Weltraumlaser zu grillen. Tja, die Effekte vom Laser sehen grottig aus und außerdem denke ich, dass es falsch war die Power des Lasers jetzt schon zeigen. Wir sahen bereits eine Präsentation der Strahlkraft auf GGs Party, aber im Einsatz sollten wir das Ding erst im Finale sehen, wenn er damit die Militärzone den Erdboden gleichmacht. In einem Film ohne großartige Überraschungen, wäre das definitiv nicht das Schlechteste gewesen.
Und meine Güte, was sind das für hundsmiserable Effekte als Bond auf CGI-Eisschollen Wellen reitet, denen man die Pixel förmlich ansieht? Nie war der Ausdruck „wie in einem Videospiel“ so treffend.
Ich hab allerdings dann Tränen gelacht, als Bond irgendwo im Nirgendwo gestrandet war und plötzlich ein Typ auf einem Jetski auftaucht, damit Bond diesen klauen und wieder zum Eispalast zurückfahren kann.
Von dort aus liefert sich Bond dann eine ziemliche coole, wenn auch viel zu lange und fragwürdig editierte Verfolgungsjagd mit Zao. Beide fahren mit ihren Autos zunächst auf dem Eis herum und beballern sich mit Rakten und MGs, doch dann entschliessen sich beide - sehr zum meinem Missfallen - wieder zum Eispalast zurückzukehren.
Dort findet Zao schließlich sein Ende und nimmt somit leider auch das letzte bisschen Spannung mit ins Grab. Von einem Kronleuchter erschlagen zu werden, ist jetzt auch nicht unbedingt so cool, wie es sich anhört. Man hätte ihn ruhig noch bis zum Flugzeug-Showdown leben lassen sollen.
Hm, was geschah danach? Achja, Bond rettete Jinx. Zum zweiten Mal... in der selben Location. Die Kreatitivität der Autoren kennt wirklich keine Grenzen. Aber halt, offenbar doch. Nach den gefühlten 23 Actionsszenen im Eispalast, war es wohl nun langsam doch wieder an der Zeit, wo anders Knallbumm zu veranstalten. Hm schade, ich habe eigentlich noch mit Verfolgungsjagden auf Motorradrädern, Schlittschuhen und Fahrrädern gerechnet, alles auf dem Eis, versteht sich. Tja, man kann nicht alles haben.

Zu guter Letzt enthüllt Badguy Graves schließlich seinen fiesen Plan: Er will mit seinem Weltraumlaser eine Schneise durch die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea ziehen, damit Truppen aus Nordkorea in Südkorea eindringen und sich die beiden Staaten wieder vereinigen können.
Das Problem bei diesem Plan ist für mich, dass die Gefahr handlungsbedingt erst in den letzten 20 Minuten relevant wird, wodurch einen auch klar wird, wieso so viel Zeit im Eispalast verplempert wurde. Außerdem ist ein „James Bond"-Film wohl kaum dafür geeignet, eine komplizierte politische und soziale Angelegenheit wie diese hier zu tackeln und auch die amerkanische Beteiligung wirkt hier eher seltsam.
Ein unheimlich gelangweilter Michael Madsen spielt quasi Ms Gegenpart und es macht den Eindruck, dass James Bond die Erlaubnis der „wahren" Weltmacht benötigt, um sein Ding durchziehen zu können. Er und Jinx sollen gleichberechtigt sein, aber jeder und sein Hund weiß, dass dem nicht so ist. Es degradiert Bond auf gewisse Weise und verweist zu stark auf unsere Realität.

Gut, zurück zur Handlung.
Jetzt wird es Zeit für den Showdown im Flugzeug. Zu dem Zeitpunkt fielen mir schon fast die Augen zu, da sich das Spannungslevel inzwischen auf einer Folge vom „Großstadtrevier“ eingependelt hatte. War es falsch von mir, dass ich enttäuscht war, als Miranda Frost und nicht Jinx das Zeitliche segnete?
Gleichzeitig liefert Bond sich einen Faustkampf mit Gustav Graves, der inzwischen in einem „Versuch beim Anblick nicht zu lachen“-Anzug steckt. Achja und sein Vater war von seinen Plänen nicht allzu begeistert, deswegen musste er sterben. Blah blah melodramatischer Quark blah blah.
Selbst in seiner Todesszene demonstriert GG noch einmal, warum er ein hundsmiserabler Bond-Bösewicht ist. Er will mit einem Fallschirm flüchten, aber zuvor muss er natürlich noch Smalltalk mit Bond machen und ihm dem Lösegriff direkt unter die Nase halten.
Aber wenigstens hat er für Jinx und Bonds Flucht schon mal gut vorgesorgt, in dem er noch zufällig einen Hubschrauber im Flugzeug mitgenommen hat. Wie praktisch (für die Drehbuchatoren)!
Die letzten Szenen schrauben den Schmerzfaktor auf jeden Fall nochmal ordentlich hoch, wenn wir z.B. sehen wie Monneypenny die VR-Brille ausprobiert, die davor dazu da war, um Bonds Waffenführung zu testen (und sich gut für ein Videospiel eignet), die aber jetzt anscheinend auch für andere Wünsche funktioniert. Ach was weiß ich, wieso rede ich überhaupt noch von Logik?
Der Schlussdialog zwischen Berry und Brosnan toppt dann noch die Schlechtigkeit aller verbalen Interaktionen zwischen den beiden davor. Sexuelle Anspielungen hin und her, hier gibt es diese gar nicht mehr. Grundsätzlich kann man sagen, dass der Film bei jeder Mann-Frau-Interaktion, die grusligsten Dialoge zu Tage gebracht hat, die ich mir vorstellen kann. Wenigstens war „Stirb an einem anderen Tag“ in der Hinsicht konsistent.

Fazit: Tja, was kann man nur hierzu noch sagen? Die meiste Zeit ist Brosnans letzes Bond-Abenteuer genau auf die richtig Art spaßig und trashig. Brosnan hat jederzeit seinen Spaß und vor allem in der ersten Hälfte funktioniert der Film bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut. Ab der Ankunft im Eispalast wird´s schon kritischer, aber die Actionsszenen an sich sich eigentlich schon recht amüsant. Das Problem ist nur, dass es insgesamt zu viel auf einmal ist und durch die cartoonartigen CGI-Effekte und teilweise seltsame Kameraführung schnell ermüdet, während der Plot zu einem totalen Stillstand kommt und keine relevanten Überraschungen mehr auf einen warten. Wenn es dann zum Schluss in die Lüfte geht, steht nichts auf dem Spiel, das einem irgendwie interessieren würde. Ironischerweise war „Moonraker“ in der Hinsicht bodenständiger, da am Ende immerhin das Wohlergehen der gesamten Menschheit auf dem Spiel stand. Hier geht es um und Nord- und Südkorea, aber es besteht keinerlei emotionale Verbindung zu irgendjemandem, der dort lebt.
Es war letztendlich richtig die Reihe zu rebooten, um wieder auf dem Boden zu kommen. Was den Spaßfaktor an „Stirb an einem anderen Tag“ wirklich reduziert, sind die grauenhafte Effekte, welche die Bond-Reihe, die für halsbrecherische Stunts und handgemachte Action bekannt ist, gar nicht nötig hat.
Insgesamt scheiterte Pierce Brosnan als Bond auch an dem Material, mit dem er arbeiten musste. Offenbar wusste keiner, was man mit Bond als Figur machen sollte und wenn doch mal eine interessante Richtung eingeschlagen wurde, wie in seinem letzten beiden Abenteuern, dann war den Beteiligten doch wieder Konventionalität wichtiger als konsequent zu bleiben.
Naja egal, jetzt übernimmt Daniel Craig!

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Haeber

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Also aufgetaucht ist der als Jinx im Eispalast das erste Mal gefangen wurde, da wurde sie damit ein paar mal "gefoltert".
Dann hat Gustav/Colonel Moon seinen Vater damit im Flugzeug bearbeitet als dieser ihn erschießen wollte und dann hat er Bond im finalen Zweikampf damit eine halbe Minute lang geschockt weil Bond am gewinnen war :D


Pyro 91

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Ah ja okay, hätte ich zu gern auch noch kommentiert. XD ;)


MrDepad

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Bewertung7.0Sehenswert

Bond 50: Die Jubiläums-Collection [Blu-ray] -20/22- "Stirb an einem anderen Tag"
Mit diesem Teil gab es ein Jubiläum, so ist dies bereits der 20. Teil der Bond-Reihe. Allein deshalb gibt es einige wirklich schöne Anspielungen an vorangegangene Teile.
Der Anfang ist bereits recht ungewöhnlich und Bond fällt einem Verrat zum Opfer, weshalb er 14 Monate in koreanischer Foltergefangenschaft verbringen darf. Durch einen Austausch gelangt er wieder in die Freiheit und ohne Rückendeckung vom MI6 macht er sich daran, den Verräter aufzuspüren.
Der 20. Bond ist noch mehr als bisher an moderne Action-Traditionen angepasst worden, so gibt es bereits früh einige ungewohnte Einsätze von z.B. Slow-Motion-Effekten, die irgendwie leicht störend wirken. Die 1. Hälfte des Films unterhält dabei allerdings prächtig als Mischung aus klassischem Bond-Feeling gepaart mit modernen Action-Szenen. Halle Berry gibt meiner Meinung nach ein ordentliches Bond-Girl ab und kann an Brosnan´s Seite überzeugen, der wie gewohnt eine tolle Performance abliefert.
Mit Toby Stephens bekommt man allerdings einen ziemlich blassen und schwachen Bösewicht geboten, auch Rick Yune kann da als Handlanger nicht viel rausreißen.
In der 2. Hälfte nehmen dann allerdings die Action-Szenen ein wenig zuviel Raum ein und fallen vor allem durch ziemlich schlechtes CGI negativ auf. Szenen, in denen Bond z.B. auf einem Dach über eine abstürzende Eisfläche surft, sehen wirklich ziemlich mies aus und man hätte sich solche Patzer sparen sollen, anstatt immer schneller, höher, weiter hinaus zu wollen. Nichtsdestotrotz hat der Film irgendwie einen konstanten Flow und schafft es, durchgehend zu unterhalten, weswegen er auf keinen Fall der schlechteste Bond mit Brosnan ist.
"Stirb an einem anderen Tag" ist ein sehenswerter Teil zum 20. Jubiläum, der mit schönen Anspielungen an ältere Teile, einer tollen ersten Hälfte und einem mittlerweile gewohnt souveränem Pierce Brosnan überzeugt. Wirklich misslungene CGI-Einlagen in der zweiten Hälfte hätte man weglassen sollen, stattdessen hätte es ruhig bessere Bösewichte geben dürfen.

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Lichtlady

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Bewertung1.0Ärgerlich

Halle Berry als Bond-Girl?? Bedarf es da überhaupt noch einer Kritik?

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doctorgonzo

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Wichtige und berechtigte Frage. Selbst wenn Berry nur hier nur ein Rädchen im Getriebe des Totalversagens ist.


Julian F.

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Also für mich ist sie der einzige Lichtblick :P in Sachen Anziehungskraft, meine ich. Das hat dem Film gut getan, immerhin eine funktionierende Szene zu haben. Das "Bondgirl" an das ich mich am meisten erinnere.


el_presidente87

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leider einer der schlechteren Bond-Filme in Gänze, wie im Spieziellen von Pierce Brosnan, der anschließend vällig zu recht seinen Agentenkoffer packen durfte. Der Film von 2002 wirkt leider irgendwie noch als hänge etwas in den Neunzigern fest, was symptomatisch an den selbst für einen Bond unglaublich flachen Dialogen offenbart. Die Story und viele Effekte wirken maßlos überzogen, gelingen nicht einmal und verfehlen ihre Wirkung letztendlich. Das ist schade, weil der Film stark beginnt und insbesondere die Idee mit dem Foltergefängnis und dem danach lädierten Bond damals neue Pfade betrat. Aber ab den Szenen auf Island verliert das Ganze die Bodenhaftung und leider auch somit den Zuschauer.
Dennoch gibt es auch Pluspunkte für u.a. für die vielen kleinen Anspielungen auf ältere Bondfilme in diesem doppelten Jubiläumsbond, die tolle Verfolgungsjagd auf dem Eis mit dem sehr schönen Vanquish etc. Auch das Cast kann sich sehen lassen und weiß zu überzeugen. Insgesamt kommt somit immer zwar noch ein guter Film bei raus, aber eben kein wirklich würdiger Bond.

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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Und auch der letzte Brosnan Auftritt ist recht gut gelungen. Das Halle Berry (eine meiner persönlichen 15 World Beauties) bei ihrem Erscheinen Ursula Andress mehr oder weniger nachmacht, sei mal dahin gestellt.
Nach einer wie fast immer sehr guten und actiongeladenen Eröffnungsszene folgt erstmal die Pop Queen herself mit einem der besten Bondsongs. Ich muss sagen, dass der Film in vielen Teilen auf bzw im Eis spielt, ist mal was Anderes. Es ist nur schade, dass Desmond Llewelyn hier nicht mehr zu sehen ist, da er ja vor dem Film an einem Verkehrsunfall gestorben ist. Aber John Cleese mit seiner coolen deutschen Synchronstimme macht die Sache deshalb nicht schlechter. Am Besten finde ich den Ring von 007, der dickes Glas zu Bruch gehen lässt. Aber auch sein Wagen hat einige Raffinessen zu bieten.

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Oliver0403

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Danke schön. Ich habe mir mal die Freiheit genommen und dein Profil angesehen. Du bist etwas länger dabei, hast auch einige Filme mehr bewertet, aber in Sachen Tarantino sind wir uns, was Geschmack angeht, wohl einig oder? Auch wenn ich Reservoir Dogs noch bewerten und Django Unchained noch anschauen und bewerten muss.


Mr. Pink

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Hehe, dein schickes Profilbild fällt mir ja jetzt erst auf. Ja, da sind wir und wohl sehr einig. :)


styx.canomo

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Bewertung3.0Schwach

auch wenn dieser bond relativ solide war: er hat den schlimmsten titelsong.
wessen idee auch immer es war, dieses grässliche madonna-pop-geplärre den ohren von james bond-fans zuzumuten, war hoffentlich danach seinen job los.

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Geralt von Riva

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Netter Song. :)


styx.canomo

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Pfff :)


mariega

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Bewertung5.0Geht so

Die 5 Punkte nur für James, den wunderschönen Pierce Brosnan, meine größte Schwäche :)))! (Das Herz hat seine Gründe, die der Vernunft nicht kennt!) Den Rest habe ich überhaupt nicht registriert! Mojito auf Eis, oder? Alles für die Stelle von Halle Berry und den Wiederbelebungskuß: stirb an einem anderen Tag, Marie ;)!

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mariega

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Ich glaube, wir sollten wo anders weiter reden, denn einige Nachbarn haben sich schon beschwert. Ich verstehe auch, dass unsere WG nicht alle interessiert (eigentlich ging's hier um Bond ;)). Also, ich schlage meinen zweiten Wohnsitz vor :)!


ElMagico

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Zweiter Wohnsitz? Wo treibst du dich rum?


C_C

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Bewertung5.5Geht so

wieso hab ich den jetzt nochmal angeschaut!? Meine GÜTE, ist der schlecht. Unterhaltsam vielleicht, aber so absurd, daß man sich verarscht vorkommt, beinahe beleidigt. Da bin ich über die neueren Bondfilme ja noch glücklicher.

Ohne die Pike hätte es nicht mal was zum gaffen gegeben....

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Adrian_Veidt

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Bewertung4.5Uninteressant

„Goldeneye“ war der beste, „Der Morgen stirbt nie“ sehenswert, „Die Welt ist nicht genug“ war noch solide, aber dieser Teil hatte garnichts mehr von einem Bondfilm. Die für Bondfilme unpassend wirkende und auch so schon ohrenbeleidigende Titelmelodie warnt einen ja noch. dass man hier ein Produkt bekommt das für die breite Masse (da man versuchte auch die Generationen von „Beavis & Butthead“ und Dragonball als auch noch die Dortmundfans zu gewinnen) zurechtgeschreddert wurde. Vom Charme ist nichts mehr. Wobei, dank der „Craigbondära“ jeder vorherige Bondfilm – mit Ausnahme vielleicht von „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ – jetzt in einem ganz anderem Licht erstrahlt. Nein, danke.

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Walkoflife1

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Bewertung5.0Geht so

Vielleicht liegt das daran das ich mit Pierce Brosnan als Bond aufgewachsen bin, aber ich finde er sieht genau so aus wie ich mir Bond-Vorstelle, sogar noch eher Bond als Sean Connery. Das rettet ihn aber leider auch nicht aus den miserablen Bond filmen in denen er dessen Rolle übernimmt, dieser Film ist sogar ausnahmsweise bis zum ende einigermaßen sehenswert

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Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Für mich war bisher Pierce Brosnan der coolste nach Ur Bond Sean Connery und dieser Streifen hier konnte mich dank seiner simplen Story,flotten Action und Halle Berry sogar begeistern.Sollte ich jemals einen Bond in meine Sammlung aufnehmen dann diesen hier.

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totox

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Bewertung5.5Geht so

Die alten Bond-Filme waren um Welten besser. Die hatten weniger Effekte, aber dafür Spannung, Charme und Humor.

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Scipio

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Bewertung4.0Uninteressant

Völlig humorlos!

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FordFairlane

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Der Film übertreibt es eigentlich mit seinem Humor!


Scipio

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Meinst Du das im ernst???
Nenne mir doch mal so 2 oder 3 Szenen.


magX

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Bewertung2.0Ärgerlich

Stirb an einem anderen Tag ist mir als besonders negativer Bond-Film in Erinnerung geblieben, was vor allem am unsichtbaren Auto lag - eines der dämmlichsten Gadgets der Bond-Geschichte. Gestern lief er wieder auf ARD und ich dachte mir, dass der Film eine zweite Chance verdient. Die Hälfte des Films war relative gelungen, obwohl ich mit Halle Berry und dem Bösewicht nichts anfangen konnte. Den Wendepunkt hat die Verfolgungsjagd auf dem Eis gebracht, ab da ging es mit dem Realismus und mit der Qualität des Films abwärts. Ein Lichtblick gegen Ende war der Kampf zwischen gutem und bösem Bondgirl, wobei letzteres den Film für micht "gerettet" hat - und den Film vor einer 0er Wertung bewahrt.

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swissroland

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Bewertung5.0Geht so

Gerade beim zappen auf ARD das surfen gesehen, nach dem das Eisbergchen runter gefallen ist. Das ja wohl unter aller Sau. Hallo der Film war von 2002 und die bringen so ne Mickey Mouse Szene hin!!
Shame on you James!

Sicherlich einer der schlechtesten Bonds aller Zeiten, vergleicht man den mit dem neuen Film, müsste man hier minus Punkte vergeben!
Einziger Pluspunkt: Berry, Halle Berry
Wenigstens war des der letzte P.B Bond. Man merkt, er war einfach durchgenudelt und als Bond nimmer tragbar.

PS: Den Song mag ich auch

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Tiger Wutz

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Bewertung4.5Uninteressant

Das gute an der Bond 50 Blu-Ray-Collection ist, dass man jetzt in aller Ruhe alle mal anschauen und vergleichen kann.

Die Another Day ist ganz, ganz weit unten.

3 Punkte für Halle Berry, 1.5 für die erste Hälfte des Films.

Mehr gibt's nicht. Das ganze Schlamassel einzeln aufzuzählen, das diesen Müll ausmacht, wäre Platzverschwendung im Internet.

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Sigrun

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Bewertung7.5Sehenswert

Bond wird 40. Ich mach's kurz: Ich hasse (sorry, keine andere Vokabel möglich) Madonna, den bescheuerten Titelsong, die Figur der Miranda Frost und Gustav Gans. Ich mag den denkwürdigen Auftritt von Halle Berry (frisch & spektakulär) und ein letztes Mal Brosnan als Bond (unspektakulär, aber wirklich Tiefkühlgefrierfach-cool).

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Hartigan85

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Für mich wahrscheinlich auch der schlechteste Bond. Dabei kann der Lee Tamahori es doch so viel besser, wenn ich an seinen genialen Debütfilm "Die letzte Kriegerin" denke...


Le Samourai

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Ich HASSE de unsichtbaren Vanquish! :)
Meinst du das ernst mit World is not enough? Hab beide heute geschaut und muss sagen, dass Die Another Day in so ziemlich allen Belangen ne Klasse drunter ist. World ist richtig stark, hatte ich gar nicht mehr so in Erinnerung...



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