James Bond - Stirb an einem anderen Tag

James Bond - Die Another Day (2002), US/GB
Laufzeit 134 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 28.11.2002

5.1 Kritiker
44 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.2 Community
6560 Bewertungen
53 Kommentare
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von Lee Tamahori, mit Pierce Brosnan und Halle Berry

James Bond (Pierce Brosnan) jettet diesmal von Hongkong bis Kuba über den Globus, um einen Verräter zu enttarnen und die Welt vor einem katastrophalen Krieg zu bewahren. Auf der Jagd nach dem größenwahnsinnigen Schurken Gustav Graves (Toby Stephens) und seinem gnadenlosen Erfüllungsgehilfen Zao (Rick Yune) reist Bond in die Höhle des Löwen bis nach Island. In einem fantastischen, vollkommen aus Eis erbauten Palast muss er am eigenen Leib die durchschlagende Wirkung einer neuen Superwaffe kennen lernen. Das Geschehen spitzt sich zu, bis es schließlich, wieder am Ausgangsort Korea angelangt, zu einem explosiven Showdown – und einem unvergesslichen Schlussakt – kommt. Unterwegs begegnen ihm mit Jinx (Halle Berry) und Miranda Frost (Rosamunde Pike) die heißesten und natürlich besten Bond-Girls der Spionage-Geschichte.

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Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: James Bond - Stirb an einem anderen Tag

Julio Sacchi: Das Manifest

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7.5Sehenswert

Vielgescholtener letzter Brosnan-Bond, der sein schlechtes Standing vor allem den für Regisseur Tamahori typischen, gruseligen Digitaleffekten zu verdanken hat. Nach einem gewagt düsteren Beginn gestaltet sich dieses 007-Abenteuer aber doch ausgesprochen vergnüglich und zeigt Pierce Brosnan erneut als hervorragenden James Bond. Wie so oft bei 007 geht dem Film leider zum Ende mit einem überflüssigen, sehr programmatischen zweiten Finale total die Puste aus.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 15 Antworten

Julio Sacchi

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The lamest of the lame.


Hisayasu S

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Weiß nich.


Xander8112: at the movies

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3.0Schwach

Es ist nicht gut, wenn ein Film einer Reihe genau die Filme zitiert, die zu den schlechteren gehören - in diesem Fall “Feuerball” und “Moonraker“. Denn was man vielleicht nur als böses Omen deuten könnte, entpuppt sich schon beim Intro als Gewissheit: Dieser Film ist nicht besser. Und im Laufe des Film wird sogar ganz deutlich: Der Film ist sogar noch schlechter.

Nicht nur, das der Eröffnungstitel mit dem schlechtesten Titelsong aller Bond-Filme aufwartet, danach gehts ja auch schon schwachsinnig weiter. Bond wird mittels dutzender automatischer Scanner und Analysegeräte untersucht, es gibt dutzende Laser (noch so ein Filmzitat, dass gnadenlos in den Sand gesetzt wurde), einen Mega-Laser im Weltraum, der Böse hat einen Elektroschocker-Kampfanzug mit Universal-Fernbedienung und außerdem genauso wie Bond ein Hightech-Auto, was der aber immer noch toppen kann: Sein Wagen kann sich unsichtbar (!) machen. Natürlich muss auch Bonds Gegner in diesem Film in einer extravaganten…

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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7.0Sehenswert

„Stirb...“ ist schnittiger, krachiger als alle seine Vorgänger und streckt die Bond-Formel mit Macht, steckt aber kurz vor dem Entzweibrechen zurück. So experimentiert er mit digitalen Effekten, die aber vor den Real-Stunts und vor allem vor dem wunderbaren Fechtduell verblassen. Miss Moneypenny scheint für 40 Jahre Schmachten endlich belohnt zu werden – bis sich dies als Illusion erweist. Und Jinx (Halle Berry) hat in der ersten Hälfte das Zeug zur absolut gleichwertigen Agentin und muss sich am Ende doch wieder, hilflos in der Falle zappelnd, von 007 retten lassen.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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4.5Uninteressant

[Die spezielle Form der Selbstironie] äußert sich in betont debilen Dialogen, Handlungssprüngen und lässigen Verweisen, die allerdings in den einschlägigen Parodien bereits weitaus debiler und lässiger zu bestaunen waren, sodass es streckenweise aussieht, als sei das Original die recht behäbige Parodie der Parodie.

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Kommentare (49) — Film: James Bond - Stirb an einem anderen Tag

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morlock

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Bewertung3.5Schwach

Schlechtester Bond(bis jetzt).

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TheNumber

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Bewertung6.0Ganz gut

hat mich etwas enttäuscht. eigentlich mag ich die james bond filme mit pierce brosnan. der hier ist zwar ok, hat aber einige schwächen, z.B. die erzwungene coolness(merkwürdige zeitlupensequenzen und in der zweiten hälfte übertriebene actionszenen). der film ist in der ersten hälfte der klassisch coole bond mit guten actionszenen und halle berry, die eine ganz gute Figur macht^^ aber in der zweiten hälfte wird der film für mich zu übertrieben und dadurch weniger interessant. muss man nicht unbedingt gesehen haben, bond-fans werden auch hier ihren spaß haben...

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Looki

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Bewertung7.0Sehenswert

sehenswert, da in diesem teil der sagenhafte Unrealismus seinen Höhepunkt erreicht! :D

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Helter Skelter

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Bewertung7.5Sehenswert

Gibt es einen heterosexuellen Mann auf dem Erdball, der Halle Berry nich
sofort begatten würde?

Aber der Bond...........anstatt sie einfach geplegt flachzulegen......
führen die Beiden einen so beknackten Dialog,
der selbst für den schlechtesten Porno aller Zeiten noch zu dumm ist

;)

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Helter Skelter

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Word! ;)


Chris12zero

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^^


facepalm

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Bewertung2.5Ärgerlich

Die wenigen Szenen, die in "Stirb an einem anderen Tag" Spaß machen, sind die mit John Cleese weil humorvoll, unter anderem der Fechtkampf weil tolle Action und vielleicht noch unfreiwillig komische Szenen mit hirnrissiger Physik, Logik oder Bonds Sprüchen. Die meiste Zeit ist dieser Film aber verdammt langweilig. Spannung kann nie richtig aufgebaut werden, die Geschichte ist unglaubwürdig, überzogen und unrealstisch - was bei einer entsprechenden Inszenierung kein Problem wäre, aber Herr Bond nimmt sich dafür einfach zu ernst. Stattdessen dümpeln über zwei Stunden vor sich hin, in die Läääääääänge und es passiert einfach nichts, was dem ganzen jetzt mal etwas Schwung geben könnte.

Als Bond viel zu schlecht, als Actionfilm zu langweilig. Kann man getrost vergessen.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Oceanic6

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Jupp, kann man vergessen, schlechtester Bond ever, und du darfst ruhig auch mal unter 4 Punkten geben, denn danach klingt dein Kommentar ;)


facepalm

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Verdammt, du hast recht.


Hendrik

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Bewertung6.5Ganz gut

"You see Mr. Bond, you can't kill my dreams - but my dreams can kill you!"

"Die Another Day" oder "Das ist doch der mit dem unsichtbaren Auto *kopfschüttel*", wie er im Volksmund auch genannt wird. Aber der Reihe nach: Mit dem 20sten Film, der praktischer- aber nicht ganz zufälligerweise zum 40jährigen Jubiläum des Franchises erschien, hatte man wohl ein großes Rundum-Glücklich-Paket im Sinn, dass sowohl Bond-Fans aller Generationen als natürlich auch den normalen Kinogänger zufriedenstellen sollte. Leider ist das dann doch irgendwie schief gelaufen.

Dabei hätte es so nett werden können: Durch den ganzen Film ziehen sich zahlreiche Verweise auf die vorhergehenden Filme und Bücher, von denen man manche nicht mal mit dem dafür vorgesehenen Extra auf der DVD findet. Für die Handlung haben zwar deutlich "Diamonds Are Forever" (Film) und "Moonraker" (Roman) Pate gestanden, sie beginnt aber mit etwas völlig neuem für den Agenten: 007 gerät für längere Zeit in Gefangenschaft, nordkoreanische um genauer zu sein. Das er so schnell danach wieder ganz der Alte ist, würde ich zwar vielen anderen Filmen negativ ankreiden, aber hey, es ist James Bond. Jedenfalls ist der Anfang bis etwa zu Bonds Einschmuggeln auf Los Organos noch relativ realistisch gehalten und versucht, ein bißchen gute alte Cold-War-Atmosphäre ins Jahr 2002 zu zaubern. Aber was dann danach so folgt... Roger Moore hat es mal so ausgedrückt: "I thought it just went too far — and that’s from me, the first Bond in space! Invisible cars and dodgy CGI footage? Please!" Aber es gibt auch Gutes, die packende Fechtszene zum Beispiel. Meinetwegen hätte James Bond in "Quantum of Solace" permanent mit einem unsichtbaren Auto unterwegs sein können, wenn es dafür eine Actionsequenz gegeben hätte, die in puncto Klasse und Intensität an diese halbwegs heranreichen würde.

Und so kommen wir nun zu einem der berühmtesten Fahrzeuge der jüngeren Filmgeschichte: Der Aston Martin Vanquish a.k.a. Vanish. Ganz ehrlich: Mit dem Techbabble kann ich den Tarnmodus mit einem zugedrückten Auge gerade noch so akzeptieren, allerdings ist das Vehikel mit allerhand Artillerie und einem Selbstreparaturmechanismus (!, warum beschwert sich eigentlich keiner darüber?) viel zu überladen. Schlimmer wird es dadurch, dass es im selben Film auftaucht wie u.a. eine Gentherapie die einen in einen wortwörtlich neuen Menschen verwandelt, eine VR-Brille des MI6 für Trainingszwecke und Cybersex sowie ein High-Tech-Anzug mit dem man tödliche Stromstöße verteilen und einen Lasersatelliten fernsteuern kann. Zuviel Science Fiction für einen James Bond, weswegen "Die Another Day" für mich "Moonraker" vom Thron der übertriebensten Bond-Filme stößt. Letzterer hat seine Over-the-top-Elemente einfach um einiges souveräner verkauft und sie auch nicht an allen Ecken und Enden untergebracht.

David Arnold lief zwar mit den beiden nachfolgenden Scores zu seiner bisherigen Höchstform auf, hier aber leider eher nicht. Der vielgescholtene Titelsong gehört zwar nicht gerade zu den Sternstunden der Reihe, aber er ist erträglich. Die Wahl von Madonna als Interpretin empfand ich eher als langweilig und wohl mehr ihrer Prominenz geschuldet als irgendetwas anderem, da hätte mir aus der Liga Kylie Minogue besser gefallen. Auch schade fand ich, dass in der Titelsequenz (die diesmal zur Handlung gehört) zu einem Song mit der Zeile "Sigmund Freud, analyze this!" diesmal nicht ganz so bizarre Sachen wie 'Pistolenlauf kommt aus Frauenmund' wie in "Goldeneye" oder sowas zu sehen waren.

Noch ein paar Worte zu ein paar Charakteren SPOILER: Jinx: War mir eher unsympathisch und dass sie ein paar meist ziemlich lahme Oneliner von sich gibt, macht die Sache auch nicht besser. Gustav Graves: Hat ein paar tolle Momente, kann aber den besten Schurken der Reihe nie ganz das Wasser reichen. Das sein Plan darin besteht, mit Nordkorea die Welt zu erobern, finde ich allerdings unpassend in einem Bond und gehört auch zu den Schwachstellen des Films, in den Sechzigern waren ja auch nicht die Sowjets der große Gegner sondern SPECTRE. Klasse finde ich hingegen die Idee, dass er seine neue Identität nach dem Vorbild von James Bond aufgebaut hat. Und das seine Superwaffe den Namen Ikarus trägt, beendet die schöne Tradition der Brosnan-Bonds, immer einen halbwegs passenden namentlichen Bezug auf antike Mythologie unterzubringen. Miranda Frost: Wäre ich noch ein Teenager würde hier 'kleiner als drei' stehen. Kommt wohl nicht sonderlich überraschend, dass ich sie cool finde, oder? (Sorry für das billige Wortspiel) Irgendwie wirkt sie außerdem wie eine jüngere, böse Version von Miss Moneypenny. Zao: Abgesehen vom absurdesten Erscheinungsbild eines Henchmans seit langem gibt es eigentlich nichts bemerkenswertes zu sagen. Die Macher hätten vielleicht doch lieber sein Aussehen während des Gefangenenaustausches für den Rest des Films beibehalten und ihm dafür eine Badass-Kampftechnik geben sollen statt ihm einen So-böse-das-es-lächerlich-wirkt-Look zu verpassen. SPOILER ENDE

Alles in allem ist "Die Another Day" ein ziemlich zwiespältiges Vergnügen, aber trotz aller berechtigter Kritik würde ich ihn nicht zu harsch angehen, schließlich kann man an seinem Geburtstag schon mal über die Stränge schlagen solange man es nicht zur Gewohnheit werden lässt und seine Gäste nicht langweilt, oder?

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Hitmanski

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Sehr schön! :)


patcharisma

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Klasse! Endlich auch mal was wohlwollendes über Rosamund (fast mein Lieblings-Bad-Bond-Girl...) ;-)


Haschbeutel

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Bewertung3.5Schwach

"Guilty Pleasure" trifft es hier wohl am ehesten. Der einzige Brosnan-Bond (BB), den ich wirklich jedes Mal anschaue, obwohl mir gänzlich im Minutentakt die Halsschlagader zu platzen droht. Dass die BBs nicht realistisch sind, ist ok. Dass sie nicht die intelligentesten sind, ist auch ok. Dass gerne übertrieben wird, dass selbst die Mädels aus SUCKER PUNCH nur peinlich berührt abwinken können ist ja auch noch ok. Aber was DIE ANOTHER DAY, neben einem zum spontanten Brechreiz führenden Madonna-Titelsong*, hier auf den Zuschauer loslässt, lässt selbst mich als Brosnan-Bond-Fetischist erschaudern. Koreaner mit mehr Diamanten im Gesicht als die Swarovskis jemals herstellen könnten. Ein Supersatellit, der Sonnenstrahlen auf die Erde ballert, ohne dass es jemand sieht oder dass eine Supermacht der Welt auf die Idee kommt, den einfach mal aus der Stratosphäre zu pusten. Noch ein Koreaner, der sich das Gesicht verpflanzen lässt. Ein unsichtbarer(!!!!!!) Aston Martin. Hallo? Einen unsichtbaren Fiat Multipla hätte ich ja akzeptiert, dass man diese Ausgeburt der Designhölle nicht sehen muss, aber ... wer um Gottes Willen will denn einen unsichtbaren Aston Martin bauen? Wenn ich Lyndsy Fonseca im Bett habe, ziehe ich ihr doch auch keine Guy Fawkes Maske auf und hülle sie in Leinensäcke. Dann natürlich ein Eispalast, der durch Sonnenstrahlenbeschuss beim Schmelzen mehr Wasser freilässt, als in ihm physikalisch drinstecken kann - und zwar über gefühlte drölfzillionen Stunden, während wenige Szenen später der Strahl selbst Kilometerdicke Eisschollen binnen Sekunden in Crushed-Ice zerlegt. Ich hinterfrage ja selten Dinge, ich akzeptiere vieles und ich lasse mich auch gerne von Effekten und Materialschlachten blenden - aber ... irgendwann ist mein Bullshit-Filter auch mal voll bis zum Rand gefüllt.

Wieso ich DIE ANOTHER DAY trotzdem immer wieder schaue? Scheisse man, wegen Halle Berry im Bikini - warum denn auch sonst?

* Anm. d. Red.: Der Titelsong ist nicht gänzlich missraten, aber wer im Video mal gesehen hat, wie Madonna mit epileptischen Zuckungen ihre schon damals recht gealterten Lenden der Lust in die Kamera drückt, der dürfte verstehen, dass das Bilder sind, die man nie wieder vergisst ...

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der cineast

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@Hitmanski: Was genau verstehst du nicht? Lady Gaga ist für mich in einer Reihe dieser PoPis Rihanna, Kesha, Spears usw.
Das ist kaltes kalkuliertes Hit-Business, einfach Discolieder-Scheiße. Arm an guten Texten und musikalisch völlig nutzlos. Dagegen Metallica hat schon einen musikalischen Mehrwert für die Rockszene und ist bestimmt auch nicht unberechtigt gefeiert.Die sind ja auch schon solange dabei. Von denen wird man noch lange hören, aber diese Popsternchen, am schlimmsten noch die Gaga, sind einfach Scheiße.

http://www.youtube.com/watch?v=6tVQK3UXb24
Ja das nenne ich kaltes versextes seelenloses Popgeschrabbel.


Hitmanski

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Der Vergleich mit den genannten Damen hinkt aus künstlerischer Sicht schon deshalb, weil Gaga für einen nicht geringen Teil solcher Leute die Songs komponiert hat, insofern musikalisch schon immer eine Stufe darüber stand und weniger fremdbestimmt war, als bspw. Spears oder Fergie.

Und Sachen wie "seelenlos" "kalt kalkuliert", "versext" sind alles irgendwelche geschmäcklerischen Plattitüden, die man auf nahezu jeden Künstler übertragen könnte, und die sich dann doch nie nachweisen lassen - Madonna wurden einst übrigens die gleichen Sachen von der Fachpresse vorgeworfen, ein schneller Untergang prophezeit - und heute gilt sie als eine der großen Revolutionäre der Popmusik.


Filmfan95

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Stirb an einem anderen Tag" ist ein gelungener Abschluss von Pierce Brosnan.
Halle Berry ist ein tolles Bondgirl und Bonds Gegenspieler Colonel Moon alias Gustav
Graves ist ebenfalls super. Der Song "Die Another Day" von Madonna ist aber schlecht. Ihre schauspielerischen Leistungen sind ebenfalls zum wegschauen.

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Georg Z.

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mieses B-Actionvehikel aus der mindestens 10-mal durch den Fleischwolf gedrehten Post-Connery-Bondschatzkiste, das aber auch wirklich gar nichts zu bieten hat. Blöde Settings, doofe Action - die Goldene Himbeere der Brosnan-Bonds.

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MovieMonster

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Allerdings. Einer der schlechtesten Bonds, wenn nicht sogar DER schlechteste.


Bodennebel

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Bewertung1.0Ärgerlich

Anfangs noch solide und in eine interresante Richtung gehend, verliert sich der Film schnell in einer miesen Story und schauderhaften Effekten.
Das einzig gute am schlechtesten Bond Film ever ist, dass er seinen Nachfolger möglich gemacht hat.

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doctorgonzo

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Noch eine gute Sache: "London Calling" im Soundtrack!


Bodennebel

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Stimmt. Da gebe ich dir vollkommen Recht. Einen halben Punkt rauf! :D


Becks87

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Bewertung5.0Geht so

Fängt ganz gut an, von dem Titel... ähm.. ich nenns jetzt mal "Lied" einmal abgesehen. Die Idee, die Folterung Bonds mit der Titelsequenz zu verbinden finde ich spitze, und Nordkorea habe ich mir schon lange mal als die Bösen in einem Bondfilm gewünscht. Die Action stimmt, Berry ist enorm sexy und auch die Sprüche sind ganz nett. So weit, so Bond.

Leider wird der Film ca. ab der Hälfte von Minute zu Minute schlechter. Wieso so viele CGI Effekte und verdammt, warum sehen die so billig aus? Sowas erwarte ich bei Filmen wie Mega Shark vs. Giant Octopus aber doch nicht von dem bis dahin teurersten Bond aller Zeiten! Und ein unsichtbares(!) Auto? Ein Bösewicht der nachher in einem Ironman-Kostüm herumhampelt? Ein Eispalast? WTF!
Man hat auch das Gefühl, dass Brosnan selbst merkt in was für einen Blödsinn er da hineingeraten ist. Denn ihm kann man keinen Vorwurf machen: Er macht gute Miene zum bösen Spiel, guckt cool aus der Wäsche und sitzt die Sache aus. Mit dem Erfolg das auch er auf der Zielgerade noch seine Nullnummer kassiert und sich den letzten Platz in meiner Rangliste mit Herrn Moore und seinem ähnlich bescheuerten Moonraker teilen darf.

P.S.: Ein unsichtbares Auto!? Was habt ihr euch nur dabei gedacht...

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moiCheCker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Pierce Brosnan war einer der besten BOND-Darsteller finde ich. Echt geiler Streifen mit -wie immer- viel Action! I love it

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stuforcedyou

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Bewertung3.5Schwach

Brosnan letzter Bond-Auftritt zeigt, dass es wohl nie wieder einen subtilen Bond geben wird. "Stirb an einem anderen Tag" ist ein überborniertes Stück Actionfilm, der sich in seiner technischen Selbstverliebtheit fast verliert. Die Action ist gut, aber es fehlt ihr an Charme und Cleverness. Nach diesem High-End-Bond war es wirklich eine gute Wahl der Serie einen neuen, robusteren Anstrich zu verpassen. Dennoch bleibt mir Brosnan als guter 007 in Erinnerung, auch wenn ich die meisten seiner Abenteuer eher mittelmäßig fand.

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mikkean

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Ein echter matter Abgang der Traditionsmarke in der Reinkarnation Brosnans. In diesem seelenlosen Schall-und-Rauch-Bombast wirkt alles nur noch bemüht aufgeblasen, nichts ist spannend erzählt oder genügend cool. Aber viel Geld macht eben noch keinen guten Film, oder?


Keoma

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Bewertung4.5Uninteressant

Wie schade, die erste Hälfte des Films ist sogar ganz nett geraten. Bond leidet, wird gefoltert und der Anzug sitzt überhaupt nicht perfekt. Viele nette Anspielungen auf alte Bondfilme (ist ja ein Jubiläumsbond) und die Handlung bietet gediegenen Bondstandard. Doch dann geht es ins ewige Eis und der Film verwandelt sich in eine cineastische Arschbombe, wo selbst für Bondverhältnisse alles übertrieben und lächerlich wirkt. Zum Glück war der nächste Bond dann "Casino Royale", da hat wieder (fast) alles gestimmt.

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Filmkenner77

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Bewertung6.0Ganz gut

Starke Kulissen, aber lächerliche, völlig übertriebene Story. Ich sage nur: Unsichtbare Autos. Für mich der schwächste aller Bondfilme.

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HonkHaenk

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Bewertung6.5Ganz gut

Meiner Meinung nach, mit Abstand der beste Bond mit Brosnan. Auch wenn das High-Tech-Show-Reel bei diesem Bond nochmal extremer, und damit nochmal unrealistischer ist, nervt der Falten-Chauvi bei weitem nicht so sehr, wie in den Vorgängerfilmen. Vielleicht liegt es an der Tatsache, das Bond keinen BMW mehr fährt, so dass er etwas von seinem *unwiderstehlichen* Yuppi-Charme einbüßt! Oder an der für Prä-Craig-Bonds ungewöhlich harten Folter-Szenerie. Auf jeden Fall ein einigermaßen würdiger Abgang für den schlechtesten Bond-Darsteller aller Zeiten. (Dalton & Lazenby mit eingerechnet!)

Bleibt noch zu sagen, dass die Brosnan-Ära der Bond-Reihe den sowohl besten, als auch schlechtesten Titel-Song beschert hat: GoldenEye beindruckt mich auch 15 Jahre später immer wieder aufs neue. Und der Schlechteste? Na eben dieser hier: "Die Another Day". Danke Madonna! Das mit den OPs scheint ja beim Äußeren zu helfen, aber zum Singen wie Oma Tina hats halt noch nie gereicht...

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-Stingray-

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Bewertung9.5Herausragend

Ist ganz klar ein super Bondfilm.Gut,an ein paar Details kann man ruhig jammern,aber dass man deswegen gleich den ganzen Film runterzieht,verstehe ich nicht.Sehr schöner Abschluss von Brosnan.

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serbia

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Bewertung1.0Ärgerlich

alles scheisse außer halle barry

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nosferatu

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XD


Muffin Man

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hust.


Alfons Groemme

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Bewertung7.5Sehenswert

Tamahori weiß, daß Brosnan nur eine blasse Karikatur des Moore Bonds ist und jagt ihn zur Ablenkung durch eine überzogene Actionsequenz nach der anderen. Das Manöver funktioniert; während ununterbrochen die Schwarte kracht, hat man kaum Zeit durchzuatmen und die hohle Story zu kritisieren, und wenn es vorbei ist, ärgert man sich lediglich, daß das falsche Bondgirl gestorben ist, und Pierce nicht bei Remington Steele geblieben ist. Somit ist "Die Another Day" ein ein Zugeständnis an das Fast Food Publikum seiner Zeit, und dabei gleichzeitig eine augenzwinkernde Parodie auf den ganzen Quatsch wie xXx und Co. - aber nach 19 Filmen darf man auch mal die Sau rauslassen.

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BAD ONI0N

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Bewertung5.0Geht so

Brosnan's Bond wird zu seiner eigenen Parodie und somit zum Symbol für 'Style over Substance'.

Die Macher feiern sich selbst und tragen den britischen Geheimagenten dadurch fast zu Grabe. Die Action ist ganz nett und Kenner der Serie werden über einige Insider lachen können. Ansonsten ist Auftrag Nummer 20 aber zu flach und setzt ganz einfach nur auf - selbst für Bondverhältnisse - übertriebene Showeinlagen! Zu Beginn wird noch versucht einen hoffnungslosen und abgehalfterten Bond zu zeigen. Das ist allerdings zum Scheitern verurteilt, da Bond diese "Härte" mit seiner Flucht sofort wieder verliert und doch nur der Styler des MI6 bleibt!!!

Story:--------4
Genre:-------6
Acting:-------5
Kamera:-----7
Sound:-------6

5/10 Traubendieben

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