Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Mission: Impossible - Ghost Protocol (2011), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 12, Actionfilm, Thriller, Kinostart 15.12.2011


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Kritiker
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7.1
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von Brad Bird, mit Tom Cruise und Jeremy Renner

In Mission Impossible – Phantom Protokoll wird Tom Cruise alias Ethan Hunt Zeuge eines Bombenangriffs auf den Kreml. Er muss nun seine Unschuld beweisen und die Drahtzieher zur Rechenschaft ziehen.

Handlung von Mission: Impossible – Phantom Protokoll
Der vierte Teil der Mission: Impossible-Filmreihe führt Ethan Hunt (Tom Cruise) zurück nach Moskau. Terroristen haben einen Bombenanschlag auf den Kreml verübt und wollen es dem Team des Superagenten in die Schuhe schieben. Sollte es Ethan Hunt nicht gelingen, rechtzeitig die Drahtzieher hinter dem Attentat ausfindig zu machen, trägt er die Verantwortung für den drohenden Atomkrieg.

Hintergrund & Infos zu Mission: Impossible – Phantom Protokoll
Schon die Besetzung ist ein Coup an sich. So holte sich Tom Cruise alias IMF-Agent Ethan Hunt mit Jeremy Renner als Agenten-Novizen einen gestandenen Action-Star mit charismatischer Explosivität mit ins Team. Ob als Bankräuber in The Town – Stadt ohne Gnade, als Bombenentschärfer in dem Oscar-prämierten Tödliches Kommando – The Hurt Locker oder als Bergwerksarbeiter in Kaltes Land – kaum ein Schauspieler gibt den Vertreter der Arbeiterklasse so eindrucksvoll. Weiterhin gibt in Mission: Impossible 4 – Phantom Protokoll (OT: Mission: Impossible – Ghost Protocol) ein neuer Export-Schwede mit Starpotential sein Hollywood-Debut: Michael Nyqvist. Der charismatische Hauptdarsteller aus der Millenium-Trilogie mimt einen der Gegner Ethan Hunts.

Absolutes Novum im vierten Teil des Mission: Impossible-Franchise ist aber wohl die Besetzung des Regisseurs: So führt Brad Bird bei Mission: Impossible 4 Regie. Brad Bird zeichnete sich bisher mit der Inszenierung von Pixar-Klassikern wie Ratatouille oder Die Unglaublichen – The Incredibles aus. Letzterer Animationsfilm kann als ausschlaggebende Visitenkarte angesehen werden, zeichnen sich Die Unglaublichen doch auch durch rasante Stunts und Action-Sequenzen aus. Die Story stammt aus der Feder des Geheimniskrämers per se, J.J. Abrams. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Mission: Impossible - Phantom Protokoll
Genre
Actionfilm, Agentenfilm, Thriller
Ort
Dubai, Moskau
Handlung
Agent, Anführer, Anschlag, Attentat, Attentäter, Auftrag, Auftraggeber, Auftragsmord, Autounfall, Blockbuster, Bombenexplosion, Computer, Computerspezialist, Daten und Software, Ermittlung, Explosion, Geheimagent, Geheime Mission, Geheimhalten, Gruppenarbeit, Hacker, Hightech, Himmelfahrtskommando, Hochhaus, Internet, Kollaborateur, Kollege, Lüftungsschacht, Maske, Mentor, Mission, Mord, Mordkommando, Nachfolger, Profikiller, Seil, Sonnenbrille, Special Agent, Sprengsatz, Sprengstoff, Sturz vom Hochhaus, Team, Undercover, Verdeckte Ermittlung, Verfolgungsjagd, Verkleidung, Verrat, Verräter, Verschwörung, Versteck, falsches Spiel
Stimmung
Aufregend, Ernst, Hart, Spannend
Zielgruppe
Männerfilm
Tag
Blockbuster, Sequel
Verleiher
Paramount Pictures Germany
Produktionsfirma
Bad Robot, Filmworks, Paramount Pictures, Skydance Productions, Stillking Films, TC Productions

Kommentare (249) — Film: Mission: Impossible - Phantom Protokoll


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emmanuelle.rastoldo

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Ideen sind typisch Mission Impossible: geil. So viel Neues, die Story ist zwar altbekannt, aber was solls. Leider fand ich Jeremy Renner in diesem Film ein bisschen unpassend. Die Action ist geil und was wäre ein Actionfilm ohne Tom Cruise? Einfach ohne Tom Cruise ;D!

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muresan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz klar: Der beste Teil...und das mit Abstand, denn:
- Tom Cruise verkörpert Hunt, nicht sich selbst
- Wie in alten Zeiten(Serie): Team ohne Maulwurf- das ist MI!!!
- Anstatt düstere Atmosphärenstudio: Sehenswürdigkeiten höchsten Grades
- Scharfe Besetzung bis ins letzte(J.Renner, Frauen, Bösewichte)
- Absolute Highlight-Techware, was man in den Vorgänger verbilligt hat.
- Solide Story, wenn auch wieder Amerika-Russen-Problem

Fazit:
Verglichen mit den Vorgänger IST DAS DER WAHRE MI-FILM für mich. Er attachiert sich perfekt an die Serie. Hier wird richtig vorbereitet, agiert, reagiert und das Grösste: Man weiss, um was es geht.

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howartwollowitz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Crasse Action die in allen Punkten mit einer Spannung die fast schon unerträglich ist punkten kann

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vladvanhelsing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Packender Film, mit unfassbaren Stunts! So geil wie so mancher Bond gern sein würde. Werde auch beim 5. Streich wieder schön brav im Kino sitzen.

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PommesPapst

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Bewertung7.5Sehenswert

Phantom Protokoll ist nicht vergleichbar mit den alten Mission: Impossible-Teilen, wird sich eher an den modernen Stil gehalten, bei dem die reine Action und das Tempo im Vordergrund stehen, weniger die unterschwellige Spannung. Beim aktuellen Sequel funktioniert diese Formel allerdings sehr gut, denn mehr ist mehr im modernen Kino, was Explosionen und Prügeleien betrifft.

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Heimacker

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Bewertung9.0Herausragend

Ethan Hunt ist inzwischen nicht mehr der Bond für Arme. Es geht rund um den Globus an die berühmtesten Wahrzeichen, es gibt jede Menge futuristisches Design und technischen Blödsinn, Kung-Fu-Ballett, eiskalte Killer, scharfe Mädels usw.. Auf Folter- und Gewaltorgien mit spritzendem Blut wurde zugunsten eines latenten Humors verzichtet. Manchen mag das vielfältige Productplacement im Film stören, mich nicht. Ich fahre weder BMW, noch tippe ich diese Zeilen auf einem Dell-Computer. 145 Mio Dollar Produktionskosten müssen halt beschafft werden. Cruise ist nicht gerade mein Lieblingsakteur, und ich staune immer wieder, wie es die Castingcrew schafft, gute Leute in seiner Zwergengröße aufzutreiben, damit der Nabelknutscher nicht als solcher auffällt. Er spielt hier jedoch ausgezeichnet. Das Niveau ist in allen Belangen hoch. Klare Empfehlung!

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lok

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Bewertung10.0Herausragend

Klasse!

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frank-br

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Bewertung6.0Ganz gut

Kann man mal anschauen, vor allem wenn man auf einen BMW-Werbeclip in XXL steht. Ansonsten Popcorn-Übertreibungsaction Kino - wie gehabt.

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Hueftgold

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Bewertung7.0Sehenswert

Egal ob schwindelige Höhen, wilde Verfolgungsjagden in der Wüste, Gefängnisausbrüche oder Zankereien auf mehreren Ebenen eines Parkhauses. Technikspezialist Brad Bird liefert mit Phantom Protokoll Ethan´s mittlerweile vierten Auftrag und reiht sich problemlos in das Grundgerüst der Fortsetzungen ein. Mehr Schauplätze, mehr Action, mehr Witz und mehr Lauflänge! Das ist jedoch nicht sonderlich weiter schlimm, da ganz im Gegensatz zu anderen Fortsetzungen punktuell hier alles richtig gemacht wurde! Mit jedem Schauplatz, sei es nun Moskau oder Dubai, erwartet den Zuschauer ebenso eine neue irrwitzige Sequenz, dessen Fokus klar auf Bombast unterlegt ist. So lässt man in Moskau ordentlich die trickmuskeln spielen während man stimmig den Kreml in den Himmel schickt oder waghalsig ein Gefühl der Akrophobie in Dubai erschaffen will, während Tom Cruise auf den Burj Khalifa klettert.

Bird´s amüsante Inszenatorik gleicht einer Achterbahn! Oftmals ist sie unfassbar amüsant und dann macht sie wiedermals kurze Pausen, was sich an der stolzen Laufzeit von über 130 Minuten deutlich bemerkbar macht! In den amüsanten Sektionen protzt man mit verdammt gut inszenierter und oftmals spektakulärer Action, während zwischen den Schauplatzwechseln ein Gefühl der Müdigkeit steckt! Doch zum Glück wird man immer wieder wach gerüttelt und verliert niemals den Kampf gegen diese! Die halbstündige Dubai-Sequenz spricht für sich und auch wenn das Finale im Gegensatz dazu eher langweilig wird und es fasst so schein, als ob man den gewalttonus nochmal ordentlich steigern müsse, kann man beim Einleiten des Abspann´s wohl sagen, dass Brad Bird mit Mission Impossible IV Phantom Protokoll wohl Ethan´s unterhaltsamsten Auftrag erschaffen hat!

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Hueftgold

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Naja Slowmotion-Shootouts sind wohl nicht so gut und auch der etwas zu Kung-Fu angehauchte Endkampf zwischen gut und böse ;)


Lydia Huxley

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Hey, das klingt nach Action, das klingt nach Spaß! Was' dein Problem Goldi? XD


BattlemasterIZ

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der spannende Action-Thriller in dem Tom Cruise das Aushängeschild einer grandiosen Teamleistung ist, hat mir sehr gefallen. Jeremy Renner´s abgebrühtheit , Simon Peggs unvergleichlicher Humor & Paula Patton´s Schönheit "mit geballter Kraft" sorgt für eine menge Unterhatung.

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der cineast

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Bewertung7.0Sehenswert

Der beste Bond seit CASINO ROYAL.

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Filmkenner77

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Besser als Teil 2+3, aber dazu gehörte ja nicht viel. Skyfall fand ich aber besser als diesen MI Teil.


Chev-Chelios

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Auch der vierte Aufguss um den Agenten Ethan Hunt ist ein mehr als gelungener Film. Phantom Kommando ist ein mitreißender spannungsgeladener Actionfilm mit erstklassigen Spezialeffekten und einem stark aufspielendem Tom Cruise, der Film ist ohne Frage einer der besten Actionfilme des Jahres. Neben seinen beeindruckenden Actionanteilen bietet der Film aber auch sehr lustige Elemente und vergnügliche Szenen. Das sorgte dann auch im Kino für Heiterkeit und einige Lacher. Ich würde den vierten Teil der Reihe als den bisher besten bezeichnen. Alleine die Außensequenz am Burj Khalifa war einfach nur geil. Als Etahn plötzlich abrutschte habe ich fast einen Herzkasper bekommen ;o). Neben Tom Cruise, überzeugten auch Paula Patton, Simon Pegg und Jeremy Renner. Sie spielen ihre Rollen gut und es entsteht der Eindruck das alle mit Spaß bei der Sache waren. Was besonders förderlich für den Film war, war der Maxximum Sound im Cinemaxx, der einen den Film noch intensiver erleben lässt. Erinnerte sehr an das Sensurround-Tonsystem aus den 70er Jahren, bei dem man den Eindruck hatte das ganze Kino wackelt. Zusammenfassend möchte ich sagen, Phantom Kommando ist allerbestes Popkornkino, das zu keiner Zeit auch nur den Anflug von Langeweile aufkommen lässt. Die zwei Stunden vergingen wie im Flug und ich war sogar enttäuscht das der Film schon zu ende war.

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natedb

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Bewertung7.5Sehenswert

Brad Bird liefert hier makellose Action und schaffte es mir mit der atemberaubenden Kletter-Sequenz auf dem Burj Khalifa den Handschweiß ausbrechen zu lassen, denn ich hab es nicht so mit Höhen und zuzusehen wie Tom Cruise sich da am Glas entlanghangelt war für mich schlimmer als die meisten Horrorfilme, die ich mir sonst so reinziehe... Jedenfalls ist "Phantom Protocoll" handwerklich astrein! Über das, was zwischen der Hochglanz-Action geschieht, kann man sich selbstverständlich streiten und auch der Antagonist war mir persönlich ein bisschen zu blass, aber insgesamt hält der Film einen bei der Stange und ist für Genreverhältnisse und angesichts der eher mäßigen bis schlechten Vorgänger 3 und 2 unüblich spannend.

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mikkean

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Bewertung7.0Sehenswert

Wann immer Tom Cruise einen Hit braucht, dreht er einen neuen "Mission: Impossible". Ein bisschen simpel gedacht ist das schon, trifft doch aber auch zu, nicht wahr? Als Ethan Hunt schafft es Cruise allemal, jede private Schlagzeile außen vor zu lassen, und uns Zuschauer, mit vollem Körpereinsatz und lustigen High-Tech-Spielereien, ins Agenten-Dasein mitzureißen.

"Phantom Protokoll" ist dabei sogar der erste Film, seit dem ersten Teil, bei dem ich nicht vorzeitig aus dem Handlungsgerüst aussteige. Nicht, dass "M:I 2 und 3" schlecht gewesen wären, nur von der Story habe ich jedes Mal wenig in Erinnerung behalten.

Der vierte "Mission: Impossible" ist auch keineswegs eine Rückbesinnung auf die alten gute Werte des Agentenfilms, ein Rückschrauben der ganzen Action-Sequenzen auf ein realistisches, plausibles Mindestmaß. Mitnichten. Der Film haut voll rein, wenn Cruise, sich, zum Beispiel, im Wüstensturm auf Verfolgungsjagd begibt. Wenn Jeremy Renner an den legendären Drahtseilakt des Computerraum-Einbruchs mit Magnet-Schwebe anknüpft. Kaum zu glauben, dass Regisseur Brad Bird vorher nicht in Action, sondern Animation gemacht hat.

Dabei gefällt mir die Vorstellung, dass dieser Teil doch irgendwie auch dem klassischen Geheimdienst-Szenario treu bleibt. Dass es neben Fassaden-Kletterei und Ausschalten, vor allem um Codes, Übergaben, Täuschung und Manipulation (wahlweise digital, non-digital) geht.

Glaubhaft geht anders? Ach kommt schon, so eine unmögliche Mission nehme ich doch immer wieder gerne an.

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g-sus

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Bewertung9.0Herausragend

M:I 4 // Für mich der beste Teil der Reihe, nimmt ordentlich Fahrt auf und leistet sich keine Längen. Weiß auch beim zweiten mal schauen noch zu gefallen.

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Drehmumdiebolzen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nach Brian De Palmas kultigem Erstling, dem "shooting before finishing script" Debakel von Asiens Action-Obermufti John Woo sowie dem dritten Streich vom kurzzeitig in Blockbustergefilden gelosteten J.J. Abrams (vor seinem "Trek-Wars" Hyperengagement) stand es nicht sonderlich gut um das M:I Franchise.
Nicht nur etwa wegen dem, wenn auch zwischenzeitlich in den Krisenzwangsurlaub beorderten James Bond oder der fortschreitenden Modernisierung des Genres mit Matt Damons "Bourniertheit", sondern eher noch durch die Cruise-Eskapaden um Stauffenberg und die für, von und mit "I want to believe" Poster-Gottesanbetern.

Und in der Tat bleibt "Ghost Protocol" rein storytechnisch hinter der Doppelbödigkeit der Konkurrenz zurück.
Der Plot, den die beiden TV-Scripter André Nemec und Josh Appelbaum (die nebenbei bemerkt im nächsten Jahr die Ninja Turtles auf die Kinos loslassen, immerhin aber ohne Michael Bay, dafür mit Jonathan Liebesman) ausgetüftelt haben, umschifft nur mit Ach und Krach das "die bösen, bösen Russen" Klischee und auch sonst hapert es gewaltig.

Was den Film dennoch zu einem gelungenen und eventuell zum Zweitbesten nach De Palmas Original macht, sind schlicht Regie, Cast und Locations sowie absolut hervorragende Action-Setpieces.

Animationsgenie Brad Bird, der für sein Pixar-Meisterstück "Ratatouille" und nicht zuletzt "The Incredibles" bereits zwei Goldjungen in sein Schränkchen stellen durfte, gibt hier sein Realfilm-Debüt und greift dazu u.a. auf Stärken zurück, die er bei Pixars Bond-Parodie schon unter Beweis stellen durfte.

So kommt dem Film nicht nur sein Gespür für dynamische Action, Tempo und Spannung zugute, sondern auch, dass er es, wie schon bei seiner Superheldenfamilie, versteht, jedem Charakter die nötige Screentime einzuräumen.
Damit rebootet er klammheimlich die bisher immer auf Poster-Boy Tom Cruise zugeschusterte Reihe und konzentriert sich wie in der Bruce Geller-TV-Serie auf das Team um ihn herum.
Dabei harmonieren Paula Patton (bekannt aus "Déjà-Vu"), Shootingstar und Bourne-Platzhalter Jeremy Renner und Simon Pegg als gleichgestellte Sidekicks wunderbar. Gleichzeitig reaktiviert man mit "Neo Scotty" Simon Pegg nicht nur eines der wenigen Highlights aus dem mäßigen Vorgänger, sondern addiert geniale Gadgets und auch die dringend nötige Prise Humor zur Gesamtformel.
Alle zusammen haben hier sichtlich Spaß an der Freud, was den Streifen enorm kurzweilig und temporeich bei immerhin 130 Minuten erscheinen lässt.

Auch handwerklich überzeugt Live-Action Frischling Brad Bird auf nahezu ganzer Linie.
Neben den exotischen Locations wie den Metropolen Dubai oder Mumbai,
der Kreml-Explosion, einem Sandsturm, sowie dem Showdown in einem hochmodernen Parkhaus serviert er hier als absolutes Highlight die real gefilmte Cruise'sche Kraxel-Einlage an der Außenfassade des Burj Khalifa, gegen das so manches geliebtes New Yorker Wahrzeichen bescheiden wirkt und hinter deren Stunt-Meisterschaft sich sogar das altgediente Bond-Franchise mal kleinmachen darf.
Während Marc Forster dort den Shaky-Cam Trend der Bourne-Trilogie auf den kaum noch zumutbaren Exzess trieb, bleibt bei "M:I" und Oscarpreisträger Robert Elswit alles beim Alten, selbst wenn sich die klassische, handgemachte Action in einem CGI-Sandsturm nicht so ganz homogen anfühlen will.

Leider fällt auch Brad Bird immer mal wieder die arschkalte "Kalter-Krieg" Handlung in den Schoß. Und da können weder er noch Stieg Larssons originaler Michael Blomkvist über den farblosen, undankbaren Antagonisten hinwegtäuschen, der hier fast schon überflüssig durch seine eh minimale Leinwandpräsenz wirkt. Ein kleines Schmankerl ist dagegen der Inder Anil Kapoor, der den Sprung vom Gameshow-Moderator in "Slumdog Millionaire" auf die internationale Bühne schafft.

Zusammengenommen ist "Phantom Protocol" ein mehr als geglücktes quasi-Reboot, das das Franchise nicht nur elegant neu ausrichtet, sondern auch zurück zu seinen Wurzeln und in eine gesunde Sequel-Zukunft führt. Hoffentlich auch mit Christopher McQuarrie, dann wohl leider ohne Brad Bird...

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pischti

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Super Kommi mein Freund. Ich wünsch Dir was :)


Drehmumdiebolzen

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Danke, dir auch! Freue mich auf weitere klasse Kommentare im nächsten Jahr! ;)


cronic

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Nebenrollen sind Top besetzt, sogar Nquvist aus der Millennium Trilogie spielt mit und zwar den Bösewicht.
Unzählige technische Spielereien sind hier zu sehen, allein die Szene im Kreml mit der Projektorwand ist grandios.
Verschiedene Drehorte, es fängt in Moskau an, über Dubai bis nach Mumbai, mit wirklich schönen Kulissen.
Man mag ja von dem Sekten Midget halten was man will, dass er jedoch ab und an ordentliche Filme macht, kann man hier wieder sehen. Ein astreiner Blockbuster, der beste den ich seit längerem sehen durfte. Trotz der 2:12 Laufzeit habe ich mich nicht einmal gelangweilt gefühlt.
Und Paula Patton sieht in dem Abendkleid wirklich gut aus.

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angelmoonsoul

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Bewertung6.5Ganz gut

Spannender Actionfilm, mit einer guten Geschichte und einer tollen Besetzung!
Tom Cruise, Jeremy Renner, Paula Patton und Simon Pegg sind einfach ein perfektes Team!

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Benni-THE-KING

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Bewertung6.0Ganz gut

ziemlich unterhaltsame Action Reise um die Welt(tolle Locations!!!)
leider ist der Endfight mit dem Kampf um den Koffer??? total missglückt. Auch ist man was die Inszenierung von Actionszenen dank den Bourne Filmen mitlerweile deutlich besseres gewöhnt.

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Alex.de.Large

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr viel besser als der Vorgänger.
Die 9,0 P. kriegt der Streifen ausschließlich im Genre: Action-Film.
Und da geht der schon schön nach Vorne. Im Prinzip bietet der Film Non-Stop-Äktsch´n, aber immer abwechslungsreich, teitweise Neues und nie zuvor Gesehenes.
Das ist jetzt nicht Alles neu, aber das ist so viel besser, schöner, effektiver und fesselnder gefilmt, als im Vorgänger, da gibt es lang Punkte drauf; gegenüber Teil 3.
Der hatte zwar auch gute Aktsch´n-Szenen, konnte die aber nicht so gut und effektiv einfangen.
Außerdem gefällt mir Simon Pegg als "Nerd" richtig gut.
Von Vhing Rhames hätte ich gerne auch etwas mehr gesehen, aber der hat in der Drehzeit wahrscheinlich in 3 B-Movies mehr Kohle gemacht ;)
Und Jeremy Renner sieht aus wie der kleine Bruder von Daniel Craig ;)
Apropos, an Alle die den neuen Craig-Bond Scheiße finden.
Hier ist ein Agent, der mit lustigen Gimmicks die Welt rettet ;) hat aber keine Bettszene, und leider nur den Charme von Bonds halb ausgetrunkenem, schalem Martini ;)

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Velly

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"Phantom Protokoll" hat mich zur M:I-Reihe zurück gebracht. Der macht echt eine Menge Spaß und ich bin schon sehr gespannt auf den nächsten :-)


Alex.de.Large

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@ tee So siehts aus :)
@Velly Ja, der hat den Karren wieder aus dem Dreck gezogen ;)



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