Kids

Kids (1995), US
Laufzeit 90 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 09.11.1995

5.6 Kritiker
29 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.7 Community
3969 Bewertungen
54 Kommentare
Kids
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von Larry Clark, mit Rosario Dawson und Michele Lockwood

Das Leben des 17jährige Telly (Leo Fitzpatrick) besteht aus Alkohol, Drogen und Sex – sehr viel Sex. Um sich nicht mit Krankheiten anzustecken, denn Verhütung spielt bei Telly keine Rolle, schläft Telly nur mit Jungfrauen. Er ahnt nicht, dass er sich schon längst den HIV-Virus eingefangen hat. Doch wissen tut dies die 16jährige Jenny (Chloë Sevigny), die bisher nur mit einem Jungen, nämlich Telly, geschlafen hat und nun vom Arzt erfahren muss, dass sie HIV-positiv ist. Jenny macht sich auf, um Telly zu finden und ihn davon abzuhalten, weitere Mädchen anzustecken. Doch dieser ist bereits auf der nächsten Party und bezirzt ein junges Mädchen.

Kids von Larry Clark wurde bei seiner Veröffentlichung kontrovers diskutiert, vor allem aufgrund der Hauptdarsteller, die als Minderjährige agieren und deren einzige Hobbies Sex und Drogen sind. Die Schauspieler, die allesamt Laiendarsteller waren, wurden von Regisseur Larry Clark persönlich ausgesucht. Einige von ihnen konnten sich danach weiter als Schauspieler behaupten. Vor allem Chloë Sevigny und Rosario Dawson haben sich seitdem einen Namen im Filmgeschäft gemacht. Kids überzeugte nicht nur die Kritiker, er war auch finanziell erfolgreich. Bei einem Budget von 1,5 Millionen Dollar spielte das Drama weltweit gut 20 Millionen Dollar ein. Zudem wurde Kids bei den Filmfestspielen in Cannes für eine Goldene Palme nominiert. (GP)

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Kritiken (1) — Film: Kids

alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Was treiben die Kids heutzutage? Frühreifer Sex, kiffen, pubertierendes Fummeln, alte Leute anrempeln, Viren austauchen, vergewaltigen, Skateboard fahren, entjungfern undsoweiterundsofort.

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Kommentare (53) — Film: Kids

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EVAkuierung

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Bewertung5.0Geht so

Oh was soll ich dazu sagen... Davon abgesehen, dass ich jetzt erstmal verstört und von Sex so angewidert bin. Wirklich krass, falls es in machen Freundeskreisen in New York wirklich so abgeht. Der Film hat mich ziemlich bewegt und aufgerüttelt, naja, das sollte er ja auch sicher bewirken.
Er braucht nur definitiv einen Schluss, aber den hat er leider nicht. Wie reagiert Telly auf die Hiobsbotschaft dass er Aids hat und wie geht Caspers Leben den Bach runter? Das hätte mich wirklich noch interessiert. Meiner Meinung nach sowieso für mich das größte Problem: irgendwie unausgearbeitete Figuren. Jaja, wir wissen alle ihr steht auf Jungfrauen, Ficken, Drogen und Alkohol, aber das reicht doch nicht. Ich sitze immernoch da und überlege mir, wer denn nun die Menschen waren, denen ich knapp 1 1/2 Stunden kopfschüttelnd zugesehen habe.
Mehr oder minder guter Film, ich kann nur den Tipp geben, ihn auf keinen Fall in deutsch anzuschauen. Die Synchronsprecher finde ich schrecklich unpassend und das ganze dämliche Gefluche ist auf deutsch kaum auszuhalten.

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vPidschv

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirklich schwierig zu beurteilen...
Ja, Kids ist definitiv authentisch. Ich war zwar in den 90s nicht in New York, aber der Regisseur, die Laiendarsteller und vor allem die Drehbuchautorin waren es und scheinen zu wissen, wovon sie reden. Ich verstehe die ganzen Diskussionen um die Realitätsnähe nicht - die verwendete Jugendsprache ist dumm und nervig? Tja, das ist sie bei gewissen Personen in der Wirklichkeit auch. Das Gezeigte ist zu provokant und es macht keinen Spaß, sich das anzuschauen? Sich das ganze in der Realität anzusehen ist in dem Fall natürlich auch nicht spaßig. Der Film muss von vornherein einfach als gescriptete Doku betrachtet werden, was er ja auch ohne Zweifel sein will.
Einen Kritikpunkt, den ich wiederum absolut nachvollziehen kann, ist, dass der Film einfach zu viel zeigen will und dadurch in gewisser Weise an sich selbst scheitert. Auch wenn die angeschnittenen Themen wie AIDS und sinnlose Gewalt grundsätzlich ins gezeigte Milieu passen, sind sie hier ohne Feingefühl irgendwie in die Handlung geworfen. Ich will nicht sagen, dass das in Wirklichkeit auf keinen Fall passieren würde, aber wenn die Antihelden am selben Tag mit AIDS, (halb)totgeschlagenen Menschen, Drogen und Vergewaltigungen in Kontakt kommen, wird das ganze schon sehr überdramatisiert. Der Handlungsstrang mit dem Spasten, der den ganzen Tag nur Mädchen entjungfern will, ist jawohl schon krass genug an sich... aber warum muss der Typ dann ausgerechnet auch noch AIDS haben?
Insgesamt kommt es aber meiner Meinung nach darauf an, ein authentisches Jugendportrait zu zeichnen und auf dieser Ebene punktet der Film aufjedenfall. Es ist gut, dass der Film nicht versucht, mit der moralischen Keule die Verdorbenheit der Jugend einzuhämmern. Er zeichnet ein krasses, aber verständliches und erschreckendes Bild vom Alltag. In einer derart dargestellten Weise ist das zwar nicht überall so und ich weiß natürlich auch nicht, wie heftig das in den ärmeren Vierteln von NY (gewesen) ist. Aber vorkommen tut das alles sowohl heute als auch damals und wohl in der ganzen westlichen Welt. Jedenfalls kann ich aus persönlichen Erfahrungen bestätigen, dass einige der gezeigten Sachen auch auf die Mehrheit der deutschen Jugendlichen zutrifft... besonders die Art und Weise, wie feiern, saufen und kiffen dargestellt wird, überzeugt absolut und zeugt von Authenzität. Wenn sich Eltern z.B. nicht vorstellen können, wie der Alltag ihrer Kinder aussieht, kann es auf keinen Fall schaden, ihnen "Kids" zu empfehlen. In den dargestellten armen Vierteln wird das allerdings eh wiederum kein Elternteil machen und solche vollkommen verblödeten Personen wie der hier gezeigte Hauptcharakter wird man hierzuorts dann wiederum nicht (oft) finden...
Aber im Fazit ist der Film einfach sympathisch, weil er die pure Realität (nur halt leider überdramatisiert) zeigt ohne sich ein Urteil zu erlauben. Viele scheinen damit allerdings nicht klar zu kommen und verpöhnen ihn mit scheinbar völliger Erkenntnis als irreal, überflüssig und langweilig.

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KlohauZ

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"Spast" ist kein politisch korrektes Schimpfwort!


vPidschv

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das ist mir doch latte :)


David Borchert

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

nicht so expliziet wie ken park, aber auf jeden fall van-Sant-iger
nicht zu empfelen sind die Filme seines armenischen Halbbruders Barry Mark
wo Clark kids gedreht hat, hat der so Leute in nem dreckigen Lehmhaus gefilmt.

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Tachitalili

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Bewertung1.0Ärgerlich

Was war das denn?

**Spoiler enthalten**
Kids, die rumhuren, sich mit Dialogen unterhalten wo jedes 2te Wort ein F-Wort ist, sich zudröhnen usw. Als Ü30 möchte man nach 10 Minuten (den Jungs) rechts und links austeilen. Und den Mädels wünscht man liebe Brüder...
Absolut widerlich, was man dort zu sehen bekommt.

Nun zur Realität. Zur Zeit des Films war ich 15 und bin sehr froh, nicht in solche Kreise geraten zu sein. Wir hatten auch wilde Zeiten und kannten A****löcher. Doch seelenlose, gewissenlose Monster gab es selten. Es gab filmtechnisch (u.a. hier) eine Diskussion, dass es auf die Gegend oder Bildungsstand ankommt, ob die Darstellung einem realistisch vorkommt oder nicht. Ich kann mir das schlecht vorstellen. Ist es Schulbildung oder Erziehung, die einem Jungen beibringt, dass man bewußtlose oder schlafende Mädchen nicht vergewaltigen darf?

Was die Sprache angeht: ja, sowas gibts jeden morgen in der Bahn. Aber es sind meist Jungen in dem Alter, in dem man ihnen ansieht, dass die keinen Plan haben, wovon sie reden. Jedenfalls wünsch ich mir immer einen starken erwachsenen Kerl, der mal "Jetzt Maul halten" sagt. Andererseits haben wir unsererzeit es auch sprachlich nicht genau genommen, aber es war nie so bierernst oder so bitter gemeint, wie in diesem Film. Oder so viel.

Fazit: meiner Meinung nach ist die Regie übers Ziel hinausgeschossen, was die Darstellung der widerwärtigen Jugend angeht. Und mit Aids hat der Film an sich nicht viel zu tun. Wer sich mit F-Dialogen aus Mündern von Kindern unterhalten fühlt: bitte, aber ich nicht! Wo ist die Botschaft? Wo ist ein Herz? Wo ist auch nur ein normaler(er) Jugendlicher (Junge) in diesem Film?

1 Punkt dafür, dass vielleicht einige junge Mädchen nach dem Genuß dieses Films weniger Quatsch glauben, womit mann sie bloß überreden möchte...

(Übrigens: die Mädchen- Dialoge waren absolut unglaubwürdig und das kann ich beurteilen. Ob mans glaubt oder nicht: so abgewrackt reden Mädchen nicht darüber, habe ich zumindest nie gehört.)

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kaioshinn

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

True Feelings, dieser Film zeigt das Leben der Kids, vor 16 Jahren Mitte der neunziger in New York.

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reveal

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Bewertung7.0Sehenswert

Wenn ich mir so ein paar Kommentare hier durchlese, sollte ich wirklich mal über die Authentizität meiner Kindheits- und Jugenderinnerungen nachdenken... Kann mich mal bitte jemand kneifen, ob ich echt bin? Ich erscheine mir unglaubwürdig. :(

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fkfilmkritik

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Bewertung0.0Hassfilm

Was ist das bitte für ein Film? Was soll diese Pseudo-Aussage? Was soll diese Wackelkamera? Was sollen dieser Haufen an niveaulosen und schwachsinnigen Dialogen? Was sollte das?
Ein Film, der uns erzählen möchte, was die Kinder wirklich tun, wenn Mama und Papa nicht aufpassen. Ein Film, für ältere Herren die gerne mit ihren argen "Die Kinder heutzutage"- Plattitüden an der Bildzeitung hängen (ich weiß, Bild-Bashing ist öde). Dieses üble Machwerk, ist lediglich ein verlogener und reaktionär aufgeblasener Scheissfilm. Von vorne bis hinten erstunken und erfunden. Für eine Komödie oder absichtliche Übertreiberei zu ernst gemimt. Für ein Drama zu lächerlich. Ich kann nur jeden von diesem Möchtegern-Entlarvungs-Quark abraten. Das Ganze ist einfach nur unnötig überzogener auf Tabubruch-alles schön "skandalös" getrimmter Dreck. Dabei ist er viel zu unwichtig, und keineswegs eine Beachtung wert. Erst recht keinen "Skandal". Viel zu offensichtlich, ist das Szenario. Für einen Hassfilm reicht es allemal. Denn diese Übertreibung der Jugend ist totaler Unfug! Oder um es wie der Dude zu sagen: ´ne ganz üble Nummer.

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 20 Antworten

fkfilmkritik

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Aha.


baser

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Jack

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Bewertung7.0Sehenswert

heftig gedreht aber so gehts nunmal....guter film

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Mr. Goodkat

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Bewertung2.5Ärgerlich

Was war das bitte? "Kids", ein Film der anhand von mehr oder weniger drastischen Szenen den Umgang jugendlicher Menschen porträtieren will und ebenso versucht zur Vorsicht beim Thema Sexualität zu mahnen. Wenn das ein authentisches Porträt der Jugendkultur gewesen sein soll, dann ist das wirklich sehr bedrückend. Ein Haufen hässlicher Menschen, die sich primitiv verhalten und sich artikulieren, als wären sie einem schlechten Rap-Video entsprungen; vieles kommt mir in Bezug auf die heutige Zeit bekannt vor, jedoch ist das in diesem Film ebenfalls ziemlich billig, langweilig und vollkommen uninteressant umgesetzt. Die Figuren beispielsweise benehmen sich auf eine Art und Weise idiotisch, dass mir deren Schicksal vollkommen egal ist. Ich habe den Film nur in der deutschen Sprachfassung gesehen, also kann ich das mit der verbalen Ausdrucksweise nur teilweise beurteilen, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich der amerikanische Slang weitaus authentischer, weniger gekünstelt und vorallem weniger nervig anhört. Das Schlimme ist aber, dass ich schon viele gehört habe, die tatsächlich auf diese Art reden, also indem sie einfach sämtliche Wortarten wie z.B. Pronomen oder Artikel wegglassen. Das will ich aber nicht weiter beurteilen.
Auch wenn die Absicht von "Kids" ein Gute gewesen sein mag, wirklich schön anzusehen war das nicht.

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hoffman587

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Genau meine Meinung:)


Jeffrey Liedtke

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Bewertung9.0Herausragend

ich weiß nicht wie ich filme bewerten soll, oder sogar unterteilen was gut ist?
ist ein film gut weil die geschichte rein fiktiv, aber denn noch glaubwürdig ist?
ob es eine mitfühlende nacherzählung ist?

ich habe viele filme 3, 5, 10, manche 20x gesehen.
KIDS habe ich über 70x gesehen.
ich finde ihn immer wieder lustig und erst am ende erst.

die produktionskosten des indis lagen bei 1,5 mio
und wahrscheinlich gefällt mir der film so, weil der hintergründe und die personen nicht künstlich und auch oft keine statisten wahren. auch waren viele keine schauspieler und denn noch wirke er oft sehr authentisch.

gerde weil der film nicht so teuer war, viele schauplätze und personen so natürlich wirken,... auch wenn ich den auswendig kennen müsste, werde ich immer wieder überrascht was als nächstes kommt, entdecke bei jeden mal immer wieder neue kleine DETAILS.

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holden_copperfield

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Bewertung9.5Herausragend

ein 90er meilenstein

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jasoncastello

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mit der beste Filme über die Jugendkultur der 90er....

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stuforcedyou

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Bewertung1.0Ärgerlich

Fotograph und Regisseur Larry Clark hat "Kids" mit Darstellern aus der metropolen Skateboard-Szene, nach einem Drehbuch eines Jugendlichen realisiert. Das Ergebnis: Durchaus authentisch und wie (wahrscheinlich) von Clark gewünscht extremst skandalös. Doch der Film ist am Ende nicht mehr als eine Schocker-Revue, die sich einen Dreck um ihre Figuren schert. So ist "Kids" im Kern nicht mehr als eine reißerische Verkettung von Missbräuchen die für billige, poplustische Schauwerte herhalten müssen. Ein Film so ärgerlich wie die Bild-Zeitung.

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Oskar Gleit

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Kann ich Dir leider nur Recht geben. Ich sehe das genauso. Lediglich einen weitere Sozialstudie im Skatermilieu. Banal und oberflächlich


mikkean

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Einer der größten Spalter, die ich kenne. Aber Clark kann's auch in gut, wie Another Day in Paradise bewies.


eXonic

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Probleme und Lebensstile, die die „Kids“ in diesem Jugenddrama haben, mögen zwar die Realität vieler anderer, echter entsprechen, nur schafft es dieser Film nicht in einer einzigen Szene so richtig erschreckend oder authentisch zu werden, weshalb er nur bedingt ernst genommen werden kann. Für manch einen mag Clarks Werk vielleicht noch aufklärend sein - eventuell Kinder unter 14 - die meisten anderen nerven wahrscheinlich nur die zahlreichen dämlichen Dialoge und nehmen den ganzen Milchbubi-Schauspielern kaum ihre Rollen und viel zu übertriebenen Handlungen ab, wobei die gar nicht so schlecht gespielt sind.

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Filmsuechtiger

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Also wenn ich mir die ganzen Gestalten in U- und Straßenbahn anschaue finde ich Kids höchst erschreckend und authentisch!


eXonic

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Da stimme ich nur teilweise zu. Der Mann ohne Beine z.B. ist zwar echt und daher wirklich erschreckend, aber das fand ich zu over-the-top. Und auch wenn schon diese wenigen Szenen eine starke Wirkung haben, ist mir das viel zu wenig. Schließlich geht es ja um die paar Kinder und Jugendlichen hier und die vermögen diese Gefühle nicht rüberzubringen. Dass dann dafür noch irgendwelche körperlich behinderte Menschen oder Obdachlosen herhalten müssen, ist mir zu billig.
Um wirklich authetisch zu wirken war mir der Film außerdem noch viel zu gewollt dramatisch und aufgesetzt. Wie sagt man so schön? Weniger wäre mehr gewesen.


nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jup, echt guter Jugendfilm, der tragisch ist, bei dem aber irgendwie die "lustigen" Szenen überwiegen

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Anpan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

hallo :)
ich finde es ist ein sehr guter film den man immer wider gut sehn kann..denn er erinert an die jugned und die wünsche und träume die man damals hatte.....die party und die freunde....wenn ich an jetzt dänke, jetzt ist alles anders und damals mit meinen freunden war das leben noch ok....man hatte spaß und party und sex&drugs and ... und das leben war noch ok..und jetzt hat man nur noch probs und alles ist weg....arbeit arbeit arbeit....mfg:Anpan

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Bewertung6.0Ganz gut

Bei "Kids" habe ich zwei Sichtweisen:

1. In Verbindung mit meiner Jugend. Ja, das war ganz toll, als man angefangen hat, mal ne Zigarette zu rauchen und ein, zwei oder auch mehrere Bierchen zu trinken. Manche nennen das ja Grenzen austesten, für uns war das damals einfach nur cool. Und dann gab es da noch einen Film namens "Kids". Rückblickend habe ich den zwischen meinen 14. und 17. Lebensjahr ca. 15-20 mal gesehen und das immer mit anderen Leuten. Man hat sich über Sprüche wie "Gib mir nochmal den Finger", "Hast du Diggenseg? Diggenseg?!" oder "Keine Angst Jenny, ich bin´s, Casper" halb totgelacht. Man hat sich die Jugendlichen in den Straßen von New York nicht direkt zum Vorbild genommen, aber es war schon faszinierend was die alles gemacht haben. Über die Hintergründe der Geschichte hat man sich keine Gedanken gemacht. Das bringt mich zu meiner zweiten Sichtweise.

2. Heute. Larry Clark´s Erstling gibt uns Einblick in das Leben verschiedener Jugendlicher aus der unteren sozialen Schicht in New York. Lebensinhalte sind Sex, Drogen, Gewalt. Die von der Straße weggecasteten Darsteller schlagen sich recht ordentlich. Die Geschenisse beschränken sich auf einen Tag, der aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wird, einmal aus der Sicht von Telly und Casper sowie aus der Sicht von Jenny. Zum Ende hin überschneiden sich die beiden Handlungsstränge, der Weg dahin beeinhaltet eine Odyssee aus den oben genannten Sex, Drogen und Gewalt. Das auch das Thema AIDS angesprochen wird, zählt zu den positiven Kriterien und im Gesamtpaket ist "Kids" auch weit aus stärker als z.B "Ken Park". Sex spielt auch bei "Kids" eine Rolle, nur wird dies nicht übermäßig fotografiert.
Leider befinden sich die Dialoge auf unterstem Niveau, was wohl authenisch sein soll, nach 10 Minuten aber anfängt zu nerven. Das zieht das ganze ziemlich runter. Auch wird man das Gefühl nicht los, dass Clark alles ziemlich pseudodramatisch inszenieren will.

"Kids" würde normalerweise eine 4.5 oder 5.0 von mir kriegen, aus Nostalgiegründen wird es eine 6.0.

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Coach T

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Sehr richtig.
Das "Ich bin's, Casper" war auch bei uns ein Renner :D


ninlicious

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein absoluter KULTFILM muss man gesehen haben

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pascal-sarkasmus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich habe den Eindruck, dass diesen Film oder generell Filme von Clark, einige Leute einfach nicht verstehen. Seine Filme sind visualisierte Mahnmale. Sie zeigen auf was passieren kann wenn die Erziehung nicht vorhanden ist, oder in eine falsche Richtung läuft. Das tut er auf provokante Art und Weise weil so mehr Leute über seine Filme reden und so die Botschaft weiter getragen wird als wenn er einfach nur ne Doku macht.

Der Film enthält natürlich extreme. Als der rauskam war ich noch jung und hab mich totgelacht weil ich das "cool" fand. Heute seh ich das ganze anders. Als ich ihn vor kurzem sah, fiel mir auf wie sehr ich das im Film dargestellte Verhalten in meine Realität übertragen kann. Die Jugendlichen heute sind so...nur das Deutschland Amerika anscheinend 15 Jahre hinterherhinkt.

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drogenwolfi

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Die Jugendlichen Deutschlands sind so?
Na da frag Ich micvh doch wo Ich lebe ... habe nämlich noch keinen der Sorte getroffen ... mit dem rest haste allerdings recht


Sarina-Kim

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Naja,...die gibt es hier auch, sogar aufm Dorfe,...glaub mir mal!!! Ich habe da mal Einblicke bekommen dürfen!!


Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Na ja, recht durchschnittliches, gewollt provokantes Jugenddrama.

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