Labirent

Labirent (2011), DE/TR Laufzeit 123 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kinostart 22.12.2011

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von Tolga Örnek, mit Timuçin Esen und Meltem Cumbul

Operation Labirinth ist die Reaktion des Türkischen Geheimdienstes auf einen Terroranschlag. Die Explosion auf einer belebten Straße in Istanbul, bei der insgesamt 120 Menschen sterben, scheint nur der Beginn einer möglichen Anschlagserie einer neu gegründeten Terrororganisation. Sofort schalten sich der türkische, amerikanische und britische Geheimdienst ein, um die Drahtzieher ausfindig zu machen. Eine Gruppe türkischer Geheimdienstmitarbeiter versucht dabei weitere Anschläge, die die Türkei und den mittleren Osten ansonsten in völliges Chaos stürzen würden, zu verhindern.

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Kritiken (1) — Film: Labirent

Bernd Buder: film-dienst Bernd Buder: film-dienst

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7.0Sehenswert

Tolga Örnek ist mit Labirent ein überzeugender Thriller gelungen, der sich nicht auf die Kraft seiner politischen Botschaften verlässt, sondern auf solide Erzählung, die innere Spannung seiner Figuren und jede Menge Seitenstränge zum Mitdenken.

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Kommentare


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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Gehobenes Tatortniveau, aber mit mehr Explosionen.

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bulle2k1

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich habe den Film im rahmen des „Türkischen Filmfest Ruhr“ im Kino gesehen. Im Original mit deutschem Untertitel. Das was Tolga Örnek hier abliefert ist ein spannender Agenten Thriller der sich durchaus sehen lassen kann. Die Story ist einfach aber Solide. Der Türkische Geheimdienst versucht nach einem Bombenattentat in Istanbul die Hintermänner zu finden und weitere Anschläge zu verhindern. Der ganze Film kommt sehr realistischen rüber, zumindest soweit man das als Normalsterblicher beurteilen kann. Weis ja niemand (incl. der Geheimdienste selbst) wie die wirklich arbeiten. Vom „Style“ her könnte man ihn als eine Mischung aus „Der Mann der niemals lebte“ und „Bourne Identität“ betrachten. Kleinere schwäche einiger Nebendarsteller sind durchaus zu verzeihen und die beiden Hauptdarsteller (Meltem Cumbul, & Timuçin Esen) gleichen das mehr als aus. Durch die Bank weg wirken die Charaktere Echt und nicht zu einseitig. Die Gott-sei-dank nur sehr sparsam eingesetzten Special effekts sind durchaus anschaulich und keineswegs B-Movie schund, auch wenn sie natürlich noch nicht das Niveau von Hollywood erreicht haben. Es gibt eine „Verhör“ Szene in dem das Rausprügeln der Informationen dazu führt das eine Person etwa so viel Faustschläge ins Gesicht bekommt wie ein durchschnittlicher Boxer in 12 Runden. Eine stunde später sieht das Gesicht wieder makellos aus. Ein kleiner Fehler mit dem ich aber nach hunderten von Hollywood Filmen gut leben kann. Wenn 007 durch ein Klärbecken schwimmen kann ohne dass Anzug oder Frisur in Mitleidenschaft gezogen werden dann gestehe ich das den türkischen Geheimagenten auch zu :-) Die Handlung geht zügig voran ohne zu hetzen. Das einzige wirklich Ärgerliche war der Untertitel. Obwohl der Film zu 80% in der Türkei spielt gibt es auch ein paar Szenen die in Deutschland spielen bzw. es wird in einigen Szene englisch gesprochen. Während dieser ist ein türkischer Untertitel zu sehn welcher dafür sorgt dass der deutsche Untertitel nach oben rutscht, schon fast in die Bildmitte. Darüber hätte man noch hinwegsehen können doch zusätzlich war der für den deutschen Untertitel verwendetet Schriftsatz extrem dünn und hell gelb. Deswegen war er immer dann wenn in einer Szene helle Objekte vorkommen gar nicht mehr zu erkennen. Insgesamt hat mich der Film sehr gut unterhalten und ich habe mich zu keiner Minute gelangweilt. Fazit: Ich kann jedem der auch nur ein bisschen was für Geheimdienst/Agenten Thriller überhat und nicht zwingend Multimillionen-Dollar CGI Effekte benötigt diesen Film wärmstens empfehlen.

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