Machtlos

Rendition (2007), US
Laufzeit 121 Minuten, FSK 16, Thriller, Kinostart 22.11.2007

5.5 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
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von Gavin Hood, mit Reese Witherspoon und Alan Arkin

Douglas Freeman (Jake Gyllenhaal), ein Analyst der CIA, wird in Ägypten Zeuge der Vernehmung eines Ausländers durch den ägyptischen Geheimdienst. Was er nicht weiß: Bei dem Terrorverdächtigen handelt es sich um Anwar El-Ibrahimi, der Ehemann von Isabella (Reese Witherspoon), der auf einem Flug von Südafrika nach Washington einfach verschwand. Zeitgleich versucht Isabella in der US-Hauptstadt herauszufinden, was ihrem Mann widerfahren ist.

Handlung

Die EntführungDer Ingenieur Anwar El-Ibrahimi (Omar Metwally) gerät auf einem Rückflug von Nordafrika in die USA ins Visier des amerikanischen Geheimdienstes. Kurz zuvor wurde bei einem Attentat ein CIA-Angestellter getötet und nun sucht Corrine Whiteman (Meryl Streep), Chefin der CIA-Anti-Terror-Einheit, Schuldige. Das Attentat galt zwar dem örtlichen Polizeichef Abasi Fawal (Yigal Naor), doch Whitemann folgt einer simplen aber folgenschweren Logik: Wer Amerikaner tötet, wird gnadenlos gejagt! Fatalerweise finden sich auf dem Mobiltelefon Anwars Anrufe eines gesuchten Terroristen, der mit dem Attentat in Zusammenhang gebracht wird. Der völlig überraschte Anwar wird kurzerhand in eine geheime Haftanstalt gebracht, in Einzelhaft gesteckt und dem Polizeichef Abasi Fawal unterstellt.
Mittlerweile macht sich die hochschwangere Ehefrau Anwars, Isabella El-Ibrahimi Sorgen um ihren verschwundenen Ehemann. Vergeblich versucht sie, ihn zu kontaktieren, ihr Mann scheint wie vom Erdboden verschluckt. Einzig eine Kreditkartenrechnung gibt Auskunft darüber, dass Anwar in Kapstadt ein Flugzeug Richtung Washington/DC bestiegen hat. Um Näheres über die Umstände zu erfahren, wendet sich Isabella an ihren ehemaligen Kommilitonen Alan Smith (Peter Sarsgaard). Der arbeitet für Senator Hawkins (Alan Arkin), einen etablierten Politiker mit weitreichenden Verbindungen. Isabella findet durch ihn heraus, dass Anwar auf Befehl von Corrine Whitmann in ein islamisches Land verschleppt wurde.

Die Tochter des…


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Kritiken (3) — Film: Machtlos

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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3.0Schwach

[...] Der Hollywood-Patriotismus durchzieht den gesamten Film, der leider auch nicht an Meryl Streep spurlos vorbeizieht. Das Ergebnis ist dann auch sehr mager, allenfalls „gehobene“ Unterhaltung. [...]

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alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Enttäuschender Polit-Thriller trotz Starbesetzung. Krampfhaft komplex mit fortwährendem Standortwechsel und mehreren Erzählsträngen, die im Grunde genommen völlig unnötig sind. US-Hardcore-Republikaner schreien Left Wing-Propaghanda während Europäer bei dieser Ansammlung von altbekannten Fakten über Fundamentalismus, unmoralischer Politiker und dem Treten von Menschenrechten fast eine Maulsperre vom Dauergähnen bekommen. Wahnsinnig ärgerlich wird es allerdings wenn uns Regisseur und Autor anhand eines niedlichen Poesiealbums zeigen, wie aus einem freundlichen Araber ein jähzorniger Gotteskrieger wird. Ansonsten ist diese liberale „24“ in Zeitlupe-Variante überraschungsarm und wenig unterhaltsam.

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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...

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5.0Geht so

Die Charaktere bleiben einfach immer Figuren in einer leicht zu durchschauenden Schachpartie. Selbst ein Drehbucheinfall, der die Chronologie der Ereignisse zum Ende hin teilweise auf den Kopf stellt, kann daran nichts ändern. Wollte man gutes Gewissen in Szene setzen, so käme dabei vermutlich ein Film wie "Machtlos" heraus: ehrenwert in seinen Absichten - eine Politik wie die der extraordinary rendition ist einfach menschenunwürdig -, aber zugleich auch ungemein öde und uninteressant.

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Kommentare (22) — Film: Machtlos

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Grochni

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Bewertung5.5Geht so

Eingentlich ein nettes Thema.Es gibt zwar schon einige Filme, die in diese Kategorie fallen, aber immerwieder nett, das neu interpretiert zu sehen. Diesmal aber nicht. Ich habe mir in meiner Naivität eine Belehrung in Sachen polizeilicher bzw. staatlicher Willkür vorgestellt, vielleicht noch gekoppelt mit ein wenig Folter und einem Mann, dessen psychischen Zerfall man gespannt beobachten kann. Stattdessen habe ich zwei parallel laufende Dramen bekommen, bei denen die längste Zeit nicht klar war, ob es einfach zwei zusammengeschnittene Filme sind, oder ob die beiden doch noch irgendwann ineinanderlaufen. Von dem verschleppten Opfer war den ganzen Film über nur sehr wenig zu sehen, wobei ich doch eigentlich den Eindruck hatte, er wäre der Hauptcharakter.

Wer also Reese Witherspoon wiedereinmal in einer tragischen hilflos-verliebten Rolle sehen will, wie auch in "Sweet Home Alabama", dem empfehle ich den Streifen. Wer sich aber auf politische Darstellungen und ein wenig Folter-Action freut, wird - genau wie ich - enttäuscht sein.

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brainchild

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Wenn du ihn fertig gesehen hast sollte dir doch klar sein, dass die beiden Storys letztlich glatt ineinanderliefen. Meiner Meinung nach war das sehr intelligent gelöst.
Hauptcharaktere waren definitiv Gyllenhaal und Witherspoon, wobei auch die beiden ein wenig kurz kamen. Aber der Vergleich mit "Sweet Home Alabama" ist unglaublich unpassend.
Kommt übrigens auch etwas komisch rüber, dass du dich auf "Folter-Action" freust ;) Dann kuck dir "Gesetz der Rache" oder sowas an.


Zwiebo

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Bewertung6.0Ganz gut

War heute Abend wohl das beste, was die Primetime zu bieten hatte. Für nen TV Abend an dem nichts anderes läuft, geht der wohl klar. Ist zwar leicht vorhersehbar aber im großen und ganzen eine nette Unterhaltung.

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based_god

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Bewertung5.0Geht so

Relativ schlecht und lustlos.

Hat man alles schon gesehen und auch das Ende bietet wenig Überraschungen...
Die eine Storyline ist wikrlich unnötig und verzögert die Handlung (voller Klischees) nur unnötig.
Naja, die Schauspieler wenigstens machen diesen Film erträglich und lassen ihn nicht völlig ins Nichts und die Lächerlichkeit versinken...

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Arakune

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Bewertung5.5Geht so

Ganz passabler "Sie haben meinen Mann unrechtmäßig entführt"-Polit-Thriller, dem es deutlich an Innovationen und Ideen mangelt - hat man alles irgendwie schon mal gesehen.
Schauspielerisch noch ganz akzeptabel weist dieser Film mMn kaum einen Spannungsbogen auf und langweilt an vielen Stellen, obwohl er mit seiner noch ziemlich einfach gehaltenen Handlung durchaus eine gute Grundlage für einen spannenden Film hat; für einen Thriller fatal.
So verkommt MACHTLOS leider zur 08/15-Thriller-Durchschnittskost, die vergeblich versucht, sich aus dem Sumpf des Mittelmaßes zu retten, obwohl sie eigentlich mehr Potenzial gehabt hätte. Mit Reese Witherspoon, Jake Gyllenhaal und Meryl Streep hatte er eigentlich eine recht gute Grundlage. Ein etwas fähigerer Drehbuchautor hätte hier sicher viel retten können...

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DeZeiter

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Bewertung7.5Sehenswert

Solider Polit-Thriller mit toller Besetzung: Reese Witherspoon, Jake Gyllenhal, J.K. Simmons und Meryl Streep. Dazu kommt noch eine recht brisate Thematik und eine interessante Wendung am Schluss.

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Tytus

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Bewertung4.5Uninteressant

na ja das einzige Interessante, das "weg schauen" noch immer üblich ist und keine Ausnahme im dritten Reich war!

aber da kenne ich aber zwei bessere Zitate:

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren"

"'Mit dem ersten Glied ist die Kette geschmiedet. Wenn die erste Rede zensiert, der erste Gedanke verboten, die erste Freiheit verweigert wird, dann sind wir alle unwiderruflich gefesselt'."

das Ende des Films ist etwas unglaubwürdig!

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BlueSquirrel

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Bewertung4.0Uninteressant

Es braucht eineindhalb Stunden, einen Jake Gyldingsbums sowie obligatorisches Wüstenland-Gejodel, um diese total vorkämpferische Botschaft zu verkünden und keine Minute um sich die Tränen zu trocknen. Nächster!

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Sanylein

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

1) Supertolle Besetzung
2) Vesselnde und Spannende Geschichte die einen sehr mitnimmt

2 große Punkte die diesen Film einfach zu meinem Lieblingsfilm machen.

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vaan_F.F.

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Bewertung4.0Uninteressant

Eher doof. Kann einfach nicht ab diesen Schauplätzen mit diesen ganzen Glaubensfragen und Terroristen.

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maslobojew

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Bewertung7.5Sehenswert

So schlecht wie viele meine Vorredner fand ich den Film nicht, immerhin hebt er sich wohltuend von vielen Streifen zum Thema ab, die letztendlich mehr im Action-Genre angesiedelt werden müssen (z.B. Operation Kingdom - Oh Gott!). Diese Elemente braucht dieser Film hier dankenswerter Weise gar nicht.
Trotzdem überzeugen mich "einfachere" Filme zu diesem Thema mehr, mein Tipp ist da nachwievor "Paradise now".

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patcharisma

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Stimmt, Operation Kingdom schlägt wirklich jede goldene Himbeere... xD


*frenzy_punk<3

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Bewertung6.0Ganz gut

Schockierend, dramatisch, setzt Gavin Hood seine Charaktere in Szene. "Machtlos" ist ein Thriller, der einen die Haare aufstellt, glaubwürdig bringt Omar Metwally die Folterszenen rüber. Ist die Story doch anfangs etwas langatmig, so kommt es doch zu einem spannenden Ende, das nun endlich auch zu Tränen rührt.

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Weltensegler

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Bewertung7.0Sehenswert

Den Filmtitel hab ich aber sehr gut gefunden, er trifft auf die meisten Personen des Films zu. (Opfer, Ehefrau, Freundin von Terrorist, Jake Gyllenhaal's Rolle, Anwalt). Ich fand den Film gelungen, er hat sich zwar teilweise gezogen, aber es ist gut, dass solche Filme gemacht werden und da auch noch Topstars mitspielen. Ich finde aber auch, dass J. Gyllenhaal u. R. Witherspoon solide gespielt haben, aber durch ihre eher kleineren Rollen auch nicht richtig spielen konnten und wegen ihre geringen Screentime nix am DVD Cover verloren haben...

Das Ende war vielleicht zu Hollywood-mäßig, aber da der Film sehr düster ist, es gibt praktisch keine fröhlichen Momente, hat das gut gepasst.

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Tyler

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Der Film läuft momentan nach Sky, nach deiner schönen Kritik werde ich ihn mir dann dochmal ansehen!


dustyOn3

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich war wirklich enttäuscht von Machtlos. Dem Film fehlt das gewisse Etwas. Hatte mir mehr versprochen.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

Hintergründig und intelligent inszeniert. Toller Film, der auch dank der guten Darsteller hervorragend funktioniert und zu Recht das Prädikat besonders wertvoll erhalten hat!!

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Mawazh

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Inzwischen weiß die ganze Welt, dass die Amerikaner es selbst mit den Menschenrechten nicht so genau nehmen und hin und wieder mal vermeintliche Terroristen in ihre Folteranstalten entführen. Nur was ist wenn dieser "Terrorist" in Wahrheit ein rechtschaffender Bürger mit einer besorgten Familie ist? Rendition schildert genau so einen Fall und tut das sehr eindrucksvoll. Die Darsteller gehen alle in ihren Rollen sehr gut auf. Das war aber, bei Namen wie Gyllenhall, Streep oder Witherspoon, auch nicht anders zu erwarten. Kritikpunkte sind die doch etwas verworrenen Handlungsstränge und das leicht klischeehafte Ende.

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Der frdl. Elch

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Bewertung6.0Ganz gut

Hab ein wenig mehr erwartet.

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feininger75

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Bewertung0.0Hassfilm

Einer der übelsten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Gut gemeint ist lange nicht gut gemacht. Wie kann man sich nach den Bildern von Abbu Ghraib als amerikanischer Filmemacher bloß Themen wie illegalen CIA Gefängnissen im Ausland, Menschenraub durch die Regierung und Folter nähern, aber am Ende einfach einen bescheuert, betroffen schauenden Jacke Gyllenhaal neben die Schergen des nicht näher benannten nordafrikanischen Landes setzen, während diese ihrem finsteren Handwerk nachgehen? Das ganze suggeriert eine wahnsinnig unangenehme Haltung der moralischen Überlegenheit, getarnt unter einem pseudo liberalen Anstrich. Wenn dann am Ende des Films ein dramaturgisch völlig wertloser Zeitsprung aufgelöst wird, entlarven sich die Macher völlig: als Betroffenheits-heischende Marktschreier.

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harperpitt

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ekelhafter, dämlicher Dreck, der alle Vorurteile bestätigt und unter dem Deckmäntelchen politischer Korrektheit versucht , uns unterzujubeln dass AMERIKA DIE EINZIG EHRLICHE LÖSUNG IST. Warum Frau Streep mitgespielt hat, ist mir rätselhaft (sie ist wie immer großartig).

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich weiß nicht so recht. Einerseits ein anspruchvolles Thema mit politisch brisantem Hintergrund und hervorragenden Darstellern - andererseits aber sowas von Hollywood-flach, dass man gähnen möchte. Die Verschachtelung der Episoden riecht nach Babel-Abklatsch, die aufkeimende Moral des Jake Gyllenhall ist viel zu simpel dargestellt und das Ende der wieder vereinten Familie lässt einen schalen Geschmack im Mund zurück. Wer sich die DVD ausleiht, sollte unbedingt das Bonusmaterial anschauen. Informativer und weniger pathetisch.

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Flick

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Bewertung10.0Herausragend

Ein hochbrisanter und topaktueller "Polit Thriller" über das "Renditions" Programm, mit hochkarätiger Star Besetzung!
Obwohl Politthriller so gar nicht mein Fall sind, hat mich dieser Film tief bewegt.
Es wurden hier 4-5 Erzählungsstränge, eigentlich jede für sich sehr emotional, zu einem ganzem Mosaik zusammengesetzt, so das man das seit dem 11. September eingeführte und heftige umstrittene Reditionsprogramm von allen Seiten der Beteilligten verfolgen und an sich heranlassen kann.
Meryl Streep die hier die toughe unterkühlte sogenannte amerikanische Drahtzieherin spielt, vertritt in diesem Film die Meinung,- was viele hier auch zu Recht für ungerechtfertigt halten-, als für absolut notwendig, um die Nation vor dieser neuen und sehr realen Bedrohung zu schützen!
Und auch Reese Witherspoon spielt hier ihre Rolle sehr überzeugend! Vorallem vermittelt sie das Gefühl der "Isolation" sehr gut, auch in den Paralellszenen, wo sie an ihren Mann denkt und dieser im feuchten kleinen Kerkerloch im Dunklen liegt, übermittelt dieser Film, das jeder im Grunde letzendlich auf sich allein gestellt ist...
Das Ende des Films ist dagegen ein klein wenig klischeehaft, trägt aber zur Gerechtigkeit auf diesen Planeten bei! ;-) Alles in allem, ein Film, der informiert und den man gesehen haben sollte!

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