Männer al Dente
Mine vaganti (2010), IT Laufzeit 112 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 15.07.2010
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309 Bewertungen
16 Kommentare
Keine
von Ferzan Ozpetek, mit Riccardo Scamarcio und Nicole Grimaudo
Ein Geständnis machen ist wie Pasta kochen, man muss den richtigen Zeitpunkt beachten. Tommaso, der jüngste Sohn der Familie Cantone, will sich nicht länger verstecken. Er ist kein BWLer, sondern Schriftsteller. Und das ist nur der Gipfel des Eisbergs. Beim festlichen Familienessen, bei dem die Zukunft der familiären Pasta-Fabrik geklärt werden soll, will er reinen Wein einschenken. Doch als er die Stimme erhebt, fällt ihm sein großer Bruder ins Wort…
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Cast & Crew
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Ferzan Ozpetek
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Riccardo Scamarcio
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Nicole Grimaudo
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Alessandro Preziosi
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Lunetta Savino
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Ennio Fantastichini
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Elena Sofia Ricci
Regie
Schauspieler
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Ilaria Occhini
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Ferzan Ozpetek
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Ivan Cotroneo
- Genre
- Drama
- Ort
- Italien, Lecce, Lecce, Süditalien, Süditalien
- Handlung
- BWL, Bruder, Chef, Ehre, Fabrik, Familienclan, Familienehre, Familienkonflikte, Geständnis, Patriarch, Schriftsteller, Stolz und Eitelkeit, Strenger Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Verstoßener Sohn
- Stimmung
- Aufregend, Berührend
- Mitmachen
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Drehbuch
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- Männer al Dente: film-zeit.de
- Männer al Dente: critic.de

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Kritiken (6) — Film: Männer al Dente
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenAugenzwinkern forever - über den "ungehorsamen Nachwuchs" und diesen "cholerischen Alten". Eine schelmische Moral-Komödie als unterhaltsame Lektion in Sachen Emanzipation. Für beide Geschlechter. In schöner Umgebung. Mit viel süditalienischer Sonnenballaden-Atmosphäre. Stimmungsvolle Tiefgedanken und prächtige Landschaftsmotive. (...) Italien, beim WM-Fußball kürzlich jämmerlich ausgeschieden, zeigt sich hier spielfreudig posen- und possenhaft. Der ganz normale, schön pointierte Gefühls- und Seelenwahnsinn. Dort wie hier und überall. Diese unblöde Leichtigkeit tut gut. Eine beschwingte, luftige Commeddia all'italiana.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenMit lichtdurchflutet bilderbuchitalienischem Flair und einem tollen Ensemble sucht Männer al Dente nicht die offensichtlichen, billigen Pointen und muss auch nicht jedes Drama zugespitzt zur tränenreichen Aussprache bringen. Es bleibt stattdessen einiges unausgesprochen und bis zum Schluss zwischen den Zeilen schwingend, während sich die so aufrichtige wie herzliche Komödie mit sommerlicher Leichtigkeit in ein Rundherum-Chaos der Gefühle stürzt.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEin durchaus sympathischer Schwulenfilm, der zeigt, dass das Coming Out in Italien bei weitem noch nicht so selbstverständlich ist wie in deutschen Großstädten. Doch leider bewegt er sich im Bemühen ums Komödiantische auch ziemlich an der Oberfläche.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRegisseur Ferzan Ozpetek begnügt sich nicht, das Für und Wider eines Coming outs zu diskutieren, sondern fächert das Spektrum seiner Themen anhand der Probleme weiterer Mitglieder der Cantone-Sippschaft auf: So ist Ozpeteks eindrucksvoll gespielter Film ganz allgemein ein Plädoyer für gegenseitige Akzeptanz und Toleranz geworden und dafür, dass jeder nach seiner Facon glücklich werden darf und nicht durch Dritte oder althergebrachte Traditionen in seinen Entscheidungen beschnitten wird. Dazu versprüht dieses witzig-spritzig inszenierte Familienporträt mit dem etwas unglücklichen deutschen Titel reichlich italienisches Flair und sorgt so für sommerlich-beschwingte Kinounterhaltung.
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Margret Köhler: br-online Margret Köhler: br-online
Kommentar löschenTrotz kruder Komik, vor allem, wenn knackige Kerle aus Rom die schläfrige Provinz aufmischen, behandelt der Regisseur sensibel und kraftvoll die Fragilität von Eltern-Kind-Beziehungen. Er erzählt von der Schwierigkeit, aus den normierten Mustern auszubrechen und den Begriff Normalität neu zu definieren [...] - wunderbar unterhaltsam und mit der nötigen Dosis Verrücktheit.
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LuGr: MovieMaze / NEGATIV u.a.
Kommentar löschenDiese italienische Komödie um das Coming-Out der Söhne eines konservativen Familienvaters hat den Genre-Kollegen aus den USA Einiges voraus: Sympathische, zum Teil gar vielschichtige Charaktere, dramatische Zwischenspiele, das Ernst-Nehmen seiner Thematik (Lebenslügen und die Liebe) und eine versöhnliche Botschaft. Dabei versprüht "Männer al dente" auch Leichtigkeit im Umgang mit Homosexualität, wie eine urkomische Episode um den Besuch vierer "Freunde" beweist. Eine gute Mischung aus Komik und Nachdenklichkeit. Anschauen!
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Kommentare (10) — Film: Männer al Dente
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Kommentar löschenEin wahrhaft poetischer Film ... Sommer in Süditalien, pasta, vino, la dolce vita - nicht ganz - denn die bittersüssen Geheimnisse geben dem Film die rechte Würze.
Bin noch ganz verzaubert von den schönen Bildern eingerahmt in einen wunderbar untermalenden score.
Sicher nicht die ganz grosse Geschichte, doch wunderbar erzählt und verwoben mit den Erinnerungen der Grossmama ... herrliches Sommerkino, schöne Menschen in herrlichem Ambiente finden das, was wirklich zählt im Leben, zu entdecken in jedem neuen Augenblick ... das Leben selbst.
Der Titel ist völlig daneben ... einfach eine Episode aus der Geschichte einer Familie ... liebenswert.
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Amadis 2012/04/15 12:24:59
Kommentar löschenEin atmosphärisch gut gemachter Streifen. In den ersten 15 Minuten ist es etwas verwirrend und oberflächlich, die Geschichte wird dann aber immer stärker und gewinnt auch an Tiefe. Die wunderschönen beinah fotografisch gefilmten Bilder haben mich sehr angesprochen.
Schauspielerisch konnten nicht alle Rollen überzeugen, im Grossen und Ganzen werden die Charaktere aber gut umgesetzt. Ein unterhaltsamer und abwechslungsreicher Film der aber nicht ins Komödien-Genre gehört, sondern mit Tragikkomödie wohl passender umschrieben ist.
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annaberlin 2010/11/09 18:11:59
Kommentar löschenIch habe mich ganz schön gelangweilt....Männer al dente ist ein Film für einen konservativen Uritaliener, der eigentlich bereit wäre, über seinen Tellerrand zu schauen, es aber wegen seiner ständig spaghettikochenden Mama nicht schafft. Ansonsten wirkt es schon ziemlich lächerlich, wenn ein erwachsener Mann wegen seiner Homosexualität von seiner kompletten Familie verstoßen wird und der Vater dann als Strafe Gottes gleich mal einen Herzinfarkt erleidet...
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Sonse 2010/11/09 20:16:04
Antwort löschenDa frag mal den Silvio...
annaberlin 2010/11/10 22:10:10
Antwort löschenDer hat keine Zeit, weil er 17jährige Prosituierte vor dem Knast bewahren muss, um sie in seinen Harem einzuschleusen.
strangelet 2010/11/01 09:39:12
Kommentar löschenEine veritable Seifenoper im Spielfilmformat, die alle Klischees bedient. Aber wenn sowas ordentlich gemacht ist, kann es ganz unterhaltsam sein.
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Sonse 2010/09/12 23:47:33
Kommentar löschenTja, in sowas wird man von italophilen Freunden geschleppt. Der Titel ist furchtbar (auch im Original... "Treibminen" WTF?), der Film nicht ganz so schlimm. Leider weiß diese Coming Out-Geschichte in Apulien zwischen Pasta-Romantik, albernen Schwulenklischee-Witzchen und schmachtend-depressiven Blicken nicht so recht was sie sein will. So sieht man anfangs ein leidlich nettes Komödchen, das jedoch zunehmend dramatische und schwermütige Untertöne bekommt, ohne einen von der aufdringlichen Manierpuliermusik (kann jemand den Pianisten und die Streicher erschießen, bitte!?) abgesehen, wirklich zu berühren. Man wartet letztlich auch vergebens, dass die Hauptfigur mal wirklich lächelt und etwas mehr Charakter zeigt, dieses Geschmachte von Frau Stöckelschuh endet und die Omi in dieser Familie mal ordentlich auf den Tisch haut. Und so verabschiedet sich der Film im Abspann zumindest treffend: Die erste Hälfte dudelt irgendein grausames Gejaule, dann die herbe Zäsur, die lockere Komödienmusik für den Rest der Credits. "Mine vaganti" könnte man sich vielleicht schön saufen. Ich mag aber keinen Grappa.
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schmetterling 2010/08/11 23:15:25
Kommentar löschenerstaunlich und überraschend, wie aus einer geschichte, welche zu beginn klischeehaft und seicht startet, sich langsam ein gefühl der tiefe im einem ausbreitet und gleichzeitig der charme des komödianten und unmöglichen wahrmachenden geformt wird. mit einem anderem ende, dass doch bekannt vorkommt und trotzdem legitimiert, den film als gut zu bewerten.
fazit: der wäscheber, der zu bügelnde, wird nur langsam weniger, da der film doch mehr aufmerksamkeit fordert, als zu beginn gedacht.
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Kris 2010/07/20 12:31:47
Kommentar löschenWie blöd, wenn einem beim Coming-out der große Bruder zuvorkommt. Kinder von starken (und in diesem Fall italienischen) Eltern haben es nicht leicht. Sei es der Berufswunsch, die Wahlheimat oder die sexuelle Orientierung, man kann ihren Ansprüchen einfach nicht gerecht werden. Jede Menge spaßige Verwicklungen sind die Folge, aber auch einiges an Drama kommt an den Tag. Denn da ist noch die weise Großmutter, die sich ihr Leben lang mit unerfüllter Liebe gequält hat und nicht will, dass es ihren Enkeln genauso ergeht. Denn Tommaso möchte nicht in der elterlich-provinziellen Nudelfabrik arbeiten, lieber möchte er mit seinen lustigen, schwulen Freunden in Rom bleiben. So ziemlich jedes Schwulenklischee wird vorgeführt, um das große Familiendrama aufzulockern. Der "deutsche" Titel ist allerdings mal wieder zum Heulen.
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Loewe2010 2010/07/19 12:15:34
Kommentar löschenFür mich der schönste Film des Sommers.
Großartige Bilder, große Gefühle und unheimlich liebenswerte Charaktere. „Männer al dente“ hat alles was eine bewegende Komödie braucht, um ein Sommerhit zu werden
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Snowfall 2010/07/13 16:01:51
Kommentar löschenKurz und knapp: Zäher Anfang, gute Mitte und ein ebenfalls zähes Ende. Durch die Nebengeschichte mit der Oma, die irgendwie doch zur Hauptgeschichte wird, geht der rote Faden etwas verloren. Ansonsten sehr unterhaltend, wenn auch nicht die fesselndste Story.
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trudi 2010/07/06 14:35:42
Kommentar löschender film ist viel besser als das plakat und der deutsche tietel vermuten lassen.
mehr oder weniger tragische familiengeschichte aber durch den humor sehr unterhaltsam anzusehen. ich meine es hat spaß gemacht.
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