Men Behind the Sun
Hei tai yang 731 (1988), Laufzeit 105 Minuten, FSK 18, Historienfilm, Drama
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von Tun Fei Mou, mit Hsu Gou und Tie Long Jin
Der Film erzählt die Geschichte eines japanischen Terrorcamps am Ende des Zweiten Weltkrieges, in dem chinesische Gefangene als Versuchskaninchen für Experimente, in denen ein tödliches Bakterium entwickelt werden soll, herhalten müssen.
Cast & Crew
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Tun Fei Mou
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Hsu Gou
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Tie Long Jin
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Zhaohua Mei
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Zhe Quan
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Gang Wang
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Runsheng Wang
Regie
Schauspieler
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Dai Yao Wu
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Andrew Yu
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Dun Jing Teng
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Wen Yuan Mou
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Mei Liu
- Genre
- Kriegsfilm, Drama
- Zeit
- Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Volksrepublik China
- Handlung
- Armee, Armee-Einheit, Brutalität, Chinese, Empathie, Experiment, Folter, Gewalt, Grausamkeit, Japanisches Militär, Jugendlicher, Konzentrationslager, Kriegsgefangener, Menschenversuch, Mord, Training
- Stimmung
- Ernst, Gruselig, Hart, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Men Behind the Sun
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Kommentare (9) — Film: Men Behind the Sun
Kommentar schreibenSilv1 2012/05/12 00:18:48
Kommentar löschenDER für mich härteste Film aller Zeiten und ich habe schon einiges gesehen. Als ich den Film zum ersten mal sah (und nachher nie wieder) war ich nah dran am abschalten.. Der an Originalschauplätzen gedrehte Film ist unglaublich authentisch, humorlos und erschütternd.
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BlueSquirrel 2012/02/25 02:28:06
Kommentar löschenAha! Da war doch was: Oberschrott "Made in Hongkong"! Argumente für diesen Film sind super-vergessenswert. Sehr exotisch natürlich, wenn man bedenkt, dass das nicht hier, sondern etwas weiter weg da drüben verbrochen wurde.
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Le Samourai 2012/02/25 06:39:11
Antwort löschenSo? Was sind denn deine Argumente GEGEN den Film?
BlueSquirrel 2012/02/25 10:45:15
Antwort löschenNicht böse sein. :) Aber Argumente gegen den Film? Ich verfolge eben weiterhin konsequent meine Linie: Für mich selbst und für die paar Leute, die ihr Unterbewusstsein von solchem Zeug verschonen wollen. Der Film macht für mich keinen Sinn. Mir fällt kein guter Grund ein warum man sich das antun sollte. Ich finde da liegt die Erklärungsnot nicht bei mir. Guggi hat das versucht: für mich absolut nicht überzeugend.
Hendrik 2012/02/25 11:43:14
Antwort löschenBravo! :-)
guggenheim 2012/02/25 12:16:23
Antwort löschenEs wäre ja geradezu fatal, wenn jeder diesen Film "gut" finden würde. Ich kann's durchaus nachvollziehen, wenn man damit nicht klar kommt. Ist halt ein schmaler Grat, auf dem sich der Film bewegt...
BlueSquirrel 2012/02/25 12:46:13
Antwort löschenIch wollte auch nicht andeuten, dass ihr den Film genossen habt. Aber ich stelle mich auch gegen eine Art von unnützem Masochismus, der sich - meiner Meinung nach - unterbewusst seelisch verletzend auswirken kann. Ich unterstelle euch einfach, dass ihr damit auch nicht "klar kommt". Ich finde das ist wichtig und finde auch, dass ich eine gewisse Verantwortung gegenüber jüngeren Leuten habe (ohne mich dabei jetzt zu ernst zu nehmen). Thanks.
guggenheim 2012/02/25 12:51:05
Antwort löschenDoch, ich komme damit klar. Und es ist - ich spreche für mich - kein Masochismus. Es ist ein Blick auf die Welt in seiner Gesamtheit, das inkludiert auch randständiges. Da ich allerdings davon ausgehe, dass die Meisten sich den Film hinsichtlich des Sicko-Anteils angucken, weniger des Gehalts wegen, bin ich auch nicht der Meinung, dass jeder diesen Film sehen sollte, schon gar nicht Menschen, denen es an Erfahrung und richtigem Einordnungsvermögen fehlt - was auf ein Gros junger Leute zutrifft.
BlueSquirrel 2012/02/25 13:12:48
Antwort löschenIch kann dir beim dritten Satz zwar nicht zustimmen, muss aber akzeptieren was du sagst. Ein Argument wäre aber noch, dass der Film mal wieder seinem Thema überhaupt nicht gewachsen ist. Das ist bei solchen Themen erschütternd selbst-demontierend. Aber schön dass wir jetzt eine kleine Debatte darüber für den Thread erstellt haben. Das ist doch immerhin was.
Janus Winter 2012/02/27 08:36:19
Antwort löschenSchade, dass man immer noch keine Kommentare liken kann. Ich setz mir diesen kranken Scheiß auf die Watchlist, allen Warnungen zum trotze.
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Le Samourai 2012/02/27 08:37:42
Antwort löschenGuter Film, worth watching! :)
BlueSquirrel 2012/02/27 12:34:58
Antwort löschen@JW: Meine Warnung galt jetzt nicht speziell nur diesem Film. Meinjott, das wird schon jeder verkraften können und Guggenheim hat recht: Es ist kein Folterfilm und die harten Szenen sind sehr vereinzelt. Ich rede mehr von einer Anhäufung solcher Filme im eigenen Speicher. Trotzdem. Es ist objektiv keine gelungene Abhandlung über das Lager 731! Ein entsprechendes Äquivalent für Nazi-Verbrechen würde grob fahrlässig wirken. Außerdem sind diese japanischen Verbrechen natürlich schriftlich dokumentiert. Wenn ich gestern lese wie in Darfur fantasievolle Kaiserschnitte durchgeführt werden, brauche ich mir das morgen nicht visuell bestätigen lassen. So. Nun bin ich still. Nur zu.
Dom699 2012/02/25 01:44:19
Kommentar löschenVorweg zu den vorausgegangenen Diskussionen: Die Autopsieszene ist echt. Das hat der Regisseur auch zugegeben. Tatsächlich wurde die Leiche eines kleinen Jungen autopsiert, der bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Die Eltern gaben ihr Einverständnis und die Pathologen trugen Kostüme und wurden gefilmt. Allerdings gibts in dem Film noch mehr echte Leichen. Die Gesetze waren damals in China liberall genug, um haufenweise echte Leichen(teile) für die Filmproduktion an den Start zu bringen. Bsw die abgefrorenen Arme, die die Frau in die Kamera hält, waren echte Leichenteile. Die Frau war übrigens die Nichte des Regisseurs.
Was den Tiersnuff angeht ist die Lage allerdings nicht so eindeutig. Angeblich ist die Katzenszene nicht echt, sagte der Regisseur in einem Interview Mitte der 90er. Allerdings bezweifel ich das aus mehreren Gründen:
Erstens: in einem chinesischen Interview hat sich der Regisseur früher mal anders geäussert und impliziert, die Szene wäre doch echt. Auffällig ist hierbei, er änderte seine Aussage erst viele Jahre nach der Produktion des Filmes und erzählte ausländischen Medien auch was anderes als den einheimischen.
Zweitens: im Interview sagte der Regisseur zu dieser Frage, dass die Katze in der Szene mit rotem Honig bestrichen wurde, der von Ratten, die die Kinder des Dorfes gefangen hatten, lediglich abgeleckt wurde. Das glaube ich aber nicht, da das "Blut" zu echt aussieht, und absolut nicht wie ein Zuckerprodukt. Ausserdem, tausend wilde Ratten, und er sagt ja das es wilde Ratten waren, würden meiner Ansicht nach eine Katze in so einer Situation, auf so engem Raum, angreifen. Die Katze windet sich am Ende des Spektakels auch verdreht auf dem Boden herum. Ich glaube kaum, dass eine gesunden Katze, mit Honig eingerieben oder nicht, sich in Gegenwart von tausend wilden Ratten so wohl fühlen würde, dass sie sich freiwillig auf dem Boden aalen würde. Der Regisseur behauptet auch, die Katze würde danach gebadet, gestreichelt und bekam danach lecker 2 Fische, was etwas theatralisch und aufgesetzt klingt.
Drittens: ich glaube das Menschen die für einen Film 1000 Ratten mit Benzin übergießen und anzünden (und die Szene ist definitiv kein Fake) auch kein allzugroßes Problem damit haben werden, noch eine Katze draufgehen zu lassen.
Viertens: Ich hab die Szene gesehen und speziell unter dem Gesichtspunkt dieser Frage genau unter die Lupe genommen. Und ich kanns nicht beweisen, aber ich finde das sieht verdammt echt aus. Man sieht wie die Katze hysterisch herum hüpft und hinterher liegt sie verzerrt und krampfig zwischen den Ratten. Mein seit 30 Jahren geschultes Horrorfilmauge sagt mir, das sieht echt aus. Aber wie gesagt, kann mich natürlich auch irren.
Was den Film selber angeht: Er ist zum kotzen. Möglicherweise kann man dem Film einen gewissen Mut und eine gewisse Tollkühnheit unterstellen, ein so kontroverses und vor allem so verdrängtes Thema mit aller Gewalt in den Mittelpunkt zu stellen, und ohne jede Rücksicht auf den guten Geschmack oder strafrechtliche Relevanz dem Zuschauer in die Fresse zu schlagen. Über die Notwendigkeit eines solchen Films in einer solchen Welt, kann man meiner Ansicht nach jedenfalls durchaus diskutieren.
Ich glaube aber auch, dass man das was der Film an gehaltvoller Aussage übermittelt auch anders hätte übermitteln können. Ich glaube, dass der Film zu großen Teilen Selbstzweckhaft daher kommt, was gerade so übertriebene und raumeinnehmende Szenen wie die Katzenszene, die Druckkammerszene oder die Autopsieszene beweisen. Da ich durch die Inszenierung dieser Szenen als bewiesen ansehe, dass der Film die Gewalt so wie er es tut zelebriert und um größtmögliche Wirkung bemüht ist, also sich den Vorwurf der Selbstzweckhaftigkeit gefallen lassen muss, wird plötzlich aus dem einzigen wirklichen Legitimationsgrund eines solchen Filmes sein größter Fehler. Die Selbstzweckhaftigkeit im Rahmen des brisanten, realen Hintergrundes ist ein No Go, dass im Gegensatz zu anderen Kontroversen des Films über Länder-, Geschmacks-, oder Kulturgrenzen hinaus Substanz haben muss.
Jeweils einen Punkt gibts von mir für Kostüme und den Mut, so ein Thema überhaupt filmisch anzugehen. Und einen halben Punkt gibts für die Albträume, die der Film mir als Jugendlicher beschert hat.
-ps: um es direkt klarzustellen: der Tiersnuff hat für mich eine wesentlich höhere Relevanz bei der Kritik eines solchen Fiilmes, als die Gewalt, die gegen Menschen gerichtet wird. So einfach die Gründe dafür auch sind, offenbar kriegen viele das nicht in ihren Kopf. Warum das so ist sollte eigentlich klar sein. Die Tiere sterben echt, wohingegen keine Menschen bei den Dreharbeiten zu Schaden gekommen sind (wahrscheinlich). Ausserdem haben sich die Tiere, im Gegensatz zu allen Menschen die mitgewirkt haben, nicht freiwillig zur Mitarbeit an dem Film entschieden. Drittens kann man jede Gewalt, die man warum auch immer in einem Film darstellt, irgendwie künstlerisch legitimieren. Das gilt aber nicht für echte Gewalt an leidensfähigen Wesen, da hier eine Grenze überschritten wird, die in einer Gesellschaft die sich für zivilisiert hält nicht überschritten werden sollte. Ein Film, auch zu höchst kontroversen Themen, sollte ein Kunstprodukt mit einem sichtbaren Abstand zur Realität sein. (Ausnahmen mögen Dokumentationen sein, die das Gezeigte dann aber auch inhaltlich aufarbeiten sollten). Ein Film, der seinen Schauwert mit dem in panascopisch weitwinkelig gedrehtem Quälen armer Tiere zu steigern versucht, ist für mich armselig und überflüssig, und steht in meiner Wahrnehmung nicht weit über dem schlimmsten Scheissdreck, den man sonst noch so im Internet finden kann.
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Le Samourai 2012/02/24 19:25:10
Kommentar löschenExtrem ekelhafte, aber auch wichtige Geschichtsstunde. Der abartigste Film, den ich jemals gesehen habe. Viel krasser kann es auch nicht mehr werden.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 61 Antworten
FlintPaper 2012/02/24 19:30:43
Antwort löschenDie Katze... die Katze O_o....*sigh*
Le Samourai 2012/02/24 19:32:18
Antwort löschenAbartig, aber wohl fake.
FlintPaper 2012/02/24 19:39:02
Antwort löschenWho knows - der Regisseur sagt "NO FAKE!". Hat sich auch was bei gedacht.
_Garfield 2012/02/24 19:51:48
Antwort löschenIst der hierzulande eigentlich indiziert?
Anoirja 2012/02/24 19:54:37
Antwort löschenErst "Salò", jetzt "MBTS" - sauber! :) Die Punkte sind etwas mickrig, aber okay.
guggenheim 2012/02/24 19:55:50
Antwort löschen@_Garfield: Der ist meines Wissens nach nie in Deutschland erschienen, weswegen es auch keine Prüfung und Indizierung gab...
Anoirja 2012/02/24 19:57:59
Antwort löschenIn Kürze:
"Am 30. März 2012 veröffentlichen 8-Films und Musketier Media den CAT III-Klassiker Men behind the Sun zum ersten Mal in Deutschland, jedoch nur in einer um ca. 9 Minuten zensierten Version.
Dass es auch eine unzensierte Version geben wird, welche im Rahmen der erfolgreichen CAT III-Reihe erscheinen wird, war bereits bekannt. Shock Entertainment, welche die Reihe von Illusions übernommen haben, werden die Uncut-Version am 15. Februar 2012 in Österreich auf den Markt bringen. Selbstverständlich mit kompletter deutscher Synchro.
Die Aufmachung wird identisch mit den bisherigen Veröffentlichungen der Reihe von Illusions sein. Die Hartboxen werden das gleiche Design besitzen und auf 3.000 Stück limitiert sein."
Quelle: schnittberichte
Le Samourai 2012/02/24 19:59:23
Antwort löschenWollte ich auch gerade posten :)
Naja, was heißt mickrig. Der Film ist sicher kein Meisterwerk wie SALO, daher die berechtigte Diskrepanz bei den Punkten.
Anoirja 2012/02/24 19:59:26
Antwort löschenEdit: Der 15. Februar ist ja schon gewesen.
Le Samourai 2012/02/24 20:00:56
Antwort löschen...und jep, bei mir sind gerade Nasty-Wochen. Salo, MBTS, auf dem Programm stehen noch "Antropophagus" und "Thriller"... ;)
Mr Vincent Vega 2012/02/24 20:05:32
Antwort löschenWas haben diese vier Filme miteinander zu tun? Richtig, nix. :P
Le Samourai 2012/02/24 20:06:36
Antwort löschenAbsolut nix. Ist meine ganz eigene, total wahllose Zusammenstellung berüchtigter Werke, die ich noch sehen muss(te). :)
Mr Vincent Vega 2012/02/24 20:08:06
Antwort löschenNa gut. Was aber an THRILLER berüchtigt sein soll, außer dass es eines der absoluten Vorbildwerke der Tarantino-Jungstudenten-Nerdgeneration ist, weiß ich allerdings auch nicht. MAN-EATER ist natürlich grandios!
Anoirja 2012/02/24 20:09:31
Antwort löschenNein, ein Meisterwerk ist "MBTS" sicher nicht - ich habe ihm ja auch entsprechend weniger Punkte als "Salò" gegeben. Ach, stimmt - du hattest dem eh einen Punkt weniger zugestanden als ich und ich gestehe, dass ich hier auch geschwankt habe, mich dann aber doch für die höhere Punktzahl entschieden habe.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 20:14:15
Antwort löschenHier noch zwei Geheimtipps für flaue Mägen (diese Filme könnten Ihnen gefallen, wenn Sie MBTS mochten): GUTS OF A VIRGIN und FLOWERS OF FLESH AND BLOOD.
Le Samourai 2012/02/24 20:15:06
Antwort löschenVorgemerkt. :)
Le Samourai 2012/02/24 20:19:28
Antwort löschenAchso, Guinea Pig. Den hab ich hier schon rumfliegen.
Anoirja 2012/02/24 20:20:09
Antwort löschenVölliger Blödsinn - dann empfehle ich gleich auch noch Dreck wie "Murder-Set-Pieces" und "August Underground's Mordum". Hihi.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 20:23:30
Antwort löschenNein nein, die gehören ja schon zum Neo-Sch(l)ockquatsch, vgl. SUBCONCIOUS CRUELTY etc., sowas zählt nicht. Hier geht's schließlich um die Grundausbildung. :D
Anoirja 2012/02/24 20:25:21
Antwort löschenSchon wieder Blödsinn - "Subconscious Cruelty" mag ich nämlich. ;)
bobo-lemon 2012/02/24 20:43:44
Antwort löschenMAN BEHIND THE SUN II + III gibts ja auch noch. Einer von beiden war nicht mal schlecht, ich weiß nur nicht mehr genau welcher. Ansonsten kann man sich ja auch mal EBOLA SYNDROME, ALL NIGHT LONG, THE UNTOLD STORY oder A CHINESE TORTURE CHAMBER STORY ansehen.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 20:49:23
Antwort löschenVoll der Aufmarsch der Gorebauern hier.
Anoirja 2012/02/24 20:53:11
Antwort löschen"MBTS" ist nun mal näher an "Salò" als an all den anderen erwähnten Machwerken hier - und für Gorebauern sicherlich nicht sehr interessant.
Le Samourai 2012/02/24 20:59:34
Antwort löschenWhat have I started? Gorebauern gefällt mir! :)
lieber_tee 2012/02/24 21:08:28
Antwort löschenHier bei euch fühle ich mich wohl!
lieber_tee 2012/02/24 21:22:43
Antwort löschen@ Vega
"Man-Eater" ist grandios ???!!! Also ne, genau der ist eine Möchtegern-Schlachtpatte für, in den 80ern pubertierenden, Jungens. Heute ist der nur noch ein öder Heuler (nicht nur wegen dem Gore). Dann lieber die Fortsetzung "Absurd".
Mr Vincent Vega 2012/02/24 22:29:53
Antwort löschenMAN-EATER besticht durch eine einzigartig dichte und gerade für D'Amato-Verhältnisse ungewöhnliche Schaueratmosphäre, die sowohl die Vorzüge ihres Spielraums (griechische Insel, alte Ferienvilla etc.) herauszubilden, als auch den literarischen Kontext der Geschichte (Dantes Göttliche Komödie) in ein albtraumhaftes Gegenteil zu verkehren weiß. Ein schöner Film.
lieber_tee 2012/02/24 22:34:55
Antwort löschenFindest du das nicht ein wenig überinterpretiert? D'Amote=Dante, uff.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 22:35:49
Antwort löschenOch, passt schon so. :-)
lieber_tee 2012/02/24 22:37:45
Antwort löschen...und Boll ist der moderne Ingmar Bergman (Vorsicht, gleich mischt sich Duffy ein).
Le Samourai 2012/02/24 22:39:30
Antwort löschenBoll ist der moderne Haufen Scheiße.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 22:41:46
Antwort löschenNa ja, von "D'Amato = Dante" war ja nun wirklich keine Rede. Ich möchte auch lediglich den Film verteidigen, nicht seinen Regisseur.
Le Samourai 2012/02/24 22:42:52
Antwort löschenIch guck' den jetzt.
lieber_tee 2012/02/24 22:47:14
Antwort löschen@Vega,
ManEater = Dante, etwas geschwurbelt der Ansatz. Zumindest hat der Film einen ähnlichen Humor wie die göttliche Komödie.
@ Le
ist dann Bergman ein vergangener Haufen Kot?
Mr Vincent Vega 2012/02/24 22:52:46
Antwort löschenAuch von "ManEater = Dante" habe ich nichts geschrieben, dies wäre freilich auch ein etwas kurioses Bild (allerdings von eigenem Reiz), sondern ich sprach von einem literarischen Kontext. Das ist übrigens auch keine Interpretation von mir: George Eastman, Hauptdarsteller und Drehbuchautor des Films, ließ sich nach eigenen Angaben vom Dante-Stoff inspirieren.
lieber_tee 2012/02/24 23:05:30
Antwort löschenDer "literarische Kontext" macht aber die Langeweile und bescheidene Bildsprache von Antropophagus nicht weg... Und das der irre George sich von Dante inspirieren ließ kann ich mit guuut vorstellen...
der cineast 2012/02/24 23:08:19
Antwort löschenIhr seid eklig. Immer so böse Filme. Verstehe ich nicht.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 23:16:51
Antwort löschenLangeweile ist ja erst einmal lediglich eine Tatsachenbeschreibung, warum das so viele als Werturteil verstehen, will mir sowieso nie rein. Etwas, das eine lange Weile hat, ist ja nun deshalb nicht gleich schlecht.
der cineast 2012/02/24 23:18:05
Antwort löschenBock auf ne Kippenlänge?
Mr Vincent Vega 2012/02/24 23:18:58
Antwort löschenGeht leider nicht.
der cineast 2012/02/24 23:20:24
Antwort löschenHDGDL trotzdem. LOL.
Mr Vincent Vega 2012/02/24 23:21:01
Antwort löschen<3
der cineast 2012/02/24 23:22:01
Antwort löschen<3
lieber_tee 2012/02/24 23:27:57
Antwort löschenLangeweile ist eine subjektive Wahrnehmungs- Empfindung beim schauen eines Filmes oder beim Warten auf den Bus und dann ein persönliches Bewertungsurteil. Mit Tatsachen hat das wenig zu tun. Bildsprache, Erzähltempo, Inhalt kann Langeweile, je nach Stimmung, beim Zuschauer auslösen. Hat mit der Befindlichkeit, Stimmung und Erwartung des Konsumenten zu tun und ist natürlich total un-objektiv. Man-eater ist LANGWEILIG! ;)
Mr Vincent Vega 2012/02/24 23:30:00
Antwort löschenIst er hin und wieder, ja. Aber immer noch 10 mal besser als ABSURD. Der ist nur was für 80er-Splatterkiddies. :-)
lieber_tee 2012/02/24 23:31:55
Antwort löschenScheiße,du hast mich voll erwischt...:))))))
der cineast 2012/02/24 23:34:00
Antwort löschenWieso kenne ich deine AMER Kritik schon irgendwo anders her? Tee.
lieber_tee 2012/02/24 23:36:09
Antwort löschenWas meinst du ?
der cineast 2012/02/24 23:37:52
Antwort löschenNichts mehr. Bin irgendwie müde, aber doch nicht.
(Ohne Dich schlaf ich heut Nacht nicht ein)
lieber_tee 2012/02/24 23:46:08
Antwort löschenIch frage morgen nochmal nach. Schlaf gut.
guggenheim 2012/02/25 00:12:38
Antwort löschenNachdem ich mich durch über 40 Mails geklickt habe, die während meiner Abwesenheit eingetrudelt sind (wer konnte das ahnen) klinke ich mich mit folgendem Hinweis aus: MBTS 2 (eine Art Remake des ersten Teils) & 3 sind von Godfrey Ho und somit wesentlich schlechter. Nur der inoffizielle vierte Teil, wieder von T.F. Mou, kommt an Teil 1 ran. Der heißt übrigens "Black Sun: The Nanking Massacre"...
FlintPaper 2012/02/25 00:18:23
Antwort löschenMBTS 2 + 3 sind echt kagge, dann lieber doch nochmal All Night Long I - III gucken. Den "vierten" kannte ich garnicht.
Le Samourai 2012/02/25 00:31:09
Antwort löschenMAN EATER ist toll. Und überhaupt keinen Meter langweilig.
lieber_tee 2012/02/25 00:39:13
Antwort löschenuhh, noch einer... Vega gibt wenigstens zu das er einige Längen hat, bei dir ist es noch nicht mal ein Meter. Muss ich mir den nochmal anschauen? Mal sehen, irgendwann mal, gibt echt besseres und wichtigeres. Kennste die Fortsetzung für Gore-Bauer?
Le Samourai 2012/02/25 00:44:46
Antwort löschenAlso ich hab den ohne Pause und aufkommende Langeweile super schauen können. Durchweg creepy. Hab aber halt auch ne Schwäche für 70s/80s Low Budget Kram.
Solltest du nochmal ran!
Nope, kenn ick nich.
Mr Vincent Vega 2012/02/25 00:53:00
Antwort löschenHab das mit der Langeweile nur geschrieben, um den Tee etwas abkühlen zu lassen. Finde den Film auch bombenunterhaltsam.
lieber_tee 2012/02/25 01:11:35
Antwort löschenAch ihr seit so lieb und sorgsam mit dem Tee...
der cineast 2012/02/25 05:48:18
Antwort löschenV<3.
DeDavid 2012/02/25 11:26:44
Antwort löschenIch bezweifle, dass dieser Film abartiger ist als "Melancholie der Engel".
http://www.moviepilot.de/movies/melancholie-der-engel
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Anoirja 2012/02/25 17:37:36
Antwort löschenOha, knapp 50 E-Mails wegen dieses Kommentars! :o
Vielleicht interessiert es ja noch den Einen oder die Andere, dass der Regisseur ursprünglich einen Dokumentarfilm drehen wollte, aber die Japaner bei der Vernichtung der Beweise so gründlich vorgegangen waren, dass es letztendlich leider nicht für eine fundierte Doku gereicht hat. Ein düsteres Kapitel japanischer Geschichte, das jahrzehntelang totgeschwiegen wurde - erst 2002 gab das Bezirksgericht Tokio diese Kriegsverbrechen zu, u. a. auch weil Shinozuka Yoshio (Mitglied der Einheit 731) nicht länger geschwiegen hat.
Wer mehr über die Einheit 731 erfahren möchte, dem sei die Doku "Japanische Soldaten des Teufels" ("Riben guizi") aus dem Jahr 2001 empfohlen, in der Shinozuka Yoshio und einige andere ehemalige Soldaten der Einheit über die Gräueltaten berichten.
bobo-lemon 2012/02/25 19:43:35
Antwort löschenPHILOSOPHY OF A KNIFE fällt mir zum Thema MBTS gerade noch ein ... um diese kurzweilige Diskussion wieder bisschen anzukurbeln! ;)
MurderSquad 2012/02/13 11:55:23
Kommentar löschenHaben sie dieses Teufelswerk endlich in ihrer Datenbank aufgenommen. Schön.
Ganz harter Tobak, man sieht Dinge die man nicht mehr vergisst, die wandern auf Lebenszeit im Kopf herum. Von daher ist der Schinken mit Vorsicht zu schauen, ja schauen, nicht geniessen. ;) Es wandelt das Gerücht umher, das die Autopsie echt ist. Ist sie auch. Angeblich wurden die Angehörigen im Vorfeld dafür bezahlt, das die Sache für den Film verwendet werden darf. Von beiden Seiten finde ich das sehr verwerflich, egal. Katzenszene ist auch echt. Die Katze wurde vorher nicht gefragt.^^ Brennende Ratten sind auch ohne Spezialeffekte entstanden. Wenn man über diesen ganzen kranken Mist hinweg sieht, hat man aus meiner Sicht einen harten, fiesen und auch guten Film. Im März kommt eine Deutsch synchronisierte Fassung raus, find ich allerdings unnötig. Zu empfehlen ist die alte Special Edition (wenn man sie noch irgendwo bekommt). Dort ist noch eine Doku über Unit 731 drauf, zu Wort kommen Täter, Angehörige einiger Opfer und es gibt tolle Bilder aus dem Komplex zu sehen.
Nebenbei: Dr. Shiro Ishii bekam keine Strafe, erhielt stattdessen diplomatische Immunität von den Weltverbesseren USA, im Tausch bekam die Oneworldpolice die Ergebnisse der Experimente. Jawohl meine Herren, das ist Politik. ;)
Also ich selbst habe mich seit dem ersten mal gucken eingehend mit Unit 731 beschäftigt.
Von mir keine Empfehlung, muss jeder selbst wissen, ob er sich den Film gibt.
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Teezy123 2011/12/10 20:14:43
Kommentar löschensoso, das ist also der berüchtigte Men behind the sun Streifen...
Berüchtigt für seine dillettantischen Darsteller.
Berüchtigt für seine Gewaltszenen, wobei man bei fast allen erkennt wie stümperhaft sie eigentlich gemacht wurden.
Berüchtigt auch für eine widerliche Katzenszene, wofür dem Regisseur die Lizenz zum Filme-Drehen auf Lebenszeit entzogen werden sollte.
MBTS gehört für mich zu den schlechtesten Filmen überhaupt, dagegen sind die Ilsa-Filme ja der absolute Traum...
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the assassin 666 2012/05/12 22:51:43
Antwort löschen100 % zugestimmt ein ekelhafter Film.
pramudiya 2011/04/17 14:08:31
Kommentar löschenPositiv anzumerken ist, dass man dem Film einen gewissen Versuch nicht aberkennen kann, das Licht auf schreckliche, nicht so bekannte Geschehnisse des zweiten Weltkriegs zu werfen.
Dass man dafür echte Tiertötungen braucht ist sehr stark anzuzweifeln.
Ohne diese Szenen würde man jedoch heutzutage nicht mehr über den Film reden, weil so kann er nur stellenweise überzeugen.
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moep0r 2011/03/04 11:19:12
Kommentar löschenImho zu abstossend um besser bewertet zu werden, auch wenn der Film im Grunde nicht schlecht ist ;_;
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guggenheim 2011/03/03 13:17:21
Kommentar löschenBekannt ist die "Men Behind the Sun"-Reihe ja vor allem wegen des Rufs als eines der härtesten Werke aller Zeiten. Unabhängig von den anderen Teilen, die noch vor mir liegen, kann ich das hinsichtlich des ersten Teils so nicht in Gänze bestätigen. Ganz klar, "Men Behind the Sun" ist in seiner Darstellung von abartigen Gräueltaten nicht im Geringsten zimperlich. Da wird detailiert ein kleiner Junge entweidet, Haut abgezogen oder sonstige schreckliche Experimente durchgeführt. Aber die Reduzierung darauf wird dem Film nicht gerecht, man würde ihn als Folterfilm abtun, der er nicht ist. Semi-basierend auf realen Ereignissen (eine Diskussion über den Wahrheitsgehalt des Hintergrunds spare ich mir, denn dass es im 2. Weltkrieg derartige Auswüchse gab, steht fest. Ob man hier Japans Regime heranzieht oder aber das nazionalsozialistische, spielt im Grunde keine Rolle) wird hier ohne Kompromisse gezeigt, zu was der Mensch fähig ist und wie ideologische Verblendung auch noch den letzten humanitären Gedanken eliminieren kann. Die dem Film häufig vorgeworfene schwarz-weiß-Zeichnung kann ich dahingehend auch beim besten Willen nicht nachvollziehen, schon deswegen nicht, da sie faktisch nicht existiert. Die jungen Auszubilden sind nämlich keineswegs alles unterkühlte und manipulierbare Sadisten. Der Handlungsstrang mit dem behinderten Jungen und dem heranwachsenden Soldaten zeigt eindeutig, dass hier noch Moral und Ethik vorhanden sind.
Leider scheinen manche Rezipienten weit mehr auf die knüppelharten Experimente zu achten und weniger auf den Subtext. In Einklang gebracht ergibt sich nämlich ein erschreckend realistisches Bild der Abgründe aber auch der, jedoch weit subtiler dargestellt, emotionalen Fähigkeiten des Menschen.
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phoenix409 2011/03/03 14:46:53
Antwort löschenSchlummert schon lang bei mir auf der Platte, so richtig Lust drauf hab ich aber nie. Mal sehen ob ich das so sehen kann wie du :)
guggenheim 2011/03/03 14:50:26
Antwort löschenDer geht überraschend dosiert mit Gewaltakten um, aber wenn es welche gibt, sind sie halt richtig hart. Aber es ist kein sinnloses Geschlachte, das steht schonmal fest.
moep0r 2011/03/04 11:17:59
Antwort löschenMh. Ja also wenn man davon absieht, dass es eine echte Leiche ist, die da seziert wurde und auch die Katze wirklich gestorben ist, dann ist der Film wirklich nur halb so wild ;(
guggenheim 2011/03/04 11:32:21
Antwort löschenDas konnte ich nicht verifizieren. Was ich dazu gelesen habe, klingt für mich immer ein bisschen nach Legendenbildung. Sollte es jedoch stimmen, dann ist v.a. das mit der Katze natürlich inakzeptabel. Aber: im Zweifel für den Angeklagten...
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Anoirja 2012/02/25 17:00:29
Antwort löschenSehr schön ausgeführt! Danke!
guggenheim 2012/02/26 00:54:03
Antwort löschenBitte :)