Messner
Messner (2012), DE/FR/IT/NP/PK Laufzeit 108 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm, Drama, Dokumentarfilm, Sportfilm, Kinostart 27.09.2012
8 Bewertungen
Skala 0 bis 10
28 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Andreas Nickel, mit Reinhold Messner
Mit Messner entwickelte Andreas Nickel ein persönliches Portrait Reinhold Messners und dessen Willen Grenzen zu überschreiten.
Extrem-Bergsteiger Reinhold Messner hat seit Beginn seiner waghalsigen Klettertouren den modernen Alpinismus revolutioniert und das Limit des Machbaren gesucht. Andreas Nickel zeigt mit Messner die Etappen seines Lebens. Motiviert durch seinen Freiheitsdrang fühlt sich Reinhold Messner schon in jungen Jahren zu den Bergen hingezogen. Das Velangen mehr von der Welt hinter seinem Heimatdorf zu sehen prägt sich immer mehr aus, bis er beginnt ohne gesichterte Ausrüstung die Alpen zu erklimmen. Seine Projekte werden für ihn immer waghalsiger und gleichzeitig attraktiver. Dennoch sucht Messner nicht nach Heldentum sondern befriedigt lediglich seinen Wunsch nach Ungebundenheit. Er und Peter Habeler sind die ersten Bergsteiger, die ohne Zuhilfenahmen von Flaschensauerstoff auf den Himalaya gelangen. Messner beschäftigt sich mit den Motivation des Höhenbergsteigers, mit seinen Forstschritten aber auch mit seinen Misserfolgen.
Hintergrund & Infors zu Messner
Gedreht wurde er in Höhen von bis zu 8300 Meter. Die Dokumentation ist eine Mischung aus Gesprächen mit Messner selbst, weit umfassenden Höhenaufnahmen und seltenem Archivmaterial. Ergänzt wird die Spielhandlung durch inszenierte Sequenzen, die insbesondere die Kindheit und Jugend im Elternhaus nachzeichnen. (LB)
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Kritiken (8) — Film: Messner
Christian von mehrfilm.de: Mehrfilm.de
Kommentar löschen“Wie kann ein Bruder einen jüngeren Bruder allein in den Bergen zurücklassen?”. Messner hätte auf diese Frage nicht antworten müssen. Seine Brüder hätten auf diese Frage nicht antworten müssen. Genauso wenig wie Weggefährten und Zeitgenossen. Sie haben es trotzdem getan. “The Times, they are a´changing” näselt Bob Dylan dazu immer wieder im Hintergrund. Ob aus dem ehrgeizigen Selbstdarsteller und Einsiedler doch noch ein reumütiger Philantrop geworden ist? Andreas Nickel hat mit seinem Porträt und Psychogramm alles versucht, um die Mauern zu durchbrechen und den Menschen hinter den glorreichen Taten zu zeigen. Und in zwei Stunden Film wird ein gutes Stück begreiflicher, warum Messner tut, was er tut. Am Ende kommt Andreas Nickel – Albert Camus zitierend – zu dem Ergebnis: Man muss sich Sisyphus als glücklichen Mann vorstellen. Warum? Weil im scheinbar Sinnlosen in Wahrheit eine tiefe Sinnhaftigkeit steckt.
Nickel ist mit seiner bestimmten aber behutsamen Herangehensweise, den beeindruckenden Luftaufnahmen der Bergwelt und dem sehr umfangreichen Material ein sehenswertes Porträt gelungen, das noch lange nachwirkt.
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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro
Kommentar löschen[Es] entsteht ein differenziertes Bild, das lediglich durch die nachgestellten Szenen an Kraft verliert. Zumal man diese ja bereits ähnlich in Vilsmeiers 'Nordwand' gesehen hat.
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C. Horn: fluter, kino-zeit C. Horn: fluter, kino-zeit
Kommentar löschenLetztlich vermittelt "Messner" auf diese Weise zwar einen guten Überblick über den Werdegang und die Wegmarken seines Protagonisten, kommt dem Menschen Reinhold Messner aber nur unwesentlich näher.
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Oliver Zimmermann
Kommentar löschenDer Film schafft es spielend, auch nichtkundige Zuschauer in die Welt der Kletterer zu entführen. Darüber hinaus präsentiert das Werk Landschaftsaufnahmen, die nur auf großer Leinwand richtig zur Geltung kommen. [...] Sehenswert!
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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR
Kommentar löschenGroßartig! [...] Ein charismatischer Mensch, dessen Abenteuergeschichten man sich fasziniert anhört, auch wenn man selbst sehr viel mehr Bodenhaftung hat.
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Hans Messias: http://film-dienst.kim-info... Hans Messias: http://film-dienst.kim-info...
Kommentar löschen'Messner' ist kein Film über das Klettern, zeigt und erklärt keine Techniken, entwirft vielmehr das Psychogramm eines Einzelgängers, der seine Grenzen auszuloten versucht hat und lernen musste, sich seine Niederlagen einzugestehen und sie zu verarbeiten.
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H.J. Rippert: filmszene.de H.J. Rippert: filmszene.de
Kommentar löschenMessner ist [...] eindringliches Psychogramm, das noch lange nachwirkt.
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Wilfried Geldner: Radio Köln Wilfried Geldner: Radio Köln
Kommentar löschenDer Film Messner, eine Collage aus Dokumentar- und Spielszenen, aus Interviews und atemberaubenden Bergaufnahmen, zeigt die Gefühlswelten Messners aus der Nähe.
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Kommentar — Film: Messner
Haole Sun, 19 May 2013 20:13:06 -0000
Kommentar löschenmessner ist und bleibt für mich ein faszinierender mensch mit aussergewöhnlichem antrieb, willen und leistungsvermögen! diesen antrieb kann ich nur zu gut nachvollziehen und macht mir somit grossen spass diesen film mit seinen grossartigen aufnahmen, vor allem denen aus dem archiv, anzuschauen.
abzug muss ich geben für die dokumenation die weitestgehend auf chronologie und organisation seiner expeditionen bleibt. es wird einem beim schauen doch sichtbar deutlich, dass die physische belastung völlig am zuschauer vorbeigeht und dass ausser der auseinadersetzung mit dem vater noch andere emotionale aspekte bei reinhold und beim klettern in der extrmen herrschen die man lediglich an den gesichtern ablesen kann, die aber im film nicht weiter angesprochen werden.
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