Ministerium der Angst
Ministry of Fear (1944), US Laufzeit 86 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama
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2 Kommentare
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von Fritz Lang, mit Ray Milland und Marjorie Reynolds
In Fritz Langs packender Verfilmung von Graham Greenes gleichnamiger Novelle spielt Ray Milland den verwirrten Stephen Neale. Neale wird aus der Irrenanstalt entlassen, in die er fälschlicherweise eingeliefert wurde. Bereits nach kurzer Zeit muss er feststellen, dass die Realität außerhalb der Anstalt noch surrealer und verwirrender ist. Ziellos wandert er durch die Straßen und trifft dabei auf eine Versammlung der “Mothers of the free Nations”, wo er unwissentlich in einen komplexen und gefährlichen Spionage-Ring der Nazis verwickelt wird. Diese halten Neale für einen ihrer Spione und versuchen mit seiner Hilfe einen Mikrofilm aus dem Land zu schmuggeln. Darauf hin engagiert Neale einen Detektiv um die mysteriösen Geschehnisse die ihn umzingeln aufzuklären, doch die Dinge werden fortan nur noch konfuser. Auf der Fluch vor Intrigen, Spionage und dem Gesetz wird Neal immer bewusster: Keiner kann dem Ministerium der Angst entkommen!
Cast & Crew
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Fritz Lang
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Ray Milland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stephen Neale
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Marjorie Reynolds
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carla Hilfe
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Carl Esmond
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Willi Hilfe
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Hillary Brooke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Bellane
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Percy Waram
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Prentice
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Dan Duryea
Regie
Schauspieler
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Alan Napier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Forrester
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Erskine Sanford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Rennit













Kritiken (1) — Film: Ministerium der Angst
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenMinisterium der Angst ist einer jener Filme, bei denen man nach mehr als der Hälfte der Spielzeit immer noch nicht weiß, wohin er führt. Die Mischung aus Mystery- und Kriminalgeschichte macht neugierig und hat viel Suspense, schade dass das Ende recht schwach und unspektakulär ausfällt. Die obskuren Charaktere und die guten Darsteller, insbesondere der viel zu selten besetzte und wie immer großartige Ray Milland in der Hauptrolle, machen Ministerium der Angst trotz der leichten Schwächen zu einem guten Film, der in vielen Belangen überzeugend ist und zugleich einen der besseren amerikanischen Filme von Lang darstellt.
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Kommentar — Film: Ministerium der Angst
Kommentar schreibenJoe Gillis 2012/01/06 00:46:39
Kommentar löschenEngland im Zweiten Weltkrieg: ›The Blitz‹ überzieht das Land mit Fliegerangriffen, Bombenhagel, Zertrümmerung. In dieser brisanten Atmosphäre erzählt Fritz Lang (nach Graham Greene) einen fabelhaft verstörenden Thriller um einen desorientierten Mann, der – gerade als vermeintlicher Psychopath aus einer geschlossenen Anstalt entlassen (er hatte zwei Jahre zuvor seiner unheilbar kranken Frau Sterbehilfe geleistet) – aufgrund einer Verwechslung in ein bodenloses Spionage-Komplott gesogen wird: Auf einem Wohltätigkeistbasar der »Mothers of Free Nations« gewinnt Stephen Neale (Ray Milland) eine Torte, die ein tödliches Geheimnis birgt – in der Folge gerät er nicht nur unter (mehrfachen) Mordverdacht sondern auch unter mondäne Wahrsagerinnen und erstaunlich klarsichtige Blinde, unter obskure Antiquare und kugelsichere Herrenschneider. Gewißheiten und Identitäten lösen sich auf wie Mauerwerk im Luftkrieg: Bücher explodieren als Höllenmaschinen, bedrohliche Gestalten erweisen sich als Hüter von Recht und Ordnung, während sich selbstlose Freunde als Agenten des Feindes entpuppen; daß ein psychologischer Berater der Behörde für Heimatschutz eifrig den Nazis zuarbeitet, kann in dieser Gemengelage nicht überraschen … »Ministry of Fear« schafft, in der modellhaften Künstlichkeit des Studios, ein konfuses Panorama der Paranoia, einen schwarzen Abgrund der Irritation, eine faszinierende Architektur der Angst. PS: Männern, die den Nachnamen ›Hilfe‹ tragen, sollte unbedingt mißtraut werden.
http://kinotagebuch.blogspot.com/
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