MR 73 - Bis dass der Tod Dich erlöst
MR 73 (2008), FR Laufzeit 125 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama
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13 Kommentare
Keine
mit Daniel Auteuil und Olivia Bonamy
Schneider ist ein Wrack: Verzweifelt am Tod seiner Frau und seinem Kind, desillusioniert durch den verhassten Dienst bei der Polizei. Doch er kann davon ebenso wenig lassen, wie vom Alkohol. Wenn er nüchtern ist, dann ist der ehemalige Elite-Cop noch immer einer der besten Männer der Pariser Mordkomission, der in seiner Laufbahn viele Mörder hinter Gitter gebracht hat. Als eine neue Mordserie mit bizarren Todesfällen beginnt, wird Schneider zu den Tatorten gerufen. Die Morde erinnern ihn an seinen schlimmsten Fall: Charles Subra war der grausamste Serienkiller, dem er je begegnete. Von seinen zahlreichen Opfern hat nur Justine überlebt, deren Eltern von Subra abgeschlachtet wurden. Nun hat Justin panische Angst als nächste dran zu sein, schließlich hat der Mörder ihrer Eltern sie nicht vergessen. Subra sitzt aber noch immer im Knast. Wer steckt also hinter den Morden? Schneider ermittelt bis zur Selbstaufgabe. Noch einmal wird er es nicht zulassen, dass der Mörder zuschlägt.
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Cast & Crew
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Daniel Auteuil
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schneider
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Olivia Bonamy
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Catherine Marchal
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marie Angéli
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Guy Lecluyse
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Clément Michu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Émile Maxence
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Moussa Maaskri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ringwald
Schauspieler
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm, Drama
Filmdetails MR 73 - Bis dass der Tod Dich erlöst
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Kritiken (1) — Film: MR 73 - Bis dass der Tod Dich erlöst
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenEiskalt-düster zeigt der Regisseur einen zerbrochenen Mann. Dabei bewegt er sich weitab der üblichen "versoffener Cop, der ein Trauma nicht unter die Füsse kriegt" - Klischees. Die Konsequenz, in der die andere Konzeptionierung dieses Themas angegangen wird, klingt schon im Untertitel an. Einige Sequenzen haben mich an Kitanos "Hana-bi" erinnert und nicht zuletzt auch dessen Bildsprache. Der Film ist sehr, sehr roh - und schaurig schön. Das einzige, was ich kritisieren könnte ist, dass 10 Minuten weniger Spieldauer dem Film eher gut getan hätten. Auch wenn die quälend langen Einstellungen von Schneider, wie er säuft, nicht unerheblich zur Gesamtatmosphäre des Films beitragen...
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Kommentare (12) — Film: MR 73 - Bis dass der Tod Dich erlöst
Kommentar schreibenSaulKaroo 2011/06/02 16:11:24
Kommentar löschenDas einzig Interessante an diesem Film ist, dass hier alle Protagonisten in (für Frankreich) ausländischen Autos sitzen… nein, die Kamera ist auch gut… aber: so großartig Daniel Auteuil sonst auch sein kann, er ist kein Lino Ventura! Sein Anstrengung einen harten, versoffenen Polizisten zu spielen, treibt einem selbst den Schweiß auf die Stirn… überhaupt alle (bis auf den souverän agierenden Phillippe Nahon) wirken in ihrer aufgesetzten Abgewracktheit angestrengt. Dann: die Dialoge! Die Pretitle-Sequenz lässt großes hoffen, aber dann wir viel hohler Pathos und Pseudo-Coolnes geredet – und gewollt ist eben nicht gekonnt. Viel Regen macht noch keinen "Blade Runner", schwarze Mäntel und Sonnenbrillen kein "Matrix" – viel postmoderne Zitierwut, die aber nichts neues entstehen lässt im Gegenteil. Irgendwann während des Films habe ich nachgeschaut, ob dieser Film auf einem Comic basiert… nee, nee, da gibt es schon steileres vom französischen Film Noir (lieber Henri Verneuil gucken!)… so viel Pose hier und keine Haltung!
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Bandrix 2011/03/28 18:49:25
Kommentar löschenDüster, dreckig, verloren und hoffnungslos.
Das ist in etwa die Atmosphäre von "MR 73".
Der Film ist in einem fort in dunklen Bildern gehalten. Man verfolgt den Hauptdarsteller Daniel Auteuil auf seiner selbstzerstörerischen Jagd auf einen Serienmörder. Er selbst ist heruntergekommen, ein Säufer und von Schicksalsschlägen gebeutelt. Einst ein Starermittler, kann er seiner alten Form nur noch hinterherlaufen.
"MR 73" ist voll mit bemitleidenswerten Charakteren, so haben auch sämtliche Nebendarsteller Probleme, an denen sie drohen zu zerbrechen.
Der Film braucht etwas zu lange um in Fahrt zu kommen. Nach einem gelungenen Start, tritt er erst einmal auf der Stelle und eine gewisse Spannung stellt sich erst nach geraumer Zeit ein.
Dafür entschädigen aber sämtliche Darsteller (vor allem Auteuil) mit fesselndem Schauspiel.
Mit der Zeit nimmt "MR 73" immer mehr Fahrt auf und das Ende ist so kompromisslos und packend, dass es einem beinahe die Schuhsohlen auszieht.
Oliver Marchal hat hier mal wieder Bestarbeit abgeliefert, denn auch seine zweite Regiearbeit überzeugt nahezu jede Sekunde.
Für alle, die es gerne mal deprimierend und düster mögen mit allerhand zu Grunde gerichteten Charakteren und großer Tragik.
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Ekkard Bäuerle 2011/02/06 18:15:11
Kommentar löschenDer französische Polizeifilm der 70er und 80er war geprägt von beklemmender Düsterkeit, schmuddeliger Kälte und einem bösartigen Staatsapparat, der stets unter dem Generalverdacht der Korruption stand. »Polar« wird dieser Stil in der Tradition des amerikanischen Film Noir genannt, der seit einigen Jahren wieder zurück ist.
Besondere Höhepunkte dieses glücklicher Weise wieder geborenen, rabenschwarzen Genres sind die aktuellen Werke »MR 73«, »Diamond 13« und »36« mit wunderbar zerfurchten, desillusionierten Akteuren wie Daniel Auteuil und Gerard Depardieu. Ein unheimliches, aber zutiefst beeindruckendes Filmkind der Grande Nation!
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JackoXL 2010/09/03 01:36:28
Kommentar löschenHatte mich auf einen Thriller eingestellt, der Film ist aber mehr eine tragische Characterstudie. Gerade deshalb aber sehr stark. Olivier Marchal hat mit "36" schon ein saustarkes Krimidrama hingelegt, hier lässt er es etwas ruhiger angehen, legt den Fokus eben mehr auf das Element Drama. Daniel Auteuil spielt die Rolle wirklich perfekt, jede Emotion kann man schmerzhaft nachempfinden. Darüberhinaus ist die Inszenierung ganz klar auf Hollywoodniveau, nur dort würde man den Stoff nicht so verfilmen, sondern eher zum massentauglichen Serienmörderfilm verwursten. Anspruchsvoller Klassefilm für Kenner.
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bobo-lemon 2010/06/09 21:38:16
Kommentar löschenWahnsinn: die düster-realistische Antwort auf "A Bitter Sweet Life", minus Bloodshed, plus Emotion. Selten haben Filmsets so sehr die innere Hölle und Zerissenheit der Protagonisten in Bildern vermittelt. Ein Rausch, der dich komplett mit nach unten reisst...
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jollyroger 2010/04/25 22:15:24
Kommentar löschenHoly shit,
was für eine Granate von Thriller, Daniel Auteuil ist soeben auf die Liste meiner Lieblingsschauspieler gerutscht und wieso kriegen wir Deutsche eigentlich immer nur Thriller hin, die nach räudiger ZDF Vorabend-Serie riechen?
Egal, MR-73 ist superb und unbedingt empfehlenswert (im Original-Ton wenn möglich, die Untertitel sind akzeptabel, wenn auch stellenweise irreführend ).
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Benni-THE-KING 2010/04/18 20:13:10
Kommentar löschender Film will unfassbar traurig sein. Aber bei mir kommt da irgendwie nicht viel an...
Technisch ist der Film aber schon stark. Die Story ist eigentlich auch interessant
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tomas_w 2010/04/16 10:53:07
Kommentar löschenBevor ich auf speziell auf diesen Film eingehe, möchte ich sagen: Ich liebe französisches Kino. Besonders da es immer 100 % auf unsere Emotionen abzielt! Und die Franzosen wissen einfach worauf es bei einem richtig guten Film ankommt, nämlich hauptsächlich auf ihre Charaktere.
MR 73 ist mir aber einfach zu trist und zu traurig für einen Abend. Natürlich kann man nichts Handwerkliches kritisieren, weder das Schauspielerische, noch die Story, welche ja auch nach einer wahren Begebenheit entwickelt wurde. Trotzdem hätte ich den Film gern etwas freundlicher, unterhaltsamer und anschaulicher gemacht. Indem ich z.B. einen weiteren Handlungsstrang eingefügt hätte, wo ich aus der Vergangenheit von Schneider berichtet hätte. Direkt aus seinem glücklichen Leben mit seiner Familie und mit seinem geliebten Job als Polizisten. Dadurch hätte man einen viel grösseren, emotionalen Spannungsbogen entwickeln können und man würde die Motive von Schneider auch viel besser verstehen. Die Gefühlsabstände zwischen Freud und Leid, wären auch viel grösser geworden, so dass das Publikum viel wacher und emotional erfasster geworden wäre. Nur so wie es geschehen ist, lässt der Regisseur alle in einem riesigen Tränenmeer ertrinken und den Zuschauer gleich mit. Dadurch ist MR 73 leider kein besonderes Meisterwerk geworden, sondern nur ein Film der auch den fröhlichsten Menschen deprimieren kann und der uns keinerlei Hoffnung schenkt! Schade!
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brigerbaerger 2010/03/29 13:37:19
Kommentar löschenSehr trister Film ohne Schnickschnack, aber mit intensiven Bildern. Durch den Wechsel der Handlungsstränge blieb es immer spannend. Irgendwie wartete ich immer auf eine originelle Auflösung, denn so wurde der Thriller meiner Meinung nach aufgebaut. Diese kam leider nicht. Zudem wurden viele Charaktere für meinen Geschmack zu sehr nur oberflächlich "angezeichnet" (z.B. Polizeikommandantin). Über deren Verhältnis zu Schneider hätte ich gerne mehr gewusst.
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hoerli79 2010/03/18 11:18:20
Kommentar löschenEine Meisterwerk das seinesgleichen sucht....Absolut Top!
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shiva2012 2010/03/03 00:12:20
Kommentar löschenVergleichbar mit einem guten "Tatort". Einigermassen spannend, unvorhersehbar und originell. Nicht alle Handlungen und Entscheidungen der Protagonisten fand ich schlüssig.
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Der Franzose 2010/02/27 17:44:18
Kommentar löschenOliver Marchal zweite Regiearbeit ist Top , wie auch 36-Tödliche Rivalen zuvor. Wieder mit dabei Daniel Auteuil, in einer Rolle wie man ihn zuvor wohl noch nicht gesehen hat. Als Psychopathe wurde Philippe Nahon (High Tension) bestens besetzt.
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