Oxford Murders

Oxford Murders (2008), ES
Laufzeit 104 Minuten, FSK 16, Thriller

6.3 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
327 Bewertungen
21 Kommentare
Oxford Murders - Bild 1407767
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von Álex de la Iglesia, mit John Hurt und Elijah Wood

Martin, ein amerikanischer Austauschstudent, kommt nach Oxford, um bei Professor Seldom, einem weltweit angesehenen Mathematiker, seine Doktorarbeit zu schreiben. Doch seine erste Begegnung mit Seldom verläuft alles andere als erwartet: Der Professor belächelt Martins Theorien nur. Als kurze Zeit später Martins Vermieterin und weitere Unschuldige ermordet aufgefunden werden, arbeiten die beiden doch unerwartet als Team zusammen. Martin und Seldom versuchen die Mordserie aufzuklären, deren Lösung sie in einer mathematischen Gleichung vermuten.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Oxford Murders

TheCorey: MovieMaze

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5.0Geht so

Mitunter wird er als "Störenfried des spanischen Kinos" bezeichnet, einen Ruf, den er sich durch seine schwarzhumorigen Filme wie "Perdita Durango" oder Interner Link"800 Bullets" verdient hat. Álex de la Iglesia überrascht seine Fans dieses Jahr jedoch, versucht er sich doch an einer Geschichte, die sehr viel mehr Mainstream zu bieten hat, als seine bisherigen Filme. Mit "The Oxford Murders" adaptiert de la Iglesia den gleichnamigen Roman des argentinischen Schriftstellers und Mathematikers Guillermo Martínez, der inzwischen in über 16 Sprachen übersetzt wurde. Die Geschichte erzählt von einem argentinischen Mathematikdoktoranten, der nach Oxford kommt, damit der renommierte Logikprofessor Arthur Seldom seine Arbeit betreut. Zuerst von diesem abgelehnt, arbeiten beide letztlich doch zusammen, um eine Serie von mysteriösen Mordfällen zu lösen, die sich um mathematische Symbole dreht. Erschienen ist der Roman vor fünf Jahren, für seine Verfilmung bemühte sich de la Iglesia lange Zeit um Gael Garcia Bernal als Doktorand und Sir Michael Caine in der Rolle des Arthur Seldom. Letztlich kam es dann doch anders, die Geschichte wurde umgeändert, aus dem argentinischen Doktoranden wurde ein amerikanischer und die Figur letztlich mit "Frodo"-Darsteller Elijah Wood besetzt. Den Logikprofessor gibt nun der alteingesessene John Hurt.

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Kommentare (20) — Film: Oxford Murders

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aberaber

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Bewertung6.5Ganz gut

Durchaus unterhaltsamer Whodunit mit passabler Auflösung. Gut gespielt in interessanter Kulisse

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Delonghi

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Bewertung7.5Sehenswert

Einfach mal nix erwarten, dann kriegste auch mal wat dafür ;-)) Fand den Film richtig jut; spannend, interessante und doch schon intellektuelle Wortduelle mit mathematischer Fachsimpelei, was auch für Analphabeten kein Problem sein dürfte. Der Film lädt toll zum Miträtseln ein, wer denn nun der Killer ist und wer hier wen veräppelt auf Grund schon leicht narzistischer Neigung oder eher eines übergroßen Schwenks und ´ner ordentlichen Kelle Selbstverliebtheit. Und mit Mr. Wood hatte ich auch keine Probleme, obwohl ich den bisher nicht sonderlich auf dem Ticker hatte.

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Weltensegler

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Bewertung3.5Schwach

Ein Vorhersage-Blind von 7 Punkten? Da gehe ich doch lieber auf 3,5 Punkte runter, fair ist fair.

„Can we know the truth?“ Müder Krimi, allerdings hätte mir das ob dem etwas reißerischen Titel schon klar sein können, sollen vielleicht, aber nicht müssen. ;) Elijah Wood ist sympathisch, aber zumindest in diesem Film total fehlbesetzt, weil absolut ausdruckslos und in keinerster Weise ein würdiger Gegenpart zum souverän spielenden John Hurt. Es ging in diesem mysteriösen Krimi-Film um einen Mörder, der dem Professor beweisen wollte wie clever(er) er ist. Umsetzung dann leider viel langgezogen und ereinigsarm, alleine schon beim Bild muss ich viel aussetzen, weiß net was diese Farbgebung soll, gefällt mir nicht. Schnelleinführung binnen 10 Minuten, eine unnötige Liebesgeschichte natürlich, klar, ohne geht ja nicht. Eine Leiche und dann noch eine. War teils interessant was gesagt wurde, leider langweilig und trocken in Szene gesetzt. Wenn man Minuten lang um den heißen Brei herumredete, weil man anfangs natürlich keine Ahnung hat bis man den Hinweise findet, dann ermüdet das eher. Auch wenn ich an sich diese Art des Drüberredens befürworte statt dass man im Minutentakt Hinweise aufdeckt. Ein paar übertriebene Nebencharaktere, plus diesen Liebeskram fand ich komplett unnötig, aber man(n) braucht wohl hübsche Damen um einen Film zu verkaufen. Das Ende hat kaum überzeugt oder überrascht, aber zumindest war es interessant das Ergebnis zu erfahren. Insgesamt ist dieser TV-Film (fühlt sich so an) ein harmloser Thriller der nett dahinplätschert ohne zu ärgern, aber eben genauso wenig zu bewegen, gab einfach zu viele Phasen wo sich absolut nichts Besonderes tat. Does the perfect crime exist?“ Wohl eher nicht.

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horro

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Genau, und ein bisschen mehr Spannung und zusammenhängende Logik ware wohl auch nicht schlecht gewesen.


Weltensegler

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Hm, das Ding war ja, dass es mir gleich war wer nun der Mörder ist, einfach weil die Umsetzung net so rund war und die Charaktere irgendwie blass blieben.


ElMagico

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Vorhersage-Blind von 3,5 Punkten? Da erhöhe ich doch glatt auf 7 Punkte, auch wenn "The Oxford Murders" sicher kein Royal Flush ist. Eine gute Straße ist es aber allenthalben.
Stilistisch ein wenig an Krimis der alten Schule orientiert, dies aber mit modernen Mitteln umgesetzt, unterhält diese kleine Serienmörder-Jagd doch ziemlich gut. Vorallem weil auch immer wieder de la Iglesias inszenatorische Handschrift durchschimmert, welche eigentlich sehr ungewöhnlich für das Genre ist, in welchem er sich hier betätigt. Denn will die Geschichte des Films sich immer nur langsam entwickeln, den Zuschauer mit einbeziehen und vorallem das Hirn ansprechen, so steht das immer ein wenig konträr zu de la Iglesias forschen und offensiven Inszenierungsstil, ohne das dies zu spürbaren Diskrepanzen führt.
Auch die Bilder Oxfords hüllen einen in altmodisch anmutende Bilder, lassen Erinnerungen wach werden, an all die alten Schwarz/Weiss-Krimis, die man sich Sonntag Nachmittag ansah. Und fast ist es, als würde sich die Heizung von allein aufdrehen, sich eine Decke selbstständig über einen legen und aus dem Nichts ein warmer Kakao vor einem stehen.
"The Oxford Murders" nimmt einem dabei schon ab der ersten Einstellung an die Hand, braucht nicht lange bis alle Figuren eingeführt sind und serviert dann schon denn ersten Mord. Und ab diesem Moment läd der Film ein zum mitraten und rätseln, man versucht sich an den mathematischen und philosophischen Aufgaben die der Film aufträgt und fühlt sich in dem Ganzen irgendwie sehr geborgen. Diese ersten ca. 60 Minuten des Films sind auch seine Stärksten, dass macht einfach Spass, unterhält und man ist so richtig dabei...mit Kopf und Augen.
Der Film zieht das Tempo dann etwas an, strebt seinem Ende entgegen, schlägt ein paar Haken und verliert dabei etwas von seinem Charme. Ein wenig scheinen einem auch die Figuren zu entgleiten, alles wird etwas ernster und hektischer. Auch die Geschichte nimmt etwas sehr theoretische Züge an, mich persönlich hat das aber überhapt nicht gestört, vorallem da ich das Ende dann wiederum als wirklich gelungen empfand.
Abends, wenns draussen kalt ist, Licht aus, Kerzenlicht, ein Kakao oder so...dann ist "The Oxford Murders" genau der richtige Film. Charmant, nicht dumm, aber auch nicht zu anstrengend. Schön.

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Zaree

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Warmer Kaba-Film klingt gut :)


ElMagico

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Aber da gehts ein bissl um Mathematik...weiss ja, das magst du nicht ;)...aber auch bissl um Philosophie...das magst du ja :)


wahrerkrieger

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein überraschend sehr gutes Ende.

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lawrence

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Bewertung5.0Geht so

Eigentlich müsste der Mystery-Krimi nach alten Vorbildern ganz mein Geschmack sein ... eigentlich.
Leider kommt Spannung kaum auf und irgendwie stimmt die Chemie zwischen den Schauspielern nicht. Das mag aber daran liegen, dass ich einfach kein Fan von Elijah Wood bin und werde. Mich hat dieser ständig weinerliche Ausdruck schon bei "Herr der Ringe" gestört, aber dorthin hat er wenigstens noch gepasst. Wood scheint nur diesen einen Ausdruck parat zu haben und den stürmischen Liebhaber nehme ich ihm damit schon mal gar nicht ab.
Durch ungewöhnliche Kamerafahrten werden ein paar nette Bilder erzeugt, die perfekt zu einer Neuverfilmung von "Der Doktor und das liebe Vieh" passen würden, hier aber eben auch nur nette Bilder erzeugen und wenig spannende Atmosphäre.
John Hurt ist nicht schlecht, kann aber meiner Meinung nach mehr und hat einfach nicht den richtigen "Watson" an seiner Seite.
Die Dialoge sind teilweise leider - wie schon von jemandem gesagt - schwach und auch die Filmmusik weiß nicht zu überzeugen und unterstützt den Film im Spannungsaufbau nur mäßig.

Schade, aus dem Plot hätte man sicher mehr machen können.

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MoeByDays

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein klassischer Krimi mit einem Haufen Rätseln und Wendungen a la Agatha Christie. Die Figuren sind einigermaßen einfach aber liebenswert gehalten und die Handlung wird von einer stetig steigenden Spannungskurve getragen. Auch die geschickte unerwartete Auflösung ist passend und zumindest nicht zu weit hergeholt. Das große "Aha" bleibt aber aus. Die Machart des Films macht von vorneherein klar, dass es hier auf ein klassisches Katz und Maus Rätselraten hinausläuft. Dies führt dann dazu, dass - auch aufgrund der wenig düsteren oder bedrohlichen Stimmung und der fehlenden Schockeffekte - das Ganze trotz tadelloser Inszenierung wenig überraschend ist. Zwar sind die Zusammenhänge des "Wer und Wieso?!" alles andere als offensichtlich, allerdings geht der Zuschauer ohnehin mit der Erwartungshaltung an den Film, am Ende eine völlig undenkbare Erklärung präsentiert zu bekommen. Trotzdem ist "Oxford Murders" vom Cast, über die Story bis hin zur Optik und dem Soundtrack eine kurzweilige Angelegenheit zum mitgrübeln. Wer Agatha Christie oder Dan Brown mag, sollte hier an der richtigen Addresse sein. Kein großes Kino, eher ein kurzweiliger Film für zwischendurch.

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SCout1402

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Bewertung7.0Sehenswert

"The Oxford Murders" (frei nach dem gleichnamigen Buch) ist ein interessanter, wenn auch nicht überaus hineinziehender Kriminalstreifen im Sinne der alten " Agatha Christie"-Filme. Rätseln auf hohem Niveau und "Nichts ist wie es scheint?!" - Oder doch?

Schauspiel und Kamera Solide - schöne Atmosphäre - angenehmer Soundtrack.
Entspannter Filmabend. Viel Spaß dabei!

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Bäda

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Bewertung7.0Sehenswert

Gefiel mir überaus gut, da mich Filme mit Formeln und Zahlen schon irgendwie beeindrucken. Auch wenn das ganze hier eher ins Mainstream geht fand ich die Story durchaus gelungen. Mit Sicherheit kein TOP-Film. Aber schlecht ist definitiv etwas ganz anderes.

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annaberlin

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Bewertung3.5Schwach

Überkonstruiert, teilweise fehlen Logikübergänge, schlechtes Drehbuch, blöde Dialoge ==> verfehlt. Schade, denn ich mochte Herrn Iglesias eigentlich immer! Aber dieser gekünstelte Britthriller ist schier ein Reinfall.

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mister mo

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Bewertung6.0Ganz gut

Eigentlich war ich immer ein großer Fan von Herr Alex de la Iglesia, von Aktion Mutante bis zu Ein Ferpektes Verbrechen - jenseits von allen Genres, kreativ, spritzig, spannend, witzig. Oxford Murders jedoch kann diese Tradition nicht fortsetzen. Was anfängt wie eine Mischung aus A Beautiful Mind und einem alten Agatha-Christie-Krimi steigert sich zum Showdown a la Hollywood. Das hätte man von vielen erwartet, aber von de la Iglesia? Schon bei der Besetzung fängt das Problem an: den meisten Filmen mit Elijah Wood hätte es besser getan, wenn dieser auf ewig in Mittelerde versauert wäre. Er spielt in diesem Film so aufgesetzt, dass keinen Moment eine wirklich authentische Atmosphere entsteht. Zudem hat er auch noch mit den einzigen beiden (lebenden) weiblichen Personen, die nur eine Daseinsberechtigung haben um den Kreis der Verdächtigen zu erweitern, ein Verhältnis, ohne jemals mehr als 5 Minuten mit ihnen geredet zu haben. Und dann ist da noch John Hurt, der wie üblich eine solide Leistung ableistet, ohne übermäßig großartig zu spielen - doch was soll er auch anderes machen: seine Rolle lässt keinen Platz für schauspielerische Glanzmomente; viel zu gehetzt wird seine Figur durch diverse Erklärungen, Theorien und Ahnungen. Im Endeffekt ist Oxford Murders ein Film der, wie man so schön sagt, niemandem weh tut. Mehr aber auch nicht. Leider, leider.

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bangbangbenny

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Bewertung7.5Sehenswert

Hatte mir von dem Film nicht allzu viel erwartet und wurde daher wohl auch positiv überrascht. Auch wenn ich mich mit Elijah Wood einfach nicht anfreunden konnte und mich ständig an "Hooligans" erinnert fühlte. Leider (oder gottseidank?) war für mich stilistisch kaum erkennbar, dass es sich bei "The Oxford Murders" um einen Álex de la Iglesia - Film handelt.
Auf jeden Fall einen Blick wert.

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dbeutner

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit "Mathe-Filmen" ist das immer so eine Sache - sind sie für das breite Nicht-MathematikerInnen-Publikum verständlich, sind sie für MathematikerInnen eher peinlich, und sind sie für letztere herausfordernd, sind sie für erstere uninteressant. Da der Teil der MathematikerInnen unter den FilmliebhaberInnen recht klein ist, gibt es insofern keine ausgesprochenen und anspruchsvollen "Mathefilme". "Pi" hat es immerhin geschafft, die Faszination der Mathematik auf Zelluloid zu bannen, und in jüngerer Zeit war "21" einer der Filme, die Ansätze boten, die zumindest bei MathematikerInnen nicht /nur/ Gähnen hervorriefen. (Nette Übersicht mit Mathe-Szenen in Filmen: http://www.math.harvard.edu/~knill/mathmovies/index.html)

Nun also Oxford Murders. Im Wesentlichen sind die dargebotenen Mathe-Bezüge eher flach; Fibonacci-Zahlen mal wieder zu erklären peinlich. Wenn dann in den Untertiteln noch Folgen und Reihen vermischt werden - man verzeihe mir meine Genauigkeit, aber doch bitte nicht in einem solchen Film...

Nach einem interessanten Auftakt geht der Film über in einen extrem klassischen Whodunit, mit starker Selbstreferenz - immer wieder wird uns (mit nicht zu wenig Worten) klargemacht, dass der Mörder "jeder" sein könnte. Und der Film spielt natürlich damit - und vor dem Bildschirm wird das Wissen aufgebaut, dass man /natürlich/ gar nicht wissen kann, wer's denn nun war, denn das konstruiert der Film - zu clever.

Genau. Das Ende habe ich als angenehm empfunden, es gibt einen kleinen Doppeltwist, und der Vorwurf der Konstruktion geht hier etwas ins Leere - Mathematik /ist/ ein Konstrukt, und insofern macht die Auflösung schon irgendwo Spaß und reißt den Film, der sich in der (langen) Mitte einfach etwas zieht und nicht wirklich entwickelt, doch nochmal raus.

Viele der Charaktere sind merkwürdig unpassend oder überzeichnet, so dass vom Schauspielerischen ein sehr gespaltenes Gefühl zurückbleibt. Eigentlich überzeugt nur John Hurt (Michael Caine wäre wohl recht ähnlich gewesen). Der Film wäre mit der gewünschten Besetzung mit Gael Garcia Bernal als Doktorand ganz sicher um eine ganze Klasse besser gewesen - ich mag Elijah Wood in sehr vielen Filmen, eigentlich ein klasse Darsteller, aber hier klappt es einfach nicht.

So bleibt ein sehr gemischtes Gefühl zurück. Schon eine nette Grundidee, deren Umsetzung jedoch an vielen Punkten schwächelt.

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daScorp

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Bewertung5.0Geht so

Interessante Story, gelungenes Ende und schöne Bilder, aber dennoch seltsam leerer und lebloser Thriller, der große Schwächen in der Dramaturgie hat.

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patcharisma

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Bewertung6.5Ganz gut

Angenehm altmodische Mörderhatz in guter Agathe Christie-Manier mit gediegenen britischen Dialogen, tollen Kamerafahrten, paar echt grusligen Momenten und diesem authentischen, verstaubten "Oxford-Feeling" (wer dort mal studierte, kann davon ein Lied singen).

Was hindurch einfach nur nervt, ist dieser bleiche Frodo-Wüstling mit seinem altklugen Geschwafel, seinen Froschaugen und Kotletten (sind die Heiland-Donnerschlag etwa wieder in Mode?), auf den sich die zwei Hauptdarstellerinnen geradezu stürzen; auf solch veraltete, doofe sich-Kleider-vom-Leib-reissende Hollywood-Sex-Klisches hätte man verzichten können.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Recht spannendes Verwirrspiel um Verschwörungen an der Oxforder Uni im Mathematiker-Milieu. Als eine Art "Da Vinci Code Light" sehr temporeich und für nicht MAthematikstudenten nicht immer verständlich. Herausragend natürlich John Hurt als undurchsichtiger Professor. Weniger überzeugend Elijah Wood, der mir noch zu sehr Frodo ist.

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Cash

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Grundidee, einen Mordfall mithilfe der Mathematik zu lösen, ist zwar kein bahnbrechender, aber doch interessanter Ansatz, um einen spannenden Film daraus zu machen. Immer im Hinterkopf ist allerdings die Erwartung, dass am Ende sowieso alles anders ist als erwartet und die Geschichte eine überraschende, unvorhersehbare Wendung nimmt.

Was de la Iglesia allerdings aus dem Potenzial gemacht hat, ist wirklich enttäuschend: Der Film legt sich die Geschichte so zurecht, dass sie dramaturgisch zum Erzählten passt. Der eine nennt das "Struktur" und ich nenne das "so blöde Zufälle, die wie Faust aufs Auge passen, kann es doch nicht geben!". Wenn also ein Charakter vom "Hinfallen" spricht und eine Sekunde später fällt tatsächlich jemand hin, ist das eigentlich nur noch absurd. Noch konstruierter kann man beim Erzählen einer Geschichte ja gar nicht vorgehen. Das merkt man auch an den Dialogen. Hurt und Wood sind keine schlechten Schauspieler, aber sie werfen sich hier die Bälle zu wie zwei schüchterne Teenager. Da scheint kein Wortwechsel wirklich gut zu passen, kein Gespräch zwischen den beiden erzeugt eine wirkliche Spannung.

Dank vielen mathematischen Fachbegriffen gibt sich der Film viel intelligenter als er ist und irgendwie kauft man Wood die Besessenheit nicht ab, die er angeblich innehat, weil er den Fall so unbedingt lösen möchte. Total daneben ist ein russischer Nebencharakter, der das Klischee eines verrückt gewordenen Genies prima bedient und eigentlich nur Kopfschütteln hervorruft.

Der Film ist letztendlich zu lang, arbeitet im Grunde genommen (und ironischerweise) ins Nichts hinein, nur um ein paar kluge Sätze sagen zu können, und wartet am Ende mit einer Auflösung, die zwar schlüssig ist, aber gleichzeitig auch einen Betrug an den Zuschauer und an die eigene erzählte Geschichte darstellt. Die Art, wie sich der Kreis im Finale schließt, ist nicht nur absurd, sondern auch extrem faul. Immerhin: überrascht ist man...

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Tobias

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Bewertung3.0Schwach

Der Film wirkt die ganze Zeit konstruiert. Das Drehbuch hat in die Grundidee einfach keinen Zug reinbekommen. Und so bleibt das ganze geradezu ungewollt komisch, gar nicht gruselig und sterbenslangweilig. Trotz Hurt und Wood.

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ovgucker

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Bewertung5.0Geht so

Trotz großer Namen ein eher langweiliges Vergnügen.

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AylaView

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Bewertung7.0Sehenswert

Klar, die Idee für mysteriöse, die auf Chiffren beruhen, ist wahrlich nicht neu. Oxford Murders kann jedoch ein glänzendes Darstellerduo mit Hurt und Wood vorzeigen und bietet zudem noch eine passable Geschichte, bei der man gerne miträt. Vällig eingelullt in das Ganze wird man aber nicht, dafür wirkt der Film teilweise auch zu komisch. Hingucker: Die fürs ungeübte Auge ungeschnittene Kamerafahrt durch Oxford.

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