Rote Sonne
Rote Sonne (1970), DE Laufzeit 89 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Kinostart 01.09.1970
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von Rudolf Thome, mit Uschi Obermaier und Marquard Bohm
Die späten 60er Jahre, Zeit der APO und Kommunen. Vier Mädchen, die in München zusammenleben, töten ihre Liebhaber. Eine von Ihnen (Uschi Obermaier) verliebt sich jedoch und bricht die Regeln der Mädchen-WG: Der Geliebte bleibt am Leben und stirbt nicht am 5. Tag, wie alle anderen. Am Starnberger See kommt es zur Auseinandersetzung zwischen den schwarzen Hippie-Witwen.
Cast & Crew
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Rudolf Thome
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Uschi Obermaier
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Marquard Bohm
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Sylvia Kékulé
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Gaby Go
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Diana Körner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christine
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Peter Moland
Regie
Schauspieler
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Don Wahl
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Günter Lemmer
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Axel Willschrei
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schriftsteller
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Wolfgang Glück
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mercedesfahrer
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Elga Sorbas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tanzendes Mädchen
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Carlo Fedier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann an der Bar
-
Max Zihlmann
- Genre
- Kriminalfilm
Drehbuch
Filmdetails Rote Sonne
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Kommentare (4) — Film: Rote Sonne
Kommentar schreibenloopo70 2012/04/12 11:44:44
Kommentar löschenWürde man diesen Film nach einem festen Katalog mehr oder weniger objektiver Kriterien bewerten, müsste man sicher ein eher mäßiges Urteil aussprechen. Wer ein geschliffenes Drehbuch und schauspielerische Höchstleistungen erwartet, wird enttäuscht werden. Die Geschichte nimmt sich selbst nicht ernst.
Ist man hingegen bereit, tief in die dichte 70er-Jahre-Atmosphäre einzutauchen und sich an der inszenatorischen Coolness und den wunderbaren Darstellern zu erfreuen, wird diesen Film lieben. Uschi Obermeier ist eine Ikone der Zeit und Marquard Bohm einfach wunderbar schnodderig. Was diesen Film Ausmacht, ist das Lebensgefühl oder die anarchistische Haltung der späten 60er / frühen 70er.
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Brentano 2012/05/02 11:57:58
Antwort löschenWer kaum eine ernsthafte Ahnung von Text, Improvisationskunst und weiteren filmisch relevanten, wie darstellenden Techniken hat (Comicstil als Mittel zur Verfremdung, Ironie, etc.?), muss trotz guter Kernaussage darln leider so grob Vor-formuliertes, als halbgegorene Meinung hier verkünden. Schöner Beweis dafür, das Freiheit zum Ausdruck und entsprechender, weiter Raum zur Meinungsäusserung bei sprödem Schulwissen nicht ausreichen, in der Tiefe diese "deutschen" Film zu erkennen!?
Aber ebenso schön, das zumindesten die Emotionen darin angekommen sind, ...
RicardaHEYYA 2011/02/06 22:42:05
Kommentar löschenIch rate eher ab. Die Schauspieler sind ziehmlich mieß. Die Dialoge klingen, als würden die Schauspieler in der Schule ein Gedicht vortragen. Die Sätze sind holprig.
Der Mann wird erschossen. Liegend sagt er mit normaler Stimme: "Was machst du für einen Unfug?"
Total surreal dieser Film.
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Brentano 2012/05/02 12:07:33
Antwort löschenEinen der besseren deutschen Filme jener Epoche, versehen mit blendenden, situativen passenden Dialogen, gemischt mit gut ausbalancierter Improvisationskunst so herabgewürdigt und missverstanden zu sehen, kann enttäuschender Indikator für viele Wahrnehmungsdefizite sein!?
War es zu wenig "Action", zu langsamer Schnitt, ist es: keine nachvollziehbar politische wie emanzipatorische Position, kein Selbstvertrauen, kein Humor, kein Verständnis für comicartige Zusammenhänge und Übertreibungen, kein Gefühl für die Essenz dessen, was Beziehungen auch ausmachen könnte, als diese nur als eine schiere Abfolge von vorgefertigten, abgespulten Funktionen darin zu sehen, tja, ich verbleibe ratlos und erschrocken, ...
M_A_X 2008/08/18 03:30:42
Kommentar löschenEs ist einem langweilig, man sieht fern und man bemerkt dass ein Film kommt der ab 18 ist, von 1969, mit einer 70er-Jahre-Ikone und einer Story in der es anscheined nur um Sex und Gewalt geht - man sieht ihn sich an^^
Die Hauptrolle des Films hat "Uschi Obermeier", sollte eigentlich jedem ein Begriff sei.
Fest steht dass sie ein Vorbild für eine ganze Generation war und dass indem sie ein Leben in Komunen führte (damals Sexfamilien), mit jedem schlief (auch mit Mick Jagger) und einfach nur kein Schamgefühl hatte.
Meine erste Reaktion war natürlich dass ich mir keinen freizügigen Film aus den 70ern ansehe weil ich mir keinen "Bären" aufbinden lassen will...so wie zuletzt in dem Sex-Kult-Trash "Schulmädchenreport".
Aber von all der Gewalt und dem Sex sah man im Film so gut wie gar nichts...und dass war auch gut so.
Vielmehr Konzentriert sich der Film auf seine (unglaublich doofen) Charaktere und deren (unglaublich doofes) Verhältniss zueinander.
Was der Film aber vor Allem primär will ist ein Lebensgefühl wiederspiegeln. Freihlich ist es schwer als 20 Jähriger zu verstehen was alles so in den wilden 70ern abging, jedoch lässt der Film es erahnen.
Über der ganzen Thematik und einfach so gut wie jeder Szene ist aber unfreiwillige Komik zu finden, welche tlw. so haarsträubend skurill ist dass man denkt man hätte es mit einer Satire zu tun.
Einige Rezensionen und Meinungen des Filmes bauen auch darauf auf dass er ein Komödie wäre, das ist aber falsch.
Der Regisseur selbst sagte dass er einen ernstzunehmenden, politischen, romantischen Film machen wollte.
Gelungen ist ihm aber nichts davon, außer evtl. einen Hauch von Romantik am Ende des Films.
Doch dieser Hauch kommt in Form eines Pupses, da wie schon erwähnt einfach nichts ernstzunehmend ist.
Bei der Story ansich fragt man sich warum die ganzen Frauen im Film eigentlich so scharf auf den männlichen Hauptdarsteller sind.
Dieser ist ein untempramentvoller Gammler, der sich um nichts kümmert, andere ausnutzt und faul ist...und genau deswegen so verdammt begehrenswert ist.
Wenn man das Treiben der Frauen-WG so ansieht und man Zeuge von den grausamen (mööööp) Morden der Frauen wird, dann ist es nicht spannend sondern immer wieder, bis zum nächsten Mord, eine lustige Sache.
Bsp. "Mann und Frau laufen im Nachts an einer Straße entlang. Frau zieht eine Pistole aus der Handtasche und erschießt den Mann mit einem Treffer in die Brust. Der Mann welcher aber noch am Leben ist meint, als er da so sterbend am Boden liegt zu dem Verhalten der Frau nur "Was soll der Unsinn?" und dass in einem solchen solch gelassenen Tonfall dass es weh tut.
Ebenso ein Mord in der Öffentlichkeit.
Ein Frau steht einfach mitten auf einem Platz (auf dem viele Menschen hin und her laufen) und erschießt mit einer extrem kurzen pistole aus 30 Meter Entfernung einen Mann.
Die Leute interessiert das aber nicht, die laufen weiter^^
Vom angepriesenen Sex war eh nix zu sehen, außer ein mal eine Brust in der Ecke des Bilds, für nicht ganz eine Sekunde.
In einer Szene kommt es aber dazu dass gleich 5 Frauen über den Hauptcharakter herziehen um wilden Komunen-Sex mit ihm zu haben...dazu kommt es natürlich nicht,aber was macht der Mann in der Situation? Er legt sich aufs Bett, faltet seine Hände zusammen und lässt es über sich geschehen?!
Halbwegs ordentliche Kameraführung, Dialoge, Story-Twists, Inszenierung von Szenen...ne das brauchte man für den Film nicht.
Schlußendlich gipfelt im Film alles in einem "romantischen" Ende indem sich die beiden (verliebten) Hauptcharaktere gegenseitig erschießen und nebeneinander sterben...todtraurig eigentlich, jedoch urkomisch in der Form des doofen Inszenierung. (Hauptdarsteller fragt seine Geliebte die tot am Boden liegt noch "Alles ok mit dir?". großes Grinsen
Am Ende hat man einen harmlosen Trash-Film gesehen indem man einen Haufen von (wenigen) hübschen Frauen sieht (die andauernt in Miniröcken rumrennen die an Panty-Shoots-Animes erinnern) die irgendwelche (welche erfährt man nicht) politischen Überzeugungen, dadurch unterstreichen wollen, indem sie Männer mit Sex verführen und sie dann umbringen.
2 Rätsel bleiben am Ende des Films warum FSK 18 und warum der Titel "Rote Sonne" ? ^^
Zu Empfehlen ist der Film aber irgendwie trotzdem weil er einfach durch seine haarsträubende Inszenierung ein Brüller ist, wenn man ihn mit Freunden ansieht oder mal Lust auf Trash hatt.
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M_A_X 2011/09/03 20:39:44
Antwort löschenWurde auf 12 abgestuft, wie "Psycho" :)
HarleyQuinn 2008/04/07 10:01:30
Kommentar löschenMit der Geschichte über vier junge Frauen, die ihre Männer töten, weil sie fremdgegangen sind, haben Thome und Zihlmann ein durchaus spannendes Thema für einen Film gewählt. Die Inszenierung jedoch ist lasch und auch die Darsteller können mit ihrem amateurhaften Spiel nicht überzeugen.
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