Say yes
Sae-yi yaeseu (2001), Laufzeit 102 Minuten, Thriller, Horrorfilm
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6.6
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Jeong-hyun und Yun-hie sind frisch verheiratet, sehr verliebt, und fahren zusammen in den Urlaub. Unterwegs nehmen sie einen Anhalter mit. Nachdem er unangenehm auffällt werfen sie ihn aus dem Auto. Nichtsahnend, das dies nicht ihre letzte Begegnung ist und sie bald um ihr Leben kämpfen, denn der Anhalter möchte dem Ehemann eine ganz besondere Frage stellen – und hofft das er ja sagt.
Cast & Crew
Für diesen Film haben wir leider keine Cast & Crew Informationen.












Kommentare (2) — Film: Say yes
Kommentar schreibenHelloKitty1989 2010/10/31 17:35:51
Kommentar löschenNachdem der Film hier und bei amazon so angepriesen wurde, dacht ich mir: Den kannst du dir holen, kostete eh nur 0,01 Euro (!!!) + Versand
Bei der Meinung über den Film bin ich mir allerdings ein wenig unschlüssig...
Die Story halte ich an sich für recht spannend, das Ende gefällt. Auch die Handlungen der Darsteller erscheinen recht rational.
Aber die schauspielerische Leistung des Pärchens, insbesondere des männlichen Darstellers lässt zu wünschen übrig, genauso die deutsche Synchronisation - da passt was nicht, zumindest für mich.
Erstaunlich finde ich, dass Park Joong-Hoon nachdem er nen Rechen im Bauch hatte, rumläuft, als wenn nix gewesen wäre.
Daher "nur" 6 Punkte meinerseits, hatte mir ein wenig mehr erhofft. Den Cent war's schon wert ;-)
(Im Gegensatz zu meinem Freund hab ich den Film bis zum Schluss gesehen. Der ist nämlich eingeschlafen...)
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Tyler 2010/02/20 00:28:22
Kommentar löschenEin liebevoller Blick, der mehr sagt als 1000 Worte. Ein zärtliches und vorsichtiges Streicheln durch die Haare, das den Eindruck hinterlässt als wäre sie aus Glas. Sie beendet seinen Satz, küsst seine Nasenspitze. Dann eine absolut selbstlose Geste, die nur dazu dient, den Anderen glücklich zu machen. Zusammen aufs Meer hinaus sehen. Er legt seinen Kopf in ihren Schoß und die Zeit scheint anzuhalten....Diese beiden gegen den Rest der Welt.
Say yes wartet nicht unbedingt mit einer nie dagewesenen Story auf, aber ihm gelingt ein Kunsstück, das ihn so ziemlich von allen anderen Filmen mit diesem Plot unterscheidet.
Die ersten 30 Minuten beschleicht einen das Gefühl, das man sich den falschen Film ansieht, da diese eher einem Liebesfilm als einem Psychothriller gleichen. Ausführlich wird sich Zeit genommen, die beiden Liebenden vorzustellen. Denn Yun-hie und Jeong-hyun sind auf den 1. Blick das perfekte Pärchen. Auf den 2. sind sie es immer noch. Und auf den 3. sowieso. Sehr realistisch und zugleich unheimlich sympathisch werden dem Zuschauer die beiden näher gebracht, und man kann gar nicht anders, als sie wirklich zu mögen. Wie sie sich ansehen, wie sie miteinander umgehen, ihre Gespräche und Berührungen; selbst der größte Zyniker wird überzeugt, das sich hier wirklich 2 gesucht und gefunden haben.
Und gerade dann, als man in der Geschichte des Paares geradezu versunken ist, wird man mit Ems Auftauchen aus ihr herausgerissen. An dieser Stelle ein großes Kompliment an Park Joong-Hoon, der es nur mit Blicken schafft eine unglaubliche Gänsehaut zu verursachen. Viel früher als das Paar erkennt man selbst die Gefahr und möchte sie am liebsten warnen, oder doch gleich retten.
Das ist eine der Stärken von Say yes. Die Opfer sind keine nervigen Teenies, sie handeln rational, und intelligent, man hat das Gefühl sie bereits zu kennen, ins Herz geschlossen, was es schmerzhaft bis unerträglich macht ihren schrittweisen Untergang mit anzusehen.
Der Film schraubt seine Spannung immer weiter nach oben, das man vor allem in den letzten 20 Minuten immer wieder das Atmen vergisst, bis man ihm beim grandiosen Finale entgültig anhält.
Denn gerade zum Ende hin schlägt der Film eine Richtung ein die man nicht unbedingt erwartet hätte, und sobald einem bewusst wird, zu was der Ehemann nun "yes" sagen soll, und wie es mit den Charakteren dann weitergeht, möchte man am liebsten die Beine des Couchtisches abnagen.
Einige Szenen sind in der Tat so schmerzhaft das ich mir wünsche ich hätte vorher weggesehen.
Sobald man das Paar in Sicherheit wiegt, schlägt das Böse in Gestalt von Em umso härter zu.
Das Einzige was man Say Yes vorwerfen kann, sind die 1-2 schon etwas großen Zufälle die Em helfen, aber da kann man durchaus drüber hinwegsehen, da ist man von anderen Filmen durchaus schlimmeres gewohnt.
Alles greift perfekt ineinander, die guten Darsteller, der grandiose Score, die unglaublich spannende und nicht vorhersehbare Story..
und die triste und absolut böse Ausweglosigkeit, die sich selbst der naivste und gutgläubigste Zuschauer irgendwann eingestehen muss.
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