Sex & Drugs & Rock & Roll

Sex & Drugs & Rock & Roll (2010), GB
Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Drama

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von Mat Whitecross, mit Luke Evans und Ray Winstone

In den späten 70er Jahren ging in der englischen Musikszene und den Charts kein Weg an Ian Dury and the Blockheads vorbei. Mit seinen wilden Auftritten und seinen respektlosen und selbstironischen Texten war er einer der schillerndsten Pop-Figuren des Jahrzehnts. Erleben Sie in “Sex&Drugs&Rock&Roll” die Lebensgeschichte des Mannes, der Zeit seines Lebens mit seiner Behinderung zu kämpfen hatte und niemals Mitleid dafür wollte. Ian Dury erzählt durch seine Lieder auf der Bühne die Geschichte seines bewegten Lebens. Wie seine erste Karriere in den 60ern kläglich scheitert und ihn die schöne Denis und sein genialer, zukünftiger Partner Chaz wieder aufrichten. Von seiner Frau Betty, die ihn mit rigorosen Mitteln an seine Vaterpflichten erinnert. Von seiner zerrissenen Beziehung zum eigenen, strengen Vater. Eine musikalische und schauspielerische Tour der Force, die die wilden, punkigen 70er Jahren wieder aufleben lässt.


Cast & Crew


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stuforcedyou

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Bewertung5.0Geht so

ian dury, war mir vor sichtung des films nicht bekannt und nachdem ich nun dieses biopic gesehen habe, werde ich auch nicht in den plattenladen stürzen um mir seine diskographie zu besorgen, denn "sex & drugs & rock & roll" konnte mich irgendwie nicht sonderlich von ian dury überzeugen, obwohl andy serkis ihn wirklich gut spielt. am cast liegt es also nicht, viel mehr an der schleppenden und durchweg zittrigen inszenierung die mich manchmal an eine light-version von "bronson" erinnerte, ohne dessen radikalität zu erreichen. fans von ian dury dürfte der film aber wohl gefallen, alleine schon wegen dem soundtrack und serkis spiel, diesmal ganz ohne mocap, was fast schon irgendwie ungewöhnlich ist. ach ja, die deutsche synchro ist ziemlich mies, OT oder OmU sind hier pflicht, sonst fangen die ohren an zu bluten und das nicht wegen durys musik.

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Morrigan

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vorgemerkt

Rock'n'roll, Andy Serkis, Toby Jones und Luke Evans... Muss ich sehen =D

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stravinski

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Bewertung9.0Herausragend

Der im deutschsprachigen Raum leider oftmals auf seinen Mega-Hit "Sex'n Drugs'n Rock'n Roll" reduzierte britische Dampfhammer-Poet Ian Dury wird in seiner Heimat England noch immer als ein nationaler Schatz ("national treasure") von echter Größe und Bedeutung gefeiert.
So ist es kaum erstaunlich, dass es im Jahre 2010, zum zehnjährigen Jubiläum seines Ableben, nicht nur zu einer hervorragend recherchierten Biografie des Autors Will Birch, sondern auch zu diesem Film kam.
Dass Ian Dury Mitte der Siebzigerjahre zum gefeierten Popstar wurde, ist nach wie vor erstaunlich, zumal es wohl kaum einen Sänger in der internationalen Musikgeschichte gibt, der der allgemeinen Vorstellung von einem Rock- oder Popstar weniger gleicht, und man kann mit Recht annehmen, dass er in der heutigen Zeit der ästhetischen Video-Clips, der Casting-Shows und pausenlos lächelnden Boygroups gescheitert wäre.
Ian Dury konnte nicht singen, und obwohl er durchaus ein Intellektueller war, hatte er das Benehmen eines rücksichtslosen, kindischen und aggressiv brüllenden Proleten, der durch eine Kinderlähmung (Polio) schwer körperbehindert war und dadurch Zeit seines Lebens als dickensche Gestalt durch die Gegend humpelte.
Lange Rede, kurzer Sinn: Der Film ist großartig!
Aber er ist nur Personen zu empfehlen, die mit Mr. Dury vertraut sind und mit ihm und seiner Musik sympathisieren.
Hauptdarsteller Andy Serkis ist mehr als nur fantastisch!
Als bekennender Ian Dury-Fan scheint er diesen nicht zu spielen, sondern sich in ihn zu verwandeln!
Schade nur, dass dieser Film nach nun über einem Jahr seit seinem Erscheinen im Vereinigten Königreich noch immer nur ohne deutsche Untertitel und/oder deutscher Tonspur erhältlich ist (was sich offensichtlich demnächst ändert).
Nichtbritische Personen, die des Englischen mächtig sind, werden ihre Schwierigkeiten haben mit dem durchaus authentischen London-Slang der Protagonisten.
Ich empfehle diesen Film!
Um es mit den Worten Ian Durys zu sagen: "*ssholes, bast*rds, f*cking c*nts and bricks..."

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Falkenfluegel

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Auch wenn es im O-Ton schwierig sein mag, auf Deutsch fehlt dem Film dann einfach die Authentizität.


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