Sprich mit ihr - Hable con ella
Hable con ella (2002), ES Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 08.08.2002
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von Pedro Almodóvar, mit Leonor Watling und Rosario Flores
Der sensible Krankenpfleger Benigno (Javier Cámara) liebt die schöne Balletttänzerin Alicia (Leonor Watling). Er widmet ihr nicht nur seine ganze Arbeitszeit, sondern auch seine gesamte Freizeit und Aufmerksamkeit. Denn Alicia tanzt nicht mehr. Sie liegt nach einem Autounfall im Koma. Auch der Journalist Marco (Darío Grandinetti) ist verliebt, in die stolze Stierkämpferin Lydia (Rosario Flores), die aber bei einem Kampf in der Arena so schwer verletzt wird, dass auch sie bewusstlos in die Klinik eingeliefert wird. Dort lernen sich die beiden Männer kennen, und über das gemeinsame Schicksal entwickelt sich zwischen ihnen langsam eine verständnisvolle, tiefe Freundschaft. Als Marco von einer längeren Auslandsreise zurückkehrt, findet er Benigno in Untersuchungshaft vor. Er erfährt, dass sein Freund in Verdacht steht, Alicia geschwängert zu haben …
Für diese Produktion mit überraschend wenig schrillen Figuren erhielt der Regisseur 2003 den Oskar für das beste Drehbuch.
Handlung
Der Journalist Marco (Darío Grandinetti) trifft die exzentrische Matadora Lydia (Rosario Flores) und verliebt sich in sie. Noch bevor die Liebe jedoch erste Krisen überstehen kann, wird Lydia bei einem Stierkampf schwer verletzt und fällt ins Koma.
Im Krankenhaus trifft Marco auf den jungen Krankenpfleger Benigno (Javier Cámara), der sein Leben ganz der Pflege der jungen Tänzerin Alicia (Leonor Watling) widmet, die ebenfalls nach einem schweren Unfall vor vier Jahren im Wachkoma liegt.
Benigno gibt ihm den Ratschlag, trotz ihrer Unfähigkeit zu reagieren, mit der Geliebten zu sprechen und sie zu pflegen.
Er selbst macht es ihm am Beispiel von Alicia vor, und obwohl Marco bald begreift, dass die Bemühungen Benignos keineswegs ausschliesslich medizinisch motiviert sind, fasziniert ihn dennoch die Hingabe, mit der Benigno seine Patientin pflegt. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine Freundschaft und Marco wird schnell zum Vertrauten…
Der sensible Krankenpfleger Benigno (Javier Cámara) liebt die schöne Balletttänzerin Alicia (Leonor Watling). Er widmet ihr nicht nur seine ganze Arbeitszeit, sondern auch seine gesamte Freizeit und Aufmerksamkeit. Denn Alicia tanzt nicht mehr. Sie liegt nach einem Autounfall im Koma. Auch der Journalist Marco (Darío Grandinetti) ist verliebt, in die stolze Stierkämpferin Lydia (Rosario Flores), die aber bei einem Kampf in der Arena so schwer verletzt wird, dass auch sie bewusstlos in die Klinik eingeliefert wird. Dort lernen sich die beiden Männer kennen, und über das gemeinsame Schicksal entwickelt sich zwischen ihnen langsam eine verständnisvolle, tiefe Freundschaft. Als Marco von einer längeren Auslandsreise zurückkehrt, findet er Benigno in Untersuchungshaft vor. Er erfährt, dass sein Freund in Verdacht steht, Alicia geschwängert zu haben …
Für diese Produktion mit überraschend wenig schrillen Figuren erhielt der Regisseur 2003 den Oskar für das beste Drehbuch.
Handlung
Der Journalist Marco (Darío Grandinetti) trifft die exzentrische Matadora Lydia (Rosario Flores) und verliebt sich in sie. Noch bevor die Liebe jedoch erste Krisen überstehen kann, wird Lydia bei einem Stierkampf schwer verletzt und fällt ins Koma.
Im Krankenhaus trifft Marco auf den jungen Krankenpfleger Benigno (Javier Cámara), der sein Leben ganz der Pflege der jungen Tänzerin Alicia (Leonor Watling) widmet, die ebenfalls nach einem schweren Unfall vor vier Jahren im Wachkoma liegt.
Benigno gibt ihm den Ratschlag, trotz ihrer Unfähigkeit zu reagieren, mit der Geliebten zu sprechen und sie zu pflegen.
Er selbst macht es ihm am Beispiel von Alicia vor, und obwohl Marco bald begreift, dass die Bemühungen Benignos keineswegs ausschliesslich medizinisch motiviert sind, fasziniert ihn dennoch die Hingabe, mit der Benigno seine Patientin pflegt. Zwischen den beiden Männern entwickelt sich eine Freundschaft und Marco wird schnell zum Vertrauten von Benigno, der sich immer mehr in seine Zweisamkeit mit Alicia vertieft und an der Aussenwelt beinahe nur noch teilnimmt, um ihr danach davon zu erzählen.
Er gesteht Marco, dass er bereits vor Alicias Unfall in sie verliebt war. Um ihr nah zu sein, war er ihr nicht nur regelmässig von der Tanzschule nach Hause gefolgt, sondern hatte sogar Termine bei ihrem Vater (Helio Pedregal), einem Psychiater, vereinbart.
Obwohl dieser nun der überschwenglichen Pflege seiner Tochter durch Benigno misstrauisch gegenüber steht, lässt er sich durch Benignos Behauptung, er habe niemals Interesse am anderen Geschlecht gehabt, beruhigen.
Auch Marco steht dem Verhältnis von Benigno zu seiner Patientin ambivalent gegenüber. Hat er auf der einen Seite moralische Bedenken wegen der wehrlosen Alicia, so sieht er aber auch das Glück des jungen Krankenpflegers, der ganz in seiner Rolle aufgeht.
Während Benigno seiner Liebsten alles erzählt, verstummt Marco im Verhältnis zu seiner Lydia und erfährt, dass sie kurz vor ihrem Unfall vorgehabt hatte, ihn zu verlassen, weil sie sich mit ihrem früheren Geliebten Niño (Adolfo Fernández) versöhnt hatte. Dieser übernimmt nun auch die Pflege am Krankenbett von Lydia.
Marco, den nun nichts mehr im Krankenhaus hält, reist daraufhin ins Ausland.
Weiterhin fühlt er sich mit Benigno verbunden, und als er nach längerer Zeit von Lydias Tod erfährt, kehrt er zurück. Im Krankenhaus muss er nicht nur mit Entsetzen erfahren, dass Alicia schwanger ist, sondern auch, dass Benigno wegen des Verdachts der Vergewaltigung im Gefängnis sitzt.
Noch bevor Marco ihn dort besuchen und ihm mitteilen kann, dass Alicia bei der Geburt ihres toten Kindes aus dem Koma erwacht ist, nimmt sich Benigno das Leben.
Der Film als GesamtkunstwerkAuch in diesem Film setzt Almodóvar die Handlung aus verschiedenen Erzähleinheiten zusammen.
Er variiert zwischen Zeitsprüngen, Traumsequenzen, Tanztheater-Ausschnitten, Stierkampf-Szenen und letztlich sogar einem kurzen Stummfilm im Film. Und dennoch ergibt sich daraus nicht der Eindruck eines unübersichtlichen Handlungs-Puzzles, sondern es gelingt dem Regisseur vielmehr, einen Film als Gesamtkunstwerk zu präsentieren.
Cast & Crew
-
Pedro Almodóvar
-
Leonor Watling
-
Rosario Flores
-
Darío Grandinetti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marco Zuloaga
-
Javier Cámara
-
Geraldine Chaplin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Katerina Bilova
-
Mariola Fuentes
Regie
Schauspieler
-
Pina Bausch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bailarine
-
Fele Martínez
-
Paz Vega
-
Chus Lampreave
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Concierge
-
Elena Anaya
-
Lola Dueñas
-
Ana Fernández
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lydia's Sister
-
Pedro Almodóvar
- Genre
- Psychodrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart
- Ort
- Jordanien, Spanien
- Handlung
- Autounfall, Ballett, Balletttänzerin, Computer, Diebstahl, Freiheitsentzug, Freundschaft, Friedhof, Gesang, Große Liebe, Haarschnitt, Handy, Hotel, Individuum, Journalist, Koma, Krankenhaus, Krankenpfleger, Krankenschwester, Krücke, Mann-Frau-Beziehung, Matador, Menstruation, Nacktheit, Oscargewinner, Psychiatrie, Psychotherapie, Regen, Schlange, Schwangerschaft, Sex, Sexualität, Sexueller Missbrauch, Sterben und Tod, Stierkampf, Sturm, Suizid, Terrasse, Theater, Torera, Traum, Tänzer, Vagina, Vergewaltigung, Verlust der Großen Liebe, Weinen
- Stimmung
- Berührend, Geistreich, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Sprich mit ihr - Hable con ella
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Kritiken (4) — Film: Sprich mit ihr - Hable con ella
Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen„Aus dem Tod entsteigt das Leben“ -
Pedro Almodóvars erster Film nach seinem oscarprämierten TODO SOBRE MI MADRE ist ein im positiven Sinne schwer in Worte zu fassendes Stück Kino, dessen Auseinandersetzung mit der Kontinuität des Schicksals so bedacht, und doch so lebendig inszeniert und kraftvoll in seiner Metaphorik ist, dass der Anspruch einer ganzheitlichen inhaltliche Auseinandersetzung fast schon vermessen wäre.
Bereits in der ersten Einstellung, in der auf einer Theaterbühne vom Leben gekennzeichnete Frauen mit eben diesem hadern, und ein Mann sich ebenso ungelenk, wie doch unbändig in seinem Willen, sich an ihrer Befreiung zu probieren, zu sehen sind, nimmt der spanische Regisseur bereits ein zentrales Thema des Films vorweg: Es ist der heißblütige Versuch, dem fatalistischen Käfig des Lebens zu entfliehen, der jede einzelne Figur in HABLE CON ELLA antreibt, der letztendlich aber doch immer nur ein Arrangement mit eben jenem ist.
HABLE CON ELLA ist dabei weit mehr als nur eine Parabel über die Selbsterfüllung und -aufgabe innerhalb einer ewig währenden und vermeintlich bedingungslosen Liebe, er ist gleichzeitig auch deren sezierende Analyse; entlarvt er große Teile eben dieser doch nur als egomanischen Wunsch nach Anerkennung, und sieht in den Verhaltensweisen seiner Figuren - sei es die Flucht in eine irreale Welt aus Erinnerung und Traum, oder die Verklärung der gegenwärtigen Realität - doch stets eskapistische Mechanismen des Selbstschutzes.
Trotzdem ist das 14. Werk Almodóvars keineswegs ein pessimistisches; ist sein Tenor doch, dass jedem Ende auch ein neuer Anfang immanent ist - wenn man nur bereit ist, loszulassen.
Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
der cineast 2011/01/12 00:52:05
Antwort löschenIn jeder Kritik immer dieser Tenor :)
Sehr schön ;)
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Hitmanski 2011/01/12 00:54:21
Antwort löschenAch, so ganz lässt einen die Juristerei eben doch nie los; in der ist "Tenor" nämlich ein sehr essentielles Wort :D
der cineast 2011/01/12 01:14:41
Antwort löschenOhha gut zu wissen :)
Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenFrau könnte über diesen Film laut lachen, frau könnte auch vor Wut weinen oder einfach nur den Kopf schütteln. Nicht nur, weil die Geschichte extrem unrealistisch ist und Pedro Almodóvar in seinem neuen Streifen "Sprich mit ihr" widerlichste Männerfantasien spielen lässt. Ärgerliche Filme gibt es schließlich zuhauf. Der große Zuspruch allerdings, den diese Produktion rundum in der deutschen Tages- und Fachpresse erntet, gibt sehr zu bedenken! Deshalb habe ich mich für eine Gegen-Kritik entschieden, auch wenn es keinen unmittelbaren lesbischen Bezug gibt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
annaberlin 2009/07/08 18:05:22
Antwort löschenwiderlichste Männerphantasien? Wie den Verlust der großen Liebe?
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenSchwer verdauliches Thema, das viel Einfühlungsvermögen vom Zuschauer verlangt. Die Einsamkeit ist das grosse Thema in Almodóvars Film, obwohl die Kapitel mit den Namen der Paare betitelt sind. Meiner Meinung nach ein Film, den man nicht so leicht abschütteln kann und gerade das schätze ich an "Sprich mit Ihr". Ich will gefordert werden beim Anschauen und dafür setzt Pedro die richtigen Hebel in Gang.
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Schoenpflug
Kommentar löschenIch liebe Latino-Filme. Durch meine Südamerikanische Frau ist mein Leben sogar einer. Deswegen sage ich: Aldomovar ist einer der meistüberschätzen Regisseure der Haare auf der Brust-Fraktion. Wenn er nicht Penelope Cruz entdeckt und Volver gedreht hätte (obwohl auch dieser Film in der Instant-Inzest-Bewältigung mit der Mutter auf der Parkbank extreme Schwächen hatte), dann würde ich jetzt Aldomovar beschimpfen. So sage ich, dass "Hable con ella" ein wirklich netter Film aus dem Süden ist. Mehr nicht. Ausserdem kann man seine Filme im Original ledier so schwer verstehen, weil die Spanier immer so etwas von nuscheln, dass wirklich keiner im Kino auf seinem Popcorn kauen darf, wenn man irgendetwas mitbekommen will.
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Kommentare (11) — Film: Sprich mit ihr - Hable con ella
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/10/13 20:56:11
Kommentar löschenGroßartiger, toll inszenierter Film, der einerseits schockiert und auf der anderen Seite wunderschön ist. Unbedingt ansehen.
gute 3,5/5
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
philopee 2011/08/07 22:55:58
Kommentar löschen"Es gibt zwei Arten von Menschen. Die einen haben Dreck am Stecken und wissen das auch ganz genau. Die anderen haben Dreck am Stecken und merken es nicht einmal."
Dies ist ein Zitat eines Kabarettisten der eigentlich richtig lächerlich ist. Glücklicherweise hat er nicht viel Erfolg, doch dieser Satz regt definitiv zum Nachdenken an. Es muss wohl tatsächlich so sein. Benigno Martín ist möglicherweise der beste Beweis.
Der Protagonist von "Sprich mit ihr" ist Krankenpfleger und verliebt sich in eine Wachkomapatientin, die er berufskonform Tag und Nacht pflegt. Er macht es zu seinem Leben ihr jeden Wunsch zu erfüllen, den sie möglicherweise haben könnte. Ihr Schweigen deutet er als hingebungsvolle Liebe ihrerseits. Er ist sehr glücklich, denn zu helfen ist sein einziger Lebensinhalt, der somit vollkommen erfüllt wird. Dem Zuschauer werden die Beine weich wenn man sieht wie hingebungsvoll Benigno sich um Alicia kümmert. Die erste Stunde ist "Sprich mit ihr" eine großartige Liebesgeschichte, fernab von jeglichen Klischees. Auch der traurige Nebenplot über eine spanische Stierkämpferin, die nach einem Berufsunfall ebenfalls ins Koma fällt, trübt diese auf eine verquere Weise romantische Geschichte überhaupt nicht.
Hier kommt der Konflikt: Benignios Liebe geht zu weit.
Was passiert, wenn Liebe sich über moralische Grundprinzipien erhebt? Diese Frage muss man sich bei "Sprich mit ihr" unweigerlich stellen, denn Benigno ist von seiner Liebe zu Alicia so verblendet, dass er überhaupt nicht versteht, dass das was er macht möglicherweise (sogar ziemlich wahrscheinlich) nicht in ihrem Willen sein könnte. Unzurechnungsfähigkeit? Vielleicht!
Geistische Störung? Mit Sicherheit.
Almódovars Drama ist diesbezüglich oft ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, was man auch hier oft zu lesen bekommt, denn tatsächlich geht der Kultregisseur hier etwas weit. Was darf man dem zarten Volke zumuten? Ist es überhaupt vertretbar einen solch sympatischen Protagonisten solche moralisch mehr als fragwürdigen Dinge tun zu lassen? Ich denke nicht, dass Almóvar dem Zuschauer Verständnis für solche sozialen Ausreißer lehren will. Ich denke er will viel mehr Gründe veranschaulichen warum sowas tatsächlich passiert und das ist doch meiner Meinung nach eher zu begrüßen.
Wer hier wegen "Verdacht auf Unmoral" mit dem erhobenen Zeigefinger wedelt und diesen Film als moderne Verabscheulichkeit bezeichnet, der muss auch "The Green Mile", "Running Scared" oder "Hard Candy" die Tür weisen.
Almódovar schont nicht den Betrachter.
Ein absoluter Vorzug des europäischen Films (nicht zu verallgemeinern, nur Tendenzen): Er zeigt nicht nur, er lässt auch denken.
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fabel 2011/08/08 13:44:27
Antwort löschenExactly! :)
philopee 2011/08/08 14:26:56
Antwort löschenDanke :) Fabel bist du einer von denen dies merken oder dies nich merken?
fabel 2011/08/08 14:28:44
Antwort löschenMeinst du das jetzt im Bezug auf den Dreck? :D
Dann überleg mal schwer, du kennst mich doch...:P
philopee 2011/08/08 14:57:59
Antwort löschenHmm, ich glaub ich weiß die Antwort aber die gehört nich hier hin :D
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mikkean 2011/08/14 16:33:33
Antwort löschenIch fand das war eines der besten Spätwerke von Almódovar, fast so schön wie der Kommentar!
philopee 2011/08/15 11:29:18
Antwort löschenRecht herzlichen Dank für die Blumen. ;)
Jack_Torrance 2011/04/21 22:20:08
Kommentar löschenGlücklicherweise verzichtet Pedro Almodóvar in "Hable con ella" auf das seltsam kitschige, das einige seiner schwächeren Filme auszeichnet und macht somit dem Zuschauer den Weg frei sich mit den Protagonisten zu identifizieren und mit ihnen mitzufühlen (u.a auch dem tollen Spiel der Hauptdarsteller sei Dank). Herausgekommen ist ein Film von unglaublicher Intensität und Nächstenliebe. Auf eine wunderschöne und einfühlsame Art und Weise setzt sich Almodóvar mit den Themen Liebe und Freundschaft auseinander. Durch diese Freundschaft, die die Hauptprotagonisten vereint achtet man nicht auf die Sensationslust der Medien und die sterile Gefühllosigkeit der Gesellschaftler. Ein ganz, ganz großes Stück Kino !
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Hitmanski 2011/04/21 22:27:58
Antwort löschenAuch mein liebster Film von Almodóvar.
janissl 2011/04/22 00:56:13
Antwort löschenAuch mein liebster Film von Almodóvar.
Joe Gillis 2011/04/22 01:16:17
Antwort löschenNicht mein liebster Film von Almodóvar.
Hendrik 2011/04/22 02:22:26
Antwort löschenNicht mein liebster Film von Almodóvar.
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Jack_Torrance 2011/04/22 17:05:46
Antwort löschenMein allerliebster Film von Almodóvar.
fabel 2011/04/22 17:53:06
Antwort löschenAuch mein liebster Film. Kenne auch nur ihn.^^
fabel 2011/01/23 19:01:54
Kommentar löschen„Das Schlimmste, was passieren kann, ist sich von jemandem zu trennen, den man noch liebt.“
Pedro Almodóvar erzählt eine Geschichte über die Vergänglichkeit des Lebens, den Weg zweier einsamer Herzen und die Zerbrechlichkeit der Liebe.
Dabei sensibel gespielt von sich in ihren Leistungen übertreffenden Mimen, untermalt mit einnehmenden hochemotionalen Klängen und in Szene gesetzt mit sanften Händen.
Auf dem DVD-Cover prangert in großen Lettern STERNSTUNDEN DER FILMGESCHICHTE und ja, „Sprich mit ihr“ ist zweifelsohne so eine. Es ist ein gefühlvolles Drama, dessen Emotionalität sich nur schwer in Worte fassen lässt.
So einfühlsam wie impulsiv, so ruhig wie ausdrucksstark - mitreißend!
„Die Liebe ist immer die traurigste Sache der Welt, wenn sie zu Ende geht.“
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Bandrix 2011/01/23 19:39:23
Antwort löschenIch habe noch keinen Almodovar gesehen... :(
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fabel 2011/01/23 19:41:53
Antwort löschenNachholen.;)
Lohnt sich echt!
stalker 2011/01/24 09:53:45
Antwort löschenYepp, nachholen lohnt sich. Almodovar ist einer der ganz großen!
Joe Gillis 2010/05/20 23:45:53
Kommentar löschenIm Zentrum von »Hable con ella« steht der Krankenpfleger Benigno, ein reiner Tor, der Milde und Güte schon im Namen trägt. Seine große Liebe liegt seit Jahren im Koma, doch das ficht ihn nicht an: Er nimmt ihre »Abwesenheit« einfach nicht zur Kenntnis, lebt für sie, spricht mit ihr. Sein Widerpart Marco ist, obwohl (oder gerade weil?) Schriftsteller, nicht fähig, seine ureigenen Gefühle auszudrücken; und auch seine große Liebe liegt im Koma. Im Krankenhaus freunden sich die Männer an, bis sich Benigno – durch eine in aller Augen ungeheuerliche Tat – ins Abseits manövriert... Für sein kunstvoll-verzweigtes Beziehungsgeflecht folgt Almodóvar einmal mehr dem einfachen Grundgesetz des Melodrams, den Gegensatz von Liebe/Leben und Tod auf die Spitze zu treiben. Die Eleganz der Motivverknüpfungen und dramaturgischen Spiegelungen ist federleicht, ebenso wie die Nonchalance, mit der die erzählerische Phantasie über Drehbuchregeln triumphiert: Wer sonst würde mitten in einen Film einen zweiten – noch dazu einen Stummfilm – einrücken? Zwischen den scheinbar alles beherrschenden satten Rot- und Gelbtönen leuchtet immer wieder (strahlend blau wie das Gewand der Jungfrau Maria) Benignos Krankenhauskittel auf, womit Almodóvar – der christlichen Ikonographie folgend und sie gleichzeitig persiflierend – die (trotz alledem) reine Unschuld seines Helden symbolisiert und zugleich die Überwindung des Todes durch die Liebe und das Leben feiert.
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Hitmanski 2011/01/12 00:26:48
Antwort löschenSehr schön geschrieben, und ein großes Kompliment dafür, diesen Film überhaupt in Worte zu fassen - ich bin daran irgendwie gescheitert :)
Joe Gillis 2011/01/12 02:03:41
Antwort löschen»Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.« (Henry Ford) ;)
Mum Pitz 2009/08/31 19:27:31
Kommentar löschenein sensibles und ergreifendes drama des spanischen kult-filmemachers
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Stefan Ishii 2009/03/09 13:34:18
Kommentar löschen"Sprich mit ihr" ist einer der besten Filme von Almodóvar (in harter Konkurrenz zu den Meisterwerken "Volver" und "Alles über meine Mutter"). Ich mag die Erzählweise, die Kamera und die Darsteller, besonders Lola Dueñas in der kleinen Nebenrolle als Krankenschwester hat mich gefreut... Und ich mag die Figur des Marco (gespielt von Darío Grandinetti). Es ist immer gut, wenn man sich mit jemanden identifizieren kann (zumindest teilweise).
Aber ab einem gewissen Punkt wird mir die Geschichte etwas zu extrem. Vielleicht liegt es auch daran, dass der Film eine andere Richtung einschlägt.
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strangelet 2008/10/05 22:36:12
Kommentar löschenWer sich an so eine Story heranwagt, der kann so viel falsch machen, dass es fast ein Wunder ist, wenn das Ergebnis nicht entweder langweilig, nervtötend, dämlich, lächerlich oder kopflastig wird. Oder eine beliebige Kombination davon. Aber Almodóvar ist ein Virtuose, der alle Klippen problemlos umschifft, und Javier Cámara und Darío Grandinetti verleihen den unwahrscheinlichen Hauptfiguren so viel Glaubwürdigkeit, dass man schon verstehen kann, wenn manche Menschen das unangenehm oder gar beängstigend finden. Leute, die den Film "krank" oder "widerlich" finden, sind allerdings nur zu bemitleiden, denn sie lassen sich von ihren simplifizierenden Moralvorstellungen um ein großes Kinoerlebnis bringen.
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Kubrick_obscura 2008/08/30 13:14:54
Kommentar löschenMein Lieblingsfilm von Almodovar. Gänzlich unaufdringlich wird uns die Geschichte vor Augen geführt. Es wird keine Meinungsbildung betrieben, sondern reines Ideen streuen. Die Eindrücke und Hinweise wirken noch lange nach. Wunderschön und definitiv NICHT krank!
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"Leon" 2008/05/21 16:33:21
Kommentar löschenTrotz der Anspielung am Ende, bleibt der Zuschauer (zumindest ich) mit einem unruhigen Gefühl zurück. Man muss einfach über diesen Film nachdenken, muss verschiedene Szenen Revue passieren lassen. Es ist teilweise schwer diesen Film als Plädoyer für Freundschaft, Liebe und vor allem Toleranz zu sehen. Manche würden es als Krank bezeichnen, ich bewerte es als bewusst überzeichnet, durch die Thematik fesselnd um den Zuschauer letztendlich zum nachdenken zu zwingen. Die Musik ist das Zeugnis einer wundervollen Kultur.
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jaguarhai 2008/01/13 16:02:33
Kommentar löschenIm Ernst: Sex mit jemandem, der im Koma liegt? (Jaja, hatten wir alle mal, aber das mein ich nicht...) Das kann man mit noch so schöner Musik unterlegen, das ist einfach krank.
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