Stilles Land

Stilles Land (1992), DE
Laufzeit 98 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 08.10.1992

admin edit edit group memberships sweep cache
- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.7 Community
12 Bewertungen
3 Kommentare
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

mit Thorsten Merten und Jeannette Arndt

Die DDR im Herbst 1989: Den jungen ambitionierten Regisseur Kai verschlägt es an ein Provinztheater im hohen Norden. Während draußen das Land zusammenbricht, versucht er mit “Warten auf Godot” neuen Schwung in das resignierte Ensemble und die triste Kleinstadt zu bringen. Blaue Augen und Missverständnisse bleiben da nicht aus.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Stilles Land

Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Wie ist sein Blick auf die Menschen - ähnlich liebevoll und von tiefem Humanismus geprägt? Wie geht er mit den Schauspielern um - ist da auch schon eine solche Spiel-Lust zu spüren? In der Tat, auch wenn manches noch holpriger, in der Inszenierung steifer und nicht ganz organisch daherkommt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (2) — Film: Stilles Land

Kommentar schreiben
Sortierung

alter.native

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Mir fehlt bei der Geschichte aus der Provinz so ein bisschen der Kunstgriff - im Gegensatz zum hier vielzitierten Tarkowski. Für mich (da den Herbst 1989 sehr intensiv selbst erlebt) war es ein bisschen zu sehr 1:1 umgesetzt. Taugt aber für Unbeteiligte und Jahre später als zeitgeschichtliches Dokument vielleicht doch noch ganz gut. Die Arbeit bei der Inszenierung des Stückes "Warten auf Godot" am Anklamer Provinztheater (also das Stück im Stück) waren dann auch die schönsten Bilder des Filmes.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Brock Landers

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Reiz von schönen Dingen liegt manchmal genau darin, dass sie zurückhaltend, unscheinbar und grob geschliffen, aber wahrhaftig sind, so dass sie erst mit der eigenen Arbeit an ihnen zu ihrer Vollendung finden. Dieser Film trägt genau diesen unschuldigen Reiz, der verloren gegangen ist im deutschen Kino der Gegenwart. Ein Glücksfall, dass die Filmgalerie 451 diesen Debütfilm von Andreas Dresen in ihrer Reihe "Debütfilme" auf DVD veröffentlicht hat mit einer Vielzahl von nicht weniger beeindruckenden Kurzfilmen aus Dresens Studentenzeit an der HFF und einem dreiviertelstündigen Interview mit Andreas Dresen zu STILLES LAND und seinem Karriereweg. Ein Kleinod für jede Sammlung deutscher Filmgeschichte. Und einfach ein wunderschöner Film. Wer Andrei Tarkowski und Konrad Wolf mag, der findet auch einen Weg zu Dresen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben