Tampopo

Tampopo (1985), JP
Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 29.06.1989

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5.7 Kritiker
7 Bewertungen
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7.3 Community
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von Juzo Itami und Jûzô Itami, mit Tsutomu Yamazaki und Nobuko Miyamoto

Ein Zufall führt die zwei Trucker Goro und Gun in die kleine Imbiss-Bude der jungen Witwe Tampopo. Die Geschäfte dort laufen nicht allzu gut und die beiden beschließen, Tampopo dabei zu helfen, aus dem Laden ein Vorbild in der Kunst der Nudelsuppe zu machen. Die im Film zelebrierte Anleitung zur Herstellung der perfekten Nudelsuppe wird zu einer Frage über das Leben schlechthin. Gangster, nach Feierabend randalierende Angestellte, Lkw-Fahrer, die sich als Cowboys der Moderne verstehen – alle werden in verschiedenen Episoden in dem Mikrokosmos des kleinen Lokals zusammengeführt.

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Kritiken (1) — Film: Tampopo

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Skurrile Umsetzung einer witzigen Grundidee auf Episodenbasis um die Suche nach dem Geheimnis der besten Nudelsuppe. Leider haben zu viele der Episoden zwar mit Essen, aber so nichts mit Hauptgeschichte zu tun.

Der Film gewinnt, wenn man ihn im Japanischen Original mit Untertiteln ansieht. Da kommen die Belehrungen der Köchin durch Goro erst richtig zur Geltung.

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Kommentare (9) — Film: Tampopo

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derFilmfreak

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Bewertung9.0Herausragend

Eine sinnliche skurille Liebeserklärung an das Essen.

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VisitorQ

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Bewertung7.0Sehenswert

Immer wenn ich mir den Film ansehe, gucke ich vorher ob ich noch eine asiatische Nudelsuppe im Haus habe. Ohne diese würde ich nämlich während und nach dem Film ausrasten. lecker lecker lecker. Wunderschöner Film.

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Prestigeww

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Bewertung9.0Herausragend

Tampopo ist ein wunderbarer Episoden-Film, der das den Genuss des Essens so feiert, wie andere Filme vielleicht Liebe, Krieg oder Freundschaft. Eine Handvoll Szenen für die Ewigkeit, feiner Humor und eine so leidenschaftliche Liebe zur Nudel-Suppe und anderen Delikatessen, dass man sie förmlich riechen und schmecken konnte. Gott, hab ich einen Hunger bekommen!

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Shritz

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Tampopo, oder auch Pusteblume. Die sehr ausgefallene und gelassene Geschichte um eine Witwe, die sich im harten Geschäft des Nudelkochens zurechtfinden muss, ist unglaublich charmant. Bereits die Anfangsszene im Kinosaal ist wundervoll und stimmt auf das folgende Thema "Essen und Sex ist im Grunde das selbe" fabelhaft ein. Die Haupthandlung wird immer wieder von kleinen Nebensträngen unterbrochen, die alle auf ihre eigene Art überzeugen. Das liegt vor allem an den Figuren und natürlich an den Schauspielern. In Tampopo kommt nicht eine einzige Person vor die nicht sympathisch ist (ok, die Nahrungsmittel zerdrückende Oma vielleicht), oder im Gedächtnis hängen bleibt. Eine einzige Anhäufung ebenso skuriler, wie liebenswerter Zeitgenossen, deren Leben sich scheinbar nur um ein Thema drehen: ESSEN! Und speziell Nudelsuppen. Das ist natürlich auch der Dreh und Angelpunkt der Handlung, die gar nicht erst versucht sich ernster zu nehmen, als sie im Grunde ist. Die Verbindungen zwischen Essen und Liebe/Sex sind amüsant und etwas merkwürdig, aber immer unterhaltsam und jede Nebengeschichte passt in das Konzept des Films. Wer ihn ernster nimmt als er sich selbst ist selber Schuld.
Der grandiose Cast, die schräge Idee, die noch schrägere Umsetzung, die Charaktere, all das sind Dinge an Tampopo, die den Film zu dem vielleicht sympathischsten machen, den ich je sehen durfte. Allerdings fehlt es dem Film an manchen Stellen an der Leidenschaft, mit der er in vielen Szenen besticht, wodurch die ein oder andere kleine Länge entsteht, die den Gesamteindruck aber nicht zu sehr trüben. Denn genau diese Szenen voller Leidenschaft bleiben dem Zuschauer im Gedächtnis (ich denke da nur an die Gourmetpenner und den grandiosen Anfang sammt Bezug zum Ende). So wird diese kleine, unscheinbare Filmperle trotz mancher kleiner Schwächen zu einem absolut sättigendem Film für Zwischendurch, der satt macht und dennoch nicht schwer im Magen liegt. Guten Appetit.

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christof.s

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wunderbarer Film voller skurriler Figuren und Episoden, zusammengehalten von einer Hauptstory, bei der es sich darum dreht, die perfekte Nudelsuppe zu kochen, und von der Frage, wie Essen, Liebe/Sex und Tod zusammenhängen. Die Männer sind mal wieder die besseren Köche, aber am Ende haben sie der Frau dann doch beigebracht, wie sie die Männer glücklich machen kann. Wunderbar auch die Schlusseinstellung mit dem Baby: von Anfang an ist Essen eben einfach das Wichtigste. Ich habe mich jedenfalls sehr amüsiert.

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JimiHendrix

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Bewertung7.5Sehenswert

Mit diesem witzigen Werk von Jūzō Itami, nudeln sich zwei Truckerfahrer durch die hohe und wertgeschätzte Kunst der japanischen Suppenzubereitung. Er setzte der traditionellen Nudelsuppe und dem Essen im Allgemeinen ein filmisches Denkmal, welches bekömmlich die Kehle runter rinnt.

Filme über Speisen haben spätestens seit "Das große Fressen" die Filmwelt erobert und tauchen immer mal wieder als kulinarisch-cineastische Einzelgänger im selbigen auf. Ich bin kein Feinschmecker, dennoch interessiert mich dieses essentielle Kernthema sehr. Schon "Eat Drink Man Woman" ließ mir das Wasser im Munde zusammen laufen und so öffnete ich erneut meinen Magen für diesen komödiantischen Leckerbissen aus Japan.

Die Story webt sich um eine Frau, die einen mies laufenden Ramenladen besitzt und in diesem sind nicht umsonst die Gäste rar gesät, denn ihre Nudelsuppe ist dessen Name nicht würdig. Sie ist viel zu kalt, das Fleisch ist zu dick geschnitten und Würze ist so ausreichend viel vorhanden, wie Nahrungsmittel in Afrika.
Zwei ausgehungerte Trucker kehren Notgedrungen dort ein und stellen die eben erwähnten Mängel fest, sie beschließen ihre Arbeit ruhen zu lassen und statt dessen der hilflosen Frau dabei zu helfen, einen ordentlichen Laden auf die Beine zu stellen.
Um diese Grundstory spinnt der Regisseur mehrere kleine Geschichten, die alle mit dem Thema Essen verbunden werden, wie zum Beispiel die Erotik, Sterblichkeit, Kulturaustausch und Anspruch.
Diese Kurzgeschichten sind originell und besitzen irgendwie ihren eigenen Charme, dennoch sucht man vergebens nach dem tieferen Sinn.

Die Hauptdarsteller leisteten alle ihren engagiertem Beitrag, damit dieser Film mir mundete.

Vor allem gefiel mir Tsutomu Yamazaki als Goro der Truckerfahrer. Er sah in diesem Film aus, wie die japanische Antwort auf Clint Eastwood oder Crocodile Dundee. Sein Gesichtsausdruck war einfach göttlich und Robert De Niros Synchronstimme verlieh im auch sprachlich das passende Image.

An seiner Seite begleitete ihn der Jungtrucker Gun, der von einem unauffälligen jungen Mann gespielt wurde, der heute ein echtes Weltsternchen ist, Ken Watanabe!

Die Namensgeberin des Films spielte Nobuko Miyamoto. Ihre Darstellung wirkte irgendwie unrund, blass. Aber ihre Rolle ließ auch nicht viele Freiräume für eine charismatische Darbietung.

Ein nettes und unterhaltsames Häbchen für zwischendurch, was nicht schwer im Magen liegt, sondern eher dem Zwerchfell arbeit beschert.

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mikkean

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Sehr schöne Review für einen schönen kulinarischen Spass aus Fernost, der ruhig mal wieder einer breiteren Masse gezeigt werden sollte.


JimiHendrix

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ja..wie so viele kleine perlen des unbekannten


xtheunknown

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Bewertung7.5Sehenswert

filme über essen machen können nur die asiaten.
eine vielzahl von ideen macht den film so unterhaltsam, allerdings tut es der dramaturgie auch keinen abbruch wenn man zwischendurch mal aufs klo geht.

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Nihilist

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ähnlich wie der Film "Big Night" ist hier der Dreh- und Angelpunkt das Essen.
Genau das zentrale soziale Event welches die Menschen zusammenbringt und was in unserer heutigen hektischen Zeit zu kurz kommt.

Die Suche nach der ultmativen Nudelsuppe ist einfach genial in Scene gesetzt.

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Tiger Wutz

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Bewertung9.5Herausragend

Noch kein Kommentar zu Tampopo? Unglaublich...
Ein außergewöhnlicher Streifen mit einer außergewöhnlichen Story (und diversen Nebenstories). Einer dieser typischen Filme, die einem ewig im Gedächtnis bleiben und man weiß nicht genau warum. Liegt es vielleicht an der Szene mit dem Lobster auf dem Bauchnabel? Wer weiß.... ;-)

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