Tatort: Das namenlose Mädchen

Tatort: Das namenlose Mädchen (2007), DE
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm, Drama

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von Michael Gutmann, mit Maria Furtwängler und Martin Brambach

In einer mittelständischen Firma in Osnabrück wird die Leiche eines unbekannten, jungen Mädchens wird in einem Güterwaggon entdeckt. Charlotte Lindholm nähert sich schrittweise der Identität des Mädchens. Akribisch sammelt sie die wenigen Indizien und stößt zunächst auf den Richard Voigt. Er kann das Mädchen als die 19-jährige Carol Stern aus Irland identifizieren, die an seinem Webkurs an der FH in Osnabrück teilgenommen hat. Der Fall wird zunehmend rätselhaft, als Charlotte herausfindet, dass dies weder ihr richtiger Name noch ihr tatsächliches Alter ist. Was wollte dieses Mädchen in Osnabrück? Im Laufe der Ermittlungen stößt Charlotte Lindholm auch auf die Familie Mende, bei der Carol als Babysitterin gearbeitet hat. Doch über Carol erfährt sie dort wenig, da die Familie den Unfalltod des vierjährigen Sohnes Frederik betrauert. Von den Nachbarn hört sie, dass Frederik unter einer besonders schweren Form von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit und hyperkinetisches Syndrom) gelitten hat. Die Familie Mende stand durch die Krankheit des Sohnes vor einer Zerreißprobe: Jürgen Mende, der Vater, wollte die Krankheit mit Medikamenten behandelt wissen. Seine Frau Simone wollte gar nicht wahrhaben, dass ihr Sohn wirklich krank ist, und Mika, der 17-jährige Bruder, fühlte sich einfach nur vernachlässigt. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen? Was hat Mika Mende zu verbergen, der bei der Firma arbeitet, wo das Mordopfer gefunden wurde? Und auch Voigt verstrickt sich zunehmend in Widersprüche. Kannte er das Opfer doch näher, als er zugibt? Charlotte gelingt es, die losen Puzzleteile zu einem verstörenden Bild zusammenzusetzen. Ihr zehnter Mordfall erweist sich als Teil einer bewegenden Familientragödie.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tatort: Das namenlose Mädchen

apreussler

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5.0Geht so

Der Mordfall war insgesamt recht spannend dargestellt und wurde auch ganz gut in Szene gesetzt, weil sich zwei zunächt entfernt erscheinende Handlungsstränge immer mehr miteinander verwoben haben. Allerdings nervt mich die Rolle der Kommissarin, die einerseits eine toughe Ermittlerin raushängen lässt, indem sie alleine (!) in die Wohung des Mörders geht und ihn mit den Fakten konfrontiert, die aber andererseits nicht in der Lage ist, sich einen Schwangerschaftstest zu kaufen. Außerdem war sie doch noch vor wenigen Folgen total depressiv, weil sie ihren Freund verloren hat und nun soll sie ein Kind bekommen von einer 3-Tages-Affaire? Irgendwie passt das nicht zusammen (BTW: Spaßig, dass das ausgerechnet während der ARD-Themenwoche Kinder sind Zukunft lief).

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