Tatort: Glaube, Liebe, Tod

Tatort: Glaube, Liebe, Tod (2010), AT
Laufzeit 90 Minuten, Kriminalfilm

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6.7 Community
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2 Kommentare
Tatort - Glaube, Liebe, Tod - Poster
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mit Harald Krassnitzer und Johannes Silberschneider

Unter äußerst mysteriösen Umständen wird die 23-jährige Anna Kaber im Rohbau eines Einfamilienhauses am Boden liegend ermordet aufgefunden – ihr langes, blondes Haar ist wie ein Kranz ausgebreitet, sie trägt eine Halskette mit zwei ineinander gelegten Händen als Anhänger, am Tatort steht ein Kamerastativ und auf der Innenseite der Tür fehlt die Klinke. Zudem scheint in einem anderen Raum Wachpersonal gewohnt zu haben. Wurde die Studentin hier gefangen gehalten? Der auffällige Anhänger führt Sonderermittler Moritz Eisner zu der Organisation “Epitarsis”, deren Logo dieses Hände-Symbol ist und zu deren Mitgliedern Anna gehörte. Doch “Epitarsis”-Chefin Katharina Leupold ist zum Einsatz äußerster Mittel bereit, um Schaden von ihrer weltweit agierenden, mächtigen “Glaubensgemeinschaft” abzuwenden. Und sie hat einen einflussreichen Vertrauten bei der Staatsanwaltschaft. In ihren Händen befindet sich ein vertrauliches Dossier über Moritz Eisner. Obwohl sie ihm gegenüber bereitwillig ihre Mithilfe zur Aufklärung des Mordfalles erklärt, merkt er sehr schnell, dass alles ein abgekartetes Spiel ist und die Befragten das sprichwörtliche Blaue vom Himmel herunter lügen. Als Eisners Tochter Claudia ihrem Vater erzählt, sie möchte zu Hause aus- und bei einer Studenten-WG einziehen, ahnt er nicht, dass dies eine geschickt vorbereitete Falle ist, um seine Ermittlungen zu durchkreuzen. Gutgläubig und ahnungslos ist Sarah auf das ebenso verlockende wie gezielt verdeckte Angebot eines weiblichen “Epitarsis”-Mitgliedes eingegangen. Als Eisner zu einer Hausdurchsuchung der “Glaubensgemeinschaft” auftaucht, die er und andere als Sekte betrachten, wird er jäh gestoppt. Denn dem Polizeipräsidenten sind Fotos vom Besuch Claudias bei “Epitarsis” zugespielt worden. So sieht alles nach dem privaten Rachefeldzug eines Polizisten aus. Eisner ist stocksauer und wütend zugleich, wie raffiniert jemand da die Fäden im Hintergrund gesponnen und ihn reingelegt hat. Über Maria Levin von der “Arbeitsgemeinschaft Sekten und Kulte” erfährt Moritz Eisner, dass Anna’s Vater seine Tochter selbst in dieses Haus gebracht hatte, um sie durch Gespräche vor laufender Kamera zur Abkehr von “Epitarsis” zu bewegen. Und offenbar gibt es auf einem der Videos, dass Maria Levin der Polizei schicken will, einen Hinweis auf den Täter. Aber der oder die Mörder sind schneller – sie wird ebenfalls erwürgt. Ein Foto bringt Moritz Eisner schließlich auf eine ganz heiße Spur zu “Epitarsis”. Mit einem ebenso raffinierten wie überraschenden Coup versucht diese Organisation jedoch, den Kopf in allerletzter Minute aus der Schlinge zu ziehen.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: Tatort: Glaube, Liebe, Tod

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rkuehne

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Da kommen zwar nur ein zwei Filme jedes Jahr aus der österreichischen Tatortfabrik, die aber haben es weit mehr in sich als viele fade Produktionen der deutschen Tatorterei. Klar ist auch das Thema der Sekten, ihrer Macht, der Beklemmung und der gehirngewaschenen Mitglieder nichts neues, allerdings ist es eines, was man immer mal wieder auf die Mattscheibe bringen sollte. Krassnitzer und Co machen das gewohnt österreichisch charmant, nur noch übertroffen von der wahrlich liebenswerten Tochter Claudia. So sollte ein Sonntagabend im Ersten aussehen, gut gemacht. Bin ja mal gespannt das Sawatzki und Co. heute abend gleichziehen können, aber bei den Frankfurter Ermittlern bin ich da eher skeptisch.

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fabel

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is ja ihr letzter heute Abend :(
Aber ich glaube das wird was großes werden. :)


fabel

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Bewertung7.5Sehenswert

Wie manchmal Welten zwischen den einzelnen Tatorten liegen können. Unglaublich.
Drehbuchautor Lukas Sturm und Regisseur Michi Riebl (man, ich liebe die Österreichische Schreibweise...:).....) hatten sich ein spannendes Thema ausgesucht.
Sektenkunde. Ja und das war wirklich spannend.
Natürlich war die Darstellung der Sekte üblich, aber so sind Sekten nun mal. Bedrückend und beklemmend war die ganze Einnahme der Seele der Mitglieder auf jeden Fall.
Und auch der Fall an sich versprach Spannung. Leider versprach er mehr, als er letztendlich zu bieten hatte. Am Ende artete der Film aus in ein Familiendrama gepaart mit einer Art Millieustudie und weniger in einen wirklich durchweg spannenden und im Vordergrund stehenden Tatort. Trotzdem war das, was der Film bot richtig gut anzuschauen und wirklich mehr als sonst üblich in der Wiener Landeshauptstadt.
Selbst der Akzent war dieses Mal längst nicht so schrecklich wie sonst immer.
Letztendlich eine gute Wahl, den Film doch gesehen zu haben.
Viel Familie, viel Millieu- aber bedrückend und beklemmend.
Und das aus Österreich....
CHAPEAU!
Sehenswert.

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Marie Krolock

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Trotz Ösi ;)


fabel

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ja, irgendwie wohl ^^


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