Tote schlafen fest
The Big Sleep (1946), US Laufzeit 114 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 09.07.2009
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von Howard Hawks, mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall
Los Angeles, die Stadt der hellen Lichter und der dunklen Schatten, in den 50ern: Ein Privatdetektiv wird mit einem – scheinbar – unspektakulären Erpressungsfall beauftragt. Im Laufe seiner Ermittlungen stößt er auf ein abgründiges Geflecht aus Korruption, Rauschgifthandel und Gewalt.
Cast & Crew
-
Howard Hawks
-
Humphrey Bogart
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Philip Marlowe
-
Lauren Bacall
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Vivian Sternwood Rutledge
-
John Ridgely
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eddie Mars
-
Martha Vickers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carmen Sternwood
-
Dorothy Malone
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Buchhändlerin
-
Peggy Knudsen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mona Mars
Regie
Schauspieler
-
Regis Toomey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Inspector Bernie Ohls
-
Charles Waldron
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) General Sternwood
-
Elisha Cook Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Harry Jones
-
William Faulkner
-
Leigh Brackett
-
Jules Furthman
- Genre
- Mysterythriller, Film Noir, Detektivfilm
- Zeit
- Nacht
- Ort
- Los Angeles , Pier
- Handlung
- Betrug, Bibliothek, Buch, Buchhandlung, Butler, Chauffeur, Detektiv, Diebstahl, Erpressung, Femme Fatale, Fessel, Flirt, Fotografie, Gangster, General, Gewitter, Gift, Gift, Drogen und Sucht, Glücksspiel, Invalide, Klassiker, Kultfilm, Leiche, Mord, Polizei, Pornographie, Privatdetektiv, Regen, Rollstuhl, Roman, Roulette, Schlägerei, Schrei, Schulden, Schusswechsel, Schwester-Schwester-Beziehung, Sexuelle Begierde, Spielschulden, Straßenverkehr, Streit, Suche nach vermisster Person, Taxi, Telefon, Telefonanruf, Treibhaus, Vater-Tochter-Beziehung, Verführung, Vermisste Person, Versteck, Vorgetäuschter Selbstmord
- Stimmung
- Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Tote schlafen fest
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Trailer zum Film Tote schlafen fest
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Kritiken (4) — Film: Tote schlafen fest
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschenEine große Überraschung ist zweifellos die wenig bekannte Schauspielerin Martha Vickers als Carmen Sternwood, den beschränkten, lolita-haften Auslöser für die nachfolgenden Verbrechen, welche die undurchsichtige Vivian alias Lauren Bacall in den Schatten zu stellen vermag. Jeder Film-Noir hat etwas Düsteres, Pessimistisches an sich. Nun beschreibt „The Big Sleep“ kein apokalyptisches Szenario wie etwa Robert Aldrichs Meisterwerk „Rattennest“, doch ist hier das Pessimistische, dass entweder jede Figur eine Mitschuld an den Verbrechen trägt oder ermordet wird. Hawks’ Streifen zählt zu den besten Detektivfilmen aller Zeiten – selten wurden Ermittlungen in einem Erpresserfall spannender in Szene gesetzt, denn dieser Film ist wie ein Strudel, der den Zuschauer immer tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt, gnadenlos immer breitere Kreise zieht, bis sich der Erpressungsfall in ein schier undurchdringlich komplexes Komplott verwandelt hat, perfekt ausbalanciert mit feinsinnigem Dialogwitz.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Chandlers "großer Schlaf", Hawks' darauf aufbauende Verfilmung, das ist, sobald man mit Philip Marlowe inklusive Whiskey und, ganz wichtig, Zigaretten durch die Gassen einer verwinkelten, bedrohlichen Großstadt geistert, auf der Jagd nach zwielichtigen Gestalten, und so allerhand mysteriöse Wendungen hinnehmen muss, in erster Linie tadellos funktionierender Unterhaltungsfilm, lakonisch, dicht, erstklassig gespielt und beeindruckend geschrieben. Andererseits wegweisendes Produkt des film noir, welches seinerzeit den bis dahin geläufigen erzählerischen Konventionen einen Strich durch die Rechnung machte. Man muss den Film gar nicht vollends verstehen, um ihn zu mögen.
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschen(Achtung! Spoiler!) Man wird sich über das Ende des Films nicht wundern. Ein Mann namens Eddie Mars (viele Männer, viele Frauen, es ist alles so kompliziert, dass man mit dem Nacherzählen besser gar nicht erst anfängt), ein Mann namens Eddie Mars geht durch eine Tür und wird davor, was man nicht sieht, weil er sie hinter sich schließt, von seinen eigenen Männern erschossen. Was man sieht, ist ein Schussmuster wie eine Schrift in der Tür auf der dem Blick des Betrachters zugewandten Seite. Der Mann namens Mars fällt dann rücklings wieder zurück durch die Tür. Bogart geht nicht hindurch (es wäre Tür Nummer 37), sondern schließt sie vorsichtig mit dem rechten Fuß. Er ruft per Telefon die Polizei und stellt sich für die abschließende Halbnahe neben Lauren Bacall. Die verwickelten Verhältnisse sind geklärt. Und doch geht sein Blick zur Tür. Dann ihrer auch. Dann blickt er zur ihr. Ihr Blick noch immer zur Tür. Dann geht auch ihrer zurück. Die Blicke, die die Liebe besiegeln, versiegeln in alle Ewigkeit die Türen des Films.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenWirrer Plot, düstere Gassen im asphaltierten Dschungel, fiese Schläger, Vamps am Thresen, im Taxi, im Buchladen und ein Bogart, der auf Fragen wie "Is he cuter than you" mit "Nobody is" antwortet. Chandlers Romanfigur Philip Marlowe ist ein Kerl im zerknitterten Trenchcoat, der trotz seiner Illusionslosigkeit das Gute im Menschen sucht und von Bogart, der zur Zeit der Dreharbeiten mit seiner Alkoholkrankheit zu kämpfen hatte, perfekt verkörpert wird. Die Bacall gibt ihr Bestes, wird aber von Martha Vickers, die im Film ihre Schwester verkörpert, an die Wand gespielt. Ein Meisterwerk des Film Noirs von Howard Hawks: Eine Sternstunde des Mediums Film, ein einzigartiger Hauptdarsteller - so etwas findet man heute in dieser leider vergangenen Art nicht mehr.
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Kommentare (11) — Film: Tote schlafen fest
Kommentar schreibenVisitorQ 2011/11/06 22:57:38
Kommentar löschenJa klar, ich komme mit. Alles paletti. Moment, die eine Sache da ist nicht ganz klar geworden... oh moment, es geht alles so schnell. Was ist da schon wieder passiert und wer zur Hölle ist das?
OMG THIS MOVIES IS SO AWESOME. ;-)
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Synovia 2011/12/25 14:26:58
Antwort löschenvorgemerkt :)
Puni 2011/07/20 12:43:45
Kommentar löschenIch muss für meinen Lieblingsnoirfilm hier mal eine Lanze brechen. 6/10 im Durchschnitt ist ja schon fast eine Frechheit für einen Film, der mit einer der genialsten, lässigsten und coolsten Rollen auftrumpft. Bogart ist der Wahnsinn und trägt den Film mit Leichtigkeit. Die Geschichte ist durchaus verzwickt - und man muss sehr auf die Namen achten - aber nie zu verwirrend und Hawks inszeniert das ganze mit einer Leichtfüßigkeit und Kurzweiligkeit, die sich gewaschen hat. Zudem gibt mehr als genug Sprüche, die mit Leichtigkeit die pseudocoolen One-Liner der Action-Stars in den Schatten stellen und mich in Gelächter ausbrechen ließen, dazu einige mehr als bizarre Momente.
Wahnsinn, dass so ein alter Film auch heute noch so atmosphärisch dicht und spannend sein kann. Den sollte jeder mal sehen, auch, um diese mehr als mittelmäßige Durchschnittswertung wegzukriegen.
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Oceanic6 2011/07/20 12:48:34
Antwort löschen6,0 macht mich jetzt auch gerade sprachlos. Ich liebe diesen Film. Mein Favorit ist immer noch, wenn Bogart und Bacall bei der Polizei anrufen und sie verarschen. :D Zum wegschmeißen, immer wieder lustig.
Puni 2011/07/20 12:53:23
Antwort löschenDa gibts so viel. :D Allein die beträchtliche Anzahl an Schusswaffen, die Bogart während des ganzen Films anderen Leuten abknöpft ist der Knaller.
Der Boernd 2011/06/18 10:27:46
Kommentar löschendie dialoge sind ja mitunter verbaler wahnsinn! also im positivsten sinne.
die emanizierte frau von heute muss sich allerdings zusammenreißen um nicht auszuflippen bei dem rollenbild dass die frauen hier füllen (sexy aber strunzdumm, tollpatschig infantil und ungefähr 83 stufen auf der hirarchieleiter hinter den männern) aber das wird die emanzipierte frau von heute sicherlich auch noch hinbekommen.
dickes extraplus mal wieder für bogart der sich mit seinem charme witz und carisma verkaufen kann wie kein anderer.
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ash-williams 2011/06/08 13:19:39
Kommentar löschenWillkommen in der Welt des Philip Marlowe. Es ist eine Welt in schönem schwarz/weiß, in der ein jeder in Zigarettenrauch gehüllt ist, in der jeder dir einen Scotch oder Brandy anbietet und in der dir hübsche Frauen im Bademantel begegnen. Ich weiß nicht was ich lieber wäre: ein Teil dieser Welt, oder vielleicht doch lieber ein Cineast in den 50er Jahren, der diesen coolen Humphrey Bogart auf der Leinwand verfolgt. Der einen schlagfertigen Spruch nach dem anderen raushaut, einen Gegner nach dem anderen entwaffnet und mit einer wunderschönen Frau nach der anderen flirtet. Es ist nicht zu leugnen, dass die Schauspieler und die Stimmung die diese verbreiten unschlagbar ist. The Big Sleep ist einer dieser typischen Kriminalfilme der 40er Jahre. Er hat nur eine große Schwäche: seine zu verstrickte Handlung. Es war sehr schwierig zu folgen und man wurde am Ende nicht einmal mit einer spannenden Auflösung belohnt. So ist The Big Sleep mit seinen 110 Minuten alles andere als kurzweilig. Trotzdem ist der Film einen Blick wert, weil er einen jeden Mann zum fantasieren bringt und eine besonders charmante Atmosphäre verbreitet.
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Marti DiBergi 2011/06/05 04:02:23
Kommentar löschenÄußerst komplizierter Krimi, in dem Bogart als Privatdetektiv viele düstere Typen, geheimnisvolle Frauen und gefährliche Situationen hinter sich bringen muss. Dabei verliert er nie seinen Wortwitz, vor allem die frühen Szenen mit Bacall sind fantastisch geschrieben. Kein "Maltese Falcon", trotzdem ein sehr unterhaltsamer Noir.
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patcharisma 2011/04/14 20:50:33
Kommentar löschenVöllig zeitloser und atmosphärisch dichter (Chandler-)Krimi, der je länger er läuft, immer komplexer wird und vom Zuschauer höchste Konzentration erfordert - sich Drinks dazu zu gönnen, wie die Protagonisten das hier permanent tun, liegt dann im Fall gar nicht drin! Die vielen kleinen Szenen sind im Einzelnen fast spannender wie die doch etwas bizarre Auflösung. Lauren Bacall ist herrlich geheimnisvoll und eigentlich war sie für eine klassische Hollywod-Schönheit viel zu kantig, zu ungewöhnlich und auch zu emanzipiert. Aber noch andere schlagfertige Damen begegnen Meisterdetektiv Philip Marlowe hier, z.B. die sexy Buchändlerin, eine witzige Taxifahrerin oder eine gierige und als nicht besonders schlau gezeichnete Verbrecher-Komplizin. Obwohl nie konkret gezeigt, sind diese Begegnungen immer clever unterschwellig erotisch aufgeladen. Humphrey macht seinen coolen Sprüchen am Laufmeter grosse Laune und gleichzeitig ist er doch immer sehr liebenswert - ich glaube, genau das war die so unvergleichliche Mischung dieses so einmaligen Bogart.
Max Steiner's wie immer toller Sound ergänzt die Schwarz/Weiss-Bilder hervorragend, die in ihrem Noir-Minimalismus die Geschehnisse so schneidig auf dem Punkt bringen. Von mir aus könnte man heute gerne wieder mit dieser Technik arbeiten, sie steht der Farbe einfach in nichts nach.
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alanger 2011/01/12 17:54:54
Kommentar löschenich glaube hier fanden sich bogart und bacall ...und er war wohl so von der rolle das ihn sein daraus resultierendes alkproblem zeitweise arbeitsunfähig gemacht hat.
das ergebnis kann sich dennoch mehr als sehen lassen:
wunderschön, spannend ... aber unlogisch. watt solls.
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Filmsuechtiger 2011/01/12 18:04:03
Antwort löschenUnd wer hat nun eigentlich den Chauffeur ermordet? ^^
alanger 2011/01/12 18:15:54
Antwort löschenkeine ahnung, hawks war das wohl selber nicht klar. ich werde einfach nochmal das buch lesen (schon lange her) und kläre später auf.
"such a lot of guns around town and so few brains".
Filmsuechtiger 2011/01/12 18:30:42
Antwort löschenIch meine mal eine Anekdote gelesen zu haben, nach der Bogart Hawks danach fragte, dieser es nicht wusste und sich an Chandler wandte, der mehr oder weniger zugeben musste, dass er den Chauffeur irgendwie vergessen hatte.
filmschauer 2011/01/12 19:35:51
Antwort löschenDein letzter Satz trifft es ganz gut: Der Weg ist das Ziel und der ist hier mehr als sehenswert! :)
alanger 2011/01/12 19:49:47
Antwort löschenFilmsuechtiger: nicht mal chandler wusste dass, ein grund mehr das mal nachzuprüfen.
filmschauer: der weg ist IMMER das ziel.
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alanger 2011/01/12 19:51:06
Antwort löschenps. ihr beiden habts aber auch mit film. :)
regiseurin 2011/01/16 15:44:57
Antwort löschenDer Film gehört auch zu den überlogischen Filmtiteln ^^
filmschauer 2009/12/01 21:25:09
Kommentar löschenFür Bogart-Fans ist dieses Werk sicherlich Pflichtprogramm. In der Rolle eines Privatdetektivs wird dieser mit einem Entführungsfall beauftragt, dessen Verstrickungen mit Mittelsmännern und anderen kriminellen Mitbürgern sich immer weiter ausdehnen. Sehr unterhaltsam mit bissigen Dialogzeilen verziert, obwohl es mitunter schwierig ist, beim Plot jederzeit durchzublicken. Zumindest stehe ich in diesem Punkt offenbar nicht alleine da...
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willy50 2009/11/29 10:07:30
Kommentar löschenEin aufgeweckter Detektivfilm. Ansehen !
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cannibal83 2009/09/21 22:55:57
Kommentar löschenDieser Film hat einen Bogart in Bestform, eine Menge gut-aussehender Frauen, witzige Dialoge und ganz, ganz viel von der alten Whiskey und Zigaretten - Romantik. Also wer braucht da schon Logik???
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maslobojew 2008/12/29 22:26:11
Kommentar löschenSehr verwirrend, aber die Dialoge wirken geschliffen - wer's mag ...
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