Brick

Brick (2005), US
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 21.09.2006

7.1 Kritiker
28 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
1764 Bewertungen
86 Kommentare
Brick - Bild 9735
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noch nicht bewertet

von Rian Johnson, mit Joseph Gordon-Levitt und Nora Zehetner

Brendan Frye (Joseph Gordon-Leavitt) ist Einzelgänger aus Überzeugung an seiner Highschool in Südkalifornien. Ein einziger Anruf reicht aus, seine sauber geordnete Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Seine Ex-Freundin Emily bittet verzweifelt um Hilfe – und verschwindet dann spurlos vom Erdboden. Mit Hilfe seines einzigen Freundes Brain (Matt O’Leary) begibt sich Brendan auf die Suche. Er taucht ein in die ihm fremde Welt der Highschool, ihrer Cliquen, Typen und Rituale. Immer weiter, immer tiefer, begleitet von heißen Mädels, denen man nicht trauen kann, und schweren Jungs, die es auf ihn abgesehen haben, immer angetrieben von den tiefen Gefühlen für Emily, die er nicht vergessen kann. Doch erst, als er dem geheimnisvollen Strippenzieher Pin (Lukas Haas) gegenübersteht, kommt er dem Geheimnis auf die Spur. Es lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren…

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Kritiken (7) — Film: Brick

Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] In seiner Einzigartigkeit geht „Brick“ weit über die bloße Noir-Hommage hinaus. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass man erst einmal begreifen, oder zumindest für sich entscheiden muss, was dieser Film eigentlich sein will. Die trist-rätselhafte, auch von David Lynch („Twin Peaks – Der Film“, „Lost Highway“) inspirierte Grundstimmung gefällt schon mal. Essentiell dafür, und auch ein besonderes Markenzeichen von „Brick“, ist die wunderbare, melancholische, stimmungsvolle Musik von Johnsons Cousin, der mit Gitarre und Piano genauso experimentierte wie mit Küchenutensilien, um schließlich ein unverwechselbares Klangbild zu schaffen. Die trotz rasanter Sprache und Schnitte langsame Erzählweise birgt leider so manche Länge, auch nach der Kürzung, die Johnson nach dem Sundance Film Festival vornahm. Ein Rettungsanker ist das interessante Ensemble. [...]

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goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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9.5Herausragend

Ein Genrefilm außerhalb seines schwarzen Genres. John Hughes Chinatown tanzt zum Cowboy Bebop - inklusive des inspirierendsten Match Cuts seit Kubricks 2001. Aber eigentlich bin ich nur geplättet und sprachlos...

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] Joseph Gordon-Levitt ist bestechend als detektivischer Loner, dessen abgebrühte Eloquenz ihn nicht vor herben Faustschlägen bewahrt: „Your muscle seemed plenty cool putting his fist in my head. I want him out.“. Wenn sich diese Gestalten weder mit Hut und hochgezogenem Kragen, noch ausschließlich bei schwüler Nacht umher treiben, dann scheint ganz nebenbei auch bewiesen, dass Film Noir alles, nur kein Genre bezeichnet. Das Drehbuch verschachtelt die für sich genommen banalen Ereignisse zu einem cleveren, undurchschaubaren Komplott, und reichert sie mit einigen bemerkenswerten, ebenso ausgeklügelten wie doppelbödigen Dialogen an, die zu keiner Zeit aufgesetzt wirken. "Brick" hätte dabei leicht zu einer bloßen Spielerei verkommen können – doch unter Johnsons sicherer Hand belebt er den schwarzen Film wie kein zweiter. [...]

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Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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8.0Ausgezeichnet

Brick ist ein ernstes Experiment: Regisseur Rian Johnson mischt die Stilelemente des Film Noir mit Teenagerfilmen, was dabei herauskommt ist interessant und muss als gelungen betrachtet werden. Johnson schaffte den Spagat zwischen den Genres, baut vom ersten Moment an eine düstere, latent bedrohliche Atmosphäre auf, die bis zum Ende aufrecht erhalten wird.

Dass der Film funktioniert liegt vor allem an der perfekten Charakterzeichnung. Die Gefahr, dass die Teenager in der Noir-Welt lächerlich wirken war groß, tatsächlich ist dies aber nie der Fall. Die Darsteller sind es, die den Charakteren Leben einhauchen müssen und sie tun dies hervorragend, Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt spielt überragend und bewirbt sich als Nachfolger der etablierten Charakterdarsteller. Hervorzuheben sind auch die wunderbaren Dialoge, die direkt der klassischen Ära der schwarzen Serie entstammen zu scheinen.

Die Summe aus Atmosphäre, Charakteren und Dialogen ist bereits enorm, doch auch die Bilder sind prächtig sinister. Obwohl viele Szenen im Nachmittagslicht spielen, wohnt ihnen eine Düsternis inne, bedingt durch verwaschene, farbarme Bilder und untypische Kameraperspektiven. Die Kameraarbeit ist durchweg passend, viele klassische Film Noir - Perspektiven werden genutzt.

Was oft an den klassischen Film Noirs missfällt ist die meist schlichte Grundstruktur der Handlung, doch Brick orientiert sich klugerweise an modernen Thrillern mit seinen Twists und kurzer, wohldosierter Action, wobei es gerade im Mittelteil einige Passagen gibt, die etwas langatmig wirken, weshalb Brick vom Zuschauer etwas Geduld erfordert. Fans von Actionthrillern werden enttäuscht sein, wer etwas übrig hat für Atmosphäre, die alten Noirs oder düstere Bilder wird in Brick eventuell einen Lieblingsfilm finden.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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7.0Sehenswert

Das klingt schwer nach Parodie, doch dem Regisseur ist sein Anliegen todernst. Zwar mag seine Genrekreuzung nicht in allen Momenten aufgehen, aber die Konsequenz, mit der Johnson sie umsetzt, ist zumindest bemerkenswert. Visuell überzeugt seine gewagte Mischung ohnehin: das Spiel mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten, das stilbildend war im Film Noir, wird hier auf die Spitze getrieben – bis in die komplette Dunkelheit.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Brick ist Drama, Komödie, Detektivgeschichte und Hommage in einem und verdient das Prädikat „Film noir“. Rian Johnsons Film ist voller Ideen und origineller Szenen und macht einfach großen Spaß. Wenn man sich einmal an das High-School-Setting gewöhnt hat und in die Story eingetaucht ist, stellt sich zudem eine Spannung ein, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Der Stil des Films mag zwar noch immer Geschmackssache sein, aber seine Kurzweiligkeit wird „Brick“ niemand absprechen können. Gedreht mit wenig Geld, aber vielen Ideen: „Brick“ ist eine echte Entdeckung.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

DerFilmeKenner

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Komödie?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Ein moderner Serie-Noir-Film im Highschool-Millieu? Kann nicht klappen? Doch. Wenn man eine so geniale Besetzung hat und die Prämisse wirklich ernst nimmt. Brick ist coole Lakonie pur und einer der besten Filme des Jahres 2005

5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

der cineast

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Joseph ein großer Name...!?
Dieser Heath Abklatsch? hmm wenn du meinst :)


CowVirus

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Ja, hast du auf seiner Künstlerseite schon geschrieben. Etwas unhöflich, jemanden wegen seiner optischen Ähnlichkeit zu einer berühmteren Person als Abklatsch zu bezeichnen. Naja, Ledger ist ja jetzt tot, es wird in kommenden Filmen wohl kaum noch zu Verwechslungen kommen :> Aber guck dir noch "Regeln der Gewalt" und "Mysterious Skin" an, bevor du dich erst so richtig auf Joseph eingeschossen hast, da spielt er nämlich großartige und vor allem auch sehr unterschiedliche Rollen.



Kommentare (79) — Film: Brick

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Vitaminpräparat

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Bewertung1.0Ärgerlich

einfach nur schlecht.

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Vitaminpräparat

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gut, der Knackpunkt ist, dass der Film es nicht schafft eine glaubwürdige Story zu vermitteln. Ein Teenie/Highschool-Film als Komödie funktioniert prima, da er ja dumm & absurd sein soll. Aber ein Teenie/Higschool-Film hier als düsterer Krimi/Thriller wirkt einfach nur lächerlich schlecht.
hoffe das war zufriedenstellend. ;)


Avantgarde83

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ich seh das genau umgekehrt...diese 0815 teenie komödien sind sowas von ausgelutscht! brick ist innovativ und hat einen gewissen lynch in sich, fraglich wie da ein attribut wie "lächerlich schlecht" reinpasst...
aaaaber: geschmäcker sind verschieden, von daher: live and let live ;)


Scotty2Hotty

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, der vielbemühte Film noir Vergleich ist wirklich zutreffend - zumindest sind viele Elemente vorhanden: Eine gewisse Kühle, die Unberechenbarkeit der Aktuere, der zum großen Teil einsam agierende Hauptdarsteller und die extrem stimmige Filmmusik. Und das alles im Highschool-Milieu..ich war überrascht, dass das so gut funktioniert!

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eisbaerdios

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit diesem Film liebe ich Joseph Gordon-Levitt. Der Film selbst ist nochmal beeindruckender.
Im Vorfeld hätte ich niemals gedacht, dass dieses abgedrehte Szenario wirklich glaubthaft funktioniert.

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VisitorQ

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ja. ja. und nochmals ja.


VisitorQ

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Bewertung9.5Herausragend

Ist der Film tatsächlich so gut? Ich weiß es nicht, er trifft meinen persönlichen Geschmack aber auf alle Fälle zu 100 %. Brick besticht durch eine unglaublich dichte und faszinierende Atmosphäre, gute Darsteller und einer eigenwilligen aber ganz wundervollen Geschichte. Ein Film den nicht alle mögen werden, aber das ist mir auch ganz einerlei... Dann habe ich Brick eben ganz für mich alleine. Jaha. Wie wunderbar.
4,5/5

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fkfilmkritik

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter sowie verkopft durchgefädelter Thriller-Noir. Extrem fit und aufgeweckt geschnitten. Hochklassisch mit einer eigenen Note inszeniert. Gordon-Levitt spielt enorm gut den wortgewandten Einzelgänger, der immer weiter in die Schul-Szenerie eindringt. Die Geschichte ist weitestgehend spannend und wendungsreich. Wird immer schwung- und reizvoll fortgeführt und kommt am Ende zum erhofften Höhepunkt. Nur teils wirken die Dialoge recht zäh und auch mal flach. Sonst wirklich ein schickes und modernes Hütchenspiel, was schnell von A nach B flitzt.

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razcal

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Bewertung9.0Herausragend

fängt wie schon gesagt als teeniefilm an , aber man merkt recht schnell das es sich wendet , auch wenn ein paar details lächerlich anmuten wie der bezug zu seinem informanten,kann man ruhig darüber hinwegsehen weil es sich recht schnell zu einer spannenden kriminalgeschichte entwickelt. ich persönlich bin kein schwarz-weiß-filme fan , mir kommt es eher so vor als ob das zu so eine art hype stilisiert.jeder film der heute in schwarz-weiß oder noir wie es die feinen herrschaften so wissend in den äther prusten,gedreht wird, scheint automatisch von hoher qualität zu sein.ich halte davon nichts, warum soll ich meine augen maltretieren wenn es auch in farbe geht.... aber gut die damen und herren werden schon ihre gründe haben die zumindest für sie einen sinn ergeben

ich persönlich fand mich an das spiel heavy rain erinnert, privatdetektiv, bekommt dauernd aufs maul , steht wieder auf und macht hinkend weiter.
prädikat, absolut empfehlenswert

freak out

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IheartMovies

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Bewertung9.0Herausragend

Wahrscheinlich zu hoch bewertet. Wahrscheinlich bin ich die "Zielgruppe" oder sowas. Wahrscheinlich ist es zu spät zum Filmeberwerten.
Aber der Film hat mich nun mal gekriegt.
Klasse Filmzitate ("Maybe I'll just sit here and bleed at you", "I fed you Jerr to see him get eaten not to see you fed!"), interessante Kameraeinstellungen, irre Story, toller Soundtrack, Coolness, Coolness, Coolness.
Einfach irgendwie genau mein Film!

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Meister Qualle

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Auflösung am Ende wurde ohne Mindfuck in die letzten Minuten reingequetscht, ohne die Überraschung wirklich auszukosten und auf den emotionalen Höhenflug zu treiben, was mich aufgeregt hat.

Sowieso ist, wie ich finde viel Potential in der Präsentation verschenkt worden, welche mir ein Gefühl gab, das zwischen konvnetioneller Unterhaltung und künstlerischem Schwermut schwankte und mal gut und weniger gut zu überzeugen wusste. Trotz Brandon und seiner Genre-passenden Misanthropenhaltung, dem greifbaren Hass und seinem Vergeltungswunsch kann man nicht einmal seine symbolisch schablonenartigen Gegenspieler wirklich verabscheuen (Intensität?)! Was irgendwie gut ist, aber jedenfalls nicht ganz in vorgesetzte Welt der Klischeecharakete passt, welche dem Grießgramszenario ein Augenzwinkern verlieh. Man könnte denken die Figuren wurden einfach nicht richtig überzeugend vermittelt. Für mich verwirrend und das wirft die Frage auf, ob diese Irritierung als Ziel gesetzt wurde oder einfach an klarer Entschlossenheit mangelte. Qualitätsfragen sind nie gut.

Im wesentlichen ein erfrischender Film. Jeder Schritt in Richtung eigener Idee und Experiment sind für mich maximale Punktzahl wert. Aber Moviepilot ermittelt nicht meine Haltung sondern Geschmack (damit ließe/lässt sich auch mehr Geld verdienen)

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Yvonne_Kol

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Tatsache, dass man die Handlung eines klassischen Film-Noir inklusive der typischen Protagonisten (Detektiv, Femme Fatale, Gangsterboss) an eine US-Highschool verlagert ist zunächst gewöhnungsbedürftig, da die Charaktere dadurch etwas blasiert wirken und die Geschichte am Anfang einige Logiklücken aufweist.
Wenn man sich jedoch auf das Experiment einlässt, bekommt man einen modernen, atmosphärischen Noir-Thriller abgeliefert der auf spannende Weise zu unterhalten weiß.

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alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Brain: So what's the word with Em?
-Brendan Frye: She's gone.
-Brain: Can't raise her?
-Brendan Frye: No, I can't."

BRICK ist wieder einmal einer dieser Filme, die dich im Nachhinein noch beschäftigen. Er hat etwas spezielles, etwas besonderes. Die einen mögen das, andere vielleicht nicht. Jedenfalls ist es schwer, in diesen Film hineinzufinden, mit all seinen Drogendealern, Drogenabhängigen, Einzelgängern, Privatdetektiven, der High School (die schön durch den Kakao gezogen wird, nebenbei bemerkt). Wenn man sich aber mal darauf einlässt, kann man, ich nenns jetzt mal "Freude" am Film haben. Rian Johnson inszeniert hier einen packenden Thriller, der die eigentlichen Grenzen seines Genres mal eben so durchbricht und neue Maßstäbe setzt. Sicher ist dies hier kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber ein sehr guter Film ist es dennoch.
Joseph Gordon-Levitt liefert hier mal wieder eine unglaublich starke Leistung ab, man kauft ihm die Rolle jederzeit ab, denn er spielt zu 100 % glaubwürdig. Und das trifft für ihn in jeder seiner Rollen zu. Auch hier wieder, als Einzelgänger mit nur einem Freund, gibt er sich selbstbewusst und geht für die Wahrheit aufs Ganze.

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seven

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Super Kommentar!


alex023

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Danke!


RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Noir-Style kommt immer gut. Sowas in eine Teenie-High-School-Geschichte zu verpacken, ist aber doch ziemlich gewagt, funktioniert hier jedoch erstaunlich gut. Der sehr lässig und clever agierende Joseph Gordon-Levitt kommt besser rüber, als manch "richtiger" Detektiv in vergleichbaren Genre-Filmen. Er muss den Film nahezu allein tragen, hat damit aber keinerlei Schwierigkeiten. Dass das alles jetzt nicht unbedingt übermäßig glaubwürdig ist, damit kann man sich wohl abfinden. Der Stil ist gut, Klischees gibts weit weniger als befürchtet und der (schwarze) Humor kommt auch nicht zu kurz.
Hat mich nicht voll von den Socken gehauen, ist aber zweifelsfrei unterhaltsam.

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tobiasschoeler

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Bewertung9.5Herausragend

"Brick" ist ein Film Noire verkleidet im Gewand eines Highschool Films. Auf den ersten Blick mag das alles unvereinbar klingen, doch "Brick" zeigt das dem nicht so sein muss.
Sicher ist dies nichts für Menschen mit einem allzu großen Potenzial an Ungeduld, da der Film seinen Zuschauer zunächst eine recht lange Zeit im Dunkeln tappen lässt und die Geschichte sich Film Noire typisch, Puzzleteil für Puzzleteil entwickelt. Doch wer die Geduld aufbringt der Geschichte bis zum Schluss zu folgen, erlebt ein Meisterwerk des Genre-Mixes.
Es wird sowohl jedes Highschool- als auch Film Noire Klischee bedient und doch wirkt alles, durch den Genre-Mix, zu jeder Zeit originell.
Als einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass einige der Film Noire Anteile im Highschool Umfeld einfach unrealistisch und konstruiert wirken.
Dennoch ist "Brick" ein absolut gelungener Mix der den aufmerksamen Zuschauer über die gesamte Länge eine spannende Geschichte präsentiert.

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Benner

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Bewertung9.0Herausragend

Drogen, Gewalt, Intrige, Tod und Wille - das sind einige Begriffe, die "Brick" gut beschreiben würden. Und es handelt sich wohlgemerkt um einen Film, der von Highschool-Schülern handelt!
Das war eines dieser Werke, nach denen man erstmal tief Luft holt, eine rauchen geht und danach nochmal in sich geht um das Geschehen Revue passieren zu lassen.
Und wer den Kopf ausschaltet verliert! Man muss am Ball bleiben, immer zuhören und mitdenken - ansonsten wirds schwer bei "Brick" bis zum Schluss durchzublicken.
Der Film lebt von seiner Schnelligkeit, seiner Story, dem Cast und einigen genialen Kameraeinstellungen, die zwischendurch wie aus dem Nichts auf den Zuschauer losgelassen werden! Gordon-Levitt, den ich schon in "Mysterious Skin" großartig fand, konnte auch hier als Brendan Frye vollends überzeugen.
Es kann schwierig sein sich in dem Film einzufinden und sich darauf einzulassen, denjenigen, denen das gelingt wird dafür ein packender Thriller geboten, der einem mehr als stupides Zugucken abverlangt!

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seven

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@Benner: Teile deine Meinung uneingeschränkt, mich persönlich hat das Ende ein bisschen an Sieben erinnert...


alex023

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Sehr gut, ich finde, besser hätte man die Stimmung nicht transportieren können, Benner :).


Mr.Film

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Anruf deiner Ex-Freundin, sie wirkt panisch und bittet dich um Hilfe. Völlig entgeistert legt sie auf. Ein wenig später verschwindet sie spurlos. Was würdest du tun?

Brendan(Joseph Gordon-Levitt) macht sie auf die Suche nach ihr, er trifft auf Cliquen aller Art, zwielichte Typen und den örtlichen Drogenboss.

"Brick" hat zwei Facetten, zum einen ist der Film ein spannender Krimi-Thriller und zum anderen wird eine herrliche Persiflage an die gute alte Highschool dargestellt.
Das Krimi-Genre wird hier erfrischend und moderner dargestellt, der Protagonist verfällt in eine Reihe von Intrigen, die Geschichte ist gut gegliedert und kommt immer mehr in Fahrt. Das grandiose Finale mit den unerwarteten Enthüllungen ist das Sahnehäubchen eines ausgereiften und tadellosen Film's, der einen Hauch von Neo-Noir besitzt.
'Hirn aus' gibts hier nicht, man muss den Überblick behalten um am Ende die ganzen Verstrickungen zwischen allen Charakteren zu verstehen.
Joseph Gordon-Levitt hat mich mal wieder nicht enttäuscht, er spielt den coolen Einzelgänger perfekt und ist sympathisch wie immer.

Fazit: "Brick" ist ein klassisch moderner Krimi der unglaublich spannend ist - so lange man sich auf ihn einlässt.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 25 Antworten

Mr.Film

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sehr schön :)


alex023

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Um es mit deinen Worten zu sagen: Sehr schön:) - der Kommie :D


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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein "Film noir", der auf der Highschool spielt, die Protagonisten sind ausschließlich Teenager...kann das funktionieren? Antwort: Ja, es kann.

Der Handlungsort in "Brick" ist der kalifornische Küstenort San Clemente. Der Einzelgänger Brendan wird von seiner Ex-Freundin Emily um Hilfe gebeten, wobei genau, bleibt zunächst offen. Je weiter er nachforscht, desto gefährlicher wird es für ihn...

Brendan, sehr gut verkörpert von Joseph-Gordon Levitt, ist das Spiegelbild des draufgängerischen, knochentrockenen Detektives der 40er, 50er Jahre. Mag seine Ausdrucksweise und Art am Anfang noch seltsam erscheinen, weil es einfach nicht stereotypisch zu einem Teenager passt, desto erstaunlicher ist es, wie ideal diese Figur doch in den Film passt. Konsequent geht Brendan seinen Weg, lässt sich von nichts und niemanden aufhalten. Überhaupt ist das eigentlich eine Stärke von "Brick": Die Klischeefiguren einer Highschool sind alle vertreten, sei es der Footballstar, der Kiffer, der Nerd usw. Das diese Figuren alle nun "Film noir" typisch auftreten, ist sehr gewagt, es könnte schnell lächerlich wirken. Doch ist diese schmale Gratwanderung wirklich gelungen, alle präsentieren sich weitesgehends ihrer Charakterzeichnung entsprechend. Leider halt nur weitesgehends. Es gibt ein, zwei Szenen, die doch ein wenig ins Unglaubwürdige bzw. fast ins Lächerliche abrutschen, doch tut dies dem Gesamtpaket keinen Abbruch.

Die größte Stärke ist meiner Ansicht nach die Bildsprache. Ein Merkmal des "Film noir" ist ja die düstere, pessimistische Stimmung. Dies wird auch in Bildern wiedergegeben. "Brick" spielt zum größten Teil am Tage, es scheint auch fast immer die Sonne. Wären die Bilder bei einer anderen Geschichte farbenfroh, so erzeugen sie hier etwas abtrünniges, geheimnisvolles. Durch diesen Kontrast wird eine kühle Atmosphäre geschaffen, die einen durch den ganzen Film begleitet.

"Brick" ist schon längst kein Geheimtip mehr, aber die Aufmerksamkeit hat sich das Werk von Rian Johnson auch definitiv verdient.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

DarthStarkiller

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der 250. Film den ich bewerte und ich kann nur sagen: Brick rühmt dieses denkwürdige und weltbewegende Jubiläum ;) ... Spaß beiseite. Ich mag die Ränke, die Intrigen, die düstere Atmosphäre, die Detektivarbeit und ich finde man lernt was über die Menschen, wie sie sind, was sie tun und wozu sie sich herablassen können.

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Black Phantom

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Bewertung4.5Uninteressant

Story geht, schwankt zu stark zwischen langweilig und spannend. Die schauspielerische Leistung ist nicht wirklich berauschend. Vor allem konnte ich dem Hauptdarsteller, einem Nerd mit Brille, die Rolle eines Depri-Macho-Schlägers nicht abnehmen. Der Twist am Ende ist auch nicht wirklich originell. Der Film ist OK aber nicht so gut wie von vielen hier bewertet.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Brick besticht vor allem durch seinen kühlen und berechnenden Hauptcharakter, der alles in Bewegung setzt um seiner Exfreundin zu helfen. Auch wenn er zwischenzeitlich ordentlich kassieren muss, ist der Junior-Detektiv nicht von seinem Weg abzubringen. Auch die restlichen Rollen überzeugen (an zweiter Stelle der Pin) und tragen dazu bei, dass die objektiv betrachtet eher banale Story so aufgerollt wird, als wäre man selbst mit den Ermittlungen beschäftigt. Vielleicht ist Brick ja sogar eine Art moderner Film Noir, vielleicht auch nur ein Highschoolthriller... Ich jedenfalls würde ihn empfehlen.

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Mr. White

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Bewertung3.5Schwach

"Brick" ist ein Film, der nicht nur spannend sein, sondern auch viele Verzwickungen und Wendungen bieten möchte. Doch auf der Jagd nach diesem Ziel überholt sich der Film selbst und kommt ins stolpern. Ein Haufen Charaktere werden dem Zuschauer vorgestellt und alle spielen irgendeine Rolle, die man sich so schnell wie möglich einprägen sollte, sonst verliert man schnell den Faden.

Die Story nimmt interssante Wendungen an, dass ist keine Frage, jedoch wirkt all dies sehr gezwungen und ab einer bestimmten Stelle nicht mehr authentisch. Der ganze Verlauf driftet etwas in den absurden Bereich ab, was dem Film leider sehr schadet. Gleichzeitig schlägt der "noir" Stil nur halbwegs an, wodurch die recht ruhige Emotionalität und Spannung dem Stile nicht gerecht wird und den Zuschauer irgendwann nervt.

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harm4life

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word


arues

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein toller, einzigartiger Film!
Aber geht es nur mir so, oder ist Joseph Gordon-levitt völlig fehlbesetzt?!
So kreativ der Film auch ist, in dem teenies der neuzeit in einen 40er Jahre Film Noir, mit differenzierter optik, versetzt werden, kann es nicht sein, dass ein Milchbubi den harten Macker makiert. Dafür gibt's ganz harte Abzüge!

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