Brick

Brick (2005), US Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm, Drama, Thriller, Kinostart 21.09.2006

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7.1
Kritiker
34 Bewertungen
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7.2
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2462 Bewertungen
112 Kommentare
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von Rian Johnson, mit Joseph Gordon-Levitt und Nora Zehetner

In Brick begibt sich Joseph Gordon Levitt an seiner kalifornischen Highschool auf die Suche nach seiner verschollenen Ex-Freundin und stößt bei seinen Recherchen auf ein dunkles Geheimnis.

Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) ist Einzelgänger aus Überzeugung an seiner Highschool in Südkalifornien. Ein einziger Anruf reicht aus, seine sauber geordnete Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Seine Ex-Freundin Emily bittet verzweifelt um Hilfe – und verschwindet dann spurlos vom Erdboden. Mit Hilfe seines einzigen Freundes Brain (Matt O’Leary) begibt sich Brendan in Brick auf die Suche. Er taucht ein in die ihm fremde Welt der Highschool, ihrer Cliquen, Typen und Rituale. Immer weiter, immer tiefer, begleitet von heißen Mädels, denen man nicht trauen kann, und schweren Jungs, die es auf ihn abgesehen haben, immer angetrieben von den tiefen Gefühlen für Emily, die er nicht vergessen kann. Doch erst, als er dem geheimnisvollen Strippenzieher Pin (Lukas Haas) gegenübersteht, kommt er dem Geheimnis auf die Spur. Es lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren…

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Kritiken (9) — Film: Brick

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Dass das Konzept aufgeht ist vor allem den grandiosen Hauptdarstellern zu verdanken, so dass Joseph Gordon-Levitt (Inception, (500) Days of Summer) bereits hier, Als ihn noch niemand kannte, zeigen konnte was in ihm steckt. Doch auch Norah Zehetner, den meisten am ehesten aus der 1. Staffel Heroes bekannt, gibt überzeugend die Femme fatale in Brick. Die Geschichte mag sich auf den ersten Blick nicht allzu ausgefeilt oder vielschichtig klingen, doch offenbaren sich im Verlauf des Films wahre Abgründe. Natürlich muss man der jugendlichen Rolle des Ermittlers aufgeschlossen gegenüberstehen und die teils überzogene Adaption der Film noir Atmosphäre mit einem Augenzwinkern betrachten, so zum Beispiel, dass der große Drogenboss Pin im Haus seiner Mutter residiert. Doch wirkt dies zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder lächerlich, was eine große Stärke von Brick ausmacht, denn zu keinem Zeitpunkt wird die atmosphärisch absolut dichte Erzählweise aufgebrochen oder durch unstimmige Details zerstört. [...]

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Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds

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9.0Herausragend

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Ein Filmsüchtiger reist durch die Filmgeschichte #5:
2005: Brick
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Einer der genialsten Filme der letzten Dekade: Die experimentelle Idee, eine düstere Film-Noir-Geschichte um Tod und Intrigen aus der Großstadt der 40er Jahre an eine Kleinstadt-Highschool von heute zu verlegen mag in der Theorie abwegig bis unfreiwillig komisch erscheinen - in der Praxis trifft Brick jedoch immer genau den richtigen Ton. Dabei gefällt nicht nur die Konsequenz, hinter jeder Begebenheit eine überraschende Motivation, einen verdeckten Plan einer der vielen Interessengemeinschaften zu offenbaren, sondern auch durch die damit einhergehende Spannung: In jedem Moment droht eine kleine Geste eine große Bedeutung zu haben, die der Geschichte eine dramatische Wendung bescheren könnte.
[...]
Brick hat nicht nur harte Schläger und sowie einen geheimnisvollen Gangsterboss in petto, sondern nutzt auch gleich drei mysteriöse Frauenfiguren, treibt die Femme-Fatale-Ikonographie damit auf die Spitze. Dem entgegen steht natürlich der von Joseph Gordon-Levitt verkörperte Held des Films. Weder Darsteller noch Figur ähneln gemeinhin dem oft und gerne mit Humphrey Bogart assoziierten Bild, sondern erinnern hingegen stark an Alan Ladd und seine Rollen. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Brick' weiß zu packen und zieht den Zuschauer mit seiner fesselnden Atmosphäre sofort mit sich. Man muss jedoch am Ball bleiben, denn wenn man nur einige Minuten unachtsam wird, könnten einige Details verloren gehen. 'Brick' schlägt einen Haken nach dem anderen und ein gelöstes Geheimnis offenbart schon ein Neues. Auf alles gibt Johnson jedoch keine Antwort und es liegt am Zuschauer selbst sich an den gewissen Stellen seine Antwort selber zu geben und zurecht zu biegen, aber genau das macht doch den Reiz des Ganzen aus. Mit Sicherheit hat 'Brick' auch an einigen Ecken seine kleinen Macken und es schleichen sich gelegentlich hier und da einige kurze Längen ein, doch das mildert den Gesamteindruck kaum. 'Brick' bleibt einfach ein spannender und genauso origineller Thriller, den man durchaus mehrere Male genießen kann, ohne das etwas von seiner Qualität verloren geht. [...]

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crab1973

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Guter Text, wie immer. :) Für mich eine der größten Überraschungen der 2000er.


SoulReaver

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Danke. Jap, isn feiner Film :)


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] In seiner Einzigartigkeit geht „Brick“ weit über die bloße Noir-Hommage hinaus. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass man erst einmal begreifen, oder zumindest für sich entscheiden muss, was dieser Film eigentlich sein will. Die trist-rätselhafte, auch von David Lynch („Twin Peaks – Der Film“, „Lost Highway“) inspirierte Grundstimmung gefällt schon mal. Essentiell dafür, und auch ein besonderes Markenzeichen von „Brick“, ist die wunderbare, melancholische, stimmungsvolle Musik von Johnsons Cousin, der mit Gitarre und Piano genauso experimentierte wie mit Küchenutensilien, um schließlich ein unverwechselbares Klangbild zu schaffen. Die trotz rasanter Sprache und Schnitte langsame Erzählweise birgt leider so manche Länge, auch nach der Kürzung, die Johnson nach dem Sundance Film Festival vornahm. Ein Rettungsanker ist das interessante Ensemble. [...]

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goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

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9.5Herausragend

Ein Genrefilm außerhalb seines schwarzen Genres. John Hughes Chinatown tanzt zum Cowboy Bebop - inklusive des inspirierendsten Match Cuts seit Kubricks 2001. Aber eigentlich bin ich nur geplättet und sprachlos...

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.0Ganz gut

[...] Joseph Gordon-Levitt ist bestechend als detektivischer Loner, dessen abgebrühte Eloquenz ihn nicht vor herben Faustschlägen bewahrt: „Your muscle seemed plenty cool putting his fist in my head. I want him out.“. Wenn sich diese Gestalten weder mit Hut und hochgezogenem Kragen, noch ausschließlich bei schwüler Nacht umher treiben, dann scheint ganz nebenbei auch bewiesen, dass Film Noir alles, nur kein Genre bezeichnet. Das Drehbuch verschachtelt die für sich genommen banalen Ereignisse zu einem cleveren, undurchschaubaren Komplott, und reichert sie mit einigen bemerkenswerten, ebenso ausgeklügelten wie doppelbödigen Dialogen an, die zu keiner Zeit aufgesetzt wirken. "Brick" hätte dabei leicht zu einer bloßen Spielerei verkommen können – doch unter Johnsons sicherer Hand belebt er den schwarzen Film wie kein zweiter. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Phallus

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In der Originalkritik sinds 75%. Hast du den Film nachträglich umgevotet?


Le Samourai

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Top! Doch warum nur 6 Punkte? :(


patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & ...

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7.0Sehenswert

Das klingt schwer nach Parodie, doch dem Regisseur ist sein Anliegen todernst. Zwar mag seine Genrekreuzung nicht in allen Momenten aufgehen, aber die Konsequenz, mit der Johnson sie umsetzt, ist zumindest bemerkenswert. Visuell überzeugt seine gewagte Mischung ohnehin: das Spiel mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten, das stilbildend war im Film Noir, wird hier auf die Spitze getrieben – bis in die komplette Dunkelheit.

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Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Brick ist Drama, Komödie, Detektivgeschichte und Hommage in einem und verdient das Prädikat „Film noir“. Rian Johnsons Film ist voller Ideen und origineller Szenen und macht einfach großen Spaß. Wenn man sich einmal an das High-School-Setting gewöhnt hat und in die Story eingetaucht ist, stellt sich zudem eine Spannung ein, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Der Stil des Films mag zwar noch immer Geschmackssache sein, aber seine Kurzweiligkeit wird „Brick“ niemand absprechen können. Gedreht mit wenig Geld, aber vielen Ideen: „Brick“ ist eine echte Entdeckung.

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DerFilmeKenner

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Komödie?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Ein moderner Serie-Noir-Film im Highschool-Millieu? Kann nicht klappen? Doch. Wenn man eine so geniale Besetzung hat und die Prämisse wirklich ernst nimmt. Brick ist coole Lakonie pur und einer der besten Filme des Jahres 2005

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CowVirus

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Ja, hast du auf seiner Künstlerseite schon geschrieben. Etwas unhöflich, jemanden wegen seiner optischen Ähnlichkeit zu einer berühmteren Person als Abklatsch zu bezeichnen. Naja, Ledger ist ja jetzt tot, es wird in kommenden Filmen wohl kaum noch zu Verwechslungen kommen :> Aber guck dir noch "Regeln der Gewalt" und "Mysterious Skin" an, bevor du dich erst so richtig auf Joseph eingeschossen hast, da spielt er nämlich großartige und vor allem auch sehr unterschiedliche Rollen.


Blindguardian94

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Joseph Gordon Levitt brilliert in jedem seiner Filme!



Kommentare (101) — Film: Brick


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Tachitalili

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Bewertung7.0Sehenswert

Hmmm....
[Kann unwesentlich spoilern]
Ich versuche mal den Film so zu beschreiben: Der Agent 007 in einer Art Scarface-Sache, das Problem ist nur: 007 ist Joseph Gordon-Levitt, und die schlimmsten Drogen- und Unterweltbosse scheinen alle an der High- School zu verkehren.
Für manche Filmgucker wird das ein Problem sein, für andere wiederrum das Interessante.
Für mich war es eher positiv, dass die Story keine Atempause gibt und sehr komplexe Zusammenhänge (in einem unglaublichen Tempo) raushaut. Dialoge a la "Social Network" mag ich nun mal.
Nur (schon eine wohlwollende) 7, weil an manchen Stellen Pathos oder das Wannabe so überdosiert sind, dass sie eher Augenrollen verursachen, als Bewunderung für den Style des Ganzen.

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SunnyEye

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Bewertung7.0Sehenswert

Leider ist die deutsche synchro richtig schlecht was mich enorm gestört hat.
vor allem bei den ,,(möchtegern) literaturkurs für Fortgeschrittene" dialogen.
Aber vielleicht ist er auf englisch ,,verständlicher".

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DieFilmguckerin

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein äußerst eigenartiger Film. Ein Gangster/Drogen-Thriller angesiedelt in einem Highschool-Umfeld: die Dealer, Süchtigen, Abgestürzten, Drogenbosse, Drahtzieher und Opfer sind durchweg ca. 16-jährige Teenager, die noch bei Mutti wohnen. Und dabei gleichzeitig so abgebrüht und selbstbewusst daherquasseln, als wäre sie Humphrey Bogart Clone. Wir fragten uns: sehen wir da ein Paralleluniversum, eine Welt, die unserer Welt ähnlich ist, aber an manchen Ecken doch nicht? Darunter leidet irgendwie auch die Glaubwürdigkeit des Films. So sehr ich mich auch angestrengt habe, ich konnte dem milchbubigen Joseph Gordon-Levitt einfach nicht abnehmen, dass er total knallhart und selbstbewusst irgendwelche Gangster verprügelt, sich mit Drogenbaronen anlegt, die Bullen aus dem Ganzen rauslassen will – und was es eben noch so für leere Plattitüden gibt, die man schon 1000mal gehört hat. Mir ist schon klar, dass eben gerade dieser Gegensatz hier die Spannung ausmachen soll und dass eben deshalb und wegen der starken Anlehnung an den Film Noir (die auch durchaus nicht von der Hand zu weisen ist) viele Kritiker den Film toll fanden. Ich saß trotzdem die meiste Zeit mit verwirrtem Gesicht auf der Couch – nur hin und wieder abgelenkt von den verwirrten oder schlafenden Gesichtern meiner Mitgucker und konnte dem Film das Ganze irgendwie nicht abnehmen. Am blödesten war aber eindeutig die Szene, in dem sie ihn anfleht sie gehen zu lassen – viel zu dick aufgetragen, triefend vor Schmalz und vor Bedeutungsschwangerschaft. Positiv erwähnenswert sind allerdings die Bilder, die interessanten Kameraperspektiven (wie schon gesagt: Film Noir) und die Stimmung, die dadurch teilweise erzeugt wurde – und die ziemlich coole Musik.

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LauraMi

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich liebte die Musik und die schauspielerischen Leistungen in Brick, aber trotzdem bin ich mit dem Film nicht richtig warm geworden. Das Ende hat noch mal einiges rausgerissen. Alles in allem ein guter Film, den ich mir aber nicht unbedingt selbst zulegen würde.

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jp@movies

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Bewertung5.0Geht so

Was für ein Murks. Es ist nicht mal unbedingt der Plot an dem ich mich störe, sondern in erster Linie das Handwerkliche. Ein ADHD-Schnitt, völlig ohne Rhythmusgefühl, widerlich prätentiöse Kameraführung, humorlose Inszenierung, die fast pausenlos mit nichtssagender Musik zugekleistert ist. Puh, das macht es wirklich schwer den Film hinter diesen Schwächen noch wahr zu nehmen. Phasenweise war mir das unmöglich, weil ich mich mit keiner Figur identifizieren konnte oder wollte, weil mir der Zugang zu ihnen verbaut wurde. Na ja, vielleicht mit Ausnahme von Pins Mutter, die eben dem Mütter-Stereotyp entspricht. Ha, ha.

Mich reizt weder die Schnitzeljagd, noch das Herumgelaufe von Joseph Gordon-Levitt, der schon hier(!) wie ein kleiner Bruce Willis in DIE HARD durch einen Teeniefilm latscht, mit den Händen tief in den Taschen vergraben. Die schauspielerischen Leistungen finde ich angesichts der unnatürlich pointierten Dialoge richtig gut, aber der Film ging mir recht schnell derart auf die Nerven, dass ich froh war, als er endlich vorbei war. Warum ich ihn mir dann bis zu Ende angesehen habe? Weil ich LOOPER mochte, den Film lange auf meiner Watchlist hatte, und sonst gar nicht darüber schreiben dürfte, denn (mit Yodas-Stimme vorgetragen): This the first rule of sight club is.

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4712

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Trotzdem 5.0 = Geht so?


jp@movies

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Ja, weil Filmemachen schwer, und am Ende doch Geschmackssache ist. Aus dem Grund habe ich auch keine Hassfilme. die Schlechten reichen mir völlig :)

Und ich kann dem Film gute Momente abgewinnen, wie beispielsweise die Szene mit den ausgezogenen Schuhen. Mehr will ich nicht verraten, aber das ist filmisch gedacht, wird gut vorbereitet, und funktioniert in der Umsetzung. Insgesamt reicht es dann eben trotzdem nur für 5 Punkte.


Realizator

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Bewertung6.5Ganz gut

Also eine Bewertung 10 finde ich echt übertrieben. Der Film ist nicht schlecht aber ganz klar Gescmacksache. Entweder gefällt es dir oder ist es sogar langweilig. Ich fand ihn enttäuschend. Trotzdem wegen der guten Arbeit der jungen Schauspieler bekommt er 6,5 von mir

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styx.canomo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"theres no much chance to coming out clean"
wow, was für eine überraschung der film für mich war!
der trailer des regiedebüts des noch mit einer recht spärlichen lebenswerk ausgestatteten rian johnson, der schon recht vielversprechend war, hat meine erwartungen nicht zu hochgeschraubt, sie waren berechtigt.
denn was johnson hier mit einem kleinen budget aus dem ärmel zaubert, ist ein wahres feuerwerk an spannung, welches einen geradezu vor atmosphärischer dichte erschlägt.
der noch sehr junge gordon-levitt macht seinen job wunderbar; die rolle des leicht nerdigen wannabe-sherlocks mit für seinem Alter eigentlich viel zu weitreichendem erfahrungsreichtum und interpretativer weitsicht nimmt man ihm ohne zu zögern ab und auch die anderen übertrieben gezeichneten charaktere werden exzellent verkörpert.
und das ist gerade der spezielle punkt, der die äußerst heikle verbindung von highschool-milieu und klassischem noir gelingen lässt und einen völlig unabhängigen handlungsspielraum schafft, in dem sich beide genres nicht gegenseitig einengen:
da der film diese überspitztheit sowohl in handlung als auch in charakterzeichnung konsequent durchhält, schafft er es, eine quasi-ironische eigendynamik und einen ganz persöhnlichen stil zu entwickeln, der ihn zu einem gesamtkunstwerk werden lässt.
dadurch reicht auch eine vielleicht nicht lynchesk verzweigte, aber immerhin relativ komplexe story, da der film nach dem "sin city"-prinzip funktioniert:
stil und handlung gehen eine so perfekte symbiose ein, dass man jede3 wendung und jeden haken der story wie bei einer achterbahnfahrt geradezu körperlich spürt.
atmosphäre wird emotion.
und nagelt einen in den sitz.
bisher der beste johnson.

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DonChris

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Vorgemerkt, aber sowas von!


DonChris

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Inzwischen habe ich ihn gesehen, auf jeden Fall ein recht spezieller und allemal sehr sehenswerter Film. Danke für den Tipp!


Blindguardian94

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Rian Johnson entführt uns in eine Noir Welt, die so düster wie ruhig ist. Ein einfaches Konzept (Hilfeschrei der Freundin) endet in einen weit ausgebreiteten Geflecht aus Zusammenhängen. Das Konzept, das durch intelligente Sprüche und den schon damals genialen Joseph Gordon Levitt super aufgeht. Nicht so leicht zu verdauen und für viel vielleicht zu langweilig, aber wenn man Gefallen dran findet, ist es ein super Hmmm.... DetektivThriller mit Jugendlichen, ich denke das beschreibt es am besten.

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Alex.de.Large

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine toll in die heutige Zeit transportierte,im High-School-Milieu angesiedelte Marlowe/Spade-Hommage,welche durchgehend überzeugt und mit guten Darstellern plus einer schönen Detektiv-Geschichte wirklich gut unterhält.Ich müsste auch eigentlich noch einen Punkt mehr geben,aber das geht leider nicht;wahrscheinlich weil ich zu alt bin.Hier spielen halt High-School-Kids so als wären sie erwachsene Stereotypen,und da fehlt mir halt die Möglichkeit zur Identifikation.Vielleicht hätt ich ihn mit 20 Jahren sogar noch besser gefunden?Wer weiss?
Was ich aber unbedingt noch loswerden muss!Ich glaub die Casting-Crew von "Looper"hat sich wegen dem Film für Joseph-Gordon-Lewitt als junges Alter-Ego von Bruce Willis entschieden.
Was er allein an Nehmerqualitäten zeigen muss,erinnert schon ein bißchen an John McLane.Zum Anderen hat mich die Story auch teilweise an "Last Man Standing"(natürlich auch an dessen Vorbilder;aber da spielt ja nicht Bruce Willis mit.)erinnert.
In der Gattung High-School-Film-Noir auf jeden Fall führend:)

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spanky

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Bewertung7.0Sehenswert

Whodunnit-Ermittlungen auf dem Schulhof mit Mystery-Elementen und Noir-Erzählweise. Der kautzige Levitt wirkt in dieser schäbigen Jacke und dem wirren Wuschelpony-Haarschnitt wie Columbo junior. Ab und zu erinnert das an eine Mischung aus "Parker Lewis" und "Twin Peaks" im Schnelldurchlauf. Ein Schuss mehr Skurrilität hätte der Gesamtwirkung nicht geschadet.

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dertyp

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich habe mir den Film nur angeschaut weil er im Wikipedia Artikel „Film Noir“ aufgelistet wird. Der Film hat mich enttäuscht. Ich finde es ist einer der schlechten Vertreter des Genres. Obwohl ich mir noch nicht sicher bin ob er überhaupt in dieses Genre passt. Wohl eher „Teenie Noir“ oder „Kiffer/Drogen Film“.

1. Es spielen nur so über intelligente Kinder mit. Die meiner Meinung zu jung sind, um das „Noir“ im Film rüberzubringen. Mal ehrlich, wer ist mit Anfang 20 so fertig das er mit einer so präzisen coolness jede Situation analysiert wie die Protagonisten in diesem Film? Da fehlt einfach die Lebenserfahrung um das glaubwürdig rüberzubringen.

2. Joseph Gordon-Levitt ?! Ich verstehe den Hype nicht um ihn. Ich habe schon ne Menge Filme mit ihm gesehen und er konnte mich nur in einer Rolle überzeugen. Hesher!

3. Thema „Kiffer/Drogen Film“. So wie in diesem Film sehen sich Kiffer/Drogenkonsumenten gerne selbst. Sau cool, mega intelligent und alle haben Ehrfurcht vor einem, weil man ja der Größte ist. In Wirklichkeit ist man aber eher so, wie die Typen die am „Coffee and Pie, Oh My!“ an den Mülltonnen rumhängen.

4. „The Pin“?! Sorry, aber was war denn das? Diese Figur kann ich nicht ernst nehmen. Wohnt bei Mutti im Keller und dealt mit Drogen? Lol!

Der Film bekommt von mir 1 Punkt.
Wegen Tugger.

In diesem Sinne, bleibt aufmerksam!
dertyp

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jannik.schorn.5

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1. Wenn man sich den Film anschaut muss man sich auf ihn auch einlassen, denn realisitisch und realitätsnah ist er nicht.
2. Viele finden ihn genial, aber bei jedem anders.
3. Ist das selbe wie bei Punkt 1, man muss sich drauf einlassen.
4. Ich finde den Charakter eigentlich sehr interessant, denn er sprengt mal den Rahmen des typischen Schurken. Desweiteren befinden wir uns in einer jugendlichen "High-School" Welt, da passt das ganz gut.

Meiner Meinung nach ein brillanter Film, der die Noir Stimmung endlich mal wieder in unsere Kinowelt bringt. Ein guter Vertreter des Genres, denn im Kern ist er ein Film Noir und macht das auch brillierend.


petergriffin13

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Habe mir auch gedacht dass das alles übertrieben ist, aber spätestens als sie in der Küche bei Mutti gesessen sind und er Cornflakes gegessen hat, hat man schon gesehen dass da schon ein wenig Ironie dahinter ist.


movie.max

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Bewertung7.5Sehenswert

Eine Stadt. Ein Sündenpfuhl. Der Regen rinnt den feuchten Backstein hinunter. Durchnässte Plakate pflastern den Asphalt und der einsame Detektiv schlurft durch die Straßen. Er sucht den Mörder. Den Mörder der Liebe seines Lebens. Nachtclubs, Keller, Sportplätze sind sein Revier. Er gerät an die listige Nachtclub-Diva, den großspurigen Drogenboss, den Schläger im Unterhemd und die Femme Fatale. Der Drogenboss im feinen Zwirn, verkrüppelt, geht am edlen Stock. Der Detektiv in den Armen der Femme Fatale. Der Mond scheint hell auf die Abtrünnigen.

Wo wir sind?
Die Figuren gehen noch zur Schule, sind im Wachstum. Der Detektiv ist der Außenseiter, für seine Suche schwänzt er den Unterricht. Der Nachtclub ist eigentlich die Theater-AG, der Keller des Drogenbosses liegt unter der Kaffeeküche seiner Hausfrauenmutter. Die Diva spielt im Schulkurs Shakespeare, der Drogenboss ist noch keine 21. Der Schläger ballt seine Faust fast lächerlich, wann immer er kann. Die Femme Fatale ist mit dem Sportler zusammen, der nur die Bank drückt.

Meine Fresse, ist 'Brick' schräg. Ich liebe ihn.
Neben seiner Transplantation des 30er-Jahre-Film-Noir-Detektiv-Bogart-Regen-Plots in eine Highschool der 2000er unterhält mich Johnson auch noch mit dem Auge für gut getimten Humor und herrliche Absurditäten.
Alle tun sie so, als wären sie Gangster und Schnüffler. Man kauft es ihnen zu keinem Zeitpunkt ab, obwohl sie alles erdenkliche tun, um so zu wirken: Sie spritzen sich Heroin, stehlen Drogen, prügeln sich, töten einander und haben sogar richtige Verfolgungsjagden. Wie die echte Gangsterkultur.
Erwachsene spielen in 'Brick' eher selten eine Rolle. Sie sind etwas entferntes, wenn kein negatives Symbol für Recht und Ordnung (Roundtree), dann lächerlich (Pin's Mum).

Die Gangsterboss-Schirmlampe im Van, in welchem der Pin auf seinem Sofa sitzt, ist nur eine von dutzenden Absurditäten.
Auch wenn mich die Story hin und wieder auf der Strecke gelassen hat, so ist 'Brick' etwas ganz besonderes und wird mir sehr lange sehr positiv im Gedächtnis bleiben.

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Prestigeww

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Brick ist ein Debütfilm im besten Sinne: Er orientiert sich noch sehr deutlich an seinen großen Vorbildern, kann daraus aber etwas neues und überzeugend Eigentsändiges machen. Die großen Vorbilder sind hier Polanski und Lynch, denn Brick ist voller Anspielungen auf Filme wie Chinatown und Twin Peaks.

Aus Chinatown hat sich Brick vor allem die überdeutlichen Noir-Elemente geborgt: Die Femme Fatale, die undurchsichtigen Verknüpfungen des Verbrechersyndikates. Er geht sogar so weit auch Joseph Gordon Levitt ganz nach dem Vorbild Jack Nicholsons die meiste Zeit des Filmes als "Schnüffler mit gebrochener Nase" im Dunkeln tappen zu lassen.

An Twin Peaks erinnert vor allem die düstere surreale Stimmung und der Subplot des Filmes. Wie Laura Palmer liegt auch Emily am Wasser. Auch hinter ihr öffnet sich der dunkle Abgrund in Form eines Tunnels als Symbol für die dunklen Abgründe, die sich hinter der banalen Fasade der Highschool für Brendan Frye eröffnen werden. Auch bizarre Figuren wie die stets anders geschminkte Kara und ihr Sklave könnten direkt aus Lynchs Gruselkabinett stammen.

Brick ist jedoch nicht nur Zitat. durch die oft schwarzhumorige Verlagerung des Noir-Plots um Mord und Drogen an eine Highschool ist er sogleich Hommage und Parodie des Genres. Es ist spannend und witzig zugleich, wenn Brendan dem Oberdealer Pin gegenüber tritt und diese Lebensgefährliche Situation mit einem Glas Orangensaft von Pins Mutti erträglicher wird. Überhaupt einen brilletragenden Highschool-Einzelgänger als Hardboiled-Detective zu inszenieren, der Wörter wie "Babe" benutzt und sogar Football-Quarterbacks ausknocked ist ein herrlicher Genre-Twist.

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RoosterCogburn

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vorgemerkt

"Ein Thriller, im Stile eines Film noir" - das klingt schon mal gut. Dann noch mit Joseph Gordon-Levitt?! Beim Sundance Film Festival ist er gut weg gekommen ... und wenn ich mir meine mp-buddylist anschaue, wurde der Film auch schon (zum Teil) sehr gut bewertet.
Ich glaub, der ist etwas für mich ;) macht doch immer wieder Spaß hier Filme zu entdecken

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Kasparle

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Wenn man es schafft sich auch die ungewohnte Umgebung einzulassen ist der Film fesselnd.


Weltenkind

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Auch dann nicht.


uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

macht einfach spass zuzuschauen was als nächstes passiert

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A-Wax

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine absurde Situation die dieser Film bei mir hervorruft. Die Grundidee finde ich ausgesprochen gut und spannend, fast schon genial. Nimm Elemente von Noir-Filmen und vermenge sie mit einer zeitgenössischen Drogengeschichte im Umfeld einer amerikanischen Highschool.

Diese Idee und die darauf aufbauende Inszenierung (Kamera, Schnitt) ist tatsächlich spitze und hätte auf jeden Fall mehr als 7 Punkte verdient gehabt. Auch an den Darstellern gibt es wenig bis gar nichts auszusetzen. So gut die Idee im Grunde genommen auch ist, umso weniger "glaubwürdig" und nachvollziehbar ist die Umsetzung. Ich kaufe dem Film seinen Plot, den Darstellern ihre (skurillen) Charaktere und deren Handlungen einfach nicht ab.

Diese bewusste Vermischung von sehr vielen Noir-Elementen im Umfeld der Highschool schafft einige merkwürdige und unfreiwillig komische Situationen die einfach "nicht passen" (der lokale Drogenboss wohnt zu Hause bei Mami, der Held redet wie ein Detektiv mit 30 Jahren Erfahrung und gibt Anweisungen an seinen Gehilfen, Institutionen und "Erwachsene" werden nahezu ausgeblendet bzw. spielen eine mehr als untergeordnete Rolle). Das mag vielleicht alles sogar bewusst so geschehen sein, aber für mich klingt das alles doch sehr sehr weit hergeholt.

Trotzdem ist "Brick" ein durchaus sehenswerter Film der eben genau aufgrund dieser interessanten Idee aus der Masse heraussticht und sehr wohl seine Daseinsberechtigung hat.

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based_god

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Etwas nie gesehenes. Etwas neues.

"Brick" entführt in einen Mikrokosmos, in welchem Erwachsene nur Nebenrollen spielen. Brendan Frye (gespielt vom gewohnt grandiosen Joseph-Gordon Levitt) möchte aus Wut über den Tod der einzigen Person die er jemals liebte die gesamte Drogenszene der Stadt hochgehen lassen. Dafür muss er sich aber selbst erst einmal auf die andere Seite des Gesetzes trauen.

Was "Brick" einzigartig macht ist der Hauptcharakter, der sich mit keinem anderen "Dedektiv" zu vergleichen ist. Ansonsten ist "Brick" ein gelungener Genre-Mix aus "Highschool"- "Aussenseiter"- und "Noire"-Movie. Und liefert gleichzeitig den Beweis das es auch in diesem Jahrtausend noch mutige, ambitionierte Filme gibt, welche sich an keine Erfolgsformeln zu halten scheinen.

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cyranorick

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Bewertung7.0Sehenswert

Da klingelt es an der Tür, und mein gesamter geplanter Tagesablauf gerät durcheinander.
Vor der Tür: Der Postbote mit dem heiligen Gral der schrägen Cinephilen... dem Bollians-Wanderpaket.
Erst mal aufmachen, reinschauen... kurz stutzen.. und dann grinsen... hoffen, dass der u.a. beiligende "Romantic Movie" nur Zeuge des morbiden Humors meiner Mitverschwörer ist.
-Was hamma da denn noch? Ui, ein Aufkleber!- "Dufresne Special Bonus"
So schlicht kann ein Gütesiegel sein. *g*
Von dem Streifen hatte ich noch nie etwas gehört.. beste Voraussetzungen also, mal eben reinzuschauen, sich einen Überblick über die ersten Minuten zu verschaffen, und dann erst einmal das Tagwerk zu beginnen, um sich dann auf den Rest des Filmes zu freuen.
So gedacht vor etwa 2 Stunden... seitdem habe ich mich kein Stück vom Fernseher wegbewegt.. das Tagewerk muss liegen bleiben.
Es ist nicht so, dass ich jede einzelne Minute mit jeder Faser gefesselt war, von dem, was sich mir bot... aber die Fäden verwikelten sich immer mehr ineinander.. und man bekommt Angst, irgendetwas zu verpassen.
Verpasst habe ich vermutlich auch einiges, denn der Film gehört zu den viel zu wenigen, die sich einem mehr und mehr erschliessen, je öfter man ihn sieht, und bei dem eine zweite Sichtung vermutlich unumgänglich ist. (Meine Wertung beruht hier also erst einmal auf meiner erste Sichtung, vielleicht wird ja noch nach oben korrigiert XD )
Was bereits nach wenigen Minuten der "ersten Runde" auffällt, ist die intelligente, fast verschmitzte Kameraführung, sowie die - seltsamerweise - auch bei dieser Genremischung irgendwie stimmige Athmosphäre.
Die Schauspieler wissen zu überzeugen, lediglich der Soundtrack ist bis auf wenige Ausnahmen nicht wirklich meins.

Und nu hab ich auch keine Lust mehr, was zu tun... also werde ich mich wohl den Rest des Tages mit der vor mir stehenden .:. - Wundertüte befassen.
Danke, Andy Dufresne für den freien Tag XD

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Andy Dufresne

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Sehr,sehr gerne geschehen mein bester Rick ;)


Le Samourai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein kleiner, feiner, erstaunlicher Film. Manchmal genügt wirklich eine eigentlich total simple Idee, um etwas vollkommen Einzigartiges und Ungesehenes zu schaffen. So gelang Regisseur Rian Johnson das Kunststück, einen klassischen 40er-Jahre Film Noir mitsamt Lonely Hero, Murder Mystery, Femme Fatale, expressionistischen, düsteren Bildern und einem wahnsinnig stimmigen Soundtrack im neuzeitigen Highschool-Milieu einer südkalifornischen Kleinstadt anzusiedeln. Und das funktioniert wirklich erstaunlich gut, da neben der tollen, stilsicheren Inszenierung auch Plot und die junge Darstellerriege um Joseph Gordon-Levitt zu begeistern wissen.
Eine unbedingt sehenswerte, einzigartige Thriller-Perle.

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Kasparle

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Ok. Ich unterschreib einfach deinen Kommentar. Wunderbarer und unerwarteter Filmgenuss war das grade: ) Von mir gibts 8.5! Hat Spaß gemacht.


Le Samourai

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Sehr schön! :)


ProsperDune

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine High-School-Noir-Detective-Story aus einer anderen Dimension?

"Brick" ist so ein Film, der schon allein durch seine Einzigartigkeit gefällt. Eine derart gewitzte Kameraführung und Schnitttechnik habe ich jedenfalls noch nie so gesehen. Daher unbedingt einen Blick hineinwerfen, wer sich nicht an einer offensichtlichen, aber amüsanten und gar nicht so dummen Verklärung des High-School-Alltags stören mag!

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