Brick

Brick (2005), US
Laufzeit 103 Minuten, FSK 12, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 21.09.2006

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7.0 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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noch nicht bewertet

von Rian Johnson, mit Joseph Gordon-Levitt und Nora Zehetner

Brendan Frye (Joseph Gordon-Levitt) ist Einzelgänger aus Überzeugung an seiner Highschool in Südkalifornien. Ein einziger Anruf reicht aus, seine sauber geordnete Welt aus dem Gleichgewicht zu bringen. Seine Ex-Freundin Emily bittet verzweifelt um Hilfe – und verschwindet dann spurlos vom Erdboden. Mit Hilfe seines einzigen Freundes Brain (Matt O’Leary) begibt sich Brendan in Brick auf die Suche. Er taucht ein in die ihm fremde Welt der Highschool, ihrer Cliquen, Typen und Rituale. Immer weiter, immer tiefer, begleitet von heißen Mädels, denen man nicht trauen kann, und schweren Jungs, die es auf ihn abgesehen haben, immer angetrieben von den tiefen Gefühlen für Emily, die er nicht vergessen kann. Doch erst, als er dem geheimnisvollen Strippenzieher Pin (Lukas Haas) gegenübersteht, kommt er dem Geheimnis auf die Spur. Es lässt ihn das Blut in den Adern gefrieren…

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: Brick

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] 'Brick' weiß zu packen und zieht den Zuschauer mit seiner fesselnden Atmosphäre sofort mit sich. Man muss jedoch am Ball bleiben, denn wenn man nur einige Minuten unachtsam wird, könnten einige Details verloren gehen. 'Brick' schlägt einen Haken nach dem anderen und ein gelöstes Geheimnis offenbart schon ein Neues. Auf alles gibt Johnson jedoch keine Antwort und es liegt am Zuschauer selbst sich an den gewissen Stellen seine Antwort selber zu geben und zurecht zu biegen, aber genau das macht doch den Reiz des Ganzen aus. Mit Sicherheit hat 'Brick' auch an einigen Ecken seine kleinen Macken und es schleichen sich gelegentlich hier und da einige kurze Längen ein, doch das mildert den Gesamteindruck kaum. 'Brick' bleibt einfach ein spannender und genauso origineller Thriller, den man durchaus mehrere Male genießen kann, ohne das etwas von seiner Qualität verloren geht. [...]

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

crab1973

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Guter Text, wie immer. :) Für mich eine der größten Überraschungen der 2000er.


SoulReaver

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Danke. Jap, isn feiner Film :)


Flibbo: wieistderfilm.de

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7.0Sehenswert

[...] In seiner Einzigartigkeit geht „Brick“ weit über die bloße Noir-Hommage hinaus. Eine Schwierigkeit dabei ist, dass man erst einmal begreifen, oder zumindest für sich entscheiden muss, was dieser Film eigentlich sein will. Die trist-rätselhafte, auch von David Lynch („Twin Peaks – Der Film“, „Lost Highway“) inspirierte Grundstimmung gefällt schon mal. Essentiell dafür, und auch ein besonderes Markenzeichen von „Brick“, ist die wunderbare, melancholische, stimmungsvolle Musik von Johnsons Cousin, der mit Gitarre und Piano genauso experimentierte wie mit Küchenutensilien, um schließlich ein unverwechselbares Klangbild zu schaffen. Die trotz rasanter Sprache und Schnitte langsame Erzählweise birgt leider so manche Länge, auch nach der Kürzung, die Johnson nach dem Sundance Film Festival vornahm. Ein Rettungsanker ist das interessante Ensemble. [...]

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

goodspeed: KultHit.de / O L O s B L O G

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9.5Herausragend

Ein Genrefilm außerhalb seines schwarzen Genres. John Hughes Chinatown tanzt zum Cowboy Bebop - inklusive des inspirierendsten Match Cuts seit Kubricks 2001. Aber eigentlich bin ich nur geplättet und sprachlos...

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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6.0Ganz gut

[...] Joseph Gordon-Levitt ist bestechend als detektivischer Loner, dessen abgebrühte Eloquenz ihn nicht vor herben Faustschlägen bewahrt: „Your muscle seemed plenty cool putting his fist in my head. I want him out.“. Wenn sich diese Gestalten weder mit Hut und hochgezogenem Kragen, noch ausschließlich bei schwüler Nacht umher treiben, dann scheint ganz nebenbei auch bewiesen, dass Film Noir alles, nur kein Genre bezeichnet. Das Drehbuch verschachtelt die für sich genommen banalen Ereignisse zu einem cleveren, undurchschaubaren Komplott, und reichert sie mit einigen bemerkenswerten, ebenso ausgeklügelten wie doppelbödigen Dialogen an, die zu keiner Zeit aufgesetzt wirken. "Brick" hätte dabei leicht zu einer bloßen Spielerei verkommen können – doch unter Johnsons sicherer Hand belebt er den schwarzen Film wie kein zweiter. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Phallus

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In der Originalkritik sinds 75%. Hast du den Film nachträglich umgevotet?


patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...

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7.0Sehenswert

Das klingt schwer nach Parodie, doch dem Regisseur ist sein Anliegen todernst. Zwar mag seine Genrekreuzung nicht in allen Momenten aufgehen, aber die Konsequenz, mit der Johnson sie umsetzt, ist zumindest bemerkenswert. Visuell überzeugt seine gewagte Mischung ohnehin: das Spiel mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten, das stilbildend war im Film Noir, wird hier auf die Spitze getrieben – bis in die komplette Dunkelheit.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Chuchaqui: Critic.de

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7.5Sehenswert

Brick ist Drama, Komödie, Detektivgeschichte und Hommage in einem und verdient das Prädikat „Film noir“. Rian Johnsons Film ist voller Ideen und origineller Szenen und macht einfach großen Spaß. Wenn man sich einmal an das High-School-Setting gewöhnt hat und in die Story eingetaucht ist, stellt sich zudem eine Spannung ein, die man so vielleicht nicht erwartet hätte. Der Stil des Films mag zwar noch immer Geschmackssache sein, aber seine Kurzweiligkeit wird „Brick“ niemand absprechen können. Gedreht mit wenig Geld, aber vielen Ideen: „Brick“ ist eine echte Entdeckung.

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DerFilmeKenner

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Komödie?


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Ein moderner Serie-Noir-Film im Highschool-Millieu? Kann nicht klappen? Doch. Wenn man eine so geniale Besetzung hat und die Prämisse wirklich ernst nimmt. Brick ist coole Lakonie pur und einer der besten Filme des Jahres 2005

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der cineast

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Joseph ein großer Name...!?
Dieser Heath Abklatsch? hmm wenn du meinst :)


CowVirus

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Ja, hast du auf seiner Künstlerseite schon geschrieben. Etwas unhöflich, jemanden wegen seiner optischen Ähnlichkeit zu einer berühmteren Person als Abklatsch zu bezeichnen. Naja, Ledger ist ja jetzt tot, es wird in kommenden Filmen wohl kaum noch zu Verwechslungen kommen :> Aber guck dir noch "Regeln der Gewalt" und "Mysterious Skin" an, bevor du dich erst so richtig auf Joseph eingeschossen hast, da spielt er nämlich großartige und vor allem auch sehr unterschiedliche Rollen.



Kommentare (82) — Film: Brick

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benutzerbenutzer

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Bewertung5.0Geht so

Obwohl ich Joseph Gordon- Levitt vor allem in seinen neueren Filmen sehr schätze, scheitert der Film für mich an dem Versuch, das Genre des Film Noir mit der Gattung des Highschoolfilms zu verbinden. Es entstehen leider einfach zu viele Logikfehler, die bei einem klassischen Film Noir sicherlich zu verzeihen wären, hier wirken sie allerdings häufig grotesk und sind dem Filmgenuss äußerst abträglich. Das fängt bei der fast vollständigen Abwesenheit der Erwachsenen in der vom Film geschilderten Welt an und endet bei Weitem nicht in dem höchst lächerlichen Versuch, eine Femme Fatale in der Geschichte zu verankern. Trotzdem ist Brick kein wirklich schlechter Film, dafür sind schon die Schauspielleistungen zu ansprechend und auch Spannung ist durchaus vorhanden. Weiterhin kann ich auch hohe Bewertungen dieses Filmes durchaus verstehen, da es hier wohl vor allem darauf ankommt, die Prämisse - Film Noir im Milieu einer US- Highschool - zu akzeptieren.

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Drogba11

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Besser kann man es nicht zusammenfassen!


benutzerbenutzer

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Vielen Dank :-)


geheimer333

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Bewertung7.5Sehenswert

Brick

In Brick geht der außergewöhnliche Junge Brendan (Joseph Gordon Levitt) der Ermordung seiner Ex-Freundinn nach. Das ganze verstrickt sich immer mehr, so dass es dem Zuschauer teilweise sehr schwer fällt den Überblick zu behalten.
Dies soll keinesfalls ein negativer Punkt sein, der Film ist komplex und gut durchdacht und am Ende bleiben, unter der Bedingung, dass man aufgepasst hat, (fast) keine Fragen mehr offen.
Story ist hier nichts unglaublich innovatives, aber für einen guten Thriller völlig ausreichend und zufriedenstellend. Was hier allerdings innovativ ist, ist die inszenierung, grandiose Kameraführung und abgedrehter Soundtrack. Darüberhinaus begeistert der Film mit eindringlihen Sound- und Bildeffekten, die das jeweilige Geschehen immer passen unterstreichen.
Levitt macht seine Sache hier wirklich ausgezeichnet, sticht aus der Masse heraus, man könnte fast von einer One Man Show reden. Er bringt die Rolle des Außenseiters hier glaubhaft rüber und lässt den Zuschauer sein Leiden spüren.
So bietet "Brick" gehobene Unterhaltung und hebt sich irgendwie, schon ein bisschen von anderen Thrillern ab. lso kurz gesagt: "Brick" ist was besonderes.

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harm4life

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Bewertung2.5Ärgerlich

Allein die Idee einen Noir-Thriller mit einem Teenie-Film zu vereinen hört sich zum scheitern verurteilt an und das ist der ganze Film meiner Meinung nach auch. Brick ist kein spannender Blockbuster sondern eher eine ab 16-Fassung der TKKG oder eine Verfilmung von Detektiv Conan. Ich mag Levitt aber selbst er konnte hier nicht überzeugen.

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L-viz

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Bewertung5.0Geht so

Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Einerseits wirkt der Film durch das ungewohnte High School-Ambiente, das so gar nicht zum Film Noir passen will, surreal und gruselig (und das auch in den vielen Tagszenen) andererseits aber natürlich auch lächerlich. Lächerlich immer da, wo sich die beiden Genres gegenseitig im Weg, wenn also z. B. die harten Gangster von Mutti Apfelsaft gereicht bekommen.

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BizZzar

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Bewertung5.5Geht so

Der Film ist ganz gut, leider wurde ich nicht mit ihm warm und wollte nach der ersten Stunde abschalten. Hab aber dann doch durchgehalten.

Trotzdem sagt er mir einfach nicht zu, weil es einfach nicht mein Geschmack ist.

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Vitaminpräparat

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Bewertung1.0Ärgerlich

einfach nur schlecht.

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VisitorQ

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Mein. Herz. Es. Tut. So. Weh. Aua. Aua.


Vitaminpräparat

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bei mir wars der Kopf ;)


Scotty2Hotty

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Bewertung7.5Sehenswert

Ja, der vielbemühte Film noir Vergleich ist wirklich zutreffend - zumindest sind viele Elemente vorhanden: Eine gewisse Kühle, die Unberechenbarkeit der Aktuere, der zum großen Teil einsam agierende Hauptdarsteller und die extrem stimmige Filmmusik. Und das alles im Highschool-Milieu..ich war überrascht, dass das so gut funktioniert!

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eisbaerdios

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Seit diesem Film liebe ich Joseph Gordon-Levitt. Der Film selbst ist nochmal beeindruckender.
Im Vorfeld hätte ich niemals gedacht, dass dieses abgedrehte Szenario wirklich glaubthaft funktioniert.

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VisitorQ

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ja. ja. und nochmals ja.


VisitorQ

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Bewertung9.5Herausragend

Ist der Film tatsächlich so gut? Ich weiß es nicht, er trifft meinen persönlichen Geschmack aber auf alle Fälle zu 100 %. Brick besticht durch eine unglaublich dichte und faszinierende Atmosphäre, gute Darsteller und einer eigenwilligen aber ganz wundervollen Geschichte. Ein Film den nicht alle mögen werden, aber das ist mir auch ganz einerlei... Dann habe ich Brick eben ganz für mich alleine. Jaha. Wie wunderbar.
4,5/5

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Light Yagami

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So sehe ich das auch :)


fkfilmkritik

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Bewertung7.5Sehenswert

Interessanter sowie verkopft durchgefädelter Thriller-Noir. Extrem fit und aufgeweckt geschnitten. Hochklassisch mit einer eigenen Note inszeniert. Gordon-Levitt spielt enorm gut den wortgewandten Einzelgänger, der immer weiter in die Schul-Szenerie eindringt. Die Geschichte ist weitestgehend spannend und wendungsreich. Wird immer schwung- und reizvoll fortgeführt und kommt am Ende zum erhofften Höhepunkt. Nur teils wirken die Dialoge recht zäh und auch mal flach. Sonst wirklich ein schickes und modernes Hütchenspiel, was schnell von A nach B flitzt.

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razcal

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Bewertung9.0Herausragend

fängt wie schon gesagt als teeniefilm an , aber man merkt recht schnell das es sich wendet , auch wenn ein paar details lächerlich anmuten wie der bezug zu seinem informanten,kann man ruhig darüber hinwegsehen weil es sich recht schnell zu einer spannenden kriminalgeschichte entwickelt. ich persönlich bin kein schwarz-weiß-filme fan , mir kommt es eher so vor als ob das zu so eine art hype stilisiert.jeder film der heute in schwarz-weiß oder noir wie es die feinen herrschaften so wissend in den äther prusten,gedreht wird, scheint automatisch von hoher qualität zu sein.ich halte davon nichts, warum soll ich meine augen maltretieren wenn es auch in farbe geht.... aber gut die damen und herren werden schon ihre gründe haben die zumindest für sie einen sinn ergeben

ich persönlich fand mich an das spiel heavy rain erinnert, privatdetektiv, bekommt dauernd aufs maul , steht wieder auf und macht hinkend weiter.
prädikat, absolut empfehlenswert

freak out

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IheartMovies

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Bewertung9.0Herausragend

Wahrscheinlich zu hoch bewertet. Wahrscheinlich bin ich die "Zielgruppe" oder sowas. Wahrscheinlich ist es zu spät zum Filmeberwerten.
Aber der Film hat mich nun mal gekriegt.
Klasse Filmzitate ("Maybe I'll just sit here and bleed at you", "I fed you Jerr to see him get eaten not to see you fed!"), interessante Kameraeinstellungen, irre Story, toller Soundtrack, Coolness, Coolness, Coolness.
Einfach irgendwie genau mein Film!

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Yvonne_Kol

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Tatsache, dass man die Handlung eines klassischen Film-Noir inklusive der typischen Protagonisten (Detektiv, Femme Fatale, Gangsterboss) an eine US-Highschool verlagert ist zunächst gewöhnungsbedürftig, da die Charaktere dadurch etwas blasiert wirken und die Geschichte am Anfang einige Logiklücken aufweist.
Wenn man sich jedoch auf das Experiment einlässt, bekommt man einen modernen, atmosphärischen Noir-Thriller abgeliefert der auf spannende Weise zu unterhalten weiß.

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alex023

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Brain: So what's the word with Em?
-Brendan Frye: She's gone.
-Brain: Can't raise her?
-Brendan Frye: No, I can't."

BRICK ist wieder einmal einer dieser Filme, die dich im Nachhinein noch beschäftigen. Er hat etwas spezielles, etwas besonderes. Die einen mögen das, andere vielleicht nicht. Jedenfalls ist es schwer, in diesen Film hineinzufinden, mit all seinen Drogendealern, Drogenabhängigen, Einzelgängern, Privatdetektiven, der High School (die schön durch den Kakao gezogen wird, nebenbei bemerkt). Wenn man sich aber mal darauf einlässt, kann man, ich nenns jetzt mal "Freude" am Film haben. Rian Johnson inszeniert hier einen packenden Thriller, der die eigentlichen Grenzen seines Genres mal eben so durchbricht und neue Maßstäbe setzt. Sicher ist dies hier kein Meilenstein in der Filmgeschichte, aber ein sehr guter Film ist es dennoch.
Joseph Gordon-Levitt liefert hier mal wieder eine unglaublich starke Leistung ab, man kauft ihm die Rolle jederzeit ab, denn er spielt zu 100 % glaubwürdig. Und das trifft für ihn in jeder seiner Rollen zu. Auch hier wieder, als Einzelgänger mit nur einem Freund, gibt er sich selbstbewusst und geht für die Wahrheit aufs Ganze.

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seven

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Super Kommentar!


alex023

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Danke!


RaZer

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Bewertung6.5Ganz gut

Noir-Style kommt immer gut. Sowas in eine Teenie-High-School-Geschichte zu verpacken, ist aber doch ziemlich gewagt, funktioniert hier jedoch erstaunlich gut. Der sehr lässig und clever agierende Joseph Gordon-Levitt kommt besser rüber, als manch "richtiger" Detektiv in vergleichbaren Genre-Filmen. Er muss den Film nahezu allein tragen, hat damit aber keinerlei Schwierigkeiten. Dass das alles jetzt nicht unbedingt übermäßig glaubwürdig ist, damit kann man sich wohl abfinden. Der Stil ist gut, Klischees gibts weit weniger als befürchtet und der (schwarze) Humor kommt auch nicht zu kurz.
Hat mich nicht voll von den Socken gehauen, ist aber zweifelsfrei unterhaltsam.

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tobiasschoeler

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Bewertung9.5Herausragend

"Brick" ist ein Film Noire verkleidet im Gewand eines Highschool Films. Auf den ersten Blick mag das alles unvereinbar klingen, doch "Brick" zeigt das dem nicht so sein muss.
Sicher ist dies nichts für Menschen mit einem allzu großen Potenzial an Ungeduld, da der Film seinen Zuschauer zunächst eine recht lange Zeit im Dunkeln tappen lässt und die Geschichte sich Film Noire typisch, Puzzleteil für Puzzleteil entwickelt. Doch wer die Geduld aufbringt der Geschichte bis zum Schluss zu folgen, erlebt ein Meisterwerk des Genre-Mixes.
Es wird sowohl jedes Highschool- als auch Film Noire Klischee bedient und doch wirkt alles, durch den Genre-Mix, zu jeder Zeit originell.
Als einziger Wermutstropfen bleibt die Tatsache, dass einige der Film Noire Anteile im Highschool Umfeld einfach unrealistisch und konstruiert wirken.
Dennoch ist "Brick" ein absolut gelungener Mix der den aufmerksamen Zuschauer über die gesamte Länge eine spannende Geschichte präsentiert.

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Benner

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Bewertung9.0Herausragend

Drogen, Gewalt, Intrige, Tod und Wille - das sind einige Begriffe, die "Brick" gut beschreiben würden. Und es handelt sich wohlgemerkt um einen Film, der von Highschool-Schülern handelt!
Das war eines dieser Werke, nach denen man erstmal tief Luft holt, eine rauchen geht und danach nochmal in sich geht um das Geschehen Revue passieren zu lassen.
Und wer den Kopf ausschaltet verliert! Man muss am Ball bleiben, immer zuhören und mitdenken - ansonsten wirds schwer bei "Brick" bis zum Schluss durchzublicken.
Der Film lebt von seiner Schnelligkeit, seiner Story, dem Cast und einigen genialen Kameraeinstellungen, die zwischendurch wie aus dem Nichts auf den Zuschauer losgelassen werden! Gordon-Levitt, den ich schon in "Mysterious Skin" großartig fand, konnte auch hier als Brendan Frye vollends überzeugen.
Es kann schwierig sein sich in dem Film einzufinden und sich darauf einzulassen, denjenigen, denen das gelingt wird dafür ein packender Thriller geboten, der einem mehr als stupides Zugucken abverlangt!

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seven

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@Benner: Teile deine Meinung uneingeschränkt, mich persönlich hat das Ende ein bisschen an Sieben erinnert...


alex023

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Sehr gut, ich finde, besser hätte man die Stimmung nicht transportieren können, Benner :).


Mr.Film

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Bewertung9.0Herausragend

Ein Anruf deiner Ex-Freundin, sie wirkt panisch und bittet dich um Hilfe. Völlig entgeistert legt sie auf. Ein wenig später verschwindet sie spurlos. Was würdest du tun?

Brendan(Joseph Gordon-Levitt) macht sie auf die Suche nach ihr, er trifft auf Cliquen aller Art, zwielichte Typen und den örtlichen Drogenboss.

"Brick" hat zwei Facetten, zum einen ist der Film ein spannender Krimi-Thriller und zum anderen wird eine herrliche Persiflage an die gute alte Highschool dargestellt.
Das Krimi-Genre wird hier erfrischend und moderner dargestellt, der Protagonist verfällt in eine Reihe von Intrigen, die Geschichte ist gut gegliedert und kommt immer mehr in Fahrt. Das grandiose Finale mit den unerwarteten Enthüllungen ist das Sahnehäubchen eines ausgereiften und tadellosen Film's, der einen Hauch von Neo-Noir besitzt.
'Hirn aus' gibts hier nicht, man muss den Überblick behalten um am Ende die ganzen Verstrickungen zwischen allen Charakteren zu verstehen.
Joseph Gordon-Levitt hat mich mal wieder nicht enttäuscht, er spielt den coolen Einzelgänger perfekt und ist sympathisch wie immer.

Fazit: "Brick" ist ein klassisch moderner Krimi der unglaublich spannend ist - so lange man sich auf ihn einlässt.

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Mr.Film

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sehr schön :)


alex023

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Um es mit deinen Worten zu sagen: Sehr schön:) - der Kommie :D


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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein "Film noir", der auf der Highschool spielt, die Protagonisten sind ausschließlich Teenager...kann das funktionieren? Antwort: Ja, es kann.

Der Handlungsort in "Brick" ist der kalifornische Küstenort San Clemente. Der Einzelgänger Brendan wird von seiner Ex-Freundin Emily um Hilfe gebeten, wobei genau, bleibt zunächst offen. Je weiter er nachforscht, desto gefährlicher wird es für ihn...

Brendan, sehr gut verkörpert von Joseph-Gordon Levitt, ist das Spiegelbild des draufgängerischen, knochentrockenen Detektives der 40er, 50er Jahre. Mag seine Ausdrucksweise und Art am Anfang noch seltsam erscheinen, weil es einfach nicht stereotypisch zu einem Teenager passt, desto erstaunlicher ist es, wie ideal diese Figur doch in den Film passt. Konsequent geht Brendan seinen Weg, lässt sich von nichts und niemanden aufhalten. Überhaupt ist das eigentlich eine Stärke von "Brick": Die Klischeefiguren einer Highschool sind alle vertreten, sei es der Footballstar, der Kiffer, der Nerd usw. Das diese Figuren alle nun "Film noir" typisch auftreten, ist sehr gewagt, es könnte schnell lächerlich wirken. Doch ist diese schmale Gratwanderung wirklich gelungen, alle präsentieren sich weitesgehends ihrer Charakterzeichnung entsprechend. Leider halt nur weitesgehends. Es gibt ein, zwei Szenen, die doch ein wenig ins Unglaubwürdige bzw. fast ins Lächerliche abrutschen, doch tut dies dem Gesamtpaket keinen Abbruch.

Die größte Stärke ist meiner Ansicht nach die Bildsprache. Ein Merkmal des "Film noir" ist ja die düstere, pessimistische Stimmung. Dies wird auch in Bildern wiedergegeben. "Brick" spielt zum größten Teil am Tage, es scheint auch fast immer die Sonne. Wären die Bilder bei einer anderen Geschichte farbenfroh, so erzeugen sie hier etwas abtrünniges, geheimnisvolles. Durch diesen Kontrast wird eine kühle Atmosphäre geschaffen, die einen durch den ganzen Film begleitet.

"Brick" ist schon längst kein Geheimtip mehr, aber die Aufmerksamkeit hat sich das Werk von Rian Johnson auch definitiv verdient.

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DarthStarkiller

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der 250. Film den ich bewerte und ich kann nur sagen: Brick rühmt dieses denkwürdige und weltbewegende Jubiläum ;) ... Spaß beiseite. Ich mag die Ränke, die Intrigen, die düstere Atmosphäre, die Detektivarbeit und ich finde man lernt was über die Menschen, wie sie sind, was sie tun und wozu sie sich herablassen können.

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