Die Spur des Falken

The Maltese Falcon (1941), US
Laufzeit 100 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm

7.9 Kritiker
34 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
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von John Huston, mit Humphrey Bogart und Mary Astor

Als “bester Detektivfilm, der je gedreht wurde” gilt die erste Regie-Arbeit des jungen John Huston auch heute noch. In seinem 42. Film brilliert Humphrey Bogart in der Rolle des hartgesottenen, zynischen Privatdetektivs Sam Spade, der bei der labyrinthischen Suche nach einer kostbaren antiken Figur, dem Malteser Falken, einer Reihe zwielichtiger Gestalten begegnet. Mit der Spur des Falken begann nicht nur Hollywoods berühmte Schwarze Serie, sondern auch die Karriere eines der begnadetsten Regisseure der Filmgeschichte.

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Kritiken (1) — Film: Die Spur des Falken

peter-noster: Mostly Movies

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9.0Herausragend

Die deutsche Synchronisation sollte ungebingt vermieden werden. Aus dem mysteriösen Plot wird im Deutschen ein klamaukiger Quatsch, der sogar eine neue unpassende Musik verpasst bekam.

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>MARVEL<

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Wobei das bei der Synchro bei weitem nicht so eklatant ist wie beim neuen Score. Der ist wirklich unter aller Sau!



Kommentare (20) — Film: Die Spur des Falken

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Joe Gillis

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Bewertung7.0Sehenswert

»Heavy. What is it?« – »The stuff that dreams are made of.« Ein Film über das große, das kapitale Glücksversprechen, dem alle Welt nachrennt, ohne es je erreichen zu können. Im Gegensatz, man könnte beinahe sagen: im höhnischen Widerspruch zur verwickelt-weltumspannenden Geschichte der legendären Skulptur, in der sich (blinder) Ehrgeiz, (materielle) Träume, (unstillbare) Gier manifestieren, verortet John Huston »The Maltese Falcon« fast ausschließlich in überschaubar-alltäglichen Innenräumen: in Büros, Apartments, Hotelzimmern. Erzählt wird die Handlung (in der ein parfümierter Tunichtgut, ein linkischer Killer, ein vollfetter Sammler und eine hochmanipulative Schönheit ihr Wesen treiben) strikt aus der Perspektive des (von Dashiell Hammett erdachten) archetypischen Privatdetektivs Sam Spade, der von Humphrey Bogart nicht als glänzender Sieger sondern als hartgesottener Übersteher portraitiert wird: wie er mit grinsender Entschlossenheit die Zähne bleckt, wie er souverän bühnenreife Wutanfälle spielt, wie er mit kalter Verve die Priorität von Partnerschaft (≈ Beständigkeit) vor Liebe (≈ Zufall) erklärt – all das tröstet sowohl über manch öde-geschwätzigen Moment (vor allem im letzten Drittel) der Story hinweg als auch über die ernüchternde Einsicht, daß man trotz aller strebenden Bemühung am Ende eben nie das goldene Wunschobjekt sondern immer nur einen Bleiabguß in den Händen hält.

http://kinotagebuch.blogspot.com/

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Filmkenner77

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Einer der wenigen alten Klassiker, mit denen ich nichts anfangen konnte. Der Film hat mich sehr enttäuscht.


Joe Gillis

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Die tollen Darsteller (ich liebe Sydney Greenstreet!) tragen den Film m. E. über so manche Länge hinweg.


DerDude_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Stoff aus dem die Filmträume sind :)

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Puni

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Diesen Noir-Klassiker kann man eigentlich jedem Krimi-Fan ans Herz legen. Zwar kein umunstößliches Meisterwerk, aber als an Filmgeschichte interessierte Filmliebhaber kommt man hier eigentlich nicht dran vorbei. Einziger Negativpunkt ist die teils fehlende Spannung, die wird vom Drehbuch und von den Schauspielern aber locker wieder wettgemacht.

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Blaupause des Film Noir kommt meist noch sehr humorvoll rüber. Bogart darf Spüche klopfen ohne Ende, und sein benehmen als ganzes lässt selbst den modernen Zuschauher anmerken:"Darf der das?".
"The Maltese Falcon"(Der deutsche Titel und die deutsche Synchro sollte man tunichst vermeiden) bietet beben dem filmhistorischen Wert auch eine unterhaltsame Geschichte gefüllt mit markanten Charakteren.

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dae-su

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Ur-Film Noir, Klassiker des Genres, Pflichtlektüre für jeden, der sich als Filmkenner bezeichnet und dabei auch nach heutigen Sehgewohnheiten noch gut. Wie so oft in seinen Filmen darf Humphrey Bogart einen zitierfähigen Spruch nach dem nächsten raushauen und dazwischen verwegen gucken, verschiedenste Frauen küssen, rauchen und saufen. Dazu kommt eine Geschichte, die für die damalige Zeit schon erstaunlich komplex mit Erzählzeit, erzählter Zeit und Leinwandzeit spielt - der titelgebende Schatz ist 500 Jahre alt, wurde schon Jahre vor Handlungsbeginn des Films von seinen Figuren gesucht und gejagt und Bogarts Sam Spade stellt im Grunde mehr eine Zwischenstation der Geschichte des Maltese Falcon dar, als dass es andersrum wäre. Insofern muss auch Drehbuchautor Dashiell Hammott lobende Erwähnung finden, der sich gegen die damalige Hollywoodkonventionen stellt und auf das simple Kausalprinzip seiner Handlungsstruktur verzichtet.

Klar gehört auch Geduld dazu, wenn man einen Film aus den 40er Jahren sieht. Und über Frauenbilder sollte man vielleicht lieber auch nicht nachdenken. THE MALTESE FALCON allerdings ist da bemerkenswert gut gealtert. Die starke Besetzung (allen voran Peter Lorre als Joel Cairo und Sydney Greenstreet als Kasper "Fat Man" Gutman), die brillanten Dialoge und letzlich John Hustons zurückhaltende, effektive mise en scène verhelfen diesem Stück Filmgeschichte aber völlig zurecht zu seinem Legendenstatus.

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Lorion42

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Bewertung6.0Ganz gut

Schlechte Schauspieler, schlechte Synchro und mieserabler Soundtrack zerstören einen eher kurzweiligeren alten Schinken. Das gute Drehbuch allein, ist gerade mal die 6 Punkte wert, ansonsten hat der Film aus heutiger Sicht keinen Mehrwert.

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plattfuss69

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Bewertung5.0Geht so

Ich kann solch ollen Kamellen leider nichts abgewinnen. Als Museumsmeisterwerk vielleicht ganz gut, aber mir doch ein bisschen zu altmodisch.

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Filmkenner77

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Bewertung5.0Geht so

Höchst durchschnittlicher Auftakt der Schwarzen Serie, der zudem in der deutschen Fassung mit unpassender Musik unterlegt wurde. Stilistisch versteht Huston, der sein Regiedebüt gibt, sein Handwerk, aber schauspielerisch und erzähltechnisch ist der Film meilenweit von anderen Genreklassikern entfernt. Zudem ist der Film teilweise langatmig und sehr dialoglastig geraten, ohne die Story wirklich voranzutreiben.

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Pantagruel

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn man über die "Nouvelle Vague" spricht, spricht man auch über den Film Noir. Spricht man über den Film Noir spricht man auch - oder sollte es tun - über den Malteser Falken. Ein Charakteristikum des Film Noir: Die Nacht als eine Welt voller Regen, Nebel, Schmutz, Irrwegen ist hier Grundlage und Aussage. Helden gibt es keine, die Protagonisten erleiden das fatalistische Schicksal, die Entscheidung über ihre Handeln ist durch den Gang der Ereignisse bereits vorweggenommen. Sie sind weder gut noch böse, ausweglos und ohnmächtig gegenüber der Gewalt, die in ihnen allen steckt. Das eben verkörperte Humphrey Bogart wie kein anderer zu seiner Zeit.

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Heider

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Bewertung10.0Herausragend

toller Film, mit erstaunlichem Tempo für die damalige Zeit und einem natürlich, wie könnte es auch anders sein, hervorragendem Humphrey Bogart!

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cannibal83

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bogey klärt zu beschwingter Jazz-Musik Verbrechen auf, und lässt sich dabei weder von rätselhaften Damen, noch vom glänzend-aufgelegten Peter Lorre aufhalten. Filme die so ein gutes Drehbuch haben, können unmöglich jemals "alt" werden.

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willy50

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Bewertung9.5Herausragend

Tatsächlich der beste Detektivfilm aller Zeiten. Kein bisschen gealtert. Brilliantes Drehbuch.
Wie heißt es so schön zum Schluß: The staff that dreams are made of. Indeed.

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KlohauZ

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so wie du "stuff" schreibst heißt es in etwa:"Der Stab aus dem die träume sind"^^


MoviePunk

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich wurde nicht ganz warm mit dem Film. "Tote schlafen fest" fand ich da weitaus fesselnder und spannender. Irgendwie ganz nett aber mehr auch nicht.

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Flo.Thrawn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein trotz seines Alters sehr guter Film der auch heute noch fesseln kann? Wer ist mit wem im Bunde? Wer hat welches Geheimnis? .... Fragen über Fragen..... Ich war gefesselt

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Xpander

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

der Beginn vom schwarzen Filmgenre und in diesem Gernre wohl auch DER Klassiker! Zudem wurde von Huston jeder Charackter in diesen Film sehr fein ausgearbeitet, Jede Figur umgibt ein Geheimnis.
Ich bemerkte auch, dass aus diesen Film das berühmte Zitat stammt: Der Stoff aus dem Träume sind.

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moep0r

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Das mit dem Zitat ist mir auch direkt aufgefallen. Damit geht gleich noch eine unsterbliche Redewendung auf Bogarts Konto :D


Jules fits

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Bewertung9.0Herausragend

Bogarts Paraderolle als äußerlich gefühls- und rücksichtloser Privatdetektiv. Hollywoods Schwarze Serie nimmt mit diesem Film ihren Anfang

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Nevenka

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Bewertung9.0Herausragend

Mein Lieblings-Detektiv-Film. Das visuelle Spiel mit Licht und Schatten ist noch nicht ganz Film Noir, aber die restlichen (Klischee-)Zutaten sind bereits alle vorhanden: Ein von Frauen begehrter Privatdetektiv, der unter Mordverdacht gerät, eine schöne und undurchsichtige Femme, ein überaus wichtiges Objekt der Begierde und die Polizei, die in ihrer Machtlosigkeit Macht demonstrieren will.

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turboflo

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wohl der beste Film Noir der gedreht wurde. Er ist auch heute noch uneingeschränkt zu empfehlen (aber BITTE nur in Original-Synchro). Besonders Peter Lorre zeigt hier (natürlich neben dem großartigen Bogart) eine gute schauspielerische Leistung.

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Der Sam Spade schlechthin. Neben Bogart brilliert auch Peter Lorre. Allerdings soll es noch eine noch düsterer wirkende Verfilmung von 1938 geben, die ich allerdings noch nicht gesehen habe.

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delusho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein unglaublich guter misteriöser Plot in hervorragendend umgesetztem Film Noir Stil. Definitiv sehenswert für alle, die Krimis und dunkle Geschichten mögen!!

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