Tuvalu

Tuvalu (1999), DE
Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 22.06.2000

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5.0 Kritiker
9 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Veit Helmer, mit Todor Georgiev und E.J. Callahan

An einem Ort, weit entfernt von unserer Welt, zu einer anderen Zeit … Wird die zarte Liebesgeschichte zwischen dem Bademeistergehilfen Anton und Eva erzählt. Anton hat noch nie das baufällige Schwimmbad seines blinden Vaters verlassen, in dem Eva mit wenigen anderen Besuchern ihre Bahnen zieht. Was Anton und Eva verbindet ist die Sehnsucht nach einer Fahrt übers Meer in das unbekannte Paradies Tuvalu. Ein Film, wie ein Märchen aus anderen Zeiten – zum Träumen schön.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Tuvalu

fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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7.5Sehenswert

Tuvalu ist ein Film ohne Dialog, zumindest fast ohne. Die wenigen geäusserten Satzfragmente sind international leicht verständlich, und auch die Handlung liesse sich leichter als eben geschehen zusammenfassen. Die Einfachheit der Geschichte ermöglichte es Regisseur Veit Helmer seine volle Konzentration auf die Ausstattung und die Geräuschkulisse zu richten, die so fantasievoll komponiert sind, wie sonst nur in Träumen.

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Kommentare (2) — Film: Tuvalu

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koala-goalie

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Bewertung9.0Herausragend

Ein absolutes Highlight der deutschen Filmkunst.
Einer der besten Filme die ich gesehen habe. Die Ausleuchtung und Kameraperspektiven des Films allein sind es schon wert ins Kino zu gehen. Die Szenen sind je nach Ort und Stimmung is verschiedene Farbtöne getaucht, bis hin zu schwarz-weiß oder gelben Duplex-Aufnahmen. Die Geschichte ist ein modernes Märchen, allerdings sehr skuril - muss man mögen. Wenn einem allerdings auch etwas abgedrehtere Szenarien und eine etwas surreale Stimmung zusagen, wird man der Groteske seine wahre Freude haben. Auch Cineasten haben durch die zahlreichen Anspielungen des Films einiges zu lachen.
Zu guter letzt sei noch erwähnt, dass die Geschichte relativ simpel ist, allerdings werden die Charaktere und ihre Gefühle von den Schauspielern au eine liebenswerte und leicht verständliche Art wiedergegeben.

Fazit: Wer einen komplexen, realistischen Film mit vielen Wendungen oder eine klassische Komödie erwartet, ist in Tuvalu fehl am Platz. Tiefsinnig, philosophisch, feinfühlig ist der Film allerdings durchaus. Und vor allem ist er einfach ein mitreißender Gute-Laune-Film, keiner der einen nur zum Lachen bringt, sondern einer bei dem man noch eine ganze Zeitlang nach der Vorstellung das glückliche Gefühl hat, in sich hineinkichern zu müssen. Vorausgesetzt natürlich, dass man sich auf den Film einlassen kann.

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Lumière

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Bewertung4.0Uninteressant

Einer der Lieblingsfilme meiner Freundin, ich konnte damit wenig anfangen. Völlig schräge Vögel. Ein Film, der international ist, für den man keine Sprache sprechen muss, weil die Schauspieler eh alle aus anderen Nationen kommen. Der Regisseur ist total abgedreht. Wer alte Badehäuser aus dem letzten Jahrhundert liebt, sollte sich den Film angucken. Zu langatmig...

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