Uns trennt das Leben
Uns trennt das Leben (2011), Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama
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von Alexander Dierbach, mit Julia Koschitz und Jannik Brengel
Ein Achtjähriger tötet ein sechsjähriges Mädchen beim Spielen im Wald: Für die Mütter der beiden Kinder und für Nora, die Psychologin, die den Fall untersuchen soll, beginnt eine Zeit der Angst, der Trauer und der Aufarbeitung eines schmerzlichen Verlustes. Die jeweiligen Beziehungen der drei Frauen zu sich und zu ihren Lebenspartnern werden dabei auf eine harte Probe gestellt …
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Cast & Crew
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Alexander Dierbach
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Julia Koschitz
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Jannik Brengel
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Anneke Kim Sarnau
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Tim Bergmann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Christian
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Sophia Sonntag
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pflegerin
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Matthias Kupfer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bestatter
Regie
Schauspieler
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Amona Aßmann
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Christian Heller
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Thorsten Krohn
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Roberto Martinez Martinez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pförtner
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Jan Messutat
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Alexander Dierbach
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Uns trennt das Leben
Trailer zum Film Uns trennt das Leben
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Kommentare (2) — Film: Uns trennt das Leben
Kommentar schreibenviewer 2012/02/22 09:38:29
Kommentar löschenUff! Die Figuren sind allesamt beleidigte Leberwürste und reden in der ersten Hälfte viel zu oft reine Informationstexte. (Klassischer Nachwuchsfilm-Fehler). Vor allem aber handeln die Nebenfiguren nicht nachvollziehbar, sondern so, dass es Drehbuch-gemäß ins Schema passt.
Die junge Psychologin hat natürlich einen Freund, der ihr direkt vorwirft, ihn auszugrenzen, weil sie wegen dem Jungen zu viel arbeitet. Er verschweigt ihr zwar, dass er pleite ist, wirft ihr aber vor, sich in seiner schweren Situation zu wenig um ihn zu kümmern!
Die Psychologin macht zwar tolle Fortschritte und findet sogar bald heraus, dass der kleine Junge Angst vor einem imaginären Clown hat - aber natürlich hat sie einen eitlen Chef, dem das Scheißegal ist und der ihr ein fieses Zeitlimit setzt, um seine Wunschdiagnose (denn auf dem Gebiet ist er schließlich die Koriphäe!) durchzudrücken!
Und dem Ehepaar des toten Mädchens fällt der Verlust zwar wahnsinnig schwer, aber natürlich verhalten sich auch beide Teile möglichst extrem uneinsichtig, damit es auch hier viel Drama gibt. Für diesen eh nicht sonderlich wichtigen Nebenstrang wäre mal schön gewesen, zu zeigen, dass eine Ehe zerbrechen kann, auch wenn beide sich viel Mühe geben, weil man die Emotionen trotz aller Liebe nicht in den Griff bekommt. Aber hier wird kräftig in die Klischee-Kiste gegriffen: Der Mann versucht klassisch seine Emotionen zu verdrängen, die Frau macht ihm natürlich nur noch Vorwürfe, setzt sich beliedigt vor das Krankenhaus ("ich sitze hier solange, bis sie mich reinlassen und ich den Jungen sehen darf. Damit ich ihn fragen kann, wieso er meine Tochter getötet hat!"). Das ist unerträglich.
Und als die Psychologin mit der Mutter des Jungen reden will (schließlich will sie dem Kind ja helfen, damit es nicht für immer weggesperrt wird!), ist die Mutter natürlich voll auf Kontra, überschüttet die Psychologin mit Vorwürfen. Und die schafft es natürlich auch nicht, der Mutter klar zu kommunizieren, dass sie auf ihrer Seite steht.
Und so geht das jede Szene: Figuren überschütten sich gegenseitig mit Vorwürfen, sind uneinsichtig, egozentrisch und beleidigte Leberwürste!
Dabei sind die Schauspieler gut geführt (obwohl ich nicht weiß, warum ausgerechnet die schönen Gesichter Tim Bergmann und Sebastian Ströbel in so einem tiefgehenden Drama besetzt werden!), aber die Dialoge und das ganze Drehbuch sind einfach nur Mist. Das erinnert leider ein wenig an die Art von Studentenfilmen, in denen die Regisseure ihre eigenen Kindheitstraumata durch ihre Filme bewältigen wollen.
Ambitioniert, ausbaufähig - aber der Film ist unerträglich!
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Jika 2012/02/18 22:33:26
Kommentar löschenEin sehr eindrucksvoller und bewegender Film. Es ist relativ selten, dass man noch solche Filme findet die einem auch noch nach Tagen und Wochen im Gedächtnis bleiben. Ich denke sogar dieser Film könnte den Zuschauer in Bezug auf den Umgang mit Medien prägen und verändern! Toller Film!
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