Untraceable
Untraceable (2008), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Kinostart 03.04.2008
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von Gregory Hoblit, mit Diane Lane und Billy Burke
Im Krieg gegen die Online-Kriminalität steht die FBI-Spezialistin Jennifer Marsh an vorderster Front. Hat sie einen Verbrecher erst mal auf dem Schirm, lässt sie ihn nicht mehr entkommen. Doch diesmal wird aus der Jägerin die Gejagte, als ein erbarmungsloser Gegner sie in ein grausames Katz-und-Maus-Spiel zwingt. Auf der Website www.killwithme.com lädt ein High-Tech-Serienmörder ein, dem Todeskampf seiner Gefangenen beizuwohnen, und macht die Besucher seiner Internetseite gleichzeitig zu Mittätern. Je mehr Menschen auf die Seite klicken, umso schneller stirbt das Opfer. Alle Versuche, den sadistischen Psychopathen aufzuspüren, laufen ins Leere. Er scheint jeden Trick zu kennen und ist Jennifer und ihrem Kollegen Cross immer einen Schritt voraus. Nicht nur das – er dreht den Spieß um und bedroht auf einmal Jennifer und ihre kleine Tochter und erhöht damit noch den Einsatz in diesem packenden Wettlauf gegen die Zeit.
Cast & Crew
-
Gregory Hoblit
-
Diane Lane
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jennifer Marsh
-
Billy Burke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Eric Box
-
Colin Hanks
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Griffin Dowd
-
Joseph Cross
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Owen Reilly
-
Peter Lewis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richard Brooks
-
Tyrone Giordano
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim Wilks
Regie
Schauspieler
-
Perla Haney-Jardine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Haskins
-
Tim De Zarn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Herbert Miller
-
Chris Cousins
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) David Williams
-
Jesse Tyler Ferguson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arthur James Elmer
-
Robert Fyvolent
-
Mark Brinker
-
Allison Burnett
- Genre
- Thriller, Kriminalfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Cyberspace, Portland
- Handlung
- Antiterror, Brutalität, Entführung und Mord, Entführungsopfer, Erpressung, FBI, FBI Agent, Folter, Geiselnahme, Geplanter Mord, Homepage, Homepage, Homepage, Hubschrauberpilot, Internet, Internetkriminalität, Journalismus, Katze, Keller, Medienmanipulation, Moral, Mutter, Mutter-Tochter-Beziehung, Mörder, Nationale Sicherheitsbehörde, Opfer, Pilot, Polizeimarke, Polizist, Pressekonferenz, Publikum, Rache, Sadismus, Spezialeinheit, Suizid, Verbrecherjagd, Verfolgung, Vergeltung, Verlust des Vaters, Video, Webcam, Webseite, Witwe
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Hart, Spannend
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Drehbuch
Filmdetails Untraceable
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- Untraceable: critic.de

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Kritiken (16) — Film: Untraceable
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenVon der abgegriffenen Thrillerplotte und der ebensolchen Figurenkonstellation mal ganz abgesehen, sollte es spätestens jetzt klar sein, daß Menschen vor Monitoren einfach nur langweilig aussehen. Der dazugehörige Tech Talk läßt die Ohren bluten und die behauptete Sozialkritik schmeckt angesichts der ausgespielten Mordszenen aus dem SAW-Karton einfach nur sauer. Keine Spannung, kein Drive, alles immer dasselbe und dank des frühen Close-Ups auf dem altertümlichen Rasenmäher auch schnell in Trashdorf verortbar.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"Untraceable" ist ein solider Thriller, der einige Abstecher ins Horrorgenre liefert. Für Freunde des Genres ist der Film wirklich sehenswert und auch wer gerne einen Abend mal Herzrasen und Spannung erleben will kann einen Blick riskieren.
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Jürgen Kiontke: Jungle World, ai-Journal, K...
Kommentar löschenAl-Qaida hat’s vorgemacht, der Westen ist böse, seine Scheißtechnik benutzt man trotzdem. Auch das Motiv des jungen Killers in »Untraceable« ist zivilisationskritisch – wie der ganze Film, der Folgendes erahnen lässt: Entweder werden die behördlichen Befugnisse ausgeweitet. Besser wäre aber: Die Abschaffung des Internets plus Inhaftierung aller Jugendlichen.
Dann müsste ein Web-Killer wieder mit der Super-8-Kamera arbeiten. Das wäre zwar retro, aber eine Chance fürs Kino, wieder an einer eigenen Bildsprache zu arbeiten.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenUNTRACEABLE gehört zur schlimmsten Kategorie Film überhaupt: Er ist alles andere als gut, er ist aber auch nicht so schlecht, dass man sich nach dem Kinobesuch so richtig schön aufregen kann, nein, nach UNTRACEABLE wummert ihn einem vor allem das Gefühl, dass soeben 100 Lebensminuten förmlich an einem vorbeigeschwebt sind und nichts, aber auch gar nichts zurückgelassen haben.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer Film übt scharfe Kritik an den voyeuristischen Veranlagungen der Menschen und die unbegrenzten Möglichkeiten, die ihnen im Zeitalter des Internets zur Befriedigung dieser Triebe offen stehen. Das Thema wird jedoch nicht nur auf das Intrnet Beschränkt, auch andere Medien sind involviert und als die Protagonistin im Strau stecken bleibt, ist dieser auf der gleichen Basis zu begründen: es handelt sich durch einen durch Schaulustige verursachten Gafferstau.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenDas Internet. Fluch oder Segen für unsere Zivilisation? Über diese Frage könnte man hunderte Doktor-Arbeiten anfertigen. Fest steht, dass das weltweite Netz nicht nur benutzt wird, um Menschen zu verbinden, Kommunikation zu erleichtern, die Wirtschaft zu stärken oder neue Märkte zu eröffnen - man muss gar nicht lange suchen, und man findet die ekelhaftesten Sachen wie Bilder und Videos von realer Gewalt, Vergewaltigungen oder Kinderpornografie. Die negativen Seiten des Internets nimmt sich der Thriller Untraceable vor.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWikipedia definiert Internetkriminalität als Straftaten, die auf dem Internet basieren oder mit den Techniken des Internets geschehen. Hierunter fallen neben dem allseits bekannten und großzügig ignorierten Filesharing auch Dinge wie Spionage oder all die Diebstähle, die über das Internetportal funktionieren wie Phishing, Kreditkartenbetrug und so weiter und so fort. Selbstverständlich gehört auch die Verführung Minderjährige in Chatrooms dazu, wie auch ein so kleines Delikt wie eine Beleidigung. Mord dagegen ist eine Kategorie, die eher weniger mit dem Internet zu tun hat ... oder doch? Bekannt sein dürfte der 2001er Falls den Rotenburger Armin Meiwes, der über das Internet nach jungen Männern suchte, die seine kannibalistische Neigung teilten und schließlich einen 43jährigen Diplom-Ingenieur umbrachte und verspeiste, nachdem er sich über das Internet mit diesem auf die Vorgehensweise geeinigt hatte. Wirklich umbringen kann man mit dem Internet allerdings dann doch niemanden, schließlich handelt es sich bei diesem lediglich um ein Medium. Dieses kann jedoch dazu genutzt werden einen Mord zu dokumentieren und diesen dadurch propagieren. Mit ebenjener Thematik beschäftigt sich "Untraceable", einer der wenigen Cyberspace-Filme, deren Genrevertreter wie "Firewall" eher rar gesät sind, in den kommenden Jahren allerdings wohl an Aktualität gewinnen dürften.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenGanz gut, aber irgendwie fehlt dem Film was, ich kann auch nicht genau sagen was... Naja für einen netten Kinoabend ok, mehr auch nicht!
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reveal 2011/01/09 00:07:56
Antwort löschenRealismus?
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenUntraceable bewegt sich in sehr konventionellen Bahnen. Auch wenn er die Klasse der großen Genre-Vorbilder wie Das Schweigen der Lämmer oder Sieben dabei nie erreicht, hat der Film alle klassische Elemente eines Serienkiller-Thrillers: Perverse Mordfantasien eines hochintelligenten Psychopaten, der nach einem bestimmten Schema mordet. Eine ehrgeizige Polizistin auf seiner Spur, die im Laufe der Ermittlungen selbst ins Fadenkreuz gerät. Immer mehr Puzzlestücke, die die Lösung des Rätsels nahelegen. Und natürlich der unvermeidliche Showdown, bei dem es nochmal gegen den Countdown um Leben und Tod geht. [...]
Ein handwerklich gut gemachter Thriller, der über weite Strecken unterhält und mit einer schlüssigen Erklärung für die Motivation des Killers aufwartet. Das hat man auch schon mal schlechter gesehen.
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEs kostet das Drehbuch einige heftige Verbiegungen, zu erklären, weshalb ein Verbrechen im Weltweiten Netz ausgerechnet zufällig von Jennifer Marsh vor ihrer Haustür aufgeklärt werden muss. Selbst die Auflösung macht nicht verständlich, warum der wahnsinnige Mörder die Ermittlerin des FBI ins Visier nimmt. Doch egal. Der Blick auf den Voyeurismus macht „Untraceable“ reizvoll.
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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de
Kommentar löschenInteressante Zutaten wie Internetkriminalität, Mediengeilheit, Blind-Dates und Voyeurismus machen noch lange keinen guten Thriller. ‚Untraceable' ist vorhersehbar und spannungsarm und versinkt damit im Allerlei der wenig sehenswerten Kriminalfilme.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenHollwood und Computerstories, das ist leider noch nie gut ausgegangen. Ähnlich wie die schlimmsten Boulevardmagazine, wird ein reißerisches Thema plakativ umgesetzt. Mit dem Unwissen des Publikums, aber deren Willen sich von hysterischer Panikmache ins Bockshorn jagen zu lassen, arbeitet auch dieser x-te Film der uns erzählt, wie böse und abartig das Internet ist.
Auch wenn die Protagonisten mit schicken Fachbegriffen um sich werfen, verstanden haben sie genauso wenig wie die Drehbuchautoren. Backdoortrojaner, Botnet und Blog, Mirrorsites und Cyberporn - so wie einer der ältere Detektive zugibt davon nichts zu verstehen, so setzt auch der Film darauf, daß die Zuschauer sich vom halbgaren Techbabble blenden lassen und es für bare Münze nennen. Die vorgeschobene Voyerismuskritik demaskiert sich in den ausgewalzten Todesszenen selbst als verlogen, wenn sie sich genau an dem aufgeilt was der Film angeblich kritisiert.
Zudem scheinen die Macher den Wunsch verspürt haben dem ganzen fiesen Raubkopierergesindel mal zu zeigen, was sie ihm wünschen. Mit dem Holzhammer werden breite und völlig unnötige Szenen eingebaut in dem das FBI mit Musik und Filmpiraten abrechnet und sie mit Mördern und Perversen in einen Topf wird. Klar, wer Filme aus dem Netz läd, der guckt sich auch sterbende Menschen an. Schön wie klar der Moralkosmos dieser als "besonders wertvoll" eingestuften Streifens ist.
Die technisch kompetente Machart und die soliden Schauspielerischen Leistungen können weder die unspannende Inszenierung, die vorhersehbare Story noch die durch und durch fragwürdige und verlogene Machart kompensieren.
Stattdessen lieber Feed ansehen, der das Thema von verschiedenen Seiten beleuchtet, Diskussionsanstöße gibt und auch in der Darstellung des Nets halbwegs realistisch bleibt.
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nurleben 2009/08/17 21:39:16
Antwort löschenDanke für die berechtigte Breitseite gegen solchen Bullshit.
Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenSo avanciert die Technik, so grundsolide und altmodisch die dramaturgische Aufbereitung.
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschenNeu sind allerdings die Anleihen, die beim derzeitigen Trend des so genannten «Torture Porn» genommen werden. Ähnlich wie im populären Horrorkino à la «Hostel» setzt Hoblit ganz auf Schockeffekte und zeigt die Folterszenen viel expliziter als eigentlich nötig. Das hätte der Spannungsbogen in «Untraceable» nicht nur nicht nötig gehabt, sondern macht auch die Kritik hinfällig, die der Film am verantwortungslosen Voyeurismus der Internet-User übt.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenRegisseur Gregory Hoblit lässt den Zuschauer/innen Zeit, sich ihre eigenen Gedanken zu machen. Angenehm unaufgeregt-professionell machen die Ermittler/innen ihren Job, bis es natürlich auch sie erwischt und die üblichen Mechanismen zu greifen beginnen. Letztlich hat der Film ohnehin keinen Ausweg aus der selbst gestellten Falle – nämlich genau die niederen voyeuristischen Impulse zu bedienen, die er kritisiert.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenRegie-Handwerker Gregory Hoblit hat aus dieser originellen Story einen klassischen und soliden, jedoch durchweg packenden Web-Thriller gestrickt, der mit Diane Lane über eine perfekt besetzte und wie so oft absolut souveräne Hauptdarstellerin verfügt.
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Kommentare (67) — Film: Untraceable
Kommentar schreibenseven 2011/11/13 19:29:50
Kommentar löschen"You´re fucking sick!"
Eine teuflische Website mit dem vielversprechendem Namen killwithme.com. Ein geröntgter Totenkopf mit zerschmettertem Kiefer als signifikantes Wiedererkennungslogo. Stampfender Metalsound als undezentes, dafür stimmiges Hinweisschild auf den grausamen Inhalt. Ein unschuldiges (?) Opfer, ein Livestream, Millionen von Zuschauern, die bewusst (?) zu Mittätern werden, ein sich zum Pädagogen aufschwingender Initiator der Quäl- und Tötungszeremonie. Der aktive und folternde Ritusmetzger wird ummodelliert zum kühl kalkulierenden Entführer, Installateur von erforderten Flexibilitätshemmnissen, nüchternem Betrachter und passiven Veranstalter der Session. World Wide Web als zeitgemäßes Forum für Hinrichtungen. Monochromer Look einer Großstadt. So weit, so gut. Leider: Vergeudetes Potenzial. Akute Unlust zum Verwerten gehabt, Mr. Hoblit? Zum Heulen, dass aus frischen Ansätzen nur eine akzentlose Hatz nach einem sadistischen Milchbubi gesponnen wird. Schematischtes, spannungsarmes, ja langweiliges Thrillerkino, das viel zu selten "thrillt". Die im Kern durchaus löbliche Gesellschaftskritik ("You know if no one was watching right now, you'd just be sitting in water. But the whole world wants to watch you die, and they don't even know you.") schießt sich selbst die volle Ladung Inkonsequenz ins Bein. Flache Figürchen mit ihren Problemchen scheitern an ihrer Unfähigkeit und Lächerlichkeit. Der aufgesetzte "Ich hab schon alles gesehen"-Charakter mit seinen verzweifelten Versuchen, abgebrüht und sarkastisch zu sein, versagt astrein. Diane Lane taumelt lust- und kraftlos als FBI-Agentin von Monitor zu Monitor, hält Vorträge über Trojaner, gespiegelte URL-Adressen etc., hat die üblichen Depressionen und ist als Mutter überfordert. Deshalb überlässt sie ihre nervige Göre der noch nervigern Omi. Der Rest des männerdominanten Schießbudenfigurenauflaufs ist einfach erzunsympathisch. Billy Burke ist völlig unterfordert, Colin Hanks einfach uninteressant, einzig Joseph Cross vermittelt das Gefühl von Spielfreude. Obacht, Zynismus will man auch praktizieren. Needless to say, it doesn´t work. Den achso entlarvend und bissig gemeinten Weckruf über den Verfall unserer kranken Scheißwelt, in der alles scheiße ist und alle scheiß Kinder eh nur Pornos gucken, predigt Hoblit mit einer extra großen Brechstange (Beispielzitat: "Wann hat unsere Welt begonnen, so scheiß krank zu werden?"). Das voyeuristische Arschloch in uns wartet nur auf seinen Freilauf, die Anonymität des Netzes katapultiert uns zurück ins finstere Mittelalter und überhaupt, Zivilisation ist doch nur eine Erfindung. Unsubtiler gehts wohl nicht. Aber den Genickbruch führt die eigene Scheinheiligkeit herbei. Nicht nur, dass Hoblit schlechte Versatzstücke nimmt, auf längst überholte Schreckensmomente baut und am Ende nur belanglos bei einem Thema ist, das nicht belangslos sein dürfte. Unverzeihlich ist, dass "Untraceable" auf die Morde zoomt, die Brutalität im Torture Porn-Wahn mit steigendem Genuss auskostet und im gleichen Atemzug auf die dumme Internetgemeinde schimpft, die sich so primitiv an der Grausamkeit aufgeilt. Das ist Heuchlerei.
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JohnnyKee 2011/11/13 21:13:40
Antwort löschenGeil!^^
seven 2011/11/13 21:31:16
Antwort löschenDanke!^^
FemaleTrouble 2011/11/13 12:10:02
Kommentar löschenAbsolut empfehlenswert!!! Es handelt sich hierbei um eine spannende und gut durchdachte Story mit einer Thematik, die nicht schon 100x in Filmen abgespult wurde. Außerdem regt der Film dazu an, sich Gedanken über die leider weit verbreitete "Gaffer-Mentalität" zu machen! Gute schauspielerische Leistung und kreative Ideen bzgl. der Mordmethoden runden diesen sehenswürdigen Streifen ab.
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smartyx 2011/10/15 01:48:12
Kommentar löschenSpannend bis zum Schluss. So muss ein guter Krimi sein.
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HauntedSaint 2011/10/05 13:43:01
Kommentar löschenZiemlich vorhersehbar und mit Logiklücken, dennoch ein Thriller der durch die Thematik gerettet wird. Der Film baut leider in der zweiten Hälfte total ab, wodurch auch die ursprüngliche Message des Films verloren geht.
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Glambino 2011/10/05 14:29:39
Antwort löschenDas frage ich mich auch, die Kommis von Klamatro sinds auch ...
HauntedSaint 2011/10/05 16:54:41
Antwort löschenBitte was?
alexander-henn 2011/08/09 21:46:01
Kommentar löschenÜberragender Film. Sehr spannend, gute Schauspieler und tolle Musik. Nur das Ende hätte man bisschen besser machen können, aber trotzdem Top. Regt echt zum Nachdenken an...
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hirschsalaminatboden 2011/07/22 16:15:42
Kommentar löschenSehr bedenklich! Könnte dies dargestellte Szenario real werden!? Oder gibt es gar schon etwas dieser Art!? Sehenswert!
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Rihannita 2011/07/14 07:26:09
Kommentar löschenSchade das die umsetzung so verhunzt wurde, das thema ist absolut ineressant, die umsetzung im film mit den erklärungen das erst nichts zu machen ist und dann plötzlich in zwei sätzen man gesagt bekommt wieso sie wissen wer der täter ist dieser mit 20 Jahren ein Computerwissen und ausstattung hat, und eigentlich nur personen tötete die am tod seines vaters beteiligt waren und dann plötzlich FBI Agenten sich vornimmt usw. usw. ist echt unstimmig die privaten themen wirken konstroiert..... hätte man echt einen guten film draus machen können, den wahr ist, es würden millionen sich einlogen und es anschauen. Thema mit tiefgang, Film oberflächlich.
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Freak239 2011/02/27 00:09:42
Kommentar löschenGute Idee, gute Message. Leider eher dürftig umgesetzt.
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Proklamation 2011/01/18 11:09:03
Kommentar löschenNette Idee,schlechte Umsetzung.
Colin Hanks - für mich Sympathieträger des Films, wenn auch in einer unscheinbaren Rolle,verabschiedet sich vorzeitig ; Billy Burke kommt überhaupt zu kurz & Diane Lane war grottig.
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hirschsalaminatboden 2011/07/22 16:11:00
Antwort löschenNette Idee!!?? Man sollte sich eher darüber Gedanken machen, ob diese "Nette Idee" in Realiät auch noch nett wäre! So abwägig ist dieses Szenario nämlich gar nicht!
Marie Krolock 2011/01/08 23:00:07
Kommentar löschenÖde. Ich kenne mich in solchen Sachen ja nicht besonders aus, aber hätte das FBI die Seite nicht einfach lahm legen können?
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reveal 2011/01/09 00:09:21
Antwort löschenFällt scheinbar nicht jedem auf. In der Fortsetzung wird es dann bestimmt mächtige Stopp-Schilder geben.
Marie Krolock 2011/01/09 00:20:02
Antwort löschenDu sagst es. Gibt es davon etwa eine Fortsetzung???
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reveal 2011/01/09 00:39:32
Antwort löschenKeine Panik, das war nur so dahin geschrieben.
Marie Krolock 2011/01/09 18:07:33
Antwort löschenPuuuuuuuh ;) Andererseits weiß ich ja nun, dass ich nicht nochmal einschalte.
hakan_1905 2011/01/02 00:40:17
Kommentar löschennaja geht richtung geht so..ein zweites mal würde ich ihn mir glaube ich nicht ansehen...
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onnkell 2010/12/16 21:19:09
Kommentar löschenDurchaus sehenswerter Thriller, der mich aber teils in der Art und Weise an "SAW" erinnert, denn auch dort werden die Morde mit sehr großem Ideenreichtum nicht einfach nur begangen:-)
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hallidalli 2010/11/28 19:01:39
Kommentar löschenDachte er wäre besser. Ziemlicher Schund auch wenn er zwischendrinn recht spannend ist.
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helmut-halm 2010/11/21 09:14:38
Kommentar löschenvorhersehbar und mit großen logischen schwächen. nur 'was für leute, die auf folterszenen stehn.
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stuforcedyou 2010/11/18 15:49:25
Kommentar löschenDer Thriller von Gregory Hoblit („Frequeny“, „Das perfekte Verbrechen“) vereint den gewohnten, amerikanischen Thriller mit Folterelementen die aus „Saw“ sowie seinen Nachfolgern und Epigonen stammen könnten. Das Ergebnis ist bei weitem nicht so brutal und versucht renitent die Gewalt anzuprangern, was in fast schon dilettantische Ambivalenz ausartet, denn eigentlich ist „Untraceable“ so aufgebaut, dass er seine Spannung aus den Bildern der Sterbenden bezieht. Dies reicht allerdings nicht aus um den Thriller in guter Erinnerung zu behalten, denn dafür ist er einfach zu sehr auf moralische Botschaft getrimmt und über alle Maße konventionell und spannungsarm.
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mikkean 2010/11/17 22:45:47
Kommentar löschenBuah, das böse Internet und die Gewaltgier der anonymen Masse. Filme wie "Untraceable" bedienen sich nur allzu gerne der abgegriffenen "Tatort Internet"-Schablone, in der Millionen Voyeure Folter und Mord klickend verfolgen, als würden sie dabei masturbieren. Ziemlich rückschrittlich für einen Thriller, dessen Hauptfigur in der Abteilung Cybercrime tätig ist. Und wenn dann noch ein Milchreis-Bubi zum hinterhältigen Psychopathen aufgebaut wird, vergeht mir gleich die Lust am Zuschauen. Schließlich verärgert der Film neben einer krampfhaft unglaubwürdigen Handlung auch noch durch den regen Gebrauch der "Saw"-Ästhetik (dunkle Kammer, sadistische Konstruktion und ein geschundenes, schreiendes Opfer). Nur, um all den Web-Usern da draußen den hässlichen Spiegel vorzuhalten. Langweilig und bestenfalls einfach nur belanglos. Was für ein elender Mist.
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horro 2010/11/17 23:36:33
Antwort löschenHalte fast alles was du schreibst für richtig ... aber irgendwie fand ich den nicht langweilig ... ist aber auch das einzige positive daran; die Spannung wurde immer wieder sehr künstlich aufgeputscht.
stuforcedyou 2010/11/18 13:30:39
Antwort löschen*signed*
mikkean 2010/11/18 20:42:39
Antwort löschen@horro: Da hab ich wahrscheinlich zu viele Möchtegern-Thriller gesehen. "Untraceable" halte ich eben für kein besonderes Highlight.
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horro 2010/11/18 21:31:04
Antwort löschenAlso Highlight sicher nicht, bin aber immerhin dabei nicht eingeschlafen ;)
MovieMonster 2010/11/20 17:54:20
Antwort löschenEhrlich gesagt fand ich die Szene mit der Katze am Anfang am schlimmsten ;)
Filmkenner77 2010/11/10 17:20:20
Kommentar löschenWäre dies der erste Film über einen Serienmörder, dann könnte man dem Film vielleicht noch etwas abgewinnen. Nur leider ist es so, dass man die vorhersehbare Story schon zu oft und teilweise erheblich besser umgesetzt gesehen hat. Das innovativste am Film ist noch das abstruse Motiv, mit der die Drehbuchautoren die Motivation des Serienmörders zu erklären versuchen. Dazu ein wenig Kritik an den neuen Medien, einige Polizistenklischees, drei mehr oder weniger spektakuläre Morde und fertig ist der einfaltslose Aufguß bekannter Vorbilder. Insgesamt ist dies dann auch zu wenig, um sich knapp 90 Minuten gut unterhalten zu fühlen. Und richtig spannend ist das ganze dann auch nicht, weil, Überraschung, die Story genau dem Schema F folgt, dass man schon tausendmal gesehen hat.
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König Leonidas 2010/11/09 20:50:20
Kommentar löschenSolider Thriller über perversen Inernet-Voyeurismus und der Suche nach einem Killer der sich diesen zu nutzen macht...
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cpt. chaos 2010/11/09 16:16:02
Kommentar löschenDie Grundidee zum Film ist wirklich brauchbar, jedoch lassen weder Darsteller noch Story übermäßig große Spannung aufkommen.
Bei den Mordinszenierungen, die recht gut umgesetzt sind, fühlt man sich unweigerlich an "Saw" erinnert.
Alles in allem ganz sicherlich kein Film, der der Kinowelt nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, dennoch kann man sich den Streifen durchaus mal antun.
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8martin 2010/11/09 11:46:39
Kommentar löschenAnders als der Titel Glauben machen will, ist der Mörder doch aufzuspüren. Wie das geht ist spannend gemacht. Und die Einschläge kommen immer näher. Ein Mord live im Internet und die Zuschauer sind daran beteiligt. Bei Formulierungen wird fein säuberlich differenziert: den Mörder nennen die einen korrekt ’die Person’, andere einen ’Haufen Scheiße’. Ähnlich ist es mit den Internet-Usern: für die einen sind es schlicht ’Fans’, für die anderen ’Mittäter’. Und genau das ist der Punkt. Hier werden die Gaffer und Glotzer vorgeführt. Für sie gelten wie für den Mörder wohl eher die zweiten Bezeichnungen. Und als am Ende die Kollegen die Selbstbefreiung live der FBI Agentin Diane Lane bejubeln - was verständlich ist - reihen sie sich aber ein in die hirnlos grölende Masse der Zuschauer. Und dann setzt Regisseur Hoblit noch einen drauf: Kommentare und Anfragen der User entlarven diese endgültig als sensationsgeile, gefühllose Deltas. Erschütternd realistisch.
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