Voices of a Distant Star
Hoshi no koe (2003), Laufzeit 25 Minuten, Drama, Animationsfilm, Science Fiction-Film
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Die Trennung zweier Liebenden durch Raum, Zeit und Krieg. Lichtjahre voneinander entfernt, bleiben ihnen als einziges Mittel zur Kommunikation elektronische Botschaften … sehnsuchtsvolle Nachrichten, die selbst die unendliche Weite überwinden.
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Trailer zum Film Voices of a Distant Star
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Kritiken (1) — Film: Voices of a Distant Star
Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/
Kommentar löschenRaum und Zeit als unüberwindliche Hindernis: Voices Of A Distant Star zeigt die zwei Teenager Noboru und Mikako, zwischen denen sich über Jahre hinweg eine zarte Freundschaft und schließlich eine unausgesprochene, aber intensive Liebe entwickelt. Als Mikako für den Krieg gegen eine außerirdische Bedrohung als Pilotin von der Weltraumflotte eingezogen wird, werden sie voneinander getrennt, ohne sich ausgesprochen zu haben. Mehrere Lichtjahre entfernt, ist die einzig verbleibende Kommunikationsmöglichkeit das Senden von Nachrichten über ihre Mobiltelefone. [...] Makoto Shinkais Filme behandeln intensive Gefühle in ihrer ganzen Tragweite, ohne sie jemals zu verstecken oder in eine auf Effekt hin ausgelegte dramaturgische Form zu pressen. Eingebettet in Alltagshandlungen werden die Schlüsselmomente der Beziehungen seiner Figuren ausgebreitet. Tragisch ist dabei: Obwohl ihr Denken und Fühlen das Zentrum der Filme darstellt, sind sie zu unreif oder erhalten schlichtweg keine Gelegenheit, sich auszudrücken und so glücklich zu werden.
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Kommentare (10) — Film: Voices of a Distant Star
Kommentar schreibenkleinerNull 2012/04/21 01:23:26
Kommentar löschenInteressante Sache, wenn diese Mecha-Scheiße nicht wäre...
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Galaxysinger 2011/06/22 03:04:35
Kommentar löschenDie fast absurde Weite des Kosmos als Verstärker einer schmerzhaften Sehnsucht die als wechselnder Monolog der Protagonisten aufbereitet ist? Interessant. Zwei, drei fruchtbare Denkanstöße lassen die ohnehin kurze Laufzeit nicht zur Zeitverschwendung werden.
Es passiert mir selten, dass ich das Charakterdesign von Animes als unangenehm empfinde, aber hier ist es so, wenngleich alles Leblose äußerst schön ist.
Einen Pluspunkt gibts für die astronomischen Referenzen, wann hört man sonst schonmal etwas von Olympus Mons, Io oder Europa. Niedlich übrigens, dass in dieser fernen Zukunft Pluto seinen Planetenstatus behalten durfte.
Nicht außergewöhnlich, nicht sagenhaft berührend, aber ansehnlich.
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Selcarnor 2011/04/20 16:42:43
Kommentar löschenEin ausgezeichneter Kurzfilm, der von nur einem einzigen Mann gemacht wurde. Da kann ich nur sagen: Respekt.
1. Optik
Ok, es muss gesagt werden. Man SIEHT einfach dass dieser Anime an einem Heimrechner gemacht wurde und einige Zeichnungen wirken recht grob. Doch dafür gibt es unzählige Details, Bewegungen und Farben in den Bildern. Die Mechakämpfe hauen einen weg, sind perfekt inzeniert und haben coole Geräusch- und Lichteffekte. Diese Weltraumschlachten werde ich nicht so schnell vergessen.
2. Sound
Der Soundtrack ist ruhig, aber auf eine gewisse Weise mitreißend (besonders während der Kämpfe) und auch während der leiseren Passagen unterstützen sie die Szenen grandios. Besonders sollte hier das Lied am Ende erwähnt werden.
3. Inhalt
Eindeutig der Hauptschwerpunkt von dem Film. Es geht um eine Liebe die durch einen Krieg und den weiten des Weltalls getrennt wurde. Klingt recht kitschig, wird aber mit sehr viel Sorgfalt und Tiefe vorgetragen. >Sie< reist mit der Raumflotte in Überlichtgeschwindigkeit und altert dadurch nicht, während >Er< auf der Erde bleibt und ein Erwachsener wird. Ihre einzige Verbindung sind ihre Handys, doch je weiter die Offensive der Flotte auf die Heimatwelt des außerirdischen Agressors zuhält, desto länger brauchen ihre Nachrichten. Melodramatik pur, sage ich nur. Diese Liebesgeschichte hier berührt einen und wird hier und da auch mit einem traurigen Gedicht verglichen. Besonders gegen Ende werden enorme Emotionen aufgebaut, bei denen viele andere Filme einfach scheitern. Es wird offen gelassen ob die beiden je wieder zueinader finden und der Schluss prägt sich ein.
Es ist im Grunde einfach nur beeindruckend.
4. Fazit
Ein kleines 25 minütiges Meisterwerk gegen das viele längere Filme alt aussehen. >The voices of a distant star< hat inzwischen einen gewissen Klutstatus erreicht. Wer mal ein wunderbares Drama genießen will, der sollte sich an diesen Film wagen.
P.S.: Wer auf Dramen steht für den hab ich hier einen kleinen Tipp. >Clannad< und (besonders) die 2. Staffel >Clannad - After Story<. Aber vorsicht! Diese Serie ist nicht traurig. Nein. Sie bringt euch an eure psychischen Grenzen und ihr seid dann eine gewisse Zeit gefühlsmäßig tot. Besonders gegen Ende der 2. Staffel wird eine kaum ertragbare emotionale Wucht aufgebaut, die ich bis dato einzigartig finde.
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fueco 2011/02/03 18:24:09
Kommentar löschenGanz nettes Geschichtchen. Mehr nicht.
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horro 2011/01/23 00:24:13
Kommentar löschenKurzer, aber ganz ausgezeichnet gelungener SciFi-Manga. Das Wechselspiel zwischen kriegerischer Gewalt und menschlicher Sehnsucht ist aufwühlend und äusserst sehenswert.
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Soulseeker 2010/11/07 15:35:59
Kommentar löschenTrotz seiner geringen Spieldauer schafft es dieser Film den Zuschauer auf einer sehr emotionalen Ebene zu berühren. Ziemlich traurig, aber auch sehr schön!
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pHrEeK 2010/10/31 15:05:55
Kommentar löschenVoices of a Distant Star zeigt sehr gut, was eine einzige Person alles auf die Beine stellen kann, sodass am Ende ein guter Anime das Resultat ist.
Die Handlung ist zwar schnell erzählt, dennoch ist sie keineswegs schlecht. Und auch, wenn es einigen vielleicht etwas an Action fehlen mag, ist diese für meinen Geschmack in Anbetracht gegenüber dem Rest optimal dosiert, sodass der Schwerpunkt eindeutig auf dem Inhalt und den Hintergründen liegt. In dem Anime gibt es nur zwei Charaktere um die sich die Story dreht, nämlich Mikako und Noboru. Beide Charaktere werden bis ins tiefste Detail beschrieben und geben sehr viele Hintergrundinformationen her. In Sachen Charakteren und Charakterentwicklungen- und Hintergründe zeigt Voices of a Distant Star in nur 25 Minuten um einiges Mehr als viele andere Anime in 60 oder 90 Minuten.
Animationstechnisch passt einfach alles. Die Landschaften sehen detailliert und wunderschön aus, die Charaktere sind fein animiert und die Raumschlachten samt der cool aussehenden Mechas und Raumschiffe sind einwandfrei. Die Musik passt wie die Faust aufs Auge. In ruhigen Monolog-lastigen Szenen ertönt schöne, klangvolle Musik, die dann urplötzlich, wenn Action und Spannung naht, perfekt dazu umschlägt und den Zuschauer wahrlich mitnimmt. Und auch die Sound Effekte überzeugen, da diese ebenfalls perfekt zu den einzelnen Szenen und Aktionen passen.
Fazit: Voices of a Distant Star ist ein gelungener Anime Kurzfilm, den man nicht nur Anime Fans empfehlen kann.
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kamerakind 2010/08/10 11:35:34
Kommentar löschenDie umwerfende Optik und das tolle "Licht" (soweit man bei Zeichentrick davon sprechen kann) können nicht über eine konfuse Story, kitschigen Pathos und den hektischen Schnitt hinwegtäuschen.
Geht so.
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turin2609 2010/03/03 19:15:57
Kommentar löschenFür ein Erstlingswerk sehr gelungener Kurzfilm, der bereits die Hauptthemen von Makoto Shinkai's weiteren Filmen andeutet .
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RLX-Devlin 2010/01/26 00:20:03
Kommentar löschenAbsolut pathetisch. Aber I'm falling for it.
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