Watchmen: Tales of the Black Freighter

Tales of the Black Freighter (2009), US
Laufzeit 60 Minuten, FSK 18, Animationsfilm, Actionfilm, Abenteuerfilm

- Kritiker
1 Bewertungen
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7.1 Community
279 Bewertungen
8 Kommentare
Watchmen: Tales of the Black Freighter - Bild 2054380
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von Daniel DelPurgatorio und Mike Smith,

Sie tauchen im Buch auf, und auf dieser DVD, aber nicht im Kinofilm. Zwei Geschichten aus der Graphic-Novel, die als bester Comic aller Zeiten gefeiert wird. “Tales of the Black Freighter” erweckt in einer herausragenden grafischen Umsetzung die Geschichten in der Geschichte zum Leben: eine waghalsige Piratensaga, deren turbulente Ereignisse jene in der Welt von Watchmen widerspiegeln. Basierend auf Nite Owls Erfahrungen, versammelt Under the Hood die Stars aus Watchmen und erzählt, in einer Mixtur aus Realfilm und CGA, vom Anfang der maskierten Abenteurer. Zwei essenzielle Fangeschichten. Ein Erlebnis voller Spannung. Die Beobachtung der Watchmen beginnt hier.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Watchmen: Tales of the Black Freighter

Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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7.5Sehenswert

[...]jener Comic im Comic, der im Watchmen-Universum von einem Passanten gelesen wird und somit in den Comic als Solchen eingewoben ist. In diesem wird die Geschichte eines Seemanns erzählt, dessen Schiff von den blutrünstigen Piraten des Schwarzen Frachters aufgerieben wird. Als einziger Überlebender bastelt er sich aus den verwesenden Leichen seiner Crew ein Floß, dass ihn zurück zu Frau und Kind bringen soll, bevor die Piraten auch in seinen Heimatort einfallen. Die unter der Leitung von „Watchmen“-Regisseur Zack Snyder entstandene Zeichentrickadaption erweckt diesen Comic nun auch im Film zum Leben. Es braucht an dieser Stelle nicht ausführlich auf die Parallelen zwischen der in Watchmen erzählten Geschichte und dem Inhalt des Comics verloren werden: Die intelligente Parabel, in der Gerad Butler als Erzähler gefällt, spricht in der Tat für sich. Die gut 30minütige Adaption überzeugt dabei durch ihre kompromisslose und luzide Umsetzung, sowie ihrem atmosphärischem Farbenspiel, so dass „Tales of the Black Freighter“ eine gelungene Erweiterung des Watchmen-Universums darstellt.

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Kommentare (7) — Film: Watchmen: Tales of the Black Freighter

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hinter "Watchmen: Tales of the Black Freighter" versteckt sich nicht nur der titelgebende, animierte Kurzfilm, sondern auch noch die Mockumentary "Under the Hood". Normalerweise müsste die zwei grundverschiedenen Filme getrennt bewerten, da jedoch hier nur die DVD vertreten ist, gehe ich mal auf beide Sachen ein.

Tales of the Black Freighter: In diesem Anime wird die Geschichte eines Seefahrers erzählt. Sein Schiff wird vom schwarzen Frachter überfallen, seine Mannschaft getötet und nur er kann sich retten und wird an eine kleine Insel geschwemmt. Dort baut er sich aus den Leichen seiner Kameraden ein Floss und versucht damit nach Hause zu kommen, um seine Familie vor dem Angriff des Frachters zu schützen.
Die Stimmung ist düster, ernst und erwachsen und kommt so dem Film sehr nah. Jedoch gibt es keine direkte Verbindung zum Hauptfilm. Es ist mehr ein Comic im Comic und so ist er auch in der längeren Fassung zu finden. Und doch gibt es einige Bezugspunkte zu Rorschach und Co. Da wäre einmal das Segel, was stark an die Maske des Watchmen erinnert. Ansonsten ist es vor allem die Stimmung und die Thematik des Helden, der in Wahn gerät, die die Brücke schlagen.
Losgelöst von Watchmen ist Tales of the Black Freighter eine düstere Kurzgeschichte, aber eben nicht viel mehr. Sie ergänzt das Universum um eine spannende Facette ohne jedoch ein Muss zu sein. Ein Highlight ist übrigens der Abspann, indem eine von Nina Simone genial gesungene Version vom Kurz Weils Song Seeräuber-Jenny aus der Dreigroschenoper erklingt.

Under the Hood: Hier haben wir eine Mockumentary, die auf sehr geschickte Weise Hintergründe zu den Figuren und Umständen des Hauptfilms gibt. Es ist ein Fernsehfeature, indem Hollis J. Mason seine Autobiografie vorstellt. Diese und das dazugehörige Interview beleuchten vor allem die Gründung der Minuteman, die Gründe für das Superheldentum und auch persönliche Schicksale. So kommt unter anderem Miss Jupiter zu Wort und auch der Moloch. Garniert wird alles mit alten Fotos, Nachrichtenmeldungen und Videos. Auch werden die Meinungen der Menschen zu den Superhelden eingeholt, die eine durchaus kritische Sicht wiedergeben. Neben vielen neuen Infos, die im Film nur kurz angerissen werden konnten, gibt es auch immer wieder Aufgriffe der Filmhandlung. So werden eben Figuren wie der Moloch näher auserzählt und auch auf die Beziehung von Silk Spectre und dem Comedian wird eingegangen. Schön ist der Moment, wo Hollis Mason im Interview sagt, dass die Hoffnung nicht aufgegeben hat, dass Nite Owl und Silk Spectre irgendwann einmal zusammen sein werden.

Fakt ist, dass die DVD nur für Fans des Films zu empfehlen ist. Wer Watchmen noch nicht kennt oder partout nichts mit dem Universum anfangen kann, der sollte die Finger davon lassen, beziehungsweise höchstens mal einen Blick in den Anime werfen. Für mich als Watchmen Fan ist Tales of the Black Freighter aber eine sehr gute Erweiterung der Hauptgeschichte, die zwar nicht zwingend nötig war, aber doch sehr interessant ist.

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darkjedi

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich tue es dem Film gleich und fasse mich kurz: Die ganze Geschichte wirkt ohne den Rest von Watchmen sehr stark aus dem Kontext gerissen und die Parabel zum eigentlichen Werk kann leider nicht entstehen. Dafür ist der Film aber nett anzuschauen. Under the Hood ist auch ganz nett, vor allem die Umsetzung eines Buches in Reportagenform.

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Fatzenbolt

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Bewertung5.5Geht so

Kontrastiert. Selbständig eher ungenügend. Zu voyeuristisch.

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Blonder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die zwei Geschichten, die hier als Zeichentrick erzählt werden, kommen im Kinofilm nicht vor und sind im Grunde genommen nur für die Leute interessant, die auch das Buch kennen. Die Geschichten werden fast Bild für Bild nach der Vorlage erzählt. Auch die optische Umsetzung ist gelungen.
Im Großen und Ganzen eine schöne Ergänzung zum Film.

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moench_gmbh_co

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Bewertung4.0Uninteressant

Ganz nett

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GunSpeed

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Bewertung7.0Sehenswert

Abstossendes Comic das hier umgesetzt wurde - ich denke mal so kann die Geschichte noch tiefer in einen eindringen. Krasse Szenen die man hier zu Gesicht bekommt - wohl nichts für zarte Gemüter. Der Soundtrack ist stimmig und die Synchronstimme (die Deutsche) perfekt gewählt. "Wenn Du mit einem Monster kämpst - pass auf das Du nicht selbst zu einem wirst". Für nen kurzen Schocktrip geeignet - mit nem Drink in der Hand - VORSICHT nicht verschütten. ^_^

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Strikerth

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Bewertung10.0Herausragend

Brutal, abstoßen und trotzdem genial. Dieser kleine Minifilm steht der großen Comicverflimung in nichts nach und beweist wiedereinmal das gezeichnete Filme auch lyrisch und philosophisch sein könnnen. Nichts für einen schwachen Magen doch getrost eine neue Ornanievorlage für alle Tim B's. Die Parallelen sind nicht einfach zu erkennen doch gut untermalt. Vorallem der Soundtrack am Abspann ist wiedereinmal eine Klasse für sich und wurde perfekt in die Stimmung eingebunden. Kurz und knackig gut.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 16 Antworten

Sheeeeep

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affenbrotbaum?


Greenz

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Netter Spass für zwischendurch mit einem Hauch von Poesie.


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