W.E.

W.E. (2011), GB
Laufzeit 115 Minuten, Drama, Historienfilm, Kinostart 21.06.2012

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5.2 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Madonna, mit Abbie Cornish und James D'Arcy

W.E. verwebt die Geschichten zweier ungleicher Liebespaare. Die im Jahr 1998 lebende New Yorkerin Wally Winthrop (Abbie Cornish) hat sich für die Ehe und gegen eine Karriere entschieden. Doch mit ihrem Ehemann William (Richard Coyle), einem erfolgreichen Psychoanalytiker, führt sie eine lieb- und lustlose Ehe. In ihrer Isolation entwickelt sie eine Besessenheit für die in den 1930er Jahren lebende Wallis Simpson (Andrea Riseborough), der amerikanischen Geliebten von König Edward (James D’Arcy). Auch Simpsons Liebesgeschichte wird von Tragik beherrscht. Zweifach geschieden, mit noch lebenden Ehemännern, ist Edwards Wunsch, sie zu heiraten so vergeblich wie töricht. Sollten sie sich trotzdem für eine gemeinsame Zukunft entscheiden, müsste Edward auf den Thron verzichten. In der Gegenwart nähert sich auch Wally Winthrop dem Rande der Verzweiflung. Doch der Lebensweg von Wallis Simpson inspiriert sie zu einer gewagten Entscheidung, als sie Wachmann Evgeni (Oscar Isaac) begegnet…

Hintergrund & Infos zu W.E.
Die Idee zu W.E. hatte Regisseurin und Drehbuchautorin Madonna bereits bevor sie 2008 mit Filth and Wisdom ihr Spielfilmdebüt ablieferte. Doch da sie noch keinerlei Erfahrung mit dem Filmemachen hatte, entschied sich Madonna dagegen, einen aufwändigen und teuren Kostümfilm als erstes Regieprojekt anzugehen. Das Drehbuch zu W.E. schrieb sie gemeinsam mit Regisseur Alek Keshishian, mit dem sie bereits 1991 bei der legendären Dokumentation Im Bett mit Madonna zusammengearbeitet hatte.

Die Rolle des König Edward war ursprünglich für den Schotten Ewan McGregor vorgesehen, ging letztlich jedoch an den englischer Schauspieler James D’Arcy. Schauspielerin Margo Stilley verließ das Projekt aufgrund von künstlerischen Differenzen mit Madonna.

Madonna präsentierte W.E. auf der Berlinale 2011 bei einer privaten Vorführung, um internationale Verleiher für ihren Film zu finden. Sie plante ihn auch später im selben Jahr beim Cannes Filmfestival zu zeigen, doch die Nachbearbeitung von W.E. dauerte länger als sie erwartet hatte, weshalb der Film nicht rechtzeitig fertig wurde. (AK)

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Kritiken (2) — Film: W.E.

Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

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6.0Ganz gut

Madonnas Vision is gleichzeitig Wunderschön und fade und entwickelt sich in eine Abhandlung über die Fallstricke des Ruhms.

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Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

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4.5Uninteressant

Viel zu vereinfachend und grenzwertig beleidigend, versucht W.E. dem Zuschauer weiß zu machen, dass alles, was eine Frau für ein erfülltes Leben braucht, ein starker Mann und ein kräftiger Martini sind.

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Boddah

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Bewertung3.0Schwach

Ich habe den Film gestern in der Sneak gesehen - bis zu dem Abspann übrigens unwissend, dass Madonna dafür verantwortlich war. ;)
Auch wenn die ganzen Kulissen sowie die schauspielerischen Leistungen wirklich nicht schlecht waren, fand ich den Film durchgehend einfach öde. Einerseits interessiere ich mich nicht für Königshäuser etc. - was mit Sicherheit mit ein Grund für die geringe Punktzahl, die ich vergebe, ist - doch auch wenn ich dies getan hätte, hätte mich diese Inszenierung sicherlich auch nicht mehr überzeugen können; das Ganze war einfach furchtbar langweilig, und ein Mitfühlen mit den Figuren ist leider auch zu keinem Zeitpunkt entstanden - dafür waren Story und Charaktere zu oberflächlich.

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Marie Krolock

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Bewertung6.0Ganz gut

Wallys (Abbie Cornish) andauernde Traurigkeit hat mich nach einiger Zeit auch erfasst, ich wurde immer schwermütiger. Der ständige Wechsel zwischen Wallys und Wallis (Andrea Riseborough) Leben gefiel, wobei Regisseurin Madonna nicht wirklich viel erzählt hat - aber viel gezeigt. Die Ausstattung war opulent. Negativ ist die Länge des Filmes. Fast zwei Stunden für "nicht viel erzählen" - hier hätte ein wenig gerafft werden können. Mein Mitgefühl schwand nach einer Weile mit jeder Minute...
Nicht ganz klar war mir außerdem, warum sich Edward in Wallis verliebt hat. Im Film schien mir es eher als eine Art "Notlage" seinerseits. "Hach, nun ist diese Frau da, dann nehme ich sie halt". Aber vielleicht entspricht das ja auch der wahren Geschichte, dass Wallis zunächst nur irgendeine neue Frau war.
Die Frauen gefielen mir insgesamt besser als die Männer. Abbie Cornish war wirklich stark - und schön traurig. Auch Andrea Riseborough war wunderbar.

Ich habe meine Erwartungen im Vorfeld schon gedrosselt - Madonnas neuer Film, na ja... aber er war eigentlich gar nicht so schlecht ;)

P.S. Wallis und Edward haben einen tollen Geschmack, was Hunde angeht. ;-)

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Marie Krolock

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Gut aufgepasst, Andy :-)


Andy Dufresne

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Bin ein Elefant, Marie :-)


annaberlin

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vorgemerkt

Madonna mal wieder hinter der Kamera? Eieiei. Das muss ich sehen.

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Brennegan

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Lass sie doch :D ein Baby will auch so lange die Herdplatte anfassen, bis es sich einmal verbrannt hat ... ;)


Tytus

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ein wahres Wort :D


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