Golden Globes ohne große Überraschung
quadzar (Malte Heckelen), Veröffentlicht am 16.01.2012, 09:13
George Clooney und Jean Dujardin siegten als Beste Hauptdarsteller.
© 20th Century Fox/Weinstein
Es geht immer weiter, nur noch acht Tage sind es, bis die Nominierungen für den Oscar bekanntgegeben werden. Gestern war es die Verleihung der Golden Globes, die schonmal auf das noch größte Ereignis in der Filmbranche einstimmte. Und dieses Jahr sind die Entscheidungen zumindest ein wenig vernünftiger ausgefallen. Allein schon die Nominierungen sorgten für Wut im Bauch mit ihren Auslassungen von eigentlich würdigen Kandidaten wie Dame König As Spion oder Drive (in den Hauptkategorien). Es gab zwar nur wenige Überraschungen, die Jury schien den einfachsten Weg nehmen zu wollen, leistete sich dafür aber auch keine zu großen Schnitzer.
Was meine ich mit wenigen Überraschungen? Ich meine Altbewährtes, wie zum Beispiel George Clooney, der mit The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten nicht nur den Besten Film – Drama, sondern auch noch den Besten Hauptdarsteller in dieser Kategorie holte. Neben Hugo Cabret, The Ides of March – Tage des Verrats oder Gefährten mag der Film durchaus bestehen, aber beim Kritikerliebling The Help sieht es schon anders aus. Auch bei den Hauptdarstellern gab es mit Michael Fassbender oder Ryan Gosling ebenfalls würdige und vor allem frische Konkurrenz. Viola Davis aus The Help räumte bei vielen Kritikervereinigungen ab, verlor die Beste Hauptdarstellerin aber an Meryl Streep und Die Eiserne Lady.
In der Komödie oder Musical-Sparte zeigt sich der andere Aspekt. Es war klar, dass The Artist hier, vollkommen verdient, einen Kahlschlag machen würde. Bester Film und Bester Hauptdarsteller für Jean Dujardin, das war zu erwarten. Die Beste Regie ging an Martin Scorsese für Hugo Cabret, was Michel Hazanavicius (The Artist) und Alexander Payne (The Descendants) ärgern dürfte. Michelle Williams wurde die Beste Hauptdarstellerin für My Week with Marilyn, womit Jodie Foster und Kate Winslet für ihre Rollen in Der Gott des Gemetzels leer ausgingen. Letztere konnte aber in der Kategorie Beste TV-Miniserie für Mildred Pierce doch noch eine Beste Hauptdarstellerin holen.
Zum Besten animierten Film kürte die Jury Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’, was sicherlich keine schwere Entscheidung war. Neben Arthur Weihnachtsmann, Der Gestiefelte Kater und Cars 2 war nur Rango ein ernstzunehmender Konkurrent. In den Nebendarstellerkategorien gab es dann erfrischende Entscheidungen mit den Entscheidungen für Octavia Spencer (The Help) und Christopher Plummer (Beginners). Albert Brooks (Drive) schaffte es leider nicht, obwohl seine Oscar-Chancen sicher höher liegen als die von Kollege Christopher Plummer.
Alles in allem gab es dieses Jahr wieder ein paar komische Entscheidungen, besonders im Hinblick auf den Rest der Award-Saison. Die Hollywood Foreign Press Association scheint sich abgrenzen zu wollen und das auf die falsche Art und Weise. Nichtsdestotrotz gab es dieses Jahr nicht so viel zu meckern, wie letztes Jahr. Eine rundum nicht-aneckende Jury-Entscheidung. Ricky Gervais hielt sich dieses Jahr übrigens auch zurück und sagte nichts homosexuellen Scientology-Jüngern. Schade eigentlich, sollte dieses Jahr doch sein letztes Jahr als Golden Globe-Host sein. Die Witze erinnerten mehr an gut gewürzte Kalauer, als an karrierezerstörendes Zungenschrapnell. Ein Witz über die Akzente von Antonio Banderas und Salma Hayek wurde von NBC sogar unkenntlich gemacht. Der Host der Golden Globes war mit seinen Verbal-Kontroversen die letzten Jahre der größte Attraktionsfaktor für die Veranstaltung. Wer weiß, was ohne ihn passieren wird.
Macht euch euer eigenes Bild mit der vollständigen Liste:
Bester Film – Drama
The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
The Help
Hugo Cabret
The Ides of March – Tage des Verrats
Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Gefährten
Beste Hauptdarstellerin – Drama
Glenn Close – Albert Nobbs
Viola Davis – The Help
Rooney Mara – Verblendung
Meryl Streep – Die Eiserne Lady
Tilda Swinton – We Need to Talk About Kevin
Bester Hauptdarsteller – Drama
George Clooney – The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
Leonardo DiCaprio – J. Edgar
Michael Fassbender – Shame
Ryan Gosling – The Ides of March – Tage des Verrats
Brad Pitt – Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Bester Film – Komödie oder Musical
50/50 – Freunde fürs ÜberLeben
The Artist
Brautalarm
Midnight in Paris
My Week with Marilyn
Beste Hauptdarstellerin – Komödie oder Musical
Jodie Foster – Der Gott des Gemetzels
Charlize Theron – Young Adult
Kristen Wiig – Brautalarm
Michelle Williams – My Week with Marilyn
Kate Winslet – Der Gott des Gemetzels
Bester Hauptdarsteller – Komödie oder Musical
Jean Dujardin – The Artist
Brendan Gleeson – The Guard – Ein Ire sieht schwarz
Joseph Gordon-Levitt – 50/50 – Freunde fürs ÜberLeben
Ryan Gosling – Crazy, Stupid, Love.
Owen Wilson – Midnight in Paris
Beste Nebendarstellerin
Bérénice Bejo – The Artist
Jessica Chastain – The Help
Janet McTeer – Albert Nobbs
Octavia Spencer – The Help
Shailene Woodley – The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
Bester Nebendarsteller
Kenneth Branagh – My Week with Marilyn
Albert Brooks – Drive
Jonah Hill – Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Viggo Mortensen – Eine dunkle Begierde
Christopher Plummer – Beginners
Bester Animationsfilm
Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der ‘Einhorn’
Arthur Weihnachtsmann
Cars 2
Der Gestiefelte Kater
Rango
Bester nicht-englischsprachiger Film
Nader und Simin – Eine Trennung (Iran)
The Flowers of War (China)
Der Junge mit dem Fahrrad (Belgien)
In the Land of Blood and Honey (USA)
Die Haut, in der ich wohne (Spanien)
Beste Regie – Kinofilm
Woody Allen – Midnight in Paris
George Clooney – The Ides of March – Tage des Verrats
Michel Hazanavicius – The Artist
Alexander Payne – The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
Martin Scorsese – Hugo Cabret
Bestes Drehbuch – Kinofilm
Michel Hazanavicius – The Artist
Jim Rash, Nat Faxon, Alexander Payne – The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten
George Clooney, Grant Heslov, Beau Willimon – The Ides of March – Tage des Verrats
Woody Allen – Midnight in Paris
Aaron Sorkin, Steven Zaillian – Die Kunst zu gewinnen – Moneyball
Beste Musik – Kinofilm
Ludovic Bource – The Artist
Abel Korzeniowski – W.E.
Trent Reznor, Atticus Ross – Verblendung
Howard Shore – Hugo Cabret
John Williams – Gefährten
Bester Orginalsong – Kinofilm
Hello Hello – Gnomeo und Julia – Elton John
Lay Your Head Down – Albert Nobbs – Sinéad O’Connor
The Living Proof – The Help Mary J. Blige
The Keeper – Machine Gun Preacher – Gerard Butler
Masterpiece – W.E. – Madonna
Beste TV-Serie – Drama
American Horror Story
Boardwalk Empire
Boss
Game of Thrones
Homeland
Beste Hauptdarstellerin / TV-Serie – Drama
Claire Danes – Homeland
Mireille Enos – The Killing
Julianna Margulies – Good Wife
Madeleine Stowe – Revenge
Callie Thorne – Dr. Dani Santino – Spiel des Lebens
Bester Hauptdarsteller / TV-Serie – Drama
Steve Buscemi – Boardwalk Empire
Bryan Cranston – Breaking Bad
Kelsey Grammer – Boss
Jeremy Irons – Die Borgias – Sex. Macht. Mord. Amen
Damian Lewis – Homeland
Beste TV-Serie – Komödie oder Musical
Enlightened
Episodes
Glee
Modern Family
New Girl
Beste Hauptdarstellerin / TV-Serie – Komödie oder Musical
Laura Dern – Enlightened
Tina Fey – 30 Rock
Laura Linney – The C Word
Amy Poehler – Parks and Recreation
Zooey Deschanel – New Girl
Bester Hauptdarsteller / TV-Serie – Komödie oder Musical
Alec Baldwin – 30 Rock
David Duchovny – Californication
Johnny Galecki – The Big Bang Theory
Thomas Jane – Hung – Um Längen besser
Matt LeBlanc – Episodes
Beste Miniserie
Cinema Verite
Downton Abbey
The Hour
Mildred Pierce
Too Big to Fail
Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie
Romola Garai – The Hour
Diane Lane – Cinema Verite
Elizabeth McGovern – Downton Abbey
Emily Watson – Appropriate Adult
Kate Winslet – Mildred Pierce
Bester Hauptdarsteller in einer Miniserie
Hugh Bonneville – Downton Abbey
Idris Elba – Luther
William Hurt – Too Big to Fail
Bill Nighy – Die Verschwörung – Verrat auf höchster Ebene
Dominic West – The Hour
Beste Nebendarstellerin – TV
Jessica Lange – American Horror Story
Kelly MacDonald – Boardwalk Empire
Maggie Smith – Downton Abbey
Sofía Vergara – Modern Family
Evan Rachel Wood – Mildred Pierce
Bester Nebendarsteller – TV
Peter Dinklage – Game of Thrones
Paul Giamatti – Too Big to Fail
Guy Pearce – Mildred Pierce
Tim Robbins – Cinema Verite
Eric Stonestreet – Modern Family
Seid ihr zufrieden mit den Entscheidungen der Jury?
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Kommentare
über Golden Globes ohne große Überraschung
Andy Dufresne Mon, 16 Jan 2012 19:58:48 -0000
Kommentar löschenGolden Globes ohne große Überraschung,ohne witzige Show und mit dreißig mal (derselben Scheiß Pro7) Werbung:Zeitverschwendung...
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nilswachter Mon, 16 Jan 2012 22:04:12 -0000
Antwort löschenstimmt :) hätte ich besser geschlafen :) obwohl, das hab ich eigentlich auch :P
lfcmaus Mon, 16 Jan 2012 23:44:16 -0000
Antwort löschenDa freu mich mich doch auf die Oscars... @Werbung.
Punsha Mon, 16 Jan 2012 17:18:12 -0000
Kommentar löschenÜber die Preisvergabe bin ich halbwegs zufrieden, über die Show an sich wohl kaum. Das war dieses Jahr viel zu fad und der Ricky hat einen ziemlichen Maulkorb gekriegt wie es scheint.
Über Woody Allens Globe fürs beste Drehbuch und auch über Plummers und Williams' Globe hab ich mich sehr gefreut. Scorseses Auszeichnung fand ich etwas überraschend, war aber sicherlich verdient. Nur schade, dass DiCaprio leer ausging. :(
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NewFilmkonsument Mon, 16 Jan 2012 17:07:15 -0000
Kommentar löschenDass "Tree of Life" und "Melancholia" ignoriert wurden, verdeutlicht mal wieder die Mainstream-Affinität der Hollywood Foreign Press Association. Aber da steht die Jury nicht allein da.
Schön, dass Christopher Plummer endlich mal den Golden Globe gewonnen hat. Langsam hat er auch den Oscar verdient, schließlich ist er fast 50 Jahre im Geschäft.
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nilswachter Mon, 16 Jan 2012 17:43:56 -0000
Antwort löschenBei Melancholia stimm ich mit dir überein. Da wird wohl der Nazispruch nicht ganz nebensächlich gewesen sein. Tree of Life ist aber sehr kontrovers aufgenommen worden, auch von der Kritik. Deshalb wohl keine Nominierung. Find ich persöhnlich auch richtig, da der Film zwar speziell, aber noch lange nicht gut ist.
Canis Majoris Mon, 16 Jan 2012 16:59:09 -0000
Kommentar löschenDie alljährliche Beweihräucherung der Oberen der Obersten hat wieder begonnen.
Toll......
Das wirklich Gute bedarf keiner Zeremonie und keines Preises... und der Regisseur ist sowieso schon tot...
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JohnnyKee Mon, 16 Jan 2012 15:58:13 -0000
Kommentar löschenPlummer, Winslet, Spencer, Streep machen happy. Der Rest weniger...
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Broda Tue, 17 Jan 2012 08:23:52 -0000
Antwort löschenDa gab es noch einige andere, die es verdient haben. ;)
bestseimon Mon, 16 Jan 2012 15:06:45 -0000
Kommentar löschenAlso Christopher Plummer hat sicherlich bessere Oscar Chancen als Albert Brooks!
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annaberlin Mon, 16 Jan 2012 13:56:22 -0000
Kommentar löschenDie Show ist aber auf jeden Fall witziger als die Oscar-Show. Dank Gervais! Der Typ ist auf jeden Fall genial. Die Trophäen hingegen sind ein Witz, aber gut...Ich erwarte und halte davon nix.
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nilswachter Mon, 16 Jan 2012 13:29:20 -0000
Kommentar löschenAch ja und Ricky Gervais war letztes Jahr einiges witziger.
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nilswachter Mon, 16 Jan 2012 13:19:16 -0000
Kommentar löschennaja, ich bin irgendwann eingeschlafen wegen der vielen unerträglichen Werbung. Das Ergebnis hält keine Überraschungen bereit. Ich bin aber v.a. mit der Auswahl des Foreign Language Film sehr zufrieden. "A Separation" ist wirklich überragend. Sonst kam mir die Veranstaltung sehr langweilig vor und es ging selbstredend nur ums sehen und gesehen werden und weniger um die Filme. Höhepunkt war die Auszeichnung für Morgan Freeman.
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Drogba11 Mon, 16 Jan 2012 12:58:44 -0000
Kommentar löschenIch freue mich für Jean Dujardin und The Artist! Und allein für den Moment, als Morgan Freeman von Sidney Poitier den Preis fürs Lebenswerk erhalten hat, hat es sich schon gelohnt.
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xTimmaex Mon, 16 Jan 2012 12:52:19 -0000
Kommentar löschenGervais war echt mal auf Friedberg/Seltzer-Niveau dieses Jahr.
Ansonsten alles wie erwartet. Wahre Kunst (Drive, Tree Of Life, Tinker Tailor Soldier Spy, Melancholia, Shame) wird fleißig ignoriert, weil die HFPA nun mal Angst vor Allem hat, das irgendwie vom Standard abweicht, Tyrannosaur hat anscheinend eh niemand gesehen.
Hoffen wir mal, die werten Mitglieder der Academy Of Motion Picture Arts And Sciences® sind mal ein bisschen mutiger dieses Jahr, ansonsten bleiben halt nur die Baftas (Nominierungen morgen).
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nilswachter Mon, 16 Jan 2012 13:21:40 -0000
Antwort löschenDie Globes waren für mich noch die ein Benchmark für Qualität, genauso auch die Oscars nicht. Dann doch eher Cannes, Venedig und natürlich auch Sundance.
Trimalchio Mon, 16 Jan 2012 12:44:08 -0000
Kommentar löschenDie guten Filme waren eh nicht nominiert, die Preisträger gehen aber in Ordnung.
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Slevin Kalebra Mon, 16 Jan 2012 12:34:32 -0000
Kommentar löschenRicky war lustig. Meryl zeigte sich bescheiden. George redete über Fassbenders Penis. Ich fand es unterhaltsam. Die Stimmung war locker und der Cecile B. DeMille Award für Morgan Freeman war ein rührender Moment. Wer sich über die immer gleichen und zu häufigen Werbeunterbrechungen aufregt, muss die Show wohl zum ersten Mal gesehen haben. Das ist immer so. Auch bei den Oscars. Ob die Gewinner verdient waren oder nicht, ist für mich kein Thema. Denn einen RICHTIG genialen Film hat es 2011 für mich sowieso nicht gegeben.
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Rukus Mon, 16 Jan 2012 12:33:50 -0000
Kommentar löschenWitze zensieren ... ich weiß, wieso ich mir sowas nicht mehr ansehe. Spießerveranstaltung mit überbordender Pilitical Correctness. Nein danke!
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bestseimon Mon, 16 Jan 2012 12:31:01 -0000
Kommentar löschenWas war denn mit Ricky Gervais los? Der war ja kaum zu sehen. Trotzdem waren die Gags über Johnny Depp, Madonna und Colin Firth mit die Highlights eines sonst langweiligen Abends. Dass The Descendents gewonnen hat, kann man schon als kleine Ueberraschung sehen. Allerdings als keine Positive.
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butch cool Mon, 16 Jan 2012 12:17:15 -0000
Kommentar löschenWas war das denn für eine unerträgliche Preisverleihung?
Alle zwei Minuten eine Werbeunterbrechung die drei Minuten dauerte (vielen Dank Pro7 für die abwechslungsreichen Spots, TOP!), langweilige Laudationes, ...
Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass alle paar Minuten jemand auf die Bühne kommt und einen der nominierten Filme vorstellt? Am Ende wusste man gar nicht mehr welcher Film in welcher Kategorie nominiert ist...eher kontraproduktiv diese Art der Präsentation der Nominierten.
das einzig coole war die Matte von William Macy
Schade das Midnight in Paris keinen Preis erhalten hat :(
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Shawnee Mon, 16 Jan 2012 14:04:29 -0000
Antwort löschenBei den Globes werden im allgemeinen die Filme vorgestellt! :D
butch cool Mon, 16 Jan 2012 14:06:58 -0000
Antwort löschenBestes Drehbuch? Hab ich wohl verpasst:/
Shawnee: Ich meine die Vorstellungen der Nominierten für Bester Film XY, die wurden ja immer separat anstatt zusammenhängend vorgestellt
Broda Mon, 16 Jan 2012 17:31:31 -0000
Antwort löschenFür die vielen Werbepausen konnte Pro7 wenig. Und das es wenig abwechslungsreich war(also die Werbungen) konnten sie auch nix. Die dürfen nicht zuviel Werbung zeigen also müssen halt Teaser und ihre eigenen Spots her.
Broda Mon, 16 Jan 2012 17:31:33 -0000
Antwort löschenFür die vielen Werbepausen konnte Pro7 wenig. Und das es wenig abwechslungsreich war(also die Werbungen) konnten sie auch nix. Die dürfen nicht zuviel Werbung zeigen also müssen halt Teaser und ihre eigenen Spots her.
SoulReaver Mon, 16 Jan 2012 11:52:12 -0000
Kommentar löschenMein Gott war das eine Qual mit dieser verdammten Werbung alle zwei Minuten. Ob die Preise jetzt verdient sind oder nicht kann ich kaum beantworten. Zufrieden bin ich trotzdem nicht...
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Brennegan Mon, 16 Jan 2012 11:47:14 -0000
Kommentar löschenSchön, wenn in den Nachrichtensendungen dann Clooney als großer Gewinner angepriesen wird und von Dujardin und The Artist keine Rede ist ... prima, ganz toll!
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Shawnee Mon, 16 Jan 2012 14:03:03 -0000
Antwort löschen'Interessiert' das gemeine Fußvolk auch nicht.
SoulReaver Mon, 16 Jan 2012 17:14:47 -0000
Antwort löschenHabt ihr gehört? Clooney hat abgesahnt :)
Broda Mon, 16 Jan 2012 17:30:02 -0000
Antwort löschenAlso über THE ARTIST haben sie fast in jeder Nachrichtensendung auch gesprochen.
Coach T Tue, 17 Jan 2012 11:14:43 -0000
Antwort löschen@Bro: Stimmt. Ich habe sogar immer von The Artist gehört, anstatt von Clooney & Co.
eastergaard Tue, 17 Jan 2012 16:59:24 -0000
Antwort löschenIn meinem lokalen Radiosender hat (BigFM) hat man sogar die Frage gestellt Ob Stummfilm-Schauspieler eigentlich richtige Schauspieler sind weil sie ja nicht reden und so -.-
sweetForgiveness Mon, 16 Jan 2012 11:44:54 -0000
Kommentar löschenAlso eigentlich mag ich Clooney nur finde ich, dass er in "The Descendants" nicht gerade übermäßig genial spielt. Da fand ich viele andere Filme besser. Dagegen hätte es meiner Meinung DiCaprio mehr verdient.
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Mr.Film Mon, 16 Jan 2012 11:24:57 -0000
Kommentar löschenBuh Levitt geht leer aus. Aber auch an sich war die Show eher öde als ansprechend.
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Broda Mon, 16 Jan 2012 10:49:16 -0000
Kommentar löschenKlasse das Jessica Lange abgeräumt hat. So stark wie sie war keine andere dieses Jahr im Bereich TV. Blieb leider aber ohne große Überraschungen der Abend. Und Ricky hatte auch schon mal nen besseren Tag. Ein zwei Witze langen nun mal nicht.
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Shawnee Mon, 16 Jan 2012 10:30:12 -0000
Kommentar löschenMann. David Duchovny hat mit den Globes genauso viel Glück wie einst Charlie Sheen. Nominiert, nominiert, nominiert und dann doch nie Gewinner! Darf ich anmerken, dass mir George Cloooney momentan penetrant auf die Nerven geht bzw. seit zwei Jahren immer zur Globes- bzw. Oscar-Saison.
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Überstimuliert Mon, 16 Jan 2012 10:24:30 -0000
Kommentar löschenEs wäre nicht verkehrt gewesen, diesen Artikel vor der Veröffentlichung noch einmal gegenzulesen. Inhaltlich ein Trauerspiel - bis auf die Liste am Ende.
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quadzar Mon, 16 Jan 2012 10:45:15 -0000
Antwort löschenBitte auch auf das "Trauerspiel, weil..." eingehen. :)
Joeyjoejoe17 Mon, 16 Jan 2012 10:12:45 -0000
Kommentar löschenSchade, hätte Leo wirklich die Auszeichnung gegönnt :<
Und wo zur Hölle war Sean Penn??! Unerhört!
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Oceanic6 Mon, 16 Jan 2012 10:47:10 -0000
Antwort löschenDas liegt daran, dass Sean Penn zwar toll, aber nicht besonders vielseitig in seiner Rolle war, auf Zeit wurde das fast langweilig...
Joeyjoejoe17 Mon, 16 Jan 2012 10:49:13 -0000
Antwort löschenIch konnte mich über die gesamte Spielzeit hinweg super über diesen tollen Charakter amüsieren.
Oceanic6 Mon, 16 Jan 2012 10:51:11 -0000
Antwort löschenIch auch, andert aber nichts daran, dass seine Figur zu einseitig war. :)
Joeyjoejoe17 Mon, 16 Jan 2012 11:03:31 -0000
Antwort löschenIch fand seine Figur recht nuanciert gestaltet vom Charakter her
TerminatorCHRIS Mon, 16 Jan 2012 20:36:39 -0000
Antwort löschenhat der leo denn schon mal nen oscar oder nen golden globe gewonnen?
Joeyjoejoe17 Tue, 17 Jan 2012 06:26:21 -0000
Antwort löschenNein, noch nicht. Deswegen wirds auch langsam mal Zeit, und mit J-Edgar hat er auch eine sehr passende Rolle und LEistung gehabt
Oceanic6 Tue, 17 Jan 2012 06:40:51 -0000
Antwort löschenAlso habe gestern The Descendants geschaut. Leo ist bei weitem besser als Clooney. Trotzdem kann er mit Jean Dujardin nicht mithalten. Und wehe Clooney bekommt den Oscar, das ware der Witz des Jahres...
Joeyjoejoe17 Tue, 17 Jan 2012 06:42:52 -0000
Antwort löschenHat Clooney wieder den charmanten Familienvater gemimt? Das kann er ja richtig gut :D
Oceanic6 Tue, 17 Jan 2012 06:50:30 -0000
Antwort löschenErstens das und zweitens hat er schon weitaus bessere Rollen gespielt. Keine Ahnung warum er so gefeiert wird. Kritik folgt heute Abend. ;)
franzien Tue, 17 Jan 2012 07:49:29 -0000
Antwort löschencheyenne hat in den USA nach wie vor keinen Verleih, ist dort also noch gar nicht im Kino gelaufen und somit auch nicht für die Golden Globes relevant. falls der Film 2012 noch einen Verleih finden sollte, kann es durchaus sein, dass er nächstes Jahr bei den Golden Globes auftaucht....
Joeyjoejoe17 Tue, 17 Jan 2012 08:06:57 -0000
Antwort löschenAchso, wusste das nicht. Danke für die Info! Dann hoffen wir mal, dass er nächstes Jahr auftaucht ;)
mitcharts Mon, 16 Jan 2012 10:08:22 -0000
Kommentar löschenHa, HOMELAND und Claire Danes haben ja gut abgeräumt. Verdient wie ich finde. :)
Dazu dann noch Idris Elba, Peter Dinklage und Laura Dern ... sehr gut.
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Imagination Mon, 16 Jan 2012 09:18:39 -0000
Kommentar löschenBei den Serien bin ich tatsächlich ein wenig überrascht. Bis auf Bester Hauptdarsteller / TV-Serie – Drama, LeBlöd und Winslet geht das eigentlich so in Ordnung; da hatte ich mit weitaus Schlechterem gerechnet.
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kinema Mon, 16 Jan 2012 09:09:43 -0000
Kommentar löschenIdris Elba - Luther! Danke! Hoffentlich gehts bald weiter nach der viel zu kurzen 2ten Staffel.
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Also für mich geht die Nominiertenliste völlig in Ordnung. Wer dann gewinnt, ist wohl relativ und Geschmackssache. Dass Oscars und Golden Globes eher mainstream-mäßig unterwegs sind, kann ich nicht behaupten. Die meisten Filme, die Nominierungen erhalten haben, sind keine Blockbuster und haben nicht besonders viel Geld gemacht. Es wird immer jemanden geben, der über die Gewinner und Nominierungen lästert. Ich hätte mir dann eher einen Artikel gewünscht mit einem Gegenvorschlag einer Nominiertenliste á la "meine persönliche Golden Globe-Liste". Ob dann so viel anderes bei rum kommt, ist fraglich. Denn einige Filme, die wir (in Deutschland/Europa) als relevant ansehen mögen, sind in den USA gar nicht gelaufen oder bereits für die Golden Globes 2011 relevant gewesen.
Für mich war das die erste Liste seit Jahren, wo wirklich nur gute bis beste Leistungen enthalten waren und das ist wirklich ein Fortschritt gegenüber den letzten Jahren.
Weiterhin waren die Golden Globes schon immer unglaublich langweilig, weil es eben keine Show ist, sondern ein Dinner. Was soll da schon groß passieren? Wenn es Überraschungen in der Vergangenheit gab, betraf das immer Gewinner von einzelnen Kategorien. Wer Spannung erwartet, sollte ins Kino gehen und sich die Nacht Schlaf gönnen und auf die Golden Globes als Sendung verzichten...
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