What the Bleep Do We (K)now!?

What the #$*! Do We (K)now!? (2004), US
Laufzeit 113 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm, Komödie, Kinostart 24.11.2005

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4.0 Kritiker
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von William Arntz und Betsy Chasse, mit Marlee Matlin und Elaine Hendrix

Was ist eigentlich Realität? Was Illusion? Wie funktioniert die Wirklichkeit? “What the Bleep do we know” – “Was glauben wir eigentlich zu wissen?”, so der Titel frei übersetzt, ist ein Film über Realitäten. Wie funktioniert Realität, wer erschafft sie? Was sind Gedanken? Wo kommen sie her? Warum kehren Krisen und Leid immer wieder? Unsere Beziehungen scheinen sich in ihrer Qualität zu wiederholen, woran liegt das? Warum verändert sich nicht wirklich etwas? Haben wir Einfluss auf das, was uns passiert oder sind wir Opfer der Umstände? Vierzehn Wissenschaftler und Lehrmeister bieten dem Zuschauer mit ihren Antworten verblüffende Erklärungen und Erkenntnisse, die es dem Zuschauer ermöglichen, die eigene Lebenssituation zu verstehen und zu verändern. Dabei bedienen sie sich der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von der Quantenphysik bis hin zur Gehirnforschung. Ihre Aussagen sind jedoch nicht nur wissenschaftlicher Natur. Über den Verlauf des Films verschwimmen zunehmend die Unterschiede von Wissenschaft und Spiritualität und wir beginnen zu erkennen, dass letztlich beide Sichtweisen die gleichen Phänomene beschreiben.

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: What the Bleep Do We (K)now!?

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.5Geht so

"Ich weiß, dass ich nichts weiß." Wussten wir. Von wem? Na klar, vom alten Sokrates. Ein schlauer Spruch, ein bisschen abgegriffen zwar, aber nach einem DVD-Abend mit "What The Bleep Do We (K)now?!" (Horizon Film Distribution) doch ziemlich treffend. Denn das Vorausgegangene verwirrt, es arbeitet noch. Wie wirklich ist denn nun unsere Realität? Kreieren wir das, was wir sehen, selbst? Was sind Gedanken? Warum kehren Krisen und Leid immer wieder? Auch unsere Beziehungen scheinen in ihrer Qualität immerzu die gleichen zu sein - nur woran mag das liegen? Haben wir am Ende mehr Einfluss auf das, was passiert, als wir glauben oder sind wir stete Opfer der Umstände? "Bleep" gelobt Antworten.

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Kommentare (10) — Film: What the Bleep Do We (K)now!?

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Isostar2k

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Bewertung5.0Geht so

Wäre der Film nicht so Überzeichnet würde er mir besser gefallen. Die Hochzeitsfeier z.B. ging mir sehr auf die Nerven.

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Sumsi79

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Bewertung2.0Ärgerlich

"What the Bleep Do We (K)now!?" stellt sich bei genauerer Betrachtung als so ne Art Werbefilm und Pseudodoku für die "Ramtha's School of Enlightment" heraus. Dies ist die Sekte einer gewissen J. Z. Knight, welche vorgibt als Medium für "Ramtha", einem 35000 Jahre alten Gottkrieger, zu dienen. Durch diese spricht sie zu ihren Jüngern drüben in Amiland und verdient nicht schlecht dabei. Somit verwundert es auch nicht, dass Produzenten, Regisseur, Drehbuchschreiber und andere an diesem Film Beteiligte zu diesem Verein gehören.

Knight aka "Ramtha" spricht dann auch während des Films des Öfteren direkt den Zuschauer an, wobei einem ihre/seine Identität erst gegen Ende des Films offenbart wird. Aber auch nach Betrachtung des Werkes wird man das Gefühl nicht los gepflegt manipuliert worden zu sein. Ein wenig Internetrecherche offenbart dann auch, dass viele Beispiele und Gedankengänge einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten.

Quantenphysik und Gehirnforschung sind eh zweischneidige Schwerter was gesicherte Erkenntnisse betrifft und laden förmlich zu Mißinterpretation und Mißbrauch durchgeknallter Sekten ein, die nach wissenschaftlicher Rechtfertigung ihres Weltbildes suchen. Insofern sollte man den getroffenen Schlußfolgerungen hier sehr skeptisch gegenüberstehen.

Zwei Punkte gibt es für die erste Stunde, während der viele grundlegende Erkenntnisse der Quantenphysik durchaus verständlich rübergebracht werden. Danach sollte man lieber abschalten.

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Pardus

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Bewertung10.0Herausragend

makes you wonder, doesnt it ?

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Eigenbrötler

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Nein. Also Hirn einschalten und nicht von so einem mistigen Film verblenden lassen! -.-


Pardus

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hmm 10 punkte gibts auch nur wegen neuer ansätze die möglicherweise nicht alle richtig und durchdacht sind, aber die mir bei anderen filmemachern fehlen. zugegeben bei der polnischen hochzeit hätt ich fast ausgeschalten, weils einfach zu überspitzt war.


nevbelethien

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Bewertung10.0Herausragend

Dieser Film hat mein komplettes Weltbild auf den Kopf gestellt. Jetzt wird alles hinterfragt und auch Religion scheint wieder im Bereich des Möglichen zu stehen. Wenn man offen für die Thesen des Films ist sieht man hier wirklich atemberaubende Dinge. Wenn man alllerdings einen "echten" Film erwartet, oder seichte Unterhaltung ist man falsch.

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Eigenbrötler

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Dann bist du leider sehr sehr leicht beeinflussbar und hast die Aufmerksamkeitsspanne einer Stubenfliege. Also Hirn einschalten und nicht von so einem mistigen Film verblenden lassen! -.-


Toshiro Umezawa

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Bewertung0.0Hassfilm

Der Film „What the Bleep do we (k)now!?” beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit die Realität eines jeden Einzelnen mit der seiner Mitmenschen übereinstimmt. Nach Aussage der offiziellen Internetpräsenz beantwortet er diese Frage mit Hilfe der neuesten Erkenntnisse der Quantenphysik und der Gehirnforschung.

Der Ansatz des Films klingt also durchaus vielversprechend. Die pseudowissenschaftlichen Theorien, die sich der Zuschauer im Laufe des Films gefallen lassen muss, führen allerdings schnell zur Ernüchterung. So soll es beispielsweise möglich sein, kraft der eigenen Gedanken Wassermoleküle zu beeinflussen.

Die dokumentarischen Teile des Films wechseln sich immer wieder mit völlig überflüssigen Spiel- und Animationsszenen ab, die geradezu dramatisch schlecht gemacht sind. Neben der nervigen Musik, den hoffentlich auf das geringe Budget zurückzuführenden Animationen und der armseeligen Geschichte, stört vor allem die schwache darstellerische Leistung. Entsprechend hat es mich überrascht, dass Marlee Matlin, hier in tragender Rolle, im Jahr 1987 den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhalten hat. Zu allem Überfluss hat das Zusammenspiel dieser Elemente eine derart einschläfernde Wirkung, dass man sich nach ein paar Minuten das Ende des Films herbeisehnt.

Obwohl ich „What the Bleep do we (k)now!?” also schon während des Anschauens in jeglicher Hinsicht für ärgerlich hielt, hat sich der Film erst durch Informationen, die ich hinterher erlangt habe, vollends disqualifiziert:

So kommt während des Films regelmäßig J. Z. Knight zu Wort, die von sich selbst behauptet, das Medium eines 35.000 Jahre alten Geisteswesens namens Ramtha zu sein. Entsprechend ist es im Grunde nicht Knight, die hier interviewt wurde, sondern Ramtha. Somit erklärte sich für mich auch die beschwörerische Art, mit der Ramtha dem Zuschauer ihre bzw. seine Thesen vermittelt. Ein weiteres interessantes Puzzlestück ist die Tatsache, dass die drei Regisseure Studenten an „Ramtha’s School of Enlightenment“ waren, die von J. Z. Knight gegründet wurde. Das alles fände ich nicht weiter dramatisch, zumal jeder glauben kann, was er möchte, nur leider macht der Film aus Thesen Erkenntnisse und verkauft sie obendrein als wissenschaftlich untermauert.

Eine Frechheit leisteten sich die Filmemacher bei der Bearbeitung der Interviews. So selektierten sie ein mehrstündiges Interview mit Professor David Albert dergestalt, dass es fälschlicherweise den Anschein erweckt, als würde Albert die Thesen des Films unterstützen. Später distanzierte sich Albert nachdrücklich von den Aussagen des Films.
Auch an anderer Stelle vergriffen sich die Regisseure bei der Bearbeitung der Interviews. So sorgt der wahllos anmutende Schnitt zwischen vereinzelten Interviewfetzen, die anders eingesetzt sogar interessant sein könnten, letztlich vor allem für eines: für Verwirrung.

„What the Bleep do we (k)now!?” ist demnach mit Vorsicht zu genießen. Man bekommt nicht nur einen schlechten Film zu sehen, es werden einem auch mehr als fragwürdige Thesen als wissenschaftliche Tatsachen präsentiert. Wer sich den Film also anschaut, sollte ihn als das sehen, was er ist: Esoterik in Reinform.

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CarrionFairy

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Bewertung0.0Hassfilm

eine unwissenschaftliche frechheit der amerikanischen volksverdummung

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willy50

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Bewertung3.5Schwach

What the bla bla is this film all about ?

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willy50

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ach so.


reveal

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Blödsinn an den 42% der Bevölkerung der einflussreichsten Weltmacht dieses Planeten, welche unter anderem über Atomwaffen verfügt, glauben. Das nennt man Nervenkitzel.


maslobojew

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich bin dem Thema gegenüber sehr aufgeschlossen, aber die Machart dieses Films ist einfach nur unter aller ...
Eine taubstumme Dame gespielt oder nicht gespielt von einer einfach nur schlechten Schauspielerin oder Laiendarstellerin - egal, mit dem was sie hier in dem Film machen soll, ist sie in meinen Augen hoffnungslos überfordert. Die matrixähnlichen Effekte auf C-Niveau noch dazu, laden jederzeit dazu ein, die Stopp-Taste zu betätigen.
Wissenschaftler geben durchaus interessante Statements ab, diesen wird aber zu wenig Raum am Stück gelassen und eine sinnvolle Visualisierung des Gesagten fehlt fast durchgehend.
Dann lieber z.B. Maturana lesen.

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Toshiro Umezawa

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Interessanterweise hat die Hauptdarstellerin, die ich auch für eine Laiendarstellerin gehalten hätte, im Jahr 1987 einen Oscar als beste Haupdarstellerin erhalten. ^^


Luciusperca

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Bewertung6.5Ganz gut

Sehr sehenswerter Film. Leider drifet er stellenweise zu sehr ins mystische ab und lässt wissenschaftliche Erklärungsweisen hinten anstehen.

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Yannikus

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

schon mal das Gefühl gehabt, dass die Erde unter dir sich öffnet und du endlos fällst. Mit ein bisschen "wit" kann das bei diesem Film durchaus vorkommen. - Paradigmenwechsel, ole!

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