Whatever Works - Liebe sich wer kann
Whatever Works (2009), US/FR Laufzeit 92 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 03.12.2009
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79 Kommentare
Keine
von Woody Allen, mit Larry David und Evan Rachel Wood
In dem Film Whatever Works wird das von chronischem Pessimismus geprägte Weltbild des gescheiterten Physik-Professors Boris Yellnikoff noch schwerer erschüttert, als ihm vor seiner New Yorker Wohnung die junge Ausreißerin Melody in die Arme fällt. Mit naiver Selbstverständlichkeit zieht die Schönheit aus Mississippi bei dem paranoiden Besserwisser ein. Sie verliebt sich in ihn, was in eine ungleiche, aber überraschend glückliche Ehe mündet. Doch die Ankunft von Melodys konservativen Eltern bringt die vermeintliche Harmonie durcheinander und führt zu einer ganzen Kette von romantischen Verwicklungen.
Handlung von Whatever Works
Der gutsituierte aber griesgrämige Schriftsteller und Schachspieler Boris Yellnikoff (Larry David) führt ein ruhiges Leben in New York. Eines Tages trifft er auf die obdachlose Melodie (Evan Rachel Wood) und nimmt sie aus Mitleid bei sich auf. Mit der Zeit entwickeln sich Gefühle zwischen den beiden, trotz des Altersunterschieds von 40 Jahren.
Auf einmal steht jedoch Melodies Mutter Marietta (Patricia Clarkson) vor der Tür, schon bald gefolgt vom Vater John (Ed Begley Jr.). Die schräge Südstaatenfamilie sorgt für einige Turbulenzen im Leben des frischverheirateten Paares.
Nach einem Ausflug nach Europa spielt die neue Komödie “Whatever Works” des Altmeisters Woody Allen nun wieder im geliebten Revier des Filmemachers: New York.
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Cast & Crew
-
Woody Allen
-
Larry David
-
Evan Rachel Wood
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Melodie St. Ann Celestine
-
Patricia Clarkson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marietta
-
Ed Begley Jr.
-
Michael McKean
-
Yolonda Ross
Regie
Schauspieler
-
John Gallagher Jr.
-
Lyle Kanouse
-
Willa Cuthrell-Tuttleman
-
Woody Allen
- Genre
- Romantische Komödie
- Zeit
- Silvester
- Ort
- New York City, Südstaaten
- Handlung
- Alter Mann, Altersunterschied, Bohème, Coming out, Dysfunktionale Familie, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Feier, Flohmarkt, Gegensätze, Gegensätzliche Liebe, Hand, Heimatlosigkeit, Komiker, Liebe gegen alle Widerstände, Mutter-Tochter-Beziehung, Ménage à Trois, Neurotiker, Restaurant, Schriftsteller, Silvester, Spaziergang, Verlieben, Älterer Mann verführt jüngere Frau
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Geistreich, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Whatever Works - Liebe sich wer kann
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Kritiken (17) — Film: Whatever Works - Liebe sich wer kann
Roman Schreiber: ray Roman Schreiber: ray
Kommentar löschenWhatever works. Was irgendwie funktioniert, soll man getrost so machen. An dieser simplen Devise krankt leider der Film: Er lässt seine Figuren eher Standupcomedy-Monologe aufsagen als Dialoge sprechen. Er delektiert sich daran, Gags in Gesprächspassagen zu quetschen, auch wenn diese im Dialog gar nicht mehr auflösbar sind.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenNach seinem spannenden Krimi "Match Point" in London und dem Oscar-prämierten "Vicky Cristina Barcelona" in Barcelona siedelt der dreifache Oscar-Gewinner Woody Allen seine neue romantische Komödie in seiner Heimatstadt an: WHATEVER WORKS ist mal wieder eine Liebeserklärung an sein New York, seine exzentrischen Bewohner und die glückliche Macht des Zufalls. Vor allem ist...
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Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschen'Whatever works' ist nett und lustig, aber etwas belanglos und in den sexuellen Transmogrifikationen zu gestelzt.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Somit ist es für den Film ein Glücksgriff, wenn in der zweiten Hälfte Melodies Eltern, erst die Mutter und dann später der Vater, vor der Tür stehen und New York seine liberale Arbeit entfalten kann. Dann nämlich wird aus der prüden und das Wort Gottes predigenden Landpomeranze fluchs die extrovertierte Künstlern, die stilecht mit pornographischen Ausstellungen und zwei Liebhabern aufwarten kann und der nicht weniger verbissene Daddy darf erst seiner Verflossenen hinterherweinen und dann seiner schwulen und bis dato unterdrückten Veranlagung frönen. Ist es nicht schön, was New York alles kann? Nun, natürlich ist diese ganze Chose ziemlich absurd, gesehen hat man den ganzen Firlefanz auch schon mal und trotzdem: Es funktioniert, zumindest in gewisser Weise und mit Abstrichen versehen. Vielleicht aber sollte Woody Allen in Zukunft doch darauf verzichten dreißig Jahre alte Drehbücher zu entstauben. Nichts desto trotz; man darf sich weiterhin auf die neuen Filme von Woody Allen freuen. Man munkelt, dass er für seinen nächsten Film Präsidentengattin Carla Bruni verpflichtet hat. Mon Dieu! C'est magnifique!
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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times
Kommentar löschenMan könnte sich beschweren, dass sich alles ein bisschen zu einfach in Wohlgefallen aufläst. Das tut es, aber der Grund ist, dass es sich nicht um eine realistische Story handelt, sondern ein Moralstück. Allen sucht nicht nach psychologischen Erkenntnissen, sondern nach einer Demonstration, wie man ein Leben wieder in den Griff bekommt. […] Wenn Larry David der Kopf der Geschichte ist, so ist Evan Rachel Wood ihr Herz.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenEs war nicht nur eine Veränderung in der Szenerie, die etwas neues aus „Vicky Cristina Barcelona“ und den in London spielenden Filmen von Woody Allen machte. Diese Drehbücher verwoben bekannte Themen wie Zufall, Schicksal und Glück – aber Allen schien mehr interessiert und bei der Sache zu sein. „Whatever works“ scheint mehr nach: „Mir egal“.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenDies ist eine Woody Allen – Komödie, die ungefähr zur Hälfte funktioniert und den Rest der Zeit so vor sich hinflattert, grade über den Niveau der letzten Fehltritte des Regisseurs. Das Werk begibt sich auf allzu bekanntes Terrain – die Sinnlosigkeit der Liebe und der Existenz im Allgemeinen, nicht altersgemäße Liebesaffären, raffinierte New Yorker und die simplen „Dörfler“, die den Rest Amerikas bewohnen. Immerhin, Allen zeigt hier genug Frisches, so dass seine Fans ihm sicher noch einmal den Gefallen tun werden.
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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...
Kommentar löschenEs ist gewiss nicht der beste Film von Woody Allen, allein schon, weil das Drehbuch sehr konstruiert wirkt. Vor allem nervt das verkappt-latente Pädophilen-Plädoyer junge Blondine liebt älteren Professor. Weil der trotz aller Schwächen einer der klügsten und sympathischsten Menschenhasser der Filmgeschichte ist, der mit allen seinen unbequemen Ansichten voll ins Schwarze trifft, lässt sich dieser Film am Ende doch noch empfehlen. Misantropen und andere, die die Hoffnung auf eine Vernunft der Menschheit aufgegeben haben, dürften jedenfalls auf ihre Kosten kommen.
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Björn Lahrmann: Das Manifest
Kommentar löschenDas Drehbuch zu WHATEVER WORKS ist bereits Mitte der 70er entstanden, auf der Schwelle zwischen anarchischen Burlesken und erzählerischer Reife. Das Endprodukt ist ein kurioser Bastard aus beidem: Einerseits sind die Figuren eindimensional überzeichnete Verarschvorlagen, nicht unähnlich den Guerillas und Russen und Spermien des Frühwerks, bevölkern aber, andererseits, jenes vertraute, in nostalgische Goldfarben getauchte Manhattan (yes, he's back), das man eher mit den liebevoll verkrachten und v.a. dreidimensionalen Charakteren der Hochphase verbindet. Man kapiert nicht gleich, ob dieses Setting die Figuren nun erden oder doch eher die Figuren das Setting in die Luft jagen sollen, ob man es, anders gesagt, überhaupt noch mit einem Woody-Allen-Film zu tun hat oder schon mit einem "Woody-Allen-Film".
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E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film E. Knörer: taz, perlentaucher, cargo-film
Kommentar löschenUnd so wird man insgesamt auf den Quatschcharakter des Ganzen allzu aufmerksam: Südstaatler werden zu sexueller Freiheit bekehrt, nicht weil irgendeine Plausibilität, sondern nur, weil der Autor auf seiner Jagd nach Pointen es will. Dass man per Direktansprache genötigt wird, dem dank Larry David wirklich wenig ausstehlichen Boris Yellnikof sich nahe zu fühlen, bringt die Sympathieökonomie der Geschichte vollends durcheinander. Und so bleibt, was von einem Allenfilm eben im schlechteren Fall bleibt: eine Kulisse, die sich als Wirklichkeitsdarstellung verkennt; der xte Aufguss einer Pseudointellektuellentragikomödie; mithin: ein mauer Verhau, in den diesmal der begnadete Nicht-Schauspieler Larry David ganz besonders nicht passt.
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Thorsten Funke: critic.de
Kommentar löschenEin älter gewordener, verbitterter Stadtneurotiker in einem Film, der den Stil des früheren Allen aufnimmt, simplifiziert und, ehe man sich versieht, einen Wohlfühlfilm daraus macht. Whatever Works ist möglicherweise das erste Alterswerk des bald 74-Jährigen. [...] Einen so hemmungslos optimistischen Film im Mantel des Allenschen Pessimismus mag klischeehaft finden, wer unbedingt will.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenGleich in der ersten Szene wird es offensichtlich: Selbst wenn Woody Allen in seinen Filmen nicht mitspielt, so ist er doch immer noch in den von ihm geschaffenen Figuren präsent. In diesem Fall hat er sich den Namen Boris gegeben und ihn mit dem in den USA bekannten Komödianten und „Seinfeld“-Macher Larry David besetzt. Der wendet sich auch gerne mal direkt ans Publikum, um uns von seinem bemitleidenswerten Leben zu berichten: Der Nobelpreis bleib dem Physikprofessor bisher verweht, seine Frau hat ihn vor einiger Zeit verlassen und ein Selbstmordversuch blieb erfolglos. Dies alles hat ihn verbittern lassen, sodass er sein eigenes Leben und die Welt um sich herum nur noch mit beißendem Zynismus kommentiert. Davon nicht abschrecken lässt sich Melody (Evan Rachel Wood). Sie hat nach der Scheidung ihrer Eltern Reißaus aus ihrem Südstaaten-Zuhause genommen und ist in New York gestrandet – ausgerechnet vor Boris’ Haustür. Der beherbergt den naiven Unschuldsengel vom Land für…
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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Whatever Works» ist eine formal bescheidene, inhaltlich aber mit unübertrefflichem Humor vollgestopfte Komödie.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenDie Rückkehr des verlorenen Sohnes misslingt: Wieder in New York angekommen streikte bei Woody Allen wie in der jüngeren Vergangenheit so oft die Muse. Also musste ein Jahrzehnte altes und bereits eingemottetes Skript aus der Schublade geholt werden. Mit dem Hauptdarsteller Larry David hat sich der große Filmemacher keinen Gefallen getan. Seine bekannte „Curb Your Enthusiasm“-Griesgramrolle wird in „Whatever Works“ weiter auf die Spitze getrieben: Als verdammt unsympathischer Misanthrop darf David in einer Art Off-Broadway-Stück Altherrenfantasien mit einer zu Beginn äußerst minderjährig aussehenden Evan Rachel Wood ausleben und ohne Unterlass die für Allen typische desillusionierte, abgeklärte Weltsicht jedem auf die Nase binden. Davids Rolle als grummeliger Menschenfeind ist für gut zehn Minuten witzig, danach aufgrund der Eindimensionalität seiner karg skizzierten Figur nur noch ärgerlich. Und da 90 Minuten Laufzeit nicht nur mit sarkastischen Spitzen eines selbst verliebten alten Gockels auf die naive Landpomeranze gefüllt werden können, hackt der Filmemacher noch ein wenig auf der politisch und religiös erzkonservativen Rechten herum. Der Titel „Whatever Works“ verrät indes auch etwas über Arbeitseinstellung von Allen: Zur Unterhaltung reichen ihm diesmal wohl ein junges Mädel in Unterwäsche oder wahlweise Hotpants, die so oft bereits erzählten verqueren Beziehungen der verzogenen New Yorker Bourgeoise, dröge Monologe, zahmer Feuilleton-Humor und lange Spaziergänge durch den Großstadtdschungel. Allen verfällt nach seinem Euro-Aufenthalt in den alten Trott und hat mit Larry David ein gezähmtes Äffchen parat, das die vielfach ausgelutschten Lieblingsthemen des ehemals prägenden Autors und Regisseurs ein weiteres Mal humpelnd und pöbelnd herunterbetet.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenAuch wenn man stets das Gefühl hat, dass Allen hier eine Curbe your enthusiasm-Spielfilmfolge mit Annie-Hall-Geschmack inszeniert hat, bleibt doch genug was an dem Film liebenswert ist. Bei allem misantrophen Witz überrascht es, wie sehr Allen sein Alter Ego diesmal demontiert. Wie lächerlich klein das selbsternannte Genie bisweilen aussieht.
Die Tiraden die David in die Kamera spricht wirken dabei direkt Allens Frühwerk entsprungen, während das versöhnlich-warmherzige Ende einer gewissen Altersmilde zuzuschreiben sein mag.
Etwas enttäuschend ist Davids bisweilen etwas geleiert wirkende Performance, der grade in den langen Monologen nicht immer in der Lage ist den neurotischen Witz so gekonnt dynamisch vorzutragen, wie Allen das selbst immer konnte. Bisweilen hatte ich den Eindruck, das er von gigantischen Spickzetteln ausserhalb des Bildes abliest - was grade in der Eingangsszene sehr holperig wirkt.
Doch auch wenn es sich hier eher um eine gelungene Fingerübung Allens handelt, der nur weidlich erkundetes Territorium besucht, immerhin darf er endlich mal wieder New York inszenieren und liefert dabei bessere Unterhaltung als in gequältem Quark wie Scoop.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenErstaunlich leichthändig und souverän ist das alles gemacht. Whatever Works ist eine gelungene Komödie, zudem eine Form von Humor, die das absolute Gegenteil von dem ist, was im zeitgenössischen Kino in der Regel als witzig gilt: Bissig und schonungslos, geistreich und im richtigen Moment melancholisch. Ein vergnüglicher Film, der noch aus der Schwere des Lebens einen guten Witz macht.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWhatever Works ist einer der unspannendsten Filme, die je vom produktiven Allen gedreht wurden, eine echte Enttäuschung nach dem Charm von Vicky Christina Barcelona. Der Film ist so unschmackhaft wie Barcelona anziehend ist.
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Kommentare (62) — Film: Whatever Works - Liebe sich wer kann
Kommentar schreibenash-williams 2012/01/02 04:12:14
Kommentar löschenMan kann Woody Allen mit steigendem Alter so einiges Vorwerfen, der treffendste Vorwurf ist wohl der, dass er sentimental geworden ist. Während seine Filme früher oft realistische, teilweise pessimistische Enden hatten werden seine Filme in den letzten Jahren immer softer und weniger Konsequent in ihren pessimistischen Tönen. Als Woody Allen Fan muss man jedoch sagen, dass er diese optimistischere Machart seiner Filme auf die liebenswürdigste und poetischste Art und Weise rüber bringt die man sich denken kann. Im Endeffekt geht es Woody Allen seit je her nur um wenige Hauptthemen. In Whatever Works bezieht er sich vorallem auf die Nichtigkeit, die Unbedeutsamkeit der menschlichen Existenz und das große Zufallsspiel was wir Leben nennen. Der Protagonist Boris Yellnikoff, herrlich gespielt von Larry David, ist eine typische Woody Allen Figur, die sich selbst als scheinbar einziges klardenkendes Wesen in diesem schrecklichen Universum sieht. Die weibliche Protagonistin Melody ist das herrliche Gegenstück zum "genialen" Boris und erzeugt durch die stimmende Chemie zwischen den Hauptdarstellern viele witzige Momente. Whatever Works ist ein gelungener Woody Allen Film, aber auch ein sehr typischer Allen Film. Für einen Fan wie mich ein Fest, für alle anderen könnte es weniger unterhaltsam sein, das kann ich hier schlecht bewerten.
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Sigmund 2012/01/02 11:30:11
Antwort löschen...wobei sein vorletzter Film YOU'LL MEET... für fast alle Figuren ausgesprochen düster endet.
ash-williams 2012/01/09 01:08:06
Antwort löschenDas stimmt allerdings...den muss ich mir dringend mal holen, danke für die Erinnerung :D
Le Samourai 2011/08/21 11:44:31
Kommentar löschenVielleicht Woodys zynischster, pessimistischster Film - und dank Larry David ein überaus sehenswerter. Dieser verkörpert den misanthrop-pessimistischen Zyniker perfekt glaubwürdig, die Rolle scheint ihm auf den Leib geschrieben. Nach einer ersten überaus starken halben Stunde beginnt das Drehbuch leider etwas zu schwächeln, gegen Ende bekommt Woody jedoch die Kurve. Tolle Drehorte in New York, ein durchaus glänzend aufgelegter Cast und der Woody-typische Jazz-Score mit u.a. Stan Getz und Charlie Byrd machen WHATEVER WORKS zu einem wirklich sehenswerten Allen-Film, der jedoch den Charme seiner früheren Werke etwas vermissen lässt...
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Yvonne_Kol 2011/08/21 13:17:57
Antwort löschenGanz deiner Meinung, der Film war gut, aber Woody's Neurotiker-Humor kommt einfach zu kurz...
slangbanger! 2011/11/20 19:16:03
Antwort löschenDavid ist schlichtweg großartig und trägt den Film. Ein grandioses Zitategewitter.
veseria 2011/06/25 12:11:14
Kommentar löschenCooler, lustiger Film der sehr pessimistisch ist und coole Charaktere hat. Aber irgednwie ist es auch ein bisschen anstrengend und irgendwie vergesse ich den Film schnell wieder.
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Sheeeeep 2011/05/24 18:15:35
Kommentar löschenSkurrile Charaktere (wunderbar Larry David als Misanthrop und Evan Rachel Wood als bezauberndes Naivchen), gewehrsalvenartige Dialoge mit Charme und Witz und eine nette Geschichte ergeben einen wunderbaren Feel-Good-Movie. Hab noch nicht viel von Woody Allen gesehen, doch dies wird sich nach diesem Film sicher ändern.
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jjdd 2011/04/29 23:38:13
Kommentar löschenköstlicher Humor
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J!GS4W 2011/04/09 10:19:31
Kommentar löschenWunderbarer Allen Film, bei dem er zwar alte Themen vom ihm wieder aufgreift, es aber dennoch schafft aufgrund der liebevollen Geschichte, einer brillianten Evan Rachel Wood und eines fabelhaften Larry Davids den Zuschauer wirklich zu fesseln. Erzählweise ist fantastisch und klug und macht einfach unglaublich viel Spaß!
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pfeffer 2011/01/26 00:27:27
Kommentar löschenNe, eben nicht. Funktioniert nicht, bei mir zumindest nicht. Die Idee, die eigenen Neurose-Klischees in anderer Leute Münder und Mienen zu legen, ist nicht ganz neu im Allen-Kosmos. Sie hat zu unterschiedlichen Anlässen bereits bestens funktioniert. Protagonisten in Woody Allen-Filmen sind ja öfters mal - insofern der Regisseur selbst nicht im filmischen Geschehen mitmischt - Platzhalter, Stellvertreter, neu perspektivierte Möglichkeiten seines weltverzweifelnden Egos. Larry David nehme ich diese Rolle aber einfach nicht ab. Zum einen ist er für meine Begriffe zu nah an Allen selbst (ich hatte den ganzen Film über permanent das Gefühl, dass Allen hier spricht), zum anderen lässt er eine entscheidende Facette in Allens Neurosen-Spektrum vermissen. Bei Allen schwingt - mit ganz wenigen Ausnahmen - noch in der größten Skepsis, im absurdesten Klamauk - ein wenig (manchmal auch: ein wenig mehr) Melancholie mit. Das scheint David nicht zu können. Und ohne diese eher stille Komponente wird mir das ganze dann einfach zu flach.
Erschwerend hinzu kommt die Tatsache, dass die Gag-Dichte in Whatever works eher an ein Bühnenprogramm als an einen Spielfilm erinnert.
Whatever works ist einer der (wenigen) Allen-Filme, die ich kein zweites Mal sehen muss.
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alviesinger 2011/11/02 22:15:48
Antwort löschenDie fehlende Melacholie - gut erkannt.
servo80 2011/01/24 21:58:50
Kommentar löschenHat Woody Allen in seinen letzten Filmen den ihm eigenen (und man möchte fast sagen, von ihm erfundenen) Zynismus etwas vermissen lassen, so scheint es hier, als wolle er seine Fans nun auf einen Schlag entschädigen. Nicht, dass mir "Vicky Cristina Barcelona" oder "Match Point" nicht gefallen hätten, im Gegenteil. Aber für den geneigten Allen-Fan ist es doch schön zu wissen, dass der Meister noch der Alte ist. Hier ist es ihm sehr gut gelungen, den Stadtneurotiker ins neue Jahrtausend zu übertragen. Dialoge und Wortwitz suchen ihresgleichen, und auch die Darsteller, allen voran Larry David als Allens Alter Ego und Patricia Clarkson, machen eine gute Figur. Gepaart mit herrlicher Situationskomik ergibt das einen Film, den alle Allen-Fans der alten Schule lieben werden.
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horro 2010/12/10 22:21:16
Kommentar löschenNette, sogar sehr nette Geschichte. Die leicht skurrilen Figuren in verschiedenen, sehr klischeehaften Situationen haben durchaus ihren Reiz. Vorweg muss ich aber betonen, dass ich bei der Darstellung von Boris Yellnikoff durchaus mehr Stil und übezeugenderen Sarkasmus erwartet hätte; Evan Rachel Wood in der Rolle der Melody weiss hingegen voll zu überzeugen - gut, war auch einfacher zu spielen. Die Dialoge zwischen den beiden sind manchmal fast brilliant - sehr Woody Allen. Hat stellenweise etwas von Volkstheater oder einem Doris Day Film ... clever und amüsant.
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Bösewicht 2010/11/30 22:28:56
Kommentar löschenIch mag Woody Allen. Und ich mag Happy Ends :-)
Und die Handlung ist so richtig schön verspielt und wechselhaft, ohne dass es zu kitschig oder langweilig wird. Guter Film.
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Fernschreiber 2010/11/23 00:34:55
Kommentar löschenZuerst eine kurze Vorgeschichte: Ich hab vor ein Paar Wochen bei der Sonntagskopfnuss gewonnen. Leider war keines der beiden möglichen Kinos auch nur ansatzweise in der Nähe. Und das liebe Moviepilotteam hat mir freundlicherweise eine DVD zugeschickt. Danke dafür. Ihr habt hier echt ne gute Seite mit netten Leuten aufgebaut. Nun aber zum Film
*räusper*
Furchtbar. Wenn die Hauptfigur nach 20 Minuten schon mehr gesprochen hat, als Sätze in beiden bisher gedrehten Transformersfilmen vorhanden sind.
Furchtbar. Wenn alle Figuren einfach nur flach und gesichtslos sind. Larry David als der ewig nörgelnde und nervige Zyniker. Evan Rachel Wood als kleines Dummchen. Patricia Clarkson als Mutter die ihre Tochter verkuppeln will. Henry Cavill als casanovagleicher Gentleman, der natürlich seine Angebetete ins Bett kriegt.
Furchtbar. Wenn die sich Running Gags als überhaupt nicht lustig erweisen.
Furchtbar. Wenn eine Komödie nicht lustig, sondern bestenfalls sympatisch und doch eher ganz nett ist.
Furchtbar. Wenn Erzähler mit dem Publikum reden und dann das auch in den Film einbauen.
Furchtbar anstrengend. Die Dialoge und totale Gekünzeltheit dieses Films.
Furchtbar klischeehaft. Die Wendungen in der Geschichte bis hin zum Happy End.
P.S. Nicht so furchtbar: Sich Evan Rachel Wood in heißer Unterwäsche vorstellen. Legt die Latte aber nur kurzzeitig hoch und schlafft mit der Zeit auch ab.
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juraldhahnke 2010/11/21 16:40:46
Kommentar löschenGroßartiger humorvoller Film!!!
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Kate Portman 2010/11/14 00:01:26
Kommentar löschenhappy end, alles ist gut, alle haben spaß und alle sind zufrieden
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JoeKramer 2010/10/08 22:02:12
Kommentar löschenAlleine Woody Allen's Genie ist es wohl zu verdanken Larry David als neurotischen Misanthrop zu besetzen und auch noch auf Scarlette Johanson zu verzichten. Der Film ist von der ersten Minute an mitreisend intelligent lustig.
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Benni-THE-KING 2010/10/03 17:14:17
Kommentar löschentypischer Woody Allen.
Sehr unterhaltsam.
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Sunscreen 2010/09/30 20:50:26
Kommentar löschenHerrlich skuriel
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Setric 2010/09/20 10:53:34
Kommentar löschenDie Dialoge - eigentlich sind es eher Monologe - des skurril-fossilen Genies Boris Yellnikoff muss man einfach lieben. Sie triefen vor Ironie und Witz. Nach diesem Film sind depressive Geister gezwungen in den Suizid zu gehen, Sarkasten wie ich schmunzeln noch Wochen lang.
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Der Franzose 2010/09/11 00:11:40
Kommentar löschenDieser Film geht voll auf die Ohren. Dummes Huhn trifft auf Genie, eines haben sie aber gemeinsam , sie plappern ohne Luft zu holen :) Woody Allen is great !
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Greeble 2010/09/05 12:58:13
Kommentar löschenJuchuuu, endlich wieder ein neuer Woody Allen Film! Naja, das dachte ich auf jeden Fall. Doch dann kam dieser Tag, wo ich mir den Film angesehen habe. Die Story ist langweilig, obwohl nicht wirklich eine existiert. Die Dialoge sind manchmal ganz witzig, aber sind einfach zu künstlich. Die Atmosphäre stößt mich persönlich in diesem Film ab. Der ganze Film wirkt zu gekünstelt und die Leute sind alle viel zu happy. Was gut ist? Die Darsteller auf jeden Fall, wirklich klasse! Außerdem ist die Wandlung aller Charaktere ebenfalls Meister Woody sehr gut gelungen, allerdings ist der Film sonst ein wenig verhauen.
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stuforcedyou 2010/08/31 13:29:30
Kommentar löschenBoris ist ein Besserwisser, ein Neurotiker, ein Pessimist, ein Zyniker, ein Misanthrop und die Hauptfigur bei „Whatever Works“. Boris ist aber nicht nur das sondern auch Fixpunkt der (eher vergessenswerten) Handlung und der Grund warum der Film trotz Längen und einigen Durchhängern in der zweiten Hälfte sehr amüsant geraten ist. So ist Woody Allens erster New York Film nach dem eher missglückten „Melinda & Melinda“ von 2004 ein wirklich nettes Spätwerk des Vielfilmers.
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