White Zombie

White Zombie (1932), US Laufzeit 69 Minuten, FSK 16, Horrorfilm

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7 Kommentare
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von Victor Halperin, mit Bela Lugosi und Madge Bellamy

Der reiche Plantagenbesitzer Beaumont überredet das junge Paar Madeleine und Neil, sich auf seiner Plantage auf Haiti trauen zu lassen. In Wirklichkeit hat er es jedoch selbst auf Madeleine abgesehen. Als die sich weigert, ihn zu erhören, wendet er sich an seinen sinistren Nachbarn Legendre. Mit Legendres Hilfe kann er Madeleine in ein willenloses Geschöpf verwandeln, doch es dauert nicht lange, bis auch Beaumont ein Teil der Zombie-Sammlung Legendres wird. Verzweifelt versucht Neil mit der Hilfe des Missionars Cathorn, Madeleine zu retten.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (7) — Film: White Zombie


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ossi29

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Bewertung7.0Sehenswert

Das war er also, der erste offizielle Zombiefilm! Eine eindrucksvolle düstere Atmosphäre lastet auf der gesamten Handlung des Films und macht ihn zusammen mit dem Score durchaus stimmig und bösartig. Jedoch besitzt der Film im heutigen Zeitalter einen hohen Trash-Faktor und ist eher zum Schmunzeln, als zum Fürchten. Deutsche Synchro ist ebenfalls nicht zu empfehlen, doch dafür kann der Regisseur nichts. Hat mir gefallen, Zeuge der Geburt einer der wichtigsten Horrorfilm-Figuren zu werden, nur leider war es doch eher ein wenig zu komisch in manchen Momenten.

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filmschauer

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Bewertung5.5Geht so

"Schau mir in die Augen, Kleines!" ist nicht nur ein berühmt-berüchtigtes Filmzitat eines anderen Klassikers, es beschreibt auch sehr gut die größte Stärke von "White Zombie": Bela Lugosis starrer und zuweilen angsteinflößender Blick in die Richtung des Zuschauers, geschickt mit dem Zoom der Kamera verstärkt. Dieser Film von Regisseur Victor Halperin besitzt aber noch ein anderes herausstechendes Merkmal. Wie der Titel schon verrät, kommt hier das legendäre Zombie-Thema vor, sogar mit das erste Mal in der langen Filmgeschichte. Das erste Mal ist jedoch nicht immer das beste Mal, wenn scheinbar leblose Gestalten durch die Nacht schlürfen, mag man sich danach allerdings denken. Denn man muss schon ziemlich viele Zugeständnisse machen, um schlussendlich von einem guten Horrorfilm zu sprechen. Zugegeben, durch Lugosi und dessen Anwesen im scheinbaren Nirgendwo von Haiti hat der Film seine atmosphärischen Momente. Sonderlich aufregend ist das alles trotzdem nicht, da besonders auch die Handlung mit dem jungen Ehepärchen zu simpel gestrickt und zudem holprig umgesetzt wirkt. Aufgrund des Produktionsjahres darf man auch mal gerne die Qualität der berühmte Horrorstreifen von Universal aus dieser Zeit heranziehen und da muss "White Zombie" sich dann doch deutlich hintenan stellen. Dennoch: Wer sich bewusst auf die Ursprungssuche des populären Subgenres begeben will, kommt an dem Film vermutlich nicht vorbei.

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lieber_tee

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Naja, wer nur die alte deutsche Syn von Casa kennt für den hat das der Humphrey schon gesagt. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, das im Original-Drehbuch selbst "Ich seh dir in die Augen, Kleine" nicht gestanden haben soll sondern das das Bogi frei ernuschelt hat.


filmschauer

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Was lieber_tee sagt. Ich kenne natürlich die Geschichte dieses Zitats (deshalb das Adjektiv davor), aber es passte einfach gut für den Einleitungssatz.
@hoffi: Der Vergleich ist nicht unpassend, nur dass Tourneurs Film dabei noch etwas direkter auf den Voodoo-Kult eingeht.


Myller

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Bewertung6.5Ganz gut

Die Mutter aller Zombiefilme. Für Liebhaber des klassischen Gothic-Horror und natürlich für alle Lugosi-Fans da draußen.

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nasenschleuder

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Bewertung7.5Sehenswert

Zugfahren mit Zombies, Teil 1

Eigentlich sehe ich nicht gern Filme auf dem Notebook. Mit Beginn der dunklen Jahreszeit habe ich aber doch begonnen, während der Bahnfahrt zur Arbeit nicht mehr die Nebelschwaden durchs Fenster und die bleichen Gestalten in den anderen Abteilen zu betrachten, sondern mir lieber ein paar alte, schwarzweiße Zombiestreifen anzusehen.

Für den Start gab es "White Zombie" von 1932, den ältesten Zombiefilm, der gerade greifbar war (verfügbar übrigens auf http://www.archive.org/details/WhiteZombie, wenn auch mit recht schlechtem Ton). Wie bereits festgestellt wurde, ist die Story etwas dünne. Dafür nimmt der Film aber umso mehr ein durch das charmant stummfilmhafte Agieren seiner Darsteller und die stimmungsvolle Fotografie. Beeindruckend fand ich filmisch und musikalisch die Zuckermühlen-Sequenz ab Minute 13, in der gezeigt wird, wie der schurkische Legrange (Bela Lugosi) die Zombies als willenlose Arbeitssklaven einsetzt.

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nasenschleuder

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Update ein Jahr später: Endlich auf DVD auf dem Fernseher gesehen und 1,5 Punkte mehr vergeben. Guter Film.


nasenschleuder

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Ach so, die deutsche Synchronisation muss von den selben Leuten sein, die 'Sinnlos im Weltall' gemacht haben. Ist auch genauso witzig, versaut aber natürlich die Stimmung.


moep0r

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Bewertung5.5Geht so

So ganz genau weiss ich ja nicht, was ich von dem Film halten soll. Ich haette gern noch die Englische Tonspur auf der DVD gehabt, aber bei der Wuehltisch-Edition fuer 3.33e (half evil!) braucht man sowas wohl nicht erwarten.
Ich bin ueberzeugt, dass eine bessere Synchro den Film insgesamt stark aufgewertet haette. Naja, man kann nicht alles haben. Immerhin der Score des Films ist sehr atmosphaerisch und stimmig. Kann man gucken, muss man aber nicht.

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LokisSon

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Bewertung6.5Ganz gut

Über 30 Jahre bevor George A. Romero mit „Night of the Living Dead“ das Zombie-Genre revolutionierte, legte dieser Film den Grundstein dafür.
Damals sahen Zombie noch anders aus und waren stark mit Voodoo-Zauber verbunden. Dementsprechend sind Zombies nicht wie im modernen Horror apathische, immerhungrige Tote, sondern minderbemittelte, willen-/seelenlose Sklaven. Dies ist natürlich erst einmal gewöhnungsbedürftig. Da laufen Zombies rum die niemanden fressen wollen und sogar wieder entzombifiziert werden können. Gefährlich werden diese nur auf Befehl eines Voodoo-Hexers, der sie in Zombies verwandelte und nun über sie bestimmt. Damit geht dann aber leider auch der gesamte Flair den ich an Zombiefilmen so sehr schätze verloren. Halperins Zombies sind keine Bedrohung an sich, sondern könnten auch gewöhnliche, loyale, dümmliche Handlanger des Antagonisten darstellen, wie man sie zur Genüge kennt. Ich werde mich in Zukunft also doch lieber wieder der Bedrohung der modernen Zombies aussetzen vor denen es kein Entrinnen gibt.
Schiebt man solcherlei Vorerwartungen bei Seite macht dies den Blick frei für einen netten Gruselfilm, der vielmehr in der Tradition von „Dracula“ oder „Das Cabinet des Dr. Caligari“ steht. Die Kulissen erinnern eher an Transsylvanien, denn an Haiti und der von Bela Lugosi famos dargestellte Voodoo-Zauberer erinnert mich an eine Mischung zwischen Graf Dracula und Dr. Caligari. Neben Bela Lugosi tendieren die anderen Schauspieler zu theatralischem Overacting der Stummfilmzeit, was ich allerdings nicht als störend empfinde. Die Story ist simpel gehalten, wird aber glücklicherweise nicht unnötig in die Länge gezogen, sodass kaum Langeweile aufkommt. Dies liegt vor allem auch an einer hervorragenden Kameraführung und einem atmosphärischen Score.
„White Zombie“ ist somit für Fans von Gruselklassikern sicher einen Blick wert, für Anhänger der modernen Zombies, die sich den Film aus diesem Grund anschauen wohl aber ein zweischneidiges Schwert.

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Dead_Eye_Dodo

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Bewertung3.0Schwach

Beknackte Story und eine weibliche Hauptrolle, die immerzu bekifft aussieht. Zu unrecht ein Klassiker.

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