Wie sehr liebst du mich?

Combien tu m'aimes? (2005), FR
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Komödie, Kinostart 31.08.2006

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3.8 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.3 Community
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von Bertrand Blier, mit Monica Bellucci und Bernard Campan

Alles begann, als ich im Lotto gewonnen hatte – eine enorme Summe, Millionen. Ich traf das Mädchen, das ich schon einmal gehabt hatte, wieder. Sie, die sich im Club Napoli in Pigalle verkaufte. Und fortan fuhr ich jeden Abend nach der Arbeit dort hin, immer ganz langsam die Straße entlang. Mein Herz schlug rasend, während die Fahrer in den Wagen hinter mir immer wütender wurden. Sie war Italienerin, sie war wunderbar. Und eines Abends fasste ich mir ein Herz. Ich trat ein und setzte mich direkt neben sie. Sie lud mich auf einen Drink ein, ihr tiefes Dekoltee nahm mir die Sinne, ihre samtigen Augen ließen mich vor Sehnsucht verbrennen. Ich stellte die Eine-Millionen-Frage: “Was soll es kosten?” Sie konnte so verrucht nicht sein – ein Pfirsisch wie sie, inmitten der Pigalle. Aber noch bevor ich die Geschichte von meinem unerhofften Glück zu Ende erzählen konnte, nahm sie ihren Pelzmantel und sagte “Lass uns gehen!”. Sie kletterte in meinen alten Wagen, und die Welt der Nacht traf mich mitten zwischen die Augen. Sie ist gefährlich, die Welt der Nacht. Verbrecher lauern hinter jeder Ecke, überall Waffen. Blut auf den Wegen. Und mittendrin – Charly: Der König der Gangster, ein ganz übler Typ. Und er will sie zurück!

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Kritiken (1) — Film: Wie sehr liebst du mich?

Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.0Herausragend

Franzosen-Filme werden von mir zu Hause meist “überzappt”, denn sie haben meist doch eine sehr eigene Art, für die man in Stimmung sein muss. Und: gestern war ich in Stimmung (nein, nicht [nur] wegen des Dekoltees von Frau Belucci…)

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Kommentare (8) — Film: Wie sehr liebst du mich?

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Cellu-Loyd

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Liehbst du mich ? (bitte ankreuzen)

[] Ja
[]Nein
[]fielleicht
[]Ja aber ich steh nich auf fisten
[]Nein aber ab 50 euro binsch flexibel
[]Fielleicht wenn ich vierzehn geworden bin
[]Manchmal wennsch grad geil bin
[]Ja aber ich mag auch so abahrtige Sachen wie pissespiele und moviepilot
[]Nein ich steh nich so auf kuhle tüpen sondern mag eher batzmann
[]fielleicht ich muss mal sehen was unsere mp-prognose dazu meint
[]Ja aber nein aber ja aber nein
[]Nein, bin nuhr wegen facebook hia und zu dumm diesen text zu lesän.
[]fielleicht, wenn du mir schmutzige namen Gibst (zb. bitch oder praktikant)
[]Ja wenn du ndlich mit dieser dreckslistn aufhörscht
[]Nein ich brauch niemanden solange ich intrenetz habe
[]fielleicht fielleicht *müsteriös pfeiiff*
[]*emotionenzwischensternchennerven*
[]*emotionenzwischensternchennervengarnichgehsterbenduviech*
[]Ist das hier die berahtungsstelle für drogenmissbrauch
[]jawoll, das is moviepilot
[]geill, kriech ich dann welsche

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Hanno Jones

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darf man mehrere ankreuzen?


Cellu-Loyd

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mach es so wi der tüpische mp-user bei den wahlen. kräuz einfach alle an


Jack_Torrance

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Bewertung5.5Geht so

Zu Beginn merkt man schon, worum es da geht: Es geht um Menschen, die ihre innere Leere mit Liebe füllen wollen. Ein bisschen Bescheidenheit wäre hier aber angebracht. Stattdessen hört man pseudophilosophische Dialoge und sieht Szenen, die "rätselhaft" sein sollen, in Wirklichkeit aber pure Angeberei sind. Ständig versucht Blier hier Regisseure wie Greenaway oder Fellini zu kopieren, scheitert aber insofern, dass er wie schon gesagt der Selbstgefälligkeit wegen so ein einfaches Thema in einen überfrachteten und nichtlinearen Reigen verpackt. Betrachtet man zum Beispiel demhingegen "Amelie", so merkt man, dass bei Jeunets Film eine zauberhafte Klarheit und Stringenz vorhanden ist. Nicht so wie hier. Bellucci aber ist ein Augenschmaus !

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SpiceWeasel

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Also ich musste gestern auch irgendwann den Ton abschalten, ab dann war der Film super!

Echt unglaublich wie sexy diese Frau ist! :-)

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Fricki76

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:-D


Fricki76

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:-D


8martin

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kein Interesse

Manche sagen, der Film sei ein Schmarren, andere argumentieren Henscheid-mässig: ’Es ist die Trilogie des laufenden Schwachsinns!’ Fakt ist, die Handlung ist zu vernachlässigen, die steife, abweisende Darstellung mit Minimalmimik der Schauspieler (Campan, Depardieu) tut ein Übriges, um Distanz zu schaffen. Und dann kommen Schlag auf Schlag überraschende Wendungen. Die Handlung geht in völlig unvorstellbare Richtungen. Blier spielt mit den herkömmlichen Erwartungen der Zuschauer, die er nicht nur nicht erfüllt, sondern mit dem Gegenteil beantwortet. Diese unglaublichen Szenen wecken schon in gewisser Weise Interesses, weil sie nicht nur gewöhnungsbedürftig sind, sondern weil man genau das sieht, was man wirklich nicht erwartet hätte. Das kann unangenehm sein. Manche werden das langweilig finden. Dazu gibt es lockere Dialoge zum Schmunzeln. Im Mittelpunkt steht die pralle Monica Bellucci, die das Zuschauen garantiert. Da sie ständig im Bild ist, drängt sich die Frage auf, ob Blier ihr den ganzen Film überhaupt zugedacht hat? Ohne Monica Bellucci wäre das groteske, filmische Experiment total gescheitert. So aber ist sie das Stückchen Zucker im schwarzen Kaffee.

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Kampfwichtel

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Bewertung1.0Ärgerlich

Das Schlimmste, was einem Film widerfahren kann ist ein Regisseur mit übereifrig künstlerischen Ambitionen, Schauspieler, die sich auf sein "Machwerk" einlassen und eine Synchronisation, die einen dazu bringt, sich in der Wanne ertränken zu wollen.

Der Titel klang gut, die Besetzung viel versprechend und die Kritiken in der Zeitung ließen hoffen. Vielleicht habe ich auch nur den falschen Film gesehen und es gibt noch einen Doppelgänger, aber dieser Film gehört eigentlich verbrannt.

Belucci und Depardieu sind doch Schauspieler, die es nicht nötig haben, Geld auf Teufel komm raus zu verdienen und jeden Mist anzunehmen. Wie konnten sie sich einen Film antun, der an "Liebesgrüße aus den Lederhosen" oder "Schulmädchenreport" erinnert, wobei zitierte Schmalspurstreifen wenigstens Handlung besitzen, was diesem Film spätestens ab der Mitte komplett abgeht... Dazu eine deutsche Synchronisation, die so hohl, leer und inhaltslos klingt, dass selbst die Inhaltsangabe einer Dose Ravioli mehr zu bieten hat.

Ich kenne leider keine weiteren Werke von Bertrand Blier, aber dieses Stück lässt vermuten, dass er sich als großen Künstler sieht, der sein Verständnis für Geschmack, Komödie und Film als Mission zur Bekehrung primitiver Banausen betrachtet und dabei vergisst, dass sie Kurzweil, Unterhaltung und Erfrischung in einem Film wünschen und nicht Folter, Anstrengung und Rätselraten auf der Suche nach Inhalt und Sinn...

Kurz und gut: "Wie sehr liebst du mich?" verdienst die "Goldene Himbeere", verstößt gegen die Genfer Konvention und ist ein Grund, seinen Fernseher zu erschießen. Und dabei hätte man aus diesem Thema wirklich was machen können!

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kronenhummer

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Bewertung2.0Ärgerlich

Oha, da hat die französische Filmkunst aber mal wieder was ganz spezielles geschaffen…
Für mich allerdings etwas, was einfach nur unnötig ist. Eine sinnfreie Handlung, schwülstige Dialoge, seltsame Charakterzusammenstellungen, ein ganz speziell agierender Depardieu und völlig unzusammenhängende Film- und Traumsequenzen. All das ist einfach nur Schwachsinn. Da kann auch Monica Bellucci mit vollem Körpereinsatz nur wenig retten.

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Rodon

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Bewertung7.5Sehenswert

Dieser Film ist schon ziemlich interessant, Monica Belluci als freizügige Hure sieht man nicht alle Tage. Die Dialoge sind gelegentlich etwas theatralisch, oder anders gesagt theaterhaft, aber arten nicht in Wortgeschwülste aus anderen Sphären aus. Für meine Ohren zu penetrant war die operettenartige Hintergrundmusik, die sehr oft einsetzt, das tut dem ansonsten recht stilsicheren Film nicht gut.

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ihre-herrlichkeit

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Sieht man nicht alle Tage? Sie spielt doch ausschließlich solche Rollen.


Kill_Diether

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Bewertung3.5Schwach

Ich schaue gerne untypische Romanzen,
Film Noir-Streifen u.s.w.
Aber langweilige Handlung ist langweilige
Handlung. Diesen konnte ich nur bis ca. die Hälfte
gucken, da es mit jeder Minute noch öder wurde.

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