Wild Beasts

Belve feroci (1984), IT Laufzeit 87 Minuten, FSK 18, Horrorfilm

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Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.5
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12 Bewertungen
4 Kommentare
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von Franco Prosperi, mit Lorraine De Selle und John Aldrich

Als auf unerklärliche Weise eine gefährliche Droge in das Wassersystem des Frankfurter Zoos gelangt, drehen die Tiere durch und brechen aus ihren Käfigen aus. Es beginnt ein blutiger Streifzug durch die nächtliche Stadt. Der Veterinär Rupert Berne und seine Freundin Laura suchen verzweifelt nach einem Weg, die mörderischen Bestien aufzuhalten.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (1) — Film: Wild Beasts

alexklotz: Freier Journalist (Hard Sen...

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7.0Sehenswert

Prosperis erste und letzte rein fiktive Arbeit greift das Thema Mensch gegen Natur (bzw. andersherum) aus seinen Kollaborationen mit Jacopetti auf und generiert daraus einen sehr eindringlichen, vor allem aber ziemlich einzigartigen Terrorfilm, der trotz der ein oder anderen absurden Situation seine Bedrohlichkeit nie verliert. Interessant zudem für hiesige Zuschauer die Location Frankfurt, wenn auch leider nur wenige Szenen tatsächlich am Main gedreht wurden, die Tierszenen z.B. wurden laut Interview mit dem Regisseur hauptsächlich in Rhodesien, Südafrika und Italien gefilmt. Egal – man merkt dem Film den zugrunde liegenden Aufwand an und die Angriffsszenen wirken auch heute noch äußerst effektiv und ziemlich drastisch. Vor allem die Elefanten haben mich beeindruckt und das Ende ist auch nicht ohne. Eine empfehlenswerte Sichtung für Freunde des Eurohorrors und Pflichtprogramm für diejenigen, die demnächst mal den Zoo besuchen wollen oder nicht wissen, wo sie ihre Drogen hinkippen sollen.

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Kommentare (3) — Film: Wild Beasts


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swissroland

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Bewertung0.0Hassfilm

Das Ganze enthält SPOILER!
Der Film fängt wirklich witzig und echt gut an. 1000 Ratten die ein Liebespärchen wegfressen sieht echt klasse aus. Aber schon der Killerelefant, der auf einen Kopf einer Frau steigt und das in Grossaufnahme wird zur Witznummer. Der Kopf ist genau hinter dem Fuss! Was das ganze, Mama muss Susi von der Schule abholen soll, versteht wahrscheinlich nur der Drehbuchschreibling. Gibt zwar weitere nette Aufnahmen: der Gepard der ein Auto jagt, der Tiger in der U-Bahn und der Eisbär in der Schule. Würde alles wirklich für ne 5 reichen. Wo es mir dann abstellt, ist da wo Scheine, Kühe und sonstiges Viehzeug einfach zur Freude der Mensche geopfert werden!
Wenn was verboten werden sollte sind es solche Streifen! Aber da gehts ja nur um dummes Viehzeug, wenn interessiert das schon.
Traurig!!!

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lieber_tee

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Ich würde gerne mal wissen, was der Regisseur zu diesen Vorwürfen gesagt hat.


swissroland

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Ich glaub ned, das ihn das wirklich gross interessieren würde ;)
Der Erfolg blieb ja eh aus


lieber_tee

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Bewertung5.0Geht so

Spoiler:
Immer wenn ich mit meiner Tochter den Zoo besuche und die hospitalisiert-gelangweilten Tiere dort sehe, denke ich, was wäre wenn die keinen Bock mehr haben angegafft zu werden, ausbrechen und über die Uns-kann-gar-nichts-mehr-schocken Berliner herfallen. Nun, vor fast 30 Jahren verwirklichte der Anthropologe und Mondo-Filmemacher Franco Prosperi diese Idee. Entstanden ist ein Euro-Exloitation-Tier-Katastrophen-C-Picture, das grausig schlecht inszeniert ist, hirnerweichende Dialoge bietet und keinerlei Gespür für Montage / Dramaturgie zeigt. Die „Natur-rächt-sich-am-Menschen“-Geschichte und der Schluss-Twist ist so naiv-blöd, das ich nur noch ratlos den Kopf schütteln musste. Eine endlose Aneinanderreihung von Tierangriffen, in dem „tierisch“ schlechte Schauspieler/innen berechtigterweise blutrünstig zerrissen werden. Elefanten lassen ein Flugzeug abstürzen, ein Tiger frisst sich durch die U-Bahn, ein Gephardt jagt einen Hippy-Käfer usw. Ja, und genau das macht den Reiz des Streifens aus. Die Tier-Stunt-Szenen sind recht überzeugend, mit echten Viechern und es entsteht durchaus eine düster-fiese Grundstimmung. Da kann man auch mal bei der allgemeine Niveaulosigkeit und den Logik-Löchern (Warum gehen Kinder mitten in der Nacht zur Schule?) ein Auge zudrücken. Wirklich schwer viel es mir aber über den wenig artgerechten und rüden Umgang mit den Tieren während der Dreharbeiten hinwegzusehen...

bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten

swissroland

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War ja teilweise echt witzig doof. Aber da wo es gegen Schluss anfängt, das sie Schweine und andere Tiere für den Mist opfern ist bei mir Schluss


lieber_tee

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ja, und die flambierten Ratten mussten (für einen Film) auch nicht sein.


Spielberg_Fan

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Bewertung5.0Geht so

Ein Tier-Horrostreifen mit echten Tieren? Das gibt es nicht so häufig. Im Jahre 1984 allerdings kam mit „Wild Beasts“ ein italienischer Genre-Vertreter heraus, der durch seine Real-Tieraufnahmen sich ganz klar von seinen Genre-Mitstreitern unterschied. Sogar die Angriffe auf Menschen sind teilweise mit echten Tieren gedreht. Hut ab also vor den Machern, die sich mit „Wild Beasts“ etwas trauten, was bei so einer Art Film seltenst üblich ist. Für Gore-Fans wird an manchen Stellen auch noch einiges geboten, auch wenn der Streifen nicht völlig in einen Blutrausch abdriftet. Leider fehlt es dem Film aber an der nötigen Spannung. Die Attacken der Tiere sind zwar alle toll gedreht, nur ist hier eben der gewisse Thrill nicht so gegeben. Dafür wartet der Streifen aber am Schluss noch mit einem ziemlich krassen Twist auf, der in diesem Moment der Sichtung schon leicht verstörend wirkt.

„Wild Beasts“ bleibt somit ein Tier-Horrorfilm, der durch seine sehenswerten Tiersequenzen besticht, aber bei weitem nicht die Spannung eines „weißen Hais“ hat.

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swissroland

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Die killen aber für den Dreck echt lebende Tiere und da hört der Spass bei mir echt auf