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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

Harry Potter and the Deathly Hallows: Part II (2011), US Laufzeit 130 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm, Kinostart 14.07.2011


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7.2
Kritiker
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7.6
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20879 Bewertungen
399 Kommentare
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von David Yates, mit Daniel Radcliffe und Emma Watson

Das Finale der Harry-Potter-Filme läuft auf die Schlacht um Hogwarts hinaus, bei der Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint um die Zukunft der Zaubererwelt kämpfen.

‘Es endet alles’: Während Lord Voldemort (Ralph Fiennes) alles daran setzt, Herr über den unbesiegbaren Zauberstab zu werden, rüsten sich Harry (Daniel Radcliffe), Ron (Rupert Grint) und Hermine (Emma Watson) ihrerseits für die finale Schlacht gegen Voldemort und die Todesser. Nachdem in Harry Potter 7 Teil 1 bereits drei Horcruxe, die Teile der Seele Voldemorts enthalten und ihn unsterblich machen, zerstört wurden, begeben sich die drei Freunde auf die gefährliche Suche nach den verbliebenen Horcruxen. Sollte alles schiefgehen, wären da immer noch die legendären Heiligtümer des Todes. Könnten diese die letzte Rettung für Harry Potter bedeuten oder doch in den falschen Händen fatale Auswirkungen haben? In Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 wird sich im endgültigen Kampf zwischen Gut und Böse die Zukunft der Welt entscheiden. Überleben kann nur einer: Harry Potter oder Lord Voldemort. Doch hat der 17-Jährige gegen den erfahrenen Herrscher der dunklen Magie überhaupt eine Chance?

Hintergrund & Infos zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2
Regie bei dem Fantasyblockbuster Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 führte erneut der Brite David Yates, der bereits bei den vergangenen drei Harry-Potter-Filmen als Regisseur eingesetzt wurde. Der zweite Teil der Romanverfilmung des siebten Harry-Potter-Bandes Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ist zugleich auch der letzte Teil der Fantasysaga aus den Federn der britischen Autorin J.K. Rowling und wird im Gegensatz zum ersten Teil auch erstmals in 3D erscheinen.

Zehn Jahre zuvor erschien 2001 der erste Film Harry Potter und der Stein der Weisen nach dem gleichnamigen Beststellerroman. Die Kinderdarsteller Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson, die im ersten Film erst zwölf Jahre alt waren, sind mittlerweile erwachsen geworden. Mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 wird ein Zauberabenteuer beendet, das Millionen von Lesern und Zuschauern weltweit in den Bann gezogen hat.

Bei einem Budget von 125 Millionen US-Dollar hat Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 am ersten Wochende weltweit 475 Millionen Dollar eingespielt und damit den bisher erfolgreichsten Filmstart aller Zeiten hingelegt. In den USA spielte der Film am ersten Wochenende 168 Millionen Dollar ein und konnte damit den bisherigen Spitzenreiter The Dark Knight (158 Millionen) vom Thron stoßen. (RS)

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  • Action Poster Lord Voldemort
  • Action Poster Hermine Granger
  • Action Poster Ron Weasley

Mehr Bilder (45) und Videos (33) zu Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2
Genre
Abenteuerfilm, Fantasyfilm
Zeit
Gegenwart
Ort
England
Handlung
Angst, Angst vor dem Tod, Auserwählter, Beste Freunde, Bestimmung, Blockbuster, Bosheit, Brieffreundschaft, Böse Geister, Böse Macht, Dunkle Seite, Dämon, Erzbösewicht, Freundschaft, Gespenst, Gut und Böse, Hexe, Hexerei, Kindermörder, Klima der Angst, Magie, Magische Fähigkeiten, Monster, Mord, Mord an Eltern, Mord an Kind, Schwarze Magie, Terror, Todesangst, Töten, Verschwörung, Weiße Magie, Zauberei, Zauberer, Zauberspruch, Zauberstab, Übernatürliche Kräfte
Stimmung
Gruselig, Spannend
Zielgruppe
Familienfilm
Tag
3D Konvertierung, Bestsellerverfilmung, Blockbuster, Epos, Kinderbuch, Sequel
Verleiher
Warner Bros. Pictures Germany
Produktionsfirma
Heyday Films, Warner Bros. Pictures

Kritiken (28) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2

CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Die Ausbildung von Harry Potter findet ihren Abschluss: In "Harry Potter and the Deathly Hallows - Part 2" kommt es zur letzten Schlacht zwischen dem mittlerweile erwachsenen Zauberlehrling und seinem tödlichen Widersacher Lord Voldemort (Ralph Fiennes). Die Macher haben noch einmal alle Register gezogen, um der epischen Serie ein würdiges und erstaunlich kompaktes Finale zu bieten. Die letzte Folge bietet einen packenden und stimmungsvollen Abschluss der grandiosen Fantasy-Geschichte.

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Mr.Film: City of Cinema

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8.5Ausgezeichnet

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen wie einige dies wirklich als spektalfrei bezeichnen können, na gut, wie man Harry Potter-Filme bewertet hat etwas mit dem eigenen Alter zu tun, manche sind mit diesem Zauber aufgewachsen, manche haben dieses Franchise entdeckt als sie schon erwachsen waren und fanden dies eben nicht mehr so bezaubernd. Doch apathisch? Ernsthaft? Und emotionslos? Bitte? Wenn ich da selbst den verbitterten Snape 'weinen' sehe, ist da gar nichs mehr emotionslos, dieses Finale, wie sehr es dem Buch nun würdig wird oder nicht, hat mich an den TV gefesselt und mitfiebern lassen, Klischeehafte Aufblitzer hab ich wegen des tollen Castes und der berauschenden Inszenierung schnell vergessen können. Ich selbst war nie der größte Harry Potter Fan. Harry konnte mir nie ganz sympathisch werden, Ron war oft am meckern und musste auch mal auf die Tränendrüse drücken, Hermine war ein alte Besserwisserin. Doch das sind nur die negativen Seiten der Charaktere, die Seiten die sie trotzdem ausmachen und ohne die man sie sich auch nicht vorstellen könnte, die positiven Seiten, wie ich bei den letzten drei Filmen gemerkt habe, überwiegen jetzt stark und ich musste nach dem Ende feststellen, das ich die Truppe doch mehr mag ich als überhaupt zugeben möchte. Über die darstellerischen Leistungen gibts hier auch eine Menge Meinungen, ich kann nur sagen das sie in meinen Augen sehr authentisch und gefühlsbetont gespielt haben, das kann man jeweils von der Guten und von der Bösen Fraktion behaupten.
"Die Heiligtümer des Todes 2" war natürlich eine Effektejakulation vom feinsten, doch hier gehts um Zauberei, dann darf doch auch der Regisseur mit den Effekten herumzaubern. Ich fand das alles sehr ansehnlich und beeindruckend, das Finale einer solchen Filmreihe mehr als würdig. Überraschungen wurden eingebaut, Geheimnisse gelüftet, etwas traurig fand ich es jedoch das nicht alle Charaktere ihren verdienten Platz an der Front bekommen haben, selbst Ron musste ziemlich viel Screentime an Neville und Co. vergeben.
Yates hatte eine schwierige Aufgabe, er musste den letzten Harry Potter Teil verfilmen und natürlich sollte jedem das Ergebnis gefallen - den Fans und dem Regisseur selbst, und wie ich das so mitbekommen habe, sind die Fans, also die wirklichen Fans schwer begeistert, diejenigen die dem Franchise eh schon skeptisch, wenn nicht bösartig, gegenüber standen, hatten dann natürlich auch dann keine Freude am Finale. Logisch.
So ganz neutral kann ich es auch nicht beurteilen, ich mag die Crew wie gesagt, dennoch hätte man natürlich eine Menge besser machen können, sie hätten gerne auch noch "Heiligtümer des Todes 3" machen könnnen um wirklich ins kleinste Detail zu gehen, doch im Großen und Ganzen wurde man J.K. Rowling und den Fans gerecht, es war ein aufregendes, aufwühlendes Finale, nu ists mit Harry und Co. zu Ende, mal schaun welches Franchise die nächste Generation vermacht kriegt, ich war mit "Harry Potter" jedenfalls sehr zufrieden.

"Ich habe dein Herz gesehen und es ist meins!"

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Stefan_R.

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Sehr schön! :)


Mr.Film

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Dankeschön! :)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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4.0Uninteressant

Als (nun wirklich finaler) Schlusspunkt einer Reihe mit dem Vorteil versehen, per definitionem einige manipulative Rührseligkeiten auf sich vereinen zu dürfen, bleibt auch der nunmehr achte Film um den kleinen Magier und seine Staffage vor allem ein Potpourri aus Behauptungen: Allem pathetischen Gestus zum Trotz, zum Kern der Figuren ist Yates - obwohl er unter thematischen und zeitlichen Gesichtspunkten die besten Vorraussetzungen dazu gehabt hätte - nie vorgedrungen. Ihr Leiden, Leben, Sterben, ja der ganze Weltenverfall als solches verläuft nach dem selben aseptisch-kühlen Plan, wie der gar furchtbare Vorgänger - Schloss kaputt, von echten Emotionen weiterhin keine Spur.
Durfte man vom Briten auf dem Regiestuhl, abgesehen von den ewig gleichen "Huch, wie gewagt-düster"-Filtern, in Sachen künstlerischem Wagnis ja sowieso keine Quantensprünge mehr erwarten: Wenigstens in Sachen Abschiedsmomente hätte er mal bei Peter Jackson nachschlagen können...
Nun ist es also vorbei, endgültig. Naja. 

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SiameseAlex: SiameseMovies

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8.5Ausgezeichnet

[...]
[...]
[...]
Was bedeutet das alles jetzt konkret für »Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2«? Der Medientransfer hin zum Bild dürfte als gelungen bezeichnet werden, da sämtliche Kategorien, wenn auch meist auf subtiler Ebene, angedeutet und reflektiert wurden. Das Dilemma der angemessenen schauspielerischen Leistung wurde elegant durch das Hereinwachsen der Schauspieler in ihre Rollen gelöst, Handlungsstränge wurden in vielfachen, positiv zu wertenden Ansätzen versucht miteinander zu harmonisieren, auch wenn meine Wenigkeit sich nicht vollends von meinem textuellen Kollegen des magischen, allumfassenden 7. Bandes der Reihe loslösen konnte, sondern ebenso auf die Umsetzung des letzten Kampfes gespannt war: Bezüglich dessen gibt es nämlich den wohl einzigen Abzug im gesamten Umsetzungskonflikt – die donnernden Worte »Expelliarmus« und »Avada Kedavra« erhielten keinerlei Screentime am Ende und ermöglichten so nicht den Absolutheitsanspruch auf das Gleichnis des scheiternden Übermuts in Verbindung zur erwählten Ehrlichkeit, dem Vertrauen des Herzens gegenüber einer zugehörigen Materie [dem Zauberstab] und sogleich einem Plädoyer für die tugendhaft ehrenvolle Entwaffnung wider dem gewaltverherrlichenden, überhaupt nicht reflektierenden Ausspruch eines Todesfluchs. Inwieweit das wiederum ein Gleichnis auf die Menschlichkeit ist bleibt nun jedem selbst überlassen zu erfahren.

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Stefan_R.: Mann beisst Film

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7.5Sehenswert

Ja, es geht wenig zimperlich zu in diesem zweistündigen Finale, das sich erstaunlich nahe an der Buchvorlage hält, traurigerweise jedoch gerade in entscheidenden Momenten das nötige Fingerspitzengefühl vermissen lässt. Es ist schon bezeichnend, wie sehr Yates mitsamt seinem Gefolge etwa darauf bedacht ist, inmitten umstürzender Mauern die Standfestigkeit des Trios Harry, Ron und Hermine zu betonen, während der Kampf ihrer Freunde und Verwandten sich scheinbar auf einem bloßen Nebenkriegsschauplatz abspielt und dadurch allzu viel Distanz entstehen lässt. So wird zwar kein tragischer Tod aus dem Roman ausgelassen, aber die offenkundig nur aus Pflichtschuldigkeit an den Tag gelegte Vorlagentreue enttäuscht ob ihres hastigen Abspulens doch schon etwas, gerade weil es sich teilweise um Figuren handelt, denen in den Vorgängerfilmen deutlich mehr Präsenz zugebilligt worden war. Die Einzelschicksale mögen berühren, sie entfalten aber nicht einmal annähernd ihre volle, emotionale Wirkung. Wichtig ist der Junge mit der Narbe, seine Bestimmung in dieser Geschichte. Da wird selbst die großartige Maggie Smith zum Stichwortgeber, kann aber immerhin mit einem der vielleicht besten Zitate der gesamten Reihe einen kleinen, feinen Akzent setzen. Ähnlich verhält es sich mit den Mimen Julie Walters und Ciarán Hinds, die sich aufgrund von Steve Kloves' Drehbuch leider etwas unter Wert verkaufen müssen. Einzig der wunderbare Alan Rickman darf sich geehrt fühlen, seiner zwielichtigen Rolle des Professor Severus Snape, dem hier wie bereits im Roman eine wichtige Bedeutung zukommt, noch ein allerletztes Mal alles abzuverlangen.

Ansonsten kommt kein Altstar gegen sie an: Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson, die wir nun schon 10 Jahre lang beim Erwachsenwerden begleiten durften, liefern als grundverschiedenes Trio, das von Anfang die Sympathien auf seiner Seite hatte, eine mehr als solide Performance ab, wenngleich natürlich noch deutlich Luft nach oben vorhanden ist. Doch die drei Jungstars sind merklich reifer geworden und wortwörtlich an ihren Aufgaben gewachsen. Genau wie die Charaktere, die sie jahrelang verkörperten. Dies gibt der Reihe zum Schluss noch einmal die Möglichkeit, komplett aus den Vollen zu schöpfen. Und es hat sich trotz einiger Mängel gelohnt. Denn mit dem zuvor sträflichst vernachlässigten Matthew Lewis, all die Jahre der leicht schusselige Neville Longbottom, dem in "Deathly Hallows: Part 2" gegen Ende hin dankenswerterweise noch einige wirklich gute Szenen spendiert werden, schafft der Film kurz vor Schluss gar noch etwas eigentlich Unmögliches: glaubwürdig ein vierköpfiges Trio zu präsentieren. Und man nimmt es schlicht und ergreifend hin, ganz gleich, wie der Film auch enden mag: Eine schönere Liebeserklärung konnte David Yates all denen, die jahrelang mit Harry Potter, seinen Freuden und Hogwarts gemeinsam in die Welt des Phantastischen eingetaucht sind, überhaupt nicht machen. Gänzlich ohne Zauberei, dafür aber aus tiefstem Herzen. Die zauberhaftesten Momente sind nämlich doch immer noch die, die rein gar nichts mit übernatürlichen Phänomen zu tun haben, sondern der Realität entspringen. Loyalität für Freunde beispielsweise. Auch und gerade in der dem Anschein nach sehr eigenen Welt des Harry Potter.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Harryl81

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Wie kann man da nur schreiben das sich der Film nahe an der Buchvorlage hält. Des ist ja wohl ein schlechter Scherz!! Der Film hat absolut nichts mit dem Buch zu tun weil teilweise Handlungen so verdreht werden (und das nicht einmal notwendig wäre) das einem beim zusehen schlecht wird.


Stefan_R.

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Moment, nirgendwo habe ich gesagt, dass sich der Film im Gesamten an die Buchvorlage hält, sondern dass sich die Vorlagentreue auf die hastig abgespulten Tode bezieht. Zitat: "So wird zwar kein tragischer Tod aus dem Roman ausgelassen, aber die offenkundig nur aus Pflichtschuldigkeit an den Tag gelegte Vorlagentreue enttäuscht ob ihres hastigen Abspulens doch schon etwas, gerade weil es sich teilweise um Figuren handelt, denen in den Vorgängerfilmen deutlich mehr Präsenz zugebilligt worden war." Denn dass vieles abgeändert wurde, gerade am Ende, ist Fakt.


Rochus Wolff: freier Journalist

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7.0Sehenswert

Ein Schluss wird kommen: Die Harry-Potter-Saga geht nachdenklich und mit Knallen zu Ende.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

the gaffer: the-gaffer.de

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7.5Sehenswert

Selbst nach dem stellenweise enttäuschenden Halbblutprinz war im Mindesten ein ordentliches Finale zu erwarten gewesen. Genau das hat David Yates, aber ebenso Steve Kloves und das gesamte Team hinter den Harry Potter-Filmen abgeliefert. Mochte Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1 die atmosphärischere Hälfte sein, trägt der zweite Teil, der eigentlich der achte Teil, aber auch der siebte Teil ist, trägt also diese filmische Hälfte die Verantwortung, alles zu einem logischen und emotional fruchtbaren Ende zu führen, mit größter Fassung. Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2 [...] ist ein guter Film geworden, ein würdiger Abschluss einer Reihe, die quality cinema für das moderne Hollywood-Kino neu, weil jugendlich definiert hat.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

FilmFuzzi

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Naja ich fand den Halbblutprinzen geil :p Aber den ersten teil von "Die Heiligtümer des Todes" TOTAAAL langweilig so melancholisch:D Gruß Fuzzi


Sophie Lichte

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der ist net langweillig ich habe den 5 mal hinter einander geguckt und finde ihn immer noch geil


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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7.5Sehenswert

Aus. Aus und vorbei. Kaum zu glauben, aber die Geschichte von Harry Potter ist nun auch im Kino zu Ende erzählt. Gleich eines vorweg, ich fand es war ein zufriedenstellendes Ende. Gewiss nicht fehlerfrei, aber im Gesamtblick wirklich geglückt und noch etwas, ich werde versuchen Spoiler zu vermeiden, aber ich werde es nicht versprechen.

HP 7.2 (klingt absolut unmagisch) ist gewiss der düsterste Film der Reihe, was wohl nur die überraschen wird, die den „Stein der Weisen“ gesehen haben und danach knapp 10 Jahre es irgendwie geschafft haben keine einziges Stückchen rund um das Phänomen-Potter zu lesen, zu sehen oder zu hören.

Die „Endzeit“-Stimmung wird wie im ersten Teil des Finales alleine schon damit erzeugt, dass liebgewonnenen Bräuche nicht mehr stattfinden. Keine Dursleys, keine Hogwarts-Express der durch englische Landschaften fährt, alles ist komplett ausgerichtet auf den finalen Kampf zwischen Blitznarbe Potter und dem nasenlosen Voldemort. Dass diese zwangsläufig stattfindenden Konfrontation nicht ohne Opfer auskommt ist klar, die gab es ja auch in den vorherigen Teilen zu beklagen. Hier machte HP 7.1 den Fehler, dass er Figuren sterben ließ, zu denen über die Jahre keine ausreichende Empathie aufgebaut wurde, zumindest erging es mir so. Jetzt, im großen Finale ist es ein wenig anders. Hier sterben Gefährten von Potter, die entweder oft genug in den anderen Filmen zu gegen waren, oder über eine Charakteristik verfügten, die selbst kurze Auftritte prägnant gestalteten. Umso erstaunlicher, ja eigentlich schon ärgerlich ist es, dass Regisseur Yates für sie nicht mehr Platz hat, als drei Sekunden Screentime ohne sonderlich große emotionale Spitzen.

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2“ ist bei weitem kein schlechter Film, eher im Gegenteil, aber während Chris Columbus nur eine brave Nacherzählung ablieferte und Alfonso Cuaron den Reihe modernisierte und auf den Weg zur echten Saga brachte, hat der Brite David Yates mit seinen Potter-Filmen aus der Saga das gemacht, was sie eigentlich nicht verdient hätte: Pures Franchise. Qualitativ gewiss kein Reinfall, aber die wahre Magie fehlt. In HP 7.2 gab es nur eine Szene, in der ich wahre Kinomagie spürte und dies ist alleine der Verdienst von Alan Rickman. Bitte nicht falsch verstehen, der Film war gut und besaß ausdrucksstarke Momente, aber diese wirkten letztlich doch irgendwie generiert, als ob sie am Reißbrett entstanden. Sie funktionieren, bleiben aber letztlich ziemlich seelenlos und verpuffen wie ein falsch gesprochener Zauber.

Noch viel seelenloser als alle generierten Momente war das 3D, aber ich will mich jetzt nicht näher damit beschäftigen, deswegen hier kurz und kompakt meine Meinung zur 3D-Fassung des Films: Liebe Produzenten, viel Spaß beim fressen der Geldscheine.

So, jetzt aber genug gemosert. Der Showdown ist letztlich geglückt. Yates liefert einen rasanten Film ab, der das Franchise würdig abschließt. Auch die Darsteller geben sich diesmal keine Blöße und die Effekte, Kulissen, Kostüme, Musik und Kamera sind exzellent wie sonst auch bei Harry Potter.

Noch einmal kurz zurückblicken. Ein Blick über die Schulter, auf zehn Jahre, in denen ich das Abenteuer von Harry Potter auf den Leinwänden verfolgt habe. Ich hab mich mal gelangweilt, mal amüsiert, ich war auch begeistert, angetan, erfreut, enttäuscht, gespannt und letztlich zufrieden.

Zum Abschluss hier noch ungefragt und ungewünscht meine Potter-Charts.

1] Der Gefangenen von Askaban

2] Heiligtümer des Todes – Teil 2

3] Der Feuerkelch

4] Heiligtümer des Todes – Teil 1

5]Orden des Phönix

6]Der Halbblutprinz

7]Der Stein der Weisen

8] Die Kammer des Schreckens

25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

derOlli.

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Das mit dem Franchise stimmt einfach! Auch wenn ich mit den Charts absolut nicht übereinstimme und Teil 7.2 ganz weit unten ansiedle, trifft dein Kommentar viele Wahrheiten. Gut gemacht! :)


LokisSon

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Schön gesagt! Auch die Charts verdienen Zuspruch, wenn auch die Kammer unter- und die Heiligtümer 1 überbewertet sind :)


Xander8112: Xanders Blog

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6.0Ganz gut

[...]
Der Trailer versprach so einiges (trotz des ganzen „Yeaaah“-Geschreies von Voldemort), aber am Ende ist es bei dem Trailer, wie bei so vielen Trailern der letzen Jahre: Das Endergebnis wird den Erwartungen nicht gerecht. Denn auch jetzt, kurz nachdem ich mir den Trailer noch einmal angesehen habe, freue ich mich auf den Film, bis mir dann wieder einfällt: Den hast du schon gesehen.
[...]

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Oceanic6: CinemaForever

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7.0Sehenswert

ACHTUNG: Diese Kritik enthält Spoiler, sollte also von niemandem gelesen werden, der das Buch nicht kennt und ebenfalls den Film noch nicht gesehen hat.

'Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2' ist wahrscheinlich einer der für mich am schwierigsten zu bewertenden Filme aller Zeiten. Aus reiner Fan-Sicht und aufgrund meiner Liebe zu den Büchern würde der Film über die drei Punkte nicht hinauskommen. Aber dann erinnere ich mich, an diese 12 Jahre, welche ich mit den Filmen, mit den Charakteren, mit der Geschichte verbracht habe. 12 Jahre, an die sich kein weiteres Jahr mehr anhängen wird, in dem ich denken werde: "Mal schaun, vielleicht wird ja der nächste Potter endlich die ganz große Verfilmung."

David Yates, ich werde ihn auf ewig verfluchen. Zwar hat er das Potter-Universum nie schlecht gemacht, aber jeder der Filme wurde mehr oder weniger zu einer großen Enttäuschung für mich. Was diesem Regisseur fehlt? Vieles! So viel, dass ich nicht weiss, womit ich anfangen soll. Vor allem aber frage ich mich als Fan, ob dieser Mensch jemals die Bücher gelesen hat.

Die Liebe zum Detail und das Gefühl für epische Momente:

David Yates hat einiges in Petto, das möchte ich gar nicht bestreiten, nur hat er absolut keine Ahnung, wie sich die Potter-Welt definiert. Die kleinen Details, egal ob das ein Entgegennicken zwischen Harry und Malfoy in dem Kapitel "19 Jahre später" ist, oder warum die Schlossgründe von Hogwarts komplett anders aussehen als in den Teilen 1-6. Ich weiss nicht, was sich dieser Mensch dabei denkt, oder wie er es sich erlauben darf, einfach die Geschichte abzuklappern, ohne auf die wichtigen Kleinigkeiten, die Emotionen und die epische Erzählung Rücksicht zu nehmen. Hektische Schnitte, Schnitte zum falschen Augenblick bzw. viel zu früh. Nie kann dadurch Atmosphäre aufgebaut werden. Klar ist sie ab und an anwesend, mehr aber auch nicht.

Das wäre ja nun noch alles zu ertragen, würde er nicht die entscheidenden Kämpfe und Szenen in den Sand setzen. Der Fight zwischen McGonagall und Snape. In 5 Sekunden abgehandelt. Das finale Duell zwischen Harry und Voldemort ins Lächerliche gezogen. Sätzelang wird Voldemort im Buch von Harry erniedrigt, wie armselig dieser doch sei. Es wird im Kreis gelaufen, die beiden starren sich an, mit Worten wird gekämpf, und man fragt sich: "Wann wird Voldemort zum alles entscheidenden Zauber ausholen?" Die Spannung, welche J.K. Rowling dabei aufbaut, ist meisterlich. Nicht so im Film. Die beiden Kämpfen alleine, ohne die Menschenmenge der beiden Parteien um sich herum. Das ist langweilig, das ist enttäuschend und reine Effekthascherei im falschen Augenblick.

Ich hoffe ich konnte einen kleinen Eindruck davon geben, was mich an dem filmischen Finale nervt. Natürlich könnte ich auch den schlecht animinierten Ausbruch aus Gringotts, die peinliche Klamotten-Wechsel-Aktion oder die unwichtige Eröffnungsszene ansprechen. Es wird alles auf ein Ergebnis hinauslaufen: Yates ist unfähig, Yates Kunst ist die Kunst zu Enttäuschen, aber solange die Masse davon begeistert ist, kann ihm das ja egal sein.

Wieso gebe ich dem Film also bei aller Kritik noch ein sehr sehenswert? Es ist, wie bereits anfangs erwähnt, meine Liebe zu und gemeinsame Zeit mit dieser Welt, welche J.K. Rowling erschaffen hat. Es ist wie bei allen vorangehenden Filmen. Sie können noch so enttäuschend sein und dennoch werde ich sie mir immer wieder anschauen, denn es ist ja nicht so, als hätten sie gar nichts zu bieten. Sie sind sogar bei weitem besser als die meisten Blockbuster, die einem im letzten Jahrzehnt aufgetischt wurden. Zudem wurden, trotz aller Kritik, auch in "Deathly Hallows Part 2" ein Haufen magischer und emotionaler Momente (z.B. Snapes Tod und Erinnerung) eingefangen. Der Film bietet trotz all seiner Schwächen einige Szenen, bei denen ich Gänsehaut bekam. Ich fühlte mich auch gut unterhalten, nie gelangweilt. Schade, Harry Potter, schade J.K. Rowling, dieses Meisterwerk der Literatur hat mehr verdient, aber sind wir froh, dass es nicht noch schlechter kam. Danke dafür Mr. Yates!!

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Punsha

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Ganz genau! Die Kämpfe waren wirklich eine riesige Schwachstelle im Film. Neben den genannten will ich noch den Kampf zwischen Bellatrix Lestrange und Molly Weasley mit nennen. Anstatt da wirklich mal was emotionales aufzubauen, kam irgendein belangloser "Witz" worüber die Kids gelacht haben und dann war das in drei Sekunden gegessen.


der cineast

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Da ist dann die adaptionele Teil gefragt; so etwas muss man groß zelebrieren.


goodspeed: ANIch / UFA Fiction / OLOsBLOG

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8.5Ausgezeichnet

Ein Buch, zwei Filme und eine monatelange Kluft, die zwischen ihnen lag. Part 1 des Finales musste einige Kritik einstecken, die größtenteils aus dem Umstand entsprang, dass der Film fast nur aus Exposition für den großen Showdown bestand. Kritik, für die der Film im Grunde nichts konnte. Um begangenes Unrecht vielleicht zu relativieren, soll es diese Kritik den beiden gesplitteten Filmteilen gleich tun und aus zwei Kritikhälften ein Ganzes bilden.

Nach den dramatischen Ereignissen im erzwungenen Showdown von Part 1 gilt es sich nun die Wunden zu lecken. Aber nicht länger als nötig, schließlich warten die Buchkenner sehnsüchtigst auf einen gewissen Einbruch und alle Nichtkenner harren ohnehin gespannt der Dinge, die nun kommen werden. Regisseur David Yates liebte es seit jeher im Fundus der vergangenen Harry Potter-Filme zu kramen und mit Hilfe von Flashbacks die kindlichen Figuren von damals ihren gereiften Alter Egos aus der Gegenwart gegenüberzustellen, was die schauspielerische Entwicklung aller Beteiligten umso mehr betont. Yates ist sich der gereiften Qualität seiner Darsteller bewusst und verlangt nun seinen Schauspielern nicht weniger ab als J.K. Rowlings ihren Figuren.

[Auszug aus der Rezension von Part 1] „Der Score von Alexandre Desplat erzeugt einen sehr dichten Klangteppich, aber klingt zu keiner Zeit nach einem echten Harry Potter-Soundtrack. „Der goldene Kompass“, „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ oder „Der bunte Schleier“, Desplats Harry Potter-Partitur erinnert an vieles, aber die originalen Themen von John Williams müssen mit der Lupe gesucht werden.“

Vielleicht nahm sich Desplat dies zu Herzen, vielleicht war sich Yates dessen bewusst oder vielleicht war es auch Absicht. Wie auch immer, sämtliche Kritikpunkte die Filmmusik betreffend, wurden nun hinweggewischt. Zum ersten Mal seit Jahren erklingt wieder das originale Harry Potter-Thema in seinem ursprünglichen Arrangement wie es John Williams vor genau zehn Jahren komponierte und somit schließt sich der Kreis nicht nur musikalisch, sondern auch an allen anderen Fronten, was den Zuschauer nur umso wehmütiger werden lässt.

[Auszug aus der Rezension von Part 1] „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1“ wird durch seine Beschneidung in zwei Teile daran gehindert, ein hervorragender Film zu sein. Seine Spannungskurve kennt nach dem vielversprechenden Anfang nur eine Richtung: nach unten. Was bleibt ist ein unvollständiges, beschnittenes Werk [...] Losgelöst und für sich betrachtet, muss der Film enorme Abzüge hinnehmen. Es hätte eine dreieinhalbstündige Achterbahnfahrt werden können. Intensiv, zermürbend und überwältigend. Dem Finale eines Harry Potters würdig.“

Es hat einige Zeit gedauert, doch mit Part 2 wird die ernüchternde Kritik von damals zur begeisterten Gewissheit von heute: Intensiv, zermürbend und überwältigend. Wo Part 1 noch vorlagenbedingten Stillstand enthielt, werden nun sämtliche dramaturgischen Register gezogen und lässt dem Zuschauer nicht zu Atem kommen. Diejenigen, die sich bis heute den Büchern verweigerten, erwartet eine doppelte emotionale Tour de Force. Die Buchkenner können sich diesem wehmütigen und tränenreichen Abschied ohnehin nicht entziehen. Alle alten Bekannten bekommen nochmals einen Auftritt spendiert, allen voran das gute, alte Hogwarts. „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 2“ ist nicht frei von Kritik, doch diese resultiert größtenteils aus J.K. Rowlings Vorlage, deren inhaltlichen Schwächen bebildert nun vollends zu Tage treten. Dessen ungeachtet werden sich nur wenige dem Tränen- und Gänsehautpotential dieses Finales entziehen können. Es ist eine außergewöhnliche Filmreihe, auf die wir nun zurückblicken können und viel zu selten passiert ein solcher Rückblick mit solch einer Befriedigung wie beim ehemaligen Zauberlehrling. Harry, wir werden dich und deine Freunde vermissen!

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 1: 7/10

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Part 2: 9/10

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

(...) An dieser Stelle sei nochmal gesagt: Wer die Möglichkeit hat, möge sich den Film in 2D ansehen, denn die nachkonvertierten Bilder schaden dem Zauber nicht unbeträchtlich und lassen einige Bilder oft schmerzhaft digital aussehen.

Nachdem sich Drehbuchautor Kloves im vergangenen Film viel Zeit für die Figuren gelassen hatte, wirkt sein Buch diesmal ruhelos und nicht wirklich ausgewogen. Der Einbruch in Gringots, im Buch eines der Highlights mit Oceans Eleven-Charme, der gleichzeitig viel über die Beziehung zwischen Zauberern und anderen magischen Rassen verrät, wird hier in einem Tempo heruntergehuddelt, dass kaum nachvollziehen lässt, was eigentlich passiert. Zwar gehört der Drache zu den beeindruckensten und tragischsten Exemplaren der Kinogeschichte, doch weder er noch der ganze Plot um die Todesfalle in der LeStrange-Vault werden wirklich hinreichend dramatisiert und wirken als wollte Kloves das ganze hinter sich bringen, um endlich nach Hogwarts zu kommen.

Dort angekommen ist die Hetze jedoch nicht vorbei, sondern setzt sich bis zum Beginn der finalen Schlacht fort. Leider fallen, wie schon befürchtet, dem Film jetzt im Finale auch viele Auslassungen aus früheren Filmen auf die Füsse, die die dramatische Wucht einiger Szenen beschädigen und einiges einfach hingerotzt wirken lassen. Wenn Aberforth kompletter Story-Arch, der eigentlich in den Vorgängerfilm gehört hätte hier versucht wird in eine einzige Szene zu quetschen in der sowohl Dumbledors Charakter in Frage gestellt, wie auch entschuldigt wird, dann hat dies einfach keine wirkliche emotionale Tiefe mehr, genau wie die Story um seine und Dumbledors Schwester. Der Tod von Tonks und Lupin, deren komplette Lovestory aus den vorigen Filmen herausgestrichen wurde, verpufft ohne wirklichen Eindruck und selbst – der ins Off-abgeschobene – Tod von Fred Weasley erschüttert lange nicht so sehr, wie er es sollte.

Nicht ganz so schwerwiegend, aber trotzdem unverständlich ist die fast völlige Eliminierung der Carrows die auf Hogwarts ihr Terror-Regime errichtet haben, zugunsten einer sehr holperigen Szene, in der Harry – der im Buch nicht als Erlöser kommt, sondern nur um den Horcrux zu suchen – pathetisch heroisiert wird, wenn sich Severus Snape in der großen Halle entgegenstellt. Rickman, der in den Vorgängern oft bitter ironisch und bedrohlich wirkt, dehnt seine dramatischen Pausen diesmal in eine Länge die fragen lässt, ob der Meistermime eingedöst ist oder noch wach.

Harry, ein mutiger, aber selten pro-aktiver Charakter in den Büchern, wird hier auf den letzten Metern noch zum Action-Helden umgedeutet, was später auch den Schlusskampf mit Voldemort tangiert, der mehr einem klassischen Hollywood-Showdown, als dem Accidental-Win des Buches entspricht. Was ausnahmsweise mal nicht an Radcliffes Spiel liegt, der wie alle anderen auch schauspielerisch eine gute Figur macht und wie Grint und Watson dafür sorgt, dass das Herz des Film trotz der genannten Schwächen nicht zu sehr beschädigt wird. Und es gibt natürlich auch wie immer wunderschöne Szenen, allen vorran Harrys letzter Marsch auf dem Weg sich Voldemort zu opfern, die dem Buch sehr nahe kommt und genau an den richtigen Stellen berührt und mitreisst. Auch die surreale Limbo-Szene mit Dumbledore, hätte wohl kaum besser adaptiert werden können und ja, selbst der ziemlich kitschige Epilog, der im Buch eher rangeklatscht und hözern wirkte, funktioniert im Film und sorgt für einen unerwarteten Kloss im Hals, wenn die überlebenden Helden ihre eigenen Kinder in den Hogwarts-Express setzen.

Vorher krankt der Film leider immer wieder an derben Timing-Problemen und – das ist bei dem Scope und dem gewaltigen Aufwand des Films verwunderlich – daran, dass die Schlachtszenen zu zerfasert und kleinteilig wirken. Statt gewaltiger Schlachten, die im Buch den Hintergrund des Schlussaktes liefern, gibts hier immer wieder kleine Schlachtausschnitte, während Hogwarts an anderer Stelle ruhig und unumkämpft wirkt. Klar es gibt einige schicke Szenen, sei es die von Neville genial gesprengte Brücke und auch ein paar der Raufereien im Innenhof, aber es stellt sich nie dieses Everything-but-the-kitchen-sink-Feeling ein, dass Rowling im Buch so genial zu vermitteln wusste. Hier scheinen die Kämpfe immer wieder praktisch anzuhalten, wenn sich zwei Figuren mal eben unterhalten wollen, der Film rast mit 200 Sachen, stoppt auf Null und rast dann weiter. Auch deswegen wirken Voldemorts Ultimaten nicht wie befreiende Atempausen, weil die Kämpfe eh dauernd ins Stocken geraten und Yates oft etwas überfordert zwischen Szenen hin und herschneidet, ohne damit die Spannungskurve wirklich anzuziehen.

Und so löblich es ist, dass jeder wichtige Charakter nochmal seine “eine wichtige Szene” bekommt, stellenweise bremsen auch diese Momente den Film ungut aus, denn es ist fast spürbar, wie alle anderen Schauspieler zurücktreten um mal Neville, mal McGonnagal, mal der (aus unerfindlichen Gründen schon in Hogwarts befindlichen) Molly Weasley ihren Moment zu gönnen. Natürlich haben sich die Figuren das verdient, doch an vielen Stellen wäre es schöner gewesen nicht das Gefühl zu haben im Theater zu sitzen und jedem Schauspieler bei der Einzelverbeugung zuzusehen, sondern eine Figur die die Handlung tatsächlich vorrantreibt.

Aber vielleicht muss man nach so langer Zeit auch gnädiger sein, wenn die Macher und Crew des Films nach so vielen Jahren den Getreuen ein würdiges, vielleicht auch zu pathetisches Send-Off geben möchte. Denn auch sie haben viel Zeit mit den Figuren verbracht und bei aller Kritik, ist es immer noch erstaunlich, wieviel Gefühl und Liebe zum Detail immer noch in den Filmem steckt. Die Tricks, die Ausstattung, die Kostüme – all das kann überzeugen und auch die Musik, zum zweiten Mal von Alexandre Desplat komponiert, findet diesmal die richtigen Töne um den Abschied kraftvoll und einfühlsam zu unterstützen.

Natürlich ärgert es, wenn Snapes Abgang aus unerfindlichen Gründen in ein Bootshaus verlegt wird, genau wie die Veränderung des finalen Kampfes, doch gleichzeitig gibt es stimmungsvolle Rückblenden, wie die genial montierten Erinnerungen, die Harry Snapes wahre Natur offenbaren und tatsächlich emotional berühren. Und es gibt viele kleine Momente, etwa das Schicksal der Malfoys, die nach und nach Voldemort entgleiten und am Ende nur noch als Familie überleben wollen, die sogar runder inszeniert sind, als die Buchvorlage dies vermochte. Wenn nach der Schlacht nur müde Erleichterung, Melancholie und eine gewisse Taubheit zurückbleibt, niemand lauten Jubel anstimmt sondern die Verletzten versorgt und die Verstorbenen betrauert werden, dann fühlt sich das sehr richtig, sehr menschlich und sehr befriedigend an, genau wie das letzte Gespräch des Triumvirats Harry, Ron und Hermione – die sich auf den Weg in eine Zukunft machen, die erstmals nicht vorgezeichnet ist.

Und der Epilog, mit dem unter hauchdünnen Altersmakeup immer noch erkennbaren Helden, lässt dann doch wünschen, eines Tages wieder nach Hogwarts zurückzukehren.

Yates und Kloves haben die Serie zu einem stimmigen Abschied geführt, der viele kleine und ein paar große Probleme hat, aber trotz allem das Gefühl gibt eine lange Reise würdevoll beendet zu haben. Und das ist weit mehr als der erste Teil je erhoffen ließ.

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old . man

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Danke für deinen so pietätvollen Nachruf.


kinokumpel

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Selten lese ich eine Kritik, die beides schafft: einen Film sauber, genau und mit viel Sachverstand zu sezieren und gleichzeitig Herz und Berührung durchscheinen zu lassen. Kompliment, hier ist es so. Und danke dafür.


Filmering: Filmering.at

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7.0Sehenswert

Regisseur David Yates liefert mit Harry Potter und die Heiligtümer des Todes - Teil 2 seinen wahrscheinlich besten Harry Potter Film ab (er hat die Teile 5,6,7 und 8 inszeniert). Zwar fehlen einzelne kreative Geistesblitze (wie etwa die animierte Geschichte der Heiligtümer des Todes aus Teil 7), aber das wird kompensiert durch eine höchst unterhaltsame und spannende Effektschlacht, die für Fans der Reihe einiges bietet. Über einzelne Schwächen, wie z.B. dass zahlreiche der großartigen Darsteller nur mehr in kleinen Rollen auftreten, kann man durchaus hinwegsehen. Denn der Abschluss der Harry Potter Reihe ist gelungen und sehr sehenswert.

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Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine Nick Schager: Village Voice, Slant Magazine

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8.5Ausgezeichnet

Yates' jüngster Film prahlt mit einer fast klassischen Aufmerksamkeit für Stimmung und Komposition, welche es dem Regisseur ermöglicht Szenen für mehr als fünf Sekunden atmen zu lassen, Gefühle und Dynamik durch sorgfältige Einstellungen und Raumaufteilungen zu vermitteln und - einer visuell suboptimalen Flugeinlage zum Trotz - seine heftigen computergenerierten Attraktionen mit Würde und Anmut zu durchdringen. [...] Mit Reife und Aufrichtigkeit, die inzwischen zu Kennzeichen der Reihe geworden sind, gibt Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 zu verstehen, dass Liebe und Loyalität in Zeiten der Dunkelheit grundlegend, mächtig und real werden.

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Pete Hammond: Boxoffice Magazine Pete Hammond: Boxoffice Magazine

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8.5Ausgezeichnet

Zusätzlich zu Stuart Craigs staunenswerter Ausstattung, Eduardo Serras atemberaubender Kameraführung und Alexandre Desplats bewegendem Soundtrack, erlaubt Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 der gutgewählten Besetzung einmal mehr zu glänzen. [...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 ist ein unvergesslicher Abschied an eine Leinwandikone. Und deshalb ist es nicht nur ein absolutes Muss als Sommerfilm, sondern ein Muss im Jahr 2011.

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Walli Müller: br-online, NDR Walli Müller: br-online, NDR

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8.5Ausgezeichnet

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 reißt keine neuen Themen mehr an und diskutiert nichts mehr, sondern führt alles nur zu Ende. Das aber packend, spektakulär und (für die, die's nicht aus dem Buch schon wissen) durchaus überraschend.

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Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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4.0Uninteressant

Besser immerhin als der schnarchige Campingausflug des Vorgängers, aber Dank David Yates' ideenloser Buchseitenverarbeitung nach wie vor nur leidlich interessant. Ein unterm Strich eher spektakelfreier und wenig emotionaler Schlussakt streng nach Produzentenplan, mit dem die anfangs noch recht schönen, später hingegen nur noch brav-langweiligen Harry-Potter-Kinofilme ihr verdientes Ende finden.

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der cineast

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NÖÖ.


arues

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"Ein vergifteteres Lob hat es nie gegeben." - Das Treffendste, was ich von Dir bisher gelesen habe!


José Garcia: Textezumfilm

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7.5Sehenswert

Nicht nur das apokalyptische Produktionsdesign von Stuart Craig, Eduardo Serras Kameraführung und die Filmmusik von Alexandre Desplat, die zwar immer wieder John Williams’ ursprüngliche Komposition aufgreift, aber einen eindeutig düsteren Charakter annimmt, lassen indes immer mehr an Tolkiens „Der Herr der Ringe“ denken. Autorin J.K. Rowling hatte eine ungewohnte, eigenwillige Metapher dafür geschaffen, dass die Überwindung des Bösen nicht bloß in der Auseinandersetzung mit den äußeren Feinden, sondern letztlich gegen die bösen Neigungen im Innern des Helden selbst besteht. Ähnlich Frodo, der, um den Einen Ring zu zerstören, seinen eigenen Tod in Kauf nahm, spricht Harry Potter den entscheidenden Satz aus: „Ich bin bereit zu sterben.“ Harry liefert sich der Gewalt des bösen Lord Voldemort aus, weil nur durch seinen eigenen Tod das Böse besiegt werden kann. In diesem aussichtslosen Kampf kann Harry jedoch auf den Beistand der geliebten Menschen zählen, deren Liebe ihn stets getragen haben („Wir waren niemals weg“, sagt Harrys Mutter zu ihm). Dass „die Guten“ für den Dunklen Lord unsichtbar bleiben, begründen Roman und Film damit, dass dem absolut Bösen die Liebe unzugänglich bleibt.

Der rote Faden, der sich durch alle Harry Potter-Romane und -Filme zieht, ist die Liebe: Durch die Liebe seiner Eltern blieb Harry beim Angriff des Dunklen Lords vom Tod verschont. Die Liebe seiner Eltern hat ihn durch all die Jahre bis zum entscheidenden Kampf getragen. Im Spruch des alten Hogwarts-Leiters Albus Dumbledore: „Bedaure nicht die Toten. Bedaure die Lebenden, insbesondere die, die nicht lieben“ verdichtet sich die zentrale Aussage der „Harry Potter“-Welt: Eine Liebe, die stärker ist als der Tod.

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Richard Corliss: TIME Magazine Richard Corliss: TIME Magazine

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8.5Ausgezeichnet

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 ist im Wesentlichen ein Kriegsfilm, eine anhaltende Belagerung von Hogwarts, ein Kreuzzug von Kindern gegen den dunklen Lord und seine überwältigenden Truppen. [...] Die Kampfszenen sind fein gezeichnet und mutig präsentiert; und doch liegt das Herz von Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2, genau wie in den früheren Teilen, in den eher intimen Momenten des Austauschs zwischen den Mitgliedern dieses beeindruckenden Kaders an englischer Schauspielelite. [...] Alles Gute und auf Wiedersehen ihr Harry-Potter-Filme. Ihr seid angetreten um gut zu werden und ward besser. In der Zauberwelt und dem Filmuniversum ist alles in Ordnung.

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Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly Lisa Schwarzbaum: Entertainment Weekly

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8.0Ausgezeichnet

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 ist der Beweis, dass wahre Film-Begeisterung eine eigene Form von Magie ist. [...] Bei so viel Action und Emotionen ist timing der Schlüssel. Und darin sind Regisseur Yates und sein herausragendes Produktionsteam ausgezeichnet. [...] Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2 läßt uns mit der erwachenden, furchteinflößenden Erkenntnis zurück, dass die Welt groß, nervenaufreibend, mysteriös, magisch, gefährlich, schön ist und schließlich, dass junge Menschen die Verantwortung haben selbständig in ihr Halt zu suchen. Wirklich eine Leistung für eine Geschichte über einen jungen mit einem Zauberstab.

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Alle Kritiken (28)


Kommentare (371) — Film: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 2


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Dendos

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Bewertung7.0Sehenswert

War ich begeistert vor etwa 3 Jahren, nachdem ich aus dem Kinosaal kam? Ja!
Bin ich es immernoch? Nein!
Klar, ist der nun letzte Film der Potter-Reihe ziemlich unterhaltsam, sehenswert, wirklich vollgepackt mit Action, aber so krass von der Buchvorlage abweichend, wie ich es nach "HP 7.1" gar nicht mehr für möglich gehalten habe.
"HP 7.2" startet stark mit Dialogen zwischen Harry, Griphook und Mr.Ollivander. Die Szenen in Gringotts sind auch richtig große Klasse. Die Schlacht in Hogwarts beginnt und ich werde das Gefühl nicht los, dass auf einmal alles ganz schnell gehen musste. Das was ich zu sehen bekomme ist ohne Frage spektakulär, McGonagall avanciert zu einem der Highlights und so einige Gänsehautmomente will ich gar nicht leugnen. Aber dass diese 5 Minuten langen Szenen mit Explosionen im Innenhof und einem Flur, sowie ein paar herum grunzenden Trollen mit 3 Spinnen DAS unglaubliche Finale zu einem erfolgreichen Franchise sein soll, kann ich nicht glauben. Selbst auf emotionaler Ebene trifft er nicht zu 100% ins Schwarze, wie es doch machbar gewesen wäre. Lieb gewonnene Charaktere hüpfen alle mal schnell ins Bild und schreien ihren Spruch oder sterben unbemerkt und liegen plötzlich in der großen Halle herum. So ein halbherziger, versucht krampfiger Fan Service geht auch besser. Der letzte Teil hatte eine Laufzeit von (nicht mal ganz) 2 Stunden. Da wäre ganz klar mehr drin gewesen. Außerdem.. das Dämonenfeuer im Raum der Wünsche und der Flug auf den Besen sieht doch unglaublich schlecht aus?!
Zu Gute heißen möchte ich aber noch Snapes aufklärende Story, Harrys vorläufiges Schicksal und der daraus resultierende Moment im Wald.
Der finale Kampf ist aufregend, ja..weils eben der letzte Kampf ist, aber nicht das, was er sein sollte. Zu kurz, zu übertrieben und nach meinem Geschmack zu lieblos abgehandelt. Aber zumindest wurde "Schlampe" gesagt, das war mir wichtig.
Das Ende hatte mich dann doch noch getroffen, welches eigentlich gar keinen Grund hatte und nicht durfte, weils doch wirklich viel zu kitschig war? Aber die altbekannte Musik hatte es mir wohl angetan.
Nun fühle ich mich fast schon wie ein Verräter meiner selbst diesem Film keine 10 zu geben, aber er ist eben nicht der beste Harry Potter-Film und gerade so ganz knapp ein würdiges Finale. Ein kleines, würdiges Finale. Die stärksten Momente strahlen der Anfang, Snape, ein paar Explosionen und der Abspann aus. Trotzdem danke ich den Filmen für die witzigen, emotionalen und traurigen Momente. Sie sind eben ein Teil meiner Kindheit. Danke Filme. :D

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MaceWindu1998

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Bewertung7.0Sehenswert

Gelungenes Finale von Harry Potter.
Nur mit den ganzen Abweichungen vom Roman bin ich nicht zufrieden.
Der Kampf gegen Voldemort ist ja sowas von lahm!

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DoctorWho

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der beste Film der gesamten Reihe. Damit haben die Regisseure wirklich alle überrascht nach den sehr schwachen Teilen 5,6 und 7.1

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Soulhunter25

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Danke J. K Rowling für zauberhafte lange Jahre mit einer Romanreihe, wie es sie lange nicht gegeben hat.

Und danke David Yates, dass du mein Potter Herz nicht gebrochen hast!

Ich hab mir Voldemorts Schlusszene zwar Buchnäher gewünscht, aber ein Abschluß wie ihn diese Saga verdient.

Werd ich in 10 Jahren noch anschauen :)

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Chev-Chelios

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Bewertung9.0Herausragend

Ist es nun ein Fluch oder ein Segen das man die Bücher vorher gelesen hat? Ich habe mittlerweile mitbekommen, das der letzte Teil um Harry Potter sehr unterschiedlich aufgenommen wurde, da er doch teils erheblich von der Buchvorlage abweicht. In diesem Fall kann ich also nur sagen das es wohl ein Fluch ist. Da ich zu denen gehöre, die bis heute kein einziges der Potter Bücher gelesen haben (obwohl sie all hier in einem Regal stehen), wurden mir die Diskrepanzen zwischen Vorlage und Film natürlich nicht bewusst und ich konnte somit ganz unbefangen an ihn herangehen. Ich muss sagen, mir gefiel was ich da gesehen habe (meiner Frau, die alle Bücher gelesen hat, gefiel der Film im übrigen auch sehr gut und sie fand die Diskrepanz zwischen Buch und Film nicht tragisch). Der erste Teil war ja schon ein Quantensprung zu den verhältnismäßig miesen Orden des Phönix und dem Halbblutprinzen. Der Abschluss der Filmographie setzt noch mal einen oben drauf. Der Film enthielt Spannung, Humor, Liebe und Hass, war kurzweilig und er hat mich sehrgut unterhalten. Im Gegensatz zu den letzten Filmen setzt man hier auf einen erhöhten Anteil an Action-Sequenzen. Dieser letzte Potter Film ist sicherlich einer der Besten aus der Reihe. Zum Beispiel der Kampf um Hogwart ,inklusive der Sequenz, in der die Zauberer diese Schutzkuppel über Hogwart legen und Voldemorts Schergen diese zerstören, ist schon sehr stark gemacht, ebenso wie die Armee der belebten Steinfiguren und deren Einsatz. Die Jagd nach den Horkruxen birgt ebenfalls einiges an Spannung und war gut gemacht. Erwähnenswert ist auch, das man während der Schlachten zu keiner Zeit den Überblick verliert und die tatsächlichen Figuren, neben den zahlreichen animierten, die ganze Zeit im Vordergrund standen. Der Finale Kampf zwischen Lord Voldemort und Harry Potter schließendlich, auf den ja schon im letzten Teil gut hin gearbeitet wurde, bestach durch erstklassige Effekte und war wirklich das große erhoffte Finale. Zu den Schauspielern kann ich sagen, alle Akteure überzeugen gewohnt und sind souverän in ihrem Spiel. Ich habe also nichts auszusetzen und denke man darf David Yates zu einem äußerst gelungen Abschluss der legendären Film-Saga gratulieren.

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Mr.Joshua

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Bewertung9.5Herausragend

Die Saga geht zuende...Sehr guter Abschluss der Reihe, nur die "Jahre danach" szene finde ich nicht so gut gemacht, hätte Jk Rowling vllt mehr rausschlagen können.

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Dady

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das war doch mal ein Finale. Zum 8. und letzten Teil der Zauberersaga wurde nochmal ganz groß aufgetischt. In diesem Film wurde noch mal gezeigt was Harry Potter so ausmacht. Tolle Akteure, spannende Geschichten, überzeugende Effekte und einfach beste Unterhaltung für Groß und Klein.
Doch zum Finale wird es nochmal richtig dramatisch und man wird wortwörtlich gefesselt. Es wurde einfach ein grandioser Abschluss gefunden in dem alles aufgeboten wird was großes Kino braucht. Also Daumen hoch würde ich sagen!!

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Moviegod

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das große Finale einer der größten Fantasy-Sagas der Kinogeschichte. Darauf haben wir jahrelang gewartet. Die Erwartungen hätten nicht höher sein können. Und der Film ist ein würdiger Abschluss geworden. Nachdem der erste Teil der Geschichte den Zuschauer ruhig hierauf eingestimmt hat, hält sich der Film gar nicht lange mit Vorgeplänkel auf. Die große Schlacht beginnt schnell und dauert gefühlt fast den ganzen Film. Super Effekte, große Action und gute Kämpfe Werden einem hier geboten. Leider werden meiner Meinung nach die vielen Verluste einiger wichtiger Figuren zu schnell abgehandelt. Da hätte man mehr Emotionen herausholen können. Trotzdem bin ich mit dem Ende zu frieden.

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sweeneytodd

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Bewertung9.0Herausragend

Man merkt dem Film doch etwas an, dass er unter der Zeitplanung litt. Möglichst viele Szenen in die vorgegebene Zeit zu drücken ist einerseits schade, andererseits aber auch verständlich. Abgesehen davon gibt es hier nichts zu meckern. Ein würdiger Abschluss für die Harry-Potter-Filme. Das dürfte auch der Film sein, wo jedem Potter-Fan klar wird, dass Severus Snape seine Lieblingsfigur ist. Die Szene mit seinen Erinnerungen war pure Gänsehaut. Schon oscarverdächtig was Alan Rickman hier ablieferte. Auch Emma Watson muss man hier lobend hervorheben, die sich unglaublich entwickelt hat.

Schade, dass es der letzte Film aus der Reihe war, aber wie gesagt, ein absolut würdiges Finale.

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JonnyvsSherlock

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Bewertung7.5Sehenswert

Harry Potter Filmkritiken Finale (für mich einer der gelungenen Teile)
Nach dem beinahe perfekten Teil 7.1 war es irgendwie klar, dass der letzte Teil das Niveau nicht ganz halten kann. Aber immerhin hat David Yates gerade noch einen gelungen Abschluss hingelegt.
Es geht ohne viel Umschweife weiter. Irgendwie wird die Stimmung aber trotzdem komplett umgewalzt, was zu Anfang etwas gewollt wirkt.
Die Buchkürzungen sind leider wieder etwas bedauernswerter als im Vorgänger. Vor allem die Änderungen im Finale sind ziemlich blöd. Die ganze Schlacht am Ende ist zu kurz und die wirklich interessanten Teile werden ausgelassen. Schade.
Na ja, immerhin kriegen wir ein paar wirklich tolle Charaktermomente. Besonders von Neville und Molly.
Und man merkt immernoch, das Herzblut hinter dieser Verfilmung steht, was meiner Meinung nach das Wichtigste ist. Der Abschied vom Set ist den Darstellern im Film beinahe anzusehen;)
Ich kann über diesen Teil komischer Weise nicht viel mehr sagen, als dass er mir doch recht gut gefallen hat!

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Lord_Boris

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Bewertung6.0Ganz gut

6 Punkte für den letzten Harry Potter Film!

Zugegeben, der Film ist deutlich besser als seine Vorgänger, im Vergleich zur Buchvorlage, dennoch beschämend! Zu Gute halten kann man dem film dennoch hier und da einige gut umgesetzte Szenen. Er hätte auch bis zu 7 Punkte von mir bekommen können, wäre da nicht dieses abartig, grässliche Ende! Allein deshalb würde ich ihm mehr abziehen, da ich aber den Vorgänger mit 5.5 bewerte und diesen hier besser fand muss ich wohl bei den 6 Punkten bleiben...

Nach diesem Ende aber macht der Film sich selbst kaputt und damit leider auch seine ganze Reihe... Mein Tipp an diejenigen die ihn sich noch nicht angesehen haben: Macht 5-10 minuten früher aus, dann seht ihr einen brauchbaren bis guten Film!

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JeanBateman

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Bewertung7.5Sehenswert

Voldemorts retarded laugh hat mir das Finale ein bisschen zerstört aber sonst...

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runkelrübe

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Bewertung5.0Geht so

Von diesem Film war ich positiv überrascht, weil er sich ausnahmsweise mal gut am Buch orientiert. Fand ihn nach der ersten Sichtung recht gut, musste die Bewertung aber nach dem zweiten Mal doch noch etwas zurückstutzen, da er zwar als Verfilmung halbwegs gelungen ist, als eigenständiger Film aber eher schwach erscheint (flache Dialoge, die die Hintergründe in Topspeed erläutern, übertriebene "Badassigkeit" an manchen stellen durch Harry oder Neville, etc.). Daher goldene Mitte, kann man sich schon mal gönnen, so als Fan.

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Einar

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Bewertung7.5Sehenswert

Tendiert zwischen 7 und 7.5, aber weil "alle" den so hoch einschätzen, möchte ich um nichts nachstehen und eher die höhere Punktzahl vergeben.
Fand dennoch den ersten Teil des Abschluss-Doubles besser, weil getragener und eine Reise. So wie ich den ersten "Herr der Ringe" auch besser fand, als die anderen Beiden.
Der achte Potter ist mir ein wenig zu hektisch, vor allem wegen der Schlacht, egal wie toll sie auch inszeniert gewesen sein mag.

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BlackSeaStorm

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als großer Bewunderer der Bücherreihe fand ichs früher ziemlich enttäuschend, wie viel von der Vorlage stets weggelassen oder dramaturgisch angepasst wurde, war doch die Vielschichtigkeit der Harry-Potter-Welt das Besondere in meinen Augen. Aber heute sehe ich ein, dass das bei Romanverfilmungen kaum anders zu bewerkstelligen ist, v.a. bei Fantasyproduktionen.

Großer Highlight der Verfilmung ist meines Erachtens die Szene, in der Harry Snapes essenziellen Erinnerungen begutachtet. Schaue ich mir immer wieder in Youtube an; jedes Mal Gänsehaut verursachend.

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Nitty123

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Bewertung10.0Herausragend

Jep, ein gaz klarer episches Finale von Harry Potter!... Es gab keinen mangel: SUPER!

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TheBunnelMan

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Für mich, als Harry Potter Fan, war der Film ein unglaublich starker Schluss, der wohl, meiner Meinung nach, besten und konstantesten Film-Reihe überhaupt.

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denratten

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Bewertung3.5Schwach

Nein, wie konnte das passieren. Da sind mir die Erwartungen bei mir nach den Heiligtümern 1 wohl zu hoch gewachsen. Hätte mir der vorherige Teil nicht so gut gefallen, hätte ich mehr Punkte geben können.
Emotional ging das alles an mir vorbei, wobei die Story an sich sehr dramatisch ist. Ziemlich billig wirkten auf mich die Rückblenden, in denen alles aufgelöst wurde.
Hübsche Szenen gab es auch, beispielsweise die Erschaffung des Schutzschildes von Hogwarts. Und die meisten Szenen mit meinem Liebling Snape sowieso.
Aber die abschließenden 19 Jahre später Szenen fand ich absolut gräulich. Alle haben ganz brav spießig ihre Kinder gekriegt, die genauso aussehen wie die Eltern, und die alle wohlbehütet in Hogwarts eingeschult werden. Langweilig.

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T_O_M

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Das Ende hat sich am Buch orientiert :D


The Freewheelin Fonda

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach dem eher ruhig gehaltenem ERSTEM 7ten Teil, steckt in Harry Potter 7.2 wirklich ordentlich Power, wenn man hier ein Finale EPOCHALEN Ausmaßes zeigen will.

Mir gefällt das sehr gut und der Streifen ist für mich mit auf dem Niveau der besten Potter Filme, wenn er hier teilweise jedoch ein wenig überladen wirkt.
Man hat sich wirklich Mühe gegeben die komplette Handlung in 7.1 zu stecken, so dass man hier wirklich ein Nonstopspektakel hat wo Harry, Hermine und Ron durch Gringots fahren, auf Drachen reiten und die zweite Hälfte des Films gegen Todesser kämpfen.

Der größte Potter Fan war ich nie(auch wenn die Bücher wirklich klasse waren) doch auch auf mich hat es schon Eindruck gemacht, wenn Hogwarts von Voldemort angegriffen wird, die Kulisse der letzten 6 Filme auseinandergenommen wird und man sich von Charakteren verabschieden muss, die Harry jahrelang begleitet haben.

Die Schlachten sind hier alle wirklich toll in Szene gesetzt, alle Schauspieler sind in Hochform(allen voran Fiennes) und die Potter Reihe wird hier gut abgerundet.

Etwas überladen und hektisch fand ich den Film teilweise doch und auch entgegen der Ankündigungen der Produzenten fand ich nicht, dass der 7te Teil durch die Splittung dem Buch gerecht wurde, doch wenn ich mir den zweiten Teil von ,,Die Heiligtümer des Todes" ohne Fanbrille angucke, habe ich hier einen sehr gut unterhaltenden Film, der zu den besseren Potters zählt.

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filmfreak23

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Mit überladen und hektisch meinst du sicherlich die erste halbe bis Dreiviertelstunde oder?
Weil alles was danach kommt ist meiner Ansicht nach perfektes Kino.


The Freewheelin Fonda

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Zweite Hälfte wurde besser, das stimmt aber das Gesamtbild war für mich dann ein wenig hektisch ;)
@Martin Kann ich vollkommen nachvollziehen, wenn man so eng mit der Reihe verbunden ist, muss ein tolles Kinoerlebnis gewesen sein :)


Limax_maximus

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Bewertung7.5Sehenswert

Seit dem Gefangene von Askaban haben die Filme stark nachgelassen.
Zu meinem Überraschung ist der letzt Teil wieder viel besser als seine 4 Vorgänger.

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