Fear and Loathing in Las Vegas
Fear and Loathing in Las Vegas (1998), US Laufzeit 128 Minuten, FSK 16, Road Movie, Komödie, Drama, Kinostart 24.09.1998
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212 Kommentare
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von Terry Gilliam, mit Johnny Depp und Benicio del Toro
Während von der Aufbruchstimmung der 60er Jahre nur Marihuana-Rauchschwaden übrig geblieben sind, erhält Journalist und Connaisseur jeder erdenklichen Droge Raoul Duke (Johnny Depp) den Auftrag, über das Mint 400 Rennen in Las Vegas zu berichten. Da gäbe es nur eines zu tun, erklärt ihm der schmerbeuchige Dr. Gonzo (Benicio del Toro): Als sein Anwalt rate er ihm, ein schnelles Auto ohne Verdeck zu mieten, Kokain, einen Kassettenrekorder (“für ganz spezielle Musik”) und Akapulkoshirts zu kaufen und dann ohne Verzug nach Las Vegas aufzubrechen. Was folgt, sind in der Tat: Fear and Loathing in Las Vegas.
Fear & Loathing in Las Vegas basiert auf Hunter S. Thomsons gleichnamigen (erstaunlicher Weise) autobiographischem Roman. Thomson war in den 70er Jahren Journalist und schrieb unter anderem für den Rolling Stone. Fear & Loathing in Las Vegas war denn auch tatsächlich zuerst als eine Reportage über das Mint 400 Rennen für die Sportzeitschrift Sports Illustarted gedacht. Thomsons Bericht sprengte mit über 2000 Seiten jedoch deutlich die gewünschte Seitenzahl und wurde statt dessen häppchenweise im Rolling Stone abgedruckt. Thomsen wurde mit seinen eigenwilligen Reportagen zum Begründer des sogenannte Gonzojournalismus. Diese Form der Berichterstattung lässt den Reporter, vom Bemühen um eine möglichst objektive Berichterstattung befreit, rein subjektiv von seinen Erlebnissen berichten. Im Falle von Fear & Loathing in Las Vegas umfassen diese Erlebnisse vor allem den Konsum rauer Mengen verschiedenster, teils sehr exotischer Drogen. Thomson war übrigens, was den Castingprozess seines Alter Egos Raoul Duke anging, eng involviert. So sollte ursprünglich John Cusack die Hauptrolle in Fear & Loathing in Las Vegas spielen. Nachdem Thomson allerdings Depp kennengelernt hatte, gab es für ihn keine Alternative. Seine Zufriedenheit mit der Besetzung drückt wohl auch die Tatsache aus, dass der berüchtigte Autor dem Star persönlich den Schädel für den Film kahl rasierte. (KJ)
- DVD
Cast & Crew
-
Terry Gilliam
-
Johnny Depp
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raoul Duke
-
Benicio del Toro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Gonzo
-
Christina Ricci
-
Tobey Maguire
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anhalter
-
Craig Bierko
-
Katherine Helmond
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Hotelangestelte
Regie
Schauspieler
-
Lyle Lovett
-
Cameron Diaz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Blonde TV Reporter
-
Harry Dean Stanton
-
Ellen Barkin
-
Gary Busey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann von der Highway Patrol
-
Michael Jeter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ron Bumquist
-
Jenette Goldstein
-
Gregory Itzin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Angestellter im Hotel
-
Laraine Newman
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frog-Eyed Woman
-
Verne Troyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Wee Kellner
-
Flea
-
Devon Aoki
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Gonzo/Oscar Z. Acosta
-
Richard Portnow
-
Tim Thomerson
-
Richard Riehle
-
Mark Harmon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Reporter
-
Terry Gilliam
-
Tony Grisoni
-
Tod Davies
-
Alex Cox
- Genre
- Road Movie, Komödie, Drama, Biopic
- Zeit
- 1970er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- Barstow, Las Vegas, Los Angeles , Nevada, Wüste
- Handlung
- Abenteuer, Alptraum, Amerikanischer Traum, Angst, Anhalter, Auftrag, Außer Kontrolle, Beste Freunde, Betrug, Bizarr, Cabriolet, Cannabis, Drogen, Drogendealer, Fledermaus, Halluzination, Halluzinogen, Heroin, Hippie, Hotel, Interzonenautobahn, Journalist, Kasino, Kokain, Kultfilm, LSD, Mord in der Badewanne, Motorradrennen, Orange, Rausch, Rechtsanwalt, Roman, Sheriff, Vandalismus, Verfolgungswahn, Verrückter
- Stimmung
- Eigenwillig, Hart, Verstörend, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Fear and Loathing in Las Vegas
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Kritiken (2) — Film: Fear and Loathing in Las Vegas
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Kommentar löschenTerry Gillliams beeindruckende Zumutung aus den Jahren, als das Wünschen plötzlich nicht mehr geholfen hat. Ein perverser, schrecklicher, sehr guter Film, zynisch und zuschauerverachtend, den man gesehen haben muß. Nicht um mitreden zu können, denn zu reden ist da nicht viel, sondern weil hier selten im Kino- wirklich etwas zu erleben ist. Angenehm ist das nicht gerade. Gut möglich, daß den einen oder anderen der Würgreiz kitzelt, und man kann auch keinen Tip geben.
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Kieke 2011/08/23 08:09:18
Antwort löschenzuschauerverachtend ?! - Mit der Musik von Tom Jones ....
Alles Klar...
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenAls euer Anwalt empfehle ich euch, guckt den Film!
23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
MovieMonster 2010/07/22 05:46:13
Antwort löschenGeht klar. Muß euch aber warnen, das ist Fledermausland ! Nanu, hab ich das jetzt geschrieben oder nur gedacht ?
0f4d50a9c0307de1f59e326ccc81cc31097d0b03 2010/07/28 12:56:06
Antwort löschenfinale weissheit, freies mittagessen!! Du bist doch kein portugiese man...
jannis 2010/08/16 18:44:06
Antwort löschenjuhuhuhu
Avantgarde83 2010/12/22 01:43:31
Antwort löschenich empfehle dir auch, einen kleinen schluck aus der flasche zu nehmen...nur einen klitzekleinen...
Alle 6 Antworten zeigen
Anilex 2011/02/10 21:32:12
Antwort löschenJaaaaaa....Steig ein....wir sind deine Freunde (•) (◘)
-------------
Realität ist nur ein Zustand, der unter Mangel von Drogen hervorgerufen wird.
jannis 2011/02/11 10:47:13
Antwort löschenharharharharhar!
Kommentare (210) — Film: Fear and Loathing in Las Vegas
Kommentar schreibennerdkiller 2012/02/05 19:03:45
Kommentar löschenEin wunderbarer Film und ein wunderbares Buch.
Auf der einen Seite zum totlachen und voller legendärer Dialoge, Monologe und Zitate. Auf der anderen Seite erhält ein Jungspund wie ich auch einen Einblick in die Hoffnungen und Träume der Generation seiner Eltern.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dippy 2012/02/02 22:49:52
Kommentar löschenSehr unterhaltsam. Einfach auch ein Film in dem fast jeder Satz zum Kult-Filmzitat ernannt werden kann. "Bisexuelle wollen mich töten"
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Kuh Tipp 2012/02/02 01:06:46
Kommentar löschenEiner meiner Lieblinge!
Depp & del Toro überragend.
Und,
Nein man muss kein Drogenabhängiger sein oder Drogen cool finden um diesen Film zu lieben.
Man muss sich auch nicht zudröhnen um den Film "zu verstehen"
Jeder der hier schreibt dass dieser Film Drogenkonsum verherrlicht sollte sich mal an den Kopf...
unglaublich was manche hier für einen Schwachsinn schreiben.
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TheDrPepperPower 2012/02/02 03:27:12
Antwort löschenDas Lob gönn ich mir.
mybluesky 2012/02/01 13:05:28
Kommentar löschenEin schlimmer Horrortrip ! Hab nach 20 Minuten ausschalten müssen, weil der Film nur noch genervt hat. Wer aber sehen möchte welche Bilder man auf den verschiedensten Drugs so geliefert bekommt, der ist hiermit gut bedient.
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Kuh Tipp 2012/02/02 00:58:33
Antwort löschenDas ist der Pressetisch.
Don.Bizarre 2012/01/13 21:00:23
Kommentar löschenWar beim ersten Mal sehen noch ziemlich anstrengend muss ich gestehen ... aber der Humor des Films ist einmalig und der kultstatus ist definitiv verdient
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1000Mindhunter 2012/01/08 00:23:10
Kommentar löschenTerry Giliams film ist zeitlos cooler und fibriger Trip durch las Vegas johnny depp überzeugt hier in seiner rolle als der dude wie auch benicio del toro als doktor gonzo. Der Film wird an manchen stellen zu einem gemisch aus horror und fantasy,dank depp ist der film völlig abgedreht und kultig
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tylerdurden93 2012/01/03 17:20:13
Kommentar löschenEigentlich bin ich mir nicht ganz sicher was ich davon halten soll...Ich habe mich nun mehr oder weniger freiwillig sehr viel mit dem Film beschäftigt und habe auch keine Zweifel, dass mit den filmischen Mitteln hervorragend gearbeitet wurde wodurch Gilliam ein tiefgründiges, bedrückendes, beeindruckendes und doch harmonisches Las Vegas schaffte. Eigentlich macht es Spaß den zwei Vögeln auf sämtlichen Drogen zuzusehen, welche hervorragend gespielt sind. Auch die klugen, inhaltsvollen und lustigen Monologe machen "Fear and Loathing in Las Vegas" ohne jeden Zweifel einzigartig. Aber ich denke dass das gesamte Werk, als "Unterhaltungsfilm" nicht voll und ganz seinen Zweck erfüllt. Eine wirkliche Handlung (mal abgesehen von dem Trip nach Vegas und den vielen Drogen) gibt es eigentlich nicht. Ich habe mich eher ein bisschen verwirrt gefühlt. Das Mint 400 Rennen und der Kongress gegen ende sind eigentlich nicht wirklich von Bedeutung. Die tatsächlichen Themen welche im Vordergrund stehen sollten wie die Suche nach dem "American Dream" oder dem Krieg sind einfach nicht, ich sag mal "tiefgründig" genug, nicht so wie in Thompsons Roman, aber wie sollte man das auch alles in einen Film packen? Es ist auch nicht ganz einfach das zu verstehen wenn man sich nicht ein bisschen näher mit dem Film beschäftigt. Der Punkt ist einfach, dass einige wichtige Themen des Films durch den Alkohol und die Drogen in den Hintergrund geschoben werden. Eigentlich soll das keine Kritik an dem Werk sein, da ich trotzdem finde, dass Gilliam seine Vorstellungen sehr gut dargelegt hat, trotzdem einige Themen nur 'an der Oberfläche ankratzt'. Ob der Film nun Drogen verherrlichend weil diese doch ziemlich überzeugend dargestellt sind, oder doch eine Warnung ist. Ich denke das muss jeder für sich selbst entscheiden!
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Zak 2012/01/03 16:21:21
Kommentar löschenKultfilm..keine Frage ! Dialoge und Szenen die lange im Gedächtniss haften bleiben...der Partyfilm schlechthin und...Nein hör auf..Sie wollen doch nur das Du das schreibst.......!!!
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based_god 2012/01/01 18:05:54
Kommentar löschenAbgefahren...
Wer einen längeren Kommentar will soll mit meinem Anwalt sprechen
Happy New Year btw.
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TheDrPepperPower 2011/12/31 00:41:35
Kommentar löschenIch erinnere mich noch sehr gut an meine Schulzeit in der Mittelstufe. Am Montagmorgen durfte ich mir im Klassenzimmer immer die "lustigen" Geschichten meiner Mitschüler anhören, die zumeist davon handelten, was für unglaublich irrsinnige Dinge sie oder ihre Freunde am Wochenende unter Alkoholeinfluss getan hatten. Ungefähr genauso lustig und interessant finde ich "Fear and Loathing in Las Vegas". Es ist nicht witzig, sondern traurig, was Menschen unter Drogeneinfluss alles tun können, wenn sie die Kontrolle über sich und ihr Leben verlieren. Natürlich ist meine Generation da ganz anderer Meinung. Ich sehe schon, dass ich hier der einzige Spaßverderber bin und gleich von allen Seiten auf mich eingedroschen werden wird. Wie kann ich nur dieses eindrucksvolle Meisterwerk kritisieren?
Nicht jeder Film braucht hochintelligent zu sein - ich lache mich z. B. bei "Naked Gun" auch beim 30. Schauen noch kaputt - und ich kann mir schon irgendwie entfernt vorstellen, das jemand, der von dem Thema Drogen nicht sofort angeekelt ist, auch beim vorliegenden Film seinen Spaß hat. Aber mehr als ein einziger Witz ist dieser Film leider auch nicht. Vor jedem, der behauptet, dass hier der beste Film aller Zeiten gedreht worden ist, kann ich nur in betretenes Schweigen verfallen. Es ist keinerlei Story vorhanden, es gibt keine Charaktere, keinen Inhalt und (für mich) noch weniger Unterhaltung. Es geht einzig und allein darum, was für abstruse Dinge zwei merkwürdigen, dem Zuschauer völlig unbekannten Typen unter Drogeneinfluss passieren. Und das über zwei Stunden hinweg.
Zudem habe ich permanent das Gefühl gehabt, dass der Film krampfhaft versucht, ein innovativer, moderner Kunstfilm zu sein. Wenn ich ein solches Gefühl verspüre, dann ist es allerspätestens mit jedwedem Mindestmaß an Respekt bei mir vorbei. Verfilmt man schon eine riesige Menge an schierem Unsinn, dann sollte man doch wenigstens so ehrlich sein und auch dazu stehen. Und wieder sehe ich mich umringt von Fans, die mir intensiv verdeutlichen, dass eine Autofahrt, in der man von einem imaginären Fledermausschwarm verfolgt wird, vermutlich eine überaus einfallsreiche Metapher für allgegenwärtige, mehrdimensionale Angst ist, die neben ihrer inhärenten Ausweglosigkeit noch simultan die Dualität von Amüsement und Bedrohlichkeit symbolisiert.
Mir ist der sogenannte Kultstatus dieser stupiden und geschmacklosen Irrfahrt durch die Wüste völlig schleierhaft. "Fear and Loathing in Las Vegas" ist nicht mehr als ein belangloser, völlig unangemessener Umgang mit einem widerwärtigen Problem der Menschheit. Was sollen da selbst die großen Namen Del Torro und Depp noch mehr retten als einen müden Bonuspunkt, der dieses nervige Spektakel immerhin auf eine enttäuschende 2/10 bringt.
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Kuh Tipp 2012/02/02 00:55:57
Antwort löschenDu bist doch kein Portugiese !
TheDrPepperPower 2012/02/02 03:23:49
Antwort löschendeinen Kommentar verstehe ich leider nicht...
perpetuum mobile 2011/12/26 14:22:03
Kommentar löschenIch habe meinen Anwaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalt mitgebracht.
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Dopeter 2011/12/29 23:54:49
Antwort löschenund wo ist der, ich seh hier keinen anwalt, mein zimmer ist leer.
unnötiger kommentar, off topic. hab ihn reported.
Zak 2012/01/03 16:22:42
Antwort löschenHa- wieder eine Echse......!
NiboraC 2011/12/22 22:10:12
Kommentar löschenSehr witziger Film Johnny Depp ist sehr witzig und spielt seine Rolle gut. Ich musste oft richtig lachen.
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lori101007 2011/12/19 09:14:42
Kommentar löschenEin geiler und schräger Drogentrip! Ich weiss nicht, was die Herren konsumiert haben, aber der Film ist echt gut! Wohl bekomm's!
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HxC_Moe 2011/12/15 14:25:08
Kommentar löschenRecht lustiger Drogenfilm, der anders als viele andere Vertreter mehr die lustige bis verstörende Wirkung von Drogen zeigt. Er ist leider manchmal etwas blöd gemacht (kann auch sein dass das ein Stilmittel ist) und auch hier und da etwas hektisch oder anstrengend gefilmt. Aber das ist eben Stilmittel und nicht jedermanns Sache. Mein Fall war es nicht, außerdem fand ich auch die Handlung sehr verwirrend. Dafür gibt es Abzüge - Lob gibt es für den Humor und die coolen Sprüche und Zitate. Kultfilm, sollte sich eigentlich jeder mal anschauen.
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Mr.Film 2011/11/27 12:24:44
Kommentar löschen2 Junkies auf dem Weg zu einem Motocrossrennen mitten in der Wüste, in der nähe von Las Vegas. Ein Blick in den Geschäftskoffer: Keine Kamera. Kein Mikrofon. Alkohol, Äther, Meskalin, Acid, Kokain und andere nette Bewusstseinsbeeinflusser. Diese Drogenfilme waren noch nie wirklich meins, allein "Trainspotting" konnte mich bis jetzt mitreißen. Die vielen anderen waren wie ein schlechter Trip. Die Story ist nie wirklich die Stärke solcher Filme. Erst recht nicht hier. Das dieser "Klassiker" eine vielschichtige Handlung hat, darf kein Fan behaupten. Es werden eh wieder irgendwelche Kackbratzen mit dem Satz "Du hast ihn ja nicht verstanden" kommen, am besten noch mit der Begründung das ich - ich zitiere einen Liebhaber- "einfach noch nicht die Dinge erlebt habe, die mein Bewusstsein gegenüber solchen filmischen "Trips" öffnet". Aber dann bin ich heilfroh. Denn so einen kranken Mist will ich auch nicht erleben. Johnny Depp und Benicio Del Toro sind einsame Spitze. Jeden Trip bringen sie so authentisch rüber, so angsteinflössend, so augenöffnend. Ja, das ist unter anderem bestimmt auch ein Ziel des Films - vor Drogen zu warnen. Super. Hat geklappt. Danke. Doch unterhalten habe ich mich nach dem tollen Auftakt nur noch selten, das war mir alles ein Stück zu abgedreht, zu nervig. Was man zu sehen bekommt ist ein dermaßen überladener Film, Fledermausschwärme hier, Echsenartige Menschen dort, bunte Farben überall. Ich fand es sehr überladen, ja, aber wie soll man so ein Thema auch dezent verfilmen? Nein passt schon, nur brauch ich sowas nicht. Am besten fande ich wohl noch die vollkommene Destruktion des Hotelzimmers und der Aktivitäten, die dort geschehen sind.
Für mich ein Film der super vor Drogen abschreckt, doch insgesamt gehen mir solche Filme aufgrund ihrer Mache einfach gegen den Strich, eine Handlung wie "Zwei Penner schießen sich ins Bunte-Farben-Land" ist auch nicht der Brüller. Top Akteure. Unterhaltsamer Auftakt, der etwas zu viel versprochen hat.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 18 Antworten
Le Samourai 2011/11/27 12:52:44
Antwort löschenOha. Sorry, wer schreibt, Fear & Loathing sei ein "Drogenfilm", hat wirklich nicht viel davon verstanden...
Ich empfehle dir die herausragende Doku "Gonzo: The Life and Work of Dr. Hunter S. Thompson", dann verstehst du mehr über die Hintergründe dieses Jahrhundertfilms.
Mr.Film 2011/11/27 13:28:00
Antwort löschenWieso sollte denn das bitte kein Drogenfilm sein? Ich lasse mich gerne belehren. Ich schaue mir aber bestimmt keine eigenständige Doku an, nur um diesen Film hier zu "verstehen".
hoffman587 2011/11/27 13:41:49
Antwort löschenKleines überschätzes (oho, ich habs gesagt, hängt mich) Kultfilmchen, stimmt insofern überladen, nervig und leider nicht unbedingt mein Geschmack von Humor (damit wäre ich hier bei den Aufgezählten ausgeschlossen^^). Dennoch muss ich zugeben, ein interessantes Dokument über die Zerstörung und das Scheitern des amerikanischen Traumes, bin nicht sicher, Ende der 60er Jahre/Anfang der 70er Jahre. :-)
Le Samourai 2011/11/27 13:57:39
Antwort löschenJep, Hoffman hats schon angesprochen. Hier geht's nicht einfach nur um zwei Schwachsinnige, die sich in Vegas alle erdenklichen Arten von Drogen reinpfeifen. Das ist ne autobiographische, höchst poetische und philosophische Auseinandersetzung mit dem Ende der Hippie-Kultur und dem amerikanischen Traum zu Zeiten des Vietmankrieges, in genial surrealer Bildsprache von Gilliam umgesetzt und erzählt und legendär gespielt von Depp und del Toro, nach einer Romanvorlage von einem der besten amerikanischen Autoren überhaupt.
Ich empfehle wirklich dringend:
1. Die Romanvorlage lesen, auf englich natürlich
2. Die Doku schauen, in der es um das Leben von Hunter S. Thompson geht
Es entgeht einem ein zeitgeschichtlich bedeutendes, wahnsinnig interessantes Stück amerikanisches Kulturgut.
Der Film ist natürlich ne 10. :)
Le Samourai 2011/11/27 13:58:10
Antwort löschenhttp://en.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Loathing_in_Las_Vegas
Mr.Film 2011/11/27 13:59:25
Antwort löschenDu hast mir trotzdem nicht erklärt warum es kein Drogenfilm ist. Achja, deine Verständnisslosigkeit für andere, nicht Fans, finde ich zum kotzen.
Le Samourai 2011/11/27 14:13:10
Antwort löschenDann kann ich dir leider nicht helfen.
Mr.Film 2011/11/27 14:18:55
Antwort löschenIch warte immer noch auf eine Begründung. Gibts etwa keine?
Le Samourai 2011/11/27 14:19:09
Antwort löschenAchso, und der Film ist selbstverständlich ein Antidrogenfilm. Aber wenn ich jetzt auch noch erklären muss wieso, bin ich wohl auf verlorenem Posten.
Den Begriff "Drogenfilm" assoziiert man ja mit hirnlosem, drogenverherrlichendem, anspruchslosem Blödsinn. Und da ist Fear & Loathing nun mal das Gegenteil.
hoffman587 2011/11/27 14:32:36
Antwort löschenWenn ich da noch kurz was einwerfen dürfte und zwar, dass sie doch eigentlich vom Grundbegriff her Drogenfilm und Antidrogenfilm (eine Vertiefung mMn) nicht viel nehmen, rein subjektiv das alles, denn ich bin der Meinung ein "Drogenfilm" kann genauso gut vor diesem Drogen warnen, doch ist das dann wieder eine Sache wie man den Begriff des "Drogenfilms" assoziiert, ich sehe das in der Hinsicht nämlich etwas anders. Eh ein sehr weit gefächerter Begiff, den man so von Person zu Person mMn nicht fest machen kann.
Mr.Film 2011/11/27 14:33:09
Antwort löschenDas brauchst du mir natürlich nicht zu erklären. Ich bin nicht ganz so doof wie du vielleicht denken magst, auch jemand wie ich, der nicht jeden Klassiker mag, hat etwas Hirn. Das du das aber nicht verstehen magst weiss ich, da steh ich wohl auf verlorenem Posten.
Aber ok, zurück zum Thema "Drogenfilm". Das sehen wir vielleicht etwas anders, anspruchslos war das nicht. Trotzdem ist es in meinen Augen ein Drogenfilm. So wie "Trainspotting", "Requiem for a Dream", "Spun"...Jetzt kann man den Vergleich Kriegsfilm und Antikriegsfilm bringen, aber naja. Verherrlichend ist der Film die erste halbe Stunde, das kannst du auch nicht abstreiten.
Mr.Film 2011/11/27 14:37:03
Antwort löschenDanke Hoffi.
_Garfield 2011/11/27 14:38:39
Antwort löschenSry, ich stör' mal kurz: Ich finde Mr.Film's Kommentar nachvollziehbar.
Le Samourai 2011/11/27 14:47:31
Antwort löschenAlso speziell Trainspotting und Requiem (vor allem der!!!) sind ja wohl die absoluten ANTI-Drogenfilme. Fear & Loathing genauso. Ein Film ist dann "Anti", wenn er seine Thematik kritisch hinterfragt und moralische Fragen aufwirft. Deswegen ist RAMBO ein Kriegsfilm und APOCALYPSE NOW ein Antikriegsfilm. Und selbstverständlich ist die erste halbe Stunde NICHT verherrlichend?!?
hoffman587 2011/11/27 14:54:25
Antwort löschenIch liebe euch alle, ich will friedlich sein, doch muss ich hier nun als Beispiele einwerfen, dass anscheinend nicht nur Mr. Film, das mit den Drogenfilm so sieht. Nur als Beispiele, einige Listen (kann man von halten was man will): http://www.7lists.de/list/die-besten-drogenfilme
oder
http://seite360.de/2011/04/18/die-90er-jahre-die-besten-drogenfilme-des-jahrzehnts/
Ich bin ganz friedlich und kooperativ. :)
Timo K. 2011/11/27 14:54:58
Antwort löschenFEAR... ist meiner Meinung nach großartig. Die Drogengeschichte lenkt sehr stark vom Kern des Films ab, der durch den Kontrast der Drogen bis aufs Unkenntlichste verfremdet wird (und wahrscheinlich erst dadurch zur Geltung kommt): Eigentlich ist dies eine Geschichte des Kampfes für die Freiheit und Weltverbesserung, gegen die "Borniertheit des reaktionären Bürgertums", wie das ein Fan geschrieben hat. Würde den eher unter "Zeitgeistdokument" & "Lebensgefühl" einordnen. Solche strikten Genreschubladisierungen sind sowie für den Allerwertesten.
Alle 18 Antworten zeigen
Mr.Film 2011/11/27 14:58:11
Antwort löschenHoffi hatte das mit "Antidrogenfilm" und "Drogenfilm" perfekt erläutert. Das muss also nicht weiter aufgerollt werden.
Ich werde jetzt auch nicht anfangen deine Meinung als falsch hinzustellen, für mich ist die erste halbe Stunde verherrlichend, aber das soll gar nicht als Kritikpunkt dargestellt werden, grade der Umschwung in das dramatische, auf die ekelhafte Seite der Drogen, wird so ideal dargestellt.
Punsha 2011/11/27 15:21:13
Antwort löschenBitte nicht in die Hose machen. Danke!
KonTaicho 2011/10/11 21:00:30
Kommentar löschenHmm ich weiß nicht ob man stoned oder zumindest betrunken sein muss, um diesen Film wirklich zu mögen. Zugegeben, Johnny Depp ist klasse und die ersten 20 minuten bis nach der Reptilienszene sind meiner meinung auch noch lustig. Allerdings stürzt man danach einfach nur noch von einem Rausch in den nächsten und es wurde, zumindest mir, nach spätestens 40 Minuten recht langweilig. Interessante Monologe halfen da leider auch nicht viel und ich muss sagen, ich war froh, als dieser "Trip" für mich endlich vorbei war.
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duffy 2011/10/11 21:12:07
Antwort löschenStoned würde ich den auf jeden Fall nicht empfehlen.
Anton Chigurh 2011/10/11 21:54:09
Antwort löschenIch finde Stoned ist der Film noch besser
duffy 2011/10/11 22:34:03
Antwort löschenWirklich begreifen tut man ihn eben nicht, wenn man unter entsprechenden Einflüßen ist.
Kreaexo 2011/10/11 22:43:21
Antwort löschenIch habe den Film einst nüchtern gesehen und habe nichts verstanden. Keine Sekunde davon. Trotzdem oder vielleicht sogar deswegen, finde ich den Film genial.
duffy 2011/10/11 22:45:46
Antwort löschenEs ist eh nicht richtig, daß man selber Drogenerfahrung braucht, um jeweilige Filme nachvollziehen zu können.
duffy 2011/10/11 23:11:33
Antwort löschenDa gibts nichts zu erklären. Man muss keine Drogen genommen haben, um Filme wie Fear & Loathing zu deuten. Es gibt absolut keinen Aspekt, der das voraussetzen würde. Fertig.
duffy 2011/10/12 00:25:24
Antwort löschenSolange du es versuchst definitiv.
Alle 9 Antworten zeigen
KonTaicho 2011/10/17 19:57:57
Antwort löschenes ging mir weniger um das begreifen als am spaß haben bei dem film^^
Nayelivolando 2011/10/23 16:35:30
Antwort löschenHabe den Film erst nach mehreren Malen schauen zu schätzen gelernt. Man sollte aber schon ein "Interesse" für Drogenfilme haben, um ihn ganz verstehen zu können, wenn ihr wisst was ich meine :) Mittlerweile zu meinem absoluten Lieblingsfilm geworden.
Anton Chigurh 2011/10/08 18:23:30
Kommentar löschen"Bitte! Bitte sag ihnen, sie sollen ihre Golfschuhe anziehen! Ach du gute Güte, sieh dir mal den Haufen da drüben an. Die wollen uns!"
Letztens war ich so High und habe den Film geguckt, ich habe mich einfach zu Tode gelacht!!!!
Fear And Loathing In Las Vegas ist ein bildgewaltiger Drogentrip, Bunt, skurril, unterhaltsam, abgefahren und einfach saukomisch, Johnny Depp & Benicio Del Toro spielen hier hervorragend.
Die Story ist nicht das wesentliche, was diesen Film ausmacht. Das Geniale ist die Art und Weise wie die beiden in ihrem Rausch agieren...
Ein unbedingtes Muss für Leute, die auch abgefahrene Filme zu schätzen wissen.
Für mich ist und bleibt Fear And Loathing In Las Vegas ein Meisterwerk.
"Wir können hier nicht anhalten! Das ist Fledermausland!"
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La Bardot 2011/10/11 18:48:50
Antwort löschenDen Film findet man auch ohne Drogen intus saukomisch, da man von dem ganzen Drogenarsenal, dass Depp & Co. konsumieren, förmlich high wird! :-)
Alle 3 Antworten zeigen
Anton Chigurh 2011/10/12 22:19:59
Antwort löschenMuss nicht sein ist aber besser :)
Zak 2012/01/03 16:24:13
Antwort löschensoweit kommt das noch
Hagen Hagen 2011/10/08 08:07:00
Kommentar löschenSchön, dass es in "Hollywood" Leute gibt, die Terry Gilliam Geld für so einen Film geben. Denkt man ja auch nicht unbedingt.
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DasM42 2011/09/23 14:50:19
Kommentar löschenGenial.
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Smokémon 2011/09/23 14:44:12
Kommentar löschenSchon unzählige Male gesehen und ich habe ihn immer noch nicht satt. Absoluter Kultfilm!
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