Michael Haneke

Beteiligt an 11 Filmen

Michael Haneke ist ein österreichischer Regisseur und Drehbuchautor, dessen Filme sich durch außergewöhnliche Geschichten in Kombination mit ruhiger und zugleich verstörender Kameraführung auszeichnen.

Michael Haneke wurde am 23. März 1942 in München geboren. Er ist Sohn des deutschen Regisseurs Fritz Haneke und der österreichischen Schauspielerin Beatrix von Degenschild. Nachdem Michael Haneke zunächst Misserfolge in Schauspiel und Musik erfahren musste, studierte der spätere Regisseur Philosophie, Psychologie und Theater an der Wiener Universität. Nach seinem Studium arbeitete Michael Haneke einige Jahre als Filmkritiker. Zwischen 1967 und 1970 war der Österreicher schließlich als Cutter und Dramaturg beim Südwestfunk angestellt.

Michael Haneke debütierte 1989 mit Der Siebente Kontinent. Drei Jahre später brachte ihn sein kontroverser Film Benny´s Video viel Aufmerksamkeit. Der Durchbruch gelang Michael Hanke 2001 mit dem französischen Film Die Klavierspielerin. Für Die Klavierspielerin erhielt Michael Hanke den großen Preis der Jury des Cannes Film Festival 2001 und auch die Schauspieler Benoît Magimel und Isabelle Huppert wurden bei dem Festival als beste Schauspieler ausgezeichnet. 2009 wurde Das weisse Band von Michael Haneke beim Cannes Film Festival mit der Goldenen Palme und dem Golden Globe ausgezeichnet und für einen Oscar nominiert.

Bisher drehte das Multitalent seine Filme auf Französisch, Deutsch und Englisch.


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von Michael Haneke

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6 Kommentare

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Jenny von T

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Niemand erzählt so ruhig und gleichzeitig spannungsgeladen. Gerade über den stillsten Momenten in seinen Filmen schwebt eine rasende Aura des Unheilvollen.
Niemand sonst kann zwei Minuten lang einen laufenden Fernseher einblenden und mich damit gleichermaßen faszinieren und foltern.
Niemand kann mich auch ohne bzw. mit nur wenig expliziter Gewaltdarstellung derart verstören.
Ich hatte vor einiger Zeit mit jemandem ein Gespräch darüber, welcher Film mich am meisten aus der Bahn geworfen, mir die schlimmsten Albträume bereitet hat und mein allererster Gedanke war "Funny Games". Damals kannte ich "Die Klavierspielerin" noch nicht. So oder so, der Preis geht an Haneke.
Kaum jemand dreht in sich stimmige und (, ja!) anspruchvolle Filme, bei denen Rollenbesetzung, Atmosphäre und Story(verlauf) derart perfekt wie Rädchen ineinandergreifen und deren Ausgang nie vorhersehbar ist.
Niemand ist so schonungslos.
Ja, vielleicht schlägt der gute Mann im Alter nun eine etwas andere Richtung ein, "Das weiße Band" lässt es zumindest vermuten - aber kann ich ihm übel nehmen, dass er sich einem etwas (wohlgemerkt, "Mainstream" ist immer noch anders) größeren - oder besser: anderen - Publikum öffnet? Es wäre ohnehin ein Meckern auf sehr hohem Niveau.
Für die einen ist Michael Haneke ein Sadist, für die anderen (und dazu zähle ich mich) der vielleicht wertvollste deutschsprachige Regisseur, den wir haben.

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Jenny von T

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Da kann ich jetzt nicht widersprechen.


alanger

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jetzt ess ich erstmal ein duplo.


Artbreak Kid

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Ein Paradebeispiel für einen sich selbst überschätzenden, überholten, mit falschen Ansichten und verlorenem Händchen für das Maß der Dinge, die ihn früher auszeichneten, alten Mann.

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doctorgonzo

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Klingt, als könnte das auch bei Cameron stehen...


Artbreak Kid

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Jep, bei vielen Personen würde ausschließlich das Copy-Paste Verfahren genügen.


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