Funny Games U.S.

Funny Games U.S. (2007), US Laufzeit 112 Minuten, FSK 18, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 29.05.2008

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5.9
Kritiker
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6.3
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von Michael Haneke, mit Naomi Watts und Tim Roth

Funny Games U.S. ist das Remake des Films Funny Games aus dem Jahr 1997 – ebenfalls unter der Regie von Michael Haneke, prominent unterstützt von Naomi Watts und Eric Roth.

Man wählt eine Familie, und dann das erste Opfer. Dies sind die einfachen Regeln von Peter (Brady Corbet) und Paul (Michael Pitt), die Familien wie die Farbers in den Hamptons besuchen. George (Tim Roth), Anna (Naomi Watts) und ihr kleiner Sohn Georgie (Devon Gearhart) ahnen zunächst nicht, dass ihre idyllischen Sommerferien bald in einem Alptraum enden. Während Vater und Sohn das Segelboot zu Wasser lassen, bereitet Anna das Essen vor. Plötzlich steht Peter, der junge, sichtlich wohlerzogene Gast der Nachbarn in der Tür und bittet um ein paar Eier. Als er sie fallen lässt und neue verlangt, wird Anna stutzig. Bald taucht ein zweiter junger Mann auf – Paul. Aus dem scheinbar freundlichen Besuch wird ein offen perfider Machtkampf. Die beiden Eindringlinge fordern die Kleinfamilie zu einer eiskalten Wette auf: Entweder schaffen es die drei, sich innerhalb von zwölf Stunden zu befreien oder sie sind tot. Ein Spiel mit vollem Einsatz und unberechenbarem Ausgang.

  • Funny Games U.S. - Bild 52643
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Mehr Bilder (10) und Videos (1) zu Funny Games U.S.


Cast & Crew


Kritiken (13) — Film: Funny Games U.S.

Kubrick_obscura: CinemaForever

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Eine Kultur-Schock-Therapie reicht mir.

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NWO@Movie

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lol


fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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8.5Ausgezeichnet

«Funny Games U.S.» ist eine intellektuelle Auseindersetzung mit der Funktion und Wirkung von Gewaltdarstellungen. Die zurückhaltende Inszenierung und die überzeugenden Leistungen der Darsteller schüren aber auch die Emotionen.

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isinesunshine: isinesunshine.de

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3.5Schwach

In diesem Film findet sich keine schauspielerischen Leistung und bei Michael Pitt und Brady Corbet sucht man sogar das schauspielerische Talent vergebens. Die beiden wurden gecastet, um psychopathisch auszusehen - das tun sie und dafür müssen sie sich nciht anstrengen oder verstellen. Das Problem dabei ist, dass alles von Anfang an klar ist. Außerdem kann ich persönlich mit dieser Art von Psychopathen nicht wirklich etwas anfangen: sie machen es nicht spannend und weil der Ausgang der Geschichte durch ihre Neigungen sowieso klar ist, wird noch mehr Wind aus den Segeln genommen, was für einen Psychothriller absolut tödlich ist.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

HollyBlue

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das ist ein typischer film den man entweder hasst oder liebt. ich fand ich genial. aber man muss einfach der typ dafür sein. steht nicht jeder drauf.


Andy78

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Ganz sicher...Was für ein "Typ" muss man denn sein? ;)


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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5.5Geht so

Stanley Kubrick hat das in "Uhrwerk Orange" (1971) getan und Oliver Stone in "Natural Born Killers" (1994), hier freilich mit dem Makel der allzu starken Heroisierung. Und in "No Country for Old Men" (2007) haben die Coen Brothers die fatale US-Gewalt-Tradition erst unlängst auf hohem Niveau durchdrungen, ganz legitim in einen spannenden Thriller gekleidet. Demgegenüber wirkt Hanekes Film wie die puristische intellektuelle Fingerübung eines europäischen Künstlers, der die Amerikaner belehren möchte. Zart besaitete Menschen sollten "Funny Games" meiden; Pädagogen können lernen, dass Gewalt keine Bedingungen braucht.

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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7.0Sehenswert

Was Funny Games sehr gut macht, ist von Beginn an ein mulmiges Gefühl zu erzeugen und scheinbar harmlose Alltagsszenen bedrohlich aussehen zu lassen. Die benachbarten Villenbesitzer grüßen ein wenig zu verhalten. Der junge Mann, der bei den Nachbarn zu Besuch ist, und sich Eier aus der Küche borgen will, wirkt ein wenig zu nervös, und schnell wird auch dem Zuschauer, der den weiteren Verlauf der Geschichte nicht kennt, klar, dass hier irgendwas nicht stimmt. Der Film läßt sich aber viel Zeit dabei, und läßt den Zuschauer lange zappeln, bis die Geschichte in Fahrt kommt.

Über weite Strecken wirkt Funny Games wie ein Kammerspiel mit extrem ruhige Kameraeinstellungen. Selbst bei den wenigen Actionszenen bleibt die Kamera still, so dass ein Teil der Action immer wieder außerhalb des Sichtbereiches geschieht. Der Widerspruch zwischen elegischen Bildern und dramatischer Handlung ist sehr effektiv und schafft eine beklemmende Atmosphäre.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.5Sehenswert

Einer der nur denkbar schaurigsten Filme, packend inszeniert, stark gespielt, aber kaum zum Aushalten. Haneke hat seine beabsichtigte Wirkung erzielt.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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8.0Ausgezeichnet

Wenngleich einem die Dringlichkeit dieser Neuverfilmung, die mit dem Original fast Szene für Szene identisch ist, nie wirklich einleuchten will, hat das Thema an sich an Perfidität und Aktualität nichts verloren. Der an die Nieren gehende Horror entsteht nach wie vor durch den Mangel eines Motivs, das die zwei jungen Männer antreibt, gepaart mit der ungeheuren Brutalität, mit der sie zu Werke gehen. Ein Remake, das die Welt zwar nicht braucht, das einem trotzdem noch einmal vor Augen führt, was für ein brillanter Filmemacher Michael Haneke ist.

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CineKie: CineKie.de

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6.0Ganz gut

[...]Das Grauen kommt auf leisen Sohlen. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn abgesehen vom Vorspann wird auf Musik fast vollständig verzichtet. Dadurch wirkt das Geschehen unheimlich beklemmend und trostlos, was eine hervorragende Atmosphäre erzeugt. So man denn gewillt ist, sich darauf einzulassen. Denn über eines sollte man sich im Klaren sein: Einen actionreichen Thriller darf man nicht erwarten. Auch auf Blut muss der interessierte Zuschauer trotz der 18er-Freigabe verzichten. Die Gewalt wird ausnahmslos ausgeblendet und nur über die Gesichter der Darsteller zum Publikum transportiert. Und diese machen ihre Sache wirklich gut, wobei besonders Naomi Watts und Michael Pitt zu erwähnen sind.[...]

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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7.5Sehenswert

Wer die erste Version kennt, wird zwangsläufig vergleichen: Der Vergleich lässt viele kleine Unterschiede erkennen. Keineswegs sind die Einstellungen identisch, gelegentlich sind Winkel verändert, und auch die Differenzen bei Set und Kostüm frappierend und aufschlussreich – wenn auch wohl eher ein Thema für Filmseminare. Selbstverständlich sieht man den Film anders, wenn man das Vorbild kennt, man sucht förmlich kleine Unterschiede, und Haneke wäre nicht Haneke, hätte er derartiges Sehverhalten nicht mitbedacht.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.5Sehenswert

Es gibt Momente, in denen würde man am liebsten im Boden versinken. Egal ob man sich gerade blamiert hat und sich schämt, von einer anderen Person in Bedrängnis gebracht wurde oder ob es ganz einfach eine unangenehme Situation ist - der Mensch ist trotz aller Vernunft ein Gefühlswesen, das diese meist lieber nicht zeigt. Das weiß auch Haneke, und so bringt er im amerikanischen Remake seines eigenen Filmes gleich eine ganze Familie in emotionale Bedrängnis. Was als harmlose Nachbarschaftshilfe beginnt, schlägt spätestens dann um, wenn Paul (Michael Pitt) Ann (Naomi Watts) um die Eier bittet, die sie ihm nicht geben will. Das machte sie von Beginn an klar, sie bekommt nämlich Gäste und die würden Eier doch so gern zum Frühstück essen. So unsubtil und grobschlächtig Haneke seinen Film auch beginnt - hier sei nur der 'Kampf' Metal gegen Klassik genannt -, so beginnt sein Kammerspiel doch spätestens in der Küche, die gleichzeitig auch einen der Höhepunkte markiert.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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7.5Sehenswert

Hanekes Spiel besteht darin, dass er Ernst macht und seinen Zuschauern keinen Ausweg, keine Scherze, keine musikalische Ablenkung, keine einfache Lösung erlaubt. Dabei ist der Film alles andere als Realismus: Er spult sich selbst einmal zurück - gerade als etwas Hoffnung auf konventionelle Gerechtigkeit aufkommt. Die Akteure sprechen in die Kamera, direkt zum Zuschauer, der schon lässt mitgefangen ist in diesem Spiel.

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M. Klingbeil: filmfuchs.de M. Klingbeil: filmfuchs.de

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6.0Ganz gut

Haneke dreht seinen Film ‚Funny Games' noch einmal: Bild für Bild, ohne Hektik, mit international bekannten Darstellern und in englischer Sprache. Doch wer schon beim Original mit Ulrich Mühe und Susanne Lothar gelitten hat, der wird diese Intensität beim US-Remake nicht wiederfinden und kann sich diese Version eher schenken. Wie grausam und gleichgültig Menschen mit dem Leben anderer umgehen kann man ja fast wöchentlich in den Medien sehen. Dafür braucht es aber nicht dieselbe filmische Provokation wie vor 10 Jahren.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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2.5Ärgerlich

Gut gespielt und inszeniert, bleibt bei diesem Remake seines eigenen Films nichts das Haneke seiner Geschichte hinzuzufügen hat. Noch immer erzählt er eine freudlose Geschichte in klinisch kalten Bildern. Ergötzt sich am Sadismus und der Gewalt um sich im selben Moment über sein Publikum zu erheben und es anspucken, weil es seinen Film sieht. Hanekes Kritik der Gewalt war schon immer eine verlogene und fadenscheinige, weil er letztlich lustvoll praktiziert, was er den Zuschauern vorwirft. Funny Games bleibt ein auch in der US-Fassung ein Film für elitäre Masochisten, der einen mit der Frage zurück lässt, ob man mit einer halben Stunde im S/M-Studio nicht besser bedient gewesen wäre.

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Kommentare (137) — Film: Funny Games U.S.


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kevin.buckow.1

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

dieser film is einfach genial und zeigt wie realistisch Gewalt sein kann ich fand den film sehr realistisch anders als andere horror filme bis auf das wo die zeit zurück gespult wurde der film geht auch an die nerven und dann das ende ich mag das man weis es geht weiter doch man sieht es nicht mehr was ich aber ziemlich krass fand is das der junge mit der schrot abgeknallt wurde das fand ich schon ziemlich heftig hätte nich sein müssen aber naja trotzdem alles in allem ein sehr guter film

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Secunda

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dieser Film macht mich immer wieder fertig. Wie der Regisseur leichtfertig mit den Gefühlen der Zuschauer spielt und IMMER WIEDER das Böse doch gewinnen lässt. Echt total unbefriedigend. Dabei war es wärend des ganzen Filmes mein größter Wunsch das diese zwei ****** endlich mal eine Abreibung bekommen!!!!

Vor allem Dingen das Ende macht einen absolut sprachlos und hinterlässt definitiv ein Gefühl der Unruhe und Angst.

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Clubgeist

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Bewertung7.0Sehenswert

Das Original konnte ich mir nicht antun. Die Dialoge grauenhaft, gezwungen, der Akzent - igitt. Das Remake um Längen besser.

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Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Stell dir vor es klingelt an deiner Tür und zwei nett aussehende höfliche Typen bitten um Einlass.Stell dir vor wie sie dich und deinen Partner lächelnd zu etwas zwingen oder sie fügen dir böse Schmerzen zu.Und alles im höflich Ton,sehr wohlerzogen und dennoch die absoluten Psychopaten.Das ist Funny Games U.S.Sollte man gesehen haben.Ist nie langweilig.Und immer lächeln ;-)

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the assassin 666

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1A Schockgarantie auf sehr böse und subtile Art. Schön das dir der gefällt. :)


TheAvenger68

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Ein Schlag in die Magengrube !


Rob Stark

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Bewertung5.0Geht so

Die beiden jungen Psychos, machen den Film sehenswert. Tim Roth ist leider nur "okay". Aber es gab mir ein Paar Szenen, die mir überhaupt nicht gepasst haben. Z.B. als die Zeit zurückgespult wurde. Irgendwie hat das alles kaputt gemacht. Trotzdem sind e snoch 5P geworden.

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Nevica

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Bewertung6.0Ganz gut

Diese Version von "Funny Games" ist ganz nett, kommt an das Original aber natürlich nicht heran! Vieles wirkt (wie so oft) "amerikanisiert" & überzogen - es ist mir sowieso völlig schleierhaft, wieso hervorragende Filme immer wieder durch sog. "Neu-Interpretationen" verunstaltet werden müssen... In der Regel meide ich Remakes, diesen habe ich mir nur angesehen, weil Michael Pitt mitspielt, welchen ich als Schauspieler sehr schätze und der hier wieder eine gute Leistung abliefert.

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Denizx29

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So - nachdem ich vor längerer Zeit Funny Games U.S. gesehen hatte habe ich nun auf Anraten eines Kollegen Funny Games (1997) mir angeschaut. Da ich den Film zwar nicht schlecht fand, aber Funny Games U.S. leicht besser in Erinnerung hatte habe ich unmittelbar im Anschluss Funny Games U.S. mir angeschaut, um den direkten Vergleich zu haben. So richtig glücklich bin ich nicht über die investierten ca. 4 Stunden, aber was tut man nicht alles für die Filmwissenschaft und einen direkten Vergleich ;-).

Vorab:

Funny Games U.S. ist eine nahezu exakte Kopie von Funny Games. Realistisch geschätzte 99 % der Dialoge und der Handlung der Protagonisten sind exakt identisch, der neue Film spielt ca. 10 Jahre in der Zukunft und in den USA (Original wohl irgendwo in Europa), die Gebäude und die Landschaft weichen geographisch bedingt leicht ab, aber selbst die sind nahezu identisch in beiden Filmen.

Was ist unterschiedlich?

Man merkt, dass Funny Games U.S. der zweite Versuch des Regisseurs ist. Obwohl eine exakt Kopie angestrebt wurde, sind einzelne von mir als ungünstig in Funny Games (1997) wahrgenommene Sequenzen leicht modifiziert worden. So sind bspw. bestimmte Bewegungsabläufe leicht modifiziert worden, die Reaktion der Opfer wirkt leicht feingeschliffen (während Mühe bspw. im original sich aufgrund eines gebrochenen Beins überhaupt nicht bewegen konnte, kann Tim Roth wenigstens auf dem gesunden Bein sich hüpfend bewegen).

Auch wirken die sadistischen "Täter" in der neuen Version leicht dominanter in bestimmten Situationen, sodass die Ohnmacht / Handlungsunfähigkeit der Opfer leicht glaubwürdiger wirkt. Während bspw. im Original in der Sequenz, wo die Nachbarn mit dem Boot vorbeischauen es für den Zuschauer bzw. für mich unglaubwürdig wirkte, warum denn keinerlei Hilfeersuchen durch die Mutter erfolgt ist, ist in der neuen Version die Überlegenheit des Täters klar erkennbar - er gibt in der Situation der Mutter überhaupt keine Chance, einen klaren Gedanken zu fassen und sich zu äußern. Der Zuschauer erwartet nicht, dass ein solcher Versuch erfolgreich gewesen wäre.

Auch wirkte in der Originalversion der "zweite Täter" zu schwach - es kam nicht glaubwürdig rüber, warum das Paar als es alleine mit ihm zu Hause war während der Andere nach dem Jungen gesucht hat keinerlei Versuche unternommen hat, die Situation in den Griff zu bekommen. In der neuen Version wirkt der "zweite Täter" wesentlich stärker, sodass der Zuschauer von vornherein einem solchen Versuch keine Chance auf Erfolg einräumt.

Darüber hinaus merkt man der neuen Version auch an, dass in ihr mehr Geld steckt.

Wenn man davon absieht, dass die erste Version das Original und die zweite Version die Kopie ist, so ist die neue Version mMn um 1,0 Punkte besser, weil sie einfach feingeschliffener ist, sie die qualitativ bessere Produktion (mehr Geld investiert) ist und auch die Schauspieler sympathischer (Opfer - Roth und Watts sind ein sehr angenehmes Paar) bzw. souveräner (Täter - insbesondere Michael Pitt spielt genial) sind.

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DKennyK

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Bewertung7.5Sehenswert

Wer bei »Funny Games U.S.« einen Splatterfilm erwartet, wird warscheinlich enttäuscht werden, da tatsächliche Gewaltdarstellungen nicht im Film vorkommen.

Obwohl ich mit etwa diesen Erwartungen herangegangen bin, hat mich der Film vollends überzeugt. Die Kritik am Voyeurismus und der Unterhaltungsgier des Zuschauers ist perfekt umgesetzt. Insbesondere die immer wieder auftretende Durchbrechung der vierten Wand hat mir besonders gut gefallen und war zudem auch sehr humoristisch inszeniert, sodass ich viel mehr lachen musste als das mich das Dargestellte abgeschreckt hätte. Davon ab ist »Funny Games U.S« auch spannungsgeladen aufgebaut und besonders Michael Pitt spielt großartig und ist mit die sympathischste Figur des Films (auch die deutsche Synchronstimme passt perfekt).

Ein toller Film mit doppeltem Boden und großflächig sehr unterhaltsam gemacht.

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DKennyK

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Also hast du nur das Original gesehen? Ich habe die Version von 1997 nicht gesehen, vielleicht ist es dort verstörender dargestellt.


Baumkopf Holzfaust

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yip. Lieblingsfilm meines Ethikprofs


Ralf In

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Bewertung3.0Schwach

Brutal ist der Film und auch nichts für schwache Nerven! Aber "langweilig" für Kenner! Alles schon mal da gewesen! Ist mir schleierhaft, wie der mit Preisen überschüttet werden konnte. Für nen "Thriller/Psycho" Fan BluRay Abend ok....ansonsten ärgerlich!

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Boogers666

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Bewertung7.0Sehenswert

FILM ABEND 1
FILM NR. 2: FUNNY GAMES (enthält Spoiler)

Nun ist es 23:00 Uhr und der zweite Film des heutigen Abends wird eingelgt...
Funny Games! .. Ich hatte viel von dem Film gehört und eigentlich ausschließlich positives
und ging wir gingen beide mit hohen Erwartungen an den Film heran...
Nach 20 min.:
"Hmm der Film entwickelt hat sich ganz interressant entwickelt und scheint richtig genial zu werden, mal sehen was noch kommt..."
Nach ca. 45 min. : "Oh mein Gott was schau ich mir hier gerade an??, im Vergleich zu anderen Psychoterror Filmen ist Funny Games die reinste Schlaftablette... und warum um alles in der Welt redet der eine Kerl immer in die Kamera...??"
Nach ca 60 min: "Ähhh wars das jetzt etwa..?, echt jetzt?, das Kind ist tot die Möreder sind weg und das einzige was der Frau einfällt ist es doch tatsächlich den Fernseher auszuschalten, also bitte..."
Nach ca. 75 min: "Ok die Mörder kommen ja doch wieder, wer hätts gedacht ;P, vielleicht passiert ja noch was, was mich vom Hocker haut...
Nach ca. 80 min:" Was was das???? ,also jetzt hat sichs der Film komplett bei mir verschissen, der Kerl kann aufeinmal die Zeit zurückdrehen..."
Nach dem Film: " Ok alles nochmal Revue passieren lassen... Anfang war sehr interressant, Mittelteil dann etwas langweilig und gegen Ende wurds mir dann echt etwas zu sehr abgespact wobei die letzte Szene echt wieder richtig geil war. Wie bewert ich den Film am besten... Boah ich hab keine Ahnung was ich von dem Film halten soll...an sich würd ich ihm nur 5,6 Punkte geben , hmm ok mach ich das vorerst mal so...
20 min nach dem Film fand ich einen Artikel im Internet der sich mit dem Film Funny Games beschäftigt, darin las ich folgendes:
"Der Film geht im Endeffekt darum, wie wir heutzutage Filme gucken.
Es ist ziemlich viel Gewalt drin, aber die beiden bleiben immer total nett und freundlich -> Gewalt wird Normal
Der Sohn wurde erschossen -> Die Mutter kümmert sich erstmal um den Fernseher
Die Killer sind mal ne Zeit lang nicht da -> Film wirkt langweilig
Da sich das alles also auf einer Art Metaebene abspielt, und die Sache mit der Fernbedienung ergo auch auf dieser Ebene spielt, macht es durchaus Sinn. -> Wenn etwas nicht gefällt, wirds halt geändert.
Und das Gespräch am Ende hängt auch mit der Beziehung zwischen Film und Zuschauer zusammen."
Und auf einmal hab ich die Mesagge des Films kapiert... ich dachte nochmal über alles nach und Baam! es macht wirklich Sinn und dieser Film ist mehr als nur ein Psychothriller sondern er ist eine Kritik an unserm Sozialverhalten und den Umgang mit den Medien heutzutage und das hat mich dann echt ziemlich vom Hocker gehauen. Es kann natürlich sein, das ich mir das alles nur einbilde damit mir der Film gefällt und vielleicht war es acuh gar nicht Hanekes Absicht, diese Mesagge rüberzubringen, sondern vielleicht wollte er nur einen Psychothriller drehen... ich weiß es nciht aber ich bin mit dieser Interpretation vollkommen zufrieden und ich werde mir den Film nocheinmal ansehen und dann mehr auf solche Signale achten... Vielleicht geb ich ihm dann ja noch mehr Punkte. Denn Funny Games ist etwas besonders wenn auch auf seine eigene Art und er sticht definitv aus diesem ganzen Torture Porn Einheitsbrei heraus...

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mondauge

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"Die Mutter kümmert sich um den Fernseher" ist missinterpretiert. Sie hat so einen großen Schock dass sie erst einmal 8 Minuten lang nichts tut. Sie steht unter dermaßen viel Stress, dass sie nach dieser Zeit erst einmal Störfaktoren ausschalten muss um zur Ruhe zu kommen und da ist nunmal der tösende Lärm von vorbeifahrenden Autos in einem Autorennen für Frauen ein besonderer Stressfaktor.


Boogers666

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Auch gut möglich, aber du kannst Hanekes Absichten im Film damit nicht klar belegen..ich habe ja auch nicht behauptet, das die Interpretation richtig ist sie hat mich einfach nur zufrieden gestimmt :P


A.V.

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Bewertung7.0Sehenswert

Extrem anstrengender und nerviger Film.
Bei der Szene mit der Fernbedienung hab ich nen Rappel gekriegt.
Ich weiß schon was der Film verkünden will. Aber wenn man das verstanden hat und den Film trotzdem scheiße findet, scheint sich die Message um zu drehen in
"Ich bin ein Drecksfilm, aber du wirst mich weitergucken und ich lach dir dabei ins Gesicht und du musst es ertragen, weil du jetzt nicht mehr abschalten kannst. Ha genatzt!". Und das ist extrem ärgerlich. Da wird man schön dran gekriegt.

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A.V.

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Hab deinen Kommentar gesucht und gefunden.
Wir haben das gleiche erlebt ;)


N. Hornblower

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:)


Vellocetta

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Bewertung7.5Sehenswert

Nach gründlicher Überlegung ziehe ich meine Kritik nochmal komplett zurück um eine neue zu schreiben.

Ich mäkele nach wie vor ein wenig an der Umsetzung rum, jedoch lieferte mir der Film soviel Stoff zum nachdenken, das ich ihn besser bewerte.

Random Thoughts:
irgendwie ist der film schon interessant, wenn man sich näher damit befasst...
ich hatte zuerst, als ich das erste mal davon hörte, einen slasher erwartet. Das es keiner ist, war mir dann vorm ansehen schon klar.
im prinzip ist es ein porttrait zweier unüblicher psychopathen - man will keine gepflegten, höflichen jünglinge morden sehen. "DER" Psychopath muss dreckig und gemein und am besten noch wild und bärtig sein - so will 'man' das haben.
mörder sollen wie mörder aussehen.
Klischees sind in dem film völlig auf den kopf gestellt.
die beiden täter sind ja sogar eher eine art sympathieträger, man identifziert sich mit ihnen eher als mit der absolut austauschbaren 08/15 familie.
man will sie morden sehen - nicht wie in den meisten filmen wo man mit den opfern fiebert und die Täter bestraft sehen will.

Das waren so meine Random Thoughts zum Film. Anscheinend soll er ja genau diese Wirkung haben - uns soll bewusst werden, wie geil wir eigentlich auf Gewalt und Mord sind und wie wenig wir uns eigentlich mit den Opfern befassen. Peter und Paul wissen zu faszinieren - ich zumindest würde gerne mehr über sie erfahren.

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TheAvenger68

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein ganz fieser Schlag in die Magengrube !!!

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AlexanderDeLarge

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film scheint ja eine knallharte Horrorshow zu sein... empfindet ihr wirklich so oder sagt ihr das nur, weil man es von euch erwartet? Beim Unfall glotzen ja bekanntlich alle hin, außer natürlich man selbst?!
Früher sind wir in den Wald gegangen, haben den Hasen mit Händen und Zähnen gerissen und roh gegessen. Okay, ganz früher^^. Heute kochen wir das Vieh, machen vorher ein bisschen Salz drauf und benutzen dann Messer und Gabel, vielleicht läuft bei euch nebenbei auch kultivierte Dinnermusik. Bleibt es nicht trotzdem die gleiche Sache? Und warum nennen wir das eine dann Barbarei und das andere Zivilisation? Der Mörder hat stinkende Zottelhaare, Dreitagebart, lange Fingernägel und gelbe Zähne. Er ist ganz sicher ungebildet, unkultiviert, meistens fremdländisch^^, er ist laut und jähzornig, unbeherrscht, schreiend, spukend und wütend, eigentlich ist er mehr Tier als Mensch... so passt das in unser Konzept. Aber Doktor Lecter hat all diese Eigenschaften nicht und deswegen zaubert diese Figur auch dem überzeugten Pazifisten ein Lächeln aufs Gesicht. Gutaussehende Straftäter bekommen vor Gericht die geringere Haftstrafe. Aus Barbarei wird Zivilisation. Nicht das WAS ist entscheidend, sondern das WIE. Die Protagonisten tragen blütenweiße Hemden, sie haben weiche, fast kindliche Gesichtszüge, sie drücken sich gewählt aus, sind über alle Maßen höflich, sie wissen einen hervorragenden Golfschläger zu schätzen und achten bei ihrem Gemetzel darauf, dass kein Blut auf den Teppich klopft. Die Gewalt wird hier von ihrem Beiwerk befreit, sie kommt nicht animalisch daher und deshalb ist sie ziemlich leicht zu konsumieren. In der Kunst ist eine solche ästhetisierte Gewaltdarstellung üblich und auf diese problembehaftete Tatsache wollte Haneke hinweisen. Deswegen auch die Nummer mit der Fernbedinung, der Zuschauer ist längst nicht mehr auf der Seite der Opfer, er will die Opfer leiden sehen, so hart es klingt. Wir natürlich alle nicht, nur die anderen, die die Dexter und Saw und so gucken^^. Sind wir jetzt alle schuldig und schlechte Menschen? Haben wir einen Gewaltfetischismus? Nein, weil diese "Show" halt mit echter Gewalt nichts gemein hat. Nur ist es gefährlich den Unterschied nicht zu kennen.
Schaut euch mal Tears of Gaza an, handelt sich um eine Kriegsdoku, da hat man echte Gewalt und die löst nur eines aus, Angst.

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NWO@Movie

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Bewertung6.5Ganz gut

Ein dickes Stück Voyeurismus.

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styx.canomo

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Bewertung4.5Uninteressant

ich empfehle das "pure" österreichische original, das ist in allen belangen besser, auch wenns vom gleichen regisseur ist.

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Geralt von Riva

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das original ist doch genau die gleiche prätentiöse kacke


styx.canomo

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also ich mags^^


Thomas Hetzel

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Bewertung4.5Uninteressant

Ein total kranker Film und ziemlich hirnlos. Ich meine, was sollte diese dumme Szenen mit der Fernbedienung? Einfach nur bescheuert.
Schade, ansonsten war die Story nicht schlecht und auch die Schauspieler waren gut, leider hat die von mir eben erwähnte Szene und die Tatsache, dass es an Spannung fehlte den Film so ziemlich zerstört.

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Haschbeutel

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Die Szene war dafür gedacht, die "vierte Wand" zu durchbrechen und das kurz aufkeimende, klischeebehaftete "jetzt wird alles gut" Gefühl zu untergraben. Ich sage das nur ungern, aber wenn du das nicht verstanden hast, was die Szene sollte, dann ist der Film definitiv nicht bei dir angekommen :)


Thomas Hetzel

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Nein, der Film ist definitiv nicht bei mir angekommen. Ich hätte es auch lieber gesehen, wenn Naomi Watts die beiden kranken Schweine ins Jenseits befördert hätte, den die beiden gingen mir ziemlich auf den Keks.


the assassin 666

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Michael Hanekes US-Remake von seinemgleichnamigen österreichischen Schocker ist wie der Originalfim harter Tobak, der einen psychisch weiter fürht als man es als Zuschauer haben möchte, ein seelisch grausamer Film der eben weil er kaum brutale Szenen zeigt es ist und sind mehr die absulot kaltblütigen und abgebrühten 2 Burchschen die so aus Jux und Tollerei ein paar Menschen töten.
Ein harter Schocker der den Namen Terrorfilm verdient hat, aber wegen seiner Bosheit und wegen dem Ende nur ein Film für Leute mit starken Nerven.

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the assassin 666

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Ich glaube da wollte jemand Grenzen überschreiten, puren Terror schaffen und damit seht ich habe DEN ärgsten Schocker aller Zeiten gedreht,.... ich glaube das wollten die Macher in dem fall Haneke erreichen.
Dir gefiel er nicht oder.


Baumkopf Holzfaust

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Es fehlt mir an Sinnhaftigkeit. Er wirkt, keine Frage. Es stellt sich aber die Frage, was das sollte.


Reaper13

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Bewertung9.5Herausragend

Wäre fast Lieblingsfilm geworden, leider wurde die Gewalt ja nicht gezeigt. Troztdem super Film. ;)

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Velly

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Daran machst du die Qualität eines Filmes fest... aha.


Reaper13

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Jo, Problem damit? ^^


timcky

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich verstehe weder die Intention der Filmemacher noch der zwei Killer-Jungs. Auf der Welt gibt es ja schon fertige Menschen, aber die zwei sind doch zu sehr gezeichnet. Obwohl die Schauspieler ihr Ding sehr gut durchziehen. Auch Watts und Roth sind toll.

Der Film versucht einiges anders zu machen, als andere Filme in dem Genre. Was aber nicht immer gelungen ist. Der mehrminütige One-Shot ist zwar ganz nett, zieht aber die Spannung unglaublich raus. Wenn der Antagonist mit dem Zuschauer spricht, kommt mir das eher befremdlich und unnötig vor, als irgendwie innovativ. Wenn jede Außenaufnahme im Dunkeln eine statische Aufnahme ist, ist das vielleicht ein Stilmittel, aber kein effektives. Und wenn zurückgespult wird, weiß ich nicht wieso.

Was man echt sagen muss ist, dass ich das Gefühl hatte Naomi Watts musste wirklich eine Menge mit sich anstellen lassen. Ich hab ihr das Leiden mehr als abgenommen.

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