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Funny Games

Funny Games (1997), AT Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Drama, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 11.09.1997


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7.2
Kritiker
42 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3
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4042 Bewertungen
128 Kommentare
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von Michael Haneke, mit Susanne Lothar und Ulrich Mühe

Eigentlich sollte es für das Ehepaar Georg (Ulrich Mühe) und Anna (Susanne Lothar) sowie deren gemeinsamen Sohn Schorschi (Stefan Clapczynski) ein fröhlicher Familienurlaub werden. Die Idylle am See wird aber jäh unterbrochen, als die beiden jungen Männer Peter (Frank Giering) und Paul (Arno Frisch) plötzlich vor ihrer Tür auftauchen. Was mit einem “Wir wollen uns nur ein paar Eier leihen” anfängt, wird zu einem sadistischen Spiel, dessen Spielregeln Peter und Paul diktieren. Und für die beiden sind es lediglich Funny Games.

Hintergrund und Infos zu Funny Games

Regisseur Michael Haneke schuf mit Funny Games einen Film, der sich zwar wie ein Horrorfilm anhört, seine Grausamkeit jedoch fast ausschließlich aus dem zieht, was er nicht zeigt. Premiere feierte Funny Games im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes, bei dem das Werk für eine Goldene Palme nominiert wurde. Einige Kritiker befanden Funny Games jedoch als unerträglich, so dass sie vorzeitig die Filmvorführung verließen. Zehn Jahre später führte Michael Haneke Regie bei dem US-amerikanischen Remake Funny Games U.S., welches zwar eine exakte Kopie der Vorlage war, an den Kinokassen jedoch gnadenlos floppte. (GP)

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: Funny Games

SoulReaver: CinemaForever, D3M

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8.0Ausgezeichnet

[...] „Funny Games“ geht sogar so weit, dass er in seiner Prämisse wohl auch der einzige Film ist, der eigentlich nicht gesehen werden möchte, eben weil er mit genau den Mechanismen spielt, die das Genre seit jeher frönt, diese aber in ihrer medialen Brisanz auch demontiert, während der Zuschauer gleichzeitig zum Komplizen gemacht wird; schließlich wird doch nicht abgeschaltet, egal wie konkret die beiden jungen Männer die direkte Interaktion mit dem Zuschauer suchen und ihn damit herausfordern – Paradox, aber ungemein effektiv. Da kann man Haneke natürlich wieder den abgedroschenen Oberlehrer mit lächerlicher Didaktik vorwerfen, aber der erzürnten Widerhall, den Haneke dank „Funny Games“ bereits zu genüge erfahren musste, ist doch eigentlich Bestätigung genug. [...]

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 21 Antworten

SoulReaver

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Danke, sikk.


Gottesgleicher

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Naja, ich habe nicht abgeschaltet, weil ich am Ende sehen wollte, wie die Kinder noch bestraft werden. Das ist eine völlig andere Intention, als dass man den Film guckt, weil er lediglich die Qualen von Menschen zeigt. Desweiteren kann man mit solchen Aussagen natürlich auch alles legitimieren. Am Besten machen wir gleich eine Fernsehschau mit echten Morden. So wird der Zuschauer noch mehr herausgefordert und kann sein Verhalten noch besser reflektieren. Noch paradoxer, aber noch effektiver. Der Film ist nichts weiter als ein nachgestellter Snufffilm, dem Motive und Hintergründe von Gewalt nicht interessieren und wo es nur um schockierende Momente und das konkrete Zeigen von größtem Leid andere Menschen geht.


Oceanic6: CinemaForever

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1.0Ärgerlich

Haneke will Lehrer sein, den Moralprediger spielen. Soso! "Funny Games" ist letzten Endes aber nicht mehr als ein perverser Thriller, der den Zuschauer gerne als Voyeur entlarven möchte, aber spätestens dann an diesem Versuch scheitert, als einer der Täter das erste Mal direkt per Blick in die Kamera mit dem Zuschauer kommuniziert. Das ist an Plattheit nicht mehr zu überbieten, und so entwickelt sich Hanekes Aufklärungskino spätestens nach 30 Minuten zur unnötigen, stinklangweiligen Genrekost, die wohl nur gefeiert wird, da sich im deutschsprachigen Raum mal jemand getraut hat dermaßen die Grenzen zu überschreiten. Kontroversität um der Kontroversität Willen, welche nur Aggressionen schürt. Verachtenswert und vergessenswürdig !!

14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 19 Antworten

Henry Spencer

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Ich hab grad Sucker Punch gekuckt und hab jetzt irgendwie das dringende Bedürfnis mich von Haneke mit dem Rohrstock züchtigen zu lassen! :)


movie.max

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Wenn du 'Sucker Punch' auch noch gut fandest, dürfte dich jeder mit einem Rohrstock züchtigen! ;)


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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3.0Schwach

Wie schon in "Bennys Video" verteufelt Haneke alles, was seinen kleinbürgerlichen Radius zu übersteigen droht (Heavy Metal = böse, und überhaupt: das Fernsehen ist doch schuld!), hebt den Zeigefinger hier und schwingt die Moralkeule dort, und immer geht es um die böse Gewalt, die er – und das ist weiterhin sein Denkfehler – nicht trennen mag zwischen realer und medialer Ausprägung. Sein aufgesetzter Killer-Monolog am Ende verdeutlicht das noch einmal, falls man es bis dato trotz ständiger Publikumsinteraktion des Mörders (ja, er grinst immer wieder in die Kamera, spult die Handlung sogar zurück – wie findig!) nicht kapiert haben sollte, wenn es heißt, dass Fiktion und Realität ja irgendwo doch das gleiche seien. Das ist natürlich berechenbar, vor allem aber ist es nicht richtig, es ist sogar so sehr falsch, dass Haneke mit diesem missverstandenen Film den eigentlichen gefährlichen Beitrag zur Mediengewalt liefert. Und dabei ist das nicht einmal ein Film, sondern nur eine ekelhafte Versuchsanordnung.

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

BlackEaster

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John Zorn ist kein Heavy Metal.
Was ihr da hört ist Free Jazz.
Banausen!


Nutella?!!

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- wo ist John Zorn?!


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Haneke kommentiert die Gewalt in den Medien – speziell die Gewalt im Kino – mit einem Gegenentwurf: Blutige Handlungen finden fast nur im Off statt, dafür werden Reaktionen und Auswirkungen mit einer Beharrlichkeit eingefangen, die gewollt auf Unerträglichkeit abzielt. Der betont realistisch dargestellten Familie wird das Gewaltkino gegenübergestellt, personifiziert in einem stereotypen Duo, den beiden jungen Herren, die sich mal Peter und Paul, mal Tom und Jerry, mal Beavis und Butt-Head nennen, die nur leere Hülsen sind und keine Motive mitbringen, sodass man sie mit beliebiger Fiktion „füllen“ kann. So verlagert Haneke typische Schwerpunkte und zeigt mit dem Finger auf die Leute, die sich den Film ansehen. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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10.0Herausragend

Die Kraft der Gedanken setzt Haneke hier ein, denn die eigentliche Gewalt findet außerhalb der Sichtweite statt und trotzdem wirkt "Funny Games" wie ein brutales Stück Drama und wer denkt es gäbe Hoffnung hat eh nie richtig aufgepasst, bei diesem überspitzten und medienkritischen Film, dessen Bosheit nur noch durch seine Ausweglosigkeit übertroffen wird. Eine überaus wirksame Anklage gegen die Banalität der Gewalt. Ein Meisterwerk, das man nicht ansehen, sondern nur aushalten kann.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] „Funny Games“ ist ein Film, der schwer zu ertragen ist, zeigt er doch auf, wie verletzlich unsere heile Welt von einer auf die andere Sekunde sein kann. Es ist sicherlich ein Film, ohne den die Welt sich trotzdem weiter drehen würde. Aber meiner Meinung nach hat diese realistische Darstellung von Opfern, die Konfrontation des Zuschauers mit der intensiv dargestellten Hilflosigkeit, mehr Daseinsberechtigung als so mancher „Saw“-Abklatsch.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (122) — Film: Funny Games


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Gottesgleicher

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Gewalt hat kein Motiv? Natürlich... Werfen wir einfach mal sämtliche psychologischen Erkenntnisse der Menschheitsgeschichte über Bord und tun so, als ob es emotionslose, völlig schuldunfähigfühlende Kinder gibt, die dann doch irgendwie Spass an Grausamkeiten haben. Ein Fantasyhorrorfilm der sich hinter einem möchtegern anspruchsvollen Drama versteckt und dabei einfach nur stupide, menschenverachtende Brutalität zeigt und sich dabei noch an ihr ergötzt. Halten wir doch möglichst lange auf die Gewalt drauf, zeigen größte Gefühle und wollen damit Niveau erreichen. Leider geht es einfach nur darum, die Qual anderer Menschen zu zeigen. Ohne Hintergedanken oder wenn dann auf Grund lauter pseudointerlektuellen Anspielungen wie "Hey Du kannst auf dem Videorecorder zurückspulen". Die Hohe Qualität der Schauspieler schafft es, dass man diesen Film schockierend und aufwühlend findet. Langweilig ist dieser Film sicherlich nicht. Auch trägt die Hoffnung, dass diese zwei Kinder (bzw. Aliens weil sich höchstwarscheinlich noch nie ein Mensch so verhalten hat) irgendwie bestraft werden, den Film. Ansonsten ähnelt der Film jedoch lediglich der primitiven Nachstellung eines Snufffilms mit äußerst fragwürdiger Intention. Was auch zeigt: Nur weil ein Film bewegend oder gut geschauspielert ist, muss er nicht gut oder gar nievauvoll sein. Nein, dieser Film will einfach nur Qualen und Leid zeigen und ist ein abstumpfendes Machwerk.

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Curryman1312

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wenn ein Kumpel mit neuer Freundin, die man selbst noch nicht kennt, den Film anschaut, einfach mal am nächsten Tag nen Kumpel schnappen, zu zweit bei ihr klingeln und nach Eiern fragen..
;)

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Curryman1312

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Sure xD
Aber vorher abklären, dass die Alte nicht durchgeknallt ist, am Ende hat sie nen Base hinter der Tür ^^


Andy Dufresne

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:D


Mac_C_Tiro

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Bewertung5.0Geht so

Da war mal ein böser Sadist/Masochist namens Mac, der wollte mal wieder richtige Qualen sehen und böse sadistisch über die Pein schwacher Sympathieträger lachen und sich danach seinem Tun schämen, also sah er sich endlich einmal "Funny Games" an. Der sanftmüttige, intellektuelle Antigewalt- Onkel Haneke hats ihm dann auch kräftig gegeben. Er hat 2 böse Ösi Jungs (von denen einer absurderweise an "Luwig Thoma" ala Hansi Kraus erinnert) auf eine arme nette Familie hetzt und sie dann auch noch alle paar Minuten durch die 4. Wand mit dem bösen Mac kommunizieren lässt. Das der böse Sadist/Masochist, als den sich der Zuschauer (hier nur zufällig "Mac" genannt) ja zwangsläufig begreifen soll, schon bei diesem ersten Einbruch durch die 4. Wand weder geschockt noch angeekelt sondern höchstens genervt ist, das kann sich Gutonkel Haneke nicht vorstellen. Auch das besagter Zuschauer nun beginnt alle Logikfehler im Film zu zählen und auf stolze 21 kommt hätte er wohl nicht erwartet.... Tja, Soa Pech aber auch!

Was als immerhin durchschnittlicher Psychothriller mit gerade noch erträglichen Logikbrüchen beginnt, und von Haneke natürlich als oberlehrerhaftes Traktat über die Unmenschlichkeit des Konsums von Gewalt und der medialen Inszenierung Selbiger gedacht war, degeneriert leider genau ab dem ersten druchbrechen der 4. Wand zur Farce. Der Regisseur mag es als Versuch sehen die Gesellschaft im Allgemeinen und den Zuschauer (Mac) im Besonderen, bei dem blutlüsternen schockgieringen Konsum von Gewalt zu schulmeistern und der Freude am Leid anderer zu überführen, doch letztlich gelingt ihm dies nur bei sich selbst. Bloßgestellt wird hier keine Gesellschaft die Terror zum Konsumgut pervertiert hat und auch kein Zuschauer der sich in die Mittäterrolle gedrängt fühlt, sondern lediglich der Initiator, welcher einem Cäsaren gleich Blut und Abschäu, Erniedrigung und Gewalt in die Arena entsendet. Jeder andere rehabilitiert sich schon durch das bloße Durchschauen und ablehnen des Machwerks. Herrn Haneke sei angeraten zwischen realler Gewalt und inszeniertem Phantasieterror unterscheiden zu lernen. Und zwar nicht nur rein intellektuell, sondern emotional, strukturell.. ja geradezu instinktiv. Wenn er das mal irgendwann schafft erkennt er vielleicht wie sehr er hier seine Zeit vertan hat.

Was "Funny Games" in meinen Augen rettet ist nicht der Thrill und der Spannungsbogen oder gar die hehre Idee einer Studie medialer Gewalt, es sind die Darsteller. Alle agieren glaubwürdig und spielfreudig und verleihen dem ganzen die Anziehungskraft die es braucht um bei Hanekes 2 Min. Standbildern nicht entnervt das Handtuch zu werfen.

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uncut123

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Bewertung7.5Sehenswert

das cover mag ich zu gerne...

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laya.omen

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beängstigend!!

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uncut123

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lol


Kai_Asmus

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Bewertung10.0Herausragend

Funny Games ist für mich der beste Homeinvasion-Film. Extrem dichte Atmosphäre, super Schauspieler und die Interaktion mit dem Zuseher machen Funny Games zu einem pervers, genialen Erlebnis der wirklich sehr üblen Art! GEIL!

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Grambambuli

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...und der Ösi-Akzent ist noch die Sahnehaube auf der ganzen Bösartigkeit. ^^


Kai_Asmus

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Exakt!


pischti

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Bewertung7.0Sehenswert

"Funny Games" war jetzt neben "Das weiße Band" und "Cache" mein dritter Haneke und auch hier erkennt man in der ein oder anderen Szene seine Handschrift. "Funny Games" ist ein bitterböser Psychothriller, der erschreckend real wirkt und vor allem mit seiner völligen Unverblümtheit dem Zuschauer die Sinnlosigkeit von Gewalt fast schon penetrant in den Rachen stopft. Düster, spannend und durchaus ganz ordentlich gespielt ist dieser Film außerdem völlig abseits des Mainstreams, denn genrespezifische Filmelemente, was z.B. das Ende angeht, gibt es hier nicht. Haneke trifft mit seinen Bildern und vor allem mit seinem zielstrebigen und kompromisslosen Ende voll ins Schwarze, auch wenn es dem ein oder anderen etwas flau in der Magengegend werden wird. Neben "Absolute Giganten" der zweite Film den ich mit Frank Giering gesehen habe, der leider viel zu früh verstorben ist. Allerdings kann ich mit einer für Haneke typischen Art seine Filme zu drehen nichts anfangen, seine manchmal endlos wirkenden Aufnahmen. Diese Szenen in denen über 1 oder 2 Minuten z.B. einfach nur jemand auf der Couch sitzt und sich nicht bewegt, foltern meine Geduld ab und zu erheblich ^^

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pischti

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@Uwe

Original ist meist besser, bis auf diese ganzen Originale aus dem asiatischen Raum (Ausnahme "Oldboy"). :D


cpt. chaos

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Stimmt soweit, wobei ich mir besagten "Oldboy" seit Jahren mal wieder ansehen will, da der Streifen mich auf Anhieb nicht so recht überzeugen konnte - eine bescheidene 5er-Bewertung gab es meinerseits...


bambino

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So lustig war der gar nicht...

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gajer1978

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Bewertung7.5Sehenswert

Stark...einfach starkes Stück.
Hatte zuerst das miese Remake gesehen und bin mit wenig Erwartungen an den Film gegangen...und war sowas von begeistert.
Schon harter Tobak, wenn man sieht, wie die zwei Irren mit der Familie umspringen und nicht mal den kleinen Jungen verschonen...
Sehr gelungener Psychothriller aus Österreich...Hut ab!

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markus.schwarz.16

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Bewertung10.0Herausragend

Ein richtig schockierender Film von Michael Haneke

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BulletToothHony

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So unglaublich viel besser als das Remake. Komischerweise. Naja, kein Film ist wie der andere, sogar, wenn der Regisseur zweimal den selben Film macht.

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TerminatorCHRIS

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Bewertung7.5Sehenswert

Endlich mal bekam ich das Vergnügen "Funny Games" zu sehen. Drei Jahre lag er schon auf der Vormerkliste.
Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht wurde.
"Funny Games" wirkt authentisch. Man leidet mit den Geiseln mit. Die Charaktere überzeugen: "Mitfühl und Hass" entsteht dem Gegenüber.
Ein packender Psychothriller/drama, denn man nur empfehlen kann.

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Maniac

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Bewertung9.0Herausragend

Hab "Funny Games" und dessen Remake "Funny Games US" bei einem Kumpel entdeckt , vorher komischerweise noch nie etwas von diesem Schocker gehört und zum glück ist es nicht dabei geblieben . Funny Games schockt auf ganzer Linie. Es beginnt harmlos, wirkt erst wie ein dummer Jugendstreich aber schon bald wird klar das mit den beiden jungen Männern ernsthaft was nicht stimmt und der kleine Familienurlaub zu einem bitterbösen Alptraum wird. Dieser Film geht so dermaßen an die Psyche das es kaum aus zuhalten ist . Die musikalische Untermalung gibt einem dann den Rest . Hab jetzt grad beim tippen dieses Kommentares immer noch feuchte Hände , weil mir einige Passagen dieses Films nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ultrakrass , verstörend , krank , pervers .........., absolut nichts für schwache Nerven .
Das Remake ist allerdings enttäuschend . Es wirkt wie eine billige Kopie , ist zwar auch nicht ganz ohne ,der Film aber es gibt keinerlei neue Zutaten , völlig überflüssig und die schauspielerische Leistung ist zudem auch nicht ganz so überzeugend.
Wer das Original kennt , kann sich das Remake wirklich sparen , nach Besichtigung wäre mann so wie ich , wohl einfach nur enttäuscht .

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Dr. Train Spotting

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Spiel ist des humanen Individuums größte Freude, aber auch ein großes Laster.
Wer die Regeln icht befolgt, nicht mit wettet oder gar schummelt wird nicht bestraft, sondern bestraft sich durch den Bruch der vereinbarten Konditionen selber. Mögliche Folgen sind dem eizelnen Spieler zuzuschreiben, nicht aber den Spielleitern geschweige denn de Erfindern gespielter Spiele.
Besonders anschaulich sind obenbeschriebene Reglen bzw Konditionen im Spielfilm "Funny Games" aufgeführt, der besonders durch den österichischen im Film gesprochen Akkzent deutlichst und vor allen Dingen ernst und realistisch dem Zuschauer vermittelt wurde.
Danke.

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dannydiaz

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

erinnert mich sehr an romain gavras video "justice - stress" vom effekt her. nicht vom stil.

zu funny games
guter film...ich mein gutes spiel ;)

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maikwallace

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Bewertung7.0Sehenswert

*Brutal
*Spannend
*Kein Happy End

"geht eher in die richtung thriller"

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loveissuicide

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Lange her, dass ich den das letzte Mal gesehen habe. Durch eine Diskussion anderswo wurde ich daran erinnert, dass ich ihn hier noch nicht bewertet habe. Dies hab ich somit nachgeholt. Der Film ist eine cineastische Gnackwatschn. Im positiven Sinne, versteht sich. Und das, obwohl der Film so abgrundtief böse ist. Dennoch: ich liebe ihn, diesen Film. War übrigens mein erster Haneke.

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Delf Lepidosiren

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Bewertung3.0Schwach

Weitestgehend langweiliger und unglaubwürdiger Film. "Boring Games" wäre ein treffender Titel gewesen. Die beiden Peter und Paul sind schmächtige Witzfiguren, die mit Golfschlägern bewaffnet nicht einmal meiner Oma hätten Schrecken oder gar Angst einjagen können. Besonders den Wortführer Paul mit seinen Spaghettiarmen und -beinen und seinem österreichischen Dialekt kann man nun wirklich nicht ernst nehmen. Auch der Familienvater agiert völlig unglaubwürdig. Sicher, ein Schlag mit einem Golfschläger auf die Kniescheibe tut richtig fies weh, aber diese Art von Schmerz wird in Situationen, bei denen es um Leben und Tod geht, kaum noch wahrgenommen. Die Natur hat es so eingerichtet, daß die hierbei freigesetzte Menge an Adrenalin durch die Unterdrückung des Schmerzes das Überleben möglich macht - das eigene Überleben, wie auch das des eigenen Kindes (und von mir aus auch das der Ehegattin, falls diese durch hysterisches Geheule und Geschrei nicht handlungsfähig ist). Aber der Papa bleibt hier passiv und zieht es vor, sich von seiner Frau retten zu lassen.
Fazit: OMG!!

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Cupio

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Vielleicht solltest Du Dir mit Deinen offensichtlichen Komplexen mal Hilfe holen!


Gottesgleicher

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@cupio: Oder Du solltest nicht Psychologe spielen und Diagnosen anhand eines Filmbeitrags stellen...
@all: Lernt einfach mal damit zu leben, dass es andere Meinungen als Eure gibt ohne sie gleich runter machen zu müssen. Das sagt nur was über Euch selber aus und defintiv nichts über den Text. Echt peinlich wie sich manche dann aufführen müssen...


JimiAntiloop

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Beinahe hätte ich den Fehler gemacht und den Film als durchschnittlich abgetan.
Aber ich denke der Film ist quasi ein Botschaft aus der Zukunft. Jetzt wirklich!
Einige bemängelten, dass Motiv der beiden Jungs würde nicht klar genug und ja, es wurde auch nur kurz zu anfangs erwähnt, es ist Langeweile. Aus fundierter Menschenkenntnis heraus kann man hinzufügen, ein weiteres Motiv ist das Verlangen nach Macht über andere.
Das alles Entscheidende Element des Filmes und der Schlüssel zum Verständnis der eigentlichen Bedeutung, welche weit über das zu Sehende hinausgeht, ist der Dialog der beiden Jungs auf der Bootsfahrt ganz am Schluss. Aus diesem Dialog wird erkenntlich, in welcher geistigen Situation die beiden sich bewegen und warum sie sich ihrer so sicher sind.
Es ist für sie wirklich nur ein Spiel, aber keines was sie sich selbst ausgedacht hätten.
Sie denken wirklich sie wären in einer Show und sie sind es auch.(Erläuterung im Spoiler) Das Problem ist nur sie und diese Show sind illegal. Das wird wohl jeder so sehen! ...und genau darum geht es in diesem Film. Er ist viel mehr als eine Medienkritik.

+++++Spoiler+++++
Dialog am Ende zusammengefasst: Sie reden über Antimaterie und Materie und darüber, ob eine Simulation den nun Real ist oder nicht, wenn sie doch genau so wahrgenommen werden kann wie die Realität. Das es bei dieser Unterhaltung nicht nur um Filme geht, liegt meines Erachtens deutlich auf der Hand.
Letztlich agieren die Täter so gefühlsarm, als wär für sie die Welt der Opfer nur wie ein virtuelle Realität, weshalb sie auch diesen ominösen Zeitplan haben an den sie sich halten. So ist der Moment in dem einer der beiden zur Kamera spricht, ein Indiz dafür, dass für einen der beiden Täter klar ist, das dies ein Realitymoviedreh ist. So denke ich spricht er nicht zu uns, sondern zum einem zur Filmstory gehörenden Publikum.
Wäre diese Vorstellung eine unrealistische Dystopie! Nein, wenn ich z.B. an Gladiatorenkämpfe denke.
+++++++++++++++

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Roldur

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Bewertung7.5Sehenswert

Enorm böse und hinterhältige Gewaltreflektion vom alten Menschenhasser Haneke. Gibt es jemanden der sein Publikum noch mehr quälen will? Dagegen ist Lars von Trier ja eine wohltuende Abwechslung. "Funny Games" will wie Haneke selbst sagt, Gewalt als das darstellen, was es ursprünglich mal war: Schmerzhaft.
Das und einen enorm guten Spannungsaufbau schafft "Funny Games" zweifellos. Auch selten habe ich den oder in diesem Fall die zwei "Antagonisten" so sehr gehasst. Hanekes Auffassung vom klassischen Home-Invasion Film ist hässlich und gnadenlos. Er foltert und mit unglaublich langen Einstellungen der schreienden, verheulten Familie, die in ihrer Trauer jeden Überrest von Würde verloren hat und klaut uns mit diesem traurigen Überbleibsel menschlicher Existenz auch jede Identifikationsgrundlage.
Wenn Ulrich Mühe verzweifelt von seiner Frau gestützt durch die Wohnung humpelt ist jede Hoffnung verloren, für den Protagonisten wie den Zuschauer. "Funny Games" lässt uns nichts übrig an das wir uns klammern können, genauso wenig wie Peter und Paul der Familie etwas übrig lassen.
Einziger Wermutstropfen: Das hier und da auftretende durchbrechen der vierten Wand und eine berühmt- berüchtigte Szene gegen Ende trüben das Bild etwas, da Haneke wohl nie seinen Zeigefinger da lassen kann wo er hingehört.
Ansonsten, unangenehm spannender und unschöner Thriller, der einen auch ganz ohne eben genannte Szenen über das eigene Konsumverhalten in Punkto Gewalt nachdenken lässt und mit seiner fiesen Konsequenz wirklich fast unkonsumierbar wird.
Viel Spaß damit.

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Roldur

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Jo, aber wenn sie stimmt sollte man sie erwähnen. Und die vierte Wand-Szenen SIND einfach Zeigefinger, man sollte dem Zuschauer ja ne gewisse Kapazität zutrauen.


SoulReaver

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Niemand traut dem Zuschauer mehr zu als Haneke. "Funny Games" ist pure Provokation.



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