Funny Games

Funny Games (1997), AT
Laufzeit 103 Minuten, FSK 18, Thriller, Horrorfilm, Drama, Kinostart 11.09.1997

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7.5 Kritiker
35 Bewertungen
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von Michael Haneke, mit Susanne Lothar und Ulrich Mühe

Eigentlich sollte es für das Ehepaar Georg (Ulrich Mühe) und Anna (Susanne Lothar) sowie deren gemeinsamen Sohn Schorschi (Stefan Clapczynski) ein fröhlicher Familienurlaub werden. Die Idylle am See wird aber jäh unterbrochen, als die beiden jungen Männer Peter (Frank Giering) und Paul (Arno Frisch) plötzlich vor ihrer Tür auftauchen. Was mit einem “Wir wollen uns nur ein paar Eier leihen” anfängt, wird zu einem sadistischen Spiel, dessen Spielregeln Peter und Paul diktieren. Und für die beiden sind es lediglich Funny Games.

Regisseur Michael Haneke schuf mit Funny Games einen Film, der sich zwar wie ein Horrorfilm anhört, seine Grausamkeit jedoch fast ausschließlich aus dem zieht, was er nicht zeigt. Premiere feierte Funny Games im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes, bei dem das Werk für eine Goldene Palme nominiert wurde. Einige Kritiker befanden Funny Games jedoch als unerträglich, so dass sie vorzeitig die Filmvorführung verließen. Zehn Jahre später führte Michael Haneke Regie bei dem US-amerikanischen Remake Funny Games U.S., welches zwar eine exakte Kopie der Vorlage war, an den Kinokassen jedoch gnadenlos floppte. (GP)

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Cast & Crew


Kritiken (3) — Film: Funny Games

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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3.0Schwach

Wie schon in "Bennys Video" verteufelt Haneke alles, was seinen kleinbürgerlichen Radius zu übersteigen droht (Heavy Metal = böse, und überhaupt: das Fernsehen ist doch schuld!), hebt den Zeigefinger hier und schwingt die Moralkeule dort, und immer geht es um die böse Gewalt, die er – und das ist weiterhin sein Denkfehler – nicht trennen mag zwischen realer und medialer Ausprägung. Sein aufgesetzter Killer-Monolog am Ende verdeutlicht das noch einmal, falls man es bis dato trotz ständiger Publikumsinteraktion des Mörders (ja, er grinst immer wieder in die Kamera, spult die Handlung sogar zurück – wie findig!) nicht kapiert haben sollte, wenn es heißt, dass Fiktion und Realität ja irgendwo doch das gleiche seien. Das ist natürlich berechenbar, vor allem aber ist es nicht richtig, es ist sogar so sehr falsch, dass Haneke mit diesem missverstandenen Film den eigentlichen gefährlichen Beitrag zur Mediengewalt liefert. Und dabei ist das nicht einmal ein Film, sondern nur eine ekelhafte Versuchsanordnung.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

BlackEaster

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John Zorn ist kein Heavy Metal.
Was ihr da hört ist Free Jazz.
Banausen!


Nutella?!!

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- wo ist John Zorn?!


Flibbo: wieistderfilm.de

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7.5Sehenswert

[...] Haneke kommentiert die Gewalt in den Medien – speziell die Gewalt im Kino – mit einem Gegenentwurf: Blutige Handlungen finden fast nur im Off statt, dafür werden Reaktionen und Auswirkungen mit einer Beharrlichkeit eingefangen, die gewollt auf Unerträglichkeit abzielt. Der betont realistisch dargestellten Familie wird das Gewaltkino gegenübergestellt, personifiziert in einem stereotypen Duo, den beiden jungen Herren, die sich mal Peter und Paul, mal Tom und Jerry, mal Beavis und Butt-Head nennen, die nur leere Hülsen sind und keine Motive mitbringen, sodass man sie mit beliebiger Fiktion „füllen“ kann. So verlagert Haneke typische Schwerpunkte und zeigt mit dem Finger auf die Leute, die sich den Film ansehen. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

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6.0Ganz gut

[...] „Funny Games“ ist ein Film, der schwer zu ertragen ist, zeigt er doch auf, wie verletzlich unsere heile Welt von einer auf die andere Sekunde sein kann. Es ist sicherlich ein Film, ohne den die Welt sich trotzdem weiter drehen würde. Aber meiner Meinung nach hat diese realistische Darstellung von Opfern, die Konfrontation des Zuschauers mit der intensiv dargestellten Hilflosigkeit, mehr Daseinsberechtigung als so mancher „Saw“-Abklatsch.

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (89) — Film: Funny Games

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RalfAlfa

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Brillante Regiearbeit (wo gibt es heute noch 6-7-Minuten-Kameraeinstellungen?)
Herausragende und ultra- glaubwürdige schauspielerische Leistungen, vor allem von Susanne Lothar. Etwas zu zynisch.

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demien.bartok

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr kalt, sehr tragisch, sehr intensiv gespielt, mit einigen metafilmischen Kunstgriffen. Die Frage ist, ob das Böse so banal ist, so ganz ohne Motiv. Ich denke, es geht hier eher um den Zuschauer und nicht um die Bösen.

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SKURRIL

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Bewertung6.0Ganz gut

Mein erster Haneke.
Teilweise unerträglich unauthentisch und beschissen, teilweise interessant und innovativ.
Für mich ist es irgendwie schwer, den Film in ein subjektives Bewertungssystem einzugliedern. Die relevanteste Frage ist doch, was "Funny Games" eigentlich für ein Ziel verfolgt. Da les ich Sachen, wie: Um der Gesellschaft den Spiegel vorzuhalten, usw... Ganz ehrlich: Ich hab mich weder ertappt gefühlt, noch wollte ich, dass jemand stirbt, noch konnte ich nachvollziehen, wie die "Menschen" handeln, sowohl auf emotionaler, als auch aktiver Ebene. Ich finde, wenn man wenigstens eine plausible Erklärung für die Beweggründe gehabt hätte, wäre der Inhalt nicht so belanglos gewesen, wie er es meiner Meinung nach war. Außerdem hat mich der Fette genervt, der war genauso wichtig, wie die ganzen Eier in dem Film...

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Teezy123

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Bewertung9.5Herausragend

Verstörend, aber dennoch schwer beeindruckend.
Deutschland/Österreich haben mit diesem gewagten Film sicherlich so manch einen überraschen können, zumal man aus diesen Breitengraden oftmals nur Pseudo-Intellektuellen-Dramen oder Möchtegern-Mega-intelligente-Komödien gewohnt ist.
Funny Games will provozieren, weil nicht sein kann was nicht sein darf und wie man auch an einigen Bewertungen hier lesen kann, gelingt es dem Film auch ganz gut.
Hier wurde Neuland betreten und das Ergebnis ist ein bis dato wohl einmaliger Film aus deutsch/österreichischen Landen.
Und mir war nie klar, dass die Susanne Lothar so intensiv spielen kann...
Fazit: Vorsicht, nicht jedermanns Sache... aber in jedem Fall bleibt der Film unvergessen.

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Markbln

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Du musst die Lothar mal auf der Theaterbühne erleben. Wahnsinn!


Teezy123

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ja, kann ich mir jetzt nach dem Film sogar vorstellen


DerDude_

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Bewertung2.0Ärgerlich

Mein erster Haneke...
"Funny Games" ist ein unglaublich provozierender und sadistischer Film der in seiner Ambition, den Zuschauer als gewaltgeilen Voyeur zu entlarven, größer nicht scheitern könnte.
Vorneweg : Die Darsteller waren ok. Nicht Oscarreif, aber nicht schlecht. Jedoch darf ich mit Recht behaupten, nur die Hälfte des Drehbuchs mitbekommen zu haben, was an dem unsäglichem Dialekt der Leute lag. Zudem muss ich sagen das ich "Funny Games" als nicht spannend empfand. Haneke interessiert sich weniger dafür ob sein Film als Film funktioniert als für die Zelebrierung der sadistischen Taten im Film. Aber wenn man die Ambiton Hanekes betrachtet, wäre jeglicher Unterhaltungswert ein Fehler.
Was einen noch größeren Fehler und den Grund, wieso "Funny Games" bei mir unten durch fällt, darstellt : Die bodenlose Ignoranz des Regisseurs !
Das fängt schon beim Vorspann an : Heavy Metal is was ganz böses. Haneke vermutet hinter jedem Zuschauer einen widerwärtigen Voyeur und versucht ihm den Spiegel vorzuhalten. Durch die ständig in die Kamere grinsenden und redenden Täter versucht er zu sagen "Kommt schon, ihr dreckigen Sadisten, ihr wollt das doch sehen" Er schert jeden Zuschauer über einen Kamm und stempelt sie alle ab.
Das ist nicht subtile Medienkritik. Das ist Verteufelung des Publikums. Viel mehr bekommt der Zuschauer den Eindruck, der Regisseuer sei selbst einer dieser Voyeuere da er die Gewalt bis ins kleinste Frame zelebriert.
Fazit : "Funny Games" ist ein ganz großer Holzhammer der den Zuschauer nicht kritisiert sondern beleidigt.
Haneke hab ich trotzdem nicht aufgegeben. Vielleicht sind "Cache" und "Das weiße Band" ja besser. Hoffentlich...

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Markbln

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Viel "Spaß" bei Caché ; )


cacavas61

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Von "Funny Games" gibt`s - von Haneke ! - auch ein US-Remake "Funny Games U.S.", fand ich besser als die deutsche Version !


Markbln

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein penetranter Film, der mich richtig aggressiv macht.

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Pablo.CH

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Ohh Jaa!!


Ryunosuke Akutagawa

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Bewertung9.5Herausragend

Funny Games ist eine völlig andere Art Film aber auf seine kranke Art und weise absolut genial. Was ihn so genial macht sind die Feinheiten und die Genialität der Macher. Die Kameraführung ist um ein Beispiel anzuführen sehr gut in Szene gesetzt, anstatt dem Zuschauer das Gefühl zu geben das er auf der 3. Person heraus Abstand zum geschehen hat wird man direkt mit einbezogen. Wenn die Protagonisten um ihr leben flehen dann schauen sie dabei direkt in die Kamera, dem Zuschauer in die Augen, was es ihm unmöglich macht emotionalen Abstand zu den Bildern auf dem Bildschirm zu entwickelt. Genialer Einsatz der Kamera.
Der zweite Geniestreich sind die Dialoge zwischen den Killern und den Opfern denn hier wird bewusst auf die abgezielt die sich sonst an den Bildschirmen an der Gewalt ergözen, ein Dialog z.B sieht so aus:

"Warum bringt ihr uns nicht gleich um?"
"Sie dürfen den Unterhaltungswert nicht vergessen, wir würden doch alle um unseren Spaß gebracht."

Das ist ein Tiefschlag für all die die sich sonst an der Gewalt erfreuen und das ist nicht der einzige Dialog in diesem Stil, auch wird der Zuschauer direkt von den Killern angesprochen und bewusst wird man auf eine subtile Art und Weise provoziert da man sich ertappt fühlt, denn warum guckt man sonst Horrorfilme? Als Unterhaltung.
Der nächste Faktor steht im direkten Zusammenhang mit den anderen den der Film verzichtet Bewusst auf Gewaltszenen, nur schreie hört man und der Rest ist reines Kopfkino, auch hier setzt sich die Message des Filmes sehr gut durch und macht das Bild komplett.

In meinen Augen ist Funny Games absolut gelungen und für jeden zu empfehlen der beim schauen eines Filmes gerne Nachdenkt und auf Feinheiten zu achten weiß, auf jeden Fall ist das hier kein Film für jeden aber für viele wird er sicher einen Blick Wert sein.

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Oliver0403

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich muss zu meiner Schánde gestehen, dass ich zuerst das Remake gesehen habe und nun das Original. Aber das Original wiederum ist auf jeden Fall besser, zumal der österreichische Akzent der beiden bösen Jungs auch viel bedrohlicher rüberkommt. Es ist nur leider sehr schade, dass die Amis seit Jahren nur kopieren können und viel weniger eigene Ideen für neue Filme haben.

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Teezy123

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Das die Amis allerdings von deutschen Filmen kopieren ist mir neu, weil die sind in der Tat noch schlechter


Muxi92

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Bewertung9.0Herausragend

Unglaublich bedrückend. Einmal und nie wieder...

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N. Hornblower

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Bewertung7.0Sehenswert

(Enthält SPOILER)
Ich hatte damals noch nichts von oder über den Film gehört, so dass er mich vollkommen unvorbereitet getroffen hat.
Je länger das Terrorregime der beiden Jungs andauerte, desto qualvoller wurde das Zuschauen; es war fast schon körperlich schmerzhaft. Dann gab es endlich einen Crowd-Pleaser-Moment (toll, "crowd-pleaser" hab ich erst vor drei Tagen bei MP gelernt) und was macht Haneke? ER LÄSST DEN FILM ZURÜCKSPULEN UND DIESEN MOMENT UNGESCHEHEN MACHEN!!! Da hab ich mich richtig aufgeregt und den Fernseher ungläubig angeschrien. Zum Schluss war ich dann beinahe froh, als die beiden ihr Werk vollbracht hatten (bzw. das nächste in Angriff nahmen) und der Film vorbei war.
Im Nachhinein stelle ich fest, dass ich Herrn Haneke voll auf den Leim gegangen bin und der Film genau die beabsichtigten Emotionen in mir ausgelöst hat. Für diese Leistung hat der Film 7 Punkte verdient, auch wenn ich damals als Frechheit empfunden habe. Jetzt wäre es vielleicht langsam Zeit für ein zweites Mal.

Wegen dieses Films hatte ich lange Zeit Angst, "Das weiße Band" zu schauen. Der ist zwar auch keine leicht Kost, aber die Angst war unbegründet.

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N. Hornblower

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... ich habe IHN damals als Frechheit empfunden ...
und
... keine leichtE Kost ...


BlackEaster

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Bewertung4.0Uninteressant

-Nach einiger Zeit wegen intellektueller Beleidigung ausgeschaltet-

MILDES GESPOILERE.

Der Film fängt wirklich hervorragend an, der Wechsel vom harmonischen Händel zu doch sehr noisigen Free-Jazz (NICHT Heavy Metal!) von John Zorn gefiel mir ausnehmend gut, da, so verstehe ich jedenfalls die Idee, sowohl Händel als auch Zorn eher intellektuelle Musik sind, aber ganz andere Wirkung haben. Der Film steigert sich, und erreicht bei der Golfschläger-Szene seinen Höhepunkt an Unbehaglichkeit erreicht. Aber ab diesem Zeitpunkt fand ich den Film vorhersagbar und irgendwie zog er sich wie Kaugummi. Das "Verstörende" ging mir völlig ab.

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BlackEaster

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Auf die Frage bzgl. John Zorn: Direkt am Anfang, noch im Jeep, folgt DIREKT auf Händel.


Jack_Torrance

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Bewertung9.5Herausragend

Was wäre, wenn sie ihm die vier Eier einfach gegeben hätte...

"Ich versuche Wege zu finden, um Gewalt als das darzustellen, was sie immer ist, als nicht konsumierbar. Ich gebe der Gewalt zurück, was sie ist: Schmerz, eine Verletzung anderer !"
(Michael Haneke)

Eigentlich betreibt Haneke hier Blasphemie: Er kritisiert hier nämlich Filme, in denen Leute in Zeitlupe aus einem Hochhaus stürzen oder Filme, in denen Köpfchen zerschossen werden und das so schick und ästhetisch, fantastique, n'est pas ?
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass manch einer den Film genau aufgrund dieser blasphemischen Grundeinstellung hasst. Haneke hält nämlich dieser Gewaltästhetisierung drastisch den Spiegel vor.
Die Mittel, die er hierbei verwendet sind im Grunde genommen genial: Durch direkte Kommunikation der beiden Psychopaten (beängstigend gut: Arno Frisch und Frank Giering) mit dem Zuschauer beispielsweise wird der Zuschauer unfreiwillig zum Zyniker. Man ertappt sich selbst nämlich dabei, wie man der eigentlich sympathischen Familie den Tod wünscht. Man brennt darauf, zu erfahren, wie die beiden abkratzen, man erwartet sehnsüchtig den nächsten Schritt der beiden Psychos. Andererseits ist man angewidert von deren Taten ("Wieso tut ihr das ? - Warum nicht !") und empfindet Mitleid mit der so unschuldigen Familie, die sich eigentlich nur schöne Tage gönnen wollte...
Den Vorwurf, dass das Fernsehen hier als böse abgestempelt wird, finde ich eigentlich absurd. Inwiefern wird das Fernsehen hier verteufelt ? Meines Erachtens zielt die Rückspulszene mehr aufs oben genannte, es ist so, als ob Haneke uns mit Sarkasmus auf den Lippen sagen will: "Das wollt ihr doch, oder ?"
Haneke verteufelt hier nichts, er kritisiert hier nur. Er kritisiert vor allem die Tatsache, dass Gewalt zur Faszination verkommt - und das auf eine bedrückende Art und Weise !

An der Stelle genug über das Inhaltliche, kommen wir nun zum interessanteren Teil, zum Inszenatorischen - und in dem Aspekt ist "Funny Games" eine der größten Bomben, die ich zu sehen vermochte:
Man nehme allein schon die Anfangsszene, in der die ach so wohlhabende Familie (Ich kenn eine Familie, die ist genauso drauf !) im Auto "Klassikraten" (so nenn ich das) spielt, wobei Haneke diese so ruhige Musik durch plötzlichen Heavy Metal unterbricht, um dem Zuschauer zu vermitteln, dass sich ein Unheil anbahnt und dass diese ach so glückliche Familie nicht mehr lange so glücklich ist (Man merke: Keine Verteufelung, sondern Kontrastmittel !). Ach ja, wenn wir schon beim Heavy Metal wären, dann dient sie hier nicht der plumpen Verteufelung, sondern der Wiedergabe der Stimmungen und Charaktere der beiden Psychos. Nur Zyniker würden zwecksgemäß Offenbachs "Can-Can" oder die Filmmusik aus "Amelie" verwenden..
Jedenfalls entfaltet Haneke im weiteren Verlauf eine psychologische Tour de Force, die mir persönlich den Atem raubte. Man ist angewidert vom kalten Zynismus Peters und Pauls und voller Mitleid mit der anfangs so gutherzigen Familie, deren Fassade gleichzeitig im weiteren Verlauf zu bröckeln beginnt.
Vor allem bei den Gewaltszenen entfaltet "Funny Games" eine unfassbare Intensität. Er hält nicht voll drauf, ganz im Gegenteil, er wendet sichangewidert ab. Der Zuschauer sieht selten was. Man hört nur. Mit diesen Mitteln erreicht Haneke das, was er erreichen wollte: Er lässt Gewalt als Götzen erscheinen.
Davor aber entfalten einige Szenen eine so unglaubliche Spannung, dass Regisseure wie Lynch oder Hitchcock vor Neid erblassen würden. Hierbei verwendet Haneke ein ganz anderes Spannungselement als Lynch: Bei Lynch hat man Angst vor dem Ungewissen, bei Haneke die Angst vor dem Unausweichlichen.

Diese kraftvolle Inszenierung, diese deprimierende Thematik, diese schonungslose Herangehensweise machen "Funny Games" zu einem vielleicht widerlichen, vor allem aber auch zu einem verstörenden und ehrlichen Film. Bravo, Herr Haneke !

Was wäre, wenn sie ihm die vier Eier einfach gegeben hätte...

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lieber_tee

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Ein scharfsinniger, frankophiler Bierkutscher. Nette Beschreibung. Ich mag ihn ja auch, er hat öfters etwas oberlehrerhaftes (mit pädagogischen Zeigefinger), rechthaberisches, wie er mir so seine Moral-/Wert-/Welt-vorstellungen erklären will. Aber ein kluger Lehrer...


Jack_Torrance

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@Benjamin: Nein, Caché habe ich noch nicht gesehen, der steht aber ganz fett auf der Liste (wie jeder Haneke eigentlich)...
@Kreaexo: Echt jetzt ? Noch nie was von dem Film gehört ? Na dann auf (aber bloß nicht auf Tele5 oder DasVierte schauen, die permanente Werbung verhunzt den Film ganz bestimmt) !
Ansonsten: Danke allerseits !


antaris

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Bewertung9.0Herausragend

Unfassbar gut und einfach unfassbar unfassbar. Also ich bin noch ganz benommen. Verstörend guter Film.

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waltwhite

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Unfassbar viel Respekt vorhanden.


G0DsTylA

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Bewertung6.0Ganz gut

Tja bin selbst Österreicher und wollte den Film unbedingt sehen daher von Haneke ist und ein Klassiker aus Österreich sein soll so hörte ich jedenfalls....!!

Jaa und am anfang noch unterhalten dachte ich auch das der rest gut ist doch ich täuschte mich..!
Denn die langen Kameraeinstellung die ich zu anfang unangenehm fand wegen *SPOILER* des Jungen der tot am am boden und das hirn an der wand bleibt einen nichts anderes die leiche anzuschauen und man muss in dem moment damit klarkommen*SPOILER ENDE*

Aber dann waren mir die einstellungen doch zu lange.. und da im beinehe standbild das mir vorkamm wie eine ewigkeit dah in der szene fast nix passiert war ich echt kurz davor mein handy zu nehmen und mal auf FACEBOOK zu schauen was soo loss ist....!
Und das ist für mich ein klarer minus punkt..!
Ansonsten nicht schlecht aber auch nicht echt gut also da haben meiner meiner meinung nach viele andere Österreichische Filme viel mehr drauf..!

Daher von mir 6.0

Mfg G0DsTylA

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crab1973

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Bewertung5.5Geht so

Konnte mich nie so richtig für den Film begeistern. Einerseits sauber gedreht und super gespielt, kommt mir die Aussage dann doch viel zu penetrant und oberlehrerhaft daher.
Es bleibt kaum Raum für eine eigene Interpretation. Ständig drängt Haneke dem Zuschauer seine Message auf und jedes Gimmick das er einsetzt verpufft angesichts der Tatsache, dass dem geneigten Zuseher schon nach 30 Minuten klar ist worum es hier eigentlich geht.
Michael Haneke will den Zuschauer vorführen, ihn einen Spiegel vorhalten, führt aber letztendlich nur sich selber vor. Wer zum Nachdenken anregen will, sollte dem Publikum auch Raum zum nachdenken lassen.
Da gruselt sich der Oberstudienrat und der Filmfreund freut sich, dass es Filme wie "Man bites Dog" gibt die ihre, ganz ähnliche Aussage wesentlich gekonnter rüberbringen.
Trotzdem hat der Film starke Momente und wie gesagt einen absoluten Traumcast.

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133

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Bewertung5.0Geht so

Ein Film der einen nicht so schnell loslässt.. Hab ihn zum ersten Mal 1998 gesehen, er lief tatsächlich für 1 Woche hier im Kino. Anschliessend hatte ich mir vorgenommen: Diesen Film schaust du nie wieder!
2005 hat ein Freund die DVD zu einem Filmabend angeschleppt - ich hatte daran zwar noch eine trübe Erinnerung, wusste aber nur noch, dass es sich um einen ziemlich krassen Film handelt, mein Vorsatz war vergessen. "Also gut, meinetwegen, schmeiss rein". Bei der Hälfte hat meine Freundin das Zimmer verlassen (und traut mir seitdem in punkto Filmen nicht mehr über den Weg, ginge es nach ihr dürfte ich nur noch Komödien anschleppen), ich habe ihn noch zuende geschaut und bin am Ende zu dem Schluss gekommen: Diesen Film schaust du nie wieder! Diesmal aber wirklich nicht.. ^^

Im Grunde kann ich ihn nicht bewerten, es widerstrebt mir ihm eine gute Note auszustellen, obwohl sie nicht unverdient wäre. Ebenso kann ich nicht sagen dass er grottenschlecht ist, weil dieser Film durchaus eine Faszination ausübt, und aus meiner Sicht ebenso genial wie abstossend ist.
Ich unterhalte mich gerne über den Film mit Leuten, die ihn bereits kennen, empfehle ihn jedoch nicht weiter an diejenigen, die ihn noch nicht gesehen haben.
Und nachdem ich erst gestern wieder eine Unterhaltung hatte in der Funny Games angesprochen wurde, und diese mich bis heute beschäftigt, folgt jetzt von mir doch eine Punktwertung. Die goldene (?) Mitte. 5 Punkte.

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arues

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"Die goldene (?) Mitte. 5 Punkte." - Die goldene Mitte(?)?


Mr. Pink

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Bewertung5.5Geht so

Bisweilen etwas zäh erzählt, dafür aber mit einer sehr intensiven Atmosphäre gesegnet, sind die lustigen Spiele der beiden Buabn und die ungemütlich, da sehr realistisch dargestellte Gewalt durchaus interessant gestaltet. Alles in allem ist der Film aber trotzdem nicht so ganz mein Fall, da sich mir, trotz sehr gelungener darstellerischer Leistungen, der exakte Sinn des Ganzen leider nicht wirklich erschlossen hat.

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Ichundso

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Bewertung2.0Ärgerlich

Und ständig gucken die Gentlemen in die Kamera und scheinen zu sagen: "Hey, du da, vor dem Bildschirm. Was machst du da eigentlich? Warum haust du nicht ab?"
Hmm, ok.

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Teezy123

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Tja, warum ;-)


cannibal83

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Bewertung0.0Hassfilm

Sadistischer Dreck, der den Zuschauer als Ursprung medialer Gewalt enttarnen möchte. Stattdessen fliegt aber nur der Regisseur auf... und zwar als gnadenlos reaktionärer Voyeur.

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cannibal83

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Nur das der Name Cannibal für mich nix mit Menschenfleisch fressen zu tun hat, sondern mit meinem Lieblingseishockeyteam den Landshut C A N N I B A L S ! ! !


ZaZa

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C A N N A B I S ! ! !


hoffman587

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Bewertung2.0Ärgerlich

Funny Games

"Funny Games" ist ein Psycho-Thriller von Michael Haneke aus dem Jahre 1997, doch ich finde "Funny Games überhaupt nicht "funny".
Denn "Funny Games" von meinem LIEBLINGSREGISSEUR(??) Haneke ist ein verdammt nochmal verlogenes Werk.

Schon beim Anfang bekomme Aggressionsanfälle, mit seinem netten Heavy-Metall-Sound, der wahrscheinlich noch das Böse symbolisieren soll, ein Welt offener Mann, der Haneke.

Die Darsteller würde ich als Mittelmaß bezeichnen, einerseits die Familie war gutes Mittelmaß, andererseits waren die beiden Jugendlichen, die von Arno Frisch und Frank Giering gespielt werden, meiner Meinung nach eher schlechtes Mittelmaß, da sie die Jugendlichen zu übertrieben darstellen und mich aber auch nervten. Ich muss aber zugeben, dass die Darsteller zum Ende hin sich doch etwas verbesserten. Doch gäbe es für mich noch einen weiteren Nervfaktor: Der Dialekt. Durch den ich die Schauspieler nur sehr schwer verstehen konnte, vielleicht war es ja ein weiterer Trick von Haneke um den Zuschauer noch mehr zu provozieren, aber im Grunde genommen können die Darsteller nichts für ihren Dialekt, das ist mir durchaus bewusst, doch sollte das mal erwähnt werden.

Weiterhin nervte mich auch der erste Auftritt von den Jugendlichen, da wird Haneky richtig wild mit seinen hellen Beleuchtungen. Ich glaub Hanekylein hat sich in seine eigene Inszenierung verliebt, obwohl ich ich sie jetzt nicht als schlecht bezeichnen würde...aber sie strapaziert die Nerven... da er sich nebenbei noch an seiner eigenen Gewalt ergötzt.
Zusätzlich gibt es hier endlos lang wirkende Sequenzen , die in keinster Weise die Spannung des Films steigern. Somit ist er auch nicht sehr spannend.

Aufregen könnte ich mich auch über die Dialoge, ob diese glaubwürdig kann ich nicht beurteilen, ich wurde noch nie von zwei Jugendlichen terrorisiert, aber ich glaube, dass diese doch sehr gekünstelt sind und nicht authentisch.
Die Charaktere, naja inwiefern waren die denn komplex und tiefgründig?
Ich habe irgendwie keine grundsätzlichen Eigenschaften entdecken können, keine Ahnung, ich glaube da waren keine wirklichen Charakterisierungen vorhanden.

Um nochmal zu Hanekes Inszenierung zu kommen, die an sich ganz okay ist, aber eben teilweise sehr ausschweifend, um mal freundlich zu bleiben. Richtig mies ist aber der Schrott mit dem "Wir sprechen einfach mal in die Kamera und führen so den Zuschauer etwas an der Nase herum"(um freundlich zu bleiben), ich hasse das.
Weiterhin super toll, Michis Megaholzhammer der Moral, der hier extra groß gestaltet wurde und er schwingt hier und da mit einer brachialen Kraft.
Aber vergessen sollte man natürlich nicht das Beste: Die wunderbare Botschaft. Mediale Gewaltdarstellung...
Mit ein bisschen: DAS FERNSEHEN IST BÖSE!(hier und da und noch ein paar Erläuterungversuche der Gewalt). Übertrieben bis zum Gipfel des Berges.

Die Botschaft kann man also reaktionär bezeichnen und man kann sie eigentlich genau so gut in die Tonne werfen...
Auch schön ist es zu erfahren was die Hintergründe dieser Tat sind: Fernsehen und Heavy-Metall-Musik. Mehr Hintergründe konnte ich jetzt auf Anhieb nicht entdecken, das muss dann wohl ausreichen. Denn sonst gibts nichts von der Psyche der Täter, wer braucht schon logische Handlungsweisen?

ACHTUNG SPOILER:
Die beste Szene des ganzen Films ist natürlich die berüchtigte Rückspullszenen, einfach brillant, wie Hanekylein den Zuschauer an der Nase herumführt, um dann ein bisschen mehr zu schocken, ich empfand das als unpassend und unnötig.
SPOILER ENDE

Fazit: Halleluja, "Funny Games" ist ist pseudointellektueller Müll der Extraklasse, der Kritik äußern will es aber in keinster Weise schafft.

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arues

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Setzen, sechs!


hoffman587

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Denke ich eher weniger. ;-)


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