Spartacus

Spartacus (1960), US Laufzeit 184 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm, Actionfilm, Kinostart 16.12.1960

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7.2
Kritiker
39 Bewertungen
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6.9
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3416 Bewertungen
30 Kommentare
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von Stanley Kubrick, mit Nina Foch und Peter Ustinov

Der rebellische Spartacus ist in der Sklaverei aufgewachsen, und wird an den Gladiatorentrainer Batiatus verkauft. Nach Wochen der Vorbereitung für die tödlichen Kämpfe in der Arena wendet sich Spartacus gegen seine Besitzer, und führt seine Leidensgenossen in eine Rebellion. Er zieht mit seinen Leuten von Stadt zu Stadt, und so gesellen sich immer mehr Sklaven zu der Truppe…


Cast & Crew


Kritiken (4) — Film: Spartacus

SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

[...] Die Zutaten stimmen, die Inszenierung weist sicher ihre Mäkel auf und macht es sich auch, gerade in Bezug auf die Darstellung der Historie, etwas zu einfach, doch „Spartacus“ weiß nach wie vor zu überzeugen. Die Geschichte des Sklaven, der zum Gladiator wird und dann zum rebellierenden Anführer der Freiheitskämpfer, ist eine spannende. Themen wie Ehre, Neubeginn, Kultur und Liebe werden mit in die Szenerie gebunden und die philosophische Essenz von „Spartacus“, nämlich die Frage nach dem Wert und der Bedeutung des Menschen, steht immer über allen Dingen. Mit der hervorragenden Schlusssequenz, weiß Kubrick den Film mit einer Tragik zu beenden, die noch einem vollends berührt und bewegt. [...]

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Timo K.: Blockbuster Entertainment

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8.0Ausgezeichnet

Umstrittene, zensierte, gekürzte, restaurierte, erste und letzte Auftragsarbeit Kubricks im verhassten Hollywood, der für den anhand einschneidender Querelen am Set gefeuerte Anthony Mann mit Produzent und Hauptdarsteller Kirk Douglas einsprang, um das Steuer der Regie zu übernehmen. Kubrick sah sich war zwar genötigt, seine eigene Antwort auf "Ben Hur" ähnlich einiger anderer Werke rückblickend gemischten Gefühls einzuschätzen, weil er sich nicht künstlerisch einschränkungslos verwirklichen konnte, aber nichtsdestotrotz ist "Spartacus" ein erschreckend meisterliches Beispiel über den ambitionierten Prozess gemeinschaftlichen Filmemachens. Erstmals reißt der Auteur und das Ungeheuer Kubrick nicht vollständig die Produktion einfach an sich, sondern ist gezwungen, in Gesellschaft Seite an Seite zu arbeiten, Seite an Seite abhängig zu sein, Seite an Seite in die Annalen der Filmschreibung einzugehen. "Spartacus" ist demnach nicht weniger als das Ergebnis von…

23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

pellekraut007

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Ja, sach ma... das ist ja ma ein Hammerkommentar. Dafür von mir 10 Punkte! Grunz!


Timo K.

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:)


Flibbo: Wie ist der Film?

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8.5Ausgezeichnet

[...] Der Vergleich mit dem nur ein Jahr zuvor erschienenen „Ben Hur“ ist unumgänglich. Hierzu lässt sich sagen: „Spartacus“ hat nicht ganz so teure Mittel wie „Ben Hur“, aber traut sich mehr, ist expliziter, erzählt seine Geschichte geradliniger, wirkt glaubhafter und somit auch berührender. Es heißt, Douglas sei darüber enttäuscht gewesen, die Rolle des Ben-Hur nicht bekommen zu haben und machte daraufhin sein eigenes Epos. Beeindruckend, dass vor so einem Hintergrund ein Film entsteht, der den großen „Ben Hur“ in so manchen Belangen in die Tasche steckt. [...]

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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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8.0Ausgezeichnet

Als "notwendiges Übel", so bezeichnete der 1999 gestorbene Filmemacher Stanley Kubrick seinen "Spartacus", der bis heute mit Fug und Recht als einer der Bedeutendsten seines Genres gelten darf. Doch war es dem kommerziellen Erfolg eben jenes Monumentalwerkes zu verdanken, dass er sich als Regisseur etablieren und fortan seine eigenen cineastischen Visionen verwirklichen konnte.

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Kommentare (25) — Film: Spartacus


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cinram

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Bewertung9.5Herausragend

Könnte ich Stanley Kubrick zwei Fragen stellen, wären das folgende:

Mr. Kubrick! Sie sind bekannt als Ausnahmeregisseur, als technischer Perfektionist, gingen immer Ihren eigenen Weg und sind nie auf der typischen "Hollywood- Schiene" mitgefahren!
Das Bestreben, über Ihre Arbeit die absolute, künstlerische Kontrolle zu besitzen, war für Sie Bedingung, eine Filmproduktion in die Hände zu nehmen und dieser möglichst viel Qualität, Aussagekraft und künstlerische Aspekte zu verleihen!
In Ihrer Karriere gibt es EINE Ausnahme, die nicht ALLE diese Punkte vereinen kann, weil es sich um eine sogenannte "Auftragsarbeit" handelte und von Ihnen später als "Notwendiges Übel" bezeichnet wurde! Die Rede ist von "Spartacus" und was ich wissen möchte ist, ob Sie an diesem Projekt -vollständige Handlungsfreiheit vorausgesetzt- überhaupt persönliches Interesse daran gehabt und was genau Sie geändert, oder anders gemacht hätten....?

Auf meiner persönlichen Rangliste, befindet sich "Spartacus" auf einer Ebene mit "Quo Vadis?" und "Ben- Hur"! Deshalb fänd ich es interessant, auf o.g. Fragen eine Antwort zu bekommen, denn wenn Kubricks Werk trotz inzwischen bekannter "Einengungen" dennoch dieses gewaltige Epos geworden ist, wie wäre der damals 31- jährige ohne jeden Vorbehalt und mit 100% Handlungsfreiheit daran gegangen?

Der ausführende Produzent Kirk Douglas betraute ursprünglich den renomierten Anthony Mann ("Winchester ´73") mit der Regie und von diesem sind auch noch die Eingangssequenz im Lybischen Steinbruch, sowie einige Szenen in der Gladiatorenschule von Capua im fertigen Film zu sehen! Aber schon nach ein paar Drehtagen, im Februar ´59, zerstritten sich Douglas und Mann aufgrund künstlerischer Differenzen und der Regisseur mußte seinen Hut nehmen!
Douglas besann sich des jungen Stanley Kubrick, mit dem er vor zwei Jahren den genialen "Wege zum Ruhm" gedreht hatte und dieser nahm das Angebot an, obwohl ihm bewußt war, daß er als "letzter Passagier" an Bord gehen würde, was gleichzeitig bedeutete, den größten Einfluss mit mehreren Mitarbeitern teilen zu müssen, PLUS das fertig verfasste Drehbuch von dem auf der "schwarzen Liste" aus der McCarthy-Ära stehenden Dalton Trumbo, zu akzeptieren!
Ganz reizlos war der Deal für den neuen Regisseur sicherlich nicht! Immerhin bestand die Crew u.a. aus bekannten, bis weltberühmten Namen und Monumentalfilme waren meist ein Garant für große, finanzielle Erfolge! Mit seiner nicht unerheblichen Gage konnte sich Kubrick zudem eine gewisse Unabhängigkeit für eigene Projekte in der Zukunft sichern! Trotzdem ist anhand seiner späteren Arbeiten zu ersehen, daß er vom Skript, über die Regie, dem Schnitt und seinem Mitspracherecht in noch vielen anderen Kategorien, wie Musik, Beleuchtung, oder Kamera, NIEMALS mehr Kompromisse eingegangen ist, sondern stets sein eigener Herr geblieben war, was ihn, von ein paar Ausnahmen wie z.B. Charles Chaplin, oder Orson Welles abgesehen, in der Filmhistorie zu einem ganz außergewöhnlichen Charakter macht!

"Spartacus" hat nach der obligatorischen Ouvertüre ein ausgezeichnetes Titel- Design während der Credits von Saul Bass ("Psycho") zu bieten! Antike, römische Statuen werden zu der kraftvollen Musik von Alex North ("Endstation Sehnsucht") in abwechselnder, aber entspannender Weise übergreifend dargestellt und kündigen formlich an, daß nun etwas "großes" folgen wird!
Ja, der Film hat einige geschichtliche Ungenauigkeiten, aufzuweisen! Ich glaube, daß so gut wie JEDER Historienschinken, auch die, aus neuerer Zeit, Fehler enthalten, über die hinweggesehen werden kann, wenn es sich um einen gutgemachten Streifen handelt! Ist das Publikum hier nicht etwas tolerant, dann braucht es sich diese erst gar nicht anzusehen, würde dadurch aber so manchen Klassiker, wie "Gladiator" usw. verpassen und das muß nicht sein!
Der Cast in "Spartacus" ist spektakulär! Kirk Douglas überzeugt nicht nur durch physische Präsents (seine athletische Figur hat er hier auch dringend nötig), sondern er verkörpert gleichermaßen einen emotionalen Mann, einen zornigen Mann, einen suchenden Mann, der mit einer fantastischen Ausstrahlung ein abertausendfaches Sklavenheer anführt! Und dieser Rolle wird der Mime vollends gerecht!
Sein "Nemesis" ist der grandiose Laurence Olivier als der einflußreiche Politiker Marcus Licinius Crassus, der mit seinem von Ehrgeiz zerfressenen Ego, die Macht in Rom an sich reissen will und dem der Sieg über Spartacus dazu nutzen soll, sein Ziel zu erreichen! Olivier führt dem Publikum in seiner Rolle des vermögenden und mächtigen Patriziers ungezählte Charakterfacetten vor und besonders seine Eifersucht und der Neid auf Spartacus, diesem SKLAVEN, für dessen Frau er zudem noch eine vermeintliche Liebe empfindet, all diese Dinge, die ihn fast verrückt zu machen scheinen, sind für mich immer ein Highlight in "Spartacus"
Peter Ustinov erhielt 1961 den Oscar für seine schrullige Darbietung des Lentulus Batiatus, Leiter der Gladiatorenschule in Capua sicher zu recht! Aber ich meine, er hätte sie für seinen unvergleichlichen Nero in "Quo Vadis?" NOCH mehr verdient, denn DIESE Performance des Kaisers wird wohl unerreicht bleiben!
Charles Laughton als Volkstribun Sempronius Gracchus liefert sich mit seinem Konkurrenten Laurence Olivier im und außerhalb des Senats verbale Auseinandersetzungen, die mich einfach faszinieren! Der gutmütige, aber bauernschlaue Gracchus hier und der eiskalt berechnende, machthungrige Crassus dort- Erstklassiges Kino!
Jean Simmons ist Spartacus´Frau Varinia! Sehr süß und obendrein scharf gebaut! Über ihre Zurschaustellung eines Bades und das völlig unbekleidet, obwohl so gut wie nichts zu sehen, regten sich natürlich wieder einige Gemüter auf! Die Szene blieb im Film, war aber -neben ein paar deftigen Gewaltdarstellungen- der Grund, warum "Spartacus" anfangs noch erst ab 16 freigegeben worden war!
Tony Curtis ist als Gedichte- sprechender und Zaubertricks- vorführender Haussklave Antoninus zu sehen, der das Kämpfen erlernen will, um sich den Rebellen anzuschließen, die alle denselben Traum haben: Dem tristen Leben als tiergleicher Sklave und dem entmenschlichten Rom den Rücken kehren zu können!
Da gibt es die berühmte Bade- Szene mit Olivier und Curtis, in der Crassus Antoninus zu verstehen gibt, daß er bisexuell ist und versteckt (ja, die berühmten Austern und Schnecken) sein Interesse an ihm bekundet! Natürlich war diese "delikate" Sequenz bei aller Toleranz zuviel des guten und wurde restlos entfernt (ist inzwischen wieder auf der DVD enthalten)! Geblieben war in der Urfassung dennoch ein ernsthafter, fast philosophisch angehauchter Monolog über die Weltmacht Rom, die Crassus seinem Sklaven mit solcher Ruhe und Freundlichkeit vorträgt, als würde dieser zur Gesellschaftsklasse seines Herrn gehören!

"Spartacus" verfügt neben eindrucksvollen Massenszenen, auch über dosierte Action, sprich, aufregenden Kämpfen, aber am meisten stehen intellegente, sinnbringende Dialoge zwischen ausgeprägten Charakteren im Mittelpunkt, die mich NIEMALS langweilen, sondern aufmerksam lauschen lassen!

Es gibt so viele, interessante, beeindruckende Schlüsselszenen, daß ich am Ende zumindest EINE davon erwähnen will!
Crassus sitzt mit seinem Schwager, Marcus Publius Glabrus und "zwei heftig geschminkten Dämchen" in der eigens für sie gemieteten Loge der Gladiatorenschule in Capua und betrachten, wie bei Römern üblich, einen Kampf zu ihrer Zerstreuung zwischen Spartacus und dem Numiden Draba!
Während diese mit Dreizack und Schwert vor diesem "ominösen" Publikum um ihr Leben kämpfen, bewundern die zwei Frauen interessiert die gestählten Körper der beiden Sklaven und Crassus und Glabrus WENDEN SICH NEBENBEI AB, um über eine politische Angelegenheit im Senat zu diskutieren!!!
Die Kamera steht hinter allem und der Zuschauer sieht sowohl die Tribüne, als auch die Gladiatoren!
Ich glaube, deutlicher kann die menschenverachtende Politik Roms, DER Weltmacht, die der antiken Welt doch die Zivilisation gebracht hat, nicht vor Augen geführt werden...!
Aber das betrifft auch nicht Rom allein!- Zahllose Völker der Vergangenheit würden überhaupt nicht verstehen, was wir heute an ihrem Lebensstil "ungewöhnlich" fänden! Und wir brauchen nicht einmal so weit zurückzugehen, um die Denk- und Handlungsweise vergangener Generationen NICHT zu verstehen- der Zeitgeist ändert sich und mit ihm die Menschen aller Epochen!

"Spatacus" ist ein Ereignis! Und zu Stanley Kubrik, der das wohl nicht ganz so empfand, möchte ich sagen: Für ein "Notwendiges Übel" gar nicht schlecht, Mr. Kubrick!

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christian-bauer

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Bewertung7.5Sehenswert

Klassiker, Epos, Kult, besser als Ben Hur. Stanley Kubrick war einfach ein Genie. Leider ist die Geschichte mit vielen historischen Ungenauigkeiten gespickt. Ansonsten Top.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Epochaler Monumentalfilm, dessen 3 Stunden sich nicht wie 3 Stunden anfühlen. Und dafür bin ich heute am Feiertag extra um 5 Uhr aufgestanden und werde wahrscheinlich den ganzen Tag zu nichts mehr zu gebrauchen sein. Aber es hat sich gelohnt.

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Altai

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Geschichte über einen Mann der das Symbol des Freiheitskämpfers wohl als erster in der Menschheitsgeschichte verkörpert hat. Diesen auch noch gespielt von einem athletischen und jungen Kirk Douglas unter der Regie eines Mannes den wir zu den besten Regiesseuren unseres Jahrhunderts zählen. Was will man noch mehr von diesem Klassiker?

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Johnzy

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungenes Monumentalepos, Kubrik kann offenbar wirklich alles...
Tolle Schauspieler, bewegende(teils leider etwas langatmige) Geschichte, schöne Kostüme, sowie tolle (massen)schlachtszenen, alles in wunderschönen Bildern eingefangen, lassen die 3Stunden wie im Flug vergehen... Ein Klassiker den man wirklich gesehen haben sollte

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Johnzy

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Ach klar, Full Metal Jacket fand ich leider ziemlich enttäuschend, habe so viel gutes darüber gehört gehabt und dann kam er mir wie ein, zwar guter, aber nicht gerade besonderer Antikriegsfilm vor, da fand ich zb. Apokalypse now& Platoon doch noch ein Stückchen besser... Wobei die Dialoge in der ersten Hälfte(der meiner meinung nach besseren Hälfte, also bis zum Selbstmord) grandios waren... ;)


Filmkenner77

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Spartacus ist spitze. Einer meiner liebsten Kubrick-Filme, vielleicht auch weil ich das Genre Monumentalfilm sehr mag.


Poor Boy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein echtes Meisterwerk und einer meiner ersten Historienfilme die ich als Kind gesehen habe und der mich total gefesselt hat.Diese Szenen mit den Menschenmassen war schon recht beeindruckend.Das ist Geschichte die begeistert.

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Andy Dufresne

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Bewertung9.5Herausragend

Ungerechtigkeit, Unterdrückung, Versklavung.

Erhebung, Kampf, Auflehnung.

Spartacus dechiffriert die wahre DNA dieser Themen, dieser Lebensinhalte, in Filmform.

Bei Spartacus ,bei Kubrick, gelangen, schwemmen, schwimmen diese Wahrheiten an die Oberfläche.

Spartacus ist der rohe, ungeschliffene, frühe, laute Schrei nach Freiheit, nach Eigen-, nach Selbstbestimmung.

Spartacus ist ein zeitloses "Fuck You!!!".
Gerichtet an alle die meinen über den Anderen stehen zu können.

Spartacus sagt: NEIN (und dies unmittelbar, blutig und persönlich annehmend )!!!

Spartacus sagt: So wie es ist, ist (es) falsch.

So wie es ist ,ist es dekadent, ist es schlicht nicht richtig, ist es unmenschlich.

Spartacus ist der Anfang vom Ende des Feudalismus.
Der Anfang vom Ende der Überheblichkeit.
Der Anfang vom Ende von Imperien.
Der Anfang vom Ende von Überzeugungen, welche für die Herrschenden unumstößlich sind und welche für die Beherrschten existentiell nach unbedingter Umstoßung, nach Neuordnung geradezu schreien...

Spartacus ist das absolut zeitlose Synonym für einen gerechten Kampf, für etwas das über dem persönlichen, egoistischen, subjektiven Interesse steht.

Spartacus ist direkte Solidarität, ist geschichtlich, also vergangen, tagesaktuell, also heutig und vorausschauend, also prädestinierend gültig.

Spartacus ist schlicht Mensch...

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Bandrix

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Hab ihn jetzt gekauft und gesehen. 8,5...fürs Erste. ;)


Andy Dufresne

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Sehr schön, das freut mich sehr! :)


uncut123

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

wie aufwendig geil war das denn grade...und am schluss wo Varinia mit dem baby vor spartacus steht ist ja sowas von ergreifend..

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gibtsnet

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Verdammter Klassiker! Keine andere filmische Aufbereitung dieses Themas hat es bis dato geschafft mich derart zu begeistern. Fantastisch, hat einen Ehrenplatz in meiner Sammlung!

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emotionfreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Großartiges, emotiongeladenes Epos und somit genau mein Geschmack, hab ihn im Regal stehen zwischen "Das Gewand", Cleopatra, Vom Winde verweht und Alamo. Leider werden solche Filme heutzuztage kaum noch gemacht. Würde man heute in Hollywood Spartacus verfilmen, würde es vermutlich ein blutrünstiges Actionspecktakel werden.

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Manaan

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Da hast du leider Recht. Der SInn für das Monumentale, das Geschichtlich genaue und Charakterdarsteller fehlt einfach. Heute geht es nur noch um Blut, Gewalt und sorglosen Sex. Und das gefällt der Meute auch noch. Schade.
Filme wie dieser hier erinnern uns dann wieder daran, dass es auch andere Zeiten gab...


T-Rex

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

was soll man da noch gutes schreiben was nicht schon geschrieben wurde, ein wuchtiges meisterwerk

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Sepf

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wuchtig und fruchtig!


the assassin 666

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Bewertung9.0Herausragend

Monumentalfilmklassiker der in jede gute Filmsammlung gehört.
Immer wieder packend der Kampf von Spartacus (Kirk Douglas) gegen das römische Imperium. Solche Filme gibt es einfach heutzutage nicht mehr.
Neben Ben Hur und Qua Vadis einer der ganz, ganz großen Genremeisterwerke. :)

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Poor Boy

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Ich finde den Film auch klasse,aber in meine Sammlung kommt der nicht,sorry ;-)


Tina Scheidt

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Leben und Sterben des Spartacus wird hier großartig in Szene gesetzt. Kirk Douglas als Spartacus und Jean Simmons als seine Ehefrau Varinia, die die Zwänge des Sklaventums abstreifen und mit anderen Sklaven gegen Rom für ihre Freiheit kämpfen haben hier Filmgeschichte geschrieben.
Ganz großes Kino!

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cpt. chaos

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Bewertung7.0Sehenswert

Und wieder einmal eine Ouvertüre – vier Minuten musikalische Einstimmung auf den vierfachen Oscar-Preisträger von 1960, bevor es dann allerdings auch gleich in die Vollen geht!

Prachtvoll in der Ausstattung, wofür es auch zurecht einen Oscar gab, routiniert umgesetzt von Stanley Kubrick, der sich jedoch leider bei dieser an ihn in Auftrag gegebenen Regiearbeit nicht wie gewohnt entfalten durfte und erstklassig sowie überzeugend gespielt, sowohl von den Hauptdarstellern Kirk Douglas, Peter Ustinov und Laurence Olivier, als auch von sämtlichen Nebendarstellern.

Das Monumentalwerk entfaltet insbesondere in der ersten Stunde seine Wirkung, verflacht jedoch danach zwischenzeitig ein wenig. Einige zusätzliche Spannungsmomente hätten daher der dreistündigen Laufzeit sicherlich gut zu Gesicht gestanden, zumal es weitere Schlachten gab, von denen jedoch lediglich, mitunter sogar eher ein wenig beiläufig, berichtet wird.

Die entscheidende Schlacht wird dann allerdings nochmals imposant in Szene gesetzt und auch der weitere geschichtliche Verlauf ist äußerst gelungen umgesetzt.

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dumas

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So sieht ein Sandalenfilm aus! Gladiator, Troja und Alexander können einpacken oder sie werden gemeinsam mit all den grottigen TV-Remakes den Löwen vorgeworfen!

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Dr. Zaius

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ganz großes Kino. Auch wenn Kubrick mit der Auftragsarbeit persönlich nicht zufrieden war, ist ihm wohl doch zu verdanken, dass dieses Kirk Douglas Star Vehikel letztendlich ein richtig guter Film geworden ist. Das Ende geht echt zu Herzen.

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hoffman587

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Bewertung9.0Herausragend

Spartacus
"Spartacus" ist ein Historiendrama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1960 nach wahren Begebenheiten im antiken Rom, die aber größtenteils fiktiv sind.
Der Film gewann 4 Oscars für die Kostüme, Ausstattung, Kamera und bester Nebendarsteller (Peter Ustinov).
"Spartacus" ist mit Kirk Douglas, John Gavin, Jean Simmons, Laurence Olivier, Charles Laughton, Tony Curtis und dem unglaublichen Peter Ustinov herausragend besetzt.
Weiterhin ist Kubricks Umsetzung des Films sehr gut, ist aber im Gegensatz zu seinen anderen Werken etwas schwächer, da dieses ein Auftragswerk war.
Der Film bietet auch imposante Kulissen und außergewöhnliche Massen-und Kampfszenen, in denen sich die großartigen Schauspieler entfalten können.
Außerdem bietet der Film so einen gelungen Mix aus Emotionen, Schlachten und Kämpfen, der über die gesamte Länge nicht langweilig wird.
Zuletzt lässt sich sagen, dass die Charakterzeichnung des Films mehr als ausgezeichnet ist und die Dialoge des Drehbuchs sich perfekt in den Film eingliedern.
So erschafft Stanley Kubrick neben "Quo Vadis" und "Ben Hur" ein grandiosen Meisterwerk des Genres.
Fazit: "Spartacus" ist epischer Monumentalfilm mit brillanten Darstellern.
"Spartacus" ludus gaudium parat. Nam Spartacus homo non solum captivius Thracus sed etiam victor eram (bei Verbesserungen bitte melden).

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hoffman587

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Danke werde ich versuchen.


MovieMonster

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Ja, das wäre klasse ! :)


Mr.65

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich einer der besten Filme von Kirk Douglas neben DIE WIKINGER und Mit stahlharter Faust !

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Filmkenner77

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Bewertung9.0Herausragend

Neben Ben Hur der König des Monumentalfilms.

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stalker

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Bewertung4.0Uninteressant

Der einzige Kubrick, den es nicht geben müsste.

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