The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
The Killing (1956), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 06.12.2001
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von Stanley Kubrick, mit Jay C. Flippen und Elisha Cook Jr.
Kaum aus dem Knast entlassen, plant Johnny Clay (Sterling Hayden) schon wieder ein ganz großes Ding – mit seinen Kumpanen hat er es auf die Wetteinnahmen einer Rennbahn abgesehen. Doch trotz einer fast perfekten Planung hat er nicht alle Eventualitäten eingeplant…
(omdb)
Cast & Crew
-
Stanley Kubrick
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Coleen Gray
-
Jay C. Flippen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marvin Unger
-
Marie Windsor
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sherry Peatty
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Sterling Hayden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johnny Clay
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Ted de Corsia
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Randy Kennan
-
Vince Edwards
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Val Cannon
Regie
Schauspieler
-
Joe Sawyer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike O'Reilly
-
Elisha Cook Jr.
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) George Peatty
-
Timothy Carey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Nikki Arcane
-
Joe Turkel
-
James Griffith
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Grimes
-
Jim Thompson
-
Stanley Kubrick
- Genre
- Thriller, Heist-Krimi, Film Noir, Drama
- Handlung
- Beute, Ehebruch, Ehefrau-Ehemann-Beziehung, Ehekrise, Ex-Häftling, Gangster, Geheimnis, Korruption, Lebensentwurf, Mord, Pferderennen, Polizist, Rassismus, Scharfschütze, Schlägerei, Überfall
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Drehbuch
Filmdetails The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
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Trailer zum Film The Killing - Die Rechnung ging nicht auf









Kritiken (3) — Film: The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenSpoiler!
Zu den bittersten Schicksalsfügungen in Stanley Kubricks drittem Spielfilm "Die Rechnung ging nicht auf" zählt die Nichtbeachtung der vorhersehbarsten menschlichen Neigungen in einem scheinbar sicheren, da scheinbar perfekt Zahnrad auf Zahnrad ineinandergreifenden Plan: Neugier und Hektik. Ironisch, was? Der Überfall auf die Erlöse einer Pferderennbahn scheint übernatürlich sorgfältig, raffiniert und akribisch studiert zu sein, Zeiten wurden gestoppt, Ankunftszeiten aufgeschrieben, Zeitspannen gemerkt, wann der und jener an welcher Stelle welchen Ortes zu stehen habe, um die unaufhaltsame Maschinerie am Laufen zu halten, damit sie nicht stoppt. Eine Minute zu früh ist unwichtig, eine Minute zu spät könnte das Todesurteil aller bedeuten. Sämtliches wurde berechnet, analysiert und diskutiert, der Weg zum großen Geld, es ist der Weg, bei dem gar nichts schiefgehen darf, weil dann alles schiefgehen wird.
Wenn dann doch alles schiefgeht (und es…
15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Benner 2011/07/19 14:30:38
Antwort löschenKlasse geschrieben :)
ElMagico 2011/07/19 14:47:55
Antwort löschenBravo!
Timo K. 2011/07/19 15:19:31
Antwort löschenDanke euch beiden!
Filmkenner77 2011/07/20 16:41:53
Antwort löschenSehr schön. Du arbeitest jetzt anscheinend alle Kubrick-Filme der Reihe nach ab. So ganz viele waren es ja dann doch nicht. "Wege des Ruhms" war ja dann ein erster kleiner Höhepunkt.
Timo K. 2011/07/20 20:52:00
Antwort löschenAnschauen auf jeden Fall. Ob ich auch zu jedem Film etwas schreibe, keine Ahnung. Einen Text zu 2001 wollte ich mir eigentlich sparen. ;)
Alle 7 Antworten zeigen
_Garfield 2011/07/21 00:27:55
Antwort löschenToll geschrieben, aber ein wenig zu lang!
Timo K. 2011/07/21 12:53:20
Antwort löschenKubrick in kurz ist schwer zu bewerkstelligen. :)
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenDie Rechnung ging nicht auf gehört zu Kubricks Frühwerk und ist ein geradliniger Gangsterfilm, dessen Charaktere und Figurenkonstellationen an den Film Noir erinnern. Ohne überflüssige Szenen und mit vielen kleinen, knappen Dialogen entsteht ein kurzweiliges Werk, das aber vor allem atmosphärisch enttäuscht. Dies liegt zum großen Teil am allwissenden Erzähler, der komplett überflüssig ist und den Realismus und die Spannung bricht. Dabei wird Die Rechnung ging nicht auf trotz der schlichten Aufmachung nie uninteressant und auch das Ende gefällt sehr gut, Spannung kommt allerdings zu keinem Zeitpunkt auf.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Hier werden Charaktere gezeichnet ohne Szenen sinnlos zu dehnen, aber dennoch kann der Film durch die hohe Dialoglastigkeit eine gewisse Trockenheit während der ersten zwei Drittel kaum kaschieren. Dafür wird es in der letzten Viertelstunde plötzlich richtig interessant, als der eigentliche Raub über die Bühne geht und natürlich unerwartete Auswirkungen nach sich zieht. „Die Rechnung ging nicht auf“ ist technisch (bis auf eine leicht ulkige Kampfszene an der Bar) sehr gelungen, gut gespielt und spart sich die spannenden Ideen für das Finale und den Schluss auf, was sich durch die relativ kurze Laufzeit auch legitimiert. Ein schlichter aber cleverer, guter Krimi, der sich durch den gewissen Pionierstatus, den er aufgrund seiner Erzählweise heute genießt, in so manche Film-Bestenliste geschlichen hat.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (10) — Film: The Killing - Die Rechnung ging nicht auf
Kommentar schreibenaberaber 2012/01/24 14:23:05
Kommentar löschenDoch schon sehr angestaubtes Heist-Movie. Passable Darsteller, aber miserable Dialoge unnd ein überflüssiger Sprecher aus den Off. Stellenweise aber recht spannend.
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Discostu 2012/01/20 16:09:09
Kommentar löschenThe Killing ist ein gut gemachtes Heist-Movie, das zwar wie bei Kubrick gewohnt einen sehr akribischen Bildaufbau vorweist, ansonsten aber nur wenige typische Elemente seiner späteren Werke beinhaltet. Dennoch kann "The Killing" auf vielen Ebenen punkten, neben der Kameraarbeit vor allem bei den guten Schauspielern, besonders Sterling Hayden und Elisha Kook sind hier zu erwähnen. Dass der Zuschauer bis zum Finale weder den genauen Plan der Protagonisten weiß, noch wie der Widersacher Val Cannon versuchen wird, diesen zu vereiteln, hebt nicht nur die Spannung sondern lässt auch genug Zeit, die verschiedenen Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und ihre Motive, den Coup zu begehen, kennenzulernen. Auch die Idee, das selbe Ereignis mehrmals hintereinander aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, wodurch sich die tatsächlichen Abläufe erst nach und nach erschließen, funktioniert sehr gut.
Die Charaktere bleiben leider dennoch ziemlich eindimensional und die Dialoge wirken stellenweise, wie bei Filmen aus dieser Periode ja leider recht häufig, hölzern. Durch die zusätzliche (bei Kubrick typische) starke Distanz zur erzählten Geschichte, ist es außerdem schwierig, sich mit den Figuren zu identifizieren, was ein richtiges Mitfiebern deutlich erschwert. Zu guter Letzt ist der recht überflüssige und monotone Erzähler, der regelmäßig bei Zeitsprüngen auf Uhrzeit und Ort der nun folgenden Szene hinweist, ziemlich störend und der Atmosphäre nicht gerade zuträglich.
Insgesamt ist "The Killing" ein unterhaltsamer, gut gemachter Kriminalfilm, in dem Kubricks Talente bereits aufblitzen, der aber insgesamt trotz einiger netter Ideen relativ austauschbar bleibt.
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Kreaexo 2011/10/17 00:12:15
Kommentar löschenSehr solider, streckenweise enorm spannender und aufgrund des deutschen Zusatztitels leider vorhersehbarer Kriminalfilm im Noir-Stil, der nicht die eigentliche Tat, sondern mehr die Planung und Vorbereitungen dieser beleuchtet.
"The Killing" beweist, welches Genie Kubrick schon zu Beginn seiner 'Leinwandkarriere' war. Die zeitlich versetzte Erzählweise verleiht dem Spektakel die wohl dosierte Note Extravaganz und rundet den Film perfekt ab.
Der Film versteift sich nicht nur auf die Tat und deren Zusammenhänge, sondern verschafft dem Zuschauer noch einen Einblick in die Psyche und familiären Gegebenheiten der Täter, was diesen Film von anderen, ähnlichen Kriminalfilmen hervorhebt.
Aufgrund der zündenden Dialoge, dem Können der Darsteller, der Kameraarbeit und Kubrick's Regie ist "The Killing" ein Must-See für alle Krimi-, bzw. Noir-Fans.
«Heute Abend muss ich nochmal fort, vermutlich ist mal wieder nichts zu essen da.» -
«Natürlich, alles ist da, in Hülle und Fülle! Koteletts, Karotten, Spargel, sogar Kuchen!» -
«Ich rieche aber nichts.» -
«Weil man es aus dieser Entfernung nicht riechen kann!» -
«Wie meinst du das?» -
«Dachtest du vielleicht ich hätte das hier im Haus? Das gibt es alles unten im Laden zu kaufen!»
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Trimalchio 2011/08/05 22:52:02
Kommentar löschenWarum ist man eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen, im deutschen Titel gleich den Ausgang des Films zu spoilern?
Der Film ist sowohl von der Inszenierung, insbesondere der Kameraarbeit, als auch von der Story her, zu empfehlen.
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annaberlin 2011/07/21 13:15:25
Kommentar löschenDass Kubrick hier Regie geführt hat, merkt man eigentlich nicht. Die Rechnung ging nicht auf ist ein brillanter Kriminalfilm mit einem ausgeklügelten Plot und soliden Darstellerleistungen. Wer auf spannende Klassiker steht, ist hier richtig.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
MrTrombone 2011/06/19 22:06:45
Kommentar löschenThe Killing ist beileibe kein schlechter Film. Er ist gradlinig und einfach gestrickt und was er zeigt, das macht er gut. Allerdings will sich keinerlei Atmosphäre einstellen, ohne dass ich sagen könnte, woran es liegt. Zum einen sicherlich an der Erzählstruktur, die unnötigerweise nicht chronologisch stattfindet, zum anderen wegen des kommentierenden Erzählers, den es bei geschickterem Geschehensablauf nicht gebraucht hätte.
Insgesamt recht solide. Muss man aber nicht gesehen haben.
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ash-williams 2011/05/16 00:53:02
Kommentar löschenKubricks Frühwerk hat leider nicht die bildstarke Brillianz, die viele seiner Werke aufzeigen. Trotzdem ist The Killing ein Film, der mit einer guten Story und tollen Darstellern aufwartet. Sterling Hayden überzeugt und wird von guten Nebendarstellern unterstützt. Leider ist er etwas zu spannungsarm. Man beobachtet das geschehen lediglich und ist interessiert...gespannt ist man selten. Die Erzählweise ist etwas holprig, da diese nicht kontinuierlich in einem Stil gehalten ist und der Erzähler, welchen man nicht wirklich einordnen kann, kommentiert alle paar Minuten das geschehen, trägt aber keine wirklich wichtigen Informationen zur Story bei. Etwas unglücklich das Ganze. Das Ende des Films muss lobend hervorgehoben werden, da das Finale doch noch endlich spannend wird und den Film noch einmal aufwertet! Kein Meisterwerk, aber durchaus einen Blick wert!
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Heiderditte 2009/10/17 13:21:14
Kommentar löschenKlasse frühwerk Stanley Kubricks mit dem meiner Meinung nach seine Karriere erst begann.
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Marti DiBergi 2009/09/28 21:32:52
Kommentar löschenCleveres Frühwerk Kubricks, in dem sich visuelle Brillianz mit einer tollen Story vereinen.
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Kubrick_obscura 2008/06/08 01:36:19
Kommentar löschenNach Kubricks miserabelen Erstlingsfilm "Killers Kiss" legte er kurze Zeit später mit einem Meisterstück nach. Ohne "The Killing" kein Tarantino. Filmgeschichte!
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amblin1971 2011/11/29 18:13:08
Antwort löschenExacto Mundo! - Ohne´"The Killing" kein "Jackie Brown".