The Killing - Die Rechnung ging nicht auf

The Killing (1956), US Laufzeit 83 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 06.12.2001

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7.6
Kritiker
23 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9
Community
902 Bewertungen
17 Kommentare
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von Stanley Kubrick, mit Ted de Corsia und Sterling Hayden

Kaum aus dem Knast entlassen, plant Johnny Clay (Sterling Hayden) schon wieder ein ganz großes Ding – mit seinen Kumpanen hat er es auf die Wetteinnahmen einer Rennbahn abgesehen. Doch trotz einer fast perfekten Planung hat er nicht alle Eventualitäten eingeplant…

(omdb)

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Kritiken (3) — Film: The Killing - Die Rechnung ging nicht auf

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.5Ganz gut

Spoiler!

Zu den bittersten Schicksalsfügungen in Stanley Kubricks drittem Spielfilm "Die Rechnung ging nicht auf" zählt die Nichtbeachtung der vorhersehbarsten menschlichen Neigungen in einem scheinbar sicheren, da scheinbar perfekt Zahnrad auf Zahnrad ineinandergreifenden Plan: Neugier und Hektik. Ironisch, was? Der Überfall auf die Erlöse einer Pferderennbahn scheint übernatürlich sorgfältig, raffiniert und akribisch studiert zu sein, Zeiten wurden gestoppt, Ankunftszeiten aufgeschrieben, Zeitspannen gemerkt, wann der und jener an welcher Stelle welchen Ortes zu stehen habe, um die unaufhaltsame Maschinerie am Laufen zu halten, damit sie nicht stoppt. Eine Minute zu früh ist unwichtig, eine Minute zu spät könnte das Todesurteil aller bedeuten. Sämtliches wurde berechnet, analysiert und diskutiert, der Weg zum großen Geld, es ist der Weg, bei dem gar nichts schiefgehen darf, weil dann alles schiefgehen wird.

Wenn dann doch alles schiefgeht (und es wird alles…

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

FumerTue

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Sind 6,5 nicht fast zu wenig, gerade wenn man ihn in dem Kontext betrachtet, in dem er filmhistorisch steht, und schaut, wie maßgeblich er spätere Filme beeinflusst hat?

Wobei du ja generell "weniger" Punkte gibst und 6,5 Punkte von dir 7,5 Punkten von mir entsprechen :D


Timo K.

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Kubrick-intern nein. Filmhistorisch bewerte ich ohnehin nie. | So kann man's auch sehen.^^


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

[...] Hier werden Charaktere gezeichnet ohne Szenen sinnlos zu dehnen, aber dennoch kann der Film durch die hohe Dialoglastigkeit eine gewisse Trockenheit während der ersten zwei Drittel kaum kaschieren. Dafür wird es in der letzten Viertelstunde plötzlich richtig interessant, als der eigentliche Raub über die Bühne geht und natürlich unerwartete Auswirkungen nach sich zieht. „Die Rechnung ging nicht auf“ ist technisch (bis auf eine leicht ulkige Kampfszene an der Bar) sehr gelungen, gut gespielt und spart sich die spannenden Ideen für das Finale und den Schluss auf, was sich durch die relativ kurze Laufzeit auch legitimiert. Ein schlichter aber cleverer, guter Krimi, der sich durch den gewissen Pionierstatus, den er aufgrund seiner Erzählweise heute genießt, in so manche Film-Bestenliste geschlichen hat.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

Nach Kubricks miserabelen Erstlingsfilm "Killers Kiss" legte er kurze Zeit später mit einem Meisterstück nach. Ohne "The Killing" kein Tarantino. Filmgeschichte!

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amblin1971

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Exacto Mundo! - Ohne´"The Killing" kein "Jackie Brown".



Kommentare (13) — Film: The Killing - Die Rechnung ging nicht auf


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Einar

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Bewertung7.5Sehenswert

Von der Community absolut unterbewertetes frühes Meisterwerk von Superhirn Kubrick. Eine in sich verschachtelte Krimi-Story aus dem Flim Noir, welche nicht nur die Augen des Zuschauers fordert, sondern auch seinen Verstand. Glänzende Mimen (Sterling Hayden) und interessante parallele Gestaltung zum ersten Höhepunkt (Rennbahn), wo aus verschiedenen Postionen die Geschehnisse wiedergegeben werden. Klassischer Film Noir Effekt zum zweiten Höhepunkt, am Flughafen. Verlorene Chancen durch ein kleines Element (der Hund) und Resignation des "Helden".
Bitte nicht von der Community-Wertung abschrecken lassen. Dieser Film ist Gold wert. Ich sehe ihn mir immer wieder gerne an!

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Antiheld

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als Tarantino- und Kubrick-Fan ein Muss was ich endlich nachgeholt habe.

Auch wenn man dem Film sein Alter anmerkt definitiv ein Stück Filmgeschichte. Sehr spannend und wie immer bei Kubrick technisch sehr gut gemacht und für seine Zeit einzigartig.
Man sieht die Handschrift Kubricks und merkt auch, inwiefern Tarantino sich bedient hat.

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FumerTue

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"You'd be killing a horse. That's not first degree murder. In fact it's not murder at all... in fact I don't know what it is."
Eigentlich wollte ich die letzten Tage anfangen mit einer mehrwöchigen Filme- und PS3-Abstinenz, da ich die nächsten Wochen eine Menge Klausuren schreibe, auch in Fächern, in denen ich nicht gerade informiert und Klassenbester bin. Jedoch stieß ich gestern einmal wieder auf "Reservoir Dogs" und damit verbunden auf die Tatsache, dass der dies maßgeblich inspirierende frühe Kubrick "The Killing" seit Jahrtausenden auf meiner Merkliste vor sich hin vegetiert, aber irgendwie noch immer unbetrachtet ist. "Reservoir Dogs" ist praktisch eine Nachmache - natürlich nicht im negativen Sinne - von "Die Rechnung ging nicht auf", mit der Quentin Tarantino seinen Einzug in das große Kino feierte, gleichzeitig das vorhergegangene große Kino (wie in allen seinen Streifen) würdigte. Und in der Tat dürfte die Haupt-Vorlage für seine Hommage an die Filmkunst ihm sehr zugesagt haben. Auch abgesehen von der Multiperspektivität und den Zeitsprüngen dürfte ihm die Handlung und auch die Dialoge sehr zugesagt haben.
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-"A friend of mine will be stopping by tomorrow to drop something off for me. He's a cop."
-"A cop? That's a funny kind of a friend."
-"Well, he's a funny kind of a cop."
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Das Drehbuch war auch nicht alleine Kubricks Schaffen, sondern Jim Thompson schrieb mit ihm, weshalb die Dialoge auch cooler sind, als man es von anderen Filmen des Meisters gewöhnt ist.
Auch ansonsten unterscheidet sich der Film stark von Anderem, das man von dem über Dekaden schaffenden Kubrick kennt, was natürlich eben an der Tatsache liegt, dass Stanley seinen letzten Film über 4 Dekaden später drehte. In "Eyes Wide Shut" herrschten schon ganz andere Zustände, da sah New York anders aus, da sahen Filme anders aus, da wurden Filme anders gedreht.

Zu The Killing selbst will ich gar nicht so viel sagen. Trotz eher durchschnittlicher Darsteller produzierte Stan Kubrick in gewohnter Manier einen sehr schön anzuschauenden Streifen, dem man in einzelnen sehr gelungene Szenen bereits Kubricks Perfektionismus anmerkt. Zumindest könnte ich mir gut vorstellen, dass Stanley die Szenen, in denen man in einer sehr langen Einstellung nur ein paar galoppierende Pferde auf der Rennbahn sieht, so oft hat drehen lassen, bis jede Bewegung der Pferde und jede Bewegung der Kamera gestimmt hat.
Eigentlich fand ich es eher doof vom deutschen Titel "Die Rechnung ging nicht auf", bereits zu spoilern. Aber, wenn man dann das Ende sieht, bzw. diesen Moment 2 Minuten davor, als es keine Hoffnung mehr gibt, da hat man irgendwie ein hämisches Grinsen im Gesicht und es bleibt einem nichts zu sagen als: "Diese Rechnung ging wohl wirklich nicht auf!" =)

Fazit: Kein sehr typischer Kubrick, der Quentin Tarantino-Verehrern vermutlich besser gefallen dürfte (und für diese sowieso Pflicht ist!) als dem durchschnittlichen Kubrick-Fan.
Der Film an sich nichts all zu Besonderes (dennoch sehr schön anzusehen!), doch es wäre auch falsch zu sagen, der ist kein Meilenstein in der Filmgeschichte: "The Killing" war der erste Film, der Zeitsprünge und verschiedene Perspektiven anwandte, und ein Film, der einen der beliebtesten der heute noch lebenden Autorenfilmer nicht nur maßgeblich inspiriert hat, sondern diesem (indirekt) überhaupt zum Erfolg des Erstlingswerks verholfen hat.

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Btw: Weiß eigentlich jemand, ob Kubrick sich jemals zu Quentin Tarantino/Reservoir Dogs/Pulp Fiction geäußert hat? Wäre interessant, meldet euch!

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Moe

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Bewertung6.5Ganz gut

Da mir die Kubrick-Filme bis vor Kurzem in ihrer Gänze unbekannt waren und ich dies nachgeholt habe, dachte ich mir, dass ich mir nun auch die restlichen, leider nicht so vielen, Filme von ihm angucke.
So also nun The Killing.
Klar, es ist nicht der ganz große Wurf von Kubrick, aber hier und da war es schon ein bisschen anders. Die Erzählstruktur hat mir gut gefallen. Besonders die Uhrzeitangaben, da fühlte ich mich schon etwas ins Geschehen hineingezogen.
Das Ende war klar (blöder Köter) und die Charaktere waren allesamt oberflächlich, doch für so einen kleinen Krimi-Heist-Movie hat es gelangt.
Und dieser Film beeinflusste ja später andere Filme wie z.B. Jackie Brown.

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TheDrPepperPower

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Bewertung3.0Schwach

"The Killing" ist einer dieser Filme, bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dass sie nur noch Beachtung finden und einige gute Bewertungen bekommen, weil ein inzwischen so berühmter und von vielen fast vergötterter Regisseur hinter ihm steht.

Meine sehr harte Kritik kann man im Grunde sehr leicht zusammenfassen: dieser Film hat einfach überhaupt nichts zu bieten. Die Geschichte um einen Überfall auf eine Pferderennbahn ist nicht im geringsten spannend inszeniert (da helfen auch ein paar gut gemeinte Zeitsprünge nicht). Ich habe nicht einmal verstanden, warum er gerade so und nicht auf irgend eine andere Weise durchgeführt werden musste. Auch die Charaktere bleiben blass, wirken teilweise unglaubwürdig und ihre Motive werden - wenn überhaupt - nur angedeutet. Außerdem sind ihre Dialoge stellenweise ziemlich schlecht geschauspielert. In Sachen Schnitt, Bildkomposition, Atmosphäre und Musik werden alle Stilmittel nur zweckmäßig eingesetzt. Man beachte, dass es gerade solche Aspekte sind, die in vielen von Kubrick's späteren Werken seine Außergewöhnlichkeit beweisen. Hier allerdings ist absolut nichts vom typischen Kubrick-Stil zu spüren.

Ich bin einfach kein Mensch, bei dem ein Film auch nur den geringsten Bonus bekommt, wenn er von einer berühmten Person kreiert wurde oder irgendeinen Einfluss auf andere Filme ausgeübt hat. "The Killing", im Vakuum betrachtet, ist nichts anderes als völlig belanglos. Es gibt zig Filme mit einem ähnlichen Konzept, die viel interessanter aufgebaut und dargestellt sind als das vorliegende Werk. Höchstens ein Filmhistoriker könnte sich noch für diesen Streifen interessieren (und ich sage das als jemand, der von vielen "alten" Filmen begeistert ist).

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Drogba11

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Ja, dass ein Film Einfluss auf andere genommen hat, lässt sich kaum als Bewertungskriterium verwenden. Erstens können auch "schlechte" Filme als Inspiration dienen und zweitens ist jeder Film als Gesamtpaket zu betrachten, da helfen manchmal auch ein paar gute Ideen nicht.
Den letzen Absatz meiner Antwort finde ich selbst etwas unglücklich, jedenfalls wollte ich nicht an deiner Bewertung rütteln, sondern nur "The Killing" ein wenig verteidigen. Manchmal wirft man einem Film auch zuviel vor oder beurteilt einen anderen sehr wohlwollend, aber grundsetzlich ist die eigene Meinung immer zu respektieren.
Diesem "aus heutiger Sicht urteilen" schenke ich allerdings wenig Beachtung. Solange man über fehlende technische Möglichkeiten und sonstige Begleitumstände der Entstehungszeit hinwegsieht, funktioniert jeder Film auch heute noch, egal ob neu oder alt. Z.B. konnte ich bei The Killing mitfiebern und er hat mich in allen Punkten überzeugt, wenn auch nicht begeistert. Generell finde ich Kubricks Œuvre sehr interessant, nur an "Shining" konnte ich keinen Gefallen finden und nicht mehr als 3,0 Punkte geben. Aber die Bewertungen hier auf moviepilot sind ohnehin eine Wissenschaft für sich...


TheDrPepperPower

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Ja, da hast du wohl recht. "Shining" habe ich auch in ziemlich mittelmäßiger Erinnerung, aber dem werde ich bald noch eine weitere Chance geben.


aberaber

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Bewertung6.0Ganz gut

Doch schon sehr angestaubtes Heist-Movie. Passable Darsteller, aber miserable Dialoge unnd ein überflüssiger Sprecher aus den Off. Stellenweise aber recht spannend.

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Discostu

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Bewertung7.0Sehenswert

The Killing ist ein gut gemachtes Heist-Movie, das zwar wie bei Kubrick gewohnt einen sehr akribischen Bildaufbau vorweist, ansonsten aber nur wenige typische Elemente seiner späteren Werke beinhaltet. Dennoch kann "The Killing" auf vielen Ebenen punkten, neben der Kameraarbeit vor allem bei den guten Schauspielern, besonders Sterling Hayden und Elisha Kook sind hier zu erwähnen. Dass der Zuschauer bis zum Finale weder den genauen Plan der Protagonisten weiß, noch wie der Widersacher Val Cannon versuchen wird, diesen zu vereiteln, hebt nicht nur die Spannung sondern lässt auch genug Zeit, die verschiedenen Charaktere, ihre Beziehungen zueinander und ihre Motive, den Coup zu begehen, kennenzulernen. Auch die Idee, das selbe Ereignis mehrmals hintereinander aus unterschiedlichen Perspektiven zu erzählen, wodurch sich die tatsächlichen Abläufe erst nach und nach erschließen, funktioniert sehr gut.

Die Charaktere bleiben leider dennoch ziemlich eindimensional und die Dialoge wirken stellenweise, wie bei Filmen aus dieser Periode ja leider recht häufig, hölzern. Durch die zusätzliche (bei Kubrick typische) starke Distanz zur erzählten Geschichte, ist es außerdem schwierig, sich mit den Figuren zu identifizieren, was ein richtiges Mitfiebern deutlich erschwert. Zu guter Letzt ist der recht überflüssige und monotone Erzähler, der regelmäßig bei Zeitsprüngen auf Uhrzeit und Ort der nun folgenden Szene hinweist, ziemlich störend und der Atmosphäre nicht gerade zuträglich.

Insgesamt ist "The Killing" ein unterhaltsamer, gut gemachter Kriminalfilm, in dem Kubricks Talente bereits aufblitzen, der aber insgesamt trotz einiger netter Ideen relativ austauschbar bleibt.

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Kreaexo

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr solider, streckenweise enorm spannender und aufgrund des deutschen Zusatztitels leider vorhersehbarer Kriminalfilm im Noir-Stil, der nicht die eigentliche Tat, sondern mehr die Planung und Vorbereitungen dieser beleuchtet.

"The Killing" beweist, welches Genie Kubrick schon zu Beginn seiner 'Leinwandkarriere' war. Die zeitlich versetzte Erzählweise verleiht dem Spektakel die wohl dosierte Note Extravaganz und rundet den Film perfekt ab.
Der Film versteift sich nicht nur auf die Tat und deren Zusammenhänge, sondern verschafft dem Zuschauer noch einen Einblick in die Psyche und familiären Gegebenheiten der Täter, was diesen Film von anderen, ähnlichen Kriminalfilmen hervorhebt.

Aufgrund der zündenden Dialoge, dem Können der Darsteller, der Kameraarbeit und Kubrick's Regie ist "The Killing" ein Must-See für alle Krimi-, bzw. Noir-Fans.
«Heute Abend muss ich nochmal fort, vermutlich ist mal wieder nichts zu essen da.» -
«Natürlich, alles ist da, in Hülle und Fülle! Koteletts, Karotten, Spargel, sogar Kuchen!» -
«Ich rieche aber nichts.» -
«Weil man es aus dieser Entfernung nicht riechen kann!» -
«Wie meinst du das?» -
«Dachtest du vielleicht ich hätte das hier im Haus? Das gibt es alles unten im Laden zu kaufen!»

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annaberlin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dass Kubrick hier Regie geführt hat, merkt man eigentlich nicht. Die Rechnung ging nicht auf ist ein brillanter Kriminalfilm mit einem ausgeklügelten Plot und soliden Darstellerleistungen. Wer auf spannende Klassiker steht, ist hier richtig.

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MrTrombone

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Bewertung5.0Geht so

The Killing ist beileibe kein schlechter Film. Er ist gradlinig und einfach gestrickt und was er zeigt, das macht er gut. Allerdings will sich keinerlei Atmosphäre einstellen, ohne dass ich sagen könnte, woran es liegt. Zum einen sicherlich an der Erzählstruktur, die unnötigerweise nicht chronologisch stattfindet, zum anderen wegen des kommentierenden Erzählers, den es bei geschickterem Geschehensablauf nicht gebraucht hätte.
Insgesamt recht solide. Muss man aber nicht gesehen haben.

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ash-williams

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Bewertung6.0Ganz gut

Kubricks Frühwerk hat leider nicht die bildstarke Brillianz, die viele seiner Werke aufzeigen. Trotzdem ist The Killing ein Film, der mit einer guten Story und tollen Darstellern aufwartet. Sterling Hayden überzeugt und wird von guten Nebendarstellern unterstützt. Leider ist er etwas zu spannungsarm. Man beobachtet das geschehen lediglich und ist interessiert...gespannt ist man selten. Die Erzählweise ist etwas holprig, da diese nicht kontinuierlich in einem Stil gehalten ist und der Erzähler, welchen man nicht wirklich einordnen kann, kommentiert alle paar Minuten das geschehen, trägt aber keine wirklich wichtigen Informationen zur Story bei. Etwas unglücklich das Ganze. Das Ende des Films muss lobend hervorgehoben werden, da das Finale doch noch endlich spannend wird und den Film noch einmal aufwertet! Kein Meisterwerk, aber durchaus einen Blick wert!

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Heiderditte

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Klasse frühwerk Stanley Kubricks mit dem meiner Meinung nach seine Karriere erst begann.

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Marti DiBergi

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Cleveres Frühwerk Kubricks, in dem sich visuelle Brillianz mit einer tollen Story vereinen.

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