Lolita
Lolita (1962), US Laufzeit 152 Minuten, FSK 12, Drama, Kriminalfilm, Kinostart 21.06.1962
25 Bewertungen
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935 Bewertungen
23 Kommentare
Keine ?
von Stanley Kubrick, mit James Mason und Shelley Winters
Als der Engländer Humbert Humbert nach Ramsdale im US-Staat New Hampshire zieht, verliebt er sich unsterblich. Um der Frau seines Herzens nahe zu sein, schmiedet er einen Plan: Er heiratet Charlotte Haze – denn in Wahrheit begehrt er deren frühreife Tochter!
Cast & Crew
-
Stanley Kubrick
-
James Mason
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Humbert Humbert
-
Shelley Winters
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte Haze
-
Sue Lyon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lolita Haze
-
Gary Cockrell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dick Schiller
-
Jerry Stovin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) John Farlow
-
Diana Decker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Farlow
Regie
Schauspieler
-
Lois Maxwell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Mary Lore
-
Peter Sellers
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Clare Quilty
-
Shirley Douglas
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mrs. Starch
-
Stanley Kubrick
-
Vladimir Nabokov
- Genre
- Schicksalsdrama, Psychodrama, Melodram, Kriminalfilm, Coming of Age-Film
- Zeit
- 1960er Jahre
- Ort
- Kleinstadt
- Handlung
- Adoptivvater, Affäre, Alkoholiker, Allein Stehend, Autounfall, Bikini, Depression, Eifersucht, Erotik, Faszination, Flirt, Franzose, Heimliche Liebe, Heiratsantrag, Hotel, Jugendlicher, Kind und Jugendlicher, Klassiker, Krankenhaus, Literaturprofessor, Lolita, Midlife Crisis, Minderjähriger, Mord, Motel, Mutter-Tochter-Beziehung, Nymphe, Provokation, Pädophilie, Roman, Schriftsteller, Schwangerschaft, Sex mit Minderjährigen, Sexuelle Begierde, Sexuelle Obsession, Sexueller Missbrauch, Sommerlager, Tagebuch, Unerwiderte Liebe, Verbotene Liebe, Verführung, Verlust der Mutter, Verlust des Ehemannes, Witwe
- Stimmung
- Eigenwillig, Geistreich, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!

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Kritiken (2) — Film: Lolita
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenVorhang auf. Wahrlich bezaubernd und zärtlich, lieblich, lyrisch, leidenschaftlich, launisch, locker, alle Beteiligten instrumentalisieren Liebe, betrügen und betrügen sich, während sie ein Strudel der Egozentrik in den Abgrund reißt, Neigung zu Obsession zu Katastrophe wird, Faschingsparade und Theaterstück, Satire und Rollenspiel, innerer Gefängnisfilm und äußerliches Sittenbild, Kubrick auf Meisterschaft, 37 Jahre vor "Eyes Wide Shut". David Lynch bezeichnete jene sinnlich-vergiftete Frucht des Begehrens aus dem Garten der Begierde mit dem sinnestaumelnden Namen "Lolita" mehrmals als seinen persönlichen Lieblingsfilm. In der Tat: Im Verhältnis von eigenbrötlicher Vorstadt-Groteske ("Twin Peaks") surrealem Fassadeneinsturz ("Mulholland Drive") und tief bewegendem Noir ("Blue Velvet") nimmt Kubrick Motivkonstanten des verschwurbelten Alptraumkonstrukteurs vorweg. Freilich ein Film, über den sich so manche detaillierte Psychoanalyse,…
28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
shadowhunting 2011/08/06 18:14:54
Antwort löschenGrazie! Grandioser Kommentar
Timo K. 2011/08/06 19:51:43
Antwort löschenDanke sehr! :)
_Garfield 2011/08/07 15:17:25
Antwort löschenVorgemerkt, bei soviel Lob ;)
Timo K. 2011/08/07 16:17:19
Antwort löschenEs lohnt sich, aber man braucht Sitzfleisch, Geduld und Konzentration. ;)
_Garfield 2011/08/07 17:48:51
Antwort löschenIch glaube nach "Apocalypse Now - Redux" bin ich sehr gut vorbereitet :D.
Alle 7 Antworten zeigen
pellekraut007 2011/08/09 10:50:46
Antwort löschenEin guter! Das is ein guter, ein ganz guter, eigentlich ein sehr guter!
Grunz! Also, der Kommentar und... der Film!
Timo K. 2011/08/09 23:20:49
Antwort löschenDanke. :D
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenErst ist „Lolita“ zu offensichtlich: Zu klar wird dargestellt, wer auf wen steht, wer durch wen frustriert und wer von wem genervt ist. Eine subtilere Zeichnung der Beziehungsgeflechte hätte mehr Stil bewiesen. Dann wird „Lolita“ zu dubios. Zu unklar sind die Wendungen dargestellt, zu schwammig die Hintergründe der Geschichte. Es ist ein etwas durchwachsener Kubrick, der erste seit den bisherigen Filmen des Regisseurs, wo der Nachfolger seinen Vorgänger stets noch übertraf. Dafür gelang dem inzwischen 31jährigen Filmemacher mit einigen künstlerischen Freiheiten die Verfilmung eines kontroversen und als so gut wie unverfilmbar geltenden Romans. Und eine unheimlich amüsante noch dazu. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (21) — Film: Lolita
Kommentar schreibenbased_god 2012/02/05 14:39:43
Kommentar löschen"Lolita" – Kubrick Box [1/7]
Kubrick macht sich gar nicht die Mühe möglichst nahe an den Romanen zu bleiben, die er verfilmt. Das wird er auch nie tun. Zuerst was an "Lolita" stört: Einerseits dauert es etwas lange, bis es zur Sache geht. Und andererseits finde ich, dass Lolita selbst schlecht besetzt ist. Die Darstellerin hätte meiner Meinung nach jünger wirken müssen. Aber man gewöhnt sich daran und die Story funktioniert auch so ganz gut. Der Rest ist grundsolide. Die interessante Geschichte wird konsequent bis zum Schluss erzählt und die Darsteller wissen über die ganze Zeit hinweg zu überzeugen. Die Kamerafahrten sind gut und die Song-Auswahl vermag zu gefallen.
Noch nicht Kubricks ganz grosser Wurf aber der soll ja noch kommen – mehrfach!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Jeff Lebowski 2012/01/14 10:53:48
Kommentar löschenToller Film von Kubrick. Besonders hat mir gefallen, dass das Ende am anfang gezeigt worden ist und die Geschichte sich Rückblendent geklärt hat. Ich weiß nicht ob dies im Roman genauso ist, aber im Film ist das ganze Spektakel sehr gut in Szene gesetzt und die Schauspieler machen einen guten Job.
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baser 2012/01/03 20:10:08
Kommentar löschenIm Vergleich zu Kubricks sonstigen Filmen ist "Lolita" ziemlich gewöhnlich...
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Limenator 2011/12/17 13:18:59
Kommentar löschenAm besten bei LOLITA gefallen mir die Beziehungen zwischen den Charakteren:
Die Mutter von Lolita, Charlotte, will Humbert, den Schriftsteller, ausnützen, weil sie nicht ohne Mann leben kann. Deshalb redet sie sich ein, sie liebe ihn <--> Humbert findet Charlotte eher Abstoßend und reagiert auf ihre Zuneigung mit Abstoßung. Er will die Nähe zu Lolita, weshalb er Charlotte heiratet.
Die beiden sind egozentrisch und nutzen einander nur aus.
Bei der Beziehung zwischen Lolita und Humbert ist es nicht anders:
Humbert glaubt, er habe sich in Lolita verliebt. In Wirklichkeit liebt er aber nur sein Bild der Liebe, also die Vorstellung, er sei verliebt. Weil es ihm besser geht, wenn er bei Lolita ist, lügt er sich vor, er sei verliebt, also nutzt er sie gewissermaßen aus <--> Lolita, die scheinbare Unschuld, spielt ein noch hinterlistiges Spiel mit Humbert: Sie hat ihn längst durchschaut, und benutzt ihn nun für ihre eigenen Pläne mit Quilty, ihrem Lover.
Auch in der zweiten zwischenmenschlichen Beziehung denkt jeder nur an sich selbst.
Wie später auch in 'A Clockwork Orange', findet man in diesem Kubrick-Film keinen Charakter, der einem sympathisch werden könnte. Jeder denkt nur an sich selbst und nutzt jede Gelegenheit sein Glück zu finden.
Erich Fromm hat seinen Patienten des öfteren die Frage gestellt: „Lieben Sie Ihren Partner, weil sie ihn brauchen; oder brauchen Sie ihn, weil sie ihn lieben?“ Das kennzeichnet die Situationen in LOLITA deutlich.
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lenipe 2011/11/07 14:56:05
Kommentar löschenZu lange Verfilmung und dennoch gut umgesetzt. Bei diesem Film kann sich echt niemand darüber beschweren, dass viel vom Buch ausgelassen wurde. Ich gebe die 6.5 Punkte, da mir am Buch die besodnere Sprach von Nabokov vorallem gefiel und meine Vorstellungen von alledem etwas anders waren. Sehenswert, für alle denen das Buch zu dick ist.
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hoffman587 2011/07/20 12:00:37
Kommentar löschenLolita
"Lolita" ist ein fesselndes, vielleicht skandalöses, intelligentes, packendes und gewagtes Drama von Stanley Kubrick aus dem Jahre 1962, das auf dem gleichnamigen Roman von Vladimir Nabokov.
Die Geschichte enthält genug Tabuthemen, sie handelt zum Beispiel von Pädophilen und von dem sexuelles Begehren, sodass man ihn für die damalige Zeit als recht skandalös bezeichnen kann, somit gewinnt der Film doch das Interesse des Zuschauers, zwar mag sich die Story anfangs sehr simpel anhören, trotzdem bemerkt man bald, bei der Sichtung des Werkes, das alles wesentlich komplexer ist, als es auf den ersten Blick scheint: Der Literaturprofessor Humbert Humbert begehrt das frühreife Mädchen Lolita, also heiratet er ihre Mutter, um ihr nahe zu sein.
In der Hauptrolle darf niemand anderes die Hauptrolle spielen als ein großartiger James Mason, er spielt die Rolle des Literaturdozenten wirklich erstklassig und man spürt die Zwiespalt die seine Figur in sich trägt, er vermittelt dieses Gefühl seiner Rolle somit perfekt, sodass man ein wenig Sympathie für den Professor entwickelt, auch wenn sich das jetzt komisch anhört, aber damit das er überzeugt stehe ich wohl eher allein. Neben ihm gäbe es dann auch noch eine tolle Sue Lyon als junge und frühreife Lolita, die sie wirklich überzeugend spielt und eine grandiose Shelley Winters als Lolitas emotionalaufgeladene Mutter. Und schließlich sollte auch Peter Sellers als Quilty nicht unerwähnt bleiben, denn seine Auftritte mögen zwar recht sparsam eingeteilt sein, trotzdem könnte man diese Auftritte als einige Highlights des Films sehen, was besonders für das geniale Intro des Werkes gilt, das für mich nicht besser umgesetzt hätte werden können.
Die Regie von Kubrick ist virtuos, auch wenn sie hier nicht so stark ist, wie in einigen seiner späteren Filme, da er das Werk doch etwas langatmig inszeniert, bei einer Laufzeit von ca. 160 Minuten, somit können eben einige Längen entstehen.
Die Kamera kann man schnell als sehr gut bezeichnen, sie liefert eine ordentliche Arbeit ab, von denen besonders einige Sequenzen überzeugen können, ich verweise nochmal auf den Anfang, dennoch muss ich eindeutig zugeben, dass die Bilder heute schon teilweise etwas eingestaubt sind, aber gut.
Die Charaktere wurden zudem noch exzellent gezeichnet, sie sind zwar keine Identifikationsflächen, nichtdestotrotz werden ihre Hintergründe interessant dargestellt, sodass für die Figuren doch ein Reiz entsteht, der größtenteils über die ganze Laufzeit anhält, insgesamt sehr vielschichtig veranlagt und die Dialoge wurden auch hervorragend geschrieben, meiner Meinung nach sehr glaubwürdig, außerdem wurden sie noch mit einem teilweise bösen, teilweise tragischkomischen Humor angereichert, das gilt nebenbei für den vollständigen Film.
Zusätzlich ist auch die musikalische Untermalung ausgezeichnet, da sie diese dramatische Stimmung, effektvoll und elegant unterlegt.
Also kann ich zum Schluss nur noch sagen, dass "Lolita" eine mehr als gelungene und exquisite erste Verfilmung des Romans ist, über die Zweite wollen wir am besten erst gar nicht reden.
13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
shadowhunting 2011/07/20 17:31:49
Antwort löschenKlasse Kritik, ist in vielen Punkten absolut übereinstimmend mit meiner :-)
Filmkenner77 2011/07/20 19:10:45
Antwort löschenDas Remake war in der Tat für den Eimer.
shadowhunting 2011/07/20 00:25:39
Kommentar löschenEin durchweg dramatischer Film, der sehr eng an die Romanvorlage von Vladimir Nabokov gebunden ist, der als Drehbuchautor maßgeblich dazu beigesteuert hat, die Verfilmung eines schwierigen Stoffes in der narrativen Struktur und inhaltlichen Klarheit an die Buchvorlage anzupassen. Stanley Kubricks Können wird an vielen Stellen auch immer wieder in ''Lolita'' sichtbar und Perfektionist Kubrick schafft es mal wieder durch die hervorragende technische Inszenierung, die gelungene Auswahl der Kulissen und die hohe Qualität von Bild und Ton einen handwerklich überzeugenden Film zu präsentieren. Der Inhalt ist beklemmend, teilweise irritierend und wirkt in vielerlei Hinsicht tragikomisch, aber auch ausdrucksvoll und emotional. Die kluge Besetzung der Charakterdarsteller und die solide Darbietung von James Mason helfen der Story in punkto Echtheit und inhaltlicher Tiefe und prägen von der ersten bis zur letzten Filmsequenz das Geschehen. Der schwarze Humor und die dramatische Mischung aus Hoffnung und Scheitern und das damit verknüpfte Tabu-Thema Pädophilie bringen Würze in die Handlung und das Aufdecken der sozialen und seelischen Schwächen der Hauptperson wird vollständig kritisch und distanziert betrieben, die Frage nach der Sympathie bzw. der Anteilnahme bleibt dagegen subjektiv. ''Lolita'' beinhaltet sicherlich kein einfaches Thema und es dauert erst, bis man den Sinn nachvollziehen kann und die verborgene Tiefe entdeckt, aber Kubricks Drama aus 1962 ist auf keinen Fall eine unterhaltsame Satire, aber sicherlich auch keine absolut ernste Schicksalgeschichte, sondern ein rundum surreales Filmwerk mit schwierigen Charakteren, die nicht zur Identifikation dienen, sondern zur Veranschaulichung humaner Missstände.
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hoffman587 2011/07/20 00:39:27
Antwort löschen@Shadowhunting: Ha, gerade zu Ende gesehen und ich stimme dir erstmal zu;)
shadowhunting 2011/07/20 02:53:18
Antwort löschenJa, ich finde auch gerade ich hätte aus den 7.5 ne Acht machen sollen ;-) Das freut mich doch, mal wieder eine Kritik seit mehr als 2 Wochen. Außer Eyes Wide Shut, finde ich wirklich jeden Film von Kubrick einzigartig und besonders!
jan morrow 2010/12/29 15:25:17
Kommentar löschenWenn ich richtig gelesen habe (Wikipedia), dann geht es in dem Film um das Begehren eines Mannes zu einer 12 bzw. 13-jährigen. Das Leidens des armen Literaturprofessors scheint ja sehr ausführlich dargestellt zu sein. Man könnte direkt Mitleid mit ihm haben.
Es stellt sich doch ernsthaft die Frage, wieso es einen Film über einen Mann gibt, inclusive dessen Leiden, der ein Kind begehrt. Was soll das?
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guggenheim 2010/12/29 17:06:38
Antwort löschenSelbstzerstörung durch Passion. Intimität im Tausch gegen Integrität. Der verbotene Apfel und die Verbannung aus dem Paradies. Die Lolita selber ist nur eine odysseische Metapher. Das Prepubertäre drückt Zartheit, Zerbrechlichkeit, Schönheit, aber auch Unberechenbarkeit und eine moralische Hemmschwelle aus.
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KlohauZ 2011/06/12 18:47:34
Antwort löschenDes Weiteren sind Leute, die Filme ungesehen bewerten bäh.
lenipe 2011/11/07 15:04:39
Antwort löschenEs gibt diesen Film, da Kubrick ein wichtiges Buch der Weltliteratur ( von Vladimir Nabokov), das ein echtes Meisterwerk ist, umsetzten wollte. Zudem ist deine Einstellung sehr fraglich: sollen Tabuthemen einfach Übergangen und nicht thematisiert werden? es ist doch ein komplexes Thema mit dem es sich zu beschäftigen lohnt. Denn im echten Leben und in der Literatur ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen.
Filmkenner77 2010/09/24 18:24:38
Kommentar löschenGut gespielte Studie, auch wenn man Kubricks Film ansieht, dass er in die Jahre gekommen ist.
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veseria 2010/07/20 00:32:18
Kommentar löschenZwar ist es ein Kubrik Film aber leider erkennt man Diesen nicht wirklich als solches.
Vielleicht mag der Film damals skandalös gewesen sein, doch diese Provokation hat er heute lange verloren und man merkt Ihm sein Alter in jeder Sekunde an, bis auf die etwas überzeugende Wendung.
Langweilige Dialoge -beinahe Inhaltslos-, overacting hier und da (auch wenn die Schauspieler recht ordentlich sind) , viel zu lang und teilweise sehr kitschig insbesondere die Musik.
Hat mich kaum angesprochen der Film. Fand ihn nicht sonderlich gut.
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patcharisma 2010/07/20 03:15:21
Antwort löschenLangsam merkt Ihr Jugnen, dass Kubrik und die anderen viel zu over-hyped sind.
Probierts doch mal im Kleinen, da sind die Perlen... Good Night!
veseria 2010/07/21 14:53:13
Antwort löschenAber die anderen kubrik filme sind alle geil. also ist nur der Film hier überhyped.^^
aggrotainment 2010/06/14 15:46:30
Kommentar löschenDarf einem Humbert leid tun ? Das ist die Frage die ich mir gestellt habe. Am Anfang des Films hab ich echt mitgelitten, als er versucht hat, die dreisten Verführungen der schrulligen Witwe abzulehnen. In der Mitte gibts ein paar Längen die lediglich durch das Auftreten von Quilty und Konsorten unterbrochen werden. Das Ende ist schlicht gut.
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mönarch! 2010/03/22 20:29:20
Kommentar löschenMitreißend und abendfüllend.
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Tekl 2010/03/15 21:29:30
Kommentar löschenIm Gegensatz zu vielen Kritikern sehe ich die Stärke des Films gerade im Schauspiel von James Mason. Diese scheinbare Langweiligkeit der Darstellung passt meiner Ansicht nach perfekt auf diesen Charakter. Der Wahnsinn der sich nicht zeigen will ist gerade das, warum solche Menschen schwer zu erkennen sind. Ich habe ihm die Rolle voll abgenommen und würde ich den Schauspieler so treffen, müsste ich erst mal das vom Film erzeugt Bild irgendwie loswerden, so überzeugt hat er mich.
Der Film hat in der Tat seine Längen, aber welcher Kubrick hat das nicht? Ich störe mich nicht daran.
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doctorgonzo 2010/02/17 14:41:36
Kommentar löschenZwar nicht mein Kubrick Favorit, aber dennoch eine gelungene Umsetzung eines für unverfilmbar gehaltenen Werkes. Kubricks distanziert-klinische Sichtweise läßt das Ganze stellenweise wie ein nachträgliches Psychogramm Humberts wirken. In eben dieser Rolle scheint mir James Mason etwas befremdlich, was möglicherweise auch daran lag, dass er durch toughe Rollen als Soldat oder als Kapitän Nemo schon etwas zu festgelegt war, um in der Rolle des charakterschwachen Zufallspädophilen restlos überzeugen zu können, Sellers und die junge Sue Lyon als Titelfigur machen dagegen eine rundum gute Figur. Wie später auch in "Dr. Seltsam..." zeigt sich hier Kubricks Hang, selbst ernsteste Situationen mit einem tragikomischen Surrealismus zu überziehen, dass man beim Sehen lachen möchte, es stellenweise kaum verhindern kann, obwohl man den schauerlichen Zusammenhang kennt. Ein wahrlich gutes Werk, dem ein enormes Potential psychologischer Erotik innewohnt, ohne dass es sich wirklich in Körperlichkeiten ergeht.
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willy50 2011/02/19 07:39:25
Antwort löschenUnd was ist mit Shelley ?
doctorgonzo 2011/02/20 01:10:02
Antwort löschenJa, erwischt, die hab ich vergessen.
willy50 2009/11/28 08:00:26
Kommentar löschensehenswert vor allem wegen James Mason und Shelley Winters.
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raab_himself 2009/03/26 21:23:29
Kommentar löschenEin Meisterstreich Kubricks!
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Trevedas 2009/03/17 18:03:58
Kommentar löschenSchwacher, aber am Ende noch gerade so akzeptabler Kubrick. Aber so brisant und heikel das Thema (vor allem zu Zeiten der Entstehung) auch sein mag, so lahm und stellenweise sogar teilnahmslos verfilmt Kubrick es, sodass sich hier doch einige ziemlich zähe Abschnitte einschleichen. Und James Mason hat sich wohl bei Kubrick in Sachen Lustlosigkeit angesteckt, anders kann ich mir seine völlig langweilige Darstellung nicht erklären. Einzig der wunderbare Peter Sellers und "Lolita"-Darstellerin Sue Lyon können überzeugen.
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cannibal83 2008/10/06 23:33:31
Kommentar löschen"Lolita" ist ein geschickt und durchaus spannend inszeniertes Liebesdrama, das zu jedem Zeitpunkt gut unterhält. Bei solch einer Art Film, geht nichts ohne großartige Schauspieler und hier hatte Kubrick (wie so oft in seiner Karriere) ein ausserordentlich gutes Händchen. Peter Sellers (leider seltene) Auftritte sind eine wahre Freude und James Mason spielt die Rolle des im Zwiespalt lebenden Humbert so fantastisch, das man fast schon mitleidet. Die Provokation hat die Handlung heute vermutlich verloren, meines Erachtens aber nichts von ihrer Faszination.
Insgesamt absolut sehenswert!
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Kubrick_obscura 2008/06/02 19:02:34
Kommentar löschenDer erste richtige Stanley-Kubrick-Film!
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Pelle 2008/04/24 19:34:20
Kommentar löschenMeiner Meinung nach der schlechteste Kubrick. Lange nicht so provokativ wie die anderen Kubricks, obwohl das Thema es ist. Dazu kommt noch, dass der Film sich relativ zieht. Sellers überzeugt wohl in seiner Rolle.
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