Battlestar Galactica
Space Opera, Science Fiction-Film 2005 - 2009
Handlung
Battlestar Galactica spielt in einem weit entfernten Teil des Weltraums, wo eine menschliche Zivilisation auf 12 Planeten – den Zwölf Kolonien von Kobol – durch einen Angriff der als dienenede Roboter konzipierten, rebellierenden Zylonen fast ausgelöscht wird. Durch die unabsichtiliche Hilfe des Wissenschaftler Dr. Gaius Baltar konnten die Zylonen in das menschliche Verteidigungssystem eindringen und die Kolonien zerstören. Eine kleine Gruppe Raumschiffe konnte sich retten, udnd as einzige verbliebene Militärschiff ist der berühmte, alte Kampfstern Galactica. Unter dem Kommando des Kapitäns der Galactica, William Adama und Präsident Roslin macht sich die Menschheit auf die Suche nach der legendären 13. Kolonie – der Erde. Die Miniserie aus dem Jahr 2003 thematisierte diesen Hintergrund zur gleichnamigen Serie.
Der Raumschiff-Verband der Menschen befindet sich immer noch auf der Flucht vor den menschengemachten Cyborgs: den Zylonen. Im Verlauf der Geschichte spielt der Wiederaufbau einer funktionierenden Gesellschaftsstruktur und die damit einhergehenden Probleme eine Rolle. Insbesondere das Aufeinandertreffen von militärischen Strukturen, ziviler Politik und Religion verursacht immer wieder Spannungen in der dezimierten Gesellschaft der 50,000 Menschen. Thematisiert werden z.B. das Verhältnis von demokratisch gewählten Regierungsorganen und der militärischen Hierarchie, die ethische Zulässigkeit von Folter oder militärisch angeordneten Selbstmordattentaten. Der andauernde Krieg zwischen Menschen und ihren Kreaturen erfährt viele Veränderungen in den vier Jahren der Serie.
Trotz beidseitiger Feindschaft nähern sich Menschen…
Handlung
Battlestar Galactica spielt in einem weit entfernten Teil des Weltraums, wo eine menschliche Zivilisation auf 12 Planeten – den Zwölf Kolonien von Kobol – durch einen Angriff der als dienenede Roboter konzipierten, rebellierenden Zylonen fast ausgelöscht wird. Durch die unabsichtiliche Hilfe des Wissenschaftler Dr. Gaius Baltar konnten die Zylonen in das menschliche Verteidigungssystem eindringen und die Kolonien zerstören. Eine kleine Gruppe Raumschiffe konnte sich retten, udnd as einzige verbliebene Militärschiff ist der berühmte, alte Kampfstern Galactica. Unter dem Kommando des Kapitäns der Galactica, William Adama und Präsident Roslin macht sich die Menschheit auf die Suche nach der legendären 13. Kolonie – der Erde. Die Miniserie aus dem Jahr 2003 thematisierte diesen Hintergrund zur gleichnamigen Serie.
Der Raumschiff-Verband der Menschen befindet sich immer noch auf der Flucht vor den menschengemachten Cyborgs: den Zylonen. Im Verlauf der Geschichte spielt der Wiederaufbau einer funktionierenden Gesellschaftsstruktur und die damit einhergehenden Probleme eine Rolle. Insbesondere das Aufeinandertreffen von militärischen Strukturen, ziviler Politik und Religion verursacht immer wieder Spannungen in der dezimierten Gesellschaft der 50,000 Menschen. Thematisiert werden z.B. das Verhältnis von demokratisch gewählten Regierungsorganen und der militärischen Hierarchie, die ethische Zulässigkeit von Folter oder militärisch angeordneten Selbstmordattentaten. Der andauernde Krieg zwischen Menschen und ihren Kreaturen erfährt viele Veränderungen in den vier Jahren der Serie.
Trotz beidseitiger Feindschaft nähern sich Menschen und Zylonen im Laufe der Geschichte aneinander an. Vor allem die humanoiden Zylonen, geführt vom “Zylon Nr. 1” John Cavil, kommen in Konflikt mit ihren Cyborg-Brüdern und formen eine Allianz mit den Menschen. Andere Linien der Story handeln von dem mysteriösen Schicksal von Kara “Starbuck” Thrace, die durch eine Prophezeiung als “Todesbringer” bezeichnet wird, der die Menschheit an ihr Ende führt. Ebenfalls thematisiert wird das moralische Dilemma von Dr. Gaius Baltar, der ungewollt mit dem Zylonen kollaboriert und schließlich in einer monotheistischen Religion Erlösung findet.
In der letzten Folge führt eine wieder-erstandene Kara Thrace die überlebenden Menschena auf einen neuen Planeten, der Erde getauft wird. Die “Erde” aus den Legenden von Kobol stellt sich als ein unbewohnbar gewordener Planet heraus. Die neue Erde ist Heimat für eine menschliche Rasse, deren Entwicklungsstand stark hinter der Zivilisation der Neuankömmlinge liegt. Dennoch sind die verschiedenen Menschen und humanoiden Zylonen genetisch kompatibel, und so beschließen die Neuankömmlinge, ihre Technik zu zerstören und ein neues Leben auf der Erde anzufangen. Kara Thrace verschwindet, die überlebenden nicht humanoiden Zylonen erhalten den Besitz über ihr Basis-Schiff zurück und machen einen Lichtsprung zu einem unbekannten Ort. In den letzten Szenen sieht man die heutige Erde, 150,000 Jahre nach der Landung der Galactica. Die zwei “Engel” Caprica Sechs und Gaius Baltar sind auf dem New yorker Times Square und unterhalten sich über das mögliche Schicksal der Menschheit und den möglicherweise erneuten Konflikt zwischen Mensch und Maschine. Es wird aufgedeckt, dass alle heuteigen Menschen von einem halb menschlichen, halb zylonischen Kind namens Hera abstammen.
Charaktere
Commander William Adama (Edward James Olmos) ist der Anführer der menschlichen Raumflotte und Kapitän von Battlestar Galactica.
Laura Roslin (Mary McDonnell) ist die Präsidentin der Menschheit nach der Zerstörung der Zwölf Kolonien.
Captain Lee “Apollo” Adama (Jamie Bamber) ist Sohn von Commander Adama und kolonialer Pilot eines Viper-Raumschiffs.
Lieutenant Kara “Starbuck” Thrace (Katee Sackhoff) ist koloniale Pilotin eines Viper-Raumschiffs.
Dr. Gaius Baltar (James Callis) ist Wissenschaftler und Verteidigungsexperte vom Planeten Caprica.
Lieutenant Junior Grade Sharon “Boomer” Valerii (Grace Park) ist koloniale Pilotin eines Raptor-Raumschiffes und Kollegin von “Helo”. Humanoide Zylonin.
Colonel Saul Tigh (Michael Hogan) zweiter Offizier der Battlestar Galactica.
Nummer Sechs (Tricia Helfer) ist zylonische Agentin.
Lieutenant Karl “Helo” Agathon (Tahmoh Penikett) Waffenoffizier eines kolonialen Viper-Raumschiffes und Teamkollege von Boomer.
Hintergründe
Battlestar Galactica ist ein militärisches Sci-Fi Drama, welches weniger actionlastig als das Original von 1978 (Kampfstern Galactica), im Rahmen einer im Weltraum spielenden Serie gesellschaftliche Probleme und moralische Entscheidungen thematisiert. Andere Ideen, welche die Serie aufgreift, sind religiöse Fragen und wiederkehrende Zyklen von Hass und Gewalt. Sie folgt den Überlebenden eines nuklearen Krieges auf den Zwölf Kolonien des mythischen Ursprungsplaneten Kobol. Die Überlebenden müssen sich vor ihren Feinden, den Zylonen verstecken, und suchen die legendäre 13. Kolonie – die Erde – zur Wiederbesiedlung.
Die zwölf Kolonialplaneten werden politisch von einem Präsidenten mit einem Kabinett als Exekutive und dem „Quorum der Zwölf“, in das jeder Planet einen Vertreter entsendet, als Legislative geführt. Dennoch existierten zwischen den Kolonien starke politische, soziale und kulturelle Unterschiede. Die Namen der Kolonien sind Abwandlungen der im englischen Sprachraum üblicherweise verwendeten lateinischen Namen der zwölf Sternzeichen.
Cast & Crew
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Kommentare
über Battlestar Galactica
spassmagnet Thu, 16 May 2013 07:54:10 -0000
Kommentar löschenIch habe mir die Serie gerade ein 2. Mal angeschaut & bin immer noch begeistert von dieser Machart... Drama-Elemente, Action-Parts, ein durchdachtes Gesamtkonzept & erstklassige Schauspieler
(wie mich z.b. der Baltar-Darsteller mit seinem Schauspiel/Mimik begeistert hat - Wahnsinn & wie schon mal vor mir erwähnt, so etwas sieht bekommt das deutsche TV nicht hin)
& gerade auch wenn man die komplette Serie schon mal gesehen hat, fallen
interessante Szenen auf, die in kleinen Details auf spätere Zusammenhänge verweisen & den (fast) zu Ende gedachten roten Faden verstärken - jedoch nicht wie in anderen Serien wirkliche Logikbrüche aufzeigen (das Einzige, was natürlich auffällt sind z.b. die beständige Verfügbarkeit von eigentlichen Luxusgütern wie Alkohol & Tabak - aber das wirklich vernachlässigbar)
wenn man schließlich jedoch wieder zu diesem unerträglichen Serienfinale kommt, steigt mein Puls ins Unermessliche - wie kann man eine ansonsten so perfekt erzählte, in sich geschlossene story derart unlogisch zu Ende bringen...
(man hatte endlich das Ziel erreicht den Zyklus zu durch brechen, sodass nun beide "Spezies" friedlich nebeneinander/zusammen leben könnten... stattdessen grüner Zeitgeist - back to the roots - Verzicht auf Technologie - Zusammenleben mit Jägern und Sammlern, wodurch das Erreichte nach einigen Generationen als Agrargesellschaft wieder futsch ist) - mMn war das unwürdig & enttäuschend, aber wohl leider dem Autoren-Zwang geschuldet den Zyklus doch wieder neu starten zu lassen können um es als "wink an unsere eigene Zukunft" darstellen zu können - für sich gesehen eigentlich eine zwar naheliegende, aber auch interessante Wendung, die von der Art selbst gut umgesetzt wurde, aber in die Serie mit all den Mühen der vergangenen Staffeln passt es letztlich nicht hinein...
insgesamt erinnert mich das Ganze hinsichtlich dem inhaltlichen Anspruch/der Thematisierung religiöser & politischer Themen etwas an true blood, einige bezeichnen es als herausragend, andere können sich damit überhaupt nicht anfreunden - schon allein die Tiefgründigkeit, die hier bei BSG noch vielmehr zum Tragen kommt & die hier zwangsläufig oft auch sehr melancholisch daher kommt, ist wahrlich nicht jedermanns Sache - dazu kommt natürlich noch die Fantasy/Sci-fi-Umgebung, was auch nicht jeder mag...
daher kann ich mir vorstellen, dass viele Genrefreunde aus dem Science Fiction Bereich enttäuscht sein könnten, dafür aber auch ganz neue Seriengucker/Genrefremde gefesselt werden - so bringt eine generelle Empfehlung recht wenig, man muss einfach mal in Pilotfilm & 1.Staffel rein schnuppern - dann wird man es sehen...
für alle jedoch, auf die diese Mischung ansprechend wirkt, ist BSG eine der wenigen herausragenden Serien, die auch in Erinnerung bleibt - eben nichts wie scrubs oder stargate, wo man einfach mal schnell zwischendurch in irgendeiner Episode einschaltet & weiter zappt... Aber auch nicht vergleichbar mit anderen anspruchsvolleren Serien - ein unikat, dass man liebt oder ignoriert :)
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-07- Mon, 13 May 2013 18:58:48 -0000
Kommentar löschenDa ja schon genug Kommentare bezüglich der Genialität dieser Serie vorhanden sind sage ich nur:
Neben der Tatsache das der Cast zur UN eingeladen wurde um bei einer Debatte über Menschenrechte beizuwohnen, zeigt es abseits davon vorallem was Science-Fiction sein kann. Schience Fiction ist nicht nur stumpides Weltraum Geballer, Science Fiction bietet die Möglichkeit über Metaphern und skurile Situationen Werte zu vermitteln. Ein Tatort könnte sowas nicht, da fällt mir ein - Hat die ARD/ZDF nicht eigentlich einen Bildungsauftrag? :D
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Filmegucker84 Tue, 14 May 2013 23:00:55 -0000
Antwort löschen:D ja, die Serie macht Lust aktiv zu zusehen.
Kritik: das Staffelende gefiel mir überhaupt nicht. :(
-07- Wed, 15 May 2013 13:07:39 -0000
Antwort löschenWelche Staffel? :D
Ich sehe sie eigtl auch immer, quasie fast jeden abend wenn ich zeit habe, egal wie oft ich die folgen scg´hon gesehen habe ^^
Ann36 Sun, 23 Dec 2012 19:33:31 -0000
Kommentar löschenIch bin jetzt in der Mitte der dritten Staffel und was soll ich sagen? Lieblingsserie! Trotz einigen Schwächen oder Logikfehler...egal! Hauptsache mir sind alle Charaktere ans Herz gewachsen, ich möchte teil haben an ihrem Schmerz und ihren Hoffnungen. Wenn ich da einen Vergleich machen darf: Games of Thrones zum Beispiel ist Unterhaltung auf sehr hohem Niveau und es macht mir Spaß mir diese Serie anzuschauen... aber gesehen und vergessen, weil es der Serie meiner Meinung nach nicht gelingt seinen Charakteren Tiefe zu verleihen. Und deswegen, obwohl die Serie in jeder Hinsicht technisch perfekt ist, hat sie nicht die "Seele" von BSG. Der politische und vor allem der religiöse Kontext finde ich ziemlich gut. Ich finde das Religiöse passt ganz gut zu der Atmosphäre der Serie. Es ist glaubwürdig, dass die Menschen (wie Zylonen) in einer so düsteren Zeit, sich an irgendwelche Göttern wenden. Trotzdem bleibt es ziemlich düster und sogar zum Teil deprimierend, so dass ich jetzt erstmal eine Pause machen muss, um das bisherige erstmal zu verarbeiten. In der Zwischenzeit schaue ich mir etwas "leichteres" an, (Dexter!!! ;-)
Nachtrag: Nachdem ich jetzt die Serie zu Ende geguckt habe, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Best Show Globally :-)
Der religiös-philosophische Kontext ist das Geniale an der Serie. Es klingt jetzt vielleicht völlig übertrieben und melodramatisch aber durch BSG ist mir deutlicher geworden, was Glaube wirklich ist. Das hat mit dem Glauben, so wie er uns durch die Kirche und ähnliche Institutionen vermittelt wird, nichts zu tun, ist auch damit nicht zu vereinbaren. In BSG sehen wir Menschen, die nur aus Glaube handeln, oft gegen das eigene Überlebensinstinkt. Sie treffen für sich eine Entscheidung, ohne die Konsequenzen zu kennen und sind bereit diese Konsequenzen zu akzeptieren und zu tragen. Da ist niemand, der sagt, wenn du das oder das tust, dann kommst du in den Himmel oder in die Hölle oder 72 Jungfrauen warten auf dich. Das ist Manipulation und Instrumentalisierung der Menschen. Glaube ist, wenn ich etwas mache, weil es für mich das Richtige ist, weil ich es will, auch wenn ich keine Ahnung habe, was mich danach erwartet. Es ist das Urvertrauen, dass alles gut wird, auch wenn nicht alles gut wird...Wenn man dieses Urvertrauen hat, dann kann man auch sein bisheriges System, die "Sicherheit" verlassen, man ist offen für Veränderung. Unter diesem Aspekt ist das Ende von BSG perfekt und passend...und ergreifend.
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spassmagnet Thu, 16 May 2013 08:04:44 -0000
Antwort löschenSehr interessant wie du an die Religionsthematik heran gehst - finde ich interessant & kann da,auch nur beipflichten, obwohl es hier natürlich auch religiöse Dogmen gab, die stellvertretend für die bekannten 72 Jungfrauen stehen (Ablehnung moderner Medizin & Abtreibung) -jaja wie schon von einem anderen user angedeutet, so etwas wäre wirklich mal was für unser öffentlich-rechtliches Bildungs-TV :P
frapigecko Mon, 30 Jul 2012 23:16:00 -0000
Kommentar löschenMir gefällt gerade der religiöse Kontext. :-)
Schließlich werden genau die Fragen versucht zu behandeln, die uns Menschen immer ein Rätsel bleiben werden.
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emotionfreak Sat, 14 Jul 2012 20:50:13 -0000
Kommentar löschenIch finde díese Serie richtig genial. Der reliöse Kontext sagte mir nicht so zu, aber den politischen Kontext finde ich hervorragend. Das hat mir in der Originalserie auch gefehlt. Sowieso ist die story im Remake viel besser ausgearbeitet,ebenso die einzelnen Charaktere. Und die schauspielerische Darstellung der Charaktere ist auf jeden Fall hervorragend, vor allem Commander Adama, die Präsidentin und Gaius Balta. Ein paar Sachen fand ich etwas überzogen. Z.B die Sache mit der Widergeburt der Zylonen, nicht nur überzogen, sondern auch unsinnig und blöde, aber das ist natürlich auch Geschmacksache, ausserdem hätten ohne das verschiedene Aspekte der Serie halt nicht funktioniert. Ansonsten, wie gesagt genial.
Allerdings hätt ich es besser gefunden, wenn die Zylonen keine Maschinenwesen, sondern irgendeine andere Form von künstlicher Inteligenz wären, Leben aus der Retorte, irgendwas mit Gentechnologie oder wie auch immer. Ein paar Sachen sind unlogisch, aber das stört mich eigentlich gar nicht. Woher zu Beispiel hatten die nach Jahren im Weltraum eigentlich Tabakwaren, spezifische Medikamente und sogar ein künstliches Bein für Mr. Gata? Aber wie gesagt, das stört mich eigentlich nicht und tut der Begeisterung für die Serie keinen Abbruch.Was mir auch sehr gut gefällt, ist die realitätsnahe Menschlichkeit der Figuren, insbesondere auch der Führungskräfte. Sie haben alltägliche Probleme, ab und an verzweifeln sie an ihren Aufgaben, werden unsicher. Auch etwas, das der Originalserie fehlte.
Interessant dass die Menschen hier die Raumfahrt und moderne Computertechnik beherrschen, aber Datenträger benutze
die an mittlerweile veraltete Technik, der realen Menschheit errinern(ich meine Kassetten).
Fazit: Ich liebe die Serie.
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FlintPaper Mon, 16 Apr 2012 09:31:36 -0000
Kommentar löschenZuwenig Science-Fiction, dafür in den späteren Staffeln mehr und mehr unterschwelliges Polit-Drama und religiöses Geschwafel - alles im Schatten der Post 9/11-Dekade. Außerdem relativ inkonsequent in der Ausführung seiner Plot- und Designmomente. War man sich zu Beginn wirklich schon im Klaren, wohin die Fahrt gehen soll? Falls ja, hätten die Produzenten eigentlich direkt Einhalt gebieten müssen; Das Finale ist nämlich relativ peinlich und vorallem enttäuschend - nicht unähnlich der Auflösung von Lost. Der Weg dahin ist aber immerhin teilweise unterhaltsam, die ersten zwei Staffeln haben ihre Höhepunkte und über die restlichen zwei Abschnitten helfen gerade noch so die teils guten Darsteller hinweg. Hab mich sehr über Richard Hatch, Donnelly Rhodes, Dean Stockwell und auch Edward James Olmos gefreut. Effekttechnisch ein zweischneidiges Schwert mit teils netten Weltraumsequenzen, aber furchtbaren Effekt-Ideen am Boden. Mein persönlicher Höhepunkt waren die Pegasus Episoden. Dannach kommt die Meuterei relativ zum Schluß. Alles andere lässt relativ kalt.
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Kurono Mon, 16 Apr 2012 09:52:15 -0000
Antwort löschenAh ja die Meuterei.
Für mich der eigentlich Höhepunkt und Finale der Serie.
Was danach kommt ist dagegen nur noch ein müder überlanger Epilog, um es mal überspitzt auszudrücken.
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FlintPaper Mon, 16 Apr 2012 09:55:58 -0000
Antwort löschenEin Epilog, der auch noch jede menschliche Tat in der gesamten Serie zu einem "hat eh nich gejuckt - it's gods plan!" reduziert. Dann auch noch diese Geschichte mit Starbuck, wobei man's nach Staffel 3 schon fast vermuten musste lol. Meuterei war aber super, da kam wieder Adrenalin in die Storyline.
Kurono Mon, 16 Apr 2012 10:07:44 -0000
Antwort löschenhttp://de.wikipedia.org/wiki/Deus_ex_machina
mehr kann man zum Ende eigentlich nicht sagen.
Zak Fri, 03 Feb 2012 22:04:23 -0000
Kommentar löschenSchlicht die beste Science Fiction serie die je gedreht wurde...äusserst tiefgründig und sozialkritisch ....spektakuläre Leistung im Special Effect bereich sind nur nebensache...Die Darsteller sind allesamt so überzeugend und die Wendungen so unerwartet das einem die serie nicht mehr los lässt...man kann sich absolut verlieren beim zuschauen TOP!
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Hendrik Mon, 10 Oct 2011 19:26:54 -0000
Kommentar löschenSo, jetzt habe ich in den letzten zwei Monaten mal Battlestar Galactica nachgeholt, deren Showrunner Ronald Moore früher bei diversen Trek-Serien tätig war. Für mich als altem Trek-Fan gab es hier daher einige bekannte Schemata, die man aber unter völlig neuen Vorzeichen findet - die Parallelen zwischen BSGs Pegasus und der Equinox aus Voyager sind da wohl das offensichtlichste Beispiel. Mit völlig neuen Vorzeichen meine ich natürlich, das bei BSG alles viel pessimistischer und realistischer ist - und natürlich darf in so einem Fall die obligatorische Wackelkamera nicht fehlen. Jeder Charakter hat seine dunklen Seiten, was sie zwar vielschichtig macht, aber zumindest für mich auch viel schwerer, Sympathien für jemanden über längere Zeit aufrechtzuerhalten. Trotzdem hatte ich sowas wie einen Lieblingscharakter - überraschenderweise nicht Starbuck, obwohl sie theoretisch dafür prädestiniert war, sondern Dr. Baltar. Optisch ein wenig an DS9's Dr. Bashir aus dem Paralleluniversum erinnernd, war er sowas wie ein tragischer Held - immer mit den besten Absichten, wenn auch in erster Linie zuerst für sich selbst, aber ungewollt nicht ganz unschuldig an zwei der größten Worst-Case-Szenarien in der Serie.
Obwohl ich BSG für eine Sci-Fi-Serie doch als ziemlich spröde empfand, bin ich dennoch am Ball geblieben, denn irgendetwas los war eigentlich immer und es war spannend zu sehen, wie weit die Autoren wohl gehen würden. Und ja, es hat mich auch interessiert, wie die letzten 5 Cylonenmodelle aussehen und ob die ganze Geschichte doch noch ein halbwegs gutes Ende finden würde. Das anscheinend nicht ganz unumstrittene Serienfinale empfand ich als überraschend runden Abschluss mit gelungener Pointe (ganz im Gegensatz z.B. zu einer gewissen Serie von J.J. Abrams mit vier Buchstaben). Meine Empfindungen gegenüber BSG würde ich letztendlich aber doch eher als Respekt denn als ehrliche Begeisterung beschreiben.
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Dachsman Mon, 10 Oct 2011 20:14:11 -0000
Antwort löschenIst Respekt aber im Grunde nicht sogar das selbe, als Zuneigung, oder Begeisterung?
Um es mit schlechten Metaphern zu verdeutlichen: Einen Menschen, der die selbe politische Einstellung teilt wie ich, werde ich wahrscheinlich recht leicht mögen, bzw. zu ihm Sympathien aufbauen. Eine Person, die allerdings vollkommen gegensätzliche Ansichten vertritt, werde ich nicht so einfach mögen können, sofern ihre Ansichten auf durchdachten Gründen fußen (vielleicht sogar durchdachter als die der anderen Person) werde ich ihr und ihren Ansichten aber doch Respekt entgegen bringen.
(ich habe jetzt länger an diesem Beispiel gesessen und finde es immer noch furchtbar, ich hoffe aber, das ungefähr rüberkommt, was ich sagen möchte)
Für eine Datenbank, in der es um persönliche Vorlieben geht ist das in der Bewertung natürlich unerheblich. Das ist nur das, was mir bei BSG (und [leider] auch bei SFU) immer in den Sinn kommt. Serien, die ich so spröde, dass ich höchstens die erste Staffel wirklich "fertig" geschaut habe.
Deswegen finde ich den Kommentar übrigens auch wirklich sehr gut!
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Hendrik Mon, 10 Oct 2011 20:32:55 -0000
Antwort löschenVielen Dank! :-)
Hm, das mit dem Respekt ist eine gute Frage. Ich habe das für mich eigentlich so erklärt, das ich z.B. einen Künstler für sein Werk respektieren kann, ohne das ich ihn als Person mögen muß. Auf eine Serie übertragen ginge das wohl so, dass ich z.B. Deep Space Nine nicht nur sehr gerne mag, sondern auch für die Themen und die Art und Weise wie sie angesprochen wurden respektiere. BSG mag ich nicht ganz so gerne, besitze dafür aber mindestens genausoviel Respekt. Ich hoffe mal, das ergibt Sinn...
Dachsman Mon, 10 Oct 2011 21:16:11 -0000
Antwort löschenWie man so schön sagt: Ehre, wem Ehre gebührt.;)
Ich denke im Grunde meinen wir das selbe, ja.
Ist in dem Fall immer schwierig solche ambivalenten Gefühle auszudrücken, gerade auf einer solchen Plattform wie MP. Weswegen ich es immer sehr befürworte, wenn nicht nur schnöde Nummern, sondern auch ein Text mit Hand und Fuß dabei stehen!
Rukus Sun, 11 Sep 2011 21:35:37 -0000
Kommentar löschenAlles in allem ist die Serie unterhaltsam und bisweilen kurzweilig. Allerdings ist der religiöse Subtext, der sich gegen Ende in einen gewaltigen Stempel verwandelt, einfach nur nervtötend. Wer bitte will religiös-fanatische Toaster sehn? Das hat die Serie ziemlich abgewertet. Die latente Bedrohung durch menschliche Roboter ist jedoch sehr gelungen. Leider nervt da die Psychomacke vom ollen Gaius doch sehr.
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Rukus Sun, 11 Sep 2011 22:15:09 -0000
Antwort löschenWie schon bei LOST geschrieben, jedem das seine.
SpiceWeasel Mon, 12 Sep 2011 13:07:12 -0000
Antwort löschenFür mich kommt es immer drauf an WIE man mit dem Thema umgeht und hier war es so schön kritisch und ohne klischees das es Spaß macht!
Nuk3m Thu, 25 Aug 2011 23:04:59 -0000
Kommentar löschenEine großartige Serie die sich variablen Charakteren und netter Raumkampfdynamik bedient, den theologischen Aspekt hätten sich die Macher dennoch sparen sollen, denn hier fängt das Kartenhaus aufgrund unterschiedlicher Ansichten und religiosität der Zuschaerschaft an zu wackeln. Schade um eine sonst interessante Serie. Übrigens: auch wenn die erste Hälfte von Staffel 3 für den Zuschauer anstrengend ist, lohnt sich dass weitere Zusehen dank mäßiger bis interessanter Story doch noch...in diesem Sinne: ("Hybrid"): "SPRUNG!"
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