BobbyIII - BobbyIIIs Kommentare zu Filmen

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BobbyIII
über Cop Out - Geladen und entsichert

5.0Geht so

Nach unglaublich starkem Start (vor allem für Filmfans), habe ich mich schon gewundert wie die durchwachsenen Bewertungen hier zustande kommen können. Aber dann kam leider die Ernüchterung. Der unglaublich lustige Beginn kann leider kaum, bis gar nicht, gehalten werden. Story und Witze verflachen. Die unglaubliche Anzahl an Filmzitaten kann daran nur wenig ändern. Bruce Willis zeigt hier, wie in den letzten Jahren vermehrt, ein gesundes Maß an Selbstironie und Tracy Morgan hat, wie man es aus "30 Rock" kennt, auch immer mal wieder ein paar helle Momente. Es gibt hie und da Schmunzel- und laute "Haha"-Momente und die Story ist auch kein totaler Reinfall. Aber kein totaler Reinfall bedeutet immer noch nicht gut.

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BobbyIII
über 21 Jump Street

6.5Ganz gut

Ich hatte wirklich NICHT vor mir diesen Film anzusehen. Aber wenn man in einer 3er-Gruppe aus der Uni kommt, an einem Kino vorbei kommt, und alle 3 haben keine Pläne für den weiteren Tag, dann passieren solche Dinge. Und Überraschung Überraschung: So schlecht ist der Film tatsächlich nicht! Kein Reißer! Aber auch nicht der erwartete Riesen-Müll!

"Lassen wir ein Programm mit verdeckten Ermittlern aus den 80ern wieder aufleben. Wird alles auf neu getrimmt um mit der Zeit zu gehen. Die Leute die Entscheidungen treffen sind vollkommen unkreativ. Die haben keine neuen Ideen mehr. Und jetzt fällt ihnen nix besseres ein als den alten Müll zu recyclen und zu hoffen, dass das niemanden von uns auffällt."

Nein, das ist kein Kommentar eines Kinobesuchers hinter mir. Es ist tatsächlich ein Zitat aus dem Film. Und da liegt einer der größten Vorteile des Films. Er weiß um sein zweifelhaftes Ansehen als Serien-Verfilmung und darum, dass er nie mehr als Fußnote zur Original-Serie sein wird. Und es ist ihm scheißegal!
Und wenn man Spaß an dem Film haben will, sollte man da einfach drüber hinweg sehen. Denn auch wenn hier storytechnisch wirklich (und ich meine wirklich) ALLE Konstellations-Klischees aufgefahren werden und der Humor ziemlich oft unter die Gürtellinie geht. In vielen Momenten ist es dann doch eine wirklich lustige und, vor allem gegen Ende hin, gelungene Buddy-Komödie.
Gibt dem Film das, was ich ihm eigentlich nicht geben wollte: Eine Chance!

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BobbyIII
über Dame König As Spion

7.0Sehenswert

"Tinker Tailor Soldier Spy" (großartiger Name für einen Film) besitzt etwas, was so elementar ist, dass es verwunderlich ist dass es so vielen Filmen abgeht, und das ist Stil! Dieser stimmige und in jeder Pore triefende Zeitgeist ist unbeschreiblich. Gewürzt mit Spannung und Cleverness aber auch mit einer gewissen Anforderung an Aufmerksamkeit und (vor allem) Geduld unterhält der Film durchweg gut. Schauspielerisch und inszenatorisch ist diese Literatur-Verfilmung großartig. Die gediegene Erzählgeschwindigkeit ist gewollt und absolut passend zu dem Film. Der letzte große Kniff hat mir vielleicht hier und da gefehlt, schmälert aber nur geringfügig einen unglaublich stimmigen Krimi.

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BobbyIII
über American Pie - Das Klassentreffen

6.5Ganz gut

Manchmal gibt es sie diese Filme. Neu sind sie nicht. Clever auch nicht. Sie gießen alten Tee auf und das was sich öffnet ist die Nostalgie. Die persönliche Nostalgie. Der Moment wenn man die Lieder des Soundtracks auf die ersten 3 Teile aufteilt und darüber nachdenkt in welcher Szene in den ersten 3 Teilen dieses Lied zu hören war. Die Bemerkungen, die einen an Szenen aus den ersten 3 Teilen erinnern. Vielleicht auch daran wo und mit wem man diese damals gesehen hat.
Kennt ihr das bei alten Serien, wenn es diese Best-of-Folgen gab? Zumeist wurde eine kleine Geschichte gespinnt, in der sich die Protagonisten dann an alte Geschehenisse erinnern und dann wurden immer für ein paar Minuten Zusammenschnitte aus alten Folgen gezeigt.
Ganz so ist es hier zwar nicht. Doch in vielen Szenen wirkt es so, als gelten diese als Reminiszenz an Szenen aus alten Teilen, die man versucht um 12 Jahre zu modernisieren. Und das funktioniert. Hat selten Charme und geht oft mit dem Schlagbohrer unter die Gürtellinie. Aber dadurch, dass ich es früher lustig fand und mir immer wieder selbst vorhalte, mir eine gewisse Jugendlichkeit bewahrt zu haben und es liebe in Nostalgie zu schwelgen, wäre es eine markdurchdringende Lüge zu behaupten ich hätte nicht gelacht. Eine genauso große Lüge wäre es zu sagen ich hätte während Sichtung des Films nicht manchmal an so klischeebeladene , und von den Produzenten sicher auch beabsichtige, Aussprüche gedacht wie: Schöne Alte Zeit!

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BobbyIII

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Der Film lebt meiner Meinung nach wirklich größtenteils von dem Nostalgiefaktor. Stell dir einfach die Frage wie du den ersten Teilen heute gegenüberstehst, wenn du heut noch drüber lachen kannst (wenn auch vielleicht nicht mehr aus so infantilen Gründen wie damals) und positive Assoziationen zu ihnen hast, dann sollte er dir gefallen.
Das Problem bei dieser Art sehr spätem Sequel ist natürlich, dass das alleinige Bewerten als aleinstehender Film fast unmöglich ist.


Andy Dufresne

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Dann sollte ich dem Ganzen wohl ganz klar eine Chance geben :D


BobbyIII
über Von der Kunst, sich durchzumogeln

4.5Uninteressant

Ohh man, schade!
Der Film bringt so viele Dinge mit die ich normalerweise so gerne mag. Coming-of-Age-Geschichte, unverbrauchte Schauspieler, unprätentiöse Erzählweise und einen schönen Indie-Soundtrack.
Leider fehlt das Gefühl. Der Zugang, zu dem hier gesehenen. Langsame Erzählungen sind nicht automatisch dröge. Hier schon! Das Interesse an Entwicklung von Geschichte und Charakteren nimmt nach der Exposition stetig ab, so dass man die letzten Minuten des Films dann irgendwann hinter sich bringt und nichts davon behalten mag.
Schade.

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BobbyIII
über Heathers

5.0Geht so

"Suicide is a private thing!"

Diese Schwarze Komödie hat sicherlich ein bitterböses Gen. Leider sind andere Gene dieses Films dem normalen Verfall erlegen und deutlich gealtert. Die Inszenierung wirkt altbacken, viele Szenen teilweise albern. Eine junge Ryder und ein junger Slater sind wirklich nett anzuschauen und einzelne Szenen wirklich wirklich garstig. Aber dennoch kann dieser Film mit seinem Biss, der nicht so sehr gelitten hat wie die technischen Aspekte, den Verschleiß nicht mehr ausgleichen und versauert mittlerweile in der öffentlichen Wahrnehmungen dort wo auch seine Charaktere liegen. Unter einem Haufen neuer Erde.

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BobbyIII
über Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

9.0Herausragend

Könnte leichte, aber nur leichte, Spoiler enthalten. Und nichts was nicht schon in den ganzen Kommentaren unter mir, und bestimmt auch bald über mir, steht.
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Warum tun sich Menschen sowas an? So wie ich z.B.. Überall liest man von Tränen, Rotz und Wasser. Und dann schaut man sich diesen Film trotzdem an. Und was passiert? Natürlich = Niagara-Fälle im Gesicht. Ich halt mich ja eher spärlich, was Superlativen im Zusammenhang mit Filmen angeht, aber diesmal geht es nicht anders. Ich persönlich empfinde diesen Film als den traurigsten den ich jemals sah (Wenn ihr andrer Meinung seid, drückts mir ruhig rein. What do I care?). Ich habe noch nie so derartig Rotz und Wasser bei einem Film geheult. Ich meine, ich bin zwar eigentlich nicht einmal sehr Hundeaffin (ich mag Katzen mehr) und jetzt auch nicht so sehr am Wasser gebaut, aber über die Hälfte der Laufzeit wollte das Wasser einfach nicht aufhören zu laufen es ging einfach nicht. Wie bei einem verdammten Rohrbruch.
Ich könnte jetzt auch weiterhin auf Atmosphäre, Lasse Hallströms-Regie (was gibts da zu erzählen, was emotionale Geschichten angeht hats der Kerl einfach drauf die richtigen Szenen einzufangen) oder die Schauspieler eingehen. Aber wenn man den Film gesehen hat denkt man im Nachhinein eh nicht über die technischen Details nach. Das was bleibt ist Emotionalität.

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crenshaw

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Okay jetzt "muss" ich ihn wohl auch gucken. Eine Freundin hat schon so von ihm geschwärmt... und jetzt dein Kommentar. Ich liebe Filme, die es schaffen mich emotional, egal auf welche Weise, zu berühren. Dann also: Los Hündchen, fang das Stöckchen!


BobbyIII

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Hehe! Du weißt gar nicht wie gut dein letzter Satz in diesen Film passt! ;)


BobbyIII
über James Bond 007 - Der Mann mit dem goldenen Colt

5.5Geht so

So, mit "The Man with the golden gun" geht eine Ära zu Ende. Meine persönliche Bond-Ära nämlich! Dieser Film war seit langem der einzige Bond-Film den ich noch nie gesehen habe, jedenfalls so lange bis "Skyfall" erscheint. Und ich habe mir den immer wieder zurück gelegt. Ich wollte warten und warten. Wenn etwas passiert hätte ich immer noch einen Bond zu schauen. Warum es gerade dieser war kann jetzt natürlich gefragt werden. Die Antwort: Reine Willkür! Warum ich ihn dann aber gerade jetzt dann doch geschaut habe? Reine Langeweile.
Leider habe ich mir keinen der besten Bond-Filme aufgehoben. Der Film reiht sich in die Blödel-Bonds der Moore-Ära ein. Kann das auch nicht ganz durch Christopher Lee, Herve Villechaize und wirklich schöne Kulissen ausgleichen. Auch wenn der Film nicht zu den allerschlechtesten Bonds gehört, gehört er aber auch weitaus nicht zu den besten.

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BobbyIII
über die Serie Mad Men

Angefangen habe ich mit "Mad Men" aus ganz merkwürdigen Gründen. In Bezug auf mein Studium sollten wir eine fiktives Kampagnen-Heft einer Serie erstellen, wo wir uns über passende Platzierung, passende Zielgruppe, passendes Marketing und passende PR auslassen. Da ein Großteil meiner Kommilitonen sich auf typische ProSieben-Serien ala "Scrubs", "How i met your mother", "The Big Bang Theory" (diese Erwähnungen sollen wertfrei sein, da ich einige hiervon selber gerne schaue) stürzte, wollte ich diese Möglichkeit nutzen eine neue Serie zu ergründen, außerdem wollte ich für diese Serie generell eine "Quality-TV" Serie wählen. Und was bietet sich für ein Studiengang-Modul mit dem Namen "Marketing und PR" besser an, als eine Serie die in einer Marketing-Firma spielt. Angefangen habe ich also mit "Mad Men" aus Pflicht (und Neugier), geblieben bin ich wegen der Klasse.
Die Serie besticht durch sehr viel Tiefe, einer gänzlich stilsicheren Aufmachung, großartigen Darstellern und interessanten Charakteren, netten kleinen historischen Gimmicks und Querverweisen, sowie wirklich erregend subtile politische Unkorrektheit.
Allgemein gesehen gibt es für mich persönlich Serien aus dem Drama-Sektor, die ich dann doch stärker einschätze ("Sopranos", "Sons of Anarchy"), doch speziell ist Mad Men auf seine eigene Weise in Inszenierung und Stil einzigartig.

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BobbyIII
über Im Namen der Liebe

2.5Ärgerlich

Das Grundthema ist wirklich interessant und auch die Kameraführung, und Aufbau einiger Momente, in vielen Szenen ist wirklich toll. Das bringt nur leider nicht viel, da sich diese Dokumentation nicht wirklich entscheiden kann was sie hier dokumentiert. Geht es um diese Organisation, die die Jugendlichen "entführt"? Geht es um allgemeine Vater-Kind Komplexe? Geht es darum wie Kinder ohne "Vater" aufwachsen? Oder geht es um den Macher dieser Doku wie er an Thema und Leute kam?
Man hätte sich für eines entscheiden sollen. So hat man zwar interessante, aber derartig unzusammenhängende, Szenen dass es einfach keinen Zugang zu Film oder Thema gibt.

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BobbyIII
über The Up in Smoke Tour

7.0Sehenswert

So, ich hoffe ich bewerte jetzt hier den richtigen Film. Wenn sich das hier um die 40 minütige Doku über die "Up in Smoke Tour"-handelt, mit anschließendem Konzert und dann wieder kurzen Doku-Zwischeneinspielern der Protagonisten handelt dann bin ich hier richtig. Da mir jetzt aber keiner eine Antwort geben kann, schreibe ich einfach meinen Kommentar.
Ich hatte immer ein merkwürdiges Verhältnis zu Hip Hop. Normalerweise stehe ich für eine andere Art von Musik mit mehr Gitarren ein. Aber, wie nenne ich es denn mal (?), dieser 90er Jahre Westcoast Hip Hop, hatte es mir dann doch immer angetan. Dr. Dre, Snoop Dogg, Nate Dogg, Ice Cube, Warren G (welche ja auch alle auf dieser DVD drauf sind). Natürlich 2Pac (dem man ja immerhin ein kleines Tribut gibt). Und dann sind bei dieser Tour ja auch noch Eminem (bei dem ich die ersten 4 LP's auch ziemlich mochte) und Xzibit (der einzige, dessen Musik ich, mit Ausnahme "Paparazzi", bei dieser Tour nicht ausstehen kann) dabei.
Also sah ich mich dann doch dazu gezwungen, von meiner eigenen Vorliebe für den Großteil der Teilnehmer, mir diese Tour- und Konzert-Doku anzusehen. Und der Unterhaltungswert war, für mich, sehr hoch.
Dabei unterscheidet sich diese Doku in kaum welchen Punkten von anderen Tour-Dokus, egal welcher Musikrichtung sie angehören. Es kommen Künstler und Verantwortliche (Sicherheitsleute, Bühnendesigner, Studioverantwortliche etc.) zu Wort, es geht um Probleme bei der Tour um Aufbauten und um viel banales, dennoch nicht uninteressantes, Zeug.
Aber wirklich lustig wird es wenn Backstage-Aufnahmen der Künstler gezeigt werden. Wenn vor oder nach dem Gig sinnloses Zeug in die Kameras gebrabbelt wird, sinnlose Unterhaltungen in Restaurants oder den Tourbussen eingeblendet werden, ein inflationärer Gebrauch des N- und des F-Worts.
Der Musik-Part ist dann ein routinierter Konzert-Mitschnitt von allen Beteiligten bei dieser All-Star-Tour. Es erübrigt sich dabei wohl zu erwähnen, dass gerader dieser Part nur Spaß macht bei Vorlieben für die Musik.
So wie die Rapper bei dieser Tour viel Spaß hatten aber auch viel Arbeiten mussten, so verhält es sich auch mit dieser Doku. Über die lange Lauflänge von 150 Minuten gelingt der Spagat zwischen einem spaßmachenden Konzertmitschnitt, lustigen Szenen und den Interviews um Organisation und Probleme.
Schön mal wieder etwas über diese Musik gesehen zu haben und ein bisschen in der persönlichen Geschichte schwelgen zu können, da der Film ja von 2000 ist und somit sich wirklich um die Musik dreht die ich in den 90ern gehört habe. Persönliche Nostalgie! :)

"Smoke Weed Everyday"

PS: Da fällt mir leider ein für mich persönlich großer Negativ-Punkt ein: Nate-Dogg und Warren G sind dabei! Und es gibt kein "Regulate"? Traurig!

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BobbyIII
über Hugo Cabret

6.5Ganz gut

Martin Scorseses Ode an das frühe Kino entpuppt sich zwar als visuell beeindruckend, aber auch durchaus zäh und etwas zu lang geraten. Die Erzählungen über das frühe Kino und eine Menge an Gefühl retten den, doch teilweise trägen, Film dann in letzter Sekunde.
Der Film lebt aber größtenteils durch das Bild. Das liegt nicht nur an Kamera und Schnitt sondern auch viel am Szenenbild und Design. Die Schauspieler können aufgrund zu geringer Herausforderungen nicht wirklich glänzen und verbleiben, wie ihre Charaktere (mit Ausnahme George Melies), zu meist sehr farblos und seicht.
Ein klein wenig enttäuscht bin ich schon, ich hatte irgendwie erwartet der Film würde seinen Zauber in Form einer Gasexplosion versprühen. Am Ende war es aber leider nur die Streuung eines Gaslecks.

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BobbyIII
Kommentare

Irgendwie glaube ich der könnte trotz allem Kitsch und Klischees durchaus Spaß machen.

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BobbyIII
über The Artist

8.5Ausgezeichnet

Mitnichten wird "The Artist" in die Filmgeschichte eingehen als einer der besten Filme aller Zeiten. Ich denke sogar, dass er trotz Auszeichnung nicht einmal der Beste im vergangenen Oscar-Jahr war. Dennoch muss man den Hut ziehen, vor Michel Hazanavicius Werk. Dass, so widersprüchlich sich das jetzt auch anhören mag, trotz einiger kleinerer Schwächen rundum gelungen ist.
Das beginnt bei Ausstattung der Szenen, der Kleidung, der Autos, der Requisiten. Es stimmt einfach und greift in jeder Pore in einander. Die Bildsprache (es ist ja immerhin die einzige in diesem Film) ist großartig. Hat viele metaphorische Aufbauten die aber nie zu prätentiös wirken und welche man als Zuschauer auch nicht unbedingt alle finden muss um seinen Spaß an diesem Film zu haben.
Neben den wunderbaren Hauptdarstellern Dujardin und Bejo, machen auch die Nebendarsteller in Form von Goodman und, vor allem, Cromwell ihre Sache ausgezeichnet.
Der Geschichte ist trotz nur wenigen Texteinblendungen durchweg zu folgen, zwar nicht äußerst innovativ, dennoch auch nicht zu billig.
Es war klar, dass der Film aufgrund seiner Machart einen kleinen Hype auslösen wird. Es spricht aber für den Film, dass sich die Hype-Gegner, welche es dann immer gibt, bei Hazanavicius Film durchaus in Grenzen halten. Es spricht einfach dafür, dass es sich hier trotz aller äußeren und inneren Besonderheiten, einfach un einen guten Film handelt.

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J4KOB

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Schön auf den Punkt gebracht!


BobbyIII
über Chronicle - Wozu bist du fähig?

7.5Sehenswert

Danke Moviepilot!
Ich meine, es ist schön einen Film in OV im Kino sehen zu können. Es ist natürlich noch schöner dieses einen Monat vor Kinostart tun zu können. Aber noch (entschuldigt diesen "simplen" Ausdruck) geiler ist es wenn Produzent Adam Schroeder und Hauptdarsteller Alex Russel anwesend sind und einem im Nachhinein aufkommende Fragen beantworten können. Also, Danke Moviepilot!
Nun zum Film: Der Film erfindet den Found-Footage Film nicht neu. Ich bin sogar eher am Zweifeln ob es sich wirklich um einen Found-Footage handelt. Denn dafür bedient sich der Film dann doch zu VIELEN verschiedenen Kameras. Ob Private oder Öffentliche. Am Schluss ist sogar überhaupt nicht mehr ersichtlich ob da jetzt wirklich eine Kamera ist oder der Film in ein paar Einstellungen den Switch zum "normal" gedrehten Film macht.
Aber weg von der Kamera, hin zur Geschichte. Die geschichtliche Zersplittung in Coming-of-Age, Komödie, Superhero-Movie (ohne Superhero wohlgemerkt), Sci-Fi, Psycho-Thriller und Action funktioniert überraschend gut und unterhält durchgängig. Auch wenn sie in keinem Moment wirklich neu ist.
Am Ende bleibt ein verdammt guter Film, dem man sein geringes Budget in keiner Minute ansieht (um ganz ehrlich zu sein, war ich regelrecht geschockt als in der Nachbesprechung aufkam wie wenig der Film gekostet hat), der eine verdammt denkwürdige Footballspiel in den Wolken-Szene hat, allerdings auch seinem aufkommendem Hype nicht ganz gerecht wird.

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AgentGuhl86

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Ich dachte, er sagte 30 Millionen - egal, erstaunlich dass das alles schon unter Low-Budget läuft.


BobbyIII

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Nene, es waren 13! Tja, "modern times"!


BobbyIII
über Monster's Ball

8.0Ausgezeichnet

Die ersten 40 Minuten sind grausam ... für die Protagonisten. Die Exposition ist hart und belastend für die Figuren, wie für den Zuschauer! Einfach Grausam und in dieser Grausamkeit, einfach brilliant! Danach kann der Film nur abbauen. Aber der Weg bergab gestaltet sich nicht so weit hinab und würdevoll, ohne steile Rampen. Im zweiten Teil wird der Film einfach "normaler". Das Zusammenfinden von gebeutelten, am Boden liegenden Charakteren. Das erstmalige Entscheiden ohne der ein lebenlang vorgefertigten Meinung. Großartig geschrieben und toll gespielt von Berry, Thornton und Boyle. Ist schön das mal wieder zu sagen, hier hat mich wirklich was berührt!

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BobbyIII
Kommentare

Lieblingsbuch(!) + Erste Verfilmung nicht besonders (+ Fatale Änderungen zum Buch) = Skeptisch!

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BobbyIII
über Das schöne Ende dieser Welt

5.0Geht so

Deutsche Produktion aus den 80ern, die durchgängig die Umwelt-Keule schwingt! Allerdings zu einem Zeitraum wo die Aufklärung darüber noch nicht so verbreitet war wie heute. Der Film der sicherlich auch damals keine Top-Produktion war wirkt demnach heute noch altbackener! Allerdings handelt es sich hier keineswegs um einen schlechten Film. Die geringen Produktionskosten werden durch passable Schauspieler, eine vorhersehbare dennoch nicht uninspirierte Story und nettes australisches Setting ausgeglichen.
Was ich allerdings am interessantesten finde, ist dass der Film auf viele zukünftige Sichtweisen hinsichtlich Umweltverständnis von Staaten und Bevölkerung Recht behalten hat, wenn man sich die fast 30 Jahre seit Produktion des Filmes ansieht. So ein nettes Zitat von Götz George aus dem Film: "Die Menschen die vernünftig und verantwortungsvoll handeln werden immer mehr! Jeden Tag werden es mehr."
- Auch wenn es bis heute wohl immer noch nicht genug sind.

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BobbyIII
über The Baby's Room

5.5Geht so

Überraschend guter und in sich stimmiger Gruseler, in typischer Grabbeltisch-Manier. Das niedrige Budget und die durchweg schlimme Schauspielleistung des Hauptdarstellers wird durch gutes Timing und ein verdammt grandioses (und mit grandios meine ich wirklich absolut herausragend, verdammt überraschend bei einem Film dieser Güte) Sounddesign ausgeglichen. Die Szenen treiben einen teilweise in eine richtige Gänsehaut und der Sound hat massig Anteil daran. Diese Tonstärke ist mir selten bei Filmen aufgefallen, deswegen überrascht es hier umso mehr.
Auch wenn der Film das Mystery- und Grusel-Rad nicht neu erfindet und manchmal doch unter dem geringen Budget leidet, habe ich wirklich in einigen Momenten eine Angst erlebt die ich bei Filmen schon lange nicht mehr hatte. Wie schön, dass Grabbeltischfilme auch immer mal wieder überraschen können. Leider wird er gegen Ende ein wenig konfus und trotzdem durchsichtig!

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BobbyIII
über Dr. Horrible's Sing-Along Blog

9.5Herausragend

"Everyone's a hero in their own way!"
Ich konnte mir im Vorfeld einfach nicht vorstellen dass mir dieses 40 minütige, nur fürs Internet produzierte und nicht für den Verkauf vorgesehenes (So ein Mist! Ich will die DVD!) Musical gefallen könnte.
Und das hatte eigentlich nur einen Grund: Es ist ein Musical. Ich tue mich sehr schwer mit Musicals. Ich kann dieses Gesinge zum aufzeigen der eigenen Gedanken normalerweise nicht verstehen und finde es schrecklich. Oft auch noch darin zusammenhängend ist die Musik wirklich nicht gut.
Aber... jetzt habe ich in "Dr. Horrible's Sing-Along Blog" wohl endlich das gesehen was Musical-Fans wohl immer in derlei Filmen sehen. Die Stimmung war berührend, der ganze Aufbau genial, die Musik großartig.
Ich habe bei diesem Film nach den ersten beiden Musikeinlagen nur noch darauf gewartet dass die "normalen" Passagen überbrückt werden, damit endlich wieder gesungen wird. Die Lieder waren eingängig, berührend, herrlich lustig und einfach wirklich gut.
Drehbuch- und Storytechnisch ist es erstaunlich, dass ein solch, von der Lauflänge her, "halber" Film mehr Facetten, und teilweise Tiefe, bietet als so mancher abendfüllender Spielfilm. Die Schauspieler, bestehend aus bekannten Serienschauspielern, Neil Patrick Harris (How i met your mother), Nathan Fillion (Firefly, Castle), Simon Hellberg (The Big Bang Theory) hatten unter der Leitung von Joss Whedon (Buffy, Firefly) sichtlich Spaß und zeigen großartige humoristische und gesangliche Leistungen.
Es ist immer schön den Tag mit einer derart positiven Überraschung zu starten.

"Ph.D. in horribleness" - That is the new catch-phrase!

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sweetForgiveness

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Die DVD gibts bei Amazon und steht bei mir im Regal :D


BobbyIII

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Vielen Dank! Der Tag wird immer besser! :)